Kri'il
Verfasst: Mittwoch 12. Dezember 2007, 18:34
Name:
Kri’il
Rasse:
Halbelf aus Neldoreth (Vater Elf, Mutter Mensch)
Alter:
Nach der Zeitrechnung der Menschen: 166 Jahre
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Kri’il kennt die Lande sowie ihre Gefahren und Schleichwege nur zu gut. Da er keinen anderen Beruf erlernt hat und handwerklich auch nicht sonderlich geschickt ist, verdient er sich sein Geld damit, Reisende von A nach B zu bringen.
Heimat:
Kri’il wurde als Einzelkind im Wald Neldoreth geboren. Mit seinem Vater Kel’nor, der ein geachteter Magier unter den Elfen war, unternahm er von jeher Reisen durch den gesamten Wald und schließlich durch die gesamte Welt.
Gesinnung:
Neutral
Magie:
Lichtmagie (sehr gut)
Schattenmagie (sehr gut)
Sprachen:
Celcianisch
Lyrintha
Lerium
Religion/Glaube:
Kri'il verehrt keinen der bekannten Götter, da er sich mit keinem von ihnen identifizieren kann. Keiner von ihnen steht für die Werte, für die der Halbelf steht. Dennoch ist es für Kri'il kein Problem, wenn andere Wesen die Götter verehren.
Aussehen:
Kri’il ist 185 cm groß, wiegt jedoch nur 68 kg. Seine Haut ist ebenmäßig, rein und relativ blass. Er hat schulterlanges, blondes Haar, das meistens zu vielen kleinen Zöpfen geflochten ist. Gerne flechtet er auch kleine Aststückchen, Blätter oder Blumen in seine Haare ein. Seine Augen sind braun.
Er trägt einen festen, grünen Wollmantel mit Kapuze und dazu eine schwarze Hose aus gegerbtem Leder. Außerdem trägt er ein beiges Leinenhemd, lange, schwarze Lederhandschuhe sowie schwarze Lederstiefel.
In seiner schwarzen Ledertasche trägt Kri'il seine einzige Waffe mit sich: einen einfachen Dolch. Weiterhin befinden sich Landkarten, sein Geldbeutel und eine Dose Fett in der Tasche.
Persönlichkeit:
Kri’il ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite ist er ein hilfsbereiter, wissbegieriger und freundlicher Halbelf. Auf der anderen Seite ist er rücksichtslos und herablassend. Es ist beinahe so, als wären zwei Persönlichkeiten in einem Körper vereint. Ist er gut gelaunt, so kann man alles von ihm haben: er ist extrovertiert und zuvorkommend. Ist er allerdings schlecht gelaunt, so kann er außerordentlich mürrisch sein, geht nicht von seinem Standpunkt herunter und streitet sich relativ gerne.
Im Allgemeinen jedoch liebt und achtet er das Leben, wird von seinem Gewissen stark beeinflusst und ist äußerst emotional. Er ist spontan und lässt sich stets von seinen Gefühlen leiten.
Eine Besonderheit an ihm ist seine Einstellung zu „gut“ und „böse“: er ist der festen Überzeugung, gut und böse, schwarz und weiß, Licht und Schatten, müssten sich die Waage halten. „Das Gleichgewicht der Mächte ist entscheidend“, hört man oft aus seinem Mund. So ist auch seine sonderbare Persönlichkeit mit allen Ecken und Kanten etwas einfacher zu erklären.
Stärken:
Seine größten Vorteile sind wohl seine Konzentrations- und Lernfähigkeit.
Lichtmagie (sehr gut)
Schattenmagie (sehr gut)
Umgang mit Dolchen (durchschnittlich)
Schwächen:
Seine Emotionalität hat Kri’il schon des Öfteren in Bedrängnis gebracht. Außerdem ist er wegen seines Körperbaues ziemlich schwach, kann also keine heroischen Krafttaten vollbringen. Kri’il trägt außer einem Dolch keine Waffe bei sich, da er nie den Umgang mit ihnen erlernte.
