An Bord der Edea
Verfasst: Mittwoch 29. Juni 2011, 19:49
[Erasmus kommt von hier: Die Insel Belfa ‹ Die Wüstenstadt Sarma ‹ Der Bund der Wüstendiebe Das Versteck der Wüstenrose]
Wie versprochen begleitete Barkmann Erasmus nach seinem Mahl durch die Stadt und führte ihn über abgelegene Seitenpfade bis zu den Docks. Gelegentlich griff der nette Sarmarer seinem Begleiter unter die Arme, um ihm vorm straucheln zu bewahren, denn noch war der Jäger nicht ganz fit auf den Beinen. Gesprochen wurde aber nichts, zumindest suchte der Bewohner der Wüstenstadt keinen direkten Wortwechsel. Es war kein langer Weg, den sie bis zur Hafenanlage zurück legen mussten, aber die Sohne stach, bereits jetzt am Morgen, mit enormer Hitze zu. Als das Wasser jedoch in Sicht kam und die Gebäude sich lichteten, wurde es ein wenig kühler. Vom Meer her rollte eine Windbriese nach der anderen in die Stadt und brachte dabei einen angenehmen, salzigen Geruch mit sich.
Die Anlegestellen waren spärlich belegt. Vor einigen Tagen hatten hier noch Schiffe der Piraten aus Rumdett und einige Schiffe der morgerischen Flotte vor Anker gelegen, doch die hatten ihre Segel gesetzt und auf schnellstem Weg aus der Stadt verschwunden, als das Ruder gekippt war. Die Nachricht, dass Sarma wieder offen war, hatte sich noch nicht weit genug rumgesprochen, als das bereits andere die Wüstenstadt wieder anlegen konnten. Einige Fischerboote dümpelten vor sich hin, doch der Blick wurde automatisch von dem einzigen, großen Zweimaster angezogen, der etwas abseits der anderen stand. Mit großen, goldenen Lettern stand der Name „Edea-Wolke“, dicht über dem Anker auf dem Rumpf. Also handelte es sich bei dem großen Kahn wirklich um das Schiff, das Erasmus von der Insel bringen würde. In der Takelage kletterten bereits Seemänner herum und auch auf dem Pier war einiges treiben.
Barkmann führte ihn den Kai entlang und direkt auf ein paar gestalten zu. Famina stand dort, zusammen mit einigen anderen Wüstendieben, um ihn offiziell zu verabschieden. Auch Ku’ul war hier. Er hielt einen kleinen Sack und einen neuen Köcher in den Händen, zusätzlich stand ein weißer Seesack hinter ihm. Als der Dieb sich ihm näherte, ging der Krieger ein paar Schritte vor und drückte ihm die beiden Gegenstände in die Arme.
„Keiner weiß, was dich auf deinem Weg noch erwartet, Erasmus,“ begann Famina ihre Verabschiedung. „In diesem Köcher befinden sich zehn Jagdpfeile, die deinen Ansprüchen hoffentlich entsprechen. Zusätzlich habe ich aber auch noch fünf Attentäterpfeile mit speziellen Spitzen beigefügt. Falls du mal wieder einem Dunkelelfen über den Weg läufst.“ Sie zwinkerte keck, dann ging sie einen Schritt nach vorne und schloss den Jäger in die Arme. „Tante Hama hat zuviel zu tun, um dich zu Verabschieden, aber sie lässt dir den Proviant und beste grüße zukommen.“ Dabei deutete Famina auf den Beutel, den der Krieger überreicht hatte. Gleichzeitig schnappte sich der weißgekleidete Krieger seinen Seesack und ging Wortlos die Planke nach oben, wo er aus dem Blickfeld der anderen verschwand.
„Ku’ul wird übrigens auch mit dir mitfahren. Tante Hama schickt ihn auf eine Mission,“ kommentierte Barkmann das ganze und reichte dem Jäger zum Abschied die Hand. „Ich glaube es wird zeit für dich zu gehen, mein Freund. Und ich hoffe, dass dein Weg dich irgendwann wieder hier her zurück führte.“ An Deck erklang eine schrille Pfeife. Das Signal, dass das Schiff bald auslaufen wollte.
