Rahan Baktijar

Spieler kommen und gehen, Charaktere verschwinden spurlos oder sterben ruhmreich. Niemand soll vergessen werden. Deshalb findet ihr hier die Steckbriefe ehemaliger (Spieler-)Charaktere.
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Rahan Baktijar
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Rahan Baktijar

Beitrag von Rahan Baktijar » Mittwoch 11. August 2010, 23:13

Bild
Name:
Rahan Baktijar

Rasse:
Leonid

Alter:
17 Jahre

Geschlecht:
männlich

Beruf:
Architekt

Heimat:
Er lebt in einem Haus in der verborgenen Stadt Lenonia.

Gesinnung:
Seine mentale Einstellung könnte man als Neutral einstufen, obwohl sich oft in seinen Handlungen oder Worten eine Tendenz zum Bösen offenbart. Dies kann er nicht kontrollieren, es ist tief in seinen Genen verankert und trägt zu seinem gleichgültigem Gemüt bei. Die finsteren Charakterzüge seiner Sippe treten unterbewusst und nicht gewollt hervor. Meist erschreckt er sich selber über die Grausamkeit, die er zeigt, aber niemals konnte er es verhindern. Er spürt eine Grenze, die ihn anzieht und er weiß, er ist ihr schon viel zu nahe. Trotzdem kämpft er dagegen an, um nicht vollständig und endgültig auf die “dunkle Seite” hinüber zutreten. Nur Venon, Cameo und Julun halten ihn momentan im neutralen Gleichgewicht, was sich aber schnell ändern könnte. Würde er diese Seite in sich bezwingen können, oder sich ihr früher oder später komplett ergeben?

Magie:
Feuermagie (durchschnittlich)

Sprache:
Celcianisch (Landessprache), Leonia (Muttersprache), Garmisch (rudimentär)

Glaube:
Rahan wurde mit dem Glauben an Lysanthor großgezogen. Sein Vater Bronn stammt von Feuermagiern ab und glaubt, dass Rahan durch seine Fähigkeit der Feuermagie ein Sendbote des Gottes ist. Er selbst hat sich von dem Glauben abgewandt und vertritt nun die Meinung, dass jeder Leonid sein Schicksal selbst bestimmen kann.

Aussehen:
Fellfarbe: gelbbraun mit etwas dunklerer Mähne
Augen: bernsteinfarben
Größe: knapp über 1,90 m
Gewicht: ca. 95 kg

Rahan zeichnet sich eher durch eine schmale Statur aus und sein Körper wirkt äußerlich nicht so muskulös wie die der Krieger und Jäger seiner Rasse. Aber niemand sollte sich von diesem Schein täuschen lassen. An Beweglichkeit kann er ohne Probleme mithalten und auch er besitzt die Robustheit, die seine Rasse ausmacht.

Kleidung:
Sein für ihn typischer Stil mischt sich aus der Kleidung von Magiern und Kriegern.
Alltag:
Am liebsten trägt er eine kurze eng anliegende Hose, die von einem rockähnlichem Untergewand verdeckt wird. Der Oberkörper bleibt frei oder wird von der passenden Tunika verdeckt.
Rüstung:
Zur Körpersicherung im Kampf legt er zusätzlich metallische/ledernde Bein-, Arm-, Hüft- und Schulterpanzerungen an.
Für längere Fußmärsche besitzt er auch ledernde Schuhe und er nennt einen warmen mit Fell gefütterten Umhang sein Eigen.

