Auf dem Weg zur Stadt Andunie
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Stadtwache
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
<i>[Darak verliert durch den Schlag mit dem Zauberstab 8% Lebensenergie]</i>
Hauptmann Zitter stand vor dem natürlichen Zelt, das Thomas geschaffen hatte. Er kannte Wassermagie. Immerhin gab es eine Akademie in Andunie, die sich ausschließlich mit dieser Magieart beschäftigte. Aber das! Er war beeindruckt von dieser arkanen Macht. Naturmagie sah er zum ersten Mal.
Dann tauchte der "Erbauer" dieses Werkes am Eingang des andunischen Rundzeltes auf.
<i>"Hauptmann! Auf ein Wort!"</i>, rief der Magier ihm zu und Zitter eilte sofort herbei. Die beiden Soldaten am Eingang schauten flüchtig auf Thomas, richteten den Block dann jedoch wieder geradeaus.
Thomas erklärte dem Hauptmann rasch die Sachlage und bat, Woltov erneut zu fesseln. "Ihr habt scheinbar noch nicht eingegriffen", bemerkte Zitter. "Wenigstens einer denkt an das Gesetz. Aber ich muss mich selbst von Euren Worten überzeugen."
Der Hauptmann betrat das Zelt. Woltov lag bewusstlos auf dem Feldbett und Elena hockte schweigend auf dem Boden. Sayria und Elwin wirkten ebenso stumm.
Mit gerunzelter Stirn schaute Zitter zu Thomas. "Wollt Ihr mich veralbern? Woltov ist noch bewusstlos. Wie soll er sich da an der rothaarigen Dame vergriffen haben?" Doch ein kurzer Blick auf Elena genügte, um zu erahnen, dass etwas nicht stimmte.
Langsam war aber selbst ein Offizier mal verärgert. Er räusperte sich. "Die Sache muss ein Ende haben. Woltov sieht schon besser aus. Wenn er noch einmal Heilung benötigt, kümmere ich mich persönlich darum. Meister Thomas, Ihr werdet Woltov jetzt die Hände binden – und Elena ebenso. Ich lasse einen meiner Männer im Zelt und ihr alle untersteht seinem Kommando, wenn ich nicht anwesend bin. Wir rasten hier ein paar Stunden und dann setzen wir den Weg in einem höheren Tempo fort. Mir scheint, es wird Zeit, dass sich die ganze Geschichte aufklärt und sich diese Elena und dieser Woltov trennen – und sei es nur möglich, dass ich beide in unterschiedliche Zellen sperren lasse!"
Das Gesicht des Hauptmanns hatte sich zunehmend rot gefärbt. Er hatte endgültig die Nase voll. Ungeduldig starrte er Thomas an. "Was ist, worauf wartet Ihr? Fesseln!", blaffte er den Magier an, dann wandte er sich auf dem Absatz um und verschwand aus dem Zelt. Kurz darauf betrat einer der Soldaten selbiges und stellte sich in eine Ecke. Er sagte keinen Ton, aber sein Gesicht verriet, dass auch er eine Standpredigt erhalten hatte.
Hauptmann Zitter stand vor dem natürlichen Zelt, das Thomas geschaffen hatte. Er kannte Wassermagie. Immerhin gab es eine Akademie in Andunie, die sich ausschließlich mit dieser Magieart beschäftigte. Aber das! Er war beeindruckt von dieser arkanen Macht. Naturmagie sah er zum ersten Mal.
Dann tauchte der "Erbauer" dieses Werkes am Eingang des andunischen Rundzeltes auf.
<i>"Hauptmann! Auf ein Wort!"</i>, rief der Magier ihm zu und Zitter eilte sofort herbei. Die beiden Soldaten am Eingang schauten flüchtig auf Thomas, richteten den Block dann jedoch wieder geradeaus.
Thomas erklärte dem Hauptmann rasch die Sachlage und bat, Woltov erneut zu fesseln. "Ihr habt scheinbar noch nicht eingegriffen", bemerkte Zitter. "Wenigstens einer denkt an das Gesetz. Aber ich muss mich selbst von Euren Worten überzeugen."
Der Hauptmann betrat das Zelt. Woltov lag bewusstlos auf dem Feldbett und Elena hockte schweigend auf dem Boden. Sayria und Elwin wirkten ebenso stumm.
Mit gerunzelter Stirn schaute Zitter zu Thomas. "Wollt Ihr mich veralbern? Woltov ist noch bewusstlos. Wie soll er sich da an der rothaarigen Dame vergriffen haben?" Doch ein kurzer Blick auf Elena genügte, um zu erahnen, dass etwas nicht stimmte.
Langsam war aber selbst ein Offizier mal verärgert. Er räusperte sich. "Die Sache muss ein Ende haben. Woltov sieht schon besser aus. Wenn er noch einmal Heilung benötigt, kümmere ich mich persönlich darum. Meister Thomas, Ihr werdet Woltov jetzt die Hände binden – und Elena ebenso. Ich lasse einen meiner Männer im Zelt und ihr alle untersteht seinem Kommando, wenn ich nicht anwesend bin. Wir rasten hier ein paar Stunden und dann setzen wir den Weg in einem höheren Tempo fort. Mir scheint, es wird Zeit, dass sich die ganze Geschichte aufklärt und sich diese Elena und dieser Woltov trennen – und sei es nur möglich, dass ich beide in unterschiedliche Zellen sperren lasse!"
Das Gesicht des Hauptmanns hatte sich zunehmend rot gefärbt. Er hatte endgültig die Nase voll. Ungeduldig starrte er Thomas an. "Was ist, worauf wartet Ihr? Fesseln!", blaffte er den Magier an, dann wandte er sich auf dem Absatz um und verschwand aus dem Zelt. Kurz darauf betrat einer der Soldaten selbiges und stellte sich in eine Ecke. Er sagte keinen Ton, aber sein Gesicht verriet, dass auch er eine Standpredigt erhalten hatte.
Zuletzt geändert von Stadtwache am Donnerstag 15. März 2007, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Elwin Fock
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Elwin betrat auf Elenas Einverständnis hin zusammen mit Thomas das Zelt und ließ sich auf einer der Sitzgelegenheiten nieder. Der Magier tat es ihr gleich. Beide beobachteten eine Weile das ganze Schauspiel was sich zwischen Elena und Woltov abspielte. Immer wieder wanderte ihr Blick angeekelt zu Thomas hinüber, der ihn ebenso erwiderte. Als dann Woltov Elena küsste und es den Anschein hatte, das Elena mehr davon auch noch von diesem widerlichen Kerl wollte, griff Thomas gekonnt mit seiner Magie und seinem Zauberstab ein. Er schlug Woltov K.O. und er und Elena hievten Woltov zurück ins Feldbett, worauf Thomas dann mit der Bemerkung „Vielleicht sollte ich ihn besser wieder fesseln. Ich werde mit Hauptmann Zitter darüber sprechen.“ aus dem Zelt verschwand. Elwin war nicht im Stande sich zu rühren, geschweige denn etwas zu sagen.
<b>Was… warum… Elena… bist du noch ganz normal?? Lässt dich einfach von diesem widerlichen Kerl küssen. IGITT! </b>
Schließlich kam Thomas zusammen mit den Hauptmann Zitter zurück. Zitter machten einen äußerst genervten Eindruck und begann sofort herum zu wettern. Dann verschwand er und kurze Zeit später kam schon ein Wachmann herein. Dann fand auch sie ihre Wort zurück.
„Elena! Wie kannst du nur… So wie es aussieht hat dir das von diesem… diesem ekelhaften… widerlichen…“, ein Würgereiz ergriff sie und so unterbrach sie sich selbst.
Ihr war es egal ob Elena es bemerkte oder nicht, aber mit einem enttäuschten und vernichtenden Blick, den sie auf ihre Freundin richtete, stürmte sie aus dem Zelt. Sie ging schnellen Schrittes an dem Hauptmann vorüber und er konnte deutlich Tränen in den Augen der jungen Magierin erkennen, während sie an ihm vorüber schritt. Ihr Ziel war eindeutig der von Thomas geschaffenen Unterschlupf nieder, wo sie erneut verwirrt, traurig und angeekelt da saß und hoffte <i>jemand</i> würde zum reden vorbeischauen.
<b>Was… warum… Elena… bist du noch ganz normal?? Lässt dich einfach von diesem widerlichen Kerl küssen. IGITT! </b>
Schließlich kam Thomas zusammen mit den Hauptmann Zitter zurück. Zitter machten einen äußerst genervten Eindruck und begann sofort herum zu wettern. Dann verschwand er und kurze Zeit später kam schon ein Wachmann herein. Dann fand auch sie ihre Wort zurück.
