Vana Erendis Morgaine

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Vana Erendis Morgaine

Beitrag von Vana Erendis Morgaine » Mittwoch 22. November 2006, 23:14

Bild
Name: Vana Erendis Morgaine alias Morticia die Todesfee

Rasse: Mischling (Vater Dunkelelf, Mutter Mensch)

Alter: 90 Jahre, sieht aber aus wie eine 20-jährige Menschenfrau

Geschlecht: weiblich

Sprachen: Garmisch und Lerium

Glaube/Religion:
Vana ist Priesterin und somit eine Gläubige der als dunkel und böse verschrieenen Gottheit Manthala.

Beruf: offiziell Wanderpriesterin; inoffiziell Auftragsmörderin, Kopfgeldjägerin, Diebin und allgemein eine üble Verbrecherin

Heimat:
Ursprünglich Morgeria, nach der Flucht ihrer Eltern kein fester Wohnsitz, immer mal hier und mal da

Gesinnung:
Grundsätzlich ist Vana, trotz ihres teuflischen Charakters, neuen Bekanntschaften gegenüber neutral eingestellt. Wer ihr jedoch auf dem Weg zu ihrem Ziel im Weg steht oder sich gar absichtlich in den Weg stellt, wird schnell ihre abgrundtief böse Seele kennen lernen. Das Wenigste was demjenigen dann passieren kann, sind schwerwiegende Verletzungen, doch zögert sie auch nicht ihr unliebsame und unbequeme Zeitgenossen ins Jenseits zu befördern. Skrupel sind ihr in dieser Hinsicht vollkommen fremd.

Magie:
Vana beherrscht in normalem Umfang die Runenmagie. Sowohl die Runenmagie zu heilenden Zwecken, als auch die zur Besprechung von Waffen und anderen Gegenständen. Im Laufe der Zeit hat Vana gelernt, sich die Runenmagie bei ihrer "Arbeit" zu Nutze zu machen, sei es beim Aufstellen magischer Fallen oder bei der Bezauberung von unverfänglichen Gegenständen, um ihrer Gegner habhaft zu werden.

Aussehen:

Bild

Vana ist eine sehr hübsche und mit 1,80 m auch recht große Frau. Ihre eher helle Haut und die blonden, schulterlangen Haare lassen erkennen, dass sie ihr Aussehen mehr von ihrer Mutter erbte. Lediglich die spitz zulaufenden Ohren, die sie jedoch überwiegend unter einer Kapuze verbirgt, verraten, dass auch elfisches Blut in ihr fließt. Aufgrund ihrer hellen Hautfarbe vermutet jedoch jeder, der sie sieht, dass sie von Waldelfen und nicht von einem Dunkelelfen abstammt.
Dieser Eindruck wird noch durch ihr engelsgleiches Gesicht mit den mandelförmigen, dunkelbraunen Augen, den dunklen, geschwungenen Augenbrauen, ihrer ebenmäßig geformten Nase und den vollen, roten Lippen unterstützt.
Überhaupt lässt ihr schlanker, wohl geformter Körper mit den langen, schlanken Beinen Vana in den Augen der meisten Betrachter wie einen Engel erscheinen. Doch hinter dieser liebreizenden und wunderschönen Gestalt verbirgt sich ein wahrhaft teuflischer Charakter, der auf ihre dunkelelfische Abstammung zurückzuführen ist. Auf dem rechten Unterarm ist etwas oberhalb des Handgelenks die einen Runenmagier kennzeichnende Initialisierungsrune eintätowiert.
Wenn Vana in ihrer offiziellen Tätigkeit als Wanderpriesterin Manthalas unterwegs ist, trägt sie an warmen Tagen ein weißes, mit gold umrahmtes Oberteil sowie einen langen und luftigen, weißen Rock, der auf Hüfthöhe durch eine goldene Schnalle mit ihrem Oberteil verbunden ist. An der Schnalle ist ein etwa knielanger, blauer und ebenfalls mit Gold umrahmter Schurz befestigt, der gut mit dem weißen Rock kontrastiert. Die Oberarme zieren weiße Seidenstulpen, deren oberer Rand gleichermaßen goldumrahmt ist. Vollendet wird das Ganze durch einen weiten, königsblauen Kapuzenumhang, der, ebenso wie ihr Schurz, einen farblich abgestimmten Kontrast zu ihrem Rock und Oberteil bildet. Vana hält nicht viel von protzigem Gold- und Silberschmuck, denn sie bevorzugt die schlichte Eleganz, die dezent die Makellosigkeit ihres Körpers unterstreicht. Nur an ihrem Oberteil trägt sie zwischen ihren vollen Brüsten eine kleine goldene Brosche, in die ein lupenreiner Saphir eingearbeitet ist, welcher als Blickfang dienen soll.
An kälteren Tagen trägt sie jedoch unter ihrem Umhang ein langes, durchgängiges, schwarzes Wollkleid , das die Wärme des Körpers wie ein dichter Pelz speichert. Das Kleid ist in ihrem Reisebeutel verstaut, den sie locker über der Schulter trägt. An den Füßen trägt Vana knöchelhohe, dunkle, lederne Schnürschuhe. Das feste Schuhwerk ist sehr praktisch, da Vana viel zu Fuß unterwegs ist. An Waffen führt Vana ein speziell auf sie abgestimmtes Katana, das sie auf dem Rücken trägt und einen ebenfalls auf sie abgestimmten Kampfstab mit einem abnehmbaren weißen Kristall an der Spitze mit sich.

