Das Haus der Heilkunst

Weit im Gebirge versteckt liegt die Stadt, die zum fast gänzlich vergessenen Mythos wurde. Doch es herrscht wieder Leben im Reich von Drache und Humanoid. Drachma ist wieder erwacht.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Dienstag 1. Oktober 2019, 17:58

"...Wo war ich, ach ja. Das REITEN könnte richtig gut werden! Um nicht zu sagen fantastisch! Stell dir mal vor, die Schwingungen und das auf und ab...Und wie gefällt dir die Vorstellung?"
Eli warf ihren Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf. Ein Ton der eine Mischung aus unbändiger Lust und gigantischer Genervtheit war. Ja, er hatte es geschafft sie völlig aus der Fassung zu bringen. Sie hob ihren Kopf wieder zog sich näher an ihn und sprach ohne jegliches Gefühl von Scham:
„Hör jetzt endlich auf.....ich halt das nicht mehr aus....!“
"Verzeih..."

Endlich bewegte er sich! Aber halt! Nein, das konnte er jetzt nicht tun! Er sog sich langsam, aber vollständig von ihr zurück. So war das doch nicht gemeint gewesen! Elis Körper reagierte ganz selbstverständlich und versuchte bei ihm zu bleiben. Sie rutschte hinterher, was ihn dann fragen ließ:
„Ähm... auch nicht richtig?“
Wenigstens hielt er wieder still und sie konnte sich ihm lustvoll entgegen winden.
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Beim ersten Kontakt zitterte er erneut und stöhnte leicht, als ihre Hitze ihn wieder umfing. Ihr Zappeln und Winden mussten auch für ihn die schönste Qual sein. Dass er das über sich ergehen ließ, für SIE, das machte das ganze noch köstlicher. Und noch immer bewegte er sich nicht, auch wenn jeder Faser seinen Sein nur noch nach Erlösung schrie.
„Süße...hmmmrrrr... du musst mir schon sagen was du willst!“
Mit einer kraftvollen Bewegung war er wieder ganz bei ihr und hielt sie so krampfhaft umfangen, als würde er selbst gleich zerbrechen, wenn er sich auch nur einen Millimeter von ihr löste. Sein Atem ging hektisch und er raunte ihr heiser ins Ohr:
„Komm schon... sag mir was du brauchst... Was soll ich tun? Was willst du, dass ich dir gebe?“
Sein heißer Atem rann ihren Hals hinab und sickerte in ihr weit aufgefächertes Haar auf dem weichen Fell unter ihnen. Seine Stärke bediente gleich zwei Grundbedürfnisse auf einmal in ihr. Zum einen war da der Wunsch nach Geborgenheit, den jedes Wesen verspürte und sein machtvoller Körper, seine starke Umarmung, beschütze sie vor der Welt und hüllte sie in einen Kokon aus Liebe. Dann war da aber auch noch dieses Zittern, der Ausdruck seiner Beherrschung, ein Zeichen dafür, was er alles sich selbst versagte, nur um sie in die Höhen der Lust einzuführen und um sie ihre Macht über ihn fühlen zu lassen. Auch wenn Eilmana in der körperlich unterlegenen Position war, so war es doch ganz allein ihr Wille, ihr Wort, was er wollte, was ihn lenken sollte. Er diente ihrer Lust, ihr ganz allein und trieb sie immer weiter diese Macht aus auszukosten.
Yrans leises Flüstern, die rauen Worte sickerten wie Zauber in ihren Geist und vermischten sich dort zu Beschwörungsformeln, die ein „anderes Wesen“ in ihr wach riefen und ungeahnte Kräfte in ihr mobilisierten. So kannte sie sich gar nicht, aber trotzdem fühlte es sich wahrhaftiger an als alles was sie bisher erlebt hatte. Eilmana nutze den kleinen Zwischenraum, den er ihr gegeben hatte und presste sich an ihn.
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Yran erlitt die selben Qualen wie sie und stöhnte laut auf. Sein schmales Becken passte aber auch einfach perfekt zwischen ihre Beine. Ihre Fersen drückten sich in die feste Muskulatur seines Hinterns und ihre Hände krallten sich an ihm fest. Er zog scharf die Luft ein und presste nun von sich aus sich noch tiefer in ihre glühende Hölle.
„Willst du das?“
Er zog sich einmal langsam aus ihr zurück, um dann schnell wieder in sie zu stoßen und wieder still zu halten. Er konnte kaum noch sprechen, aber er tat es dennoch und die Lust veränderte seine Stimme so sehr, dass der Klang allein ihr schon Schauer bereitete.
„Soll - ich - weiter - machen?“
Warum musste er das fragen? Sah er denn nicht, dass sie vor Lust verging? Wie hielt er das nur aus? Fühlte er auch, dass sich ihre Knochen verflüssigten und die Essenz ihrer Seelen sich zu einem glühenden Ball aus reiner Liebe verbanden?
„Soll ich uns erlösen?“
Wer schrie da? Waren das ihre Laute? Klang sie so?
„War das ein Ja?!“
Sie musste ihm schon sagen, was er tun sollte.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Freitag 4. Oktober 2019, 21:28

Yran schien ein noch viel Tiefgreifenderes Ziel zu verfolgen als es Eli zu beginn klar gewesen war.
Doch mit jeder Bewegung, mit jeder Berührung wurde ihr verlangen stärker und mit jedem Wort das er ihr in die Spitzen Ohren raunte wurde ihr klarer was er wollte....

Eli spürte das er einen Teil von ihr zum -vorschein brachte von dem sie selbst nicht mal wusste das es ihn gab.
In ihr war verlangen und eine Klarheit darüber die sie selbst innerlich etwas schaudern lies.
Es wurde Zeit endlich aufzuwachen....die Zeit in der Eli sich hatte vom Wind durch die Welt treiben lassen und alles nur mit sich geschehen zu lassen, waren vorbei...sie wollte und konnte selbst über ihren Willen und ihr tun entscheiden! Das wurde ihr gerade irgendwie unterbewusst immer klarer und das nur bei diesem wundervollen Akt der Liebe.
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Yran reizte sie...er versuchte mit seinen kleinen Worten sie aus der Reserve zu locken und er hatte es wohl auch geschafft, plötzlich sah sie ihn mit hoch rotem Kopf und einem grinsen an das er zuvor so noch nicht gesehen hatte...
Eli presste sich noch etwas mehr an seinen Körper und zog ihre Mitte so kräftig zusammen wie sie konnte. Ihre Arme um seinen Nacken geschlungen zog sie sich hoch und grinste weiter, dann öffnete sie langsam ihren Mund kam Stück für Stück näher und raubte ihm einen innigen Kuss bei dem sie seine Zunge umspielte, in sie hinein biss und sich kurz an ihm festsaugte. Dann lies sie wieder von ihm ab und ging mit ihrem Mund näher an sein Ohr....und dann erklang ihre Stimme, leise und irgendwie klang sie anders als sonst...es war nicht nur die Lust die ihre Stimme anders klingen lies...da war auch noch etwas anderes...
Sie flüsterte in sein Ohr während sie mit ihrer Hand durch sein Haar strich und dabei ihre Mitte pulsieren lies.
„Ich will DICH....ich will dich jetzt IN mir Spüren....ich möchte das du ES mit mir tust!“
Sie ging mit ihrem Kopf wieder ein stück zurück und er sah auf ihren Lippen dieses verführische Grinsen... doch das grinsen wich einem lautem Stöhnen gefolgt von einem gerauntem „Ja“ bei dem sie ihren Kopf voller Lust wieder in den Nacken fallen lies. Er hatte sie erhört...endlich....!
Mit jeder Bewegung ging ihr Becken mit um ihn noch tiefer in sie hinein zu lassen und das Gefühl seiner Wärme völlig auszukosten.
Sie hatte ihm gesagt was sie wollte...und er schien sie endlich zu erhören...oder reichte das immer noch nicht?
Elis Geist war gerade nicht dazu in der Lage weiter darüber nachzudenken und gab sich ihrem Ritter mit all ihrem Sein hin...
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Samstag 5. Oktober 2019, 13:01