„Elena! Wie kannst du nur… So wie es aussieht hat dir das von diesem… diesem ekelhaften… widerlichen…“, ein Würgereiz ergriff sie und so unterbrach sie sich selbst.
Ihr war es egal ob Elena es bemerkte oder nicht, aber mit einem enttäuschten und vernichtenden Blick, den sie auf ihre Freundin richtete, stürmte sie aus dem Zelt. Sie ging schnellen Schrittes an dem Hauptmann vorüber und er konnte deutlich Tränen in den Augen der jungen Magierin erkennen, während sie an ihm vorüber schritt. Ihr Ziel war eindeutig der von Thomas geschaffenen Unterschlupf nieder, wo sie erneut verwirrt, traurig und angeekelt da saß und hoffte <i>jemand</i> würde zum reden vorbeischauen.
Zuletzt geändert von Elwin Fock am Donnerstag 15. März 2007, 23:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Darak Luthrokar
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Als er sie küsste schossen ihm tausend Gedanken durch den Kopf, doch sie waren zu schnell um auch nur einen greifen zu können. Sie sträubte sich erst dagegen, doch nicht so stark wie er eigentlich erwartet hatte. <b> Oh ja, du kleines Biest!</b> Dachte er vergnügt. Er vergass seine Umgebung. <b> Sollen die doch glotzen! Da kann der alte Pflanzenheini noch was dabei lernen!</b>
Darak war gerade so richtig auf Tour gekommen als der Stock über seinen Schädel krachte. Sein Bewusstsein verabschiedete sich augenblicklich, sein Körper fiel leblos auf den weichen Körper von Elena.
Er spürte nicht wie er zurück aufs Bett gehievt wurde, noch hörte er den Ausbruch vom Hauptmann – zum Glück für den Hauptmann, vermutlich hätte ihm das nur ein paar Minuspunkte in seiner Liste eingebracht – und noch weniger, dass er wieder gefesselt wurde.
Nein er träumte von rothaarigen Prinzesschen.
Schmerzen sind was Sonderbares. Sie zeigen dem Menschen nach schweren Ereignissen meist als erstes, dass sie noch lebten. Auch diesmal meldete sich die Migräne loyal zurück. Ein grossteil der Arbeit von Elena war durch den Stockschlag wieder zunichte gemacht worden. Was für eine Verschwendung.
Er stöhnte auf und wollte sich – wieder einmal – an die pochende Schläfe fassen. Doch er konnte sich nicht rühren. Verwirrt starrte er auch seine Hände.
<b> Schon wieder dieser verfluchte Pflanzenheini??! Verdammt noch mal jetzt reicht es mir aber mit diesem Kerl! Der bekommt einen ganz besonderen Platz auf meiner Liste! Verdammt noch mal.</b>
Er blinzelte herum. Er merkte wie die Augen sich gegen jedes einfallende Licht sträubten, doch im Zelt war es durchaus auszuhalten. Da erblickte er die Wache. Er starrte sie düster an. Er wusste nicht was die hier zu suchen hatte.
<b> Vermutlich hat dieser Pflanzenmensch gepetzt! Wo ist eigentlich die Wasserzicke hin?? Ach egal!</b>
Elena sass ebenfalls noch im Zelt und grübelte vor sich hin. Er betrachtete sie aus dem Augenwinkel. <b>Warum muss ich eigentlich immer zu der Hinaufsehen?</b> Dachte er plötzlich.
Er grinste, trotz seinen Kopfschmerzen konnte auch so ein Gefühlsbanause wie er erkennen, dass sie ziemlich aus dem Häuschen war.
Wegen ihm.
Das war erfreulich.
Ihre Blicke trafen sich. Sie erschrak. Er grinste. <b> Was für ein Teufelsweib. Oh vielleicht hat es ihr sogar gefallen? Tja du hast es halt noch drauf du toller Hengst du… leider war sie so verblüfft dass sie ihr wildes nicht ausleben konnte. Schade eigentlich, dass muss ich mal noch korrigieren. Sie kann es wohl nicht lassen mich anzuschauen. Oh sie steht auf böse Kerle. Nicht auf so Weichlinge wie der Pflanzenheini. Oh ja ihr Temperament will gefordert werden. Sie WILL gezähmt werden.</b>
Er grinste noch breiter und leckte sich über die Lippen und sah sie frech an. Ihn interessierte nicht, was der Wachposten von seinen „Signalen“ denken musste.
Noch bevor er die Reaktion von Elena sehen konnte kam eine erneute Schmerzwelle und er knurrte wütend auf. Er begann wieder unruhig an seinen Fesseln zu reissen, da sein Schädel ihm wieder das Gefühl vermittelte gleich zu Platzen und er danach greifen wollte.
„Verdammt noch mal!“ Schrie er auf und knurrte herum. Er wusste nicht warum er den Schmied nicht auf seiner Liste hatte, der ihm dies angetan hatte…
Die Ranken zogen sich enger zusammen und er begann sich unruhig auf dem Bett zu winden. Sein elendiger Körper verdarb ihm gerade sein Lustspiel – dafür hatte er doch eigentlich nur Probleme mit dem Kopf…
Das war ärgerlich.
Darak war gerade so richtig auf Tour gekommen als der Stock über seinen Schädel krachte. Sein Bewusstsein verabschiedete sich augenblicklich, sein Körper fiel leblos auf den weichen Körper von Elena.
Er spürte nicht wie er zurück aufs Bett gehievt wurde, noch hörte er den Ausbruch vom Hauptmann – zum Glück für den Hauptmann, vermutlich hätte ihm das nur ein paar Minuspunkte in seiner Liste eingebracht – und noch weniger, dass er wieder gefesselt wurde.
Nein er träumte von rothaarigen Prinzesschen.
Schmerzen sind was Sonderbares. Sie zeigen dem Menschen nach schweren Ereignissen meist als erstes, dass sie noch lebten. Auch diesmal meldete sich die Migräne loyal zurück. Ein grossteil der Arbeit von Elena war durch den Stockschlag wieder zunichte gemacht worden. Was für eine Verschwendung.
Er stöhnte auf und wollte sich – wieder einmal – an die pochende Schläfe fassen. Doch er konnte sich nicht rühren. Verwirrt starrte er auch seine Hände.
<b> Schon wieder dieser verfluchte Pflanzenheini??! Verdammt noch mal jetzt reicht es mir aber mit diesem Kerl! Der bekommt einen ganz besonderen Platz auf meiner Liste! Verdammt noch mal.</b>
Er blinzelte herum. Er merkte wie die Augen sich gegen jedes einfallende Licht sträubten, doch im Zelt war es durchaus auszuhalten. Da erblickte er die Wache. Er starrte sie düster an. Er wusste nicht was die hier zu suchen hatte.
<b> Vermutlich hat dieser Pflanzenmensch gepetzt! Wo ist eigentlich die Wasserzicke hin?? Ach egal!</b>
Elena sass ebenfalls noch im Zelt und grübelte vor sich hin. Er betrachtete sie aus dem Augenwinkel. <b>Warum muss ich eigentlich immer zu der Hinaufsehen?</b> Dachte er plötzlich.
Er grinste, trotz seinen Kopfschmerzen konnte auch so ein Gefühlsbanause wie er erkennen, dass sie ziemlich aus dem Häuschen war.
Wegen ihm.
Das war erfreulich.
Ihre Blicke trafen sich. Sie erschrak. Er grinste. <b> Was für ein Teufelsweib. Oh vielleicht hat es ihr sogar gefallen? Tja du hast es halt noch drauf du toller Hengst du… leider war sie so verblüfft dass sie ihr wildes nicht ausleben konnte. Schade eigentlich, dass muss ich mal noch korrigieren. Sie kann es wohl nicht lassen mich anzuschauen. Oh sie steht auf böse Kerle. Nicht auf so Weichlinge wie der Pflanzenheini. Oh ja ihr Temperament will gefordert werden. Sie WILL gezähmt werden.</b>
Er grinste noch breiter und leckte sich über die Lippen und sah sie frech an. Ihn interessierte nicht, was der Wachposten von seinen „Signalen“ denken musste.
Noch bevor er die Reaktion von Elena sehen konnte kam eine erneute Schmerzwelle und er knurrte wütend auf. Er begann wieder unruhig an seinen Fesseln zu reissen, da sein Schädel ihm wieder das Gefühl vermittelte gleich zu Platzen und er danach greifen wollte.