Sobald Vana jedoch ihren dunklen Machenschaften nachgeht, verändert sie ihr Aussehen zu ihrer zweiten Persönlichkeit und wird zu Morticia, die auch die Todesfee genannt wird.
Da sie hierfür hauptsächlich die düsteren Nachtstunden nutzt, ist ihre Kleidung dementsprechend angepasst. Bequeme und bewegungsfreundliche aus schwarzem Leder gefertigte Hosen, ein schwarzes Leinenhemd und darüber eine ebenfalls aus schwarzem Leder gefertigte Jacke ermöglichen es ihr, fast vollständig mit der Dunkelheit zu verschmelzen. Ihre blonden Haare versteckt sie unter einem schwarzen Kopftuch, gleichfalls verhüllt sie ihr Gesicht mit einem schwarzen Tuch.
An Waffen und Ausrüstung führt sie lediglich ihr Katana, ein Set Dietriche, zwei dünne aber reißfeste Hanfseile und ein Blasrohr mit präparierten Betäubungspfeilen (kleine Pfeile mit Hohlnadeln, die mit dem Trank des Silbermondes gefüllt sind und diesen beim Auftreffen in den Körper abgeben) mit sich.
Die Dietriche und das Blasrohr mit den Betäubungspfeilen sowie ihre zweite „Arbeitskleidung“ verstaut sie sonst in ihrem Tragebeutel.

Persönlichkeit:
Vordergründig mimt Vana die gütige, von tiefem Glauben erfüllte Priesterin. Sie gibt sich hilfsbereit, freundlich und hat für jeden ein offenes Ohr. Ihr wahres Ich jedoch ist von ihrem dunkelelfischen Erbteil geprägt. Sie ist machthungrig und geldgierig und zeigt darüber hinaus einen leichten Hang zum Sadismus. Zudem ist sie sehr selbstständig und unabhängig. Ihr Stolz würde es nie zulassen, sich einem anderen Menschen unterzuordnen. Eher im Gegenteil ist es ihr Bestreben, selbst über andere zu herrschen, Macht über Menschen auszuüben. Wenn überhaupt, würde sie einen anderen Menschen maximal auf gleicher Augenhöhe akzeptieren. Dies geschieht aber nur selten, meist benutzt sie die Menschen nur zu ihrem eigenen Vorteil.
Ihr Ziel ist es, eines Tages reich und mächtig zu werden und im Mindesten über eine Stadt, wenn nicht gar über einen ganzen Landstrich zu herrschen.
Sie ist bereit, diesem Ziel alles Andere unterzuordnen und wenn nötig dafür auch über Leichen zu gehen.