Persönlichkeit:
Nach außen hin wirkt Rahan stolz, verschlossen und stur. Er lacht oder lächelt in der Öffentlichkeit fast nie. Diejenigen, welche Rahan genauer kennen, schätzen ihn wegen seines Verstandes, seines Kampfgeistes, seines Optimismus, seiner Treue und seiner Verschwiegenheit. Er hatte sich in die Jägerin Saki verliebt, aber verlor den Kampf, um mit ihr eine Sippe zu schließen. Dieses Erlebnis hat ihn geprägt und darum konzentriert er sich auf seine Arbeit. Avancen von anderen Frauen ignoriert er aus genau diesem Grund, obwohl er sehr begehrt bei den Weibchen seiner Rasse ist. Er ist handwerklich und technisch begabt und experimentiert viel mit Naturelementen wie Holz herum. Neue, verbesserte Werkstoffe finden sich nicht von heute auf morgen. In solchen Sachen ist er sehr geduldig, ansonsten zählt Geduld nicht zu seinen Stärken. Wenn er sich auf eine neue Idee fixiert, vergisst er schon mal alles andere, auch was um ihn herum passiert. Er liebt die Gegensätze. Feuer und Wasser, heiß und kalt, schwarz und weiß. Und genauso ist auch seine Einstellung zum Leben. Entweder er mag jemanden oder er mag ihn nicht. Etwas dazwischen wie Graustufen kennt er nicht. In der Stadt hält er sich eher bedeckt und im Hintergrund, was sein Vater nicht sehr gern sieht. Er spricht nur, wenn er wirklich etwas zu sagen hat. Aber dann sagt er seine Meinung oder die Wahrheit frei heraus und kommt sofort auf den Punkt. Auf Gerüchte hört er grundsätzlich nicht, sondern versucht sich immer selbst ein Bild zu machen. Autorität kann er nur in bestimmten Maßen tolerieren und akzeptieren. Er lernt schnell, viel, aufmerksam und lässt sich auch mal belehren, was sich aber in Grenzen hält. Außerdem ist er Neuem gegenüber sehr aufgeschlossen. Er ist im Gegensatz zu seiner Rasse ein freiheitsliebender Einzelgänger. `Ankommen, wann es ihm gefällt und weggehen, wenn es ihm nicht mehr passt.´ Das ist sein Motto. Die meisten beschreiben ihn als Idealist und Denker. Das kommt daher, dass er sich immer mehr auf Intelligenz als auf Gefühle verlässt. Abgesehen davon braucht er als Ausgleich zu seiner Arbeit körperliche Betätigung und diese absolviert er im täglichen Kampftraining oder in Jagdübungen.

Stärken:
- schnell und wendig
- beherrscht den Umgang mit der Axt und Wurfdolchen
- entdeckungsfreudig
- guter Läufer auf allen vier
- Kämpfernatur - gibt nicht auf und lässt sich nicht entmutigen

Schwächen:
- temperamentvoll
- introvertiert
- nicht sehr gesprächig
- ungeduldig
- urteilt vorschnell

