Bernhards Haus

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Bernhards Haus

Beitrag von Erzähler » Dienstag 23. Oktober 2007, 18:51

Er trug Senturo in sein Haus. Es war schlicht, jedoch warm und gemütlich eingerichtet. „Hier, das ist mein Haus.“ Brummte der Fischer und trug Senturo rein. Legte ihn auf sein Sofa. „MARTHA!“ Rief er aufgeregt. Auch er fröstelte. Eine rüstige Frau, schlank jedoch nicht dünn, sondern eher kräftig gebaut in einer einfachen Schürze und einer Dorfstracht erschien im Wohnzimmer und schlug erschrocken die Hände über die Wangen. „Bei den Göttern Bernhard!“ Keuchte sie und trat auf ihren Mann zu. „Was ist denn nur passiert?!“ Bernhard brummte nur und blickte zu Shankar. „Landratten. Auf Flössen.“ Murmelte er nur. „Sei so lieb und lass ihm ein warmes Bad ein. Gib ihm auch frische Kleider… sofern wir etwas passendes für ihn haben.“ Martha nickte. „Kommt.“ Sie lächelte Shankar an. „Ihr seid ein Minotaur nicht wahr?“ Hauchte sie und musterte ihn freundlich. „Entschuldigt… ich habe noch nie einen lebenden gesehen.“ Bernhard winkte ab. „Der tut nichts, der war vorhin genau so bewusstlos wie der andere komische Kerl.“ Er musterte Senturo. „Folgt mir.“ Lächelte Martha schliesslich. „Bernhard ist immer so brummig.“ Sie führte Shankar einen Stock höher in einen Raum wo ein grosser Zuber stand. Sie liess ihn kurz allein um warmes Wasser zu holen. Füllte schliesslich den Zuber damit. „Nehmt ein Bad, damit ihr euch wärmen könnt, danach erwartet euch eine Fischsuppe damit ihr wieder zu Kräften kommt. Ihr seid unsere Gäste bis es euch und eurem Freund besser geht.

Der Fischer selbst kümmerte sich um Senturo. Zuerst jedoch hatte auch er sich rasch umgezogen und abgewaschen.Nun hatte er eine Schüssel mit warmen Wasser und einem Lappen zum waschen bereitgestellt. Entkleidete den Hybriden komplett und wusch ihn mit dem warmen Wasser. Schliesslich packte er ihn in dicke Decken ein und hockte sich neben ihn. „Ihr müsst aufwachen.“ Hauchte er ihm zu und fühlte seine Stirn. Überlegte sich ob er vielleicht einen Medicus rufen musste.

[Beide Chars erhalten 5% Lebensenergie zurück]

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von fremder Mann » Freitag 26. Oktober 2007, 01:22

Bernhards Stirne legte sich verdutzt in Falten als Senturo in einer Fremden sprache aufschrie und sich knall rot geworden von ihm abdrehte. Erst befürchtete der gute Mann, der Junge wäre von einer schlimmen Krankheit befallen welche sich im Geiste einnistete und einen Wirr sprechen liess. Doch der Fischer erkannte schnell, dass er nicht nur sinnloses zeug brabbeln konnte und er ahnte auch, dass er nicht unter einem seltsamen Fieber sondern viel mehr unter seiner Nacktheit litt. Bernhard kratzte sich den Schädel und lächelte freundlich. „Hör zu Knabe, du hast nichts was ich nicht auch habe.“ Grinste er breit. „Deine Kleider sind in der Waschküche zum trocknen. Ich bin Bernhard, der Fischer den ihr Landratten mit eurem Floss gerammt habt! Darüber müssen wir uns dann auch noch unterhalten. Denn mein Boot hat im Gegensatz zu eurem auch was gekostet! Ausserdem ist es untergegangen!“ Brummte er traurig. Er hing an seinem Boot. Es war ein gutes gewesen. Nun war es in sein nasses Grab am Grund des Ilfars versunken. „Euer Freund ist oben. Er nimmt ein Bad. Ihr seit beide Gäste hier bis es euch wieder besser geht. Deine anderen Dinge sind da.“ Er wies auf einen kleinen Holztisch der direkt neben dem Sofa stand. Darauf ausgebreitet waren Senturos Habe.

„Ich würde vorschlagen du ruhst dich noch einwenig aus oder versucht zu schlafen. Es sei denn du hast Hunger und möchtest was zu essen? Wir haben noch Suppe in der Küche. Ich kann sie dir wärmen wenn du willst.

„Da du ja umgekippt bist ist es besser wenn du vorher einmal liegen bleibst und nicht alleine aufstehst verstanden? Du hast mir nämlich einen ganz schönen Schrecken eingejagt als ich dich mit verdrehten Augen hierher tragen musste. Geht es dir überhaupt wieder besser? Soll ich einen Heiler rufen lassen?"

Bernhard war wahrlich erleichtert, dass der Junge wenigstens wach war. Er hätte ertrinken können. Sie hatten alle wahnsinniges Glück gehabt.