Stärken:
Vanas Stärken liegen zum Einen natürlich in der Runenmagie. Hierdurch ist sie in der Lage, sich selbst wirksam zu schützen und anderen unauffällig Schaden zuzufügen. Weiterhin liegt ihre Stärke in der Kunst der Verstellung, denn niemand würde hinter der gütigen Priesterin, diesem wahrhaften Engel, eine so teuflische Frau vermuten. Dadurch fällt es ihr überwiegend sehr leicht, ihre Ziele und Taten zu verschleiern.

Schwächen:
Ihre größte Schwäche ist ihre Überheblichkeit, dadurch neigt sie dazu sich selbst zum Einen zu überschätzen und ihre Gegner zum Anderen sehr schnell zu unterschätzen.
Auch ihr Hang zur Theatralik ist nicht immer von Vorteil. So passiert es häufig, dass sie einen Gegner, dessen sie schon habhaft geworden ist, verhöhnt, verspottet und ihm genüsslich alle Leiden, die sie ihm zuzufügen gedenkt, ankündigt. Dadurch verschafft sie ihnen meist Zeit und Gelegenheit, sich doch noch aus der schier ausweglosen Lage zu befreien. Zudem neigt sie dazu, ihren Opfern aus falscher Sicherheit heraus ihre Pläne zu verraten, so dass sie häufig in Bedrängnis gerät, wenn diese sich dann doch noch befreien könen.

Geschichte:

Geburt und Flucht aus Morgeria

Vana wurde mitten in den Wirren des ersten großen Krieges, kurz vor der Zerstörung Kosrals und der Vertreibung der dunklen Völker nach Morgeria, in Morgeria geboren. Ihr Vater Curunir war zu dieser Zeit die rechte Hand des dunklen Herrschers Sark und oberster Stratege des Heeres. Während der Besatzung Kosrals verliebte er sich in eine wunderschöne Menschenfrau, die er damals von einem anderen Dunkelelfen abkaufte. Der Name der Frau war Celeste Aurore Morgaine. Aufgrund seiner Stellung war es ihm möglich, sie trotz der bestehenden Rassenanfeindung zu ehelichen, da der dunkle Herrscher selbst seine Hand schützend über ihn hielt. Als ihm Celeste nach einiger Zeit mitteilte, dass sie ein Kind von ihm erwarte, wurde er vorübergehend beurlaubt und ging mit seiner Frau zurück nach Morgeria, verließ sie jedoch kurz darauf, um den Kampf um Celcia an Sarks Seite weiter zu führen. In der Nacht als Kosral fiel und der dunkle Herrscher Sark sein Leben ließ, wurde Curunir und Celeste ein kleines Mädchen geboren. Ihre Mutter gab ihr den Namen Vana Erendis Morgaine. Vana, weil sie ein so süßes und hübsches Mädchen war, Erendis, weil Celeste ahnte, dass ihr späteres Leben als Mischling sehr einsam sein würde und ihren eigenen Nachnamen, Morgaine. Zwei Tage nach ihrer Geburt kam ihr Vater des Nachts nach Morgeria und wies seine Frau an, so schnell wie möglich die notwendigsten und wichtigsten Sachen zu packen.
Er berichtete, dass der dunkle Herrscher gefallen wäre und die Dunkelelfen nun um seine Nachfolge stritten, aber egal wer der neue Herrscher würde, es würde sich für sie zum Schlechten wenden. So verließen sie, noch bevor der neue Herrscher gekrönt wurde und ihre Festnahme befehlen konnte, Morgeria und flohen nach Andunie.

Kinderjahre in Andunie

Die ersten Jahre in Andunie waren nicht leicht. Ihre Eltern mussten sich erst eine neue Existenz aufbauen, was ihrer Mutter nicht leicht fiel, da sie sich hauptsächlich um die Pflege und Erziehung Vanas kümmerte. Etwa sechs bis sieben Jahre nach ihrer Flucht aus Morgeria hatten sie sich endlich soweit etabliert, dass sie gut und sorgenfrei leben und Vana eine gute Bildung vermitteln konnten. Curunir betrieb ein kleines Geschäft, in dem er erlesene Waffen verkaufte. Als ehemaliger Krieger verstand er einiges von diesem Geschäft, während Celeste am Markt einen kleinen Stand mit Heilkräutern betrieb. So verdienten sie sich die finanziellen Mittel, um Vana in der Zeit zwischen ihrem siebten und vierzehnten Lebensjahr privaten Unterricht erteilen zu können. Vana lernte in dieser Zeit die elfische und menschliche Sprache zu lesen und schreiben sowie rechnen. Auch im musischen und künstlerischen Bereich wurde sie unterrichtet. Aufgrund ihrer verschiedenen Elternteile war es selbstverständlich, dass sie sowohl die elfische, wie auch die menschliche Sprache erlernte.