„Verdammt noch mal!“ Schrie er auf und knurrte herum. Er wusste nicht warum er den Schmied nicht auf seiner Liste hatte, der ihm dies angetan hatte…
Die Ranken zogen sich enger zusammen und er begann sich unruhig auf dem Bett zu winden. Sein elendiger Körper verdarb ihm gerade sein Lustspiel – dafür hatte er doch eigentlich nur Probleme mit dem Kopf…
Das war ärgerlich.
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Freitag 16. März 2007, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Darak Luthrokar
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Als Elena zu ihm trat wurde er augenblicklich ruhig. Ihre Blicke trafen sich wieder.
Sie flösste ihm den Trank ein.
Er sah sie an.
Sie wurde rot.
Das war jetzt doch etwas überraschend - Aber durchaus gut.
<b> Oh ja, ich mag diese Frau</b> Dachte er vergnügt.
Der Trank liess ihn langsam schläfrig werden.
Er setzte eine geheimnisvoll, wissende Miene auf und schaute ihr tief in die Augen. Er nickte ihr verschwörerisch zu, als wäre es ein geheimes Zeichen für irgend etwas. Danach lächelte er sie an. Kein dreckiges lächeln - nein ein freundliches, warmes - so warm er es eben hinkriegte.
Dann schloss er seine Augen wieder und gab sich der dämpfenden und schmerzlindernden Wirkung des Trankes hin. Wohlwissend, dass sie ihn vermutlich immernoch anstarrte.
Doch schon bald träumte er wieder von rothaarigen Prinzessinnen.
Sie flösste ihm den Trank ein.
Er sah sie an.
Sie wurde rot.
Das war jetzt doch etwas überraschend - Aber durchaus gut.
<b> Oh ja, ich mag diese Frau</b> Dachte er vergnügt.
Der Trank liess ihn langsam schläfrig werden.
Er setzte eine geheimnisvoll, wissende Miene auf und schaute ihr tief in die Augen. Er nickte ihr verschwörerisch zu, als wäre es ein geheimes Zeichen für irgend etwas. Danach lächelte er sie an. Kein dreckiges lächeln - nein ein freundliches, warmes - so warm er es eben hinkriegte.
Dann schloss er seine Augen wieder und gab sich der dämpfenden und schmerzlindernden Wirkung des Trankes hin. Wohlwissend, dass sie ihn vermutlich immernoch anstarrte.
Doch schon bald träumte er wieder von rothaarigen Prinzessinnen.
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Freitag 16. März 2007, 02:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Elwin Fock
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Elwin saß auf dem Boden und ihre Gedanken überschlugen sich, als plötzlich Thomas’ Gestallt in dem Eingang des Unterschlupfes erschien. Höflich fragte er ob er sich zu Elwin gesellen durfte und verkündete auch dass sogar die sonst so stille Sayria evtl. dazu kam. Die junge Magierin nickte und sogleich trat der Magier ein und setzte sich zu Elwin. Kurz darauf erschien auch Sayria in der Öffnung fragte ebenfalls ob sie sich zu den Beiden begeben durfte. Elwin schaute sie aus leicht gequollenen Augen heraus an und nickte erneut, aber Sayria bemerkte es nicht, denn sie war schon wieder in Gedanken versunken. Schließlich erhob die junge Magierin zitternd ihre Stimme.
„Natürlich könnt Ihr hereinkommen Sayria. Ich… ich freue mich über Eure Gesellschaft.“, sagte sie zu der Frau gewandt.
Die Eismagierin schreckte aus ihren Gedanken hoch und trat mit einem etwas erleichterten Gesichtsausdruck ein. Elwin klopfte mit ihrer rechten hand auf den Boden, als Einladung für Sayria sich ebenfalls zu setzten, dann verfiel sie in ein unangenehmes Schweigen.
<b>Jetzt sind Thomas und Sayria da und mir fällt nicht ein wie ich meine Gefühle zur Sprache bringen könnte. Ich will mich auch nicht lächerlich machen… ach Elena, was stellst du als Freundin nur mit mir an… </b>
Hin und wieder schaute Elwin von Thomas zu Sayria und lies ihren Blick dann wieder auf den Boden wandern. Man konnte deutlich erkennen, dass sie innerlich mit sich kämpfte, aber schließlich schien ihre „verwundbare“ Seite zu gewinnen und sie begann erneut leise und mit leicht zittriger Stimme zu sprechen.
„Es… es ist schön euch beide hier zu haben. Ich weiß nicht, was auf einmal mit mir los ist, aber als Woltov diese… Sache… mit Elena machte und sie es auch noch schön fand…. Zumindest sah es so aus, dass sie es schön fand… von diesem Kerl… Mistkerl… ich kenne Elena noch nicht lange, aber ich habe bereits begonnen sie als meine Freundin zu sehen, vor allem da sie meinte ich wäre eine Freundin für sie. Und jetzt habe ich das Gefühl sie zu verlieren… an diesen… diese vermaledeiten Woltov! Ich mag ihn nicht, ich vertraue ihm nicht. Er ist merkwürdig und Elena scheint geradewegs in eine Falle oder so etwas Ähnliches von ihm hineinzulaufen und ich kann nichts dagegen tun. Ich komme mir so hilflos vor…“
Dann verfiel Elwin erneut in Schweigen und langsam bildeten sich neue Tränen in ihren Augen, die sie aber krampfhaft versuchte zu unterdrücken.
„Natürlich könnt Ihr hereinkommen Sayria. Ich… ich freue mich über Eure Gesellschaft.“, sagte sie zu der Frau gewandt.
Die Eismagierin schreckte aus ihren Gedanken hoch und trat mit einem etwas erleichterten Gesichtsausdruck ein. Elwin klopfte mit ihrer rechten hand auf den Boden, als Einladung für Sayria sich ebenfalls zu setzten, dann verfiel sie in ein unangenehmes Schweigen.
<b>Jetzt sind Thomas und Sayria da und mir fällt nicht ein wie ich meine Gefühle zur Sprache bringen könnte. Ich will mich auch nicht lächerlich machen… ach Elena, was stellst du als Freundin nur mit mir an… </b>
Hin und wieder schaute Elwin von Thomas zu Sayria und lies ihren Blick dann wieder auf den Boden wandern. Man konnte deutlich erkennen, dass sie innerlich mit sich kämpfte, aber schließlich schien ihre „verwundbare“ Seite zu gewinnen und sie begann erneut leise und mit leicht zittriger Stimme zu sprechen.
„Es… es ist schön euch beide hier zu haben. Ich weiß nicht, was auf einmal mit mir los ist, aber als Woltov diese… Sache… mit Elena machte und sie es auch noch schön fand…. Zumindest sah es so aus, dass sie es schön fand… von diesem Kerl… Mistkerl… ich kenne Elena noch nicht lange, aber ich habe bereits begonnen sie als meine Freundin zu sehen, vor allem da sie meinte ich wäre eine Freundin für sie. Und jetzt habe ich das Gefühl sie zu verlieren… an diesen… diese vermaledeiten Woltov! Ich mag ihn nicht, ich vertraue ihm nicht. Er ist merkwürdig und Elena scheint geradewegs in eine Falle oder so etwas Ähnliches von ihm hineinzulaufen und ich kann nichts dagegen tun. Ich komme mir so hilflos vor…“
Dann verfiel Elwin erneut in Schweigen und langsam bildeten sich neue Tränen in ihren Augen, die sie aber krampfhaft versuchte zu unterdrücken.
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Darak Luthrokar
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Darak alias Woltov hatte einen ziemlich miesen Traum, der herzlich wenig mit rothaarigen Prinzessinnen zu tun hatte. Eher mit üblen Szenarien aus der Eisenmine…
Normalerweise schlug er stets um sich wenn er aus einem schlechten Traum erwachte, doch im Moment konnte er dies ja nicht tun. Da der Pflanzenmensch ihn ja wieder gefesselt hatte.
Er blinzelte kurz und sah die ziemlich langweilige Zeltwand über sich. <b> Ach verdammt!</b>
In dieser Position konnte auch kein Schwein schlafen.
Er drehte seinen Kopf zur Seite und sah Elena wie sie gerade an ihrem Tuch herumnuschelte. Er starrte ihr verblüfft auf die Wolfsohren. Er war aber schnell genug darin sich wieder schlafend zu stellen, als Elena zu ihm hinschaute. Da tat er so als wäre erst gerade eben wach geworden und blinzelte sie an.