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Freitag 26. Oktober 2007, 17:55

Nachdem Senturo aus dem Fluss gezogen wurde, brachte der Fischer
die beiden Hybriden ins Fischerdorf. Shankar fand diese Stadt weniger interessant, sagte aber nichts.
Die Gruppe betrat das Haus des Fischers.
Es war sehr gemütlich Eingerichtet, Shankar kannte bis jetzt fast nur
Zelte und die eine Fleischerei in der er war, konnte man keine Schlüsse daraus ziehen wie die Leute wohnten. Für ihn war es einfach nur gemütlich und nicht anders. Der Fischer legte Senturo auf ein weiches Möbelstück.
<b>Ist das ein Bett?</b>
Shankar kannte so etwas nicht, er schlief entweder auf den Boden
oder auf eine Decke.
Der Fischer rief aufgeregt seine Frau herbei <i>„MARTHA!“</i>.
Eine kräftige Frau betrat den Raum und hielt vor Schreck die Hände an die Wangen und keuchte: <i>„Bei den Göttern Bernhard! Was ist denn nur passiert?!“ </i>
Shankar wollte nun alles erklären. Es beschämte ihm was passiert war.Er hatte an andere Situationen gedacht die gefährlich sein können und nicht dass sein Kopf an einen simple Stein verletzt werden würde.
Bevor Shankar nun eine Erklärung abgeben konnte, sprach Bernhard der Fischer zu seiner Frau Martha:
<i>„Landratten. Auf Flössen.ei so lieb und lass ihm ein warmes Bad ein. Gib ihm auch frische Kleider… sofern wir etwas passendes für ihn haben.“</i>
Shankar musste sich ein grinsen verkneifen, als er das hörte.
Es gab immerhin Minotauren, die größer waren als er.
Er war eigentlich recht klein.

<i>"Kommt"</i> sagte Martha zu Shankar. Sie lächelte ihn an <i>„Ihr seid ein Minotaur nicht wahr?“</i>
Auf diese Frage nickte Shankar voller Stolz
<b>Ja, ich bin ein Minotaur! Ein richtiger Minotaur! Ich bin von den Spitzen meiner Hörner bis zu den enden meiner Hufen stolz darauf!</b>
<i>„Entschuldigt… ich habe noch nie einen lebenden gesehen.“</i>
"Aber dafür muss man sich doch nicht entschuldigen! Viele haben noch keinen gesehen. Es sei den man ist selbst einer!"
Shankar grinste und wollte so weniger bösartig erscheinen als er wahrscheinlich schon tut.
Ihr Mann Bernhard winkte ihr zu und sagte dabei:<i>"Der tut nichts, der war vorhin genau so bewusstlos wie der andere komische Kerl.“ </i>
Ja das war Shankar, ohnmächtig.
Das beschämte Shankar immer noch, aber die Frau lächelte ihn an und schien ihn aufmuntern zu wollen <i>„Bernhard ist immer so brummig.“</i>
Sie führte ihn zu einen Raum im oberen Stockwerk, wo ein Zuber stand.
Martha war so freundlich etwas Wasser zu holen und bat Shankar etwas zu essen an.
Shankar bedankte sich und badete.
Um seine dankbarkeit zu zeigen wollte er den beiden irgendwie helfen, es war eine Frage der Ehre und Bernhard der Fischer musste den beiden Hybriden nicht helfen!
Von unten bekam Shankar ein Gespräch mit, hörte aber nicht was genau gesagt wurde. Es war ihm egal, Senturo war anscheinend wach. Shankar ging aus dem Zuber trocknete sich ab und wickelte das Tuch um seine Hüfte, um einige Stellen zu verdecken.
Er ging hinunter und sah Senturo putz munter und wach
"Senturo! Wie geht es dir? "

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Freitag 26. Oktober 2007, 19:13

<i>"Oh hallo Shankar wie gehts??? Wärst du wohl so nett mir das Ei auf dem Tisch zu geben" </i>
begrüßte Senturo seinen Begleiter. Shankar wollte packte das Ei und
Senturo fing an zu schwitzen und war ganz rot.
"Keine Sorge Senturo! Eurem Ei wird nichts passieren!"
Shankar dachte Senturo machte sich darüber Sorgen. So war es aber nicht. Shankar wollte das Ei vorsichtig das Ei anheben, da meldete sich Senturo etwas lauter
<i>"Öhm....hier wirds langsam ganz schön heiß...und die Decken sind auch ziemlich fest angelegt....................ICH WILL HIER RAUS ES IST HEIß ICH BEKOMME KEINE LUFT UND MIR TUT ALLES WEH AHHHHH" </i>
Senturo zitterte überall.
Shankar legte das Ei wieder hin und sprach zu Senturo, um ihn zu beruhigen: "Sei ganz ruhig! Wickel dich aus der Decke aus und dann wird dir wieder kühl!"
langsam beruhigte sich Senturo.
<i>"Entschuldigt, aber ich hatte Platzangst...mir gehts schon viel besser, nur noch der Rücken schmerzt ein wenig...kann ich bitte aus den Decken und....mich BITTE anziehen........."</i>
Shankar lachte laut:
" Ihr müsst euch für gar nichts schämen! Ich laufe auch meisten halb Nackt durch die Gegend, ich finde es bequem."
Nun wandte er sich an die Frau des Fischers
"Ach könnte ich bitte meine Kleidung wieder haben? Eine Hose würde auch reichen!"

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 28. Oktober 2007, 17:05

Bernhard schaute Senturo verständnislos an. Der Junge machte aber auch einen Riesen Aufstand um seine Nacktheit, sooo besonders war das jetzt nicht was er offensichtlich verbergen wollte. Er runzelte die Stirn. „Diese Decken halten dich warm.“ Beharrte er und deine Kleider sind klatsch nass! Du kriegst sie wieder wenn…“ Senturo hörte nicht zu sondern bekam aus welchen Gründen auch immer Panik. <b>Hybriden</b> Dachte Bernhard. Ein Seltsames Völkchen! Er hatte noch nie jemanden gesehen der sogar schon in DECKEN Platzangst kriegte.