Neben ihrer Bildung legte ihr Vater zudem ebenso viel Wert darauf, dass sie den Glauben an Manthala verinnerlichte. Ihr Vater war ein sehr gläubiger Anhänger dieser Gottheit und brachte Vana so die Lehren Manthalas näher. Vana erkannte sehr schnell, dass Manthala eine sehr vielschichtige Gottheit und vor alllem zu ihr passend war.

Es war etwa zu dieser Zeit, als sich bei Vana zum ersten Mal ihre dunkelelfische Abstammung in ihrem Verhalten bemerkbar machte. Sie begann damit, ihre Spielkameradinnen grundlos zu tyrannisieren, wollte immer im Mittelpunkt stehen und empfand immer mehr Freude daran, über die Anderen zu herrschen. Als die anderen Kinder sich immer mehr von Vana zurückzogen, begann sie damit ihnen aufzulauern, ihnen zu drohen und sie zu erpressen.

Gleichzeitig begann sie sich auch für die Runenmagie zu interessieren und verschlang alles, was sie dazu an Literatur finden konnte.

Als sich schließlich die Beschwerden der Eltern, der so von Vana terrorisierten Kinder, bei ihren Eltern häuften, beschlossen diese Vana zu einer der Runenmagie mächtigen Heilerin im Elfendorf im Wald Neldoreth zu schicken. Sie hofften, dass Vana, über ihr Interesse an der Runenmagie und eine entsprechende Ausbildung bei der Heilerin verantwortungsbewusster werden würde und ihre bösartigen Neigungen abklingen würden. Vana war zu diesem Zeitpunkt etwa 16 Jahre, als sie ihre Ausbildung zur Runenmagierin im Wald Neldoreth begann.

Jugendjahre im Wald Neldoreth/Ausbildung und Initiierung zur Runenmagierin im Elfendorf

Nach einer zweitägigen Reise erreichten Vana und ihr Vater das Elfendorf im Wald Neldoreth, wo sie bei einer angesehenen Heilerin und Runenmagierin untergebracht wurde. Nachdem ihr Vater alle Formalitäten mit der Heilerin geklärt und ihr eine entsprechende Entlohnung für die Ausbildung Vanas gezahlt hatte, verließ er das Dorf und kehrte Heim nach Andunie. Bereits am nächsten Tag begann Vanas Ausbildung, doch vorerst ganz anders als sie erwartet hatte.

Im ersten und auch zweiten Jahr beschäftigte sie sich ausschließlich mit den einzelnen Runen, ihrer Bedeutung, ihrer Wirkung und ihrer möglichen Verwendung. Sie studierte Bücher und Schriften vieler Gelehrter. Ihr erworbenes Wissen wurde von ihrer Lehrmeisterin immer wieder unangekündigt abgefragt. Darüber hinaus erwarb Vana Kenntnisse in Kräuterkunde und in der Kunst des Tränkebrauens.
Erst als sich ihre Lehrerin sicher war, dass Vanas Wissen über Runen und ihre Verwendung ausreichend und sicher genug war, durfte sie ihr bei ihren Patienten helfen. Dies war etwa zum Ende des zweiten Jahres. Zuerst waren es nur einfache Hilfstätigkeiten, später dann erste einfache Fälle, die sie selbstständig und unter Aufsicht ihrer Lehrerin behandeln durfte. Am Ende ihres vierten Ausbildungsjahres, sie war gerade 20 Jahre alt geworden, musste sie einen äußerst komplizierten Fall selbst abschließen. Vana gelang die Heilung des Patienten und ihre Lehrmeisterin befand, dass sie die Prüfung, denn nichts anderes war dieser Patient gewesen, mit Bravour bestanden hätte und bereit sei, die Initiierung zur voll ausgebildeten Runenmagierin zu empfangen.
In einer feierlichen Zeremonie wurde Vana von ihrer Lehrmeisterin mit einer nicht zu entfernenden Farbe die Initiierungsrune Pherto auf den rechten Unterarm, etwas oberhalb des Handgelenks, gezeichnet wobei sie Vana gleichzeitig mit einer Art rituellem Singsang zur Runenmagierin weihte.

