Gwen

Spieler kommen und gehen, Charaktere verschwinden spurlos oder sterben ruhmreich. Niemand soll vergessen werden. Deshalb findet ihr hier die Steckbriefe ehemaliger (Spieler-)Charaktere.
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Beitrag von Gwen » Sonntag 1. April 2007, 15:06

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Name: Gwen

Rasse: Halbelfe (Mutter: Mensch/Elf, Vater: Eiselfe/Dunkelelf)

Alter: 49 Menschenjahre

Größe: 1,68 m

Beruf: Heilerin

Heimat: Sucellus, eine kleine, nahezu unbekannte friedliebende Stadt im Südwesten

Sprachen: Celcianisch, Lyrintha, Nogret

Fähigkeiten: Windmagie (sehr gut), Heilen (über Lichtmagie; gut), Pflanzenkunde (gut)

Gesinnung: durchweg gut und friedliebend

Glaube:
Sie glaubt an das Götterpaar, doch eigentlich nur, um einen Glauben vorweisen zu können. Man wird nie sehen, dass sie Opfer darbringt oder in Gebete verfällt. Ihr Glaube besteht eher darin, dass die Natur alles Leben lenkt und deswegen mit Respekt behandelt werden sollte. Da sie ihre Kindheit zumeist unter Zwergen verbrachte, weist sie auch einen gewissen Respekt und Glauben gegenüber Brocknar auf.

Auftreten:
Ihr steht vor einer relativ kleinen, zierlichen, aber durchaus weiblichen Halbelfe. Jedenfalls denk Ihr dies, denn ihre Ohren scheinen für einen Menschen, beinahe sogar für einen Halbelfen zu spitz, jedoch für eine Elfe nicht spitz genug.
Ihre Haut ist blass, nahezu durchscheinend. Ihre mitternachtsschwarzen Haare fallen ihr in sanften Wellen bis zur Taille und betonen ihre Blässe aufreizend. Ihre strahlenden Augen haben den Farbton des ersten Frühlingsgrüns und strahlen eine Ruhe aus, die ihrem Alter vorauszugehen scheint. Um ihre vollen Lippen liegt beinahe immer ein sanftes Lächeln, als wisse sie etwas, was Euch verborgen bleibt.
Ihre Gestalt wird von schimmernden Leinen sanft umspielt, welches den Farbton je nach Lichteinfall zu wechseln scheint. So haben die bis an die Knie reichende Tunika und die hohen Stiefel mal einen silbernen, mal einen blauen und ab und an sogar einen grünen Farbton. Kein Schmuck lenkt Euren Blick von diesem faszinierenden Farbspiel ab. Auch trägt die zweifelsfrei weibliche Gestalt keine Waffen. Nur einen unscheinbaren Beutel, dessen schmaler Riemen quer über ihrer Brust verläuft, werdet Ihr erblicken. Doch scheinen sich in diesem eher Kräuter zu befinden, denn jedes Mal, wenn sie ihn einen Spalt breit öffnet, weht eine würzige, erfrischende Brise zu Euch.

Gefährtin:
An ihrer Seite steht stets stolz eine zierliche weiße Wölfin, welche Euch aus einem blauen und einem braunen Auge neugierig, jedoch immer auch wachsam anschaut. Flash begleitet Gwen schon ihr ganzes Leben lang, so dass Gwen selber nicht sagen könnte, wann genau diese zu ihr kam. Ihre Mutter erzählte ihr einmal, sie sei am Tage ihrer Geburt geboren und nach zwei Monaten, von ihrem Vater, dem Wolf an der Seite von Gwens Mutter, zu ihr gebracht worden, ebenso wie Flashs Bruder, Thunder, zu Gwens Bruder, und seitdem nicht mehr von ihrer Seite gewichen. Flash scheint seit ihrem Auswachsen nicht mehr zu altern und sich als eine Art Schutzengel von Gwen zu sehen.

