Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
(Off topic: Bitte bei Ortswechseln immer am Anfang des ersten Posts [komme von XY] schreiben. Danke <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> )
Gryl sagte zunächst einmal gar nichts. Endlich, nach diesem langen und schnellen Ritt, gab es eine Pause. Seine kleinen Finger krampften sich auseinander. Jeder Knochen schmerzte und es knackte hörbar, als er seine Finger von Julias Haaren löste. Schon kullerte er in eine Falte ihrer Kapuze, riss ihr diese so vom Kopf und hing wie in einem winzigen Beutel in ihrem Nacken.
Doch endlich meldete er sich zu Wort, nachdem Julia von Pascani abgestiegen war und nun am Rand des Waldes stand, um auch ihrem Körper (vor allem ihrem Hintern) eine Pause zu gönnen.
"Du, Juliaaaaaaa ... Rast ist gut. SEHR GUT. Ich hab auch Hunger und auf dieses blöde schnelle Vierbein will ich demnächst auch nicht mehr. Meine Ohren klingeln, mein Kopf fühlt sich an wie Feenstaub, wild und durchgewirbelt. Mir ist furchtbar schlecht, bitte setz mich ab!"
Er quängelte und klagte wie ein kleines Kind, aber vielleicht war dies sogar verständlich. Schließlich war Gryls Körper viel kleiner als der Julias und so durch den Ritt wesentlich intensiver belastet worden.
Pascana graste zufrieden in der Nähe. Er war nur leicht verschwitzt, aber nach einer kurzen Rast konnte er sicher erneut von vorne loslegen. Neldorethische Elfenpferde hatten wahrlich den Wind unter den Hufen.
Gryl sagte zunächst einmal gar nichts. Endlich, nach diesem langen und schnellen Ritt, gab es eine Pause. Seine kleinen Finger krampften sich auseinander. Jeder Knochen schmerzte und es knackte hörbar, als er seine Finger von Julias Haaren löste. Schon kullerte er in eine Falte ihrer Kapuze, riss ihr diese so vom Kopf und hing wie in einem winzigen Beutel in ihrem Nacken.
Doch endlich meldete er sich zu Wort, nachdem Julia von Pascani abgestiegen war und nun am Rand des Waldes stand, um auch ihrem Körper (vor allem ihrem Hintern) eine Pause zu gönnen.
"Du, Juliaaaaaaa ... Rast ist gut. SEHR GUT. Ich hab auch Hunger und auf dieses blöde schnelle Vierbein will ich demnächst auch nicht mehr. Meine Ohren klingeln, mein Kopf fühlt sich an wie Feenstaub, wild und durchgewirbelt. Mir ist furchtbar schlecht, bitte setz mich ab!"
Er quängelte und klagte wie ein kleines Kind, aber vielleicht war dies sogar verständlich. Schließlich war Gryls Körper viel kleiner als der Julias und so durch den Ritt wesentlich intensiver belastet worden.
Pascana graste zufrieden in der Nähe. Er war nur leicht verschwitzt, aber nach einer kurzen Rast konnte er sicher erneut von vorne loslegen. Neldorethische Elfenpferde hatten wahrlich den Wind unter den Hufen.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Nur zu gern ließ sich Gryl aus der Kapuze holen und absetzen. Er taumelte ein wenig. Sein Haar wirkte vollkommen zerzaust und sein anderer Feenflügel sah gewellt aus. Er musste ganz schön zusammengedrückt worden sein. Prompt ließ sich der Feen-Mann auch einfach auf seinen Hosenboden fallen. Julia nahm dies nur mit wehmütigen Gedanken an ihren eigenen Hintern hin. Die Pobacken schmerzten, vermutlich vom stetigen Sitzen im Sattel. Wenn man lange nicht geritten war, stellte sich Muskelkater ein. Auch in ihren Beinen zog es leicht, aber dieses Gefühl war erträglich.
"Beeren?" Gryl ließ sich nicht zweimal bitten, im Gegenteil. "He, hast du noch den Honig? Wir könnten die leckeren Beeren da reintunken! Was für eine Mahlzeit!"
Ja, eine gute Mahlzeit – für eine Fee. Gryl war schließlich sehr klein. Ihm genügten ein paar Beeren und er wäre satt. Julia würde die Tage nicht auf diese Weise auskommen. Zum Glück hatte sie noch einen Proviantpacken dabei.