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Yran reizte sie. Er versuchte mit seinen kleinen Worten sie aus der Reserve zu locken und er hatte es wohl auch geschafft, denn plötzlich sah sie ihn mit hoch rotem Kopf und einem Grinsen an, dass er zuvor so noch nie bei ihr gesehen hatte. Eli presste sich noch etwas mehr an seinen Körper und zog ihre Mitte so kräftig zusammen wie sie konnte.
Yran stöhnte ergeben und seine Arme sackten kurz ins sich zusammen, aber er konnte sich gerade noch fangen. Hätte sie sein Gesicht sehen könne, so hätte sie sofort gewusst, wie sehr sie ihn damit quälte.
Ihre Arme um seinen Nacken geschlungen zog sie sich hoch und grinste weiter, dann öffnete sie langsam ihren Mund kam Stück für Stück näher und raubte ihm einen innigen Kuss bei dem sie seine Zunge umspielte, in sie hinein biss und sich kurz an ihm festsaugte.
Yran erwiderte den Kuss mit einer Intensität, die ihrer beider Herzen zu verschlingen drohte. Seine Fingerspitzen drückten ihr weiches Fleisch und er presste sich ihr entgegen.
Dann lies sie wieder von ihm ab und ging mit ihrem Mund näher an sein Ohr. Ihre leise Stimme erklang. Sie flüsterte in sein Ohr während sie mit ihrer Hand durch sein Haar strich und dabei ihre Mitte pulsieren lies.
„Ich will DICH....ich will dich jetzt IN mir spüren....ich möchte das du ES mit mir tust!“
Er atmete tief.
Sie ging mit ihrem Kopf wieder ein Stück zurück und er sah auf ihren Lippen dieses verführerische Grinsen.
Mit einer gleitenden Bewegung entzog er sich ein Stück und fuhr dann heftiger in sie, als er es je getan hatte... und wiederholte es... wieder und wieder.
Das Grinsen wich einem lautem Stöhnen gefolgt von einem gerauntem:
„Ja“
bei dem sie ihren Kopf voller Lust wieder in den Nacken fallen lies. Er hatte sie erhört...endlich....!
Sie hatte seinen Willen gebrochen. Sie hatte in diesem Spiel gesiegt. Sie hatte die Macht. Macht über seine Liebe, über seinen Körper, seine Lust.
Mit jeder Bewegung ging ihr Becken mit um ihn noch tiefer in sie hinein zu lassen und das Gefühl seiner Wärme völlig auszukosten. Er erschütterte nicht nur ihren Körper, er erschütterte ihre Welt. Vielleicht war es auch gerade die Tatsache, dass sie nichts sehen konnte, das dieses Erlebnis so intensiv machte.
Sie hatte ihm gesagt was sie wollte und er erhörte sie endlich. Elis Geist war gerade nicht dazu in der Lage weiter darüber nachzudenken und gab sich ihrem Ritter mit all ihrem Sein hin.
Und es waren tatsächlich all ihre Sinne beteiligt. Ohne bewusst darüber nachzudenken, oder es auch nur bewusst wahrzunehmen, sah Eilmana nämlich etwas. Ihr Gehirn war zwar gerade mit der Verarbeitung anderer Reize beschäftigt, aber in dem Moment in dem ein "kleiner Stern" in ihr explodierte, Yrans Hitze sie ausfüllte, da regnete es Lichterfunken. Sie sah zwar nicht sein Gesicht vor sich, aber seine Umrisse waren so deutlich hinter ihren geschlossenen Lidern zu erkennen, dass es das Bild vollkommen machte.
Yran hielt noch nach dem Abebben des Bebens in ihr ein paar Atemzüge lang still und rollte sich dann vorsichtig mit ihr herum, so dass sie auf ihm lag. Wohlige Schwere, breitete sich unaufhaltsam in ihrer beider Körpern aus. Yran streckte sich ein Stück und griff nach etwas. Dann spürte Eli, wie er eine weiche Decke über sie beide zog. Ihre Körper waren noch immer miteinander verbunden, aber jetzt fühlte ich alles warm und weich an. Er streichelte ihren Rücken und bettete ihren Kopf auf seiner Brust. Sein Herzschlag beruhigte sich langsam und sein Atem streichelte ihr Haar.
Sein Flüstern klang leise an ihr Ohr:
„Du bist die wundervollste Decke, die ein Mann sich wünschen kann. ...und du bist meine Decke...“
Ja, es klang ein bisschen besitzergreifend, aber war das nicht auch irgendwie schön?
„Du kannst jetzt ein bisschen schlafen, wenn du willst.“
Konnte sie das? So innig mit ihm verbunden?
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Sie konnte es versuchen und wenn er aus ihr heraus rutschte, dann war das auch in Ordnung. Alles war gerade in Ordnung und wenn nicht, dann würde er in ihr wieder wach werden und anschwellen, würde sie dehnen und sie sicher damit wecken. Und gab es etwas schöneres, als diese Vorstellung? Wenn sie allerdings zu sehr darüber nachdachte, dann fühlte sich ihre Verbindung schon wieder zu gut an. Zu gut um ganz still zu liegen. Wie schnell er wohl für eine zweite Runde bereit sein würde? Oder wollte sie lieber etwas schlafen und das alles so genießen wie es war?
Yran war bei ihr, so sehr wie er nur sein konnte. Es war intensiv und geborgen zu gleich. Er gehörte ganz ihr und vielleicht schämte sie sich sogar ein bisschen für ihre eigenen verworrenen Gefühle zuvor? Sie hatte geglaubt, Delilah könnte ein Problem werden? Sie hatte geglaubt, er würde sie nicht ausreichend begehren? Sie hatte an ihrer Macht über ihn gezweifelt?
Was für ein Unsinn!
Allein der Ton seiner Stimme, als er von der Küchenszene erzählte. Er musste ihren Hintern wirklich „gern“ haben, denn auch jetzt ruhten seine Hände auf diesen weichen Hügeln. Yran war vielleicht noch nicht eingeschlafen, aber er atmete jetzt wieder ganz gleichmäßig. Er genoss ihre Zweisamkeit so sehr wie sie... jede Sekunde davon.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 12. Oktober 2019, 22:59

Eli konnte zwar sein Gesicht nicht sehen, doch so langsam bekam sie eine grobe Ahnung davon was Ihre Berührungen bei ihm auslösten. Gleichermaßen genoss sie jede seiner Berührungen, jeden Hautkontakt und jede noch so kleine Bewegung ihrer beider verschlungenen Körper.

Sie Hörte wie er die Luft ein zog und sie wusste das sie ihn damit langsam bis an den Rand seiner Kontrolle reizte. Wenn auch im Positiven Sinne.
Yran hatte die Lust in Eli entfacht und damit einen Teil ihres Geistes entfesselt der vorher wohl behütet tief in ihr verborgen schlummerte.
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Er lies sie nun nicht mehr warten, seine Mitte stieß feste in sie hinein und er wiederholte es wieder und wieder. Ihre Reaktion darauf war mehr als deutlich. Sie ließ ihren Kopf hängen und aus ihrer überstreckten Kehle kam ein tiefes Stöhnen voller Lust.
Mit jeder seiner Intensiven Bewegungen folgte ihr Becken, seinem und ihre Mitte zog sich immer mal wieder zusammen. Doch mit jeder Sekunde wich ihr die Kraft aus den armen und sie sank ein Stück tiefer. Vor ihrem Innerem Auge blitzten Sterne wieder und wieder und erhellten so ihre Dunkelheit. Fast hatte sie das Gefühl in diesen Sternen SEINEN Umriss zu erkennen doch ihr Geist drohte vor Lust über zu laufen und sie lies ihren Gefühlen freien Lauf. Das Gefühl von Liebe zu Yran wurde mit jedem Stoß Stärker.....
und mit letzter Kraft zog sie sich zu ihm hinauf um ihm ins Ohr zu flüstern. „Ich liebe dich!“
Diese 3 Worte stellten nichts mehr in Frage, sie waren nicht Kreativ, nicht philosophisch oder sonst irgednwie Besonders...aber sie kamen aus ihrer Tiefsten Seele...aus ihrem Innigen Gefühl der Verbundenheit mit ihm. Sie waren einfach nur die pure Wahrheit unumstritten und so Klar.
Sie hätte ihm in diesem Augenblick so gern in seine grünen Augen gesehen...
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....die lust und die liebe in ihnen bewundert doch sie konnte es nicht, aber traurig darüber konnte sie auch nicht sein den Yran bescherte ihr den Wollüstigen Himmel auf Erden. Nach dem sie die Worte ausgesprochen hatte schien er von neuer Energie erfüllte und Stieß noch einmal heftig in ihre Mitte, Ihr Kopf sank wieder nach hinten und Stöhnen, ein erst heller dann immer dumpfer werdender klang kam aus ihrer Kehle. Das Gefühl in ihr war beinah unbeschreiblich als würde ein Feuerwerk in ihr Explodieren, ausgehend von ihrer Mitte breitete es sich durch ihren ganzen Körper aus, wieder und wieder wie Wellen die bis in ihre Fingerspitzen wanderten. Vor ihrem Inneren Auge sah sie Sterne die plötzlich auf sie hinab regneten doch dieses Gefühl war zu inteniv und zu schön um sich dessen gerade wirklich bewusst zu sein.
Ihre Muskeln entspannten sich und sie sackte völlig auf den Boden, nach wenigen Augenblicken umschlossen Yrans warme und starke Hände ihren Rücken und er rollte sich mit ihr herum, so das sie auf ihm lag. Nun ließ sie ihren Kopf auf seine Brust sinken und atmete einmal tief ein und wieder aus.
Eli spürte wie Yran etwas weiches über sie zog, vermutlich eine Decke und mit rosigen Wangen voller seliger Erschöpfung lächelte sie einfach ohne sich zu regen.
Dann erklang sein Flüstern: „Du bist die wundervollste Decke, die ein Mann sich wünschen kann. ...und du bist meine Decke...“
Eli Empfand diese Aussage alles andere als Besitzergreifend, sie genoss es einfach, diese Worte bedeuteten ihr sehr viel und zeigten ihr wie sehr er sie liebte. Sie lächelte noch etwas deutlicher und gab einen leisen zufrieden ton von sich der beinah wie ein kleines Glucksen klang.
„Du kannst jetzt ein bisschen schlafen, wenn du willst.“

Von ihr kam nur ein leises „Hm...“ es klang einfach nur zufrieden...geborgen...so wohl hatte Eilmana sich wohl noch nie gefühlt und sie genoss dieses Gefühl einfach.
Ein Arm kriechte leicht unter seinen Rücken der andere lang entspannt auf seiner Brust neben ihrem Gesicht und langsam driftete ihr Geist ab.
Die Anstrengung dieses Tages war Gigantisch gewesen und sie hatte ihre Magischen Kräfte gänzlich erschöpft, diese Strapazen zollten nun ihren Tribut, zudem erlebte sie dieses Intensiven Gefühle zum ersten mal und das war auch eine Körperliche Anstrengung an die sie sich wohl erst einmal gewöhnen musste. Jedenfalls schlummerte sie langsam auf seiner Brust ein und Ihr Geist führte sie ins Land der Träume....

In einem ihrer Träume sahs sie auf einem Drachen....es war nicht Malagen...sie konnte den Drachen nur schemenhaft erkennen aber er war auch Grün aber heller...irgendwie anders...Yran sahs diesmal hinter ihr und um griff ihre Teilie. Im nächsten Augenblick lag sie in Yrans Armen in einem scheinbar ewigen freien Fall...und um sie herum regnete es goldene Funken....
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 17. Oktober 2019, 11:25

Ja...
Eilmana hatte schon einmal den Traum vom Fliegen gehabt. Damals war er von einem Drachenei gekommen, von einem Prinzen der Königsdrachen, der nach Hause wollte. Doch dieser Traum, der war anders; intensiver, näher...

**Nebelschleier wie Seide streichelten ihr schuppiges Gesicht. Sie atmete Wolken und schmeckte ihre Kühle. Ihre starken Muskeln trugen sie sicher durch die Luft. Der Wind trug sie auf seinem Atem und die Weite war noch nie so klar gewesen. Ihre Flügel durchschnitten den Himmel und unter ihnen verblasste die Welt zur Nichtigkeit. Fliegen.......Fliegen..........
Eilmana schloss genießerisch die Augen, blinzelte im Wind und rutschte aus der Ego-Perspektive in eine, die auf einem Drachen saß. Sie sah in den Winkeln ihre Augen die langsam auf und ab gleitenden Schwingen und spürte den Druck des Körpers unter sich. Der Wind zerrte an ihrer Kleidung und strich durch ihre Haar. Sie sah in den Himmel und er war endlos. Sie sah auf den stolzen Hals vor sich, sah die türkisfarbene kleinen Schuppen und die dunkelbraunen Dornenenden.
Dann schlossen sich Yrans Arme um ihren Körper. Sie wusste, dass er hinter ihr saß und dann fielen sie... aber es war ein freies und schönes Fallen, denn ihr Vertrauen war vollkommen.**