Doch so sehr ihre Eltern auch gehofft hatten, dass sich Vanas Charakter während der Ausbildung ändern würde, so wurden sie letztendlich doch enttäuscht, denn Vanas Machtgier und Skrupellosigkeit wurden immer ausgeprägter. So kam es, dass sie, als sie etwa 18 Jahre alt war, einen hübschen jungen Elfen begehrte. Zu ihrem Ärger hatte sie dabei jedoch eine Konkurrentin, die sich anschickte das Rennen um den jungen Mann zu gewinnen. Doch ganz plötzlich verschwand Vanas Nebenbuhlerin eines Tages spurlos beim Kräutersammeln im Wald und tauchte nie wieder auf. Alle Suchaktionen blieben erfolglos und man begann zu munkeln, dass Vana wohlmöglich ihre Konkurrentin aus dem Weg geschafft hatte. Da man ihr jedoch nicht das Geringste nachweisen konnte, verliefen sich die Gerüchte so schnell, wie sie entstanden waren. Der junge Elf indes zeigte Vana deutlich, dass er sie für das Verschwinden seiner Liebsten verantwortlich machte und wollte von Stund an nichts mehr von ihr wissen. Natürlich hatte Vana nachgeholfen und ihre Konkurrentin aus dem Weg geräumt und war nun auch auf den jungen Mann zornig, weswegen sie ihr bereits erworbenes Wissen anwandte und den Elfen verfluchte, so dass er an einer mysteriösen Krankheit zu leiden begann und binnen kürzester Zeit verstarb. Doch auch hier war sie so geschickt, dass man ihr nichts nachweisen konnte, doch blieben von da an immer Zweifel bei den Dorfbewohnern.

So war es nicht verwunderlich, dass sie aufatmeten, als Vana, nachdem sie zur Runenmagierin geweiht war, das Dorf verließ. Sie ging jedoch nicht sofort nach Hause, sondern ließ ihre Eltern wissen, dass sie nun den Tempel Manthalas aufsuchen und sich zur Priesterin dieser Gottheit ausbilden und weihen lassen würde. Zum Einen wollte sie ihren Glauben an Manthala stärken und der Gottheit dienen, doch darüber hinaus hatte Vana schon lange erkannt, welche Vorteile ihr das Auftreten als Priesterin bringen würde, denn wer würde schon hinter einer Priesterin einen so dunklen Charakter wie den Vanas vermuten.

Ausbildung zur Priesterin Manthalas und Rückkehr nach Andunie

Dreißig Jahre lang blieb Vana im Tempel Manthalas, um der Gottheit als Priesterin zu dienen. In dieser Zeit erlernte sie verschiedene Opferrituale und Gebete, doch die meiste Zeit verbrachten die Priester und Priesterinnen damit, sich in Trance zu versetzen und so mit Manthala selbst in Kontakt zu treten. Vana hielt nicht viel davon, vielmehr verlegte sie sich auf die Ausbildung ihrer Rede- und Wortgewandtheit, denn es war nicht ihr Ziel für immer im Tempel Manthalas zu bleiben.
Am Ende dieser 30 Jahre, Vana war nun schon 50 und damit eine für elfische Begriffe reife Frau, verließ sie den Tempel und begann damit im einfachen Leinengewand einer Wanderpriesterin durch das Land zu ziehen und die Menschen zu Manthala zu bekehren. Dabei nutzte sie diese Zeit geschickt, um Informationen zu sammeln und zu ihrem Vorteil einzusetzen.
Etwa in diese Zeit fielen auch ihre ersten Auftritte als Morticia, da sie durch die Informationen, die sie als Priesterin erlangte, in der Lage war, heikle und für andere unmögliche Aufträge anzunehmen und Macht über andere zu erlangen, indem sie sie mit ihrem Wissen erpresste.