Pascani trottete herbei. Er schien sein Mahl bereits beendet. Was für ein Pferd. Nun stupste er Julia am Hinterkopf. Entweder wollte er weiter oder sie nur necken.
"Beeren?" Gryl ließ sich nicht zweimal bitten, im Gegenteil. "He, hast du noch den Honig? Wir könnten die leckeren Beeren da reintunken! Was für eine Mahlzeit!"
Ja, eine gute Mahlzeit – für eine Fee. Gryl war schließlich sehr klein. Ihm genügten ein paar Beeren und er wäre satt. Julia würde die Tage nicht auf diese Weise auskommen. Zum Glück hatte sie noch einen Proviantpacken dabei.
Pascani trottete herbei. Er schien sein Mahl bereits beendet. Was für ein Pferd. Nun stupste er Julia am Hinterkopf. Entweder wollte er weiter oder sie nur necken.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Gryl vergnügte sich gar köstlich mit Beeren und Honig. Am Ende sah er aus wie ein klebriges Männlein und hatte das ganze Gesicht voller Beerensaft. Um seinen Mund zog sich eine klebrig-goldrote Masse, aber er wirkte zufrieden.
"Ach, ich bin satt. Das war köstlich!" Mit der Welt im Reinen hockte sich Gryl auf einen kleinen Stein und beobachtete, wie Julia sich mit dem Pferd noch etwas näher vertraut machte.
Abwehrend hob er die Hände auf ihre Frage hin. "Nein, nein, lass uns ruhig noch weiter ausruhen! Es dürfte sowieso schon die Nacht hereingebrochen sein. Die Wolken wirken noch dunkler als sonst. Ich muss nicht auch noch die Nacht auf diesem Riesenvieh verbringen!"
So hopste der Feen-Mann von seinem Platz und suchte sich eine geeignete Stelle zum Schlafen. "Was ist denn das hier für eine Wiese?!", klagte er und schaute zwischen den Gräsern der Stillen Ebene hindurch. "Keine Blumen! Da wächst ja im Neldoreth mehr! Womit soll ich mich denn jetzt zudecken?"
Gryl liebte es, in Blumenblüten zu schlafen. Wenn er manchmal allein im Wald unterwegs war und es nicht mehr rechtzeitig in eines der Feenreiche schaffte, verkroch er sich in den großen Kelchen einer Blume und verbrachte die Nacht dort.
Aber auf der Stillen Ebene wuchsen eben nur Rispen und Gräser.
"Ach, ich bin satt. Das war köstlich!" Mit der Welt im Reinen hockte sich Gryl auf einen kleinen Stein und beobachtete, wie Julia sich mit dem Pferd noch etwas näher vertraut machte.
Abwehrend hob er die Hände auf ihre Frage hin. "Nein, nein, lass uns ruhig noch weiter ausruhen! Es dürfte sowieso schon die Nacht hereingebrochen sein. Die Wolken wirken noch dunkler als sonst. Ich muss nicht auch noch die Nacht auf diesem Riesenvieh verbringen!"
So hopste der Feen-Mann von seinem Platz und suchte sich eine geeignete Stelle zum Schlafen. "Was ist denn das hier für eine Wiese?!", klagte er und schaute zwischen den Gräsern der Stillen Ebene hindurch. "Keine Blumen! Da wächst ja im Neldoreth mehr! Womit soll ich mich denn jetzt zudecken?"
Gryl liebte es, in Blumenblüten zu schlafen. Wenn er manchmal allein im Wald unterwegs war und es nicht mehr rechtzeitig in eines der Feenreiche schaffte, verkroch er sich in den großen Kelchen einer Blume und verbrachte die Nacht dort.
Aber auf der Stillen Ebene wuchsen eben nur Rispen und Gräser.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Mit Abscheu betrachtete Gryl den Wasserschlauch. Dann schaute er Julia an. "Waschen? Aber ich hab vor drei Tagen erst ... nicht schon wieder. Ich bin doch garnicht schmutzig!" Er beharrte felsenfest darauf und wischte sich mit dem Unterarm übers Gesicht. Nun klebte er auch dort von Honig und Beerensaft. "Siehst du? Alles saubeeeeuuuäääähhhhh!!!"
