Delebo
Verfasst: Freitag 20. Mai 2011, 18:23

Seine Eltern gaben ihm den Rufnamen Delebo.
• Rasse
Delebo ist Ork reinen Blutes, seine Vorfahren stammen aus Morgeria
• Alter
Vor 34 Jahren erblickte Delebo das Licht der Welt.
• Geschlecht
Männlich.
• Beruf
Noch bevor Delebo dem Vorbild seines Vaters folgte und die kriegerische Laufbahn der Soldaten Einschlug, hatte ihn seine Mutter in die Lehre bei einem Koch geschickt, damit er selbstständig ist. Doch das Schicksal hatte ihn aus Morgeria vertrieben, was auch den Verlust seines Soldatenstandes mit sich führte. Seitdem unternimmt er für Geld beinahe alles, er hat keinerlei Hemmungen dafür zu töten, sei es um den Gegenüber auszurauben und das Kopfgeld für denjenigen einzunehmen.
• Heimat
Delebo stammt gebürtig aus Morgeria, allerdings verschlug es ihn später in die tote Ebene. Er ist heimatlos und streift als eine Art Nomade umher.
• Gesinnung
Neutral, mit einem Hang zum Bösen.
• Magie
Als Krieger und Ork ist Delebo nicht mächtig, irgendeine Art der Magie zu verwenden.
• Sprache
Delebo spricht Celcianisch, sowie Kr’zner.
• Religion/Glaube
Er wurde nie religiös erzogen, besitzt allerdings auch keine Abneigung gegen die Götter.
• Aussehen

Delebo ist ein äußerst kräftiger Ork. Seine Haut ist von giftgrünem Tone, was typisch für seinen Familienclan ist. Sämtliche Familienmitglieder sind von muskulöser Statur, haben ungefähr denselben Hautton und sind allesamt recht groß gewachsen. Delebo selbst misst ungefähr zwei Meter. Seine Haare wachsen spärlich, am gesamten Kopf mangelt es an Haaren, nur auf der Kopfspitze lässt sich Haarwachstum finden. Diese Haare hat Delebo mit einem Lederband zu einem langen Pferdeschwanz nach hinten gebunden, damit sie ihn nicht behindern können. Der Pferdeschwanz reicht sehr lang, bis hin zur Hüfte, da Delebo nicht daran denkt das Bisschen Haare zu schneiden, was ihm wächst. Auch am restlichen Körper bleibt er haarfrei, es ist nur die grüne und lederartiger Haut zu finden, gestört von einigen Kratzern und Kampfeswunden.
Seine Augen sind von einem ruhigen orange und wirken bei Lichteinfall so als ob sie leuchten würden. Sein Mund ist gespickt von kleinen spitzen Zähnchen, im Unterkiefer trägt er noch zwei große Hauer, die selbst noch bei geschlossenem Mund über die Oberlippe hinweg ragen. Seine Ohren sind sehr typisch für einen Ork. Sie sind nicht sonderlich groß, nicht besonders schön und sie ragen nach hinten hinweg. Aber er kann mit ihnen genauso gut hören wie ein Mensch es kann und von daher stört ihn das Aussehen seiner Ohren nicht.
Gekleidet ist Delebo nur spärlich. Er trägt eine Art Unterwäsche, um Sicht in intime Zonen zu verhindern, und einen Lendenschurz darüber. Der Lendenschurz ist mit Pelz gefüttert, besteht ansonsten aber aus Leder, mit ein wenig Eisen beschlagen. Viele Lederriemen hängen dekorativ nach unten, allerdings kann er auch einige Sachen an dem Lendenschurz befestigen, so wie zum Beispiel seine Wasservorräte oder seine Waffe. Getragen wird der Lendenschurz von einem einfachen Lederriemen, der Delebo über der Schulter hängt. Des Weiteren trägt Delebo die Stiefel seines Vaters, welche sogleich sein einziges Erb- und Erinnerungsstück darstellen. Es handelt sich um die Kommandantenstiefel des Vaters, sie sind aus massivem Eisen gefertigt und zwecks Bequemlichkeit innen mit Pelz gefüttert. Auf der Kniescheibe, kurz bevor die Stiefel enden, ragt ein großes Eisenhorn hervor; an den Seiten der Stiefel baumeln Federn und sonstige Dekorationen. Ansonsten trägt Delebo, abgesehen von seiner Waffe, nur noch Armschienen, welche ebenfalls aus gefüttertem Leder bestehen. Bei seiner Waffe handelt es sich um einen Streitkolben oder eine Keule, welche sich einhändig gebrauchen lässt. Sie ist geschmückt mit spitzen Dornen und diese stellen daher eine große Gefahr für Gegner dar. Sie lässt sich an seinem Schurz befestigen, wenn er sie nicht in der Hand tragen kann oder will.