Persönlichkeit:
Gwen ist eine ruhige, nahezu schüchtern wirkende Person. Oft steht sie schweigend lauschend in einer Gruppe und beobachtet die Sprechenden, ihre Gesten, ihre Mimik. Doch wenn man sie anspricht, wird man immer eine Antwort erhalten, die oft einen Tiefsinn verrät, der jenseits ihrer Jahre zu liegen scheint.
Mögt Ihr Euch fragen, wieso sie so ruhig ist, so sei Euch gesagt, dass sie einen äußerst energischen Bruder hat, der das Reden –und oft auch Handeln- für sie übernommen hat sowie sie sich eben nie die raubeinige, wenn auch auf ihre Art herzliche, Manier der Zwerge, mit denen sie zumeist zusammen lebte, aneignen wollte. So hielt sie sich immer lieber im Hintergrund, um dann im rechten Moment, die zündende Idee, einen neuen Blickwinkel oder den entscheidenden Hinweis zu geben.
Wenn Ihr meint, sie würde nun nicht von alleine agieren können, so irrt ihr. Oft eilt sie ihren Freunden zu Hilfe, bevor jene ahnen, dass sie diese benötigen –genauso wie sie selten vorher wissen, das sie es in den Kreis ihrer Vertrauten geschafft haben. Denn mit diesen Dingen ist Gwen zwar sehr großzügig und spontan, doch sie würde es demjenigen nie freiwillig sagen.

Stärken:
Ihre größten Stärken sind wohl ihr Glauben an das Gute und ihr Wille dieses zu bewahren oder gegebenenfalls freizulegen, ihre für ihr Alter schon erstaunliche Windmagie und ihre Gabe Wunden mithilfe von Lichtmagie heilen zu können sowie ihre wundersam glückliches Händchen für und umfassendes Wissen über alles, was grünt. Aber auch ihre Hilfsbereitschaft, Wärme und Herzlichkeit zeichnen sie aus. Nicht das Gwen von sich selber behaupten würde, sie hätte Stärken –oder auch Schwächen.

Schwächen:
Sie scheint nur eine Einzige zu haben, dafür tritt diese oft ohne jede Vorwarnung und mit heftigen Folgen zu Tage. Denn wenn sie eine Ungerechtigkeit entdeckt, dabei möge diese nicht für alle sichtbar sein, vergisst sie gerne, warum man seine Gaben kontrollieren sollte. In solchen Momenten umspielt sie eine für einen Ungeübten durchaus tödliche Windhose, welche jedoch vor Freunden auf wundersame weise Halt macht.

Lebensgeschichte:
Gwens Leben war bisher weder aufregend, noch von nennenswerten Ereignissen bestimmt. Sie wuchs in Sucellus auf, welches ihre Mutter selber gegründet und aufgebaut hatte. Als einzige Kinder der Siedlung wurden ihr Zwillingsbruder, Cianan, und sie stets von allen verwöhnt, behütet und ausgebildet. Da die meisten Bewohner Zwerge waren, hat sie wohl eine etwas ungewöhnliche Ausbildung hinter sich.