„Ganz ruuhig! Hee! Beruhige dich erstmal! Du kannst dich und deinen Körper doch nicht einfach so gehen lassen!“ Sprach er ruhig auf Senturo ein und drückte ihm seine Hand auf die Schulter. „Ich bin ja da. Dir passiert schon nichts.“ Versuchte er ihn zu beruhigen. Seine Frau trat mit Shankar an den Jungen heran. „Was hat der? Ist er Krank?“ Bernhard zuckte mit den Schultern. „Ich glaube er hatte nur… schiss. Landratten eben.“ Die Frau lächelte. „Ich hole euch eine Suppe, dann könnt ihr euch einwenig stärken für eure weiterreise. Für heute Abend seit ihr unsere Gäste. „Hab ich auch schon gesagt!“ Brummte Bernhard. „Nun dann haben sie es jetzt halt zweimal gehört mein Liebster.“ Antwortete seine Ehefrau freundlich. Als Shankar über die Vorzüge der Nacktheit sprach musste die Frau kichern. „Nun werter Minotaur, ihr trag da… unten… ja auch Pelz.“ Sie musterte Senturo, ihre Wangen färbten sich rosa als sie kichernd in die Küche eilte.

Bernhard reichte Shankar dessen Kleider. Blickte dann wieder zu Senturo. „Du solltest noch etwas liegen bleiben. Sonst fängst du dir noch eine Grippe ein!“

Er ging zu einem kleinen Tischchen worauf eine Pfeife lag. Er stopfte sie mit frischen Tabak und steckte sie an. Setzte sich auf einen Hocker und rauchte. „Ich hätte heute bestimmt den saftigsten und grössten Fisch gefangen.“ Seufzte er während er aus dem kleinen Festern nach draussen starrte. „Ihr wollt also nach Pelgar? Zum Turnier? Unter welcher Wappe tretet ihr denn an?“ Wollte der alte Fischer wissen.

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Sonntag 28. Oktober 2007, 19:39

Auf Shankar´s Satz, mit den er Senturo beruhigen wollte, antwortete die Frau des Fischers
<i>„Nun werter Minotaur, ihr trag da… unten… ja auch Pelz.“</i>
Dann färbten sich ihre Wangen rosa und ging kichernd in die Küche
Shankar schnaupte kurz.
<b>Wieso kichert sie??</b>
dachte er sich.
Nun sprach der Fischer Bernhardt etwas an von den Shankar nichts wusste
<i>„Ihr wollt also nach Pelgar? Zum Turnier? Unter welcher Wappe tretet ihr denn an?“ </i>

Shankar wollte gerade nachfragen als Senturo sagte:
<i>"Shankar...sehen sie ihn als soetwas wie...mein...sagen wir Trainer, ja genau Shankar ist mein Trainer und ich trete in der Kategorie Magiekampf an, deshalb ist es von äuserster wichtigkeit, dass ich zu Turnierbeginn nicht nur topfit, sondern auch gut trainiert bin" </i><b>Wann war das denn?</b>
Jetzt kam Shankar ins grübeln
<i>Turnier...Turnier....Davon weiß ich ja gar nichts!!</i>
Jetzt fing Shankar an nachzudenken, wann Senturo ihn auf das Turnier ansprach
<b>Ich wusste nicht mal, dass ich sein Trainer bin! Das muss dann gewesen sein bevor ich mir den Kopf anschlug. Natürlich war das bevor. Aber wann??</b>
Nun traute Shankar sich endlich mal zu fragen:
"Senturo, wann hast du mich gefragt ob ich dein Trainer bin? Wann haben wir überhaupt über das Turnier geredet?
Ich glaube der Sturz auf den Stein machte mir mehr zu Schaden, als ich dachte."
Der Fischer hielt Shankars Kleidung hin.
Shankar nahm sie dankend an sich und sprach mit freudigen Unterton zu Senturo
"Ach wahrscheinlich habe ich das Vergessen! Weißt du was? Sobald es dir besser geht fangen wir mit dem Training an!
Ich hoffe du hältst mehr aus, als es den Anschein hat!"
Nun ging Shankar kurz aus dem Raum um sich umzuziehen

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von fremder Mann » Montag 29. Oktober 2007, 18:10

Bernhard schaute nicht schlecht als Senturo davon erzählte, dass er beim Turnier teilnehmen wollte. „In Wwelcher Disziplin den? Bist du etwa Gaukler oder Musiker? Wohl kaum Kämpfer… wenn du schon Angst vor Decken hast, Landratte“ Grinste er neckisch und musterte die Flöte. Hob sie behutsam – ja gar respektvoll auf und gab sie Senturo. Auch das Ei streckte er ihm vorsichtig entgegen. „Es ist kalt.“ Bemerkte er und hielt es an sein Ohr. Lauschte. „Mhmm ich glaub das da drin rührt sich noch. Was ist das für ein Ei? Das solltest du brüten! Das braucht Wärme! Nimm es lieber unter die Decke!“ Bemerkte er freundlich. . „Vor vielen Jahren, als ich noch jung und ehrgeizig war bin ich auch angetreten und bin mit gebrochenem Schlüsselbein und angeknacksten Rippen nach Hause zurückgekehrt. Der Wettkampf ist zwar Fair aber hart. Du solltest wirklich gut trainieren!“ Sagte er schliesslich und musterte Senturo nachdenklich. Dann blickte er zu Shankar. „Ihr Trainiert Wettkämpfer?“ Er staunte nicht schlecht über diese Tatsache… ein Minotaur der einen Hybriden trainiert, dies sah man nun wirklich nicht alle Tage.