Eilmana erwachte mit einem Lächeln auf den Lippen und atmete tief ein.
Huch?
Es roch nach frischem Tee und ...sie tastete, Yran war nicht da? Vorsichtig setzte sie sich auf, aber eine kleine weiche Hand hielt sie an der Schulter fest.
"Gut geschlafen?"
Es war Delilahs Stimme.
"Yran hat dir Tee gebracht und besorgt gerade etwas zu essen, soll ich dir sagen."
Ihre Stimme war immer erfüllt von von einem Lächeln, das Eilmana dazu anregte ebenfalls ihre Mundwinkel nach oben zu bewegen.
"Ich würde mich gern mit dir unterhalten, bis er wieder da ist... Oder willst du, dass wir ihm folgen und ich dich zu ihm bringe?"
Delilah wollte sich mit ihr unterhalten, das weckte sicher Eilmanas Neugierde und Yran würde von selber zurück kommen, also war das sicher in Ordnung.
"Ich fühl mich hier sehr wohl. Ich könnte mir vorstellen für immer hier zu bleiben und mich hier nützlich zu machen. Weist du, ich hab bis jetzt eigentlich immer nur Menschen behandelt, aber hier ... hier habe ich jetzt schon zwei mal mit DRACHEN!!...also diesen wundervollen intelligenten Tieren gearbeitet! Das ist Wahnsinn!"
Begeisterung sprach aus jedem Ton, den die junge Lichtmagi von sich gab.
"Und dann hat mir Yran diese Tür gezeigt und gemeint, wenn ich da rein komme, dann könnte das mein neues Leben sein."
Wovon sprach sie? Ach ja, Yran hatte sie ja irgendwo hin bringen sollen... wohl im Auftrag des Drachenkönigs. Eli fragte natürlich nach und Deli erzählte munter weiter:
"Da war diese riesige Tür und ich kam mir so winzig vor, aber dann hab ich mir gedacht, dass es ganz natürlich ist. Hier an diesem Ort leben Drachen mit Menschen zusammen. Aber wie geht das im einzelnen, also hab ich überlegt, wie ein Drache diese Tür öffnen würde. Drachen und Türen passen eigentlich nicht zusammen, also musste eine Art Magie dahinter stecken. Ich hab mich eine Weile umgesehen und beobachtet. Ich hab Malagen auf dem Dach der Taverne beobachtet und in seiner Umgebung, wann immer er sich irendwo hin bewegte, da passierte auch etwas. Das Material aus dem diese Häuser gemacht worden sind, aus dem die Lichterkristalle in den Gängen sind, sie reagieren auf die Drachen und öffnen sich für sie, fangen an zu leuchten, oder sonst irgendwas..."
Sie klang wirklich sehr begeistert.
"Diese Stadt wurde für Wesen wie uns, aber eben auch für Drachen erbaut und so konstruiert, dass sie eben auch überall hin können, wo wir hin gehen. - Dann habe ich mir überlegt, es gibt vieleicht auch Bereiche, wie z.B. diese Heilerhütte, die eher für die Zweibeiner geschaffen wurde, also könnte es auch Bereiche geben, die eben nur für die Drachen sind. ...Und dann hab ich mir noch mal die Tür angesehen."
Sie lachte kurz und hell auf.
"Es war so einfach... also im nach hinein. Ich habe den Drachenodem bei Plau Ren verändert und ein Teil davon hat die Haut meiner Hände verändert. Ich musste einfach nur GRÖSSER denken und hab die Hände an Tür gelegt und gedrückt. Was soll ich sagen, es ging. Ganz einfach!"
Sie lachte noch einmal.
"Ich bin ein Mensch, ein Mädchen, klein, nicht besonders stark, also ging ich davon aus, dass die Türen unmöglich für mich zu öffnen seinen, aber die Drachenmagie in mir hat mir geholfen. Es war soooo aufregend!!!! Ich musste das jetzt jemand erzählen!!! Entschuldige meinen Überfall."
Deli drückte Elis Hand und die Elfe konnte die Narben fühlen.
"Auf jeden Fall hab ich dahinter eine Art 'Heilerhütte' für Drachen gefunden und versteh jetzt langsam was dein Schatz meinte...ups, darf ich so mir dir ...also so über ihn reden? Also ich hab mich da umgesehen und ich glaube, dort werden kranke Drachen geheilt. DAS - IST - GENAU- MEIN- DING!"
Sie lachte noch einmal herzlich.
"Weist du, ich denke, wir alle haben uns schon Gedanken gemacht, was wir uns wünschen, wo unser Platz in dieser Welt sein könnte. Ich hab auch darüber nachgedacht, wie es wohl ist einen Drachen zu reiten, so etwas wie ein Drachenritter zu werden, aber ich bin als aller erstes Heilerin und wollte nie was anders machen. Das ist meine Berufung und Drachen zu heilen... das ist schon was! Also ... man träumt ja und überlegt... Ich weiß nicht, ob ich Drachenritter werden kann, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich hier gutes für die Drachen selbst tun kann. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch eins zum andern... Vielleicht mag mich irgendwann ein verletzter Drache, den ich heile und der mich dann auf ihm fliegen lässt."
Stoff raschlete, sie zuckte vermutlich mich den Schultern.
"Träume sind was wunderbares! Sie zeigen uns unsere Wünsche. Manchen sollte man nachjagen, andere lieber fürchten. Ich auf jeden Fall, ich habe erfahren, wie es ist einen Drachen zu heilen. Ich will das immer wieder machen. Und .... da du auch eine Lichtmagierin bist und hier schon länger bist und dann noch diese Heilerhütte...ich glaube, also... dir liegen die Menschen mehr, ist das richtig?"
Delilah wartete und erhielt höchst wahrscheinlich ein kleines Nicken, denn Eli war schon immer sehr neugierig auf die Menschen gewesen.
"Ich meine... wenn wir beide hier in Drachma leben könnten...Du als Heilkundige für Menschen und ich für die 'Tiere'... das wäre toll! Wir würden uns ergänzen."
Delilah schwieg einen Moment, wohl um in ihrer Phantasie sich das ganze auszumalen. Dann fragte sie jedoch:
„Hast du irgendwelche Träume?“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 19. Oktober 2019, 19:06

Ein Traum von Fliegen...erneut...doch diesmal wirkte es so nah, so real.
Sie hatte sogar für einen Augenblick im Traum das Gefühl selbst der Drache zu sein....einfach unbeschreiblich schön. Sie wechselt wieder die Ansicht des Traumes und besah alles aus ihren Augen...all das geschah ohne es im Traum in Frage zu stellen oder gar anzuzweifeln. Sie betrachtete die Schuppen des Drachen...sie schimmerten leicht Türkis und die dornigen Stacheln auf dem Rücken verliefen in ein sachtes Braun. Dieser Drache...sie kannte ihn nicht doch im Traum fühlte sie sich mit ihm völlig verbunden und vertraut.
Doch dann holte sie der Tag wieder ein und sie öffnete die Augen, blinzelte ein paar mal...und sah dann doch nichts....Dunkelheit um sie herum...oder?
Sie Atmete tief ein und voller Gelassenheit wieder aus. Ihr Körper war völlig entspannt, ihre Nasenflügel hoben sich ein paar mal und sie sog die Luft durch die Nase hörbar ein.
Ist das Tee....?
Dann blinzelte sie erneut und hatte den Eindruck im Augenwinkel den Schimmernden Umriss von Delilah zu sehen..dieses Leuchten welches sie bei ihr schon in der Therme hatte sehen können.
Dann spürte sie schon eine kleine Hand auf ihrer Schulter und es erklang Delis schöne helle Stimme.
„"Gut geschlafen?"
"Yran hat dir Tee gebracht und besorgt gerade etwas zu essen, soll ich dir sagen."
"Ich würde mich gern mit dir unterhalten, bis er wieder da ist... Oder willst du, dass wir ihm folgen und ich dich zu ihm bringe?"
Eilmana drehte ihr Gesicht zu Deli und lächelte. Dann schüttelte sie sacht den Kopf.
„Guten Morgen Delilah, nein es ist schon in Ordnung wenn wir hier warten ich bin noch etwas Schläfrig, außerdem würde ich mich über eine Unterhaltung freuen!“
Sie lächelte Deli deutlich zu und schloss dabei die Augen.
Delilah war wohl sehr ungeduldig gewesen, sie holte einmal tief Luft und Eli meinte ihr Lächeln dabei regelrecht zu hören. Dann legte die kleine Lichtmagierin auch schon los.
"Ich fühl mich hier sehr wohl. Ich könnte mir vorstellen für immer hier zu bleiben und mich hier nützlich zu machen. Weist du, ich hab bis jetzt eigentlich immer nur Menschen behandelt, aber hier ... hier habe ich jetzt schon zwei mal mit DRACHEN!!...also diesen wundervollen intelligenten Tieren gearbeitet! Das ist Wahnsinn!"
Eli spürte Delis Begeisterung und konnte sie mehr als gut nachempfinden, ihr erging es ja genau so, sie war von diesem Ort, den Leuten und Drachen hier völlig fasziniert und hatte sich vom ersten Moment an, wo sogar noch alles schlief hier irgendwie wohl gefühlt. Sie hatte keine Angst verspürt und fühlte sich so schnell hier Zuhause wie sie es noch niemals gefühlt hatte.
Sie nickte Deli einfach zustimmend zu während diese voller Enthusiasmus weiter Sprach.
"Und dann hat mir Yran diese Tür gezeigt und gemeint, wenn ich da rein komme, dann könnte das mein neues Leben sein."
Eli hob die Augenbrauen erstaunt an und hatte Buchstäblich ein Fragezeichen über dem Kopf stehen.
Eine Türe...was für eine Türe könnte er ihr gezeigt haben..etwa das Tor zum Eingang des Drachenkönigs...nein das kann ich mir nicht vorstellen...oder etwa der Drachenhort.....?
Delilah sah vermutlich Elis Fragenden Blick und sprach sofort weiter.

"Da war diese riesige Tür und ich kam mir so winzig vor, aber dann hab ich mir gedacht, dass es ganz natürlich ist. Hier an diesem Ort leben Drachen mit Menschen zusammen. Aber wie geht das im einzelnen, also hab ich überlegt, wie ein Drache diese Tür öffnen würde. Drachen und Türen passen eigentlich nicht zusammen, also musste eine Art Magie dahinter stecken. Ich hab mich eine Weile umgesehen und beobachtet. Ich hab Malagen auf dem Dach der Taverne beobachtet und in seiner Umgebung, wann immer er sich irgendwo hin bewegte, da passierte auch etwas. Das Material aus dem diese Häuser gemacht worden sind, aus dem die Lichter-kristalle in den Gängen sind, sie reagieren auf die Drachen und öffnen sich für sie, fangen an zu leuchten, oder sonst irgendwas..."
Eilmana spürte ihre Begeisterung in jedem Wort, es war als würde sie positive Schwingungen verbreiten die sich wie Wellen auf Eli niederschlugen und sie mit rissen.
Sie lächelte und spürte wie auch in ihr immer mehr Neugier und Freude aufkeimte, ja eine regelrecht innere Unruhe. Eli wollte wissen wie es weiter geht, und noch viel mehr wollte sie diese Stadt selber endlich mehr erkunden.
"Es war so einfach... also im nach hinein. Ich habe den Drachenodem bei Plau Ren verändert und ein Teil davon hat die Haut meiner Hände verändert. Ich musste einfach nur GRÖSSER denken und hab die Hände an Tür gelegt und gedrückt. Was soll ich sagen, es ging. Ganz einfach!"
Eilmanas Mund stand nun ein kleines Stückchen offen bei der Vorstellung wie dieses Zarte Mädchen diese Gigantischen Tore bewegen konnte. Delilah sprach weiter und Eli lauschte ihr völlig gebannt.
"Ich bin ein Mensch, ein Mädchen, klein, nicht besonders stark, also ging ich davon aus, dass die Türen unmöglich für mich zu öffnen seien, aber die Drachenmagie in mir hat mir geholfen. Es war soooo aufregend!!!! Ich musste das jetzt jemand erzählen!!! Entschuldige meinen Überfall."