Gryl hopste hin und her, als sein Arm plötzlich an mehreren Halmen festklebte. Er verhedderte sich vollends und hing schließlich schlaff in den Gräsern. Die Fee zog und zerrte, riss endlich die Halme heraus bzw. ab udn war frei.
Nun sah selbst er ein, dass eine Wäsche angebracht war. Gryl öffnete umständlich den Schlauch und begann, sich zu rienigen.
Julia machte sich inzwischen ein Lager aus Pascanis Pferdedecke. Der Hengst stolzierte ein wenig herum. Er schien zu verstehen, dass vorerst nicht weitergeritten wurde. So graste er erneut gemächlich, dass man ihm seine Schnelligkeit nur aufgrund seines agilen Körperbaus ansehen würde.
Gryl tapste nach einer Weile zu Julia hinüber, dachte aber nicht daran, sich auch in die Decke zu kuscheln. Sowas kannte er nicht. Er schnappte sich einen Büscheln von Julias Haaren – die genauso weich wie Blütenblätter waren – und rollte sich darin ein.
So schlummerten beide friedlich ein paar Stunden. Wie lange, wusste keiner von ihnen. Irgendwann riss es einfach plötzlich an Julias Haaren und sie wurde wach. Gryl hatte sich gedreht.
Gryl hopste hin und her, als sein Arm plötzlich an mehreren Halmen festklebte. Er verhedderte sich vollends und hing schließlich schlaff in den Gräsern. Die Fee zog und zerrte, riss endlich die Halme heraus bzw. ab udn war frei.
Nun sah selbst er ein, dass eine Wäsche angebracht war. Gryl öffnete umständlich den Schlauch und begann, sich zu rienigen.
Julia machte sich inzwischen ein Lager aus Pascanis Pferdedecke. Der Hengst stolzierte ein wenig herum. Er schien zu verstehen, dass vorerst nicht weitergeritten wurde. So graste er erneut gemächlich, dass man ihm seine Schnelligkeit nur aufgrund seines agilen Körperbaus ansehen würde.
Gryl tapste nach einer Weile zu Julia hinüber, dachte aber nicht daran, sich auch in die Decke zu kuscheln. Sowas kannte er nicht. Er schnappte sich einen Büscheln von Julias Haaren – die genauso weich wie Blütenblätter waren – und rollte sich darin ein.
So schlummerten beide friedlich ein paar Stunden. Wie lange, wusste keiner von ihnen. Irgendwann riss es einfach plötzlich an Julias Haaren und sie wurde wach. Gryl hatte sich gedreht.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Gryl war noch nicht wach. Er lag halb zusammengerollt mit den Füßen auf der Decke und dem Kopf zwischen den Grashalmen versteckt. Leises Schnarchen drang zu Julia hinauf und die Halme bewegten sich in gleichmäßigem Takt zu Gryls Atemzügen.
Pascani, der ein Stück entfernt schon wieder über die Wiese tollte und dabei den Kopf in wilder Freude herumschwang, eilte zu Julia, als er sie entdeckte.
Wiehernd kam er bei ihr an, legte seinen schweren Kopf auf ihre Schulter. Und schon hob er ihn wieder, stupste damit im Gras herum, wo der kleine Feen-Mann schlief.
Nun, dieser Zustand hatte jetzt ein Ende. Kreischend erwachte Gryl, sprang auf und kroch unter die Decke. "Friss mich nicht!", flehte er kreischend und zeternd das Pferd an. Pascani wieherte amüsiert.
Pascani, der ein Stück entfernt schon wieder über die Wiese tollte und dabei den Kopf in wilder Freude herumschwang, eilte zu Julia, als er sie entdeckte.
Wiehernd kam er bei ihr an, legte seinen schweren Kopf auf ihre Schulter. Und schon hob er ihn wieder, stupste damit im Gras herum, wo der kleine Feen-Mann schlief.
Nun, dieser Zustand hatte jetzt ein Ende. Kreischend erwachte Gryl, sprang auf und kroch unter die Decke. "Friss mich nicht!", flehte er kreischend und zeternd das Pferd an. Pascani wieherte amüsiert.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Die Fee kroch unter der Decke hervor, lugte verängstigt nach dem Pferd. Aber Pascani befand sich Dank Julias schnellem Eingreifen außer Reichweite.