<b> Sie IST ein Biest! Verdammt noch mal ich hätte es mir ja schon denken können. Schliesslich hat die mich oben auf dem Balken „gewittert“! Hoffentlich ist das alles wölfische an ihr… nicht dass die noch irgendwo anders… na ja pelzig ist!</b> Ihm schauderte. <b> Oh wild ist sie also auf jeden fall. Interessant… eine Wolfsfrau. Was für eine Wonne. Die muss man ja wirklich zähmen! Vielleicht hat sie Flöhe? Nein… oder Krallen! Nein… DIE braucht keine Krallen bei diesen Eisenfäusten. Sie ist ein Tier...!</b>
...Na ja gut..
...sie war eine Frau…
das kam einem Tier ziemlich nahe, dass war nun doch nichts schockierendes für ihn.
Er war einigen Hybriden in den Minen begegnet, meistens ziemlich üble Gesellen. Doch das waren sie dort eigentlich alle. Doch es war die erste Hybridin.
<b> Vielleicht frisst sie Männer!</b> Er schmunzelte. <b> Das würde ich gerne sehen.</b>
Sie schaute ihn fragend an.
Er erwiderte ihren Blick.
Ihre Augen waren warm, feurig leidenschaftlich. Seine eisig, kühl, unerschrocken. Sie hatten völlig gegensätzliche Augen. Vielleicht hypnotisierten sie ihn deshalb so sehr. Er wäre am liebsten zu ihr gelaufen und hätte dort weitergemacht wo er vorhin aufgehört hatte. Er versuchte sich aufzurichten, doch die Hände verrenkten sich dabei schmerzhaft und er liess es bleiben. Dieser Magus hatte ihn verdammt ungeschickt ans Bettgestell gefesselt.
Er schnaubte wütend vor sich hin. Diese Fesseln ruinierten seine Stimmung. Ausserdem stand da noch dieser dämliche Wachposten rum und starrte an die Zeltwand.
Seine Kopfschmerzen hatten wieder ziemlich nachgelassen, was auch immer für eine Droge sie da zusammengemixt hatte, es wirkte wahre Wunder.
<b> Sie glotzt dich ständig an, du hast ja richtig bei ihr eingeschlagen.</b> Er grinste wieder. <b> Darak, du schwächelst! Du lässt dich von einem weibischen Hund in irgendwelche romantischen Spielchen ziehen! Na ja, einwenig spass muss schon sein…</b> Dachte er vergnügt. Ausserdem mochte er ihre aufbrausende Art. Sie hatte ihn zwar beinahe zu Brei geprügelt, aber eigentlich war das genau jenes Verhalten, welches er von einer Frau erwartete. Die soll sich doch wehren!
Er lächelte sie wieder an und dachte an den Kuss. <b> Oh ja deine Lippen SIND feurig.</b> Dachte er. Er grinste Elena breit an. „Du hast nicht nur geniale Hände!“ Raunte er und leckte sich genüsslich über seine Lippen. Er hatte einer Frau eigentlich noch nie ein Kompliment gemacht. Wieso auch? Doch bei dieser war es anders. Es war das Feuer in ihr, welches ihn anzog. „Ich denke ich könnte nochmals so eine Behandlung vertragen, du kleines Biest du.“ Meinte er weiter und schmunzelte sie wieder lüstern an.
<b> Soll der kleine picklige Soldat doch denken was er will!</b>
Normalerweise schlug er stets um sich wenn er aus einem schlechten Traum erwachte, doch im Moment konnte er dies ja nicht tun. Da der Pflanzenmensch ihn ja wieder gefesselt hatte.
Er blinzelte kurz und sah die ziemlich langweilige Zeltwand über sich. <b> Ach verdammt!</b>
In dieser Position konnte auch kein Schwein schlafen.
Er drehte seinen Kopf zur Seite und sah Elena wie sie gerade an ihrem Tuch herumnuschelte. Er starrte ihr verblüfft auf die Wolfsohren. Er war aber schnell genug darin sich wieder schlafend zu stellen, als Elena zu ihm hinschaute. Da tat er so als wäre erst gerade eben wach geworden und blinzelte sie an.
<b> Sie IST ein Biest! Verdammt noch mal ich hätte es mir ja schon denken können. Schliesslich hat die mich oben auf dem Balken „gewittert“! Hoffentlich ist das alles wölfische an ihr… nicht dass die noch irgendwo anders… na ja pelzig ist!</b> Ihm schauderte. <b> Oh wild ist sie also auf jeden fall. Interessant… eine Wolfsfrau. Was für eine Wonne. Die muss man ja wirklich zähmen! Vielleicht hat sie Flöhe? Nein… oder Krallen! Nein… DIE braucht keine Krallen bei diesen Eisenfäusten. Sie ist ein Tier...!</b>
...Na ja gut..
...sie war eine Frau…
das kam einem Tier ziemlich nahe, dass war nun doch nichts schockierendes für ihn.
Er war einigen Hybriden in den Minen begegnet, meistens ziemlich üble Gesellen. Doch das waren sie dort eigentlich alle. Doch es war die erste Hybridin.
<b> Vielleicht frisst sie Männer!</b> Er schmunzelte. <b> Das würde ich gerne sehen.</b>
Sie schaute ihn fragend an.
Er erwiderte ihren Blick.
Ihre Augen waren warm, feurig leidenschaftlich. Seine eisig, kühl, unerschrocken. Sie hatten völlig gegensätzliche Augen. Vielleicht hypnotisierten sie ihn deshalb so sehr. Er wäre am liebsten zu ihr gelaufen und hätte dort weitergemacht wo er vorhin aufgehört hatte. Er versuchte sich aufzurichten, doch die Hände verrenkten sich dabei schmerzhaft und er liess es bleiben. Dieser Magus hatte ihn verdammt ungeschickt ans Bettgestell gefesselt.
Er schnaubte wütend vor sich hin. Diese Fesseln ruinierten seine Stimmung. Ausserdem stand da noch dieser dämliche Wachposten rum und starrte an die Zeltwand.
Seine Kopfschmerzen hatten wieder ziemlich nachgelassen, was auch immer für eine Droge sie da zusammengemixt hatte, es wirkte wahre Wunder.
<b> Sie glotzt dich ständig an, du hast ja richtig bei ihr eingeschlagen.</b> Er grinste wieder. <b> Darak, du schwächelst! Du lässt dich von einem weibischen Hund in irgendwelche romantischen Spielchen ziehen! Na ja, einwenig spass muss schon sein…</b> Dachte er vergnügt. Ausserdem mochte er ihre aufbrausende Art. Sie hatte ihn zwar beinahe zu Brei geprügelt, aber eigentlich war das genau jenes Verhalten, welches er von einer Frau erwartete. Die soll sich doch wehren!
Er lächelte sie wieder an und dachte an den Kuss. <b> Oh ja deine Lippen SIND feurig.</b> Dachte er. Er grinste Elena breit an. „Du hast nicht nur geniale Hände!“ Raunte er und leckte sich genüsslich über seine Lippen. Er hatte einer Frau eigentlich noch nie ein Kompliment gemacht. Wieso auch? Doch bei dieser war es anders. Es war das Feuer in ihr, welches ihn anzog. „Ich denke ich könnte nochmals so eine Behandlung vertragen, du kleines Biest du.“ Meinte er weiter und schmunzelte sie wieder lüstern an.
<b> Soll der kleine picklige Soldat doch denken was er will!</b>
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Freitag 16. März 2007, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Darak Luthrokar
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Er grinste sie breit an als sie ihn böse anblickte. Da verzog sich ihre düstere Miene aber plötzlich zu einem süssen Lächeln und sie raunte ihn an.
<b> Ooohhh dieses kleine Biest! Willst wohl mit mir spielen häh?</b>
Sie machte ihn beinahe wahnsinnig mit ihren Reizen. <b> Was für eine Frau!</b> Sie beeindruckte ihn tatsächlich, doch sie glaubte ernsthaft ER würde sich an ihr verbrennen??
<b> Na warte!</b>
Er lachte laut auf und musterte sie genüsslich. Dann lachte er wieder.
Er sah zu dem Soldaten. <b> Der scheint unsicher und unerfahren zu sein… gut… sehr gut.</b>
Er zog wieder an seinen Ranken, diese sassen fest – ohne Zweifel. Doch der Magier war dumm genug um ihn an das einfache Bettgestell zu fesseln, dass Gestell war aus Holz. Holz bricht… Er ballte seine Hände zur Faust.
