Uriel Schwarzschwinge

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Uriel Schwarzschwinge

Beitrag von Uriel Schwarzschwinge » Samstag 22. Januar 2011, 14:29

Uriels Steckbrief
Name: Er stellt sich selbst immer als "Uriel Schwarzschwinge" vor, wobei er seinen Nachnamen selbst ausgewählt hat.

Rasse: früher shyánischer Elf, nun ein Rabenhybrid

Alter: 72 Jahre

Geschlecht: männlich

Beruf: Bote

Heimat: Früher lebte Uriel in der Elfenstadt Shyána, doch nun führt er ein Nomadenleben.

Gesinnung: neutral mit einem Hang zum Guten

Magie: Feuermagie gut

Sprache: Lyrintha, Rabe

Religion/Glaube: Hauptsächlich betet Uriel Phaun an, doch auch an Florencia richtet er manchmal seine Gebete. In gefährlichen und verzweifelten Situationen greift er aber auch mal auf ein Gebet an Iaszar zurück, dessen Glaubensrichtung er im Urwald Kapayu begegnet ist.

Aussehen:
Bild
Wer Uriel einmal gesehen hat, der wird ihn nicht vergessen, soviel ist sicher. Die Flügel sind das herausstechendste Merkmal des Rabenhybriden, sollte man ihn zu Gesicht bekommen. Schwarz wie die Nacht und mit einer Spannweite von über zwei Metern sind sie selbst für einen Halbblinden nicht zu übersehen. Uriel selbst kann wenig gegen diesen Umstand tun. Er kann die Schwingen gerade mal soweit einklappen, dass sie ihn am Boden nicht behindern. Fliegen kann er damit jedoch nicht und verstecken ist unmöglich. Wenn man dann weiter nach hybridischen Merkmalen sucht, so müsste man eine Weile warten und eine gute Beobachtungsgabe haben. Wenn man dies besitzt, so würde einem irgendwann auffallen, dass Uriel seinen Kopf ruckartig bewegt wie ein Vogel. Auch trägt er keine Schuhe, da seine Füße mit einer dicken, runzligen Hornhaut bedeckt sind. Und, obwohl immer noch elfenähnlich, besitzt Uriel anstatt Zehennägel scharfe Krallen eines Vogels.
Doch neben dem ungewöhnlichen Aussehen eines Rabenhybriden besitzt Uriel noch andere körperliche Merkmale. Seine Bewegungen besitzen eine natürliche Eleganz und die spitzen Ohren verraten, dass er einst ein Elf gewesen war. Auch seine etwas schmächtige Statur lässt dies vermuten, auch wenn das harte Leben in der Wildnis dazu geführt haben, dass sich Uriels Körper eine gewisse Sehnigkeit angeeignet hat. Ansonsten besitzt der Hybrid immer noch eine jugendliche Ausstrahlung, auch wenn er älter ist als mancher Mensch. Auch dies ist auf seine elfische Abstammung zurückzuführen. Die rot-braunen Haare, die er früher zwar sorgfältig hatte schneiden lassen und nun aber fröhlich wachsen lässt, und seine rötlichen Augen geben Uriel eine warme Aura.
An Kleidung trägt der Hybrid ein schwarzes, ärmelloses Hemd mit aufgestellten Kragen, wobei er am Rücken Öffnungen für seine Flügel hineingeschnitten hat. Passend dazu eine schwarze Lederhose und ebenfalls schwarze Handschuhe, welche hoch bis zu seinen Oberarmen gehen. An Gepäck trägt Uriel nur das Nötigste bei sich. Nur von seinem Schwert kann er sich nicht trennen.