Martha kehrte mit zwei Suppenteller aus der Küche zurück sie stellte sie auf den Tisch. „Hier bitte, esst und stärkt euch einwenig. Es ist nicht gerade das teuerste Mahl aber es wärmt den Magen und sättigt.“ Meinte sie warmherzig.

Bernhard zog an seinem Pfeifchen und setzte sich auf einen Stuhl. Musterte Shankar und Senturo abwechselnd. „Und ihr tretet selbst nicht an?“ Fragte er Shankar schliesslich.

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Montag 29. Oktober 2007, 18:46

Bernhard glaubte Senturo nicht als er von den Turnier erzählte.
Shankar wusste auch nicht was er glauben sollte.
Hatte er das Turnier vergessen als er auf den Kopf aufschlug?
Oder hat Senturo das nur erfunden?
Shankar machte sich keine Gedanken mehr darüber, er machte sich soweit sorgen wie er Senturo trainieren sollte damit er das Turnier überlebte.
Shankar zeigte sich beeindruckt als Bernhard davon erzählte, dass er selbst an so einen Turnier Teilnahm.
<i>"Du solltest wirklich gut trainieren!“ </i>
Shankar nickte daauf nur und gab ein "hmmm"
von sich.
Schließlich fragte Bernhard erstaunt
<i>„Ihr Trainiert Wettkämpfer?“ </i>
"Mein Freund hier kann einen Trainer gebrauchen, ich meine seht ihn an. Ich kenne ihn nicht lange genug um zu sagen ob er sowas durch steht. Ich gehe besser auf Nummer sicher und Sorge dafür, dass er in der richtigen Kondition ist."
antwortete Shankar ganz ernst.
Dann fing er an zu grinsen
"Außerdem wenn er ein paar Muskeln zulegt, dann muss er sich wegen seiner Nacktheit nicht mehr schämen was?"
Das war natürlich nur als Scherz gemeint.
Nun kam Marhta mit der Suppe herein.
<i>„Hier bitte, esst und stärkt euch einwenig. Es ist nicht gerade das teuerste Mahl aber es wärmt den Magen und sättigt.“</i>
sagte sie freundlich.
Shankar begann zu essen, bemerkte aber wie Bernhard seine beiden Gäste abwechselnd musterte und Shankar anschließend fragte:
<i>„Und ihr tretet selbst nicht an?“</i>
Shankar schluckte noch etwas von der Suppe herunter ehe er antwortete:
"Naja Lust hätte ich schon, aber ich denke diesmal schau ich mir das erst als Zuschauer an. Ich frag mich was da für Leute antreten werden..."

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von fremder Mann » Donnerstag 1. November 2007, 12:28

Bernhard musterte den Jungen. „Natürlich muss dir das nicht auch widerfahren, ich wollte dir damit nur sagen, dass du sehr gut trainieren solltest. Schliesslich treffen dort die besten Kämpfer und Magier des Landes aufeinander. Oh ich erinnere mich genau an die prächtigen Rüstungen der Ritter und Herolde sowie den mächtigen Magierstäbe und Roben jener wundervollen Zauberer und Magier. Ach… vielleicht gehe ich dieses Jahr als Zuschauer… ich weiss noch nicht.“ Er musterte Senturo aufmerksam. „Du scheinst sehr von dir überzeugt zu sein, nun ich wünsche dir viel Glück. Aber bedenke, du bist noch jung und wirst noch viele Möglichkeiten haben das Turnier zu gewinnen.

Martha runzelte verwirrt die Stirn als Senturo plötzlich anfing Flöte zu spielen und schaute ihren Gatte verdutzt an, dieser zuckte nur mit den Achseln. Sie lauschten. Es war eine schöne Melodie. „Warum trittst du nicht als Gaukler an?“ Fragt Martha als Senturo sein Spiel beendet hatte.

<i>"Könntet ihr mir die Suppe herüberreichen???"</i> Martha lächelte. „Aber aber Junge, es wird hier nicht im liegen auf dem Sofa gegessen. Was sind denn das für Manieren? Komm her und setz dich an den Tisch.“ Ein gutmütterliches Lächeln zog über ihre Mundwinkel. „Wenn du Flöte spielen kannst, dann wirst du ja wohl auch aufsitzen können.“

Bernhard trat neben Shankar hin, zog nochmals genüsslich an seiner Pfeife und wollte dem Minotauren auf die Schulter klopfen, war aber nicht gross genug dafür. Er blickte zu ihm hoch. „Was für Leute da antreten? Die stärksten, rumreichsten, berüchtigtsten und mächtigsten ihrer Disziplin! Sowie das gemeine Fussvolk. Eine durchmischung aller Klassen und Rassen. Ein Fest der Völker und des Lebens wo Differenzen auf sportliche Art und Weise geklärt werden. Das ist das Turnier von Pelgar. Prunkvoll und Edel.“

Er bat Shankar an den Tisch. „Nun esst.“ Meinte er nur und hockte sich ebenfalls hin. „Für welche Stadt möchtet ihr denn antreten? Ihr wisst, dass ihr nur unter einem Wappen zugelassen werdet? Andunie wäre eine Möglichkeit, oder das entfernte Grandessa… wo seid ihr beide den Geboren? Auch in einem der Städte?“

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Donnerstag 1. November 2007, 15:52