Fertigkeiten:
Eigentlich gibt es nur drei Dinge, die Kri’il wirklich beherrscht: die Lichtmagie, die Schattenmagie und das Führen von Reisegruppen.
Schon in seiner frühen Kindheit wurde Kri’il von seinem Vater in die Geheimnisse der Lichtmagie eingeweiht.
Die Kenntnisse über Schattenmagie hat sich der Halbelf auf seinen vielen Reisen selbst angeeignet. Schon immer hatte er ein Faible für die Dunkelheit und ihre Wesen. So ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass er auch in diesem Zweig der Magie äußerst bewandert ist.
Und eben jene Reisen, die ihn so sehr im Umgang mit Licht und Schatten schulten, verdankt er seine dritte Stärke. Er kennt Celcia relativ gut. Er war auch beinahe schon in jeder Stadt und in jedem Winkel der Insel.
Lebensgeschichte:
Er kam als Sohn einer Menschenfrau und eines Elfenvaters im Walde Neldoreth zur Welt. Seine Mutter verließ die Familie und Neldoreth als Kri’il erst wenige Jahre alt war. Warum hat er nie erfahren; allerdings wollte er es auch nie genau wissen.
Kri’il hatte immer ein gutes Verhältnis zu seinem Vater und war von je her hungrig auf Bildung und Wissen. So lehrte ihn sein Vater schon seit Anbeginn seines Lebens den Umgang mit der Lichtmagie.
Mit seinem Vater ging Kri’il oft auf Reisen. Der begnadete Magier zeigte ihm alles, was man brauchte, um in der Wildnis zu überleben. Einzig auf Belfa war Kri’il bisher noch nie, da er kein Freund des Meeres ist.
Nach etlichen Jahren der Reise und Abenteuer mit seinem Vater, bemerkte Kri’il, dass es Zeit war, flügge zu werden. Er spürte, dass er endlich alleine losziehen müsste, um die Welt WIRKLICH kennen zu lernen. Selbstverständlich war sein Vater davon nur wenig begeistert, doch gab er sich schließlich einsichtig und ließ seinen Sohn ziehen. Lediglich zweimal pro Jahr treffen sich die beiden an den Ruinen Kosrals, um das Erlebte einander mitzuteilen.
Kri’il kennt Leute überall auf Celcia. Er kennt den einen oder anderen Dunkelelf bzw. Ork in Morgeria, Elfen in Neldoreth und Eldoras sowie Menschen in Andunie und Pelgar. Sogar Zwerge sind unter seinen Bekannten und Geschäftspartnern. Wirkliche Freunde hat er jedoch nicht, da er nie lange genug an einem Ort geblieben war, um sich mit irgendjemandem besser zu verstehen.
Vor etlichen Jahren erlernte er zusätzlich zu seinen Fertigkeiten in der Lichtmagie, auch noch die Macht der Schatten zu nutzen. Kri’il war das erste Mal in Morgeria gewesen und wollte die Stadt endlich wieder verlassen, als ihn ein hochgeschossener Dunkelelf ansprach. Dieser Dunkelelf wollte über das Drachengebirge zu den Ruinen Kosrals gebracht werden. Kri’il, der prinzipiell keine Kunden ablehnt und jeden ohne Unterschied behandelt, willigte ein. Bereits nach wenigen Stunden der Reise erfuhr er von den Fähigkeiten, die der namenlose Dunkelelf besaß. Ein Troll hatte die beiden angegriffen. Kri’il wollte handeln, als ihn der Dunkelelf zurückstieß und meinte, er solle gut aufpassen. Der Troll wurde von seinem eigenen Schatten erschlagen. Kri’il war fasziniert und bewegte den Namenlosen dazu, ihm die Grundkenntnisse der Schattenmagie zu lehren. Kri’il war ein guter und begabter Schüler und die Reise dauerte mehrere Tage. Als die beiden endlich die Ruinen erreicht hatten, wollte sich Kri’il verabschieden, doch der Dunkelelf ließ ihn nicht ziehen. „Deine Ausbildung ist noch nicht beendet!“, wies ihn der Namenlose in die Schranken. Mehr als ein volles Jahr brachte Kri’il damit zu, von seinem Mentor zu lernen. Und in der gesamten Zeit hatte sein Lehrer ihm nie den Namen genannt. „Namen sind nur Etiketten, die an einem Wesen hängen“, hatte der Dunkelelf stets geantwortet. Kri’il nahm nicht nur viel von dessen magischen Fähigkeiten an. Zusätzlich lernte er auch viel über das Leben und den Tod selbst. Er erhielt Antworten auf Fragen, die ihn lange Zeit in seinem Unterbewusstsein gequält hatten.