Als sie bei ihren Wanderungen auch nach Andunie kam, wollte sie natürlich ihre Eltern besuchen, musste aber feststellen, dass ihr Elternhaus leer und verwüstet war. Ein Nachbar erzählte ihr schließlich, dass nach ihrem Fortgang im Laufe der Jahre mehrere Anschläge von Schergen Morgerias auf ihre Eltern verübt wurden und diese eines Tages bei Nacht und Nebel verschwanden. Die gedungenen Mörder verwüsteten daraufhin das Haus auf der Suche nach Hinweisen, konnten jedoch keine finden.
Vana machte sich daraufhin daran, ebenfalls das Haus zu durchsuchen und wurde, im Gegensatz zu den Mordbuben, fündig. Sie fand auf einzelnen Gegenständen Hinweise, die für sich genommen nichts bedeuteten, in ihrer Gesamtheit betrachtet jedoch aussagten, dass Vana ihre Eltern dort suchen sollte, wo diese sie selbst einst hingebracht hatten. Das bedeutete nur eins, ihre Eltern lebten jetzt im Elfendorf im Wald Neldoreth.
Vana vernichtete auch diese letzten Hinweise und überlegte was sie nun tun wollte. Bereits während ihrer Ausbildung zur Runenmagierin hatte sie das Ziel, auch den Teil der Magie, der sich mit dem Besprechen von Gegenständen und Waffen befasste zu erlernen.
So beschloss sie dass ihre Eltern vorerst noch warten müssten und zog in die Berge nach Nogrot, wo sie bei einem Zwergenschmied und Runenmeister ihre Ausbildung fortsetzte.

Weggang nach Nogrot und weitere Ausbildung in Runenmagie bei einem Zwergenschmied – Anfertigung ihres Schwertes und ihres Kampfstabs

Vana blieb weitere 10 Jahre in Nogrot. In dieser Zeit lernte sie, wie man mittels Runen die Durchschlagskraft von Waffen verbessern, den Schutz von Rüstungen verstärken, Angriffs- und Verteidigungswaffen mit magischen Schilden versehen und allgemein die Eigenschaften der jeweiligen Waffen und Rüstungen verbessern konnte. Gleichzeitig bekam sie nebenbei sehr viel über die Waffenherstellung mit, so dass sie am Ende in der Lage war, einfache Reparaturen an Waffen selbst auszuführen.
Während sie tagsüber ihr Wissen über die Runenmagie erweiterte, ließ sie sich in ihrer freien Zeit von einem Waffenmeister sowohl in der Kunst des Schwertkampfes, als auch in der Handhabung des Kampfstabes unterweisen.
Nach 10 Jahren in Nogrot war Vana dann so weit, dass sie sich mit Recht als Runenmeisterin bezeichnen konnte. Kurz bevor sie die Stadt der Zwerge verließ, sagte ihr Lehrmeister eines Tages zu ihr, dass er ihr zum Abschied zwei Geschenke machen wolle, jedoch würde sie sich dafür vollständig entkleiden müssen. Vana war zuerst entrüstet darüber, doch als der Zwerg ihr versicherte, dass er keine unlauteren Absichten hätte, tat sie ihm den Gefallen. Tatsächlich diente dem Zwerg die Prozedur lediglich dazu, Vanas Körpermaße zu bestimmen. In den nächsten zwei Monaten versuchte Vana herauszubekommen, wozu er diese Maße denn brauchte, doch konnte er es geschickt vor ihr verbergen. Erst am Tag ihres Abschieds lüftete er das Geheimnis und übergab ihr ein kunstvoll gearbeitetes Schwert und einen Kampfstab, an dessen Spitze ein weiß leuchtender Kristall angebracht war. Er erklärte ihr dazu, dass diese Waffen speziell auf ihren Körper zugeschnitten seien und sie mit ihnen effektiver als mit jeder anderen Waffe würde kämpfen können. Darüber hinaus sei der Kristall mit Lichtmagie aufgeladen. Diese Magie könne sie über entsprechende Runenzauber aktivieren. Einmal aktiv würde der Kristall seine Magie über die Zeitspanne von sechs Stunden langsam entladen, benötigte dann aber die selbe Zeitspanne um sich wieder aufzuladen.
Vana bedankte sich bei ihrem Lehrmeister für die wertvollen Gaben und verließ am nächsten Tag die Zwergenstadt Nogrot. In der Nacht vor ihrer Abreise ging sie jedoch noch mal in die Werkstatt und gravierte fünf Runen in die Klinge des Schwertes.
Fehu, Algiz, Uruz, Sowelo und Teiwaz. Nachdem sie damit fertig war, ritzte sie sich mit einem Dolch und ließ auf jede der Runen ein wenig ihres Blutes tropfen, dazu sagte sie:
„Fehu Vana (Besitz Vanas), Beria amath Algiz (Schild und Schutz durch Algiz), Balan tu Uruz (göttliche Kraft), Uireb Sowelo (immerwährender Erfolg), Celu Teiwaz (Quell der Kriegerenergie).“
Sobald Vana einen Spruch sagte, leuchtete die entsprechende Rune kurz auf und brannte sich in das Metall der Klinge. Die Runen waren dabei so angeordnet, dass sie das Wort „Faust“ bildeten, weswegen Vana ihr Schwert auch Faust Manthalas nannte. In der selben Weise verfuhr sie dann mit ihrem Kampfstab, nur dass sie hier die Runen Hagalaz, Algiz, Fehu, Eiwaz und Dagaz in den Kristall brannte. Im Unterschied zu ihrem Schwert, dass sie ganz auf Angriffsstärke auslegte, diente der Stab der Verteidigung. Dabei stand Fehu wieder für Vanas Besitz, Hagalaz für Schutz gegen magische Einflüsse, Eiwaz für Abwehr ihrer Feinde, Dagaz für die Macht des Lichtes und Algiz wiederum für Schutz und Schild.
Durch die Aktivierung der Rune Fehu war nur noch Vana in der Lage den Stab und das Schwert zu führen. Niemand anderes würde in der Lage sein diese beiden Waffen zu nehmen, solange es Vana nicht wollte.
So gerüstet verließ sie am nächsten Tag Nogrot.