Er schloss seine Augen, sammelte all seine Kräfte. Für einen Moment sah er aus als wäre er wieder bewusstlos geworden, doch in Wirklichkeit bündelte er seine Kraft. Er war ein Bulle von 1.90 ausserdem hatte er 10 Jahre seines Lebens damit verbracht einen schweren Pickel auf eisen zu hauen. Kraft hatte er genug.
Durch den Trank waren die Kopfschmerzen erträglich. Er konnte es wagen. Das einzige Übel war der Wächter. Doch auch dieser war nur ein Mensch. Es gibt Menschen die in ungewohnten handeln können und solche, welche erstarren. Dieser hier gehörte wohl eher zu letztere Kategorie.
Ausserdem war er gierig. Er wollte sich mit dieser Frau messen – und zwar jetzt gleich! Sie mochte vielleicht das Feuer sein, doch er war der Vulkan und er war kurz davor auszubrechen!
Er öffnete seine Augen starrte auf die – immer noch langweilige Zeltdecke – knurrte vor sich hin und riss mit aller Kraft und voller Wuchte an den Ranken. Sein Oberkörper richtete sich gänzlich auf und das Bettgestell ächzte und knarrte bis schliesslich ein verräterisches knacksen ertönte und der linke Arm freikam, kurz darauf folge der Rechte.
Das Holz des ehemaligen Bettgestell hing immer noch an seinen Unterarmen. Mit einem kräftigen Ruck riss er das linke ab und liess das Holzstück zu Boden fallen. Das andere drehte er um, so dass er es wie einen Knüppel in den Händen trug. Damit raste er auf den verdutzten Wachen zu, der gar nicht mehr wusste wie ihm geschah und rammte ihm den Knüppel an die Gurgel. Dieser krachte ächzend in sich zusammen und rang nach Luft.
Er riss auch den Knüppel weg und starrte Elena an, welche völlig geschockt an ihrem Platz sass und sich nicht rührte. Sie war noch immer gefesselt. Er lachte böse auf. „Ich könnte mich also verbrennen häh?“ Knurrte er vergnügt. Dabei trat er zu ihr packte sie an der Kehle und zog sie hoch. Er sah ihr tief in die Augen.
<b> Oh sie hat Angst! Ich spüre ihre Angst!</b>
Er lächelte. Er streichelte ihr ungewöhnlich sanft durchs Haar, spielte damit. Dann grinste er wieder. „Du machst mich wahnsinnig weißt du?“ Flüsterte er ihr zu. Er drehte sie um, umschlang ihren Bauch mit dem rechten Arm mit der anderen Hand strich er ihr nochmals durchs Haar. „Ich mag das Spiel mit dem Feuer Süsse!“ Raunte er ihr ins Ohr und küsste ihren Nacken und hielt sie immer noch fest umschlungen.
<b> Ooohhh dieses kleine Biest! Willst wohl mit mir spielen häh?</b>
Sie machte ihn beinahe wahnsinnig mit ihren Reizen. <b> Was für eine Frau!</b> Sie beeindruckte ihn tatsächlich, doch sie glaubte ernsthaft ER würde sich an ihr verbrennen??
<b> Na warte!</b>
Er lachte laut auf und musterte sie genüsslich. Dann lachte er wieder.
Er sah zu dem Soldaten. <b> Der scheint unsicher und unerfahren zu sein… gut… sehr gut.</b>
Er zog wieder an seinen Ranken, diese sassen fest – ohne Zweifel. Doch der Magier war dumm genug um ihn an das einfache Bettgestell zu fesseln, dass Gestell war aus Holz. Holz bricht… Er ballte seine Hände zur Faust.
Er schloss seine Augen, sammelte all seine Kräfte. Für einen Moment sah er aus als wäre er wieder bewusstlos geworden, doch in Wirklichkeit bündelte er seine Kraft. Er war ein Bulle von 1.90 ausserdem hatte er 10 Jahre seines Lebens damit verbracht einen schweren Pickel auf eisen zu hauen. Kraft hatte er genug.
Durch den Trank waren die Kopfschmerzen erträglich. Er konnte es wagen. Das einzige Übel war der Wächter. Doch auch dieser war nur ein Mensch. Es gibt Menschen die in ungewohnten handeln können und solche, welche erstarren. Dieser hier gehörte wohl eher zu letztere Kategorie.
Ausserdem war er gierig. Er wollte sich mit dieser Frau messen – und zwar jetzt gleich! Sie mochte vielleicht das Feuer sein, doch er war der Vulkan und er war kurz davor auszubrechen!
Er öffnete seine Augen starrte auf die – immer noch langweilige Zeltdecke – knurrte vor sich hin und riss mit aller Kraft und voller Wuchte an den Ranken. Sein Oberkörper richtete sich gänzlich auf und das Bettgestell ächzte und knarrte bis schliesslich ein verräterisches knacksen ertönte und der linke Arm freikam, kurz darauf folge der Rechte.
Das Holz des ehemaligen Bettgestell hing immer noch an seinen Unterarmen. Mit einem kräftigen Ruck riss er das linke ab und liess das Holzstück zu Boden fallen. Das andere drehte er um, so dass er es wie einen Knüppel in den Händen trug. Damit raste er auf den verdutzten Wachen zu, der gar nicht mehr wusste wie ihm geschah und rammte ihm den Knüppel an die Gurgel. Dieser krachte ächzend in sich zusammen und rang nach Luft.
Er riss auch den Knüppel weg und starrte Elena an, welche völlig geschockt an ihrem Platz sass und sich nicht rührte. Sie war noch immer gefesselt. Er lachte böse auf. „Ich könnte mich also verbrennen häh?“ Knurrte er vergnügt. Dabei trat er zu ihr packte sie an der Kehle und zog sie hoch. Er sah ihr tief in die Augen.
<b> Oh sie hat Angst! Ich spüre ihre Angst!</b>
Er lächelte. Er streichelte ihr ungewöhnlich sanft durchs Haar, spielte damit. Dann grinste er wieder. „Du machst mich wahnsinnig weißt du?“ Flüsterte er ihr zu. Er drehte sie um, umschlang ihren Bauch mit dem rechten Arm mit der anderen Hand strich er ihr nochmals durchs Haar. „Ich mag das Spiel mit dem Feuer Süsse!“ Raunte er ihr ins Ohr und küsste ihren Nacken und hielt sie immer noch fest umschlungen.
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Elwin Fock
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Zunächst begann Sayria zu sprechen und versuchte sie mit völlig untypischen Worten und Stimmlage zu trösten, auch Thomas schloss sich danach an. Er stimmte der jungen Frau zu und nun hob Elwin langsam den Kopf. Aus ihren Augen kullerten noch einzelne Tränen und mit einem weiteren Schluchzer wischte sie diese fort. Sie blickte zuerst Sayria und dann Thomas an.
<b>Eigentlich haben sie recht… aber…</b>
Elwin schien sich ganz allmählich zu beruhigen und ihre Tränen waren versiegt, nur das Luftholen fiel ihr eindeutig noch schwer. Sie fasste sich an die Brust und lies tief den Sauerstoff in ihre Lungen eindringen, bevor sie wieder entwich. Dann richtete sie ihre noch immer leicht zitternde Stimme zu den anderen.
„Ich… ich weiß. Eigentlich habt ihr Recht, aber warum umgart Elena diesen verdammten Kerl dann? Für mich hat es den Anschein, auch wenn ich falsch liegen sollte, dass dieser Kuss, ob nun beabsichtigt oder nicht, ihr doch sehr gefallen hat. Es bereitet mir Sorge, was mit Elena geschieht. Vielleicht verfügt dieser widerliche Sack, entschuldigt meine Wortwahl, auch über die Gabe der Magie und hat sie mit einem Zauber belegt.“
Kurz schienen alle über diese gewagte Theorie nachzudenken, dann erhob sie erneut leise die Stimme.
„Ich weiß es nicht. Ich möchte nur die „alte“ Elena zurückbekommen, diese welche mir vor gar nicht langer Zeit ihre Freundschaft anbot. Wahrscheinlich habt ihr beide Recht, wenn ihr behauptet dass wahre Freundschaft nicht leicht zu brechen ist. Ich kann es nicht sagen, denn… denn… ich habe keinerlei Erfahrungen darin sammeln können.“
Dann verfiel sie in erneutes schweigen und senkte den Blick wieder zu Boden. Sie hatte den Zweien viel von sich erzählt, vieles davon sollte eigentlich niemals jemand erfahren, aber diese Situation schien der jungen Magierin genau der Richtige um es wenigstens Thomas zu erzählen. Da es nun auch Sayria wusste, machte Elwin nicht wirklich etwas aus, auch wenn sie die junge Eismagierin nicht gut kannte.