Selbstverständlich war Kri’ils Vater nur wenig begeistert vom Weg, den Kri’il nun beschritt, doch die Liebe zu seinem Sohn war stärker als die Vorurteile der Elfen gegen einen Dunkelelfen. So kam es nicht zum Bruch der beiden und Kri’il bezeichnete fortan zwei Wesen als seine Lehrmeister: seinen Vater, den Elfen, und seinen Mentor, den Dunkelelfen.
Vom namenlosen Dunkelelf hat Kri’il schon seit Ewigkeiten nichts mehr gehört, doch seine Fähigkeiten in der Schattenmagie haben sich vervielfacht. Nun beherrscht er beides, Licht und Schatten, gleichermaßen.
Als die dunklen Wolken über Celcia auftauchten, war Kri’il mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe unterwegs. Die Gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Kristalle zu finden und die Wolken zu vertreiben. Zu den meisten in der Gruppe hatte er nur wenig Kontakt, doch eine junge Frau hatte er tief in sein Herz geschlossen: Miriel Lefay. Von Anfang an hatte die Dame ihn in ihren Bann gezogen.
Viele Dinge sind damals in Kri’ils Leben passiert. Sein Vater Kel’nor war schwer verwundet worden, Kri’il hatte ein Mädchen aus Pelgar vor Orks gerettet und die berühmte Feuerhexe Cassandra getroffen. Und er hatte sich das erste Mal in seinem langen Leben verliebt.
Wegen unglücklicher Umständen musste die Kristallsuchergruppe aus Pelgar fliehen und dann in der Stillen Ebene geschah es: er hatte eine Vision von seinem schwer gezeichneten Vater. Kri’il wusste, dass es keinen Aufschub dafür gab. Er musste die Gruppe verlassen; noch in der selben Nacht, in der er diese Vision gehabt hatte.
Es zerriss dem Halbelfen beinahe das Herz, Miriel und die anderen in dieser schweren Lage so zurückzulassen. Er wollte ihnen nicht in die Augen sehen; er konnte es nicht. So schlich sich Kri’il heimlich aus dem provisorischen Lager, das sie während der Nacht aufgeschlagen hatten, und machte sich auf den Weg zu seinem Vater.
Kri’il erreichte seinen Vater keine Stunde zu früh. Er trat an die Bettstatt, auf der sein Vater niedergelegt war, und wachte dort über ihn während der letzten Minuten seines Lebens.
Kel’nor hatte sich nie von seinen Verletzungen erholt. Und Kri’il nahm Rache. Er begann erneut seine Suche nach der Magierin, die seinem Vater all dies angetan hatte. Im Drachengebirge fand er sie nach langer Suche und ließ sie für ihre Taten bezahlen.
So war Kri’ils Kopf wieder frei. Er hatte mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Seine Familie war tot. Freunde hatte er keine. Nein... das war nicht ganz richtig. Miriel war seine Freundin.
Und so machte er sich auf, um sein Glück und Miriel Lefay zu finden.
