
Drelgin
Rasse
Mensch / Pelgarer
Alter
18 Jahre
Geschlecht
männlich
Beruf
Rekrut in der Armee Pelgars
Heimat
Drelgin bewohnt seit dem Beginn seiner Ausbildung eine Baracke in der Kaserne Pelgars. Seine Kindheit verbrachte er im Haus seiner Eltern, welches sich in unmittelbarer Nähe des Kleinen Tempels befindet.
Gesinnung
gut
Magie
Drelgin hat keinerlei magische Kenntnisse.
Sprache
Celcianisch, Garmisch
Religion/Glaube
Drelgin huldigt nur einem einzigen Gott: Lysanthor. Sein Vater ist Lysanthor-Priester, und durch dessen Predigten und Vorträge gab es für Drelgin nie einen Zweifel daran, welchem Gott er seine Treue zu schwören habe. Der Glaube an den Gott des Lichts und der Rechtschaffenheit ist von großer Bedeutung und ein fester Bestandteil seines Lebens.
Aussehen
Drelgin ist 1,87 Meter groß und wiegt etwas mehr als 90 Kilogramm. Sein Körper ist durchaus als muskulös zu bezeichnen, betreibt er in seiner freien Zeit doch auch etlichen Aufwand um diesen zu stählen.
Drelgin hat hellbraunes, kurzes Haar, welches er an den Seiten stets abgeschoren trägt. Auch sein Barthaar wird regelmäßig abrasiert, gehört es doch zum guten Ton eines Soldaten, keinen Bart zu tragen. Sein markantes Gesicht ist weder als hässlich, noch als übertrieben hübsch zu bezeichnen. Als „typisch pelgarisch“ würde er sich mit seinen leicht nach vorne gewölbten Augenbrauen selbst bezeichnen. Seine wettergegerbte Haut und sein kantiges Gesicht lassen den jungen Mann älter wirken, als er in Wirklichkeit ist.
Einige wenige Narben zieren seinen Oberkörper und seine muskulösen Arme, die er sich allesamt während seiner Ausbildung an der Militärschule Pelgars zugezogen hat. Im Gesicht und an den Händen ist er bisher jedoch von Verletzungen verschont geblieben.
Welche Kleidung Drelgin trägt, ist abhängig davon, ob er sich im Dienst befindet oder nicht. Im Dienst trägt er ein einfaches Kettenhemd und den Waffenrock mit dem Wappen Pelgars, dem Reichsadler. Außerdem trägt er, wie bei den Soldaten Pelgars üblich, einen Topfhelm, Eisenstiefel und Handschuhe. Als Waffen führt er entweder ein Langschwert samt pelgarischem Schild mit sich, oder aber eine schwere Hellebarde. Dies hängt davon ab, welche Aufgabe ihm auferlegt wurde. Im Wachdienst greift er auf die Hellebarde zurück, bei Patrouillengängen und Kampfeinsätzen trägt er das Schwert.
Wenn sich Drelgin nicht im Dienst befindet, trägt er hauptsächlich helle, weiche Stoffe, die ihm viel Bewegungsfreiheit lassen. Eine besondere Vorliebe hat er für die Farben Gelb und Gold, stehen sie doch für seinen Gott Lysanthor. Üblicherweise trägt er weiße Leinenhosen, die von einem braunen Ledergürtel gehalten werden. Darüber trägt er – je nach Jahreszeit und Temperatur – gelbe Leinenhemden oder –westen. Stets führt er eine bronzene Feldflasche und einen braunen Lederranzen mit sich, in dem er sein Hab und Gut verstaut. Neben etwas Geld und einer kleinen goldenen Brosche in Form einer Sonne, die er von seinem Vater erhalten hat, auch einen etwa 20 Zentimeter Dolch samt Scheide.
Schmuck trägt Drelgin nie, weder im Dienst, noch in seiner Freizeit.
Persönlichkeit
Drelgin lässt sich von seiner Art her als typischer Pelgarer beschreiben. Er ist stark im Glauben und mutig. Seine Heimatstadt bedeutet ihm alles und ehe er sie in den Fängen der Anhänger Faldors sähe, würde er bei dem Versuch, die Stadt und ihre Bewohner zu schützen, sterben. Drelgin ist so von seiner Stadt überzeugt, dass er jegliches Angstgefühl ihrem Wohlsein unterzuordnen vermag. Man könnte in diesem Zusammenhang sogar von blindem Gehorsam sprechen.
Das selbe gilt auch für seine Freunde und Familie. Drelgin steht seinem Umfeld stets loyal gegenüber und weicht selbst in der dunkelsten Stunde nicht von deren Seite. Rechtschaffenheit, Ehre, Stolz und Pflichtgefühl dominieren sein Leben zu jeder Sekunde.