• Persönlichkeit
Delebo ist für einen Ork eigentlich recht freundlich. Zumindest muss er nicht immer jeden anschreien und sucht auch nicht mit jedem Streit. Er hat auch keinerlei Probleme mit anderen Rassen, ist allerdings trotzdem noch stolz auf seine eigene. Autoritätspersonen, wie zum Beispiel Stadtwachen, tritt er stets respektvoll gegenüber, was er sich in seiner Rekrutenzeit angewöhnt hat. Wenn es um seine Freiheit, oder sein Leben geht, wird Delebo sehr brutal und fällt auch schnell in eine Art Blutrausch, in dem er nicht mehr wirklich realisieren kann, wie viele Menschen oder andere Kreaturen er gerade tötet. Der Blutrausch ist ein Ragezustand, indem er große Kräfte aufbauen kann und auch oft wild um sich schlägt. Er baut einen gewaltigen Hass gegen seine Gegner auf und ist gedrängt von einer großen Mordlust. Es passiert ihm allerdings nie, dass er Freunde und Feinde verwechseln würde. Dieser Ragezustand kann nur in manchen Fällen unterbrochen werden, abgesehen davon, dass keine Gegner zum Abschlachten mehr übrig wären. Ein lautes Jaulen seines Begleiters Xebo oder auch eine Imitation dessen bringt ihn dazu aufzuhören. Das hängt mit seiner Loyalität gegenüber seinem einzigen Freund Xebo zusammen, sollte ein anderer Freund davon erfahren, würde er auch auf dessen Aktion seinen Rausch beenden können. Er ist auch ansonsten leicht zu reizen und wird dann schnell einmal gewalttätig. Er kann, wenn man seine Schale erst einmal geknackt hat, ein sehr guter und dann auch sehr treuer Freund sein, der immer für einen da ist und sich um einen kümmert, auch wenn man dies normalerweise nicht von einem Ork erwarten kann.
• Stärken
Delebo hat nicht allzu viele Talente. Seine größte Stärke ist der Umgang mit seiner Keule, den er wirklich gut beherrscht und sich auch wirklich zu verteidigen weiß.
Ansonsten kann Delebo noch reiten und sich mit seinem Begleiter Xebo verständigen.
Er weiß auch, wie man in der Wildnis überlebt, kann mit Hilfe von Xebo jagen und kennt die essbaren Pflanzen.
Seine größte Stärke wäre dennoch seine Loyalität, auch wenn er diese in seinen umherstreunenden Jahren nie unter Beweis stellen konnte.
Da er einst in einer Kochlehre in einem guten dunkelelfischen Haus stand, kann Delebo auch überdurchschnittlich gut kochen. Kochen macht ihm tatsächlich auch Spaß und er arbeitet immer noch an seinen Fertigkeiten und versucht immer neue Rezepte zu erlernen und auszuprobieren.
• Schwächen
Delebo ist recht langsam wenn es um komplizierte Aufgaben geht. In sämtlichen Bildungen würde er vollkommen versagen, mit Mühe schafft er es zu lesen und zu schreiben.
Allerdings hat er auch, durch den Mangel an anständiger Rüstung, eine Schwäche für Fernkämpfer. Da er kein Schild oder ähnliches besitzt kann er keine Bolzen und Pfeile abwehren und ist jenen schutzlos ausgeliefert. Bei Nahkämpfern ist es ihm noch möglich durch seine Keule Angriffe einigermaßen abzuwehren.
Auch seine Reizbarkeit kann ihm zu schaffen machen. Wenn ihn andere anstacheln wird er schnell gewaltsam, was ihm in den meisten Situationen keinen Vorteil verschafft, beispielsweise wenn eine Wache ihn neckt, da er ein Ork ist und Delebo sich dafür entsprechend revanchiert.