Persönlichkeit: Früher war Uriel ein äußerst angenehmer Zeitgenosse. Freundlich und zuvorkommend, dazu eine Prise Charisma, und keiner konnte ihm widerstehen. Beliebt und aus gutem Hause kommend standen ihm in Shyána alle Wege offen. Doch diese Tage sind vorbei. Die Ereignisse während und nach seiner Krankheit haben Uriel verändert. Aus dem freundlichen und weltoffenen Elfen ist ein verbitterter und misstrauischer Mann geworden. Vertrauen ist ein Wort, was für Uriel mit keinen guten Erinnerungen verbunden ist und dementsprechend fällt es ihm schwer Freundschaften zu schließen. Offene Feindseligkeiten der anderen Völker und ständige Verfolgung haben ihn dazu gezwungen einen emotionalen Schutzschild hochzuziehen. Versteckt hinter Sarkasmus und Ironie schottet sich Uriel von allem ab, was er für schmerzhaft hält. Doch sollte jemals jemand durch diesen Wall aus Zynismus dringen, so würde er dahinter dasselbe verletzte Kind entdecken, was vor 50 Jahren aus seiner Heimat vertrieben wurde.
Ein weiteres charakterliches Merkmal Uriels ist sein Gewissen. Denn auch wenn er in seinem Leben oft betrogen und enttäuscht wurde, so kann er dasselbe nicht bei anderen tun. Jemanden im Stich lassen und zu hintergehen, der zuvor freundlich zu ihm gewesen ist, kann er nicht übers Herz bringen. Dennoch heißt dies nicht, dass Uriel nicht zu Grausamkeiten fähig ist. Vor allem wenn er wütend ist, scheut er sich nicht anderen weh zu tun. Man kann ihn am besten mit einem Lagerfeuer vergleichen. Je nach dem, wie viel Holz man hinzu gibt, um so höher und gefräßiger wird die Flamme. Ähnlich verhält sich Uriel. Solange man ihm keinen Grund gibt, ist er friedlich. Doch sollte man ihn oder seine Freunde bedrohen, ist er zu allem fähig.

Stärken: Uriels wohl größte und nützlichste Fähigkeit ist sein Umgang mit der Feuermagie. Neben einer Ausbildung in Shyána ist Uriel bei einem Wandermagier aus Zyranus in die Lehre gegangen, der ihm weitere Zauber beigebracht hatte. Dazu ein wenig Selbststudium und ein bisschen Talent führten schließlich dazu, dass Uriel die Feuermagie gut beherrscht. Ansonsten übt er sich noch ein bisschen im Schwertkampf, kann da aber nur als durchschnittlich bezeichnet werden. Fliegen ist ihm nicht möglich, da er viel zu schwer ist.

Schwächen: Der Umstand, dass er keine Rüstung tragen kann, macht Uriel sehr verletzlich. Auch ist er nicht der Stärkste, so dass er gegen schwer gerüstete Gegner im Nahkampf nur wenig ausrichten kann. Zudem ist Uriel auch sehr auffällig. Sich verstecken oder jemanden unauffällig folgen ist für ihn nur schwer zu bewältigen. Uriel ist recht zynisch, was ihn nicht gerade für soziale Kompetenzen spricht. Doch seine größte Schwäche ist seine wiederkehrende Schlaflosigkeit. Albträume und ähnliches lassen ihn manchmal nicht einschlafen, was dann zu akutem Schlafmangel führt. So kann es dazu kommen, dass nach solch einer Nacht Uriel am nächsten Tag kaum zu gebrauchen ist und sogar im Stehen einschlafen kann. Auch sind die Albträume nicht gut für seine geistige Gesundheit.

Lebensgeschichte:
Glückliche Kindheit
Uriel wurde vor 72 Jahren in dem geehrten Hause Fíanors in Shyána geboren. Als Sohn eines berühmten Magiers und seiner Frau Náthia legte man große Hoffnungen in den jüngsten Sprössling der Familie. Ein jedes seiner Geschwister war ein respektiertes und wertvolles Mitglied der Gesellschaft geworden. Seine älteste Schwester erforschte mit der Naturmagie die Züchtung neuer Nutzpflanzen, untersuchte nebenbei auch zahlreiche Krankheiten, und seine beiden Brüder hatten mit ihren Schneidereien der Familie viel Geld eingebracht. Nun erwartete man von Uriel gleiche, wenn nicht sogar bessere Leistungen. Und man wurde nicht enttäuscht.
Kurz nach seinem fünften Geburtstag enthüllte sich Uriels Talent für die Feuermagie. Eine wunderbare Nachricht für seinen Vater, der seinen Jüngsten auch gleich unter seine Fittiche nahm. Die schnelle Auffassungsgabe des Jungen sorgte für einen raschen Fortschritt und zehn Jahre später gab man ihn in die Obhut eines Meistermagiers. Dank seiner freundlichen und zuvorkommenden Art fand Uriel auch bald Freunde. Ständig war er mit seiner Clique zusammen und vergnügte sich in Shyána. Nur beim Unterricht oder zu Hause trennte sich Uriel von seinen Freunden. Während dieser Zeit arbeite fleißig an seinen magischen Fähigkeiten. Sein Lehrer war begeistert und die Eltern stolz. Alle waren sich darin einig, dass aus diesem Jungen noch etwas Großes werden würde.

Wie sehr man sich doch täuschen kann...
Der Wandel
In seinem zwanzigsten Lebensjahr war Uriel auf dem Höhepunkt seines bisherigen Lebens angelangt. Sein Meister wollte nun die Grundausbildung abschließen und mit der fortgeschrittenen Magie fortfahren. Sein Freundeskreis erstreckte sich über die ganze Stadt und seine Eltern blühten auf vor Stolz auf ihren jüngsten Sohn. An seinem zwanzigsten Geburtstag wurde ein großes Fest veranstaltet. Die ganze Familie war anwesend und ein Großteil seiner Freunde waren ebenfalls gekommen. Zahlreiche Geschenke wurden überreicht. Neben wunderschönen Gewändern, einem Stab aus Esche und einigen anderen wertvollen Dingen war auch ein merkwürdiger Kasten. Er war schmucklos und voller Löcher. Ab und zu war ein Rascheln zu hören. Uriels Schwester hatte ihn mitgebracht und auf die Fragen, was da drin sei, nur verschmitzt gelächelt und Andeutungen gemacht, dass es sich hierbei um ihre neueste Forschung handelte, welche sie während des Festes vorstellen wollte. Über diese Aussage wurde allgemein hin geschmunzelt. Uriels Schwester war bekannt dafür, dass sie die Ergebnisse ihrer Forschungen an die Öffentlichkeit brachte, um Unterstützer oder Finanzierer an Land zu ziehen. Die Geburtstagsfeier ihres Bruder war eine Gelegenheit gewesen, der sie nicht hatte widerstehen können.
An diesem Abend nahm das Unglück seinen Lauf. Nachdem er endlos Gratulationen entgegen genommen und zahlreiche Geschenke ausgepackt hatte, sehnte sich Uriel nun nach ein bisschen Ruhe. Also stellte er sich leise ein wenig abseits der Feierlichkeiten hin und genoss die kurze Entspannung. Dann bemerkte er den Kasten. Leicht angetrunken und in Feierlaune, nahm er fälschlicherweise an, dass es ebenfalls ein Geschenk für ihn war. Die Andeutungen seiner Schwester hatte er in diesem Moment vergessen und so tat Uriel das Dümmste, was er zu diesem Zeitpunkt hatte tun können. Er öffnete den Kasten.

Ein erschrockener Aufschrei ließ die Köpfe der Feiernden herumfahren. Sie sahen, wie etwas Schwarzgefiedertes auf Uriel einhackte, während der junge Elf schützend die Hände über den Kopf hielt. Sogleich brach Chaos aus. Zahlreiche Gäste schrien auf. Ein, zwei Damen fielen sogar in Ohnmacht. Einzig Uriels Meister behielt einen kühlen Kopf und verscheuchte den Raben mit ein paar Flammen. Nachdem sich der ganze Aufruhr gelegt hatte, fragte man Uriel besorgt nach seinem Wohlbefinden. Insbesondere seine Schwester schien aufgewühlt, als sie ihn aufgeregt fragte, warum er den Kasten geöffnet hatte. Uriel behauptete, es ginge ihm gut, er hätte nur einen leichten Schrecken und paar Kratzer davon getragen. Wie um seine Worte Lügen zu strafen, wurde sein Gesicht auf einmal bleich und ein plötzlicher Krampf ließ ihn zu Boden stürzen. Wieder brach Panik aus und die Gäste stoben auseinander. Man brachte Uriel, so schnell es ging, zu einem Heiler. Dieser versuchte so gut wie möglich, dem von Krämpfen und Fieber geplagten Uriel zu helfen, doch keine seiner Heiltechniken schien zu wirken. Stattdessen schien es nur schlimmer zu werden.
Mitten in der Nacht wachte Uriel plötzlich auf. Das Fieber und die Schmerzen waren verschwunden und er fühlte sich gut. Ja, fast wie neugeboren. Sogleich stand er auf. Zu diesem Zeitpunkt bemerkte er ein merkwürdiges Rascheln hinter ihm und ein leichtes Gewicht an seinem Rücken, doch er achtete nicht darauf. Stattdessen ging er in das Zimmer des Heilers, um sich zu bedanken. Als dieser ihn erblickte, schrie er erschrocken auf. Verwundert über dessen Erschrecken, fragte Uriel diesen, was denn los sei. Der Heiler hielt ihm einen Spiegel hin und mit Entsetzen sah Uriel, wie er sich verändert hatte. Flügel wuchsen ihm aus dem Rücken. Und als er nach unten blickte, sah er, wie seine Füße zu einer Mischung aus Elfenfüßen und Vogelkrallen geworden waren. Am nächsten Morgen kamen seine Eltern und seine Geschwister, um Rat zu halten. Noch hatte man öffentlich nichts über Uriels Zustand verlauten lassen und den Heiler hatte man zum Schweigen verpflichtet. Bei dieser Familiensitzung gestand Uriels Schwester, dass sie schon seit geraumer Zeit an einem Heilmittel der Hybridenkrankheit arbeitete. Zu diesem Zweck hatte sie nach Tieren gesucht, die die Krankheit in sich trugen. Der Rabe in dem Kasten, den Uriel geöffnet hatte, war so ein infiziertes Tier gewesen. Wie es schien, hatte er Uriel angesteckt.
Man beschloss, Uriel nicht mehr nach draußen zu lassen. Die Inakzeptanz der anderen Elfen wäre zu groß, als dass Uriel auf Dauer in der Gesellschaft leben könnte. Öffentlich behauptete man, dass der junge Elf seine Krankheit noch nicht überwunden habe und sehr schwach sei. Doch allen war klar, dass diese Ausrede nicht auf Dauer zu halten war. Dann kam es zum Streit zwischen Uriels Eltern und seiner Schwester. Man machte ihr Vorwürfe für den Zustand ihres kleinen Bruders. Ihre Experimente seien der Auslöser der Katastrophe gewesen. Voller Zorn und im Streit verließ sie das Haus und kehrte ihrer Familie den Rücken zu. Angesichts dieser Ereignisse begann die Gerüchteküche nur so zu brodeln. Inzwischen traute sich Uriels Mutter kaum noch aus dem Haus, da sie die Blicke und Tratschereien der anderen nicht ertrug. Vor allem Uriel selbst plagten die Tage der Gefangenschaft. Das Tier in ihm wollte raus, wollte frei sein. Also stahl er sich eines Nachts davon und ging zum Haus seines Lehrmeister. Uriel erhoffte sich Rat, von dem weisen Elfen. Tatsächlich schien dieser nicht überrascht über Uriels Zustand zu sein. Er hatte sich schon so etwas Ähnliches zusammengereimt. Als der junge Hybrid ihm seine Situation schilderte, schwieg er eine Weile und sagte schließlich: "Verlasse die Stadt, Uriel. Der, der du jetzt bist, darfst du nicht sein. Suche dein Glück woanders. Hier wirst du es nicht finden."
Mit diesen Worten verwies ihn sein Meister des Hauses. Nun stand Uriel alleine in der Dunkelheit und auch wenn er es nicht wahrhaben wollte, ein Teil von ihm wusste, dass der Meister Recht hatte. Also verließ der Rabenhybrid Shyána und suchte sein Glück woanders.
Die Reise
Die nächsten Jahre waren für Uriel die schwersten. Er gewöhnte sich nur langsam an seinen neuen Körper und der Urwald war grausam. Trotzdem gelang es ihm zu überleben und aus seiner Umgebung auszubrechen. Die nachfolgenden Jahre waren geprägt von erfolglosen Versuchen, eine Heimat zu finden. Wohin er auch kam, die Leute schreckten vor Uriel zurück oder jagten ihn sogar. Selbst die, die freundlich zu ihm waren, versuchten ihn letzten Endes zu fangen und als Kuriosität zu verkaufen. Wahre Freunde waren selten und so verbitterte Uriel nach und nach und legte sich seine harte Panzerung aus Sarkasmus zu.
Im Alter von 34 Jahren traf er auf einen alten zyrianischen Magier, der bereit war, ihn in der Feuermagie weiter zu unterweisen, wenn Uriel ihm im Gegenzug bei Dingen half, die der Alte nicht mehr alleine erledigen konnte. Der alte Magier lehrte dem Hybriden, dass Magie einen klugen Umgang vorraussetzte. Wie wild mit Feuer um sich zu werfen, sei keine Art sich zu verteidigen. Uriel lernte seine Magie erst als letztes Mittel einzusetzen und sich sonst anderweitig zu behelfen. Zu diesem Zweck gab der Alte ihm ein Schwert, welches einst einem Freund von ihm gehört hatte. Auf die Frage, warum er denn ein Andenken verschenke, meinte der Alte nur: "In deinen Händen ist es besser aufgehoben, als in der klapprigen eines Greisen." Uriel blieb bei dem Alten, bis dieser schließlich starb. Als Dank für seine Lehren errichtete er ein Grabmal für den Magier und zog weiter.
Schließlich machte er Botendienste. Anfangs war es nicht einfach für den Hybriden Kundschaft zu finden, doch irgendwann traf er auf Personen, die sich nicht allzu sehr an seinem merkwürdigen Äußeren störten. Zwerge waren bevorzugte Auftraggeber, aber auch etwas tolerantere Menschen oder Elfen nutzten Uriels Dienste. Bald hatte er sich einen Ruf als zuverlässiger Kurier erarbeitet. Natürlich musste er häufig zwielichtige Nachrichten überbringen und es kam nicht selten vor, dass er dabei auf der falschen Seite des Gesetzes arbeiten musste. Doch man musste nehmen, was man kriegte. Derzeit hat er eine Nachricht an eine Person aus irgendeiner "Bruderschaft" in Pelgar zu überbringen. Der Auftraggeber war ein Mensch gewesen, ein Ritter. Er hatte nicht viel verraten, nur den Namen der Person, wo Uriel ihn finden konnte und dass er keine unnötigen Fragen stellen sollte. Die Nachricht, die Uriel überbringen sollte war in einer Pergamentrolle festgehalten, mit der Anweisung, sie nicht zu öffnen. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch brach der Hybrid auf. Er wusste, dass Pelgar belagert wurde und die Tatsache, dass die Stadt voller Menschen war, machte die Angelegenheit nicht besser. Aber ein Dienst war ein Dienst und er sollte verflucht sein, wenn er diesen Auftrag nicht schaffen könnte.

Inventar: Ein Schwert

Tierische Begleiter: keine

Einstiegspost:

Anmerkung: Ich hoffe, dass dieser Steckbrief, so in Ordung ist. Ich hab mir echt Mühe gegeben. :)
Zuletzt geändert von Uriel Schwarzschwinge am Samstag 29. Januar 2011, 20:19, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Uriel Schwarzschwinge

Beitrag von Uriel Schwarzschwinge » Sonntag 1. Januar 2012, 21:59

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Äußerlichkeiten

Uriel trägt nun Iathirs Rüstung. Eine schwarze, verzierte Lederrüstung, bestehend aus einem Brustpanzer, Arm - und Beinschienen, die vierfach gehärtet ist. Zudem besitzt nun auch einen Umhang aus Nachtelfenseide. Auch hat er nun einen Federkristall und einen 24-Stunden Verwandlungstrank.

Persönlichkeit & Charakter

- scheint seit seiner, wenig friedvoll verlaufenden, Begegnung mit den Dunkelelfen Marik eine noch größere Abneigung gegen Dunkelelfen zu entwickeln, als sonst schon.

Fertigkeiten, Stärken und Schwächen

-

Beziehungen

- Apollo NPC (unbekannt): Apollo ist ein wahnsinniger Naturhexer gewesen, den Uriel im Auftrag von Nickelrah das Handwerk gelegt hatte. Er hatte zuvor einen Großteil der Diebesgilde in Schafe und Schweine verwandelt. Er trug zudem den Stab des Hirten, der jedoch von Uriel zerstört wurde. Nachdem er den Dieben ausgeliefert wurde ist nicht mehr viel über seinen Verbleib bekannt. Höchstwahrscheinlich während der Auslöschung der Diebesgilde umgekommen.

- Lucheni Vampa NPC (verstorben): Der Regent der pelgarischen Diebe war der Empfänger der Botschaft gewesen, die Uriel aus Zyranus überbracht hatte. Er hatte den Hybriden für ein Attentat auf den wahnsinnigen Naturmagier Apollo engagiert. Kurz nach dessen Abreise verstarb er jedoch plötzlich.

- Nickelrah NPC (vermisst): Der Narr der pelgarischen Diebesgilde und Rechte Hand von Lucheni Vampa. Er legt großen Wert auf anständiges Verhalten und kleidet sich äußerst vornehm. Respektloses Verhalten ist ihm zuwider, weshalb er eine leichte Abneigung gegenüber Uriel zu hegen scheint. Eine Beziehung, die auf Gegenseitigkeit beruht. Nach Lucheni Vampas Tod sah man ihn zuletzt in die Dunkelheit rennen, während er immer wieder schrie: "Ich brenne! Ich brenne!"

- Cassandra, kurz "Cass" NPC: Vampas Enkelin und selbst eine kleine Diebin. Das junge Mädchen besitzt einen einzigartigen Charakter. Den Kopf in den Wolken, wirkt sie auf den ersten Blick abwesend und naiv. Jedoch konnte sie Uriel schon mit ihrem Geschick und ihrer raschen Auffassungsgabe überraschen. Sie ist ein Medium und besitzt die Macht einen Blick in die Zukunft zu werfen, weshalb sie von ihrem Großvater gerne als Orakel verwendet wird. Sie prophezeite Uriel, dass bei seinem Auftrag, Apollo zu töten, nur einer überleben würde. Sie wurde von ihrer Schwester Esmeralda an die Dunkelelfen verkauft und befindet sich nun in Morgeria.

- Esmeralda NPC (unbekannt): Sie ist Cass´ ältere Schwester. So ziemlich jeder männliche Dieb in der Gilde ist in sie verschossen, was sie gnadenlos ausnutzt. Kämpferisch, verwöhnt und mit einer ordentliche Prise Selbstbewusstsein giert sie um die Annerkennung ihres Großvaters. Sie ist eine begabte Heilerin und versuchte Uriel zu "überreden" ihr zu sagen, was er im Auftrag Vampas tun soll. Sie ist zudem maßgeblich an der Ermordung ihres Großvaters beteiligt, wenn nicht sogar schuldig. Sie hatte nach seinem Tod die Diebesgilde übernommen und konspirierte mit den Dunkelelfen, indem sie ihnen Cass gab, im Austausch für Macht. Sie versuchte Uriel zu töten. Nach ihrer Niederlage gegen den Hybriden ist ihr weiterer Verbleib unbekannt.

-Rakjar NPC (verstorben): Der Leonid war Uriels Begleiter beim Auftrag den Hexenmeister Apollo zu töten. Er redete nicht viel, war aber als Kämpfer berühmt. Allerdings starb er im Kampf gegen Apollo.

- Meresin NPC: Ein Elf, der jedoch nicht dass ist, was er zu sein scheint. Er besitzt anscheinend große magische Kräfte, die jedoch zum Teil versiegelt sind. Er behauptet Uriels Vater zu sein. Eine Vorstellung, die dieser stark ablehnt. Er ist ein meisterhafter Feuermagier, welcher mehr als nur in der Lage ist eine ganze Diebesgilde auszulöschen.

Sonstige Angaben

Was bisher geschah...

Uriel musste, durch einen Auftrag, in die besetzte Stadt Pelgar hineingelangen. Auf dem Weg dorthin, stieß er in einer unterirdischen Höhle, im Drachengebirge, auf den Dunkelfen Marik und ein paar Orks. Diese verwechselten Uriel mit den Naturmagier und Spion Apollo und führten ihn in die Abwasserkanäle Pelgars. Durch einen Trick gelang es dem Hybriden den Trupp zu zerstreuen und auf Marik und zwei Orks zu reduzieren. In dem folgenden Kampf wurde ein Ork getötet, der zweite floh. Dann kam es zu einem Duell mit Marik, bei dem Uriel sich eine Schulterverletzung zuzog. Dennoch konnte er den Kampf für sich entscheiden und seinen Widersacher töten.
In Pelgar angekommen, traf er auf Nickelrah, der ihn zur Diebesgilde geleitete. Dort traf er auf den Diebesregenten Lucheni Vampa, der ihm sofort einen neuen Auftrag erteilte. Den Naturmagier Apollo töten, der einen Großteil der kampffähigen Männer der Gilde verflucht hatte.
Mit dem Leoniden Rakjar an seiner Seite, gelangte Uriel in den Unterschlupf des Hexenmeister. In dem darauffolgenden Kampf wurde Rakjar von Sporenzombies tödlich verletzt. Dennoch schaffte es Uriel mittels ein paar Tricks und seiner magischen Künste Apollo zu besiegen und gefangen zu nehmen. Dann traf er auf einen Elfen namens Meresin, der behauptete sein Vater zu sein. Dieser zwang ihn, ihm den den Weg nach Pelgar zu zeigen und "überredete" Uriel ihn nach Morgeria zu führen. Zuvor wollte Uriel jedoch noch Apollo bei den Dieben abgeben. Dort allerdings wurde er von Esmeralda fest genommen, die ihm eröffnete, dass Lucheni Vampa tot und Nikelrah geflohen sei. Uriel wurde als der Schuldige angesehen. Doch bevor sie ihn wegbrachten, hatte Cass jedoch eine weitere Vision, in der sie den Untergang der Diebesgilde prophezeite.
Eine Prophezeiung, die sich bald erfüllte. Nachdem Uriel sich aus den Fängen der Diebe befreit hatte, geriet er in einen Kampf mit Esmeralda, den er für sich entscheiden konnte. Dann jedoch mischte sich Meresin ein, als er plötzlich eine Flammenhölle heraufbeschwörte, die die Diebesgilde und alle, die zu dem Zeitpunkt dort waren, vernichtete. Uriel überlebte, indem er sich mit seinen verbliebenden Kräften beschützte. Nun muss er notgedrungen Meresin nach Morgeria folgen, wo dieser nach seiner "Frau" sucht.

Uriels Zauber

- Flammenschwert (häufig): Einer von Uriels Standardzaubern. Er wendet ihn an, um seine Überlebenschancen im Nahkampf zu steigern. Er kann ihn über eine lange Zeit hinweg anhalten und beherrscht ihn ziemlich gut

- Flammenhände (manchmal): Uriel verwendet diesen Zauber ungern, da er viel Kraft fordert. Dennoch beherrscht er ihn, wie er bei seinem Kampf mit Apollo gezeigt hat, wo er eine ganze Kaverne mit Pflanzen in Schutt und Asche verwandelte.

- Feueraura (häufig): Lieblingszauber von Uriel. Neben seiner dramatischen Wirkung ist dieser Zauber sehr nützlich, um Uriel bei mehreren Feinden zu unterstützen. Effektiv, wenn auch kräftezehrend, in Kombination mit Flammenschwert.

- Hitzewelle (unkontrolliert): Ein Zauber, den Uriel instinktiv zu wirken scheint, wenn er wütend ist. Bis jetzt kann er ihn noch nicht willentlich wirken und ist beunruhigt darüber. Aktiviert sich häufiger seit seinem Kontakt mit Meresin. Hitzewelle sorgt dafür, dass sich die Luft in der näheren Umgebung stark erhitzt, was zu Schweiß und Ermüdungserscheinungen bei allen, außer Uriel führt.

- Flammenwand (selten): Uriel konnte diesen Zauber bisher nur ein einziges Mal wirken und es hat ihn hart an seine Grenzen gebracht. Diese Wand aus gleißend hellen Flammen hatte ihn beschützt, als er Esmeralda vor Meresins Höllenfeuer rettete. Es ist fraglich, ob er dieses Kunststück in näherer Zeit noch einmal vollbringen kann.

- (lernt) Feuersäule: Ein Zauber, den Uriel von Meresin abgeguckt hat. Dessen Version ist ein einem Wirbelsturm aus Feuer nicht unähnlich. Solange man Abstand hält eher ungefährlich, doch sollte man davon getroffen werden, ist einem kaum noch zu helfen. Wie Uriels Variante dieses Zauber aussieht ist noch nicht bekannt...

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