Der Beginn eines Abenteuers

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Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Mittwoch 4. April 2007, 14:30

[kommt von-->Wohnbezirk Pelgars]

Tyria und Bravagor machten sich auf in das unbekannte zu reisen. Die Stadt hatten sie jetzt schon ein paar Meter hintersich gelassen.

Tyria war guter Dinge. Endlich wieder auf einer Reise. Endlich wieder Abenteuer. Und jetzt hatte sie sogar noch angenehme Gesellschaft!

<b> Diese verdammten Schwarzen Wolken verdecken die Sonne! Ich will mich endlich wieder einmal wieder in der Sonne reckeln! Es sollte sich mal jemand darum kümmern! </b>

" Wir laufen einfach mal gradeaus, wohin uns unsere Beine tragen. Was sagst du?"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 4. April 2007, 15:30

Bravagor stimmte brummend zu und das gemeinsame Abenteuer ging los. Beide hatten zwar kein Ziel vor Augen, waren aber voller Tatendrang. Dem Zwerg gefiel es, in Gesellschaft zu reisen und Tyria malte sich in ihren Träumen bereits aus, welche neuen Rüstungen sie kreieren würde.

Lediglich der Donner über ihnen vermochte, sie in die Wirklichkeit zurück zu holen. Pelgar hatten sie schnell hinter sich gelassen. Zum Glück kannte Tyria einen der Wachmänner am Stadttor. Er hatte ihr einmal nacheifern und sie einladen wollen, seitdem war er ihr etwas schuldig gewesen. Die Schuld hatte er nun beglichen, indem er sie ohne ein weiteres Wort aus der Stadt gelassen hatte. Im Augenblick lief am Tor nämlich alles drunter und drüber. Jeder wurde genaustens kontrolliert und wenn einer auch nur den Anschein machte, mit dem Dunklen Volk zu tun zu haben, wurde er abgewiesen. Es soll sogar schon zu Rangeleien gekommen sein.

Wie gut, dass Tyria und Bravagor so rasch hatten nach draußen gelangen können. Einige Bewohner warteten nun schon seit Stunden darauf.

Die beiden marschierten gut gelaunt los. In den Eldoras würden sie wohl nicht gehen, vielmehr führte sie der kleine Weg, dem sie folgten Richtung Fischerdorf, von wo aus es weiter zur großen Brücke über den Fluss <i>Ilfar</i> gehen könnte.

Kaum waren die beiden ein paar Stunden gewandert, da kam ihnen ein Karren entgegen. Der Esel, der ihn zog, schwankte. Vermutlich war er die letzte Zeit zu schnellerem Gang getrieben worden. Sein nasses, verschwitztes Fell bewies es. Der Bauer, der auf dem Karren hockte, ließ eine Peitsche in der Luft knallen. Seine Rufe waren bis zu Tyira und Bravagor zu hören.

"Na los, mein Mädchen, schneller! Wir müssen uns beeilen! Wir haben viel zu lang gewartet. Schneller!"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Mittwoch 4. April 2007, 15:39

<b> Grausam so sein Tier zu behandeln! </b>

Guter Mann stoppt einmal kurz und sagt mir9 warum ihr euren Esel zu solchen Anstrengungen zwingt? Er ist schon ganz aus der Puste und brauch eine Pause.
Und wenn ihr Richtung Pelgar reist, da könnt irh euch noch viel Zeit lassen! Ihr werdet nicht so schnell in die Stadt kommen. Alles und jeder wird kontrolliert."

Tyria schaute dem Bauer an. Er war schon alt. Graue Haare, graue Bartstoppel, einfache Leinenklamotten. Er sah eigentlich aus wie jeder einfache Bauer.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von fremder Mann » Mittwoch 4. April 2007, 15:56

Der Bauer befahl seinem Esel tatsächlich, zu halten. Er selbst legte die Peitsche beiseite und reckte sein Kreuz. "Warhlich, warum haben die Götter entschieden, mich nach Pelgar zu schicken und keinen jungen Burschen? Oder haben sie sich endgültig von uns abgewandt und nur noch Faldor schaut auf unser Schicksal herab, ergötzt sich an unserem Leid", murmelte er vor sich hin. Dann wandte er sich an diese attraktive junge Schönheit, die ihn angesprochen hatte. Seine Züge wurden weicher, aber Tyria konnte noch immer eine gewisse Gehetztheit und den Anflug von Sorge darin erkennen.