• Lebensgeschichte
Geboren wurde Delebo in der Hauptstadt der dunklen Seite: Morgeria. Sein Vater war hier im Dienste der Armee und seine Mutter war eine Hausfrau, aber für einen weiblichen Ork recht gut gebildet. Da der Vater ein hohes Amt bekleidete und ein wichtiger Stratege in der Armee war, lebte die Familie in einer kleinen Villa im Wohnviertel Morgerias. Untypisch für Orkfamilien, liebten sich Delebos Eltern von ganzem Herzen. Sie hätten es niemals in der Öffentlichkeit gezeigt, da man nach draußen immer ein raues Image bewahren musste, denn sonst hätte Delebos Vater als Schwächling zählen können. Bevor Delebo auf die Welt kam, gebar seine Mutter bereits einen Sohn, welcher aber nach einigen Tagen bereits verstarb. Die Eltern waren schwer getroffen von diesem Schlag und brauchten lange um sich zu erholen. Sie beschlossen es schließlich erneut zu versuchen und dieses Mal kam ein kräftiger Ork auf die Welt. Um nicht noch einmal eine Enttäuschung erleben zu müssen, blieben sie bei einem Sohn.
Delebos erste Jahre verliefen unspektakulär, er lernte recht langsam zu sprechen und zu laufen. Seine Mutter versuchte, als Delebo fünf Jahre alt wurde, ihm einiges an Wissen zu vermitteln, hatte es allerdings schon schwer ihm überhaupt das Lesen und Schreiben beizubringen und um sich und ihrem Sohn Stress zu ersparen beließen sie es auch dabei. Schon als er neun Jahre alt war, wollte seine Mutter ihren Sohn dazu bringen, einmal selbstständig leben zu können. Sie wusste, dass es für den Kommandantensohn Ehrensache war einmal Soldat zu werden und sie die Gelegenheit vorher ergreifen musste. Eine Dunkelelfenfamilie, mit der Delebos Mutter gut befreundet war, hielt sich einen hybridischen Sklaven, eine Mixtur aus Mensch und Ziege, die für sie sämtliche Köstlichkeiten zubereitete. Delebo begann schon vor dem Frühstück in das Anwesen der Dunkelelfen zu gehen, um dem Ziegenmenschen dort beim Kochen zu helfen. Der Koch war immer sehr freundlich zu Delebo, daher hat er auch keinen Hass auf andere Völker wie Menschen, da er weiß, dass sie auch nett sein können. Er tat ihm oft Leid, denn die Dunkelelfen behandelten ihn schlecht. Dennoch machte ihm das Kochen sehr viel Spaß und er lernte recht viel in den acht Jahren, in welchen er dort beschäftigt war. Dadurch, dass der Koch einst ein Mensch gewesen war, lernte er viele „normale“ Gerichte, die nicht nur von rauen Völkern wie Orks oder Trollen genossen werden können.
An seinem 15. Geburtstag stand es Delebo dann endlich zu Soldat zu werden. Er hatte gemischte Gefühle darüber. Zum einen war er traurig, da er nun nicht mehr kochen konnte, denn wenn er es öffentlich machen würde dann wäre das peinlich. Auf der anderen Seite war er aber auch stolz, denn es war nun an ihm, seine eigene und die Ehre seiner Familie zu verteidigen und er würde endlich lernen, wie man sich im Kampfe zu verhalten hat. Aber die Ausbildung war hart und bei den Orks überlebten nur die Stärksten, denn es gab häufig Übungskämpfe die bis zum Tod ausgefochten wurden. Um nicht so enden zu müssen trainierte er viel und übte, wann immer es ihm möglich war. Seine Eltern bekam er weniger zu Gesicht, was für ihn nicht schlimm war. Er hatte schon mit 10 angefangen sich abzugrenzen und viel Zeit im dunkelelfischen Anwesen zu verbringen. Nun lebte er auch noch außerhalb des Elternhauses in der Kaserne.