<b>Was soll ich nur tun? Ich weiß es einfach nicht, aber ich muss stark sein! Ich werde falls nötig sogar um sie kämpfen wenn es erforderlich werden sollte, vorausgesetzt sie möchte die Freundschaft aufrechterhalten. Aber dazu kann ich mir zur gegebenen Stunde noch Gedanken machen. </b>
Elwin wandte sich nun wieder ihren Kameraden zu.
„Was sollen wir jetzt machen? Ich glaube es wäre am besten sie von Woltov zu trennen, wenn wir das überhaupt dürfen. Aber vielleicht wird Hauptmann Zitter ja Einsicht zeigen… oder habt ihr einen anderen, vielleicht besseren Vorschlag?“, fragte sie an Sayria und zugleich an Thomas gewandt.
<b>Eigentlich haben sie recht… aber…</b>
Elwin schien sich ganz allmählich zu beruhigen und ihre Tränen waren versiegt, nur das Luftholen fiel ihr eindeutig noch schwer. Sie fasste sich an die Brust und lies tief den Sauerstoff in ihre Lungen eindringen, bevor sie wieder entwich. Dann richtete sie ihre noch immer leicht zitternde Stimme zu den anderen.
„Ich… ich weiß. Eigentlich habt ihr Recht, aber warum umgart Elena diesen verdammten Kerl dann? Für mich hat es den Anschein, auch wenn ich falsch liegen sollte, dass dieser Kuss, ob nun beabsichtigt oder nicht, ihr doch sehr gefallen hat. Es bereitet mir Sorge, was mit Elena geschieht. Vielleicht verfügt dieser widerliche Sack, entschuldigt meine Wortwahl, auch über die Gabe der Magie und hat sie mit einem Zauber belegt.“
Kurz schienen alle über diese gewagte Theorie nachzudenken, dann erhob sie erneut leise die Stimme.
„Ich weiß es nicht. Ich möchte nur die „alte“ Elena zurückbekommen, diese welche mir vor gar nicht langer Zeit ihre Freundschaft anbot. Wahrscheinlich habt ihr beide Recht, wenn ihr behauptet dass wahre Freundschaft nicht leicht zu brechen ist. Ich kann es nicht sagen, denn… denn… ich habe keinerlei Erfahrungen darin sammeln können.“
Dann verfiel sie in erneutes schweigen und senkte den Blick wieder zu Boden. Sie hatte den Zweien viel von sich erzählt, vieles davon sollte eigentlich niemals jemand erfahren, aber diese Situation schien der jungen Magierin genau der Richtige um es wenigstens Thomas zu erzählen. Da es nun auch Sayria wusste, machte Elwin nicht wirklich etwas aus, auch wenn sie die junge Eismagierin nicht gut kannte.
<b>Was soll ich nur tun? Ich weiß es einfach nicht, aber ich muss stark sein! Ich werde falls nötig sogar um sie kämpfen wenn es erforderlich werden sollte, vorausgesetzt sie möchte die Freundschaft aufrechterhalten. Aber dazu kann ich mir zur gegebenen Stunde noch Gedanken machen. </b>
Elwin wandte sich nun wieder ihren Kameraden zu.
„Was sollen wir jetzt machen? Ich glaube es wäre am besten sie von Woltov zu trennen, wenn wir das überhaupt dürfen. Aber vielleicht wird Hauptmann Zitter ja Einsicht zeigen… oder habt ihr einen anderen, vielleicht besseren Vorschlag?“, fragte sie an Sayria und zugleich an Thomas gewandt.
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Erzähler
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Der Soldat im Rundzelt hatte sich die ganze Zeit still zurückgehalten und an die Zeltwand geschaut. Warum nur hatte Hauptmann Zitter ausgerechnet ihn zu den beiden geschickt? Hatte er geglaubt, Elena und Darak würden brav in der Ecke sitzen und es wäre eine leichte Aufgabe für ihn? Er war erst vor kurzem zum Obergefreiten beförderte worden und noch ziemlich unerfahren – außerdem starr vor Überraschung und Schreck, als Darak das Bettgestell zerstörte und wild mit den Bruchteilen am Arm herum wirbelte. Der Wächter hatte kaum Zeit zu reagieren, da krachte das Holz schon gegen ihn und er fiel unter einem erstickten Schmerzensschrei zu Boden. Kurz darauf war er auch schon bewusstlos.
Darak kam auf Elena zu und packte sie, dass sie schrie. Glücklicherweise war es ansonsten ziemlich still auf der gleichnamigen Ebene, so dass nicht nur der Hauptmann es hörte, sondern auch die anderen drei Soldaten. Einen schickte er sofort zum Naturzelt, mit dem Befehl, die anderen zu warnen. Er selbst und die beiden Wachen am Rundzelt betraten selbiges – und erstarrten ebenfalls für einen Moment. Feuerzungen umhüllten Darak, doch sie schossen noch höher. Zu hoch, viel zu gefährlich hoch. Es passierte, was zu erwarten war. Das Zelt hielt den glühend heißen Flammen nicht stand und fing ...
"FEUER!!! Raus mit euch!", schrie Hauptmann Zitter. Die beiden Soldaten eilten auf Elena und Darak zu, um sie vor den Flammen zu schützen, doch Elenas Feuermagie hinderte sie daran, schnitt sie ab, als eine weitere Feuerwand zwischen den Wächtern und Elena und Darak hoch schoss.
Mittlerweile brannte der Stützbalken des Zeltes lichterloh, aber auch die Planen hatten Feuer gefangen.
Der Soldat, der zum Naturzelt unterwegs war, bekam es auch mit, als schon Rauch in den Himmel zog und das Feuer begann, die Umgebung zu erhellen. Dadurch noch mehr angestachelt stürzte der Wachmann ins Zelt, in dem sich Sayria, Elwin und Thomas aufhielten.
"Schnell, das Rundzelt brennt! Wir müssen helfen!", brüllte er und machte schon wieder kehrt, um nach draußen zu rennen.
Darak kam auf Elena zu und packte sie, dass sie schrie. Glücklicherweise war es ansonsten ziemlich still auf der gleichnamigen Ebene, so dass nicht nur der Hauptmann es hörte, sondern auch die anderen drei Soldaten. Einen schickte er sofort zum Naturzelt, mit dem Befehl, die anderen zu warnen. Er selbst und die beiden Wachen am Rundzelt betraten selbiges – und erstarrten ebenfalls für einen Moment. Feuerzungen umhüllten Darak, doch sie schossen noch höher. Zu hoch, viel zu gefährlich hoch. Es passierte, was zu erwarten war. Das Zelt hielt den glühend heißen Flammen nicht stand und fing ...
"FEUER!!! Raus mit euch!", schrie Hauptmann Zitter. Die beiden Soldaten eilten auf Elena und Darak zu, um sie vor den Flammen zu schützen, doch Elenas Feuermagie hinderte sie daran, schnitt sie ab, als eine weitere Feuerwand zwischen den Wächtern und Elena und Darak hoch schoss.
Mittlerweile brannte der Stützbalken des Zeltes lichterloh, aber auch die Planen hatten Feuer gefangen.
Der Soldat, der zum Naturzelt unterwegs war, bekam es auch mit, als schon Rauch in den Himmel zog und das Feuer begann, die Umgebung zu erhellen. Dadurch noch mehr angestachelt stürzte der Wachmann ins Zelt, in dem sich Sayria, Elwin und Thomas aufhielten.
"Schnell, das Rundzelt brennt! Wir müssen helfen!", brüllte er und machte schon wieder kehrt, um nach draußen zu rennen.
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Darak Luthrokar
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Darak wusste gar nicht wie mit ihm geschah als sich Elena von ihm wegstiess und plötzlich diese Feuerwand entfachte. Es wurde unglaublich heiss um ihn herum und durch den Rauch begann er zu husten.
Er konnte niemanden mehr durch die Flammen erkennen, hörte aber noch das panische aufschreien der Soldaten.