"Glaubt mir, meine Dame, ich bin kein rücksichtsloser alter Kauz, der seinen Esel zu Tode treibt. Doch es ist sehr wichtig, dass ich nach Pelgar komme. Der hohe Rat muss vom Treiben im Fischerdorf erfahren. Von dort komme ich nämlich. Dunkelelfen haben das halbe Dorf zerstört. Gut, dass einige tapfere Fremde da waren, um uns zu schützen. So konnte dieses dunkle Pack vernichtet werden. Jetzt aber benötigen wir Hilfe bei der Reperatur. Außerdem muss Pelgar davon erfahren, dass sich Dunkelelfengezücht hier herum treibt. Deshalb hab ich es so eilig."

Dass Tyria erwähnt hatte, er könne sich aufgrund von Kontrollen Zeit lassen, ließ den Bauern nur genötigt seufzen. "Das ist garnicht gut. Hoffentlich lässt man mich aufgrund der wichtigen Nachrichten eher in die Stadt. Wenn ihr beidne helfen wollt, könnt ihr ja mal zum Fischerdorf reisen. Ansonsten achtet auf euch. Vielleicht treibt sich noch mehr finsteres Gesindel hier herum."

Der Bauer stieg zunächst einmal ab und sah nach seinem Esel. Da er vermutlich warten konnte, um nach Pelgar gelassen zu werden, musste er das Tier nicht unnötig hetzen. Leise sprach er zu seiner Eselsstute und gab ihr einen Apfel zur Stärkung.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Freitag 13. April 2007, 12:32

" Ich danke euch für diese Information! Wir werden aufpassen. Mögen euch die Götter gut gesinnt sein.", Kurz stoppte Tyria, dann wante sie sich wieder dem Bauern zu:

" Achja, da diese Informatino so wichtig ist für ganz Pelgar, fragt am Stadttor nach einer Wache mit dem Namen Dandurin. Sagt ihm das Tyria Atrio euch schickt. So werdet ihr schneller in die Stadt gelangen! Doch nun lebet wohl!"

Der Mann verabschiedete sich, bedankte sich für die Information und ritt dann weiter.
Bravagor und Tyria machten sich auch auf dewn Weg.

" Ich glaube, dass ist genau was für uns! das ist genau was wir suchen. Ein Abenteuer. Sollen wir zum Fischerdorf gehen?"
Tyria sah Bravagor fragend an.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Erzähler » Freitag 13. April 2007, 21:40

Der alte Bauer verabschiedete sich mit einem freundlichen Winken und trieb dann seinen Esel in gemächlicherem Tempo voran. Die Peitsche ließ er nun vollends weg.

Bravagor und Tyria entschieden inzwischen für sich, dem Fischerdorf tatsächlich einmal einen Besuch abzustatten. Vielleicht konnten sie wirklich helfen, wobei sich beide insgeheim eher erhofften, einem der dunkelelfischen Brut zu begegnen. Nur zu gern würde der Zwerg seine Axt durch deren Schädel reißen ... und Tyria dachte womöglich bereits an Rüstungen aus Elfenknochen.

Gut gelaunt marschierten die beiden los, aber sie würden wohl noch einige Zeit brauchen. Zu Fuß erreichte man das Fischerdorf bei straffem Tempo und mit wenige Pausen wohl in knapp 2 Tagen, vielleicht etwas weniger. Nun, sie waren schon den ganzen Mittag unterwegs gewesen. Langsam machte sich ein Hungergefühl in ihren Mägen breit, aber auf der Ebene war weit und breit keine Stelle, an der sich Wild aufhalten würde. Vielleicht ließe sich ein Kaninchen aufscheuchen ... ansonsten mussten die beiden wohl auf ihren Proviant zurückgreifen. Die dunklen Wolken über ihren Köpfen trugen nur zusätzlich dazu bei, dass sich die wenigen Tiere der Stillen Ebene – und somit potenzielle Nahrungsquellen – blicken ließen.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Mittwoch 25. April 2007, 22:57

" Frag mich was leichteres ! Tja wir müssen dann wohl von unseren Proviant zehren!"