Als der Fischer Bernhard, danach fragte unter welchen Wappen sie antreten würden kam Shankar ins grübeln, aß aber genüßlich die Suppe.
<b>Stadt, Stadt.....</b>
<i>"wo seid ihr beide den Geboren?"</i>
"Also ich wurde im Süden Celcias geboren, wo genau weiß ich allerdings nicht...!"
erzählte Shankar und aß weiter, die Suppe war herrlich.
Nachdem er mit dem Essen fertig war, lehnte er sich entspannt zurück.
"Naja... wir könnten..."
fing er dann an zu erzählen.
"Wir könnten unter dem Wappen von Grandessa antreten, dort hab ich meine Reise angefangen! Was meinst du Senturo?"
Er sah zu Martha über und lobte ihr essen.
"Ich muss sagen, dass war das beste was ich in letzter Zeit gegessen habe."
Nach dem er jetzt satt war, überlegte er sich einen Trainingsplan für Senturo, er war ja sein Trainer.
<b>Senturo ist eher magisch begabt und von sowas habe ich keine Ahnung...</b>
Er überlegte und überlegte. Wie könnte er Senturo am besten Trainieren?
<i>Naja ich könnte es so machen wie bei einem Kampftraining......</i>
Shankar wusste nicht, wie sollte er Senturo trainieren.
<b>Ich denke, es ist besser sich später darum Gedanken zu machen.</b>
"Wann beginnt das Turnier? Wir hatten noch keine Zeit zum trainieren!"
Zuletzt geändert von Shankar am Donnerstag 1. November 2007, 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Donnerstag 1. November 2007, 17:05

Senturo erzählte von dem Training was die beiden angeblich gemacht haben.
Shankar traute seinen Ohren nicht
"WAS! SO ETWAS HABEN WIR GEMACHT??"
rief er mit entsetzen
"Sowas macht man zum Aufwärmen und nicht als vollwertiges Training benutzen. Nein wir müssen es anders machen....."
Shankar unterbrach seinen Satz, wann hatten sie dieses Training gemacht?
Sie trafen sich im Urwald und haben das Floss gebaut und sind jetzt hier!
"Senturo, wann haben wir dieses Training gemacht???"
fragte er ihn. So viel konnte er doch nicht vergessen haben oder doch?
Shankar fasste sich mit der Hand an den Schädel, war irgendwo eine Beule?
Sein Leben lang ist er mit den Kopf an die Köpfe von anderen Minotauren zusammengestoßen und nun macht ihn ein Sturz auf den Schädel so viel aus.
Shankar stand auf
"Entschuldgit ich würde gerne nach draußen gehen und etwas Luft schnappen"
entschuldigte er sich
Zuletzt geändert von Shankar am Donnerstag 1. November 2007, 17:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Erzähler » Samstag 3. November 2007, 21:21

Die beiden starrten verwirrt auf die Katze die plötzlich aus dem Nichts erschien. Ein seltsamer Junge der da mit rauchkatzen und eiern unterwegs war. Flöte spielte und als Magier ans Turnier wollte. „Weisst du eigentlich was du überhaupt willst?“ Platzte der Fischer heraus. „Weisst du als Fischer weiss ich, dass man sich für einen Köder entscheiden sollte und man dann eine Wahl triff. Mit einem feinen Stück Käse fischst du vielleicht einen Barsch, mit einem Wurm eine dicke Forelle, mit kleinen silberfischchen Lachs. Die Wahl des Köders bestimmt die Beute. Alle Köder an die Angel zu hängen ist sinnlos, denn dann beisst keiner an. Verstehst du? Ausserdem… Wer kümmert sich um das Ei und um deine Katze während du kämpfst?“ Fragte der Fischer nüchtern. Martha mischte sich besorgt ein als sie die Suppe wegbrachte. „Allerdings, du kannst doch nicht ein schutzloses Ei mit in die Arena nehmen… das wäre viel zu gefährlich… passt etwa dein Trainer darauf auf.“ Sie lächelte Shankar zu. Legte dann aber nachdenklich den Kopf schief. „Ist was mit euch? Ihr seht so… verwirrt aus?“

Senturo fragte indes Bernhard übers Ei aus. Dieser zuckte nur mit den Schultern. „Ich bin Fischer kein Vogelexperte. Ich habe noch nie so ein Ei gesehen. Aber es scheint bald zu schlüpfen. Du solltest es brüten und warm halten.“ Meinte er nachdenklich. Martha reichte ihm dafür eine Wolldecke. „Hier, die kannst du behalten.“

Shankar wollte nach draussen gehen. „Stört es euch wenn ich euch folge Freund?“ Fragte Bernhard, ging kurz in die Küche holte einen Glühwein und reichte diesen Shankar als sie beide in die Kälte traten. Bernhard schaute in die Dunkelheit. „Ihr Trainiert also diesen hibbeligen Jungen da drin? Schon lange’“ Bernhard fand es äusserst ungewöhnlich dass ein Minotaur einen Hybriden Trainierte und wollte aus Interesse mehr darüber erfahren.