Heimkehr/Tod ihrer Eltern/Hinweis auf Kristall der Dunkelheit

Nachdem Vana Nogrot verlassen hatte, zog sie über die folgenden Jahre durch das Land, immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten Macht und Einfluss zu gewinnen. Dabei betätigte sie sch tagsüber als Predigerin und schwang auf den Marktplätzen glühende Reden zu Ehren Manthalas. Nicht selten gewann sie so neue Anhänger und hier und da auch ein paar stattliche Spenden, die sie natürlich den Bedürftigen zukommen ließ.
Doch des Nachts, wenn die ehrbaren Bürger den Schlaf der Gerechten schliefen, ging sie unter ihrem mittlerweile weithin bekannten Pseudonym „Morticia“ ihren wenig ehrbaren Geschäften nach.
Sie spionierte Bürger aus und verkaufte die Informationen oder sicherte sich damit die Gunst anderer hochgestellter Persönlichkeiten. Nicht selten nutzte sie diese Informationen auch, um denjenigen selbst zu erpressen. Bei anderen Gelegenheiten erkaufte sie sich Dankbarkeit, indem sie ihren Auftraggebern unliebsame Personen verschwinden ließ.
Natürlich kannte sie auch kein Erbarmen, wenn ihr jemand zu sehr auf die Schliche kam. Meist konnte diese Person dann ihr Wissen nicht mehr weiter geben und wurde irgendwo als Leiche gefunden.
So gewann sie mit der Zeit zwar an Macht und Einfluss, doch ihrem eigentlichen Ziel, als Herrscherin über eine Stadt oder ein Land zu regieren, war sie nicht näher gekommen.
Und dann vor etwa zwei Wochen, hatte sie das untrügliche Gefühl, dass etwas mit ihrer Familie geschah. Sobald sie ihren letzten Auftrag erfüllt hatte, reiste sie eilends in das Elfendorf im Wald Neldoreth, nur um festzustellen, dass sie zu spät kam.
Ihre Mutter war bereits zwei Wochen vorher verstorben und auch ihr Vater lag im Sterben. Am Sterbebett teilte er Vana mit, dass er ohne ihre Mutter ebenfalls nicht mehr weiter leben wollte.
Kurz bevor er starb gab er ihr noch einen Brief, von dem er sagte, dass er ein altes Geheimnis berge, das ihr zur Anerkennung des Herrschers von Morgeria verhelfen könne, dann schloss er die Augen und schlief friedlich und mit einem Lächeln ein.