Nach vier Jahren der Ausbildung wurde er befördert zum Soldaten. Er hatte lange für die Ausbildung gebraucht, da Taktiken nie sein Fall waren und er immer nur in der rohen Gewalt punkten konnte. Von daher hatte er auch wenige Chancen einmal ein höheres Amt bekleiden zu können. Bis zu seinem 29. Geburtstag blieb er als Soldat in der Kaserne und war gut angesehen, bis ein Vorfall sein Leben komplett verändern sollte. Er war für ein paar Tage nach Hause gekommen, um sich vom anstrengenden Soldatenleben ein wenig erholen zu können. Gerade in diesen Tagen geschah es, dass sein Vater, als er nachts aus der Kneipe mit seinen Armeekameraden kam, überfallen wurde. Es war nicht nur ein Raubüberfall, sondern ein gezielter Angriff auf das Leben des Kommandanten von ehemaligen Rekruten, die seinetwegen nicht als Soldaten aufgenommen worden waren. Als Ehefrau und Sohn merkten, dass der Mann noch ausblieb, machte sich Delebo auf die Suche nach ihm. Er fand ihn rasch, seine Leiche lag schlecht versteckt in einer Seitengasse. Er war komplett ausgeplündert, nur seine Stiefel hatte er noch an. Delebo legte seine Waffe nieder und sackte neben ihm zusammen. Die Mörder nutzten diese Gelegenheit, um der Stadtwache Bescheid zu geben, dass Delebo seinen eigenen Vater ermordet hätte. Als sie ihn dort vorfanden, verbannten sie ihn für immer aus Morgeria und erklärten ihn für ehrlos. Der Schlag traf ihn nicht allzu hart, denn er hatte nie eine besonders große Liebe zu der dunklen Stadt aufgebaut gehabt. Und auch wenn er sich Rache wünschte, so wäre er doch nie in der Lage, die hinterhältigen Rekruten ausfindig zu machen und es ihnen dann auch noch heim zu zahlen.
Er musste Morgeria verlassen und zog in die tote Ebene. Er zog lange umher und konnte keinen Trost finden. Als er das Drachengebirge erreicht hatte, schlug er sich hier ein Lager auf. Als er dann eines Nachts auf der Suche nach etwas Essbarem war, hörte er ein Winseln in der Nähe. Er ging los um nachzusehen und fand den Welpen eines Wargen. Er schaute sich um, doch es gab niemanden in der Nähe. Also nahm er den kleinen Warg mit sich. Er taufte ihn Xebo und zog ihn auf. Xebo wurde zu seinem besten und einzigen Freund in der Wildnis. Sie verstanden sich klasse und Xebo half seinem Herrn, wo er nur konnte. Er wurde zu seinem Reittier und er erlegte Vieh für ihn, da es schwer ist mit Keule zu jagen.
Zusammen streiften sie noch einige Zeit umher und schafften es schließlich aus der toten Ebene zu entkommen und die in stille Ebene zu gelangen. Sein großer Traum ist es ein Koch zu werden, den man in ganz Celcia kennt. Er will alle Rezepte lernen, die er auffinden kann und seine Kochfertigkeiten stetig verbessern. Die Möglichkeit einmal bei Hofe kochen zu können, wäre ebenfalls etwas wovon Delebo träumt.
• Inventar
- Keule mit Dornen gespickt
- Kochausrüstung
- Sattelzeug für Xebo
- Geldbeutel mit 55 Fuchsmünzen
• Tierische Begleiter
Xebo ist sein ständiger Begleiter und Delebo geht nirgendwo ohne ihn hin. Er ist ein schwarzer Warg, folglich sehr groß. Sein Fell ist komplett schwarz, doch seine Augen leuchten in einem hellen Blau. Schon als Delebo ihn gefunden hat, hatte Xebo eine Narbe am rechten Auge, die ihn aber nicht einschränkt. Xebo ist kräftig und fähig zu jagen, Delebo zu tragen aber auch zu kämpfen. Wenn Delebo in einen Kampf gerät, hilft ihm Xebo, indem er die Gegner anspringt, kratzt und beißt mit seinen spitzen Zähnen und zwei riesigen Hauern. Xebo knurrt oft Fremde an, aber wenn die beiden alleine sind kuschelt er sich auch oft an seinen Herrn.
• Startpost
Östliches Drachengebirge -> Der Beginn der Reise