<b>Dämliche Großviecher ... alles will mich fressen! Außer Julia, die ist wenigstens nett zu mir und hört auf mich.</b>
Brummend kam Gryl aus seinem Versteck. Er richtete sein kleines Seidenwams und ordnete sein Haar. Letztere Aktion war eher sinnlos, denn die grünen Strähnen standen ohnehin in alle Richtungen ab. Da war nichts zu machen.
Gryl starrte das Pferd wütend an. "Pass bloß auf, sonst mache ich das nächste Mal Pascani-Wurst aus dir!"
Der Hengst schnaubte herausfordernd und Gryl versteckte sich schlagartig hinter Julias Bein. Dafür, dass seine Klappe so groß wie die eines Halbstarken in einer Taverne war, wirkte er oftmals ziemlich verängstigt.
Schließlich beruhigten sich die Gemüter aber. Pascani graste zufrieden, wartete, dass sich Julia wieder in den Sattel schwingen würde. Gryl hatte sich auch wieder gerichtet, wartete zwar ebenfalls, dass die Reise weiterging, aber ... ein weiterer Schreckensritt auf Pascani. Er dachte einen Moment darüber nach.
"Vielleicht kann ich nebenher fliegen", schlug er schließlich vor. Sein Flügel war jedoch immer noch abgeknickt und ein erster Versuch bewies, dass er die Idee schnell wieder abschreiben konnte. "Verflixt", fluchte der kleine Feen-Mann frustriert.
<b>Dämliche Großviecher ... alles will mich fressen! Außer Julia, die ist wenigstens nett zu mir und hört auf mich.</b>
Brummend kam Gryl aus seinem Versteck. Er richtete sein kleines Seidenwams und ordnete sein Haar. Letztere Aktion war eher sinnlos, denn die grünen Strähnen standen ohnehin in alle Richtungen ab. Da war nichts zu machen.
Gryl starrte das Pferd wütend an. "Pass bloß auf, sonst mache ich das nächste Mal Pascani-Wurst aus dir!"
Der Hengst schnaubte herausfordernd und Gryl versteckte sich schlagartig hinter Julias Bein. Dafür, dass seine Klappe so groß wie die eines Halbstarken in einer Taverne war, wirkte er oftmals ziemlich verängstigt.
Schließlich beruhigten sich die Gemüter aber. Pascani graste zufrieden, wartete, dass sich Julia wieder in den Sattel schwingen würde. Gryl hatte sich auch wieder gerichtet, wartete zwar ebenfalls, dass die Reise weiterging, aber ... ein weiterer Schreckensritt auf Pascani. Er dachte einen Moment darüber nach.
"Vielleicht kann ich nebenher fliegen", schlug er schließlich vor. Sein Flügel war jedoch immer noch abgeknickt und ein erster Versuch bewies, dass er die Idee schnell wieder abschreiben konnte. "Verflixt", fluchte der kleine Feen-Mann frustriert.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Nur widerwillig ließ sich Gryl erneut auf Julias Schulter setzen. Er machte einen frustrierten Eindruck, und genau das war er auch: verärgert und frustriert über seinen Flügel, der ihn noch immer nicht fliegen lassen wollte. Er fühlte sich schwach, klein und hilflos gegenüber Julia. Dass er dies im Grunde sogar war, kam ihm garnicht in den Sinn. Gryl besaß eine leicht größenwahnsinnige Denkweise, hielt sich gern für unverwundbar und prahlte lauthals herum, ehe er sich einer Herausforderung stellen musste. Anschließend fand man ihn häufig verkrochen hinter irgendwelchen Gegenständen oder Personen, die größer waren als er.
Der Feen-Mann klammerte sich wieder an die Haare seiner Begleiterin. "Ich traue dem Vierbein nicht", brummte er und Gryl sollte Recht behalten.
Pascani hörte die Drohung seitens Julia schon garnicht mehr. Schon preschte er los und fegte über die Stille Ebene hinweg. Da er hier keinen Bäumen mehr ausweichen musste, schien er noch schneller zu laufen. Hin und wieder warf er wiehernd den Kopf zurück oder wagte einen vergnügten Sprung. Mit diesem Pferd könnte man wohl jedes Rennen gewinnen, so schnell war er.