[Ab hier beginnt dann die Handlung und zwar in ihrem Elternhaus im Elfendorf im Wald Neldoreth.]

Einstiegspost: Der Wald Neldoreth ---> Auf der Suche nach dem Juwel der Dunkelheit
Zuletzt geändert von Vana Erendis Morgaine am Freitag 7. März 2008, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Vana Erendis Morgaine

Beitrag von Vana Erendis Morgaine » Montag 16. November 2009, 16:51

Vanas Stecki - Nachtrag

Nachdem Vana/Morticia während des großen Turniers in Pelgar gefasst und hingerichtet wird, kommt sie auf die Todesinsel, wo sie in einer unheimlichen Zwischenwelt meint, einen Handel mit Manthala zu schließen. In Wahrheit jedoch schließt sie unwissentlich einen Pakt mit dem Tod, welcher beinhaltet, dass sie wieder zum Leben erweckt wird, dafür aber eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat.
Wieder zurück auf der Oberwelt wacht sie vor dem Tempel Manthalas in der Toten Ebene auf, wo sie von einem Mann, der sich Vandarte Ramon nennt, zum vampir verwandelt wurde. Im ersten Moment mit Manthala und dem Schicksal hadernd, akzeptiert Vana schließlich ihr neues "Leben" und schließt sich Vandarte Ramon, der sich anbietet, ihr bei den ersten Schritten als Vampir zu helfen, an.

Fähigkeiten bzw. Stärken und Schwächen:

Stärken:

Zu den von ihr bereits als Mensch erworbenen Fähigkeiten, kommen nun die auf der Website unter "Rassen" beschriebenen Fähigkeiten der Vampire hinzu (Schnelligkeit, reaktionsvermögen, bessere Sinneswahrnehmung usw.). Anfangs noch relativ wenig ausgeprägt, da sie sich erst damit vertraut machen muss, Im weiteren Verlauf werden diese jedoch in stärkerem Maße hervortreten.

Schwächen:

Wie bei den Stärken so schlagen auch die natürlichen Schwächen der Vampire negativ zu Buche. So besitzt Vana nun eine eingeschränkte Möbilität am Tage, insbesondere direkte Sonneneinstrahlung schwächt sie bis hin zum Tod.
Dazu kommt der Blutdurst, den Vana nun mindestens einmal pro Woche stillen muss. Je länger sie nicht trinkt desto schwächer und unberechenbarer wird sie.

Aussehen

Auch äußerlich hat sich Vana etwas verändert, ihre Haut ist nun wesentlich blasser, ihre Körpertemperatur liegt weit unter der normaler Menschen. Sie fühlt sich für normale Menschen fast kalt wie Eis an.

Beziehungen

Der Vampir Vandarte Ramon, welcher Vana zu einem Vampir machte, fühlt sich zu ihr hingezogen und entschließt sich dazu ihr Gefährte zu werden. Vana steht im zuerst noch ablehnend gegenüber, wird/muss aber im weiteren Verlauf einsehen, dass für sie eine Beziehung zu normalen Menschen nicht mehr möglich ist und wird so wohl seine dauerhafte Gefährtin werden.

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Gaben des Gevatters (Zeitmanipulation, Sprung durch Zeit und Raum, Seelen ernten, Lebenszeit sehen)
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Ausrüstung: - Gevatters Kutte (macht unsichtbar)
- Sensendolch (zum Seelenernten)
- ein Satz Wechselkleidung
- Passierschein für Jorsa

Re: Vana Erendis Morgaine

Beitrag von Kazel Tenebrée » Freitag 12. Oktober 2012, 09:39

Hinweis der Administration:
Mit Erlaubnis des Spielers darf dieser Charakter vom Celcia-Team als NPC weitergeführt werden.
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