Wie versprochen begleitete Barkmann Erasmus nach seinem Mahl durch die Stadt und führte ihn über abgelegene Seitenpfade bis zu den Docks. Gelegentlich griff der nette Sarmarer seinem Begleiter unter die Arme, um ihm vorm straucheln zu bewahren, denn noch war der Jäger nicht ganz fit auf den Beinen. Gesprochen wurde aber nichts, zumindest suchte der Bewohner der Wüstenstadt keinen direkten Wortwechsel. Es war kein langer Weg, den sie bis zur Hafenanlage zurück legen mussten, aber die Sohne stach, bereits jetzt am Morgen, mit enormer Hitze zu. Als das Wasser jedoch in Sicht kam und die Gebäude sich lichteten, wurde es ein wenig kühler. Vom Meer her rollte eine Windbriese nach der anderen in die Stadt und brachte dabei einen angenehmen, salzigen Geruch mit sich.
Die Anlegestellen waren spärlich belegt. Vor einigen Tagen hatten hier noch Schiffe der Piraten aus Rumdett und einige Schiffe der morgerischen Flotte vor Anker gelegen, doch die hatten ihre Segel gesetzt und auf schnellstem Weg aus der Stadt verschwunden, als das Ruder gekippt war. Die Nachricht, dass Sarma wieder offen war, hatte sich noch nicht weit genug rumgesprochen, als das bereits andere die Wüstenstadt wieder anlegen konnten. Einige Fischerboote dümpelten vor sich hin, doch der Blick wurde automatisch von dem einzigen, großen Zweimaster angezogen, der etwas abseits der anderen stand. Mit großen, goldenen Lettern stand der Name „Edea-Wolke“, dicht über dem Anker auf dem Rumpf. Also handelte es sich bei dem großen Kahn wirklich um das Schiff, das Erasmus von der Insel bringen würde. In der Takelage kletterten bereits Seemänner herum und auch auf dem Pier war einiges treiben.
Barkmann führte ihn den Kai entlang und direkt auf ein paar gestalten zu. Famina stand dort, zusammen mit einigen anderen Wüstendieben, um ihn offiziell zu verabschieden. Auch Ku’ul war hier. Er hielt einen kleinen Sack und einen neuen Köcher in den Händen, zusätzlich stand ein weißer Seesack hinter ihm. Als der Dieb sich ihm näherte, ging der Krieger ein paar Schritte vor und drückte ihm die beiden Gegenstände in die Arme.
„Keiner weiß, was dich auf deinem Weg noch erwartet, Erasmus,“ begann Famina ihre Verabschiedung. „In diesem Köcher befinden sich zehn Jagdpfeile, die deinen Ansprüchen hoffentlich entsprechen. Zusätzlich habe ich aber auch noch fünf Attentäterpfeile mit speziellen Spitzen beigefügt. Falls du mal wieder einem Dunkelelfen über den Weg läufst.“ Sie zwinkerte keck, dann ging sie einen Schritt nach vorne und schloss den Jäger in die Arme. „Tante Hama hat zuviel zu tun, um dich zu Verabschieden, aber sie lässt dir den Proviant und beste grüße zukommen.“ Dabei deutete Famina auf den Beutel, den der Krieger überreicht hatte. Gleichzeitig schnappte sich der weißgekleidete Krieger seinen Seesack und ging Wortlos die Planke nach oben, wo er aus dem Blickfeld der anderen verschwand.
„Ku’ul wird übrigens auch mit dir mitfahren. Tante Hama schickt ihn auf eine Mission,“ kommentierte Barkmann das ganze und reichte dem Jäger zum Abschied die Hand. „Ich glaube es wird zeit für dich zu gehen, mein Freund. Und ich hoffe, dass dein Weg dich irgendwann wieder hier her zurück führte.“ An Deck erklang eine schrille Pfeife. Das Signal, dass das Schiff bald auslaufen wollte.