Eli öffnete ihre Blinden Augen vor begeistertem Staunen noch etwas weiter und strahlte. Sie drückte Delis Hand ebenfalls und spürte die Narben die Plaurens Odem dort hinterlassen hatte. Sie schüttelte den Kopf und lächelte.
"Nein Delilah, du musst dich nicht entschuldigen, ich bin unglaublich gespannt und begeistert, das ist Fantastisch! Wenn ich wieder sehen kann...muss ich mir das anschauen, bitte zeig es mir dann ja?!"

Eilmana spürte dabei die Narben auf Delilahs Händen....
Wenn sie diese Narben weiter hin ohne schmerzen "Tragen" kann und sie ihr diese Fähigkeiten verleihen wird sie sie vermutlich mit Stolz tragen....!
Eilmana Lächelte sie an und streichelte liebevoll Delilahs Hand.

Deli lachte, es klang etwas verlegen und dann sprach sie weiter.
"Auf jeden Fall hab ich dahinter eine Art 'Heilerhütte' für Drachen gefunden und versteh jetzt langsam was dein Schatz meinte...ups, darf ich so mir dir ...also so über ihn reden?" Eli sah sie erstaunt und etwas seltsam an, der Ausdruck im Gesicht der Elfe war gerade schwer zu deuten und Delilah stockte kurz. Mein Schatz.....Yran...strahlte er so etwas aus...strahlten wir so etwas in unserem Umfeld aus... Eilmana senkte kurz ihre Lieder und lächelte mit einer sachten Röte auf den Wangen. "Mein grüner Ritter...." murmelte sie ganz leite für sich und wirkte dabei unsagbar glücklich. Doch sie hielt immer noch Delis Hände und spürte regelrecht den leicht verunsicherten Blick der jungen Lichtmagierin und verneinte ihre Sorge erneut mit einem sachten Kopfschütteln und einem Lächeln. "Es...es fühlt sich seltsam ungewohnt an...es ist meine erste Liebe...und sie ist noch sehr Jung...aber ich liebe ihn aus tiefstem Herzen."
Eilmana wurde nun ganz rot im Gesicht...noch nie hatte sie mit einer "Freundin" über solche Dinge gesprochen. Noch nie hatte sie jemanden an ihrer Seite den sie auf diese Art "Freundin" genannt hätte...sie kannte Delilah noch nicht wirklich gut, aber es fühlte sich irgendwie gut an mit ihr zu sprechen und vielleicht konnte daraus eine wirklich enge Freundschaft werden.
Delilah lächelte vermutlich wieder und erzählte "endlich" weiter.
"Also ich hab mich da umgesehen und ich glaube, dort werden kranke Drachen geheilt. DAS - IST - GENAU- MEIN- DING!"
"Weist du, ich denke, wir alle haben uns schon Gedanken gemacht, was wir uns wünschen, wo unser Platz in dieser Welt sein könnte. Ich hab auch darüber nachgedacht, wie es wohl ist einen Drachen zu reiten, so etwas wie ein Drachenritter zu werden, aber ich bin als aller erstes Heilerin und wollte nie was anders machen. Das ist meine Berufung und Drachen zu heilen... das ist schon was! Also ... man träumt ja und überlegt... Ich weiß nicht, ob ich Drachenritter werden kann, aber ich bin mir ganz sicher, dass ich hier gutes für die Drachen selbst tun kann. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch eins zum andren... Vielleicht mag mich irgendwann ein verletzter Drache, den ich heile und der mich dann auf ihm fliegen lässt."
Eli lächelte immer noch sacht, und dachte über Delis Worte nach.
Hm...so wie Yran mir die Verbindung mit dem Drachen beschrieben hat scheint das eher nicht so zu laufen...aber wer weis...ich glaube hier in dieser Stadt ist nichts gänzlich unmöglich...
"Träume sind was wunderbares! Sie zeigen uns unsere Wünsche. Manchen sollte man nachjagen, andere lieber fürchten. Ich auf jeden Fall, ich habe erfahren, wie es ist einen Drachen zu heilen. Ich will das immer wieder machen. Und .... da du auch eine Lichtmagierin bist und hier schon länger bist und dann noch diese Heilerhütte...ich glaube, also... dir liegen die Menschen mehr, ist das richtig?"
"Ich meine... wenn wir beide hier in Drachma leben könnten...Du als Heilkundige für Menschen und ich für die 'Tiere'... das wäre toll! Wir würden uns ergänzen."
Eilmana lächelte und strich mit ihrer anderen Hand über den Handrücken von Delilah.
"Ich bin selber noch nicht lange in Drachmar...mein Zeitgefühl ist mir etwas abhanden gekommen aber es sind glaube ich erst 5 Tage die ich selber hier bin...in diesen Tagen ist so unsagbar viel passiert....aber die Vorstellung dich als Heiler-Kollegin zu haben ist wundervoll. Ich habe bisher noch keinen Drachen geheilt, ich weis nicht ob ich es könnte...ich denke wenn schwere Verletzungen einhergehen wäre es sicher gut wenn wir unsere Kräfte vereinen können um diese Verletzungen zu heilen. Aber generell habe ich mit dem Heilen von Zweibeinern die meiste Erfahrung.“
Sie lächelte, schloss dabei ihre Augen und legte ihren Kopf leicht auf die Seite. So wirkte Eli noch freundlicher und liebevoller als sie es ohnehin schon war, aber das steuerte sie nicht bewusst.
Delilah fragte: „Hast du irgendwelche Träume?“

Eli blinzelte etwas dann dann lächelte sie und nickte.
„Nun ja mein größter Traum ist es, hier mein Zuhause zu haben und Drachmar Nützlich zu sein. Ich möchte für immer hier bleiben... Ich wünsche mir schon die Verbindung zu einem Drachen...Aber das ist nicht so einfach...ich liebe Yran...aber um einen Drachenritter zu lieben müssen sich auch die Drachen mögen....“
Sie seufzte einmal kurz, lächelte dann aber wieder.
„Ich denke es wird alles gut, ich möchte hier als Heilerin helfen..aber ich könnte mir auch vorstellen auf einem Drachen die Reiter zu begleiten und ihnen vor Ort mit meinen Kräften zu helfen.
Ich möchte gerne lernen mich zu verteidigen und mit meiner Lichtmagie ihnen zu helfen wo ich nur kann. Ich denke wenn ich mich anstrenge kann ich vieles erreichen...“
Ihr blick wirkte noch etwas glasiger als ohne hin schon im Moment und Deli merkte das sie etwas verträumt dieser Vorstellung nachging.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Sonntag 20. Oktober 2019, 10:51

Eli blinzelte etwas dann dann lächelte sie und nickte.
„Nun ja mein größter Traum ist es, hier mein Zuhause zu haben und Drachmar nützlich zu sein. Ich möchte für immer hier bleiben... Ich wünsche mir schon die Verbindung zu einem Drachen...Aber das ist nicht so einfach...ich liebe Yran...aber um einen Drachenritter zu lieben müssen sich auch die Drachen mögen....“
Sie seufzte einmal kurz, lächelte dann aber wieder.
„Ich denke es wird alles gut, ich möchte hier als Heilerin helfen..aber ich könnte mir auch vorstellen auf einem Drachen die Reiter zu begleiten und ihnen vor Ort mit meinen Kräften zu helfen. Ich möchte gerne lernen mich zu verteidigen und mit meiner Lichtmagie ihnen zu helfen wo ich nur kann. Ich denke wenn ich mich anstrenge kann ich vieles erreichen...“
Ihr Blick wirkte noch etwas glasiger als ohne hin schon im Moment und Deli merkte das sie etwas verträumt dieser Vorstellung nachging. Wünsche und Träume waren etwas wunderbares und Eilmana war ihrem hier schon ein deutliches Stück näher, als die anderen, das spürte sie. Gemeinsam schwiegen sie eine Weile und hingen so ihren eigenen Träumen nach.
Irgenwann meinte Deli unvermittelt:
"Weist du, vorhin beim Baden, da war ich nicht ganz bei mir, glaub ich. ...Also eigentlich bin ich mir da jetzt noch nicht mal so sicher. Hihi..."
Sie kicherte leise.
"Da war so ein Moment, da fühlte ich, dass da noch jemand... oder etwas im Raum war und dann wurde das Wasser so... hm... Nein, dafür find ich kein passendes Wort. Also... seit dem fühle ich mich schon etwas besser und würde gern mal etwas versuchen. Also ich meine einen kleinen Teil meiner Energie hab ich da irgendwie zurück bekommen...War seltsam. Aber worauf ich hinaus will..."
Eilmana fühlte wie Delilah ihre Handflächen erst an ihre Schultern, dann an den Hals, an die Wangen und auf ihre Augen legte.
"Ich würde dir gern diese Energie geben. Also versuchen deine Augen zu heilen. Es ist nicht viel..."
Eilmana fühlte Aufregung in sich aufsteigen. Dann wurden auch schon Delilahs Hände auf ihrer Haut ganz warm.

Es war recht unspektakulär. Ein klein wenig weiße Magie, ein bisschen Heilung, nicht die Welt, aber für Eilmana bedeutete es viel, als sie das Licht hinter ihren geschlossenen Liedern plötzlich wieder schimmern sah. Im ersten Moment traute sie sich garnicht zu Augen zu öffnen und drehte nur den Kopf hin und her. Die Lichter veränderten sich...
Dann öffnete sie die Augen.

Delilahs Gesicht war ihrem sehr nah, fast nur eine Handbreit weit weg und sie hatte die Augen geschlossen. Ihre Hände hatten sich von ihrem Gesicht gelöst und waren in ihren Schoß gefallen. Der Rest hinter Delilah war milde gesagt SEHR verschwommen! Aber Eli konnte wieder ein bischen sehen!!!
Vor allem anderen sah sie wie die junge Lichtmagie lächelnd nach hinten klappte, sich auf dem hellen flauschigen Fleck am Boden zusammen rollte und sofort einschlief. Auf leise Ansprache gab es nur ein leises Brummen zur Antwort.