Inventar:
1 schwarze Umhängetasche aus Leder (25*35 Zentimeter)
3 Wasserschläuche
1 Dolch, einfach
1 Dose Fett
1 Landkarte von Celcia
1 Stadtkarte von Pelgar
1 Stadtkarte von Andunie
Einstiegspost:
Kri'il ist gestartet in Grasland / Zyranus / Das Stadttor / Das magische Tor
Kri’il
Rasse:
Halbelf aus Neldoreth (Vater Elf, Mutter Mensch)
Alter:
Nach der Zeitrechnung der Menschen: 166 Jahre
Geschlecht:
männlich
Beruf:
Kri’il kennt die Lande sowie ihre Gefahren und Schleichwege nur zu gut. Da er keinen anderen Beruf erlernt hat und handwerklich auch nicht sonderlich geschickt ist, verdient er sich sein Geld damit, Reisende von A nach B zu bringen.
Heimat:
Kri’il wurde als Einzelkind im Wald Neldoreth geboren. Mit seinem Vater Kel’nor, der ein geachteter Magier unter den Elfen war, unternahm er von jeher Reisen durch den gesamten Wald und schließlich durch die gesamte Welt.
Gesinnung:
Neutral
Magie:
Lichtmagie (sehr gut)
Schattenmagie (sehr gut)
Sprachen:
Celcianisch
Lyrintha
Lerium
Religion/Glaube:
Kri'il verehrt keinen der bekannten Götter, da er sich mit keinem von ihnen identifizieren kann. Keiner von ihnen steht für die Werte, für die der Halbelf steht. Dennoch ist es für Kri'il kein Problem, wenn andere Wesen die Götter verehren.
Aussehen:
Kri’il ist 185 cm groß, wiegt jedoch nur 68 kg. Seine Haut ist ebenmäßig, rein und relativ blass. Er hat schulterlanges, blondes Haar, das meistens zu vielen kleinen Zöpfen geflochten ist. Gerne flechtet er auch kleine Aststückchen, Blätter oder Blumen in seine Haare ein. Seine Augen sind braun.
Er trägt einen festen, grünen Wollmantel mit Kapuze und dazu eine schwarze Hose aus gegerbtem Leder. Außerdem trägt er ein beiges Leinenhemd, lange, schwarze Lederhandschuhe sowie schwarze Lederstiefel.
In seiner schwarzen Ledertasche trägt Kri'il seine einzige Waffe mit sich: einen einfachen Dolch. Weiterhin befinden sich Landkarten, sein Geldbeutel und eine Dose Fett in der Tasche.
Persönlichkeit:
Kri’il ist schwer zu beschreiben. Auf der einen Seite ist er ein hilfsbereiter, wissbegieriger und freundlicher Halbelf. Auf der anderen Seite ist er rücksichtslos und herablassend. Es ist beinahe so, als wären zwei Persönlichkeiten in einem Körper vereint. Ist er gut gelaunt, so kann man alles von ihm haben: er ist extrovertiert und zuvorkommend. Ist er allerdings schlecht gelaunt, so kann er außerordentlich mürrisch sein, geht nicht von seinem Standpunkt herunter und streitet sich relativ gerne.
Im Allgemeinen jedoch liebt und achtet er das Leben, wird von seinem Gewissen stark beeinflusst und ist äußerst emotional. Er ist spontan und lässt sich stets von seinen Gefühlen leiten.
Eine Besonderheit an ihm ist seine Einstellung zu „gut“ und „böse“: er ist der festen Überzeugung, gut und böse, schwarz und weiß, Licht und Schatten, müssten sich die Waage halten. „Das Gleichgewicht der Mächte ist entscheidend“, hört man oft aus seinem Mund. So ist auch seine sonderbare Persönlichkeit mit allen Ecken und Kanten etwas einfacher zu erklären.
Stärken:
Seine größten Vorteile sind wohl seine Konzentrations- und Lernfähigkeit.
Lichtmagie (sehr gut)
Schattenmagie (sehr gut)
Umgang mit Dolchen (durchschnittlich)
Schwächen:
Seine Emotionalität hat Kri’il schon des Öfteren in Bedrängnis gebracht. Außerdem ist er wegen seines Körperbaues ziemlich schwach, kann also keine heroischen Krafttaten vollbringen. Kri’il trägt außer einem Dolch keine Waffe bei sich, da er nie den Umgang mit ihnen erlernte.