Während Bravagor weg war, hat Tyria ein Feuer bereitet an dem sie jetzt ein Teil ihrer Proviante verzehrten und tranken.
Langsam wurdes er kühler und noch dunkler es musst jetzt kurz vor Dunkelheit sein!

" Ich halte die erste Nachtwache. Danach bist du dran!"

Tyria setzte sich aufrecht hin und beobachtete die Gegend. Alles war kahl und leer. Langweilig!

Es verging einige Zeit und nichts passierte. Ob noch was passieren würde?

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 25. April 2007, 23:57

Während sich Bravagor zur Nachtruhe hinlegte, hielt Tyria Wache. Es wurde immer dunkler und trotzdem konnte sie keinen Mond oder Sterne ausmachen. Vermutlich war der Himmel über den Wolken nachtschwarz und deshalb trat noch stärkere Dunkelheit ein als ohnehin schon vorherrschte. Dieses ewige dämmrige Licht am mutmaßlichen Tag tat den Pflanzen und wohl auch den Tieren nicht sonderlich gut. Kein Wunder, hatte der Zwerg nichts fangen können.

Tyria saß einige Stunden. Nichts geschah, außer, dass es etwas kühler wurde. Die Stille Ebene machte ihrem Namen alle Ehre ... es war ruhig und tatsächlich stinklangweilig.

Gerade war Tyria dabei, langsam die Augen zu schließen und einzunicken, als ein Rascheln sie wieder munter werden ließ. War es der Wind? Aber nein, es wehte kein Lüftchen.
Dort hinten in den Gräsern raschelte es. Vielleicht ein Kaninchen. Was immer dort war, es verhieß Abwechslung. Sollte Tyria den Zwerg wecken oder machte sie sich allein auf die Pirsch?

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Freitag 27. April 2007, 19:48

Tyria schreckte auf! Dieses Rascheln! Was war das?

Tyria zog ihren Dolch, nahm ihn in die linke Hand, dann zog sie Sarmina. Dann trat sie kurz Bravagor. Dieser Bewegte sich nicht .

<b> Toll! Dieser Zwerg hat sich ordentlich zu gekippt und wacht jetzt net mehr auf! Dann muss ich das alleine Regeln </b>

Tyria stand auf, und rief einmal laut:

"Wer auch immer du bist, komm herraus sonst fackel ich dich ab! Ich bin Katria Mutari , Meisterin der Feuermagie! Ergib dich gleich und komm mit erhobenen Händen herraus!"

<b> Hoffentlich fällt das Etwas auf den Bluff rein, sonst muss ich wohl doch hingehen!</b>

Tyria wartet was passiert.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Erzähler » Freitag 27. April 2007, 22:03

In dem Momentm, in dem Tyria in die Dunkelheit rief, endete das Rascheln schlagartig. Auf einmal war es furchtbar still. Nichts, aber auch absolut nichts, regte sich. Nicht einmal ein Windhauch. Selbst das Donnern schien sich für einen Moment lang zurück zu halten.

Doch dann zuckte ein Blitz gleißend über den Himmel und brachte den Donner zurück. Für einen Sekundenbruchteil wurde die Stille Ebene vom Licht des Blitzes erhellt. Tyria sah einen Schatten – oder war es nur ein weiterer Baum? Aber nein, dort hatte vorher keiner gestanden ... und die Form eines kleinen Hügels hatte ein Baum auch nicht.

Dann hörte Tyria eine Stimme, die so tief war, dass sie auch direkt aus dem Erdreich hätte kommen können. Ein sehr tiefer Bass.

"Pah, Magier! Feuermagie ... so ein Unsinn! Wenn du dich mit mir anlegen willst, dann zieh deine Waffe, elendes Weibsbild! Pah!"

Der Hügel bewegte sich, erneutes Rascheln erklang, als die kleine Gestalt durch das Gras und die Sträucher stapfte. Ein sirrendes Geräusch gesellte sich hinzu, wie wenn ein Bauer seine Sense schwang.
Dann tauchte ein Gesicht in dem Hügel auf. Das Gesicht besaß einen zotteligen Bart, der in alle Richtungen abstand. Er war feuerrot und von Schmutz durchsetzt. Da stand doch glatt ein Zwerg vor der jungen Frau – ein Zwerg mit einer zweiblättrigen großen Axt in Händen.