Ein Weilchen hörte Eilmana durch Delilahs leises Schnorcheln hindurch Schritte die die Treppe hinauf kamen und als die Tür sich öffnete, da sah sie es. Unscharf, wie wenn man durch eine Tonne Wasser blicken musste, aber sie sah es. Yrans:
"Was ist den hier los?"
, folgte, dass er etwas abstellte und zu ihr kam. Erst als auf knapp 30 Finger breit heran war, sah sie scharf. Und wie scharf! Er lächelte sie so glücklich an, dass es ein Herz schmelzen lassen konnte. Heiser und etwas ergriffen flüsterte er:
"Du kannst wieder etwas sehen, oder?"
Er streichelte ihre Wangen und küsste dann ihre wunderschönen Augen.
"Ähm... Wir sollten der kleinen Heilerin später danken. Hat sie sich damit schon wieder ausgenockt?"
Er grinste sanft und Eli sah es. Seine grünen Augen schimmerten so schön – wie Malagens Schuppen. Er stand auf, verschwand damit wieder in der Unschärfe und ging zu Deli.
"Ich werd sie aufs Bett legen. Sie wird vermutlich eine Weile schlafen."
Das tat er dann auch. Eli sah davon nur bunte Flecken, die sich bewegten, aber es ging vorwärts. Sie konnte sich wieder orientieren und im Nahbereich gut sehen. Zum Lesen reichte es auf jeden Fall. Als Yran dann wieder zu ihr kam, küsste er sie einmal innig, ganz als wenn er das brauchte um atmen zu können.
"Wollen wir sie hier ein bisschen allein lassen?"
Er schmunzelte.
"Wir könnten zu mir gehen ...oder zurück in die Taverne... oder hast du einen anderen Wunsch?"

((ooc: Nahsicht (30cm) vorhanden, Rest unscharf!))
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Sonntag 20. Oktober 2019, 12:56

Eli sahs neben Deli auf dem Bett sie hatte ihr ein wenig ihr Elfisches Herz ausgeschüttelt und das hatte wirklich gut getan, sie fühlte sich gelöster als zuvor, Über solche Gefühlte zu sprechen war irgendwie wohltuend und sehr befreiend. Nach einer Weile meinte Delila unvermittelt: "Weist du, vorhin beim Baden, da war ich nicht ganz bei mir, glaub ich. ...Also eigentlich bin ich mir da jetzt noch nicht mal so sicher. Hihi..."
Sie kicherte leise.
"Da war so ein Moment, da fühlte ich, dass da noch jemand... oder etwas im Raum war und dann wurde das Wasser so... hm... Nein, dafür find ich kein passendes Wort. Also... seit dem fühle ich mich schon etwas besser und würde gern mal etwas versuchen. Also ich meine einen kleinen Teil meiner Energie hab ich da irgendwie zurück bekommen...War seltsam. Aber worauf ich hinaus will..."
Plötzlich spürte Eli wie Delilah ihre Hand über sie Wandern lies, erst lag sie noch auf ihrer Schulter, dann an ihrem Hals..dann auf ihrer Wange und ruhte zum Schluss auf ihren verschlossenen Liedern.
"Ich würde dir gern diese Energie geben. Also versuchen deine Augen zu heilen. Es ist nicht viel..."
Eilmana war leicht verunsichert..sollte Delilah jetzt schon wieder an ihren Kräften zehren...
„Ähm...Delilah...meinst du das geht schon...?“
Doch Deilah lies sich wohl nicht beirren und Eilmana lies sie einfach gewähren. Sie blieb still sitzen und konnte nicht so recht glauben was vor ihren Augen passierte...

Plötzlich begannen funken vor ihren Augen zu tanzen und sammelten sich zu einem immer größer werdendem Licht. Eilmana traute ihren Augen im wahrsten Sinne, gerade nicht.
Die Wärme von Delis Händen tat unsagbar gut und Eli spürte in sich eine so grenzenlose Freude aufkeimen das sie zu weinen begann. Delilah nahm ihre Hände wieder behutsam von den Augen der Elfe....sie drehte den Kopf..sah wie sich die Helligkeit veränderte und öffnete dann langsam die Augen.
Sie blinzelte in die Grad ungewohnte Helligkeit und dann erkannte sie deutlich und klar das Gesicht von Delilah vor sich.
„Danke...“
Kam nur noch aus dem Mund der Elfe, da sackte Delilah schon vor ihr zusammen und kam auf dem weichen hellen Fleck am Boden zum liegen. Hellen blinzelte nach unten, es war sehr verschwommen...jeh weiter sie versuchte zu schauen desto undeutlicher wurde alles. Aber sie freute sich unsagbar darüber überhaupt wieder etwas sehen zu können.
Eilmana versuchte noch einmal Deli anzusprechen doch es funktionierte nicht...sie brummte leise vor sich hin. Sie war eingeschlafen...dieser Zauber musste sie wohl erneut all ihre Kräfte gekostet haben...
Eli lächelte, dann hörte sie schritte die Treppe hinauf kommen.
Als sich die Türe ins Zimmer öffnete sah Eli nur verschwommen wie sich Farben im Raum bewegten Aber sie vermutete schon das es Yran ist, die Farben seiner Kleidung und der dunkle Fleck den seine Haare in ihr verschwommenes Bild zauberten, kamen ihr bekannt vor.
Aus Reflex kniff sie ein wenig die Augen zusammen und fixierte den sich bewegenden Punkt seines dunklen Schopfes.
„Yran...?!“
"Was ist den hier los?" erklang seine Stimme....sie lächelte nur.
"Du kannst wieder etwas sehen, oder?" Er kam näher bis er direkt vor ihrem Gesicht war und es in seine Hand nahm....
Sie verlor sich in diesem Moment in seinen wunder schönen grünen Augen und nickte.
Yran lächelte so überglücklich und küsste ihre Augen die sie reflexartig schloss um ihn danach direkt wieder anzublinzeln.
"Ähm... Wir sollten der kleinen Heilerin später danken. Hat sie sich damit schon wieder ausgenockt?"
Eli sah hinunter auf den dunklen Fleck der auf dem weißen Fleck lag und brummte, sie nickte zustimmend.
„Ja...sie hat mir etwas von ihrer Kraft gegeben und jetzt kann ich wieder etwas sehe...aber...“
Sie blinzelte auf den Tisch wo Yran etwas abgestellt hatte.
„Was du dort abgestellt hast kann ich nicht erkennen alles was nicht mehr oder weniger direkt vor meiner Nase ist, sehe ich sehr verschwommen...“
„Aber wenn es jetzt schon, wieder so gut ist, bin ich wirklich überzeugt das es wieder völlig gut werden wird....“
Sie weinte wieder vor Freude und umarmte Yran der sich zu ihr aufs Bett gesetzt hatte.
Dann standen sie beide auf und Yran legte Delilah auf das Bett damit sie sich ausschlafen konnte. "Wollen wir sie hier ein bisschen allein lassen?"
Er schmunzelte.
"Wir könnten zu mir gehen ...oder zurück in die Taverne... oder hast du einen anderen Wunsch?"
Eli überlegte, dann warf sie ihm einen neckischen Blick zu und schmunzelte Frech.
„Zu dir?...in die verbotene Höhle...? na wenn wir da mal keinen Ärger von Lyn bekommen!“
Ja Yran hatte wirklich etwas in ihr erweckt...eine Freche Seite die ihm sicher auch gefiel.
Dann schaute Eli zu dem leuchten von dem sie wusste das es das Fenster bzw die Türe zum Balkon war und kniff erneut die Augen zusammen um zu erahnen wie das Wetter gerade war...
„Wie Spät ist es..? wie lange habe ich eigentlich geschlafen? ich weis nicht mal welche Zeit es war als wir hier her kamen, ich hab völlig das Zeitgefühl verloren!“
Sie nahm mit einer Hand das Handgelenk ihrer anderen Hand und streckte sich so sehr sie konnte um anschließend ausgiebig zu gähnen.
„Hm...was machen die anderen?...Oh Yran weist du was....Ich habe etwas geträumt...von einem Drachen...“
Plötzlich kam dieser Entusiamus wieder in ihr hoch den sie verspürte als sie mit Deli gesprochen hatte. Sie berührte Yrans Brust mit ihren Händen und wirkte etwas hibbelig.
„Ich sahs auf einem Drachen mit türkisfarbenen Schuppen und braunen Stacheln auf dem Rücken...für einen Augenblick hatte ich im Traum sogar das Gefühl selbst der Drache gewesen zu sein...dann war ich wieder ich und du sahst hinter mir...es war wundervoll...der Wind wehte durch mein Haar und es fühlte sich so real an...“
Sie strahlte und kam ihm so nah wie möglich um ihn gut zu erkennen.
„Also wenn ich so drüber nachdenke...“
Sie senkte den Kopf und legte ernst überlegend den Fingerknöchel auf ihre Lippen...
„Ich glaube bevor wir irgend etwas anderes machen..würde ich gerne Malagen von diesem Traum erzählen...ich dachte erst ich hätte von ihm geträumt aber als ich die Schuppen Farbe des Drachen sah wusste ich das er es nicht gewesen sein kann...aber ich hab das Gefühl es ihm erzählen zu müssen...!“
Sie schaute wieder hoch zu Yran stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn auf die Wange.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Montag 21. Oktober 2019, 08:51