Fertigkeiten:
Eigentlich gibt es nur drei Dinge, die Kri’il wirklich beherrscht: die Lichtmagie, die Schattenmagie und das Führen von Reisegruppen.
Schon in seiner frühen Kindheit wurde Kri’il von seinem Vater in die Geheimnisse der Lichtmagie eingeweiht.
Die Kenntnisse über Schattenmagie hat sich der Halbelf auf seinen vielen Reisen selbst angeeignet. Schon immer hatte er ein Faible für die Dunkelheit und ihre Wesen. So ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass er auch in diesem Zweig der Magie äußerst bewandert ist.
Und eben jene Reisen, die ihn so sehr im Umgang mit Licht und Schatten schulten, verdankt er seine dritte Stärke. Er kennt Celcia relativ gut. Er war auch beinahe schon in jeder Stadt und in jedem Winkel der Insel.
Lebensgeschichte:
Er kam als Sohn einer Menschenfrau und eines Elfenvaters im Walde Neldoreth zur Welt. Seine Mutter verließ die Familie und Neldoreth als Kri’il erst wenige Jahre alt war. Warum hat er nie erfahren; allerdings wollte er es auch nie genau wissen.
Kri’il hatte immer ein gutes Verhältnis zu seinem Vater und war von je her hungrig auf Bildung und Wissen. So lehrte ihn sein Vater schon seit Anbeginn seines Lebens den Umgang mit der Lichtmagie.
Mit seinem Vater ging Kri’il oft auf Reisen. Der begnadete Magier zeigte ihm alles, was man brauchte, um in der Wildnis zu überleben. Einzig auf Belfa war Kri’il bisher noch nie, da er kein Freund des Meeres ist.
Nach etlichen Jahren der Reise und Abenteuer mit seinem Vater, bemerkte Kri’il, dass es Zeit war, flügge zu werden. Er spürte, dass er endlich alleine losziehen müsste, um die Welt WIRKLICH kennen zu lernen. Selbstverständlich war sein Vater davon nur wenig begeistert, doch gab er sich schließlich einsichtig und ließ seinen Sohn ziehen. Lediglich zweimal pro Jahr treffen sich die beiden an den Ruinen Kosrals, um das Erlebte einander mitzuteilen.
Kri’il kennt Leute überall auf Celcia. Er kennt den einen oder anderen Dunkelelf bzw. Ork in Morgeria, Elfen in Neldoreth und Eldoras sowie Menschen in Andunie und Pelgar. Sogar Zwerge sind unter seinen Bekannten und Geschäftspartnern. Wirkliche Freunde hat er jedoch nicht, da er nie lange genug an einem Ort geblieben war, um sich mit irgendjemandem besser zu verstehen.
Vor etlichen Jahren erlernte er zusätzlich zu seinen Fertigkeiten in der Lichtmagie, auch noch die Macht der Schatten zu nutzen. Kri’il war das erste Mal in Morgeria gewesen und wollte die Stadt endlich wieder verlassen, als ihn ein hochgeschossener Dunkelelf ansprach. Dieser Dunkelelf wollte über das Drachengebirge zu den Ruinen Kosrals gebracht werden. Kri’il, der prinzipiell keine Kunden ablehnt und jeden ohne Unterschied behandelt, willigte ein. Bereits nach wenigen Stunden der Reise erfuhr er von den Fähigkeiten, die der namenlose Dunkelelf besaß. Ein Troll hatte die beiden angegriffen. Kri’il wollte handeln, als ihn der Dunkelelf zurückstieß und meinte, er solle gut aufpassen. Der Troll wurde von seinem eigenen Schatten erschlagen. Kri’il war fasziniert und bewegte den Namenlosen dazu, ihm die Grundkenntnisse der Schattenmagie zu lehren. Kri’il war ein guter und begabter Schüler und die Reise dauerte mehrere Tage. Als die beiden endlich die Ruinen erreicht hatten, wollte sich Kri’il verabschieden, doch der Dunkelelf ließ ihn nicht ziehen. „Deine Ausbildung ist noch nicht beendet!“, wies ihn der Namenlose in die Schranken. Mehr als ein volles Jahr brachte Kri’il damit zu, von seinem Mentor zu lernen. Und in der gesamten Zeit hatte sein Lehrer ihm nie den Namen genannt. „Namen sind nur Etiketten, die an einem Wesen hängen“, hatte der Dunkelelf stets geantwortet. Kri’il nahm nicht nur viel von dessen magischen Fähigkeiten an. Zusätzlich lernte er auch viel über das Leben und den Tod selbst. Er erhielt Antworten auf Fragen, die ihn lange Zeit in seinem Unterbewusstsein gequält hatten.