Drinnen beugte sich Martha gerade über Senturos Hose. „Nein. Ist noch nass. Du musst wohl noch warten.“ Sie tätschelte seinen Kopf. „So du bist also ohne Eltern augewachsen? Weisst du den wirklich gar rein nichts über sie?“ Fragte sie bedrückt. „Das kann doch nicht sein, wie hast du denn überlebt so allein im Wald und woher weisst du, dass du Zaubern kannst?“

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Sonntag 4. November 2007, 00:56

Bernhard der Fischer und Shankar gingen nach draußen.
Bernhard nahm einen schluckGlühwein und reichte diesen dann an Shankar.
Dankend nahm Shankar an und der Fischer und er redeten miteinander
<i>„Ihr Trainiert also diesen hibbeligen Jungen da drin? Schon lange?"</i>
fragte Bernhard. Shankar nahm einen schluck von dem Glühwein und gab ihn wieder an Bernhard ehe er antwortete:
"Nein. Ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht daran, dass er mich gefragt hat ihn zu trainieren oder an unsere erste Trainingsstunde."
Shankar sah kurz nachdenklich in den Himmel, es war dunkel.
Nun erzählte Shankar selbst einige Dinge:
"Ich kenne ihn noch nicht so lange, aber ich konnte die Erfahrung machen, dass der kleine nur beachtet werden will.
Das einzige was er braucht ist etwas Selbstvertrauen. Er versucht zwar nach außen hin stark zu wirken, aber ihm fehlt das Selbstvertrauen."
Jetzt begann Shankar von der Sippe zu erzählen von der er kommt:
"Ich komme aus dem südlichen Teil Celcias, es gibt dort eine ganze Sippe von uns Minotauren. Wir haben unsere Berufe, Traditionen und unsere Geschichten. Die meisten Leute wissen nichts von uns, aber seien wir ehrlich! Wer würde sich die Mühe machen und eine Minotaurensippe suchen, wenn er eine Stadt wie Grandea, Jorsa oder Rugta besuchen kann."
Nun merkte wie Shankar vom Thema abkam und schüttelte den Kopf bevor er auf den Punkt kam:
"Jedenfalls muss man dort lernen, dass man genügend Selbstvertrauen haben muss um ernst genommen zu werden.
Wir prügeln uns, ärgern uns und machen kleine Kraftspielchen.
Einmal, das war vor meiner Geburt, kam ein Wanderer zu uns. Er kam aus dieser Magierstadt....Zyranus. Er wollte die Völker Celcias untersuchen und ein Buch darüber schreiben. Er blieb einige Wochen bei uns und lebte mit uns. Als er ging hinterließ er uns einige Zeilen, die er in sein Buch schreiben wollte. Wir haben diese Zeilen immer noch. Jedenfalls schrieb er:
Es gibt viele Völker auf unserer Welt über die man Seiten schreiben kann. Die Minotauren sind eines der unbekannteren aber
trotzdem nicht uninteressanten Völker. Wenn man sie mit einen kurzen Satz beschreiben will, dann lautet dieser "Hart aber Herzlich"."
Shankar räusperte sich nun, denn er merkte er kam wieder vom Thema ab.
"Entschuldigt! Ich wollte euch mit sowas nicht langweilen. Jedenfalls denke ich, Senturo braucht bloß das richtige Maß an Selbstvertrauen. Er versucht zwar stark zu wirken, aber er ist es nicht unbedingt. Ihr habt es ja vorhin selbst bemerkt."
Für einen kurzen Moment schwieg Shankar. Nach einer kurzen Zeit vertraute er Bernhard eine Vermutung an:
"Wisst ihr, als ich Senturo das erste mal traf sagte er mir, sein Name wäre Sharuno. Es kam später heraus, dass er gelogen hatte.
Meint ihr er hatte auch mit dem Training gelogen? Es ist so, der Sturz hat mir zwar die Besinnung geraubt, aber ich kann mich an die ganzen Ereignisse erinnern die bis dahin passiert sind...."
Nun begann Shankar zu erzählen, von seinen Besuch in Alberna, wo er mit den drei Jungs beim Metzger war, über den Urwald wo er Senturo und den Riesen getroffen hatte und über die Floss fahrt. Shankar konnte sich an alles erinnern nur nicht, dass Senturo
das Turnier erwähnt hatte oder dass die beiden schon zusammen trainiert hatten.
Shankar sah fragend zu Bernhard:
"Wisst ihr was ich meine? Ich glaube, dass wir trainiert hatten und so hat er nur erfunden. Verratet ihn aber nicht, dass ich euch dies gesagt habe. Er soll sich nicht schuldig fühlen. Auch wenn er seine Fehler hat. Ich <u>muss</u> auf ihn aufpassen."
Nun wollte Shankar noch eine Sache klären:
"Ach! Bevor ich das Vergesse, ich muss ja euer Boot entschädigen.
Ich weiß nur noch nicht wie! Können wir das direkt klären?"

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Erzähler » Montag 5. November 2007, 18:43

„Ohne Eltern… allein im Urwald. Das ist ja aussergewöhnlich… fühlt man sich da nicht… sehr Einsam. Ich meine Tiere… ja… aber Gleichgesinnte? Vermisst man die nicht?“
Martha lächelte schüttelte jedoch den Kopf. „Das mit dem Boot musst du mit meinem Manne besprechen. Es war seins. Er hat es gar selbst gebaut. Er meint man müsse sein Boot genau so gut kennen wie der Fluss in dem man seine Fische zu fangen gedenkt. Er ist so vernarrt in sein Handwerk und er schafft es so unsere kleine Familie zu ernähren.“

Gerade als Martha dies aussprach zeigte sich auch noch das letzte Mitglied dieser „kleinen Familie.“ Von der Treppe kam ein kleiner Junge runtergetapst er mochte etwa zwölf jahre Alt sein, hatte kurzes braunes haar und dunkle Augen, er war ein schmächtiger Bursche, etwas blass und mit vielen Sommersprossen übersäht. Er trug eine Tunika und eine einfache Hose. Sonst lief er auf nackten Füssen. Er hielt einen verwetzten Stoffbär unter dem Arm geklemmt und an einem Gürtel hing ein kleines Holzschwert.