"Wir könnten zu mir gehen ...oder zurück in die Taverne... oder hast du einen anderen Wunsch?"
Eli überlegte, dann warf sie ihm einen neckischen Blick zu und schmunzelte Frech.
„Zu dir?...in die verbotene Höhle...? na wenn wir da mal keinen Ärger von Lyn bekommen!“
Ja, Yran hatte wirklich etwas in ihr erweckt, eine freche Seite die ihm sehr gefiel. Eli schaute zu dem Leuchten, von dem sie wusste das es das Fenster bzw. die Tür zum Balkon war und kniff erneut die Augen zusammen um zu erahnen wie das Wetter gerade war.
„Wie Spät ist es..? wie lange habe ich eigentlich geschlafen? ich weis nicht mal welche Zeit es war als wir hier her kamen, ich hab völlig das Zeitgefühl verloren!...Hm...was machen die anderen?...Oh Yran weist du was....Ich habe etwas geträumt...von einem Drachen...“
Plötzlich kam dieser Enthusiasmus wieder in ihr hoch den sie verspürte als sie mit Deli gesprochen hatte. Sie berührte Yrans Brust mit ihren Händen und wirkte etwas hibbelig.
„Ich saß auf einem Drachen mit türkisfarbenen Schuppen und braunen Stacheln auf dem Rücken...für einen Augenblick hatte ich im Traum sogar das Gefühl selbst der Drache gewesen zu sein...dann war ich wieder ich und du sahst hinter mir...es war wundervoll...der Wind wehte durch mein Haar und es fühlte sich so real an...“
Sie strahlte und kam ihm so nah wie möglich um ihn gut zu erkennen und er kam ihr gern entgegen.
„Also wenn ich so drüber nachdenke...“
Sie senkte den Kopf und überlegte.
„Ich glaube bevor wir irgend etwas anderes machen..würde ich gerne Malagen von diesem Traum erzählen. Ich dachte erst, ich hätte von ihm geträumt aber als ich die Schuppen Farbe des Drachen sah wusste ich das er es nicht gewesen sein kann, aber ich hab das Gefühl es ihm erzählen zu müssen...!“
Sie schaute wieder hoch zu Yran, stellte sich auf die Zehenspitzen und küsste ihn auf die Wange. Er brummte genüsslich, ließ seine Hand zu ihrem Hintern gleiten, griff einmal etwas beherzter in ihr weiches Fleisch und gab ihr dann einen kleinen verspielten Klaps.
"Gut, dann komm. Er ist bei der Taverne und passt auf Darna auf..."
Sein Blick bekam kurz einen entrückten Ausdruck, dann korrigierte er sich:
"...äh, nein, er sitzt im Eingangsbereich zur Therme."
Yran nahm Eilmana bei der Hand und führte sie die Treppe runter. Es war gut, dass er dabei war, denn 30 cm Sichtweite reichten leider so überhaupt nicht. Um sich zu orientieren oder selbständig Strecken zurück zu legen. Nicht mal den Boden zu ihren Füßen sah sie scharf. Für ihr Gehirn war diese Unschärfe eher unangenehm und Eilmana spürte, wann immer sie versuchte in die Ferne zu schauen und da etwas zu fixieren, dann begann ihr Kopf zu schmerzen. Sie musste wirklich lernen mit ihren Kräften zu haushalten. So etwas wollte sie sicher nicht noch einmal erleben.
An Yrans Arm konnte sie sich aber auf seine Schulter konzentrieren, weil sein Gesicht, während des Gehens manchmal verschwamm. Es war bei weitem noch nicht wieder alles gut, aber es war ein Anfang und die Hoffnung die Delilah ihr damit geschenkt hatte, die war mehr wert, als alles andere. Na ja, vielleicht war Yrans Liebe auch was wert.
Er sah sie immer wieder glücklich an, hielt kurz an um sie plötzlich leidenschaftlich zu küssen, oder nahm sie auf den Arm um ein Stück zu rennen oder sie herum zu wirbeln.
Ihre Welt bestand im Moment wirklich nur aus Yran.

(weiter bei: (unter) Der Drachenzahn und seine ersten Gäste)
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Dienstag 2. Februar 2021, 08:44

(Eilmana kommt von: Hort der Gebeine)

Sie rappelten sich wieder auf und Eilmana konnte mit jeder Sekunde im Freien fühlen, wie der Druck von ihr wich. Es war nur ein kurzer Ausflug auf den Friedhof der Magie gewesen, aber es war ihr klar, dass sie diesen Ort nie wieder betreten sollte...oder wollte. Die Konsequenzen wären verehrend.
„Geht es dir jetzt besser?“
, fragte Delilah neben ihr. Das Mädchen mit den goldenen Locken hatte aufgehört zu glühen, als sie das Sonnenlicht traf. Oder sah man es einfach nur nicht mehr? Was da eben genau passiert war, das blieb noch offen.
„Warum bist du zu mir gekommen?“
, fragte Delilah stattdessen.
„Mir wurde gesagt, dass nur ich an diesem Ort studieren darf.“
DAS glaubte Eilmana ihr sicher ungesehen. Aber warum hatte sie man dann zu ihr hinein geschickt? Ach ja... der Geist! Da war ja was. Eilmana sah sich um und weder Tarmas noch Yran waren zu sehen. Wahrscheinlich waren sie, nachdem sie den Friedhof betreten hatte wieder ihren Tätigkeiten nachgegangen. So hatte Eilmana einen Moment allein mit der anderen dem Licht geweihten Magi. Also wiederholte sie noch einmal ihre Frage:
„Wer war das? Kennst du ihn? Er flüchtet immer wenn ich ihn sehe, bitte ich muss es wissen wenn du etwas weist!“
Delilah wirkte sofort etwas nervös und sah sich um.
„Du kannst ihn also auch sehen?“
, fragte sie zurück und kaute dann niedlich auf ihrer Unterlippe. Menschen waren so unendlich jung an Jahren, wenn sie noch so klein waren. Dieses Mädchen war kaum dem Kind-sein entwachsen und doch schon so stark... Eilmana nickte als Antwort und nach einigem Zögern antwortete Delilah dann:
„Da du ihn auch siehst, bringt es wohl nichts es zu leugnen. Aber ich hab ihm versprochen, den Anderen nichts zu sagen. ...noch nicht. Er will... sie unverfälscht beobachten. Also wenn ich dir sagen soll, wer er ist musst du mir schwören dein Wissen erst zu offenbaren, wenn er soweit ist!“
Sie verschränkte die Arme vor der Brust und schaute ernst... so gut es ihr mit der niedlichen Stupsnase und den winzigen Sommersprossen eben möglich war.
„..sonst sag ich gar nichts!“
Ein Schatten fiel kurz über sie und hoch am Himmel sah man Ignizor kreisen. Die Sonne stand etwas höher. Wie lange Eilmana dort drin gewesen war, konnte sie nicht mehr sagen. Aber irgendwie kam es ihr jetzt vielleicht länger vor, als sie gedacht hatte. Sicher hatte sie viele Fragen an Delilah, aber diese wollte erst reden, wenn Eilmana sich zu schweigen verpflichtete. Was also tun? Sie hatte den Auftrag bekommen mehr über diese Geschehnisse heraus zu finden. War es dann in Ordnung die Ergebnisse nicht sofort weiter zu geben? So wie es sich angehört hatte, brauchte es nur noch etwas ...Zeit. Konnte sie ihm die geben?
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Freitag 5. Februar 2021, 17:54

In aller letzter Sekunde kanalisierte Deli die Überschüssige Magie die sich in Eli aufbaute und schaffte es so die junge Elfe und sich aus dem Drachenfriedhof zu bringen.
Eli bemerkte das nur noch am Rande, sie hatte selber nicht mitbekommen wie ihre Hände zu leuchten begannen, sie hatte nur einen Druck in sich gespürt der immer größer wurde und der ein Ventil suchte. In dem Augenblick wo Deli diese angestaute und überschüssige Magie in sich aufnahm spürte Eli eine gewisse Erleichterung, der Druck viel zu einem Teil von ihr ab, aber das hatte zur folge das die Kälte in ihrem Körper stärker wurde! Ihre Magie hatte die Kälte noch versucht abzuwehren.
Glücklicherweise schaffte sie es gerade so noch nicht Bewusstlos zu werden und stolperte an Delis Arm Richtung Ausgang.

Draußen angekommen sackte Eli auf den knien zusammen und rang nach Atem. Es fühlte sich an als hätte sie gerade einen Marathon hinter sich gebracht, ihre Lunge brannte, ihre Muskeln zitterten und brannten, aber der Druck der sich da drinnen aufgebaut hatte viel nun gänzlich von ihr ab. Langsam bekamen ihre Fingerspitzen und ihre Lippen wieder eine normale Farbe und nach einigen Augenblicken sackten sie nach hinten und setzte sich einfach auf den Boden.

„Geht es dir jetzt besser?“ fragte Deli

Sie Sah Deli an, die Sonne schien auf sie beide nieder und langsam wurde Eli wieder klarer was gerade dort oben geschehen war.
Sie blickte zurück zu den Gewaltigen Toren des Friedhofs und ein Schauer überkam sie kurz.
Dann blinzelte sie Deli wieder an und man sah in ihrem Gesicht wie überrascht Eli gerade war.
„Du hast meine Magie in dich aufgenommen und uns gerettet...D...Danke..:!“
Sie klang immer noch etwas außer Atem was aber mit jeder Minute besser wurde.
Sie schüttelte ihren Kopf, sie war immer noch Perplex, lächelte jetzt aber wieder.
„Ich hab ja schon gesehen was du alles kannst, aber es hat mich dennoch sehr überrascht. Ich stand schon lange nicht mehr so nah an einem Ausbruch meiner Magie wie gerade eben....ich möchte nicht wissen was ich angerichtete hätte wenn du nicht gewesen wärst..!“

Dann richtete sie sich wieder auf, ihre Beine hatten wieder Kraft und sie klopfte sich langsam den Staub von ihrem Po.

„Warum bist du zu mir gekommen?“
„Mir wurde gesagt, dass nur ich an diesem Ort studieren darf.“

Eli zog die brauen zusammen und schmunzelte. „Ja das glaub ich dir aufs Wort, ich lege auch keinen großen Wert darauf jemals wieder einen Fuß dort hinein zu setzten, dafür bin ich einfach zu Empathisch...schätze ich, Yran und Tarmas hatte mich zwar gewarnt aber sie meinten ich sollte gehen.“
Sie Sah die junge Lichtmagie an und legte ihr eine Hand auf die Schulter als sie ihre Frage von vorhin wiederholte.
Delilah antwortete vorerst mit einer Gegenfrage, die Elis letzten Zweifel zerstreute.
„Du kannst ihn also auch sehen?“ Eli nickte langsam und ernst um das zu bestätigen.
Sie Beobachtete wie dieses Mädchen süß auf ihrer Unterlippe rumkaute...

Sie scheint sehr zerrissen zu sein was dieses Thema angeht...aber warum....?

Diese Gedankliche Frage sollte sich zumindest Teilweise bald aufklären als Deli sich zu einer etwas ausführlicheren Antwort inkl. Gegenfrage durchringen konnte: „Da du ihn auch siehst, bringt es wohl nichts es zu leugnen. Aber ich hab ihm versprochen, den Anderen nichts zu sagen. ...noch nicht. Er will... sie unverfälscht beobachten. Also wenn ich dir sagen soll, wer er ist musst du mir schwören dein Wissen erst zu offenbaren, wenn er soweit ist!“ Und mit dem Versuch ernst auszusehen führte die kleine Lichtmagie hinzu: „..sonst sag ich gar nichts!“
Eli musste sich ein schmunzeln verkneifen, dieses Mädchen war wirklich Zucker süß. Sie sah das es Delih schon sehr ernst war und Deli brachte Auch Eli jetzt in einen Konflikt den sie nur schwer lösen konnte. Sie wollte ehrlich sein, zu allen! Aber in erster Linie musste sie zu ihrer Familie ehrlich sein, das war ihr nicht einfach nur wichtig, das war auch ihre oberste Pflicht als neues Mitglied von Drachmar. Dennoch mochte sie Deli, sie hätte sie niemals anlügen könne, sie wollte aber wissen was los ist, zumal das ja auch ihre Aufgabe war....
Eli hatte die Angewohnheit in solchen Situationen eher auf ihren Fingerknöchel zu beißen, was sie auch diesmal tat. In diesem Augenblick verdeckte ein Schatten die Sonne, sie sah nach oben auf die große Siluette von Ignitzor der gerade über sie hinweg flog um die Stadt zu bewachen.
Eli senkte ihren Kopf wieder und seufzte.

Hm..ich kann mein versprechen gegenüber dem König und den anderen nicht brechen, aber wenn ich ihnen sagen das ich dem ganzen nachgehe der Geist nichts im Schilde führt und sich bald offenbaren wird....das wird eine schwierigere Aufgabe als ich dachte.