"Nur zu, Magiermädchen. Dann zeig mir mal deine dämlichen kleinen Zauber. Bis dein erster Feuerball fliegt, hab ich deine Gedärme auf dem Boden verteilt!" Er faselte zwar ziemlich grob vor sich hin, doch hatte keine wirkliche Kampfstellung eingenommen. Er stand einfach nur da, hielt seine Axt und grummelte vor sich in.

Endlich schien auch Bravagor aufzuwachen. Zumindest regte er sich kurz.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von fremder Mann » Samstag 28. April 2007, 01:46

"Na, da soll mich doch Brocknar persönlich in seine Götterschmiede holen! Heda, Zwerg, was lungerst du hier bei einem Magiermädel herum? Sag bloß nicht, sie ist dein Haustier!" Der zottelige Rotbart senkte seine Axt. Kaum, dass er Bravagor gesehen hatte, schien seine Laune gestiegen zu sein – was nicht hieß, dass er nicht immer noch fluchte und irgendwie grobkantig wirkte. Der Schmutz hing ihm nach wie vor im Barte und dunkle Ringe standen unter seinen Augen, man konnte sie im zwielichtigen Dämmerlicht der Ebene nur kaum erkennen.

Ungeniert kratzte sich der runzlige Zwerg am Hintern. Dann rammte er seine Axt mit einem wuchtigen Schwung mit dem Stiel in die Erde, gerade weit genug, dass er seinen Arm auf dem stumpfen Teil des Axtblattes stützen konnte.

"Nun erzähl mal, Zwergenkamerad. Ich hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit ... oder Nacht. Tag, Nacht, bei Brocknars schmutzigen Füßen, wo ist im Augenblick überhaupt der Unterschied? Pah, mir gefällt dieses Wetter irgendwie sogar. So schön dunkel. Erinnert mich an die Höhlen, aus denen ich vor einigen Monaten gekrochen kam. Rogorm mein Name. Jetzt sag deinen."

Dieser Zwerg, der sich eben noch als Rogorm vorgestellt hatte, wagte es tatsächlich angesichts Bravagors Tyria einfach zu ignorieren. Eben hatte er sich noch ein Duell mit ihr liefern wollen, aber ein "Verwandter" war wohl von größerer Bedeutung.

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von fremder Mann » Samstag 28. April 2007, 23:18

Rogorm schaute kurz zu der jungen Frau hinüber, er hatte sie also doch nicht ganz vergessen.

<b>Tyria heißt sie also und ist gar keine Magierin.</b>

<span style="color:CC5420;">"Keine Zauberin, was? Typisch Menschen, können immer nur lügen udn betrügen. Von wegen Schmiedin, hah! Ein Weib kann doch nicht mal einen Hammer schwingen, wie will sie dann Metalle formen?"</span>

Rogorm begann brummig zu lachen und selbst das klang bei seiner tiefen Stimme wie ein alter Wolf, der seine letzten Atemzüge tat. Er rülpste genüsslich und sein kleiner Finger verschwand im inneren seines Ohres, wo er sich auf die Suche nach wertlosen Schätzen begab.

"Was ich hier suche, willst du wissen", sprach der Zwerg in der celcianischen Sprache weiter. "ich weiß ja nichtmal, wo ich bin. Stille Ebene, sagst du ... kommt mir vage bekannt vor, der Name. Ursprünglich stamm ich aus dem weiten Süden. Hab ne Zeitlang in Rumdett verbracht, verschlafenes schönes Städtchen." Er grinste ironisch. "Dann hat mich jemand in der Kneipe niedergeknüppelt, weil ich mich keiner Bande anschließen wollte. Als ich aufwachte, war ich auf einem Schiff, das ist aber in einen Sturm geraten, tja, und ich hab überlebt. Kam irgendwo an Land und streife seither durch diese gottverlassene Gegend. Ist echt zum Ratten aufspießen! Kein Zwergenbier und nicht mal ein ordentlicher Gegner zum niederprügeln. Ich hatte mich schon so gefreut, als die große Kleine hier behauptete, 'ne Magierin zu sein. Auf das Zauberpack hau ich noch am liebsten drauf!"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Sonntag 29. April 2007, 11:43

Tyria war geladen. Da maßt sich dieser Winsling auch noch an sie zu beleidigen.