Vermutlich geht er so in diesen Dingen auf, weil er bereits als Kleinkind stets den Geschichten seines Vaters lauschte, wenn dieser von Lysanthor und dessen Wundern schwärmte. Auch für den Gott des Lichts kennt er nichts als Bewunderung. Kein Tag vergeht, an dem er nicht ein Gebet an den Sonnenherrn richtet. Wäre er nicht in die Dienste der Stadt Pelgar getreten, hätte es für ihn nur eine einzige Alternative gegeben: Priester Lysanthors.
So sehr seine Freunde auch von seiner Art profitieren können, so schwer haben es Fremde. Damit sind nicht unbedingt andere Bürger Pelgars gemeint, vielmehr geht es hier um Bürger anderer Städte oder gar Vertreter anderer Rassen. Anhänger Faldors oder Manthalas haben bei ihm kein leichtes Leben. Fremden gegenüber ist er sehr misstrauisch und es dauert eine lange Zeit, bis sich sein Bild von ihnen ändert. Man kann ihn auch nicht gerade als zurückhaltend bezeichnen. Drelgin ist gleichermaßen von sich selbst überzeugt, wie er es von Lysanthor und Pelgar ist. Dies lässt er Wesen, die ihm nicht sympathisch sind, auch gerne spüren. Er trägt das Herz auf der Zunge, was man des Öfteren in seiner schroffen Umgangsweise mit anderen erkennen kann.
Stärken
Drelgin hat im Laufe seiner militärischen Ausbildung etliche Fertigkeiten erlernt, die ihm als Krieger und Soldat von großem Nutzen sind. Er kann mit Schwert und Schild ebenso umgehen wie mit dem Dolch oder langen Stangenwaffen wie Pike, Hellebarde oder Speer. Sein Steckenpferd ist dennoch der Kampf mit dem pelgarischem Langschwert und dem Schild, worin er sich täglich mit seinem Bruder, der ebenfalls in den Diensten Pelgars steht, übt. Sein Körper ist es trotz seiner jungen Jahre gewöhnt, große Strapazen zu erdulden und man kann in seinem Fall durchaus von überdurchschnittlicher Körperkraft sprechen.
Im Zuge seiner Ausbildung wurde ihm außerdem beigebracht ein Pferd zu reiten und Karten zu lesen. Auch eine grobe Einschulung in die Pflanzen- und Tierwelt Celcias hat er genossen.
Langschwert und Schild: überdurchschnittlich
Körperkraft: überdurchschnittlich
Hellebarde: durchschnittlich
Reiten: durchschnittlich
Karten lesen: durchschnittlich
Dolch: rudimentär
Kräuterkunde: rudimentär
Schwächen
Außer der militärischen Ausbildung und seinem Wissen über Lysanthor hat Drelgin keinerlei Fertigkeiten erlernt. Sollte ihn beispielsweise eine Verletzung dazu zwingen, seinen Militärdienst zu beenden, stünde Drelgin einzig die Möglichkeit das Priesteramt zu übernehmen offen.
Neben seinen negativen Charaktereigenschaften besitzt Drelgin noch eine weitere, eklatante Schwäche: er kann nicht schwimmen und hat unglaubliche Angst vor Wasser. Dies rührt von einem Erlebnis aus Drelgins Kindheit her, auf das in der Lebensgeschichte genauer eingegangen wird.
Lebensgeschichte
Geboren wurde Drelgin vor 18 Jahren am 59. Tag der Zeit der dunklen Tage als drittes und letztes Kind des Lysanthorpriesters Kerai und der Bibliotheksangestellten Sarana. Drelgin hat zwei ältere Brüder: Tamuel und Torjan.
Bereits als Kleinkind trug Kerai Drelgin und seinen Brüdern Geschichten über Lysanthor vor, woher auch deren Liebe zum Gott des Lichts stammt. Für Drelgin gab es seit jeher nur zwei Möglichkeiten: entweder in die Dienste der Streitkräfte Pelgars zu treten oder aber dem Weg seines Vaters zu folgen und ein Priester des Sonnenherrn zu werden.
Drelgin wuchs gut behütet im Hause seiner Eltern auf und ist auch heute noch gerne bei diesen zu Besuch. Er liebt seine Heimat und vergisst selbst im dunkelsten Augenblick nicht auf seine Wurzeln. Zwischen den drei Brüdern liegen jeweils nur 3 Jahre, und so bildete sich ein tiefes Band zwischen ihnen. Ihr ganzes Leben verbrachten die drei beisammen und sind so auch zu besten Freunden geworden. Selbstverständlich gab es des Öfteren kleinere Streitigkeiten und Konkurrenzkämpfe, doch sobald sich eine vierte Kraft gegen einen der drei stellte, standen die Brüder wie eine Mauer beisammen.