„Elena!“ Schrie er ins Feuer. „Nicht!“ Nun war er in einer Situation in der er wirklich Grund hatte um Panik zu kriegen. Er wusste nicht wie dick die Feuerwand war. <b> Wenn ich schnell genug durchspringe… dann bist du noch schneller gegrillt! Bring dieses Biest zur vernunft!</b>
„Elena! Verflucht noch mal! Beruhigt euch! Ihr wollt mich hier drin doch nicht ernsthaft verrecken lassen? Denkt an eure Freiheit! Wenn ihr mich jetzt tötet werdet ihr nie wieder frei sein! “
Da sah er den Soldaten neben sich liegen. „Ihr wollt doch nicht auch noch für den Tod eines andunisischen Soldaten verantwortlich sein! Elena! Hört mich doch an! Beruhigt euch!
Er sah sich verzweifelt um. <b> Die ist irre! Wo ist denn diese verdammte Wasserzicke! Die könnte sich doch mal nützlich machen!</b>
Das Feuer kam immer näher, instinktiv wollte er zurücktreten, dabei verbrannte er sich den Rücken. „Ah verdammt noch mal!“ Schrie er wütend auf.
Heute war mit abstand der ärgerlichste Tag in seinem verfluchten Leben.
<b> Sie ist irre!</b>
„Elena!“ Krächzte er wieder. Er würde diesen Namen wohl bis in den Tod schreien. Es nützte nichts, er erhielt keine Antwort. Er änderte seine Taktik.
„Elena! Ihr habt die schönsten Augen auf dieser Welt, es wäre furchtbar wenn diese Augen in den schlimmen Gefängnissen für Mörder und anderes Gesindel ihren Glanz verlieren würden! So wie es bei den meinigen passierte.“
Er war kein romantiker und faselte dieses Zeug nur weil ihm nichts besseres einfiel. Er hatte schliesslich auch etwas stress.
Die Feuerwand kam näher, erreichte seinen Schuh, dieser begann zu brennen. Darak schrie auf. „Elena!“ Krächzte er verzweifelt.
Er konnte niemanden mehr durch die Flammen erkennen, hörte aber noch das panische aufschreien der Soldaten.
„Elena!“ Schrie er ins Feuer. „Nicht!“ Nun war er in einer Situation in der er wirklich Grund hatte um Panik zu kriegen. Er wusste nicht wie dick die Feuerwand war. <b> Wenn ich schnell genug durchspringe… dann bist du noch schneller gegrillt! Bring dieses Biest zur vernunft!</b>
„Elena! Verflucht noch mal! Beruhigt euch! Ihr wollt mich hier drin doch nicht ernsthaft verrecken lassen? Denkt an eure Freiheit! Wenn ihr mich jetzt tötet werdet ihr nie wieder frei sein! “
Da sah er den Soldaten neben sich liegen. „Ihr wollt doch nicht auch noch für den Tod eines andunisischen Soldaten verantwortlich sein! Elena! Hört mich doch an! Beruhigt euch!
Er sah sich verzweifelt um. <b> Die ist irre! Wo ist denn diese verdammte Wasserzicke! Die könnte sich doch mal nützlich machen!</b>
Das Feuer kam immer näher, instinktiv wollte er zurücktreten, dabei verbrannte er sich den Rücken. „Ah verdammt noch mal!“ Schrie er wütend auf.
Heute war mit abstand der ärgerlichste Tag in seinem verfluchten Leben.
<b> Sie ist irre!</b>
„Elena!“ Krächzte er wieder. Er würde diesen Namen wohl bis in den Tod schreien. Es nützte nichts, er erhielt keine Antwort. Er änderte seine Taktik.
„Elena! Ihr habt die schönsten Augen auf dieser Welt, es wäre furchtbar wenn diese Augen in den schlimmen Gefängnissen für Mörder und anderes Gesindel ihren Glanz verlieren würden! So wie es bei den meinigen passierte.“
Er war kein romantiker und faselte dieses Zeug nur weil ihm nichts besseres einfiel. Er hatte schliesslich auch etwas stress.
Die Feuerwand kam näher, erreichte seinen Schuh, dieser begann zu brennen. Darak schrie auf. „Elena!“ Krächzte er verzweifelt.
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Sonntag 18. März 2007, 22:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Stadtwache
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Hauptmann Zitter und die beiden Soldaten standen vor der Flammenwand und versuchten vergeblich, an Elena und Woltov heran zu kommen.
"Raus hier!", brüllte Zitter, als er sah, dass der Stützbalken Feuer gefangen hatte und sich die Flammen langsam zum Zeltdach herauf arbeiteten.
Woltov rief etwas, doch es ging in der allgemeinen Hektik scheinbar unter. Da fiel die Flammenwand plötzlich in sich zusammen. Was war geschehen? Noch ehe einer der Wächter reagieren konnte, war Elena an ihnen vorbei und sauste zu dem bewusstlosen Soldaten, der noch immer am Boden lag. Es gelang ihr, ihn aus dem Zelt zu ziehen.
Einer der anderen Männer folgte ihr, ließ sich sofort neben seinem Kameraden ins Gras nieder, um ihn zu behandeln. Zitter und der andere Wächter befanden sich noch mit Woltov im Zelt.
"Los, Woltov!", schrie Zitter und packte ihn am Arm. Da war Elena auch schon an seiner Seite und schnappte sich den anderen Arm. Gemeinsam rannten alle aus dem Zelt. Gerade rechtzeitig, denn der Stützbalken knacken schon. Es würde nicht lange dauern, ehe das ganze Zelt in sich zusammen brach.
Draußen, in Sicherheit, kam Zitter bereits auf Elena zu. Aus dem Naturzelt näherten sich Thomas, Elwin und Sayria, zusammen mit dem letzten Wächter.
Zitter wollte Elena anfahren, was sie sich als Feuermagierin dabei dachte, einfach das Zelt abzufackeln. Ob sie denn kein Verantwortungsgefühl hätte. Doch die junge Frau war bereits am Ende ihrer Kräfte. Sie verlor nicht nur den Halt, sondern auch ihr Bewusstsein, landete im Gras.
Hauptmann Zitter knurrte. Besorgt schaute er zu dem bewusstlosen Soldaten hinüber, der gerade verarztet wurde. "Was hat er?" Die Antwort kam prompt. Niedergeschlagen mit einem schweren Gegenstand. Zitters Blick flog zu Woltov, doch er konnte ihm nichts beweisen. Aber ein Offizier ahnte, dass etwas faul war. Außerdem stand er bereits vorher schon nah an der Grenze seiner Selbstbeherrschung. Wütend stapfte er ein Stück davon, ohne ein Wort zu sagen. Was sollte das nun wieder? Der Hauptmann ging zu den Pferden und wühlte in den Satteltaschen.
Dann kehrte er zurück mit etwas gräulichem und schwerem in den Händen. Er ging direkt auf Woltov zu.
"Nun reicht es selbst mir! Ihr kommt beide in den Kerker von Andunie!", knurrte der Hauptmann aufgebracht und legte Woltov dicke Eisenfesseln an. Dann drehte er sich um und verpasste Elena ebenfalls ein Paar dieser Ketten.
Man sah dem Hauptmann seinen Zorn an. Eine Ader pochte auf seiner Stirn. "Löscht endlich das verdammte Zelt und dann ladet die Bewusstlosen auf eines der Pferde. Wir reiten weiter. Keine Pausen mehr bis wir Andunie erreichen, höchstens einige Stunden Schlaf – keine Zelte mehr! Und vor allen", rief er seinen Männern zu, "habt ihr ein Auge auf die beiden Verbrecher! Los jetzt!!!"
Die Soldaten teilten sich auf und umzingelten sowohl Woltov als auch die bewusstlose Elena.
<i>[Elena verliert 4% Lebensenergie aufgrund der Anstrengungen. Woltov verliert 3% seiner Lebensenergie durch leichte Verbrennungen]</i>
"Raus hier!", brüllte Zitter, als er sah, dass der Stützbalken Feuer gefangen hatte und sich die Flammen langsam zum Zeltdach herauf arbeiteten.
Woltov rief etwas, doch es ging in der allgemeinen Hektik scheinbar unter. Da fiel die Flammenwand plötzlich in sich zusammen. Was war geschehen? Noch ehe einer der Wächter reagieren konnte, war Elena an ihnen vorbei und sauste zu dem bewusstlosen Soldaten, der noch immer am Boden lag. Es gelang ihr, ihn aus dem Zelt zu ziehen.
Einer der anderen Männer folgte ihr, ließ sich sofort neben seinem Kameraden ins Gras nieder, um ihn zu behandeln. Zitter und der andere Wächter befanden sich noch mit Woltov im Zelt.