Lebensgeschichte:
Am Anfang wuchs er sehr behütet in der Sippe seines Vaters Bronn auf, welche aus drei Frauen und sieben Kindern bestand. Er war der zweitälteste Sohn. Nur Leva und Odor kamen vor ihm auf die Welt. Seine restlichen Geschwister hörten auf die Namen Mirin, Nala, Tetan und Julun, das Nesthäkchen der Sippe. Wie alle in Sippschaft wurde er mit dem Glauben an Lysanthor großgezogen. Bronn stammt von den Feuermagiern ab, hat aber selbst diese Fähigkeit nicht. Mit Eintritt seiner Reife im Alter von sechs Jahren entdeckte Rahan als Einziger der Sippe seine Gabe mit dem Feuer zu spielen. Tag für Tag übte er heimlich und konnte sie nach kurzer Zeit einigermaßen kontrollieren. Dabei wurde er von seinem Vater beobachtet und als neuer Sendbote für den Gott Lysanthor gesehen. Leider schürte Bronn dadurch auch den Neid und Hass unter seinen Kinder. Besonders Odor missfiel die getrennte Aufmerksamkeit, wollte er doch der begehrte Sohn sein. Nachdem Rahans geringe Fortschritte dem Vater nicht ausreichten und jener den Druck stetig erhöhte, verlor er das Interesse an dieser Fähigkeit. Fortan sträubte er sich energisch gegen seinen Lehrmeister Woran, der ihn in der Feuermagie unterwies und ihm gleichzeitig die Sprache Garmisch näher brachte. Bronn wurde zornig und drohte ihm. Doch Rahan hatte bereits eine Entscheidung getroffen. Ab diesem Tag vertrat er die Meinung, dass jeder Leonid sein Schicksal selbst bestimmen kann. So wie er! Nie würde er den Ausdruck seines Vaters vergessen, als er ihm den vernichtenden Satz ins Gesicht warf. „Du bist nicht mehr mein Sohn!“ Nicht nur von seinem Vater wandte er sich ab, sondern ebenso von dem Glauben, der seinen Erzeuger zu so einer Tat zwang. Zusammen mit seiner Mutter, seinen Geschwistern Leva und Julun traten sie aus der Sippe aus und zogen in ein eigenes Haus. Während seine große Schwester ihm schwor, diese Verweigerung niemals zu verzeihen, war sein kleiner Bruder sein einziger Halt. Seine Mutter Ila beschäftigte sich in der ganzen Zeit nur mit dem Finden einer neuen Sippe. Jedoch mochte Rahan dieses Leben als kleine Familie, auch wenn Leva ihn hasste und alles tat, um ihn seelisch zu verletzten. Er lernte schnell, wie er es von sich abprallen lassen konnte. Von da an konzentrierte er sich auf das Erlernen der Jagdkunst und des Kämpfens. Sogar hier lernte er schnell und seine Weihe absolvierte er gekonnt und als Bester. Diese Tatsache störte seinen Vater gewaltig, denn dieser hatte immer noch Pläne mit seinem Sohn. Oft versuchte Bronn sich mit Rahan zusammen zu setzen, aber er blockte jegliche Versöhnungsversuche ab. Denn er wusste, wohin sie führen würden. Während des fortlaufenden Kampftrainings freundete er sich mit Cameo an, einem Gleichaltrigen. Dessen Erzeuger wurde zu Rahans Vaterersatz. Jener war Architekt und erkannte, wie sehr sich Rahan für seine Arbeit interessierte. Erfreut brachte Venon ihm diesen Beruf näher und Rahan war genauso begeistert. Endlich hatte er etwas gefunden, was ihm Freude machte und gleichzeitig konnte er seine lang verschmähte Gabe zum Guten einsetzen. Während er mit frischen 15 Jahre bei Venon in die Lehre ging, ließ sich sein nun bester Freund Cameo als Krieger im Königshaus ausbilden. Und nun nach zwei Jahren harten Lernens durfte er sich Architekt nennen. Die Beziehung zu seinem Vater hatte sich in der Zwischenzeit nicht geändert. Nur seine Mutter hatte sich zusammen mit Julun einer neuen Sippe angeschlossen und war wieder trächtig. Seine ältere Schwester dagegen hatte das Werben des Löwen Progan angenommen und kontrollierte dort die Sippschaft. Natürlich hetzte sie diese gegen Rahan auf und sein Leben konnte im Moment nicht problematischer sein.

Inventar:
Rahan selbst besitzt nicht viel. Außer einem ledernden Beutel mit Dingen des täglichen Lebens und für die Jagd trägt er nichts Offensichtliches bei sich. Nur sein Pfotengelenk wird vom Geschenk seines Bruders verziert. Das eigenhändig geflochtene Lederarmband nimmt er nie ab und hütet es wie einen Schatz. Als Zeichen ihrer Freundschaft hatten Cameo und er mit dem 13. Lebensjahr ihre Messer getauscht. Ohne dieses geht er niemals aus dem Haus. Auch die Ernennung zum Architekten in Schriftrollenform zählt er zu seinen Habseligkeiten. Sein Kopf und seine Fantasie sind sein wertvollster Besitz. Die restlichen Dinge könnte er sich ohne Probleme jederzeit besorgen.

Waffen:
Axt (durchschnittlich), Wurfdolche (rudimentär)

Tierischer Begleiter:
keinen 

Einstiegspost:
Stille Ebene - Stadt Lenonia - Schenke "Zum brüllenden Löwen" - Schankraum
Zuletzt geändert von Rahan Baktijar am Dienstag 17. August 2010, 16:23, insgesamt 3-mal geändert.

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