Grundsätzlich lässt sich Drelgins Kindheit als glücklich beschreiben, denn als Sohn relativ wohl situierter Eltern lebte es sich gut. Es fehlte den Brüdern an nichts.
Lediglich ein einziges Ereignis trübte den heiteren Himmel über Drelgins Kindheit: im Alter von neun Jahren begleitete er seinen Vater auf einer Reise nach Andunie. Erst war Drelgin froh, denn endlich würde er das Meer sehen. Das Meer, von dem seine beiden älteren Brüder, die ihren Vater bereits begleitet hatten, so schwärmten. Er freute sich darauf, die Sonne über dem Wasser aufgehen zu sehen. Und noch mehr freute sich Drelgin auf die versprochene Schifffahrt.
Kerai hatte nur eine Woche in Andunie zu tun und wie es das Leben so spielt war in genau dieser Woche das Wetter durchgehend schlecht und stürmisch. Am letzten Tage ihres Aufenthalts besserte sich das Wetter etwas und es war lediglich trüb und bewölkt. Auf Drelgins Drängen hin nahmen die beiden an einer Schifffahrt für Besucher der Stadt teil. Doch schon bald kam starker Wind auf und das Wetter verschlechterte sich zunehmend. Hohe Wellen schlugen gegen das Schiff und brachten es nach kurzer Zeit zum Kentern. Drelgin klammerte sich an seinen Vater, dieser wiederum klammerte sich an ein Stück Holz, das aus dem Schiffsrumpf gerissen worden war. Minuten schienen wie Stunden zu vergehen und Drelgin wurde immer schwächer, bis er schließlich das Bewusstsein verlor.
Das nächste, woran er sich erinnern konnte, war das Zwitschern eines Vogels. Noch immer im Wasser treibend öffnete er vorsichtig die Augen. Die Sonne stach ihm ins Gesicht, und doch war er heilfroh die Sonne zu sehen. Unzählige Männerstimmen waren zu vernehmen... und wieder dieses Zwitschern. Er blickte nach oben und es war ihm, als flöge ein goldener Vogel an ihm und seinem Vater vorbei. Die Männerstimmen kamen von einem Schiff, das zur Suche nach Überlebenden aufs Meer geschickt wurde. „Mein Sohn“, hörte Drelgin seinen Vater sagen. „Lysanthor hat uns gerettet.“
Drelgin weiß bis heute nicht, wie lange sie im Wasser trieben und wie es möglich war zu überleben, doch er ist sich sicher, dass Lysanthor einen großen Anteil an seinem Überleben hatte. Dennoch hat dieses Ereignis tiefe Spuren hinterlassen: Drelgin hat panische Angst vor großen Mengen Wasser. Nur unter essentiellsten Umständen würde er sich wieder auf ein Schiff begeben.
In seiner Jugend folgte Drelgin dann dem Beispiel seiner beiden älteren Brüder und meldete sich zur Militärschule in Pelgar. Dort wurde er im Reiten und Karten lesen, im Kampf und auch im Überleben in der Wildnis ausgebildet. Mit dem Beenden der Militärschule trat er als Rekrut in die Dienste der pelgarischen Streitkräfte ein. Seit der Belagerung befindet sich der junge Mann in ständiger Bereitschaft – und wurde von einem weiteren Schicksalsschlag getroffen: Sein ältester Bruder Torjan fiel während der Belagerung der Stadt. Für Drelgin war dies ein harter Schlag, liebt er doch seine beiden Brüder von ganzem Herzen. Dennoch wäre dies auch ein Schicksal, das Drelgin für sich selbst akzeptieren würde. Der Tod für seine Heimatstadt, der Tod für seine Überzeugungen und Werte.
Inventar
24 Fuchsmünzen
1 pelgarisches Langschwert (gehört der Armee Pelgars)
1 pelgarischer Schild (gehört der Armee Pelgars)
1 Lederranzen
1 Feldflasche Bronze
1 Hemd aus Leinen
1 Hose aus Leinen
1 Lederweste
1 Langdolch
1 goldene Brosche in Form einer Sonne, die er von seinem Vater erhalten hat
Tierische Begleiter
Es kommt des Öfteren vor, dass Drelgin ein Pferd der Armee zugewiesen bekommt, um verschiedene Botengänge oder Aufträge zu erfüllen. Er selbst besitzt jedoch keinen tierischen Begleiter.
Einstiegspost
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Der östliche Teil Celcias - Die Hauptstadt Pelgar - Kaserne Pelgars - Vor der Kaserne - Seite 4