Er starrte neugierig auf Senturo und das Ei. „Duuuuuuuu…. Ich bin Timo. Wer bist duuu?! Und was ist das daaa?!“ Er lief auf Senturo zu und zupfte ihn am Ärmel.“Hast duuu ein Schwert?! Ein richtiges? Bist du ein Krieger?!“ Martha lächelte entschuldigend. „Er ist sehr gesprächig.“ Meinte sie nur. Timo legte seinen Kopf schief. Starrte auf Senturos Ohren. „Du hast seltsame Ohren! Was ist da mit mhmm? Hattest du einen Unfall? Ja? Hattest du?

Noch bevor Senturo überhaupt reagieren konnte stand Timo bereits vor dem Ei und tippte es an.
„Heee das bewegt sich! Was ist da drinn! Mach es auf!“ Er klopfte gegen das Ei.



Der Fischer hörte schweigend zu. Nickte ab und an und war aufmerksam. Lauschte den Worten des Minotaurs und seinen Vermutungen. Er teilte sie. Es war ihm schon zu Beginn seltsam vorgekommen als Shankar so eigenartig überrascht auf Senturos Worte reagiert hat.

„Menschen Lügen aus so vielen Motiven heraus.“ Meinte Bernhard schliesslich nach dem er lange nichts gesagt hatte. Er nahm einen Schluck vom Glühwein. „Manche aus Angst, manche aus purem Eigennutz, manche mangels Selbstvertrauen… aber Lügen tun wir letztendlich alle irgendwie. Oft. Es geht so schnell und ist einfach. Aber es gibt meiner meinung nach kleine Lügen und grosse. Wenn es so ist wie ihr sagt Shankar, dann belügt er euch um eure Vergangenheit – eure erlebtes Schicksal. Ihr müsst doch erfahren was vor eurem Unfall gewesen war. Das ist ein wichtiger Teil eurer Geschichte nehme ich an… der darf nicht einfach verloren gehen oder mit einer Lüge bedeckt werden. Habt ihr schon mal daran gedacht nachforschungen zu betreiben?“ Er nahm erneut einen Schluck und blickte überrascht auf als Shankar meinte er „musste“ den Hybriden schützen. Er blickte zu ihm hoch. „Wahrlich, Hart aber Herzlich was.“ Lächelte er freundlich. „Was bezahlt er euch denn für eure Dienste Shankar?“

„Habt ihr genug Gold? Mein Nachbar, der Bauer Robas sucht noch einen starken Burschen zum Pflügen der Felder. Er bezahlt 12 Goldmünzen das Feld. Ein guter Lohn. Ich denke in Zeiten wie diesen kann es nicht schlecht sein etwas Geld auf der Seite zu haben.“ Er schwieg. Blickte auf den entfernten Fluss. „Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass uns unruhige Zeiten bevorstehen? Erst diese dunklen Wolken…“ Er seufzte. Blickte in die Nacht. „Tut mir Leid, jetzt behellige ich euch mit meinen Sorgen.“ Er lächelte Matt.

„Wenn ihr ein paar Tage für Robas arbeiten könnten gibt er mir zum dank Nahrung für den Winter – dann bräuchte ich vorerst kein Boot zum Fischen und könnte mich so versorgen. Ausserdem… vielleicht würde euch der Bauer als Geselle aufnehmen. Was haltet ihr davon? Wisst ihr… ich selbst, möchte kein Geld von Fremden annehmen. Da lieber etwas Nahrung als Dank für einen guten Arbeiter.“

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Shankar » Dienstag 6. November 2007, 07:56

Shankar stimmte dem Fischer zu:
"Ihr habt recht ich sollte wirklich nachforschen, ob er gelogen hat oder nicht. Trotzdem wäre es besser erst einmal nichts zu sagen."
Bernhard fragte nun ob Senturo ihn für das Beschützen bezahlen würde.
Shankar schüttelte den Kopf:
"Nein nein! Bezahlt werde ich dafür nicht. Es ist so: Ich reise mit ihm und da trage ich halt die Verantwortung für ihn. Ich kann ihn doch nicht einfach ihn Stich lassen. Ihr versteht doch worauf ich hinaus will?"
Nun sprach Bernhard etwas an, auf das Shankar nicht gekommen wäre: über Geld.