Sie lernte von den Zwergen, wie man Steine und Erz verarbeitet, aber auch wie man mit Keule und Axt kämpft. Von ihren Tanten und Onkeln lernte sie zusätzlich den Umgang mit Zweihandschwertern, Dolchen und Armbrust, aber auch wie man wunderbar dichte Stoffe webt und verarbeitet oder Waffen und Munition aus Holz fertigt. Hinzu kommen die Kampftechniken ihrer Mutter, welcher sich hervorragend mit Schwertern, Pfeilen und Bogen zu verteidigen weiß sowie deren Wissen über die Gerberei und Sattlerei. Wenn man die natürliche Magiebegabung berücksichtigt, die sie und ihr Bruder von ihren Eltern geerbt haben, gibt es wohl nur wenig, womit sie sich nicht zu verteidigen weiß. Gwen jedoch zieht es vor, ohne Waffen zu reisen. Sollte einem das merkwürdig erscheinen und man fragt sie danach, so wird sie Euch sanft anlächeln und sagen: „Warum sollte ich erwarten, das mir Vertrauen entgegen gebracht wird, wenn meine Bewaffnung nur Misstrauen der Welt gegenüber zeigt ?“ Dann wird sich sicherlich ein schelmisches Funkeln in ihre Augen schleichen. „Außerdem kann ich mich auf so viele Arten verteidigen... Was soll ich mich da mit Gepäck rumschlagen ?“
Gwens Bruder hat sich auf jede Art dem Kampf mit den Waffen verschrieben, was wohl auch besser zu seinem temperamentvollen, extrovertierten Wesen passt, während Gwen sich lieber auf ihr magisches Erbe stützt. Ihre Mutter kann mit Hilfe des Lichtes Körper und Seelen heilen, zusätzlich zu ihrem ausgeprägten Instinkt für Pflanzen, welche ihr nie einzugehen scheinen, und Tiere, welche ihr gegenüber eine Zutraulichkeit zeigen, die anders nicht zu erklären ist, als mit Magie. Ihr Vater, welchen sie nie kennen gelernt hat, beherrschte die Elemente Wasser und Wind in Perfektion, konnte sie rufen und lenken, wie es ihm beliebte. Gwen vereint die Gaben beider Elternteile in sich, obwohl sie mehr Talent für das Heilen, die Pflanzen und vor allen Dingen den Wind zeigt, während ihrem Bruder die anderen Gebiete leichter fallen. Aber wie sollte es auch anders sein, bei Zwillingen, die sich in allem zu ergänzen oder auch vervollkommnen scheinen. Jedoch am meisten prägte Gwen wohl das liebevolle, fröhliche Wesen ihrer Mutter, die sie eben nicht nur mit ihren Gaben vertraut machte, soweit sie eben konnte, sondern ihr auch einen unverwüstlichen Glauben an das Gute in jedem Menschen gegeben hat.

Doch eines Tages, als ein stürmischer Nordwind ihre Stadt beutelte, erfasste sie ein Sehnen nach neuen Welten und fernen Orten. Als sie dies ihrer Mutter erzählte, lächelte diese sanft, wenn auch leicht traurig. Das sei Teil ihres Erbes. Ihr Vater sei eben wegen diesem Sehnen ebenfalls weitergezogen. Der Wind habe eben seine eigenen Wege, birgt sein eigenes Schicksal. Und so ließ sie Gwen ziehen. Nur ein Versprechen musste sie ihrer Mutter geben: Niemals dem Wind nicht zu folgen, nie jemandem Schaden zuzufügen, ohne ihn wieder gut zu machen, sowie nie ihren Glauben an das Gute zu verlieren. So kam es, dass Gwen, von ihrer treuen Gefährtin, Flash, begleitet, Sucellus verließ und dem Nordwind folgte...

Inventar:
Ein unscheinbarer leinener Beutel, der jedoch wasserdicht ist und mehr zu bergen scheint, als seine Größe vermuten ließe. In ihm trägt Gwen stets einige Kräuter- und Früchtetees sowie Tränke mit sich herum sowie die wichtigsten Kräuter zum Heilen und einige Verbände. Außerdem sind zwei kleine, lederne Bücher in ihm. Eines beinhaltet die Rezepte ihrer Mutter und ist beinahe bis zur letzten Seite beschrieben. In dem anderen notiert sie ihre eigenen Mischungen, was seine leeren Seiten erklärt, denn an das Wissen ihrer Mutter, reicht ihres eben noch nicht heran. In einem kleinen Seitenfach befinden sich außerdem einige Amulette, Steine und ein bisschen Gold.
Zuletzt geändert von Gwen am Mittwoch 28. Mai 2008, 16:54, insgesamt 1-mal geändert.

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