Seine schlagenden Hufe kämpften gegen das Donnergrollen und seine Mähne flatterte wie eine zerrissene Fahne in Julias Blickwinkel.
Irgendwann jedoch wurde Pascani schlagartig langsamer. Nicht, weil er müde war, oh nein, er schwitzte ja nicht einmal. Etwas lag in der Luft. Das Pferd stoppte schließlich ganz, tänzelte, wieherte dann. Das Wiehern eines anderen Pferdes antwortete ihm.
Der Feen-Mann klammerte sich wieder an die Haare seiner Begleiterin. "Ich traue dem Vierbein nicht", brummte er und Gryl sollte Recht behalten.
Pascani hörte die Drohung seitens Julia schon garnicht mehr. Schon preschte er los und fegte über die Stille Ebene hinweg. Da er hier keinen Bäumen mehr ausweichen musste, schien er noch schneller zu laufen. Hin und wieder warf er wiehernd den Kopf zurück oder wagte einen vergnügten Sprung. Mit diesem Pferd könnte man wohl jedes Rennen gewinnen, so schnell war er.
Seine schlagenden Hufe kämpften gegen das Donnergrollen und seine Mähne flatterte wie eine zerrissene Fahne in Julias Blickwinkel.
Irgendwann jedoch wurde Pascani schlagartig langsamer. Nicht, weil er müde war, oh nein, er schwitzte ja nicht einmal. Etwas lag in der Luft. Das Pferd stoppte schließlich ganz, tänzelte, wieherte dann. Das Wiehern eines anderen Pferdes antwortete ihm.
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Pascani ließ sich artig und langsam führen. Er schritt in gemäßigtem Tempo durchs Gras, so dass Gryl überrascht aus Julias Kapuze hervor lugte. "Was ist denn in das Pferd gefahren, dass es so langsam geht? Nicht, dass ich mich beklagen möchte ... bei mir dreht sich immer noch alles." Er hangelte sich an Julias Haaren nach draußen und spuckte seitwärts vom Pferd hinunter. Ihm musste wirklich schlecht geworden sein.
Doch schnell verbarg sich die Fee wieder in der Kapuze, als Schemen sichtbar wurden. Diese nahmen schnell Konturen an. Zwei Reiter befanden sich in der Ebene. Sie saßen beide auf Füchsen, wunderschöne Pferde. Ob es sich um Jäger handelte? Einer hatte einen Hund bei sich, beide trugen sie waldfarbene Kleidung, Bogen und Pfeilköcher, außerdem ein Waldhorn um die Schulter. Sie unterhielten sich miteinander, doch Julia war noch zu weit weg, um etwas verstehen zu können.
Die Männer untebrachen jedoch ihr Gespräch, als sie Julia entdeckten. Sie winkten ihr zu, der Hund bellte.
Doch schnell verbarg sich die Fee wieder in der Kapuze, als Schemen sichtbar wurden. Diese nahmen schnell Konturen an. Zwei Reiter befanden sich in der Ebene. Sie saßen beide auf Füchsen, wunderschöne Pferde. Ob es sich um Jäger handelte? Einer hatte einen Hund bei sich, beide trugen sie waldfarbene Kleidung, Bogen und Pfeilköcher, außerdem ein Waldhorn um die Schulter. Sie unterhielten sich miteinander, doch Julia war noch zu weit weg, um etwas verstehen zu können.
Die Männer untebrachen jedoch ihr Gespräch, als sie Julia entdeckten. Sie winkten ihr zu, der Hund bellte.
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Erzähler
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Die Männer betrachteten den heran reitenden Fremden, der sich gemächlich näherte. Pascani schlackerte mit den Ohren, musterte die Füchse und blieb vor einem stehen. Es musste eine Stute sein, denn er schnaubte und rieb sofort seinen Kopf an dem seiner Artgenossin.
"Seid gegrüßt, Fremder. Euer Ross scheint meine Ringelrot ja zu mögen!" Der Mann lachte. Er hatte ein freundliches Äußeres, war schon älter, hatte vermutlich die 40 schon überschritten. Sein blonder, gestutzter Bart ließ ihn erfahren und autoritär wirken.