<b> Ich glaube er rafft nicht, dass ich seine Worte verstehe! Na warte ihn werde ichs zeigen und wenn ich ihm die Kehle durchschneiden muss. Ich wollte schon immer einmal eine Rüstung aus Zwergenknochen machen!</b>

<span style="color:CC5420;"> Hey Kleiner ! Noch so eine Beleidigung und es setzt was! Ich verstehe eure Sprache sehr wohl und meine Behauptung eine Magierin zu sein war ein bloßer Bluff dich aus deinem Versteck zu holen. Wie feige muss man eigentlich sein, um sich hinter einer Hecke zuverstecken? Du kannst wahrscheinlich nicht mal richtig deinen Hammer führen! Wer ist den so dämlich und lässt sich in einer Kneipe niederschlagen? Ich dachte ihr Zwerge seit so standfest, tapfer und zäh!? Ich sehe das trifft wohl nur für die Zwerge in Nogrot und Umgebung zu. Ihr im Süden seit mir zu arrogant!</span>

<b> Eventuell bin ich jetzt zuweit gegangen, aber soll er nur kommen! Ich habe eine viel längere Reichweite!</b>

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 29. April 2007, 14:18

Rogorm starrte Tyria einen Moment lang ungläubig an. Eigentlich hatte er mit Bravagor einen netten Plausch abhalten wollen, immerhin war er der erste Zwerg, den er seit Tagen in dieser stillen Gegend sah ... und jetzt sprach ihn eine Menschenfrau einfach so in Nogret an. Eine Menschin!
Was sollte er nun davon halten? Und wie beleidigend sie konterte. Sie wagte sich sehr weit über ihren eigenen Tellerrand hinweg.

Rogorm war ein durchschnittlich großer, aber überdurchschnittlich schmutziger und hässlicher Zwerg. Meistens schaute er grimmig und war es auch. Neben Saufen und Raufen gehörten Beleidigungen verteilen und sich mit anderen anlegen zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. Daher war es nun eine äußerst seltsame Szene, die sich hier in der Stillen Ebene für Personen bot, die Rogorm kannten: Normalerweise hätte der Zwerg nun längst seine Axt geschwungen und Kniescheiben zertrümmert. Normalerweise war er dazu aber auch immer betrunken und heiter genug.

Jetzt aber siegte der Wunsch nach gleichartiger Gesellschaft, von der der Zwerg glaubte, sie in Tyria und Bravagor gefunden zu haben. Das wollte er irgendwie nicht aufs Spiel setzen. Er brummte kurz, strich sich über den verkrusteten Filzbart.
"Pah! Ein Weib wie es im Buche steht. Warum habt Ihr so lange Beine, Mädel? Ihr gäbet eine gute Zwergenkämpferin ab, wenn Ihr Euer Schwert nur halb so gut schwingt wie Ihr mit Eurem Mundwerk umgehen könnt. Rogorm, mein Name", stellte er sich nochmals und dieses Mal explizit bei Tyria vor. Dann räusperte er sich – das bedeutete, er rülpste noch einmal ausgiebig.

"So, und wer von euch beiden kann mir mal sagen, wo genau ich hier bin? Wo gibt's denn die nächste Zwergenkneipe oder einen guten Waffenhändler. Meine Axt benötigt einen Schleifstein und meine Rüstung hab ich im Meer verloren. Musste sie ausziehen, sonst wäre ich untergegangen. Ich weiß ja jetzt noch nichtmal wie ich es sicher ans Ufer geschafft habe ... ihr wisst schon: Zwerge und Wasser sind wie .... ähm ... wie Zwerge und Wasser eben. Das Zeug ist nicht mal zum Saufen gut genug. Hah!"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Sonntag 29. April 2007, 14:54

Tyria regte sich langsam ab.

<b> Na endlich ist er mal höfflich, für einen Zwerg!</b>

" Du bist hier in der Stillen Ebene, einen Tagesmarsch von der Stadt Pelgar entfernt. Wir sind auf dem Weg zum Fischerdorf, dort wird ein Schmied zufinden sein oder ein Schleifstein und um eure Rüstung macht euch mal keine Sorgen. Es sollen sich hier ein paar Dunkelelfen rumtreiben! Ich wollte schon immer einmal eine Rüstung aus den Knochen eines Dunkelelfen machen. Dann seht ihr auchmal, was für eine Schmiedin ich eigentlich bin!"