<i>„Habt ihr genug Gold? Mein Nachbar, der Bauer Robas sucht noch einen starken Burschen zum Pflügen der Felder. Er bezahlt 12 Goldmünzen das Feld. Ein guter Lohn. Ich denke in Zeiten wie diesen kann es nicht schlecht sein etwas Geld auf der Seite zu haben.“</i>
"Da habt ihr recht! Wenn ich in meinen Geldbeutel nach sehe, dann wird mir klar, dass ich zu wenig Geld dabei habe! Euren Nachbarn kann ich beim Pflügen helfen, das ist für mich kein Problem! Ich kann vielleicht auch beim Vieh helfen. Das wäre auch etwas wo Senturo mit anpacken kann. Man sieht es ihm vielleicht nicht an, aber er weiß einiges über Pflanzen. Vor allem wie man sie wachsen lässt!"
Shankar hielt das für eine sehr gute Idee. Es hätte gleich drei Vorteile: Senturo könnte seine Magie trainieren und Shankar wüsste sogar das dies Geschehen ist (wenn er sich nicht wieder den Köpf anstösst), sie können leicht Geld verdienen und Shankar könnte mal wieder selbst ein wenig trainieren.
Shankar grinste
<b>Tja Senturo wird trainieren, dafür Sorge ich!</b>
Shankar sah zu Bernhard. Der Fischer sah schweigend zu den weit entfernten Fluss. Nach einer Weile erzählte er, was er auf den Herzen hatte:
<i>„Habt ihr nicht auch das Gefühl, dass uns unruhige Zeiten bevorstehen? Erst diese dunklen Wolken…“</i>
Shankar stimmte ihm mit einen nicken zu.
bernhard seufzte kurz auf.
<i>„Tut mir Leid, jetzt behellige ich euch mit meinen Sorgen.“</i>
"Nein nein! Ihr habt Recht! Es ist wirklich merkwürdig, erst tauchen
diese Wolken auf und dann verschwinden sie. Das muss doch eine Bedeutung haben..."
Nun kam der Fischer wieder auf die Arbeit zu sprechen:
<i>„Wenn ihr ein paar Tage für Robas arbeiten könnten gibt er mir zum dank Nahrung für den Winter – dann bräuchte ich vorerst kein Boot zum Fischen und könnte mich so versorgen. Ausserdem… vielleicht würde euch der Bauer als Geselle aufnehmen. Was haltet ihr davon? Wisst ihr… ich selbst, möchte kein Geld von Fremden annehmen. Da lieber etwas Nahrung als Dank für einen guten Arbeiter.“
</i>
Shankar nickte wieder.
"Natürlich werden Senturo und ich da einige Zeit dort Arbeiten.
Wenn schon nicht für Geld, dann schon dafür dass ihr und eure Frau etwas zu essen habt!"
Shankar sah zur Türe:
"Wir sollten vielleicht besser reingehen oder wollt noch etwas besprechen?"

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Re: Bernhards Haus

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 7. November 2007, 17:26

Der Junge starrte auf die Dornenranke. „HEEE! Die tun weh! Die kratzen am Ei sieh doch!“ Beschwerte er sich lauthals. Er wich zurück als Senturo ihm den Kopf tätscheln wollte. „Lass mich!“ Er verschränkte die Arme und schmollte. „Ich hätte es nicht kaputt gemacht!“ Trotzte er und musterte Senturo beleidigt. Streckte ihm die Zunge raus. „Bääää!“ Der Hybrid streckte ihm Beeren entgegen die von dem Strauch gewachsen waren. Erst guckte er nur und reckte dann schmollend den Kopf zur Seite. „Pha!“ Machte er. Schliesslich aber guckte er doch wieder und griff danach. Stopfte sie in den Mund und verschlang sie.

Während Martha sich umwandte als Senturo – der zuvor ach so viele Probleme mit seiner Nacktheit gehabt hatte plötzlich die Hüllen fallen liess, starrte der kleine Junge gebannt auf gewisse Details seiner Anatomie. Er grinste. „Ich hab deinen Schniedelwuz gesehen! Ich hab auch einen!“ Sagte er stolz.

Männer…

Als sich Senturo erhob um seine Kleider anzuziehen wurde ihm für einen kurzen Moment schwarz vor den Augen. Magie strengte an und der Hybrid war noch ziemlich geschwächt von dem Vorfall im Fluss vorhin.


Martha sah ihn besorgt an. „Dir geht es nicht gut, setzt dich wider hin!“ Meinte sie ruhig und ging auf ihn zu. Drückte ihn aufs Sofa. „Du solltest dich noch schonen.“

Die Frau sah gerade nicht hin als er sich den Finger aufschnitt. „WAS MACHST DU DA? BIST DU BEKLOPPT ODER WAS?! UND WAS IST EIN GMORG?! Das hört sich ja wie ein ORK an! Warum nennst du ihn nicht Grog! Das wäre lustiger!“
Draussen lächelte der Fischersmann Shankar an. „Ich werde Robas gerne mitteilen, dass ihr ihm helfen wollt…“ Quietschte der Junge aufgeregt.

Martha wandte sich um. Sah verdutzt auf das Ei. Schwieg jedoch. Sie verstand den Jungen nicht. Aber sie akzeptierte seine Bräuche. Vielleicht bezeichneten alle Hybriden ihre Eier mit Blut.

Der Fischer nickte. „Ihr fühlt euch für den Jungen verpflichtet. Nun ja, er scheint auch einen gewissen Schutz zu brauchen. Ich könnte meinen Timo auch keine Sekunde aus dem Auge lassen, ich fühle mich jedes Mal unwohl wenn er alleine am Fluss spielt. Aber ewig werde ich ihn wohl nicht beschützen können ausserdem glaube ich, muss jeder Mensch der erwachsen wird ab und an auch einmal den Boden unter den Füssen verlieren und hinfallen. Damit er lernt sich wieder aufzurappeln. Wenn wir unsere Liebsten stets in Watte packen, können sie diese Entwicklung nicht machen.“

Der Fischer lächelte als Shankar seine Hilfe anbot. Genau in jenem Moment wurden sie von einem kleinen Fackelzug unterbrochen, der sich der Hütte näherte. 5 Athletisch aussehende Männer und 2 Frauen erreichten die Hütte. Die Gruppe wurde von einem Dicken Andunier angeführt der in prächtigen Kleidern gehüllt war. „AUF AUF AUF NACH PELGAR! DAS TURNIER BEGINNT BALD! SCHLIESST UNS UNSERER GRUPPE AN UND IHR WERDET SICHER GELEITET!“ Brüllte er durch die Nacht. „Auf auf ihr rüstigen und kräftigen Athleten! Ich, Herold von Andunie suche noch willige und stämmige Männer oder Frauen die gewillt sind unter unserem prächtigen Wappen anzutreten! Reiht euch ein in die Gruppe der Siegreichen, begleitet uns denn ihr wisst… das Turnier ist nah!“

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