Der andere Mann war eindeutig jünger, besaß keinen Bart, hatte aber ebenfalls blondes Haar, welches gelockt unter seiner Kappe hervor lugte.
"He, Julia, schau mal hoch. Der Großling sieht vielleicht ulkig aus. Welch Feenlöckchen! Wie unsere Kleinkinder. Fehlt ihm nur noch eine Blütenwindel!" Gryl amüsierte sich offensichtlich wieder köstlich.
"Vater, ich glaube, dieser Reiter ist eine Reitern!", meinte der Lockenkopf. "Wenn ich uns vorstellen darf. Mein Name ist Kieto Luchsner und das ist mein Vater Erje. Sagt Ihr uns auch Euren Namen? Achja, der Hund heißt Drusel", fügte der junge Mann hinzu, als der Jagdhund protestierend bellte.
"Seid gegrüßt, Fremder. Euer Ross scheint meine Ringelrot ja zu mögen!" Der Mann lachte. Er hatte ein freundliches Äußeres, war schon älter, hatte vermutlich die 40 schon überschritten. Sein blonder, gestutzter Bart ließ ihn erfahren und autoritär wirken.
Der andere Mann war eindeutig jünger, besaß keinen Bart, hatte aber ebenfalls blondes Haar, welches gelockt unter seiner Kappe hervor lugte.
"He, Julia, schau mal hoch. Der Großling sieht vielleicht ulkig aus. Welch Feenlöckchen! Wie unsere Kleinkinder. Fehlt ihm nur noch eine Blütenwindel!" Gryl amüsierte sich offensichtlich wieder köstlich.
"Vater, ich glaube, dieser Reiter ist eine Reitern!", meinte der Lockenkopf. "Wenn ich uns vorstellen darf. Mein Name ist Kieto Luchsner und das ist mein Vater Erje. Sagt Ihr uns auch Euren Namen? Achja, der Hund heißt Drusel", fügte der junge Mann hinzu, als der Jagdhund protestierend bellte.
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Erzähler
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
Erje Luchsner brummte amüsiert. Er hatte die Zweideutigkeit hinter Julias Bemerkung verstanden. Sein Sohn Kieto anscheinend nicht. Dieser schaute den Vater nur verwirrt an, warf dann Julia erneut einen Blick zu, entschloss sich aber zu schweigen.
"Sohn, du hast noch zu lernen, was deine Zunge betrifft. Deine Augen sind aber besser geschärft als meine. Nun, vielleicht liegt das nur daran, dass du in deinem ledigen Zustand eher auf weibliche Formen achtest." Erje lachte, wandte sich dann wieder an Julia. "Verzeiht meinen Jungen für seine Worte. Er ist ein netter Bursche, aber noch unbeholfen Fremden gegenüber. Manchmal frage ich, wohin er seine Manieren gelegt hat? Haha!" Der Mann lachte kurz.
Gryl krabbelte bis zu Julias Ohr empor, jedoch war er noch gut von den Falten ihrer Kapuze und ihrem Haar verborgen. "Ich glaube, den Alten mag ich sogar. Der ist lustig ... und alt. Der kann bestimmt nicht mehr so schnell rennen. Dem könnten wir entkommen, wenn es Ärger gibt."
"Wohin des Weges seid Ihr denn, junge Frau? Vielleicht können wir Euch eine Auskunft geben. Viele Fremde verirren sich in der Stillen Ebene wie in der Wüste ... und finden nichts zu essen, weil sie nicht wissen, wie man hier jagen muss."
"Sohn, du hast noch zu lernen, was deine Zunge betrifft. Deine Augen sind aber besser geschärft als meine. Nun, vielleicht liegt das nur daran, dass du in deinem ledigen Zustand eher auf weibliche Formen achtest." Erje lachte, wandte sich dann wieder an Julia. "Verzeiht meinen Jungen für seine Worte. Er ist ein netter Bursche, aber noch unbeholfen Fremden gegenüber. Manchmal frage ich, wohin er seine Manieren gelegt hat? Haha!" Der Mann lachte kurz.