Tyria steckte Sarmina und den Erbdolch weg.

" Ich stelle mich auch nochmal selbst vor. Ich bin nicht Katria Mutari, sondern mein Name ist Tyria Atrio meines Zeichens Rüstungschmiedin. Relativ bekannt in der Umgebung von Pelgar."

Tyria machte eine kurze Pause.

" Ihr sagtet ihr kommt aus dem Süden!? Ich war noch nie da und habe auch nur wenig bis jetzt davon gehört. Wie ist es so dort unten?"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von fremder Mann » Sonntag 29. April 2007, 15:05

Tyria stellte sich ebenfalls noch einmal vor. Ja, irgendwo gefiel sie dem Zwerg nun ... für eine Menschin. Sie hatte dieses gewisse Etwas, dieses Schlagfertigkeit in der Stimme. Am liebsten würde er mit ihr einen Trinken gehen.

"Dunkelelfen, wie?", hakte Rogorm nach. "Na hoffentlich begegnen sie uns. Meine Axt lechzt nach Blut, haha! Doch zunächst wünscht sie sich 'nen ordentlichen Schleifstein. He, ich begleite euch einfach zu diesem Fischerdorf! Weiß ja sowieso nicht, wo ich bin, bei Brocknars Eiern!"

Tja, so war Rogorm. Er fragte nicht, sondern stellte gleich fest. Für ihn stand fest, dass er Tyria und Bravagor folgen würde, solange er mit ihnen seinen Spaß haben konnte. Und was für einen Zwerg von Rogorms Verschnitt Spaß bedeutete, würden seine beiden neuen Reisegefährten sicher noch herausfinden. Wenn das mal gut ging...

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Gast » Sonntag 29. April 2007, 15:21

<b> Lustiger Kerl. Lädt sich selbst irgentwo ein, aber nun gut soll er mit uns Reisen. Eine Hand mehr wenn wir Dunkelelfen treffen. Um so mehr Tote um so mehr Knochen für mich!</b>

"Gut begleitet uns,oder bist du damit nicht zufrieden Bravagor?"

Tyria hielt ihne, kam aber der Antwort des Zwergs zuvor.

" So und nun bist du dran mit Wache halten. Ich möchte ein wenig schlafen!"

Tyrian nahm ihren Wasserschlauch, nahm einen Zug und legte sich neben das Feuer.

"Gute Nacht!"

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Re: Der Beginn eines Abenteuers

Beitrag von Erzähler » Montag 30. April 2007, 22:55

Obwohl Bravagor nur noch eine Flasche Met sein eigen nennen konnte, reichte diese aus, um seine und auch Rogorms Stimmung erheblich zu steigern. Die beiden Zwerge verstanden sich gut, unterhielten sie sich doch die halbe Nacht lang. Schließlich aber schliefen auch sie irgendwann einfach ein und erwachten zusammen mit Tyria am nächsten Morgen ... obwohl man dies nicht ganz sagen konnte. Noch immer verhinderten die pechschwarzen Wolken eine Abschätzung auf Tag und Nacht. Da aber das Feuer bis auf die Glut herunter gebrannt war, konnten die drei in etwa vermuten, dass sie lange geschlafen hatten.

Sie räumten rasch ihr Lager auf und machten sich dann auf den Weg zu dem Fischerdorf. Die weitere Reise war ereignislos, ja geradezu langweilig. Nicht einmal einer dieser herumstreunenden Dunkelelfen ließ sich blicken, von denen der Bauer gesprochen hatte.
Endlich nach vielen Stunden kam das Fischerdorf in Sicht. Rauch stieg aus einigen Hütten, andere sahen schon gar nicht mehr wie Hütten aus. Viele der Fischer hielten sich im Augenblick im Dorf auf. Sie hantierten mit Holzbohlen und Werkzeug. Das ganze Dorf machte den Eindruck eines Wiederaufbaus.

"He, wie lange gibt's das Dorf denn schon?", fragte Rogorm mit einem Schmunzeln. "Sieht so aus, als würden die Leutchen es gerade erst fertigstellen."

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