Selbstverständlich war Kri’ils Vater nur wenig begeistert vom Weg, den Kri’il nun beschritt, doch die Liebe zu seinem Sohn war stärker als die Vorurteile der Elfen gegen einen Dunkelelfen. So kam es nicht zum Bruch der beiden und Kri’il bezeichnete fortan zwei Wesen als seine Lehrmeister: seinen Vater, den Elfen, und seinen Mentor, den Dunkelelfen.
Vom namenlosen Dunkelelf hat Kri’il schon seit Ewigkeiten nichts mehr gehört, doch seine Fähigkeiten in der Schattenmagie haben sich vervielfacht. Nun beherrscht er beides, Licht und Schatten, gleichermaßen.
Als die dunklen Wolken über Celcia auftauchten, war Kri’il mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe unterwegs. Die Gruppe hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Kristalle zu finden und die Wolken zu vertreiben. Zu den meisten in der Gruppe hatte er nur wenig Kontakt, doch eine junge Frau hatte er tief in sein Herz geschlossen: Miriel Lefay. Von Anfang an hatte die Dame ihn in ihren Bann gezogen.
Viele Dinge sind damals in Kri’ils Leben passiert. Sein Vater Kel’nor war schwer verwundet worden, Kri’il hatte ein Mädchen aus Pelgar vor Orks gerettet und die berühmte Feuerhexe Cassandra getroffen. Und er hatte sich das erste Mal in seinem langen Leben verliebt.
Wegen unglücklicher Umständen musste die Kristallsuchergruppe aus Pelgar fliehen und dann in der Stillen Ebene geschah es: er hatte eine Vision von seinem schwer gezeichneten Vater. Kri’il wusste, dass es keinen Aufschub dafür gab. Er musste die Gruppe verlassen; noch in der selben Nacht, in der er diese Vision gehabt hatte.
Es zerriss dem Halbelfen beinahe das Herz, Miriel und die anderen in dieser schweren Lage so zurückzulassen. Er wollte ihnen nicht in die Augen sehen; er konnte es nicht. So schlich sich Kri’il heimlich aus dem provisorischen Lager, das sie während der Nacht aufgeschlagen hatten, und machte sich auf den Weg zu seinem Vater.
Kri’il erreichte seinen Vater keine Stunde zu früh. Er trat an die Bettstatt, auf der sein Vater niedergelegt war, und wachte dort über ihn während der letzten Minuten seines Lebens.
Kel’nor hatte sich nie von seinen Verletzungen erholt. Und Kri’il nahm Rache. Er begann erneut seine Suche nach der Magierin, die seinem Vater all dies angetan hatte. Im Drachengebirge fand er sie nach langer Suche und ließ sie für ihre Taten bezahlen.
So war Kri’ils Kopf wieder frei. Er hatte mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Seine Familie war tot. Freunde hatte er keine. Nein... das war nicht ganz richtig. Miriel war seine Freundin.
Und so machte er sich auf, um sein Glück und Miriel Lefay zu finden.
Inventar:
1 schwarze Umhängetasche aus Leder (25*35 Zentimeter)
3 Wasserschläuche
1 Dolch, einfach
1 Dose Fett
1 Landkarte von Celcia
1 Stadtkarte von Pelgar
1 Stadtkarte von Andunie
Einstiegspost:
Kri'il ist gestartet in Grasland / Zyranus / Das Stadttor / Das magische Tor