Gryl krabbelte bis zu Julias Ohr empor, jedoch war er noch gut von den Falten ihrer Kapuze und ihrem Haar verborgen. "Ich glaube, den Alten mag ich sogar. Der ist lustig ... und alt. Der kann bestimmt nicht mehr so schnell rennen. Dem könnten wir entkommen, wenn es Ärger gibt."
"Wohin des Weges seid Ihr denn, junge Frau? Vielleicht können wir Euch eine Auskunft geben. Viele Fremde verirren sich in der Stillen Ebene wie in der Wüste ... und finden nichts zu essen, weil sie nicht wissen, wie man hier jagen muss."
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fremder Mann
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
"Nach Andunie seid Ihr unterwegs. Na, da werdet Ihr wohl noch ein paar Tage reiten müssen. Wir arbeiten für einen Edelmann aus der Hafenstadt. Er wünschte sich Fasan, denn er möchte einem möglichen Handelspartner imponieren." Erje schaute nicht sehr zufrieden. "Die seltsamen Wolken halten die Tiere in ihren Verstecken. Wir sind schon seit Tagen unterwegs und haben lediglich ein Kaninchen fangen können."
"Obwohl wir unseren guten Drusel dabei haben", fügte der Sohn an und der Hund bellte munter drauf los. Julia hörte nahe ihrem Ohr wieder etwas, das ganz nach <i>Drusel, alberner Name!</i> klang.
"Ich fürchte, einen Fasan finden wir nicht mehr", meinte Erje. "Habt Ihr Lust, uns nach Andunie zurück zu begleiten? Da wir ja nun dasselbe Ziel haben."
"Obwohl wir unseren guten Drusel dabei haben", fügte der Sohn an und der Hund bellte munter drauf los. Julia hörte nahe ihrem Ohr wieder etwas, das ganz nach <i>Drusel, alberner Name!</i> klang.
"Ich fürchte, einen Fasan finden wir nicht mehr", meinte Erje. "Habt Ihr Lust, uns nach Andunie zurück zu begleiten? Da wir ja nun dasselbe Ziel haben."
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Erzähler
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Re: Eine Pause für den Hintern, am Waldrand.
"Wir halten die Augen weiterhin offen, noch sind wir nicht zurück in Andunie. Die Reise kann gut noch zwei oder drei Tage dauern. Wir wollen unseren guten Jagdhund ja nicht zu Tode hetzen", lachte Erje. Er wendete seine Fuchsstute, um auch Pascani weitere Schmuseeinheiten zu entziehen.
In gemächlichem Schritt ritt man los. Pascani hielt sich brav an die vorgegebene Geschwindigkeit, wenn er auch zwischendurch auffordernd schnaubte. Offensichtlich waren ihm die beiden Füchse zu langsam.
Drusel, der Jagdhund trottete lässig neben den Tieren her.
"Lebt Ihr in Andunie oder besucht Ihr dort jemanden? Verwandte vielleicht?", fragte Kieto und lenkte sein Pferd etwas näher an Julia heran.
Erje schaute ihn kopfschüttelnd an. "Junge, wo bleibt deine Erziehung. Sowas fragt man nicht und wenn, dann entschuldigt man sich vorher höflich für die Frage."
"Tut mir leid", antwortete der Lockenkopf, schaute aber Julia an. Er war auf eine Antwort gespannt.
"Wieviele Männer machen dir eigentlich schöne Augen?", wisperte Gryl aus seinem Versteck heraus.
In gemächlichem Schritt ritt man los. Pascani hielt sich brav an die vorgegebene Geschwindigkeit, wenn er auch zwischendurch auffordernd schnaubte. Offensichtlich waren ihm die beiden Füchse zu langsam.
Drusel, der Jagdhund trottete lässig neben den Tieren her.
"Lebt Ihr in Andunie oder besucht Ihr dort jemanden? Verwandte vielleicht?", fragte Kieto und lenkte sein Pferd etwas näher an Julia heran.
Erje schaute ihn kopfschüttelnd an. "Junge, wo bleibt deine Erziehung. Sowas fragt man nicht und wenn, dann entschuldigt man sich vorher höflich für die Frage."
"Tut mir leid", antwortete der Lockenkopf, schaute aber Julia an. Er war auf eine Antwort gespannt.
"Wieviele Männer machen dir eigentlich schöne Augen?", wisperte Gryl aus seinem Versteck heraus.