"Los, Woltov!", schrie Zitter und packte ihn am Arm. Da war Elena auch schon an seiner Seite und schnappte sich den anderen Arm. Gemeinsam rannten alle aus dem Zelt. Gerade rechtzeitig, denn der Stützbalken knacken schon. Es würde nicht lange dauern, ehe das ganze Zelt in sich zusammen brach.
Draußen, in Sicherheit, kam Zitter bereits auf Elena zu. Aus dem Naturzelt näherten sich Thomas, Elwin und Sayria, zusammen mit dem letzten Wächter.
Zitter wollte Elena anfahren, was sie sich als Feuermagierin dabei dachte, einfach das Zelt abzufackeln. Ob sie denn kein Verantwortungsgefühl hätte. Doch die junge Frau war bereits am Ende ihrer Kräfte. Sie verlor nicht nur den Halt, sondern auch ihr Bewusstsein, landete im Gras.
Hauptmann Zitter knurrte. Besorgt schaute er zu dem bewusstlosen Soldaten hinüber, der gerade verarztet wurde. "Was hat er?" Die Antwort kam prompt. Niedergeschlagen mit einem schweren Gegenstand. Zitters Blick flog zu Woltov, doch er konnte ihm nichts beweisen. Aber ein Offizier ahnte, dass etwas faul war. Außerdem stand er bereits vorher schon nah an der Grenze seiner Selbstbeherrschung. Wütend stapfte er ein Stück davon, ohne ein Wort zu sagen. Was sollte das nun wieder? Der Hauptmann ging zu den Pferden und wühlte in den Satteltaschen.
Dann kehrte er zurück mit etwas gräulichem und schwerem in den Händen. Er ging direkt auf Woltov zu.
"Nun reicht es selbst mir! Ihr kommt beide in den Kerker von Andunie!", knurrte der Hauptmann aufgebracht und legte Woltov dicke Eisenfesseln an. Dann drehte er sich um und verpasste Elena ebenfalls ein Paar dieser Ketten.
Man sah dem Hauptmann seinen Zorn an. Eine Ader pochte auf seiner Stirn. "Löscht endlich das verdammte Zelt und dann ladet die Bewusstlosen auf eines der Pferde. Wir reiten weiter. Keine Pausen mehr bis wir Andunie erreichen, höchstens einige Stunden Schlaf – keine Zelte mehr! Und vor allen", rief er seinen Männern zu, "habt ihr ein Auge auf die beiden Verbrecher! Los jetzt!!!"
Die Soldaten teilten sich auf und umzingelten sowohl Woltov als auch die bewusstlose Elena.
<i>[Elena verliert 4% Lebensenergie aufgrund der Anstrengungen. Woltov verliert 3% seiner Lebensenergie durch leichte Verbrennungen]</i>
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Elwin Fock
- Gast

Re: Auf dem Weg zur Stadt Andunie
Als weder eine Reaktion von Sayria noch von Thomas kam versank Elwin erneut in ihren Gedanken. Nun begann sie auch an sich selbst zu zweifeln, aber dies wollte sie niemandem zeigen, geschweige denn erzählen. So ging es eine ganze Weile, hin und wieder hob sie ihren Blick und beobachtete den Natur- und die Eismagierin. Beide saßen schweigend da und schienen auch ihren Gedanken nachzuhängen.
Plötzlich ertönte von draußen ein Schrei und kurz darauf erschien einer der Wachmänner in dem natürlichen Zelt und verkündete, dass das Rundzelt brannte. Elwin wurde bei diesen Worten aus ihren Gedanken gerissen und im ersten Augenblick verstand sie nicht was der Soldat da sagte, aber bevor sie ihn fragen konnte war er auch schon wieder aus dem Unterschlupf verschwunden. Sie blickte erneut Thomas an und als dieser aufsprang erhob auch sie sich, begleitet von Sayria. Schnell rannten die Drei hinaus und schon enthüllte sich das schaurige Bild.
Das Rundzelt brannte lichterloh. Mit weit aufgerissenen Augen und geöffnetem Mund konnte Elwin zunächst nichts tun. Sie stand da und alles in ihrem Kopf überschlug sich.
<b>Das Zelt… ELENA! Sie ist noch dort drin</b>
Jetzt löste sich ihre Starre und nun rannte sie so schnell sie konnte auf das von Flammen züngelnde Zelt zu. Als sie dort ankam erkannte sie allerdings dass Elena, Woltov und ein bewusstloser Soldat bereits vor dem in Flammen stehenden Unterschlupf lagen bzw. standen. Elena lag flach auf dem Rücken, Woltov stand umringt von den restlichen Soldaten da. Sie erkannte, dass Elena bereits metallene Handschellen trug, genauso wie Woltov.
<b>Metallene Fesseln? Was hat Elena denn gemacht? Das Feuer könnte ihr Werk sein… Ha! Dieser verdammte Woltov ist ebenfalls damit gefesselt! Sehr gut!!</b>
Dann richtete Elwin ihren Blick auf das brennende Zelt und begann eine Zauberformel zu flüstern. Dabei lies sie ihre Arme eine kreisende Bewegung rund um ihren Oberkörper vollziehen und lies dann eine gewaltige aus dem Nichts entstandene Wassermasse auf das Feuer los stürzen. Das Nass flog auf direkten Weg auf das Zelt zu, traf es und spritzte in alle Richtungen. Es zischte laut und Dampf begann aufzusteigen. Das Feuer war größtenteils gelöscht, nur hier und dort versuchten einzelne Flämmchen verzweifelt auf dem nassen Untergrund sich auszubreiten, was ihnen jedoch kaum gelang. Erschöpft von dem Zauber und ihrem derzeitigen Gemütszustand, sank Elwin dort wo sie etwas abseits gestanden hatte, zu Boden und blieb auf der Stelle sitzen. Sie schnappte nach Luft und blickte leicht irritiert immer wieder Elena, Woltov und den bereits Fortgegangenen Hauptmann an.
Plötzlich ertönte von draußen ein Schrei und kurz darauf erschien einer der Wachmänner in dem natürlichen Zelt und verkündete, dass das Rundzelt brannte. Elwin wurde bei diesen Worten aus ihren Gedanken gerissen und im ersten Augenblick verstand sie nicht was der Soldat da sagte, aber bevor sie ihn fragen konnte war er auch schon wieder aus dem Unterschlupf verschwunden. Sie blickte erneut Thomas an und als dieser aufsprang erhob auch sie sich, begleitet von Sayria. Schnell rannten die Drei hinaus und schon enthüllte sich das schaurige Bild.
Das Rundzelt brannte lichterloh. Mit weit aufgerissenen Augen und geöffnetem Mund konnte Elwin zunächst nichts tun. Sie stand da und alles in ihrem Kopf überschlug sich.
<b>Das Zelt… ELENA! Sie ist noch dort drin</b>
Jetzt löste sich ihre Starre und nun rannte sie so schnell sie konnte auf das von Flammen züngelnde Zelt zu. Als sie dort ankam erkannte sie allerdings dass Elena, Woltov und ein bewusstloser Soldat bereits vor dem in Flammen stehenden Unterschlupf lagen bzw. standen. Elena lag flach auf dem Rücken, Woltov stand umringt von den restlichen Soldaten da. Sie erkannte, dass Elena bereits metallene Handschellen trug, genauso wie Woltov.
<b>Metallene Fesseln? Was hat Elena denn gemacht? Das Feuer könnte ihr Werk sein… Ha! Dieser verdammte Woltov ist ebenfalls damit gefesselt! Sehr gut!!</b>
Dann richtete Elwin ihren Blick auf das brennende Zelt und begann eine Zauberformel zu flüstern. Dabei lies sie ihre Arme eine kreisende Bewegung rund um ihren Oberkörper vollziehen und lies dann eine gewaltige aus dem Nichts entstandene Wassermasse auf das Feuer los stürzen. Das Nass flog auf direkten Weg auf das Zelt zu, traf es und spritzte in alle Richtungen. Es zischte laut und Dampf begann aufzusteigen. Das Feuer war größtenteils gelöscht, nur hier und dort versuchten einzelne Flämmchen verzweifelt auf dem nassen Untergrund sich auszubreiten, was ihnen jedoch kaum gelang. Erschöpft von dem Zauber und ihrem derzeitigen Gemütszustand, sank Elwin dort wo sie etwas abseits gestanden hatte, zu Boden und blieb auf der Stelle sitzen. Sie schnappte nach Luft und blickte leicht irritiert immer wieder Elena, Woltov und den bereits Fortgegangenen Hauptmann an.
Zuletzt geändert von Elwin Fock am Montag 19. März 2007, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.