Sie blickte Deli in die Augen und zog die brauen hoch.
„Lass mich dir erst einmal etwas erklären. Die Drachenritter wissen schon von mir das ich ihn sehen kann und das ich ihn nun schon 2x beobachtet habe es ist meine Aufgabe ihn zu beobachten und heraus zu finden was er möchte. Also völlig unverfälscht ist es nun leider ohnehin nicht mehr weil sie wissen das hier jemand umher geht den sie nicht sehen können! Wenn er nichts schlimmes im Schilde führt kann ich ihm sicherlich etwas Zeit einräumen, wenn ich aber den Eindruck habe das er Drachmar schadet muss ich das auch unverzüglich weiter geben, aber ich müsste auch dieses Gespräch weiter geben ebenso wie die Tatsache das du ihn sehen kannst. Und wenn die anderen den Eindruck haben das wir es wissen werden sie sicherlich nicht so viel darüber reden wie ich jetzt gerade...!“
Sie sah Deli an und verzog etwas schuldbewusst den Mund, es tat Eli sichtlich Leid so hart zu sein aber ihr viel auch nichts anderes ein als mit möglichst offenen Karten zu spielen, sie wollte und konnte ihre neue Heimat nicht belügen und jemanden anderem versprechen nichts zu sagen. Ein Versprechen war nun mal ein versprechen und sie wollte auch Delilah nicht enttäuschen oder verletzten.
Dennoch hoffte Eli das sie von Deli eine etwas ausführlichere Antwort bekommen würde den auch sie war unfassbar neugierig.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Freitag 12. Februar 2021, 09:05

Eilmana geriet genauso wie Delilah in die Zwickmühle und kaute an ihrem Fingerknöchel. Dann sprach sie:
„Lass mich dir erst einmal etwas erklären. Die Drachenritter wissen schon von mir das ich ihn sehen kann und dass ich ihn nun schon zwei mal beobachtet habe. Es ist meine Aufgabe ihn zu beobachten und heraus zu finden was er möchte. Also völlig unverfälscht ist es nun leider ohnehin nicht mehr weil sie wissen das hier jemand umher geht den sie nicht sehen können! Wenn er nichts schlimmes im Schilde führt kann ich ihm sicherlich etwas Zeit einräumen, wenn ich aber den Eindruck habe das er Drachma schadet, muss ich das auch unverzüglich weiter geben, aber ich müsste auch dieses Gespräch weiter geben ebenso wie die Tatsache das du ihn sehen kannst. Und wenn die anderen den Eindruck haben, dass wir es wissen, werden sie sicherlich nicht so viel darüber reden wie ich jetzt gerade...!“
Sie sah Deli an und verzog etwas schuldbewusst den Mund, es tat Eli sichtlich leid so hart zu sein aber ihr viel auch nichts anderes ein als mit möglichst offenen Karten zu spielen, sie wollte und konnte ihre neue Heimat nicht belügen und jemanden anderem versprechen nichts zu sagen. Ein Versprechen war nun mal ein versprechen und sie wollte auch Delilah nicht enttäuschen oder verletzten. Dennoch hoffte Eli das sie von Deli eine etwas ausführlichere Antwort bekommen würde, denn auch sie war unfassbar neugierig. Delilah drehte eine ihrer goldenen Locken zwischen den Fingern und dachte nach. Erst als sie die Haarsträhne zu einer perfekten Korkenzieherlocke gedreht hatte, sprach sie:
„Er würde niemanden hier etwas antun oder weh tun! Kann er auch gar nicht... er ist ja nur ein Geist, wie du ja auch bemerkt hast und eben nur von uns Lichtmagi in dieser Form zu sehen. Er will lernen wie wir...“
, verteidigte Delilah leidenschaftlich ihren Freund.
„... er ist nur neugierig... und...“
Sie stockte, da sie merkte, dass sie im Begriff war zu viel zu sagen. Das junge Mädchen straffte die Schultern und begann dann zu grinsen.
„Da du ihn schon gesehen hast und die Anderen aus der Familie schon Bescheid wissen, vielleicht... kannst du erraten wer er ist? Dann würde ich es ja nicht verraten und hätte mein Versprechen nicht gebrochen.“
Sie stemmte eine Hand in die Hüfte und klopfte mit der anderen an ihr Kinn.
„Wenn du von selbst errätst wer er ist, dann kann ich es bestätigen. Sonst schweige ich.“
Dabei ging sie ein bisschen auf und ab.
„Du kannst mich auch immer wieder fragen, aber ich werde keine Hinweise geben. Wenn er sich selbst durch sein Auftauchen verrät, dann ist das nicht meine Schuld. Also beobachte ihn, wenn er zu neugierig ist. Ich bin hier und studiere die „Alten“.“
Damit wandte sie sich wieder der großen Tür zu, die sie prompt für sie einen Spalt breit öffnete. Sie legte eine Hand an den Rahmen und fragte:
„Hast du eine Idee? Wenn nicht, dann lerne ich weiter und wenn du soweit bist, dann klopfe einfach an und ich komme raus.“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 27. Februar 2021, 17:02

Eli beobachtete wie Deli eine Haarsträhne in ihren Fingern drehte bis sie eine perfekte Locke geworden war und lauschte dann Delis Worten:
„Er würde niemanden hier etwas antun oder weh tun! Kann er auch gar nicht... er ist ja nur ein Geist, wie du ja auch bemerkt hast und eben nur von uns Lichtmagi in dieser Form zu sehen. Er will lernen wie wir...“ „... er ist nur neugierig... und...“

Eli sah das sie Stockte und blickte sie an, „Und was...? bitte sag es mir!“
Sie Sah wie Deli grinste und der Elfe wurde mal wieder bewusst das sie sich wie immer an der Sprichwörtlichen Nasen herum führen lies.

„Da du ihn schon gesehen hast und die Anderen aus der Familie schon Bescheid wissen, vielleicht... kannst du erraten wer er ist? Dann würde ich es ja nicht verraten und hätte mein Versprechen nicht gebrochen.“
Nun stockte Eli und zog eine braue hoch...
„Wenn du von selbst errätst wer er ist, dann kann ich es bestätigen. Sonst schweige ich.“
Eli hörte Deli zu und verzog nun auch noch den Mund,... meinte die kleine Lichtmagi das ernst...wollte sie tatsächlich in einer solche Lage ein Ratespiel daraus machen....

„Du kannst mich auch immer wieder fragen, aber ich werde keine Hinweise geben. Wenn er sich selbst durch sein Auftauchen verrät, dann ist das nicht meine Schuld. Also beobachte ihn, wenn er zu neugierig ist. Ich bin hier und studiere die „Alten“.“
Dann ging Deli auf das große Tor zu und öffnete es einen Spalt breit. Eli lief sogleich ein Schauer über den rücken als sie die Kälte spürte die dort hinaus kam.
„Hast du eine Idee? Wenn nicht, dann lerne ich weiter und wenn du soweit bist, dann klopfe einfach an und ich komme raus.“

Eli Blinzelte das kleine Mädchen völlig überrumpelt an, sie meinte das tatsächlich ernst....Das konnte sie doch nicht machen...Eli hatte hier eine Aufgabe und dieses kleine Mädchen spielte mit ihr...lies sie zappeln und sie war wiedermal nicht wortgewandt und geschickt genug um die Situation zu ihren Gunsten zu wenden.
Die Elfe schüttelte den Kopf, stand auf und hielt Deli sanft am Handgelenk fest.

„Delilah, warte bitte, die einzige Vermutung die ich bisher hatte, war das es der Geist von Leons Vater sein konnte weil er Leon in seiner Statur sehr ähnlich war...das es der Geist eines Drachen ist kann ich mir nicht recht vorstellen bei der Menschlichen Gestalt die er annimmt und das es der Geist eines ehemaligen Bewohners Drachmars ist kann ich mir ebenso wenig erklären.
Steht dieser Geist mit Leon oder seinem Vater in Verbindung? Und wenn er sich dir anvertraut, kannst du ihm vielleicht sagen das ich auch erst einmal nur mit ihm sprechen möchte....ich meine...ich bin auch neugierig und wenn er sich im Schlaf mit meiner Naira beschäftigt möchte ich zumindest wissen wer er ist und warum er hier ist. Schließlich sieht man einen Geist ja nicht jeden Tag!“

Ihre grünen Augen funkelten die andere Lichtmagi entschlossen und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an. Sie wollte unbedingt eine Antwort oder zumindest irgend einen hinweis...irgednwas!
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 3. März 2021, 17:12

