Im Fischerdorf

Nordöstlich des Flusses Ilfar befindet sich dieses kleine idyllische Dorf, in dem sich einige Fischer niedergelassen haben. Das Fischerdorf wird vom dunklen Volk unterdrückt. Die Fischer sind Sklaven der Dunkelelfen und Orks.
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Elwin Fock
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Elwin Fock » Freitag 23. Februar 2007, 21:36

Elwin stand zunächst einfach nur da und hörten Elena, Thomas und der Fremden, die sich als Sayria Felessa vorstellte, zu. Ihr war diese Frau nicht geheuer, aber sie wollte nicht schon wieder riskieren ihre Freundin zu verärgern. Als Sayria sprach, wirkte es als ob sie keine Gefühle hätte. Ihre sämtliche Körpersprache war bei weitem noch eiskälter als die von Elwin, wenn sie ihre Schwankungen hatte. Elena rief ihre Stute herbei und verband die doch ziemlich schwer aussehende Wunde auf Sayrias Schlüsselbein. Elwin bemerkte, dass der Blick von Elena zuerst Richtung der Pferde und dann zu der Scheune huschte.

<b>Elena scheint einen passenden Augenblick abwarten zu wollen um die Sache mit dem Freuerkristall ansprechen zu können.</b> dachte Elwin, aber dann wanderten ihre Gedanken zu der fremden Frau. <b>Diese Fremde muss eine Eismagierin sein. Ich habe noch keine getroffen, aber dennoch lehrte man uns in der Akademie was es mit der Eismagie auf sich hat, da sie meiner nicht ganz unähnlich ist. Sie wirkt wahrhaft eiskalt und gefühllos. Erstaunlich.</b>

Als sich Elena an die Gruppe wandte wurde Elwin aus ihren Gedanken gerissen und nun schaute sie etwas verwirrt von Thomas zu ihrer Freundin bevor sie zu einer Antwort ansetzte.

"Also, ich...", weiter konnte sie nicht sprechen, denn sie wurde von Sayria unterbrochen.

Nun wanderte der Blick der Wassermagierin erneut zu der Fremden. Sie erklärte zögerlich was es mit dieser seltsamen Kette auf sich hatte, das ihr Meister sie damit kontaktieren konnte und auch noch ihren Aufenthaltsort bestimmen konnte. Auch wenn Elwin den Meister von Sayria nicht kannte, war ihr diese Sache nicht geheuer. Was wenn dieser mysteriöse Mann ein Bösewicht war, wie diese Reiter von vorhin. Als dann auch noch zum Tageslicht kam, dass die Kette nur mit Hilfe von erfahrenen Feuermagiern gelöst werden könne, rollte Elwin mit den Augen und wandte sich an Elena und Thomas.

"Verzeiht Sayria.", sagte Elwin kurz zu der Fremden und begann dann so zu flüstern, dass nur ihre Freunde es verstehen konnten. "Also mir ist das alles nicht ganz geheuer. Was wenn ihr sogenannter Meister ebenfalls einer dieser dunklen Gestallten ist, die hinter den Kristallen her sind? Wir müssen vorsichtig sein. So wie ich das sehe, willst du Elena, dieser Sayria helfen von ihrer Kette loszukommen. Ich weiß nicht ob wir ihr trauen können, ich hörte dass Eismagier noch weit schlimmer, gefühlloser und skrupelloser sind, als ich es bin. Aber wenn ihr beide euch dazu entschließen solltet ihr zu helfen, werde ich euch beistehen, keine Frage! Nur sollten wir wirklich Vorsicht walten lassen."

Nachdem auch Thomas seine Meinung und Einschätzung als langjähriger Magier dazu geben hatte richteten sie sich wieder auf und Elwin pfiff kurz in zwischen ihren Finger hindurch. Wing kam sofort angeflogen und ließ sich auf der Schulter der Wassermagierin nieder. Elwin lehnte leicht ihren Kopf gegen das weiche Gefieder und kraulte den Vogel an seiner Brust. Dann gaben die Drei Sayria Felessa eine Antwort.

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Erzähler
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Erzähler » Sonntag 25. Februar 2007, 11:34

Immer mehr Bürger des Dorfes kamen zurück und waren erschüttert über die Zerstörung. Das sie auf die Fremden nicht gut zu sprechen waren, konnte man ihnen nicht verübeln. Doch waren sie im Recht die tapferen Kämpfer für die Zerstörung zu verurteilen. Oder waren diese schwarzen REiter wirklich hinter ihnen her gewesen?

Für die Zwerge interessierten sie sich wenig schließlich hatten sie nun andere Sorgen, den Wiederaufbau des Dorfes.

Die fünf Zwerge selbst haben sich bereits auf das Schiff begeben und inspizierten es auf Schäden, doch es schien heil zu seien. Sie machten es soweit starklar. Als die Zwerge endlich fertig waren, blickte deren "Hauptmann" über die Reling und blickte sich nach den Freunden Pecews um, da er den Jungen und auch die anderen nciht erblickte, schickte er einen Zwerg los sie auf zu suchen um ihre Entscheidung entgegen zu nehmen. Der Zwerg brauchte nicht lange um den Jungen zu finden.

"Entshculdigt wenn ich euch störe!" sprach er für zwergische Verhältnisse ruhigen und einfühlsamen Ton. "Doch das Schiff ist nun start klar, wir warten nur noch auf eure Entscheidung!"

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Eáránë Fëfalas
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Eáránë Fëfalas » Sonntag 25. Februar 2007, 20:51

Als Miriel auf Tahira ansprach, fragte sich die Nachtelfe auch wo die Elfin bloß sein könnte. "Ich weiß nicht Miriel. Sie war plötzlich verschwunden und dann hattest seltsamer weise du den Feuerkristall..." Sagte sie etwas leiser und nachdenklich.

"Wird Kar nicht mit uns kommen? Na ja, "Earane schaute zu der Echse.
"Er möchte ja unbedingt den Drachen aufsuchen, aber, es wäre doch nicht schlau uns zu trennen!! Wir bräuchten wirklich jede Hilfe! Ihr habt doch alle gesehen wie mächtig unser Feind ist!! Einige von uns mussten es am eigenen Leib erfahren! Und das war nichtmal ein Bruchteil der Macht Faldors, das glaube ich nicht. Wir sollten ihn nicht unterschätzen. Er ist ein Gott. Ein elender Gott dem alles Leben wohl egal ist!
Klar können wir Kar nicht zwingen mit uns zu kommen, aber, seine Hilfe könnten wir sehr gut gebrauchen...
Jede Hilfe! Auch wäre es wohl besser wenn diese Elena und die anderen zwei auch mit kommen würden!
Elena hat doch jetzt den Feuerkristall... Und bald werden wir auch den Erdkristall haben!
Auch wenn ich es nicht gewohnt bin in einer großen Gruppe zu sein, oder überhaupt in einer Gruppe mit zu reisen, dennoch unter diesen Bedingungen schlage ich vor, dass es besser wäre uns nicht zu trennen, dass es besser wäre dass niemand aus dieser Gruppe austseigt. Überflüssig ist hier keiner! Egal ob mit, oder ohne Magie!!
Ich möchte mich hier wirklich nicht aufspielen, na ja, obwohl es momentan echt den Anschein hat als ob ich mich hier aufspielen will...
Aber ich habe keine Lust dass sich diese Wolken weiter ausbreiten! Irgendwie vermisse ich schon die Sonne...
Die Tiere verstecken sich da sie die Gefahr spüren, aber sie scheinen nicht zu wissen wohin sie gehen sollen. Ich möchte hier keinen zurück lassen! Auch möchte ich nicht dass noch jemand aus dieser Gruppe aussteigt! Nach einem Drachen kann man immer noch suchen, wenn die Wolken weg sind! Aber zwingen kann und möchte ich niemanden. " Earane machte eine Pause. Es hat sie shcon etwas angestrengt zu reden, ihre Wunde tat wieder etwas weh, aber nicht mehr so stark wie vorher. Der Trank zeigte Wirkung, auch durch Lyriens Hilfe tat die Wunde nicht mehr so weh.

Dann kam plötzlich einer der Zwerge in den Stall und berichtete dass das Schiff start klar wäre. "Dann lasst und mal gehen!"
Mühseelig stand die Nachtelfe auf. Ihr Blick glitt zu Kar.

<b>Nein, zwingen kann ich niemanden! Wenn er den Drachen unbedingt suchen möchte, kann er es machen. Mir kann es egal sein!</b>

Langsam schritt sie Richtung Tür, sie zog sich nocht ihre Kapuze über den Kopf.

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Yann Adamm-Ra
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Yann Adamm-Ra » Montag 26. Februar 2007, 20:35

Nachdem Yann Miriel alles erzählt hatte, löste sie sich von ihm und ging zu Earane hinüber. Die Nachtelfe nahm sie nun auch in den Arm und begann beruhigend aber faktenreich zu sprechen. Yann hörte ihr zu und als sie meinte, dass sie natürlich das Angebot der Zwerge annehmen würden und mit nach Nogrot zu der Beerdigung von Pecew gehen würde, wischte sich der junge Schelm die Tränen aus den Augen und umarmte Miriel noch einmal. Diesmal jedoch mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Dann lies er sie los und blickte ihr genau in die Augen.

"Danke Miriel!", sagte er.

Sein Gesicht zeigte zwar noch deutlich die Trauer um seinen besten Freund, aber dennoch war er glücklich sich von Pecew verabschieden zu können. Dann viel ihm die Frage von Miriel bezüglich Tahira wieder ein. Earana war diesbezüglich aber schneller. Sie antwortet schon auf die Frage, konnte aber auch keine wirkliche Antwort geben. Nachdem die Nachtelfe zu Ende gesprochen hatte schaltete sich der Junge wieder ein.

"Ja Tahira. Das ist so eine Sache. Sie war zuerst bei uns, als du noch in der Luft hingst. Dann wollten wir deinen Rat mit den Kristallen umsetzten und dann war sie urplötzlich verschwunden, gerade so als sei sie nie hier gewesen. Das war und ist jetzt noch total komisch. Ich habe sie auch nicht weglaufen sehen. Achja und der Kristall war dann ganz plötzlich bei dir, so als ob er sich zu dir teleportiert hätte und dann kam Elena.", schloss der Junge.

Dann kam auch schon einer der Zwerge zu der Gruppe gelaufen und erst jetzt bemerkte Yann dass die kleinen Gestallten nicht mehr an ihrem Platz standen. Der Zwerg berichtete, dass das Schiff nun Start klar, wäre und sie nur noch auf die Entscheidung der Gruppe warteten. Yann stellte sich von ihm auf und plapperte sofort los:

"Vielen Dank für euer Angebot! Wir nehmen es sehr gerne an um uns von Pecew zu verabschieden. Danke.", eine kleine Träne kullerte über das Gesicht von Yann, welche er aber sofort wieder weg wischte.

<b>Miriel hat recht. Er wird immer im Rest der Gruppe weiter leben und vor allem in mir. Ich werde ihn in Ehren halten, sodass er stolz auf mich sein kann. Auch werde ich mich zusammenreisen, denn er konnte es nicht sehen wenn ich weinte.</b> Yann musste lächeln. <b>Darum hat er mir damals in Andunie auch geholfen. Was für Zeiten. Was wohl aus dem komischen verrückten Kerl wohl geworden ist?</b>

Völlig in Gedanken versunken bemerkte er dass Earane bereits aufgestanden war und schon die ersten Schritte zu dem Zwerg machte. Dann fiel Yann plötzlich Kar ein, welcher noch immer in der Scheune auf dem Boden lag. Er wandte sich kurz an seine Gefährten, meinte zu ihnen das er gleich wieder da sei und verschwand in dem Stall. Dort drinnen war es bei weitem dunkler als draußen, aber dennoch konnte er Kar auf dem Stroh liegen sehen. Er schritt zu ihm hinüber, ging in die Hocke und sagte ganz schnell:

"Kar, ich weiß du willst uns nicht weiter begleiten. Ich finde es sehr schade, denn gerade haben ich begonnen dich zu mögen und zu meinen Freunden zu zählen, aber ich kann auch verstehen, wenn du deiner Neugier nachjagen willst. Habe ich selbst ja oft genug.", Yann kicherte. "Also wir gehen nach Nogrot zu den Zwergen! Falls du uns doch folgen oder später einholen willst. Wer weiß kann ja sein. Danke für das Zeichen des Mutes und die damit verbundene Geste von dir! Bewahre gut mein Geschenk und hoffentlich bis bald!", Yann grinste ihn an und verschwand dann auch schon wieder aus der Scheune.

Draußen standen noch seine Gefährten und nun schaute er von einem zum anderen, als ihm brennend heiß noch etwas einfiel. Er wandte sein Gesicht zu Miriel und fragte:

"Was ist eigentlich mit Elena und dem du-weißt-schon-was? Kommt sie mit uns?"
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Miriel Lefay
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Miriel Lefay » Donnerstag 1. März 2007, 15:59

„Ich weiß es nicht.“, antwortete Miriel auf Yanns Frage, ob Elene mit ihnen kommen würde. „Ich werde noch einmal kurz mit ihr darüber sprechen. Ich hatte aber den Eindruck, als würde sie sich in einer größeren Gruppe unwohl fühlen. Das Schlimme ist nur, dass Tahira so spurlos verschwunden ist. Hoffentlich ist ihr nichts Schlimmes passiert, aber das werden wir wohl nicht so schnell erfahren. Wie gesagt, geht schon mal mit den Zwergen auf das Schiff, ich komme gleich nach.“

Als Earane und Yann gegangen waren, wandte sich Miriel noch mal Kar zu und verabschiedete sich von der Echse, die ihr inzwischen ein echter Freund geworden war. Sie bedauerte zwar, dass Kar nicht weiter mit ihnen kommen wollte, respektierte aber seinen Wunsch mehr über das Verhältnis zwischen Echsen und Drachen herausfinden zu wollen.

Anschließend verließ auch sie die Scheune und begab sich zu der kleinen Gruppe um Elena. Dort angelangt fragte sie Elena: „Nun, wie habt ihr euch entschieden? Wir sind soweit, dass wir mit dem Schiff der Zwerge aufbrechen können. Ihr wisst ja, dass ich es gerne sähe, wenn ihr uns begleiten würdet und ihr wisst nun auch, wie wichtig der Feuerkristall für uns, nein, für die Zukunft Celcias ist. Es ist jedoch euere Entscheidung. Der Kristall hat euch als Träger akzeptiert und wer bin ich, dass ich dies ändern wollte. Aber bedenkt, solltet ihr für den Moment andere Pläne haben, dass ihr früher oder später zu uns stoßen müsst. Und gebt gut auf den Kristall acht.“

Aufmerksam blickte Miriel in die Runde und wartete auf Elenas Entscheidung.
Zuletzt geändert von Miriel Lefay am Donnerstag 1. März 2007, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Elwin Fock
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Elwin Fock » Samstag 3. März 2007, 16:16

Elwin stand da und wollte gerade eine Antwort auf Sayrias Frage geben als ihr Elena zuvor kam. Sie sprach mit ruhiger aber dennoch vorsichtiger Stimme. Gerade nachdem Elwins Freundin fertig war wollte Elwin erneut ansetzten, aber schon öffnete Sayria den Mund und so entschloss sich die junge Magierin dazu noch etwas zu warten. Die Fremde schien noch etwas zu überlegen bevor sie ebenfalls mit vorsichtiger Wortwahl etwas von ihrem Meister und der Kette, welche sie noch immer um den Hals trug, zu erzählen begann.

<b>Natürlich, so eiskalt und hinterhältig können nur Eismagier sein. Ihren Schülern solch eine Kette zu geben. Wie können sie das nur verantworten? Aber warum kümmert es mich eigentlich… Elena, ja ich denke weil sie es scheinbar bewegt und da sie meine Freundin ist, sollte ich mich hier auch nicht raushalten und versuchen so viel und so gut zu helfen, wie ich kann. Dann wäre da noch Thomas. Ihn scheint die ganze Sache zwar nicht so sehr zu bewegen, aber dieses magische Artefakt hat wohl seine Aufmerksamkeit erregt… Kann ich gut verstehen. Es ist ein wirklich gut gemachtes Stück.</b>

Dann bemerkte Elwin etwas, was ihr zuvor bei nur sehr wenigen Menschen aufgefallen war. Sie erkannte ein kleines, kaum zu sehendes Lächeln auf dem Gesicht der Fremden. Auch die junge Magierin musste daraufhin leicht grinsen, was ihr sofort den Blick ihrer beiden Kameraden zukommen lies. Dann schaffte Elwin es endlich ihre Stimme zu erheben und nun auch etwas zu dem ganzen zu sagen.

„Werte Frau Sayria. Ich schließe mich meiner Freundin Elena an und bestätige euch auch meine Hilfe. So wie ich das sehe“, sagte sie und blickte kurz Thomas an, „wird mein Kollege ihnen auch zur Seite stehen bei dem Versuch euch von der Kette zu befreien. Verzeiht meine Unhöflichkeit. Ich bin Elwin Fock, meines Standes Wassermagierin aus der Wasserakademie zu Andunie. Dies hier ist mein Freund Wing.“

Elwin deutete auf den Vogel, welcher noch immer auf ihrer Schulter saß. Dann nickte sie freundlich zu der Fremden und konnte schon die Blicke von Elena spüren, welche wieder einmal deutlich sagten, was sie von dem ganzen Geplänkel der Magier hielt. Wing stieß ein freundliches und leises Krächzen aus und flatterte mit seinen Flügeln, sodass Elwins Haare, welche an ihrem Hinterkopf nach oben gesteckt waren, begannen im Luftzug leicht zu wirbeln.

Gerade wollte die junge Magierin vorschlagen die Prozedur zu starten und zu versuchen diese Halskette von ihrer Besitzerin zu lösen, als die andere rothaarige Frau auf die kleine Gruppe zukam. Ihr Schritte waren nicht so wie noch vor dem Kampf und hin und wieder konnte Elwin erkennen, wie sich Miriel nur mühevoll auf den Beinen halten konnte. Als die Frau sie nun endlich erreichte begann sie sofort zu sprechen, woraufhin sie Elena etwas nach hinten schob und begann in gedämpften Ton zu reden. Elwin beobachtete das ganze Schauspiel, wandte sich kurz an Sayria, entschuldigte sich und ließ ihre Aufmerksamkeit dann gleich wieder zu den beiden rothaarigen Frauen wandern. Dann konnte sie nicht anders als sich in das Gespräch einzumischen.

„Elena hat Recht. Wir möchten etwas über den Wasserkristall herausfinden und da ich eine Wassermagierin bin, kann ich vielleicht später noch von Nutzen sein. Zwar wäre es vielleicht besser wenn Elena mit euch reisen würde, aber ich kann sie auch sehr gut verstehen, wenn sie nicht in einer so großen Gruppe reisen möchte. Vielleicht ist euer Vorschlag uns später zu treffen wirklich das Sinnvollste was wir jetzt machen können und seid nicht besorgt. Ihr habt doch noch zwei weitere Kristalle so wie ich das sehen konnte. Diese werden euch sicherlich beschützen, so mächtig wie sie sind.“, flüsterte Elwin.

<b>Und ich müsste nicht gleich schon wieder Abschied von meiner Freundin nehmen, die ich ja erst gefunden habe.</b>

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Miriel Lefay
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Miriel Lefay » Montag 5. März 2007, 15:24

Miriel überlegte eine Weile, bis sie Elena endlich antwortete:
„Vielleicht habt ihr recht damit wenn ihr sagt, dass eine Aufteilung der Kristalle es der Gegenseite erschwert diese an sich zu bringen. Andererseits habt ihr selbst gesehen, dass noch nicht einmal die Macht dreier Kristalle reichte, Faldor ganz zu besiegen. Was wenn er es auf die gleiche Weise noch einmal versucht? Ich habe sehr starke Zweifel, dass zwei Kristalle dann ausreichen werden. Sei es drum, behaltet den Kristall, doch hütet ihn wie euren Augapfel, denn ihr haltet damit einen Teil des Schlüssels zu Celcias künftigem Schicksal in euren Händen.
Wir werden mit den Zwergen nach Nogrot gehen und versuchen dort den Erdkristall an uns zu bringen. Danach wird uns unser Weg nach Kosral führen, wo wir den Kristall der Dunkelheit vermuten. Auf unserem Weg dorthin können wir uns hier im Fischerdorf wieder treffen." Sich nun auch an Elwin wendend fuhr sie fort: " Ich würde sagen so in etwa drei Wochen sehen wir uns hier wieder. Ich hoffe ihr habt bis dahin eure Angelegenheiten geregelt. Ich wünsche euch viel Glück auf eurem Weg und kommt heil wieder zurück.“
Nachdem sowohl Elena, als auch Elwin und Thomas ihr und ihren Gefährten ebenfalls Glück gewünscht hatten, ging Miriel zum Brunnen, nahm ihren Reisebeutel und ihr Schwert, die noch immer dort lagen, auf und betrat anschließend Pecews Schiff, wo ihre Gefährten sie bereits erwarteten. Auf deren fragende Blicke zuckte sie nur mit den Schultern und sagte: „Elena wird uns vorerst nicht begleiten. Wir werden sie in etwa drei Wochen hier im Fischerdorf wieder treffen und ja, sie hat den Feuerkristall behalten. Ich kann es auch nicht ändern, aber sollten wir in Nogrot den Erdkristall finden, so wäre es für mich einfach zu gefährlich zwei Kristalle zugleich zu tragen. Gleiches gilt für dich Yann und auch für dich Lyrien und Earane ist leider kein Feuermagier. Also lasst uns nach Nogrot aufbrechen und sehen was uns dort erwartet.“
Den letzten Satz hatte sie so laut gesprochen, dass ihn auch die Zwerge hören konnten und diese nahmen ihn zum Anlass nun endlich abzulegen und das Schiff in den Wind zu steuern.

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Darak Luthrokar
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 6. März 2007, 17:45

[komme von "Vor dem Dorf, in Deckung."]

Er betrachtete erst die Dorfbewohner.

<b> Untauglich, unnütz, verlaust und lumpig! Zu fett oder zu mager, zu alt oder zu hässlich! Pha! Für diese bekomm ich keine müde Münze! Einfaches Bauerngesindel!</b>
Nein sie kamen als Opfer definitiv nicht in Frage. Immerhin waren sie so sehr mit Beten und rumflennen beschäftigt, dass keiner auf ihn Aufmerksam wurde.

Dann betrachtete er die andere Gruppe, welche etwas abseits vom Dorf stand. Ein besonderes Auge warf er dabei auf die Frauen, in diesem Fall seine primäre Beute.

<b> Oh ja, diese Weiber geben in Sarma was her!</b> Dachte er gierig.
Die Nachfrage an Waschweibern war in Sarma nicht gerade sonderlich gross, doch solch edlere Damen waren ein begehrtes Gut für die älteren Herren, welche wenig Arbeit und viel Zeit hatten um sich mit ihnen zu vergnügen, bevor sie endgültig den Löffel abgeben würden.

Dann musterte er den Mann.

<b> Na ja, der scheint was feineres zu sein als ein lumpiger Bauer. Mal sehen ob der zur Sklavenarbeit taugt, wenn nicht, dann werd ich ihn wohl entsorgen müssen...</b>

Männer allein, waren gut zu halten, auch Frauen allein. Doch wenn Frauen und Männer zugleich in seiner Gewalt waren, kam es oft vor, dass sich besonders die Männer irgendwelche Flausen in den Kopf setzten und das konnte er sich im Moment nicht leisten, zumal er allein unterwegs war. Zwei Frauen hingegen würde er wohl noch hinkriegen.

Obwohl es den Frauen meistens gar nicht gut bekam, wenn ihr Begleiter einfach so "entsorgt" - sprich abgeschlachtet oder irgendwo ausgesetzt wurde - Dies war ärgerlich, doch es liess sich aushalten. - Spätestens nach ein paar Schlägen...

Lautlos und stets in sicherer Deckung, schlich er sich an das Haus heran, geschickt achtete er darauf, dass er auf keinen Ast oder Stein trat, welcher seine Position verraten könnte. Ausserdem hatte er das Gefühl, dass die Gruppe wohl viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Was sie gerade diskutierten mochten?

Er kauerte sich in seinem neuen Versteck nieder und lauschte angestrengt. Dabei richtete er gezielt sein rechtes Ohr auf die Gruppe, da das linke Ohnehin kaum noch etwas taugte. <b> Dem verfluchten Mönchsschmied sei dank!</b>

Es schien ihm so, als wären sie gerade dabei sich zu verabschieden. <b> Perfekt! Trennt euch nur! Das wird ein guter Tag heute!</b> Dachte er vergnügt.

Es war für ihn eine Frage der Zeit, bis sie sich trennen würden.

Während er die Frauen betrachtete beschloss er, dass er viel Zeit für sie haben würde. Solch eine Chance wollte er sich nicht entgehen lassen.

Mit einem Auge beobachtete er stetig das Wetter, er wollte nicht plötzlich von der Sonne angeschienen werden, damit sein Helm oder sonst etwas an seiner Rüstung aufblitzte.

Er Atmete ruhig, sein ganzer Körper war entspannt und wäre sofort bereit um zuzuschlagen. Er gehörte nicht zu jenen Leuten die nervös wurden und anfingen rumzuzittern und unruhig in der Gegend herumzuzuckeln. Er wusste wie man den eigenen Körper beherrschte.
Vorsichtig griff er an seine Peitsche und hielt sie Einsatzbereit. Wie ein Adler fixierte er seine Beute, musterte sie, schätzte sie ein - und wie ein halbtauber Hund lauschte er...
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Dienstag 6. März 2007, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Erzähler » Dienstag 6. März 2007, 21:28

Nach dem die Zwerge alle auf dem SChiff waren und auch die Passagiere, sprich Yann, Elwin, Earane, Lyrien und Miriel. Begannen die grummigen Zwerge, die Segel zu setzen.

Ihr Plan war es den FLuss hinauf, auf die hohe See. Um den Berg dann von Norden zu erreichen, wo sich ihr geheimer Hafen befindet.

Lange brauchten sie nicht, erstaunlich waren sie geschickt im Umgang mit dem Schiff. Vielleicht hatte Pecew ihnen dies alles beigebracht.

Der Anfrührer der Zwerge sprach "Nun fahren wir los, es wird einige Zeit dauern bis wir unser Ziel erreicht haben. Unter Deck befinden sich einzelne Räume mit Betten, wo ihr Ruhen könnt, ihr seht erschöpft aus!" sprach und wandte sich wieder der kleinen Zwergenseemann Gruppe zu.

[weiter Auf der hohen See - einer kann ein Topic eröffnen]

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Elwin Fock
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Elwin Fock » Dienstag 6. März 2007, 23:08

Elwin packte ganz plötzlich ein seltsames Gefühl, welches nichts Gutes verhieß, aber sie ignorierte es. Die Unterhaltung mit Elena und Miriel war einfach zu fesselnd. Als Miriel Elena dann erlaube den Kristall zu behalten und ihrer eigenen Wege zu folgen, breitete sich ein Gefühl der Freude in Elwin aus. Sie konnte weiterhin zusammen mit ihrer Freundin reisen und sogar Thomas würde bei ihr bleiben. Das alle stimmte die junge Frau glücklich. Dann verabschiedete sich Miriel von ihnen und schon wandten sie die Beiden ihrem Kameraden und der Fremden mit der Kette zu. Aber zunächst sagte Elena noch etwas sehr aufmunterndes zu Elwin, dann waren sie auch schon wieder zurück.

Elena beschloss es gleich mit der Kette zu versuchen und keiner hatte einen Einwand dagegen. So packte sie die einzelnen Glieder der Kette mit der Hand und konzentrierte sich darauf ihre Magie fließen zu lassen. Große Anstrengung machte sich in der Frau breit, so wie Elwin es sehen konnte. Sie kannte das Gefühl der Anstrengung ebenso gut. Auch sie hatte schon oft versucht einen Zauber zu wirken, wobei sie sich sehr konzentrieren musste. Dann ganz plötzlich bemerkte die Magierin eine weitere magische Quelle bei Elena. Die Kräfte wuchsen und langsam begann es widerlich nach verbranntem Fleisch zu stinken.

<b>Bei Ventha, Elena wird sich doch nicht verletzt haben? Oh meine Güte!</b> schoss es der jungen Magierin durch den Kopf.

Elena sank auf die Knie, hatte aber Erfolg mit dem Lösen der Kette gehabt. Sie hielt das Schmuckstück in Händen, rief ihre Stute herbei und zog sich an ihr hinauf. Thomas schritt sofort zu ihr hinüber und auch Elwin tat es ihm gleich. Besorgt sah sie die Brandblase auf der Handfläche ihrer Freundin, konnte aber nichts weiter sagen, denn schon sprach die Hybridin zu Sayria. Sie schlug ihr vor mitzukommen nach Andunie und überreichte Thomas den Anhänger. Dieser rief seinen Hengst zu sich und schon antwortete Sayria auf die gestellte Frage. Sie würde gerne mitkommen und nun erhob Elwin das Wort.

„Nun seid Ihr befreit von der Kette und Euer Meister dürfte Euch nicht mehr aufspüren können. Nur gut das wir unsere temperamentvolle Elena haben.“, Elwin zwinkerte zu ihrer Freundin hinüber. „Nun ich hätte nichts dagegen wenn Ihr uns begleitet. Vielleicht können wir Euch helfen oder ihr könnt Euch für Elenas Hilfe erkenntlich zeigen.“

Elwin wandte sich nun wieder an die ganze Gruppe.

„Ihr zwei habt Recht, wir sollten jetzt wirklich aufbrechen. Haben wir eigentlich schon einen Boten nach Pelgar gesandt, der dem Rat berichtet was hier vorgefallen ist? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern.“

Dann kam plötzlich das seltsame Gefühl erneut über Elwin. Sie kannte es konnte es aber nicht beschreiben. Auch Wing benahm sich plötzlich merkwürdig. Er wirkte nervös, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür geben konnte. Elwin flüsterte ihm etwas zu und schon erhob sich der Vogel in die Höhe, kreiste ein paar Runden über das Dorf und landete dann auf Elenas Schulter. Er krächzte ihr etwas zu und die junge Frau weitete erstaunt die Augen. Elwin blickte sie an und sagte schließlich:

„Was ist los? Hast du auch dieses seltsame Gefühl, das irgendetwas nicht stimmt? Es überfällt mich schon das zweite Mal. Vielleicht sollten wir uns wirklich auf den Weg machen, eventuell verschwindet es dann wieder.“ Weiterhin flüsternd fügte sie zu Elena hinzu: „Was hat Wing gesagt?“

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Darak Luthrokar
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Re: Im Fischerdorf

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 6. März 2007, 23:43

Darak beobachtete die seltsame Szenerie mit der Kette. <b> Verdammt, das sind Magierinnen. Na wunderbar! Lästig!</b> Dies veränderte seine Situation zu seinem ungunsten, doch Darak war durchaus flexibel. Auch Magier waren „nur“ Menschen, auch wenn sie sich nicht immer so verhielten.

Wenigstens hatten sie sich endlich von den anderen getrennt, was die ganze Sache übersichtlicher Gestaltete.

Da sah er auch schon dieses Mistviech über sich Kreisen. „Verdammt!“ Grummelte er.
Das war nun wirklich ärgerlich. Er überprüfte wohin das Viech flog und musste verärgert feststellen, dass er zu einer der Frauen gehörte. Aber was soll der Vogel schon gross tun? Dem Herrchen was ins Ohr zwitschern? Unwahrscheinlich. Vermutlich hat er nur seine Kreise gezogen um irgendwo hinzukacken.

Dennoch Vorsicht war besser.
Sie waren vielleicht auf ihn aufmerksam geworden, doch sie hatten ihn noch nicht entdeckt.

Langsam entfernte er sich aus seiner Deckung und schlich sich einwenig weiter zurück in eine kleine, offene Scheune. Damit war er sicherlich selbst für den Vogel nicht mehr aus der Luft zu sehen.

Er verharrte in völliger Bewegungslosigkeit, sah sich um, überprüfte seine Möglichkeiten. Fluchtwege gab es eigentlich nur den Ein und Ausgang. Es gab wenig Deckung in der Scheune selbst, nur einige Heuballen.

Da sah er über sich ein dickes Gebälk welches im Lichtschatten lag. Mit einem Satz sprang er hoch und zog sich auf den Balken. Er kauerte sich auf, zog seine Peitsche und verharrte ruhig. Aus seiner Position konnte er die Gruppe zwar nicht mehr sehen, doch er hatte den Scheuneneingang im Überblick. Ausserdem sass er im Schatten.

Er verharrte ruhig. Zeit hatte er genug.

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