Roland`s Waffenhandel

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Re: Roland`s Waffenhandel

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 10. September 2006, 13:20

Roland bemerkte schnell, dass dieser Leonid ein gutes Auge für Bögen und ihre Konstruktion hatte. Er würde ihm nichts vormachen können. Dennoch konnte er seine Stücke nicht unter Warenwert verkaufen.

"Tut mir Leid, meine Dame", sagte Roland und wies auf den Bogen, auf den Isar gezeigt hatte. "Ich kann diesen unmöglich auch unter 90 Goldmünzen verkaufen ... 80 vielleicht, aber dann mache ich mehr als Verluste."
Und dieses Mal war es sogar die Wahrheit.

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Re: Roland`s Waffenhandel

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 10. September 2006, 14:34

"Hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich bei Bögen grundsätzlich einen Satz passender Pfeile hinzulege?" Roland lachte.
"Also sind wir im Geschäft? Wunderbar!"
Er begann, in seinem Arsenal herumzustöbern und verschiedene Pfeile zu einem Satz zusammenzustellen.
Als er damit fertig war, holte er noch einen Köcher aus hellem Leder und steckte die Pfeile dort hinein.
"Also für 80 Goldstücke bekommt ihr beiden hier eine Menge geboten, muss ich sagen."
Dann streckte er die Hand für die Bezahlung aus.


<i>[Wenn Elira den Bogen und die Pfeile kauft zahl sie 80 gm an Roland]</i>

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Re: Roland`s Waffenhandel

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 10. September 2006, 15:06

"Du willst also fort ... nun, ich wusste, dass der Tag einmal kommen würde." Roland lächelte. "Ich werde dich nicht aufhalten, Jenna. Zieh in die Welt und sammle Erfahrungen. Das wird einem jungen Herzen wie dem deinen sicher gut tun. Aber kehre eines Tages wieder zurück. Bei mir wirst du immer einen Platz zum Schlafen finden."

Jenna wusste, das dies Rolands Art war, Lebewohl zu sagen. Und sie ahnte, dass der Mann bereits seit diesem Morgen gewusst zu haben schien, dass sein Waffenladen langsam zu klein für die Halb-Hybridin geworden war. Aber er akzeptierte es und das machte Jenna glücklich.

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Re: Roland`s Waffenhandel

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 10. September 2006, 16:48

Noch während sich Jenna und ihre Gäste untereinander, aber auch mit der neuen Kundin unterhielt, kramte Roland sein Sortiment an Schwertern durch.

"Diese sollten für Euch und Euren Geldbeutel wie geschaffen sein, werte Frau", meinte er und legte seine Ware auf der Ladentheke aus.
Dort fanden sich nun ein einfaches und ein sehr edles Kurzschwert, ebenso Langschwerter von einfacher und besserer Qualität, außerdem noch ein Rapier, das Roland mal dort hingelegt hatte.

<b>Vielleicht gefällt es ihr. Das liegt schon eine Weile hier herum, obwohl es eine gute Arbeit ist. Nun, sie soll entscheiden. Der Kunde ist König ... in dem Fall Königin.</b>

"Die beiden Kurzschwerter kosten 50 oder 120 Goldmünzen, je nachdem ob Ihr das einfache oder das edle haben wollt. Genauso verhält es sich mit den Langschwertern. Das billige kostet 100, das teure 200 Goldmünzen. Achja und das Rapier hier, welches man sowohl als kleines Schwert, als auch als Stichwaffe nutzen kann, würde Euch nur 70 Goldstücke kosten. Natürlich kann ich Euch auch eine Spezialanfertigung herstellen, dies dauert dann aber ein paar Tage und schlägt sich auch entsprechend im Preis nieder. Aber lasst Euch Zeit mit Eurer Wahl, ich bin solange im Lager. Ruft mich, wenn Ihr Eure Entscheidung getroffen habt."

Dann wandte sich Roland mit einem Blick zu Jenna ab und verschwand in einem Nebenraum.



<i>[Je nachdem, für welche Waffe sich Jahra entscheidet, zahlt sie den entsprechenden Preis]</i>

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