Eli blinzelte das kleine Mädchen völlig überrumpelt an, sie meinte das tatsächlich ernst. Die Elfe schüttelte den Kopf, stand auf und hielt Deli sanft am Handgelenk fest.
„Delilah, warte bitte, die einzige Vermutung die ich bisher hatte, war das es der Geist von Leons Vater sein konnte weil er Leon in seiner Statur sehr ähnlich war...“
Als Reaktion bekam sie von Delilah einen Gesichtsausdruck, den man eigentlich ganz gut als „Nö“ interpretieren konnte. Delilah war halt jung und so auch leicht zu lesen.
„Das es der Geist eines Drachen ist kann ich mir nicht recht vorstellen bei der menschlichen Gestalt die er annimmt ...“
Delilahs Mundwinkel zuckten, dann presste sie die Lippen aufeinander, als müsste sie sich verbieten dazu etwas zu sagen. Irgendetwas an dieser Aussagen war wohl schon irgendwie richtig und Delilah hätte wohl gern dagegen argumentiert.
„...und das es der Geist eines ehemaligen Bewohners Drachmas ist kann ich mir ebenso wenig erklären.“
Wenigstens hier entspannte sich ihr Gesichtsausdruck und bestätigte in gewisser Weise die Aussage. Das Mädchen war wirklich keine Schauspielerin. ...zu Eilmanas Glück. Sie war zu lesen wie ein offenes Buch, aber auch hier war jeder Satz halt Auslegungssache.
„Steht dieser Geist mit Leon oder seinem Vater in Verbindung?“
Gelangweilt. ...das Thema hatte sie wohl schon innerlich abgehakt.
„Und wenn er sich dir anvertraut, kannst du ihm vielleicht sagen dass ich auch erst einmal nur mit ihm sprechen möchte?“
Delilah neigte den Kopf und zuckte leicht mit den Schultern. Sicher könnte sie das nur ob es von Erfolg gekrönt war, würde ER dann wohl entscheiden.
„...ich meine...ich bin auch neugierig und wenn er sich im Schlaf mit meiner Naira beschäftigt möchte ich zumindest wissen wer er ist und warum er hier ist.“
Delilah lächelte verständig. Die Sorge um das Drachenkind konnte sie gut nachvollziehen, aber sie selbst sorgte sich da in keinster Weise, was etwas beruhigend auf Eilmana wirken könnte, wenn sie darüber nachdachte.
„Schließlich sieht man einen Geist ja nicht jeden Tag!“
Eilmanas grüne Augen funkelten die andere Lichtmagi entschlossen und mit einer gewissen Ernsthaftigkeit an. Sie hatte unbedingt eine Antwort oder zumindest irgend einen Hinweis gewollt. Und sie hatte in diesem Gesicht eine menge lesen können. Es war eigentlich gar nicht so schwer aus Delilah etwas heraus zu bekommen, wenn man auch falsche Sachen von sich gab. So konnte sie im Ausschlussverfahren sich sogar ohne Worte an die Lösung des Rätsels heran tasten. Zumindest wusste sie schon mal ziemlich sicher, dass der Geist zwar die Form eines humanoiden Wesens gewählt hatte, aber nicht unbedingt eines war. Also war der Geist doch ein Drache? Ein Drache, der sich für einen Menschen hielt vielleicht? Warum? ...Plötzlich kam ihr ein merkwürdiger Gedanke... Womit identifizierte sich ein Küken, wenn es geboren wurde. Es nahm die erste Form an, die es sah... eine humanoide Form in diesem Fall. Warum die Ähnlichkeit zu Leon? Zufall? Gefallen? Guter Geschmack? Leon war eine Augenweide! Eilmanas Herz war vergeben, aber der junge Mann hatte etwas! Vielleicht hatte der Geist auch eine Form gewählt um einer bestimmten Person näher zu sein? Bisher hatte er sich vor allem Delilah gezeigt. Eilmana musterte noch einmal das Mädchen aus Jorsa. Ihre blonden Locken, das fröhliche Gesicht, die offene Art. Sie war ein „Sonnenschein“ in all den Schatten...und sie war unschuldig.
...auch etwas das Drachen aus einem unerfindlichen Grund mochten...
Trotzdem hatte Eilmana etwas wie „erkennen“ gespürt, in seiner Gegenwart. Also war sie ihm auch schon in irgendeiner Form begegnet.
Erriet sie vielleicht jetzt um wen es sich handelte, oder brauchte es noch ein paar Behauptungen um in Delilahs Gesicht zu lesen? Sie konnte ja auch direkt Fragen stellen, nur wollte das Mädchen eben halt nur wirklich „Ja“ sagen, wenn sie es erriet. Dazwischen lagen aber noch viel andere Möglichkeiten um Informationen aus ihr heraus zu kitzeln, wie sie gerade gemerkt hatte. Das Delilah das ganze in eine Art Ratespiel verwandelt hatte, bedeutete nicht, dass sie um den Ernst nicht wusste. Sie hatte eben nur eine verspielte Art zu denken und einen Weg gefunden Eilmana so zu helfen. Menschen waren schon „lustig“! Allein dieses Mädchen zu studieren... machte mehr Spaß, als den Eilmana sich vielleicht eingestehen wollte! Menschen waren schon immer ihr heimliches Interesse gewesen. Und Delilah war so unverfälscht und ehrlich in ihrer Mimik, dass es nicht schwer war, noch etwas aus ihr heraus zu bekommen. Selbst den körperlichen Kontakt hatte sie nicht unterbrochen, als Eilmana sie am Handgelenk fest gehalten hatte. Ganz im Gegenteil, sie hatte während der Fragen ihre Hand sanft gelöst, ihre Finger zwischen die der Elfe geschoben und sie zu einem Stein geführt, wo sie sich ganz selbstverständlich setzten. Die Unterhaltung konnte also weiter gehen.
„Weist du eigentlich etwas über die Natur von Geistern? Ich meine was sie sind?“
Delilah hatte eine weitere Möglichkeit gefunden, Eilmana „theoretisch“ noch ein paar Tipps zu geben, indem sie eben „theoretisierte“:
„Geister sind ja nicht im eigentlichen Sinne lebendig. Aber... hier in Drachma, da hast du schon erlebt, dass die Seele eines Verstorbenen in etwas anders verwandelt werden kann. Nicht dass es er das ist! Das behaupte ich nicht! Aber vielleicht kannst du dir hier mit all der Magie vorstellen, dass eine Seele ...ähm... vielleicht sogar im Kreislauf des Lebens ..“neu“ sein kann?“
Das Wort „neu“ hatte sie schon sehr betont.
„Du warst im Gelege und hast ihn dort nicht gesehen, nicht wahr?“
Sie grinste und ihr Gesicht sagte: ...weil er eben nicht dort war, sondern....???
Sie sah sich bedeutungsvoll um. Sie waren in Drachma. Also war der Geist schon vor Nairas „Geburt“ in Drachma. Vor ihr! ...vielleicht genauso „neu“ wie sie...
Mehr war erst einmal nicht aus dem Mädchen heraus zu bekommen. Händchen haltend saßen die beiden da und dachten nach, wie sie noch einander und damit ihrer Familie helfen konnten. Delilah hatte zwar keinen Drachen, aber sie gehörte gefühlsmäßig irgendwie auch dazu. Sie hatte sich entschieden zu bleiben. Sie war nun auch ein Bürger Drachmas.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Donnerstag 4. März 2021, 20:12

Eilmana konnte in Delis Gesicht so einiges erkennen, mehr als sie vermutet hätte.
Während sie so vor der jungen Menschenfrau stand und ihr in die goldenen Augen sah spürte sie plötzlich wie sie den lockeren griff von Eli löste, aber nicht um ihre Hand weg zu nehmen, sondern um ihre Finger zwischen ihre zu schieben.
Eli blinzelte, sie hatte die junge Frau, die eigentlich noch fast ein Mädchen war gerade mit einigen Fragen gelöchert und obwohl dieses Wesen kein einziges Wort zu den ersten Fragen gesäuert hatte, konnte Eli dennoch erkennen in welchen Punkten sie sehr Falsch lag oder eher schon in die richtige Richtung gegangen war.

Sie blinzelte, blickte auf die verschränkten Hände und blickte wieder verwundert zu Deli bevor sie ihren Kopf leicht auf die Seite legte und Deli etwas schräg und seeehr neugierig ansah.

Elis Augen begannen noch mehr zu funkeln und aus ihrer anfänglichen Not die sie verspürt hatte wurde gerade eine Absolut ausgewachsene Neugier mit einer großen Schippe voll Spaß dabei.

Wenn Delilah die Drachen Studierte, dann Studierte Eli neben bei immer die Menschen....und im Gegensatz zu Yran, Tarmas, Protho und Lyn war Delilah noch kein Drachenritter der viele hundert Jahre alt war und eine Art Geheimsprache beherschte. Sie war ein Mensch der auch bisher wohl nur das Mensch sein kannte. So offen, unverfälscht und auf eine erquickende Weise Emotional. Sicherlich, Delilah war, zumindest bisher, nicht so Emotional extrem gewesen wie Eli es derweilen werden konnte, doch gerade das was Delilah hier an kleinen Reaktionen in ihrem Gesicht zeigte erwies sich für die Elfe als äußerst Spannend.

Hätte sie diese Unterhaltung mit einem Elfen gehalten, wären die Antworten, knapp und unmissverständlich Sachlich ausgefallen. Aber hier musste sie sich richtig Anstrengen die Gefühle und Reaktionen eines Menschen zu lesen und gleichzeitig gab dieser Mensch ihr so aber auch die Möglichkeit etwas herrauszufinden. Das wäre bei einem anderen Elfen wohl kaum möglich gewesen.
Ja das entfachte Elis Kampfgeist und ehe sie es bemerkt hatte sahs sie mit Deli auf einem Stein nahe des Drachenfriedhofs in der Sonne.

„Weist du eigentlich etwas über die Natur von Geistern? Ich meine was sie sind?“

die Elfe blickte Deli an und schüttelte sacht, ein wenig unsicher ob sie nicht doch etwas wusste, den Kopf.

Sie dachte einen Augenblick nach, aber sie erinnerte sich nicht darüber etwas gelesen zu haben, es hatte sie früher nicht sonderlich interessiert was Geister so taten.
Die Nonverbalen antworten von Delilah klangen aber noch in Eilamanas Kopf nach und hinterließen eine Spur von Ideen.
Doch bevor sie etwas sagte hörte sie Deli weiter zu, die Lichtmagie zeigte sich nun doch recht offen und Eilmana beschlich das Gefühl das auch sie Spaß an diesem kleinen Ratespiel hatte.

„Geister sind ja nicht im eigentlichen Sinne lebendig. Aber... hier in Drachma, da hast du schon erlebt, dass die Seele eines Verstorbenen in etwas anders verwandelt werden kann. Nicht dass es er das ist! Das behaupte ich nicht! Aber vielleicht kannst du dir hier mit all der Magie vorstellen, dass eine Seele ...ähm... vielleicht sogar im Kreislauf des Lebens ..“neu“ sein kann?“

Eilmana hörte ihr sehr genau zu und auf die Frage hin nickte sie sachte.

„Du warst im Gelege und hast ihn dort nicht gesehen, nicht wahr?“

Elis Augen wurden größer und mit einem Gesichtsausdruck der „Erkenntnis“ blinzelte sie Deliah noch ungläubig an. Konnte das sein....oder lag sie wieder völlig Falsch.

Sie kniff nun ein Auge etwas zusammen und grübelte. Im Gelege nicht gesehen, vielleicht doch ein Drache, neue Seele....der einzige Drache der wiedergeboren wurde, wäre Darnas Drache....sie wusste von Yran das Naira eine „Neugebrorene“ war mit einer jungen und unerfahrenen Seele. Daher sollte sie bei ihr auch vorsichtig sein sie nicht zu schnell wachsen zu lassen. Yran hatte aber auch gesagt das bei Drachen die „Wiedergeboren“ wurden das einfacher möglich ist.

Aber wieso sollte die Seele von einem Drachen der doch lebt gleichzeitig als Geist umher laufen.... Andererseits würde die enge Bindung von Darna zu Leon die Gestalt erklären....

Eli bemerkte irgendwann das sie wieder grübelte, sie hatte immer Angst Falsche Aussagen oder Fragen zu stellen, aber sie hatte ja vorhin bemerkt das selbst falsche Aussagen halfen der Antwort näher zu kommen. Also fasste sie sich ein Herz, Blickte Delilah an und äußerte ihre Vermutung die gleichzeitig eine Frage beinhaltete: „Ist es etwa die Alte Seele von Darnas Drachenbaby?, aber wenn das so ist, wie kann das sein....er Lebt doch...ist es bei „Geistern“ nicht Voraussetzung das sie im Irdischen Leben nicht mehr Existieren?“

Dann lachte Eli und schüttelte kurz ihren Kopf bevor sie ihren Blick kurz gen Himmel richtete.
„Entschuldige, es muss sicherlich sehr Amüsant sein, das eine Elfe die schon 180 Jahre gelebt hat, solche Dinge nicht weis.....und dann so Dumme Fragen stellt.“

Sie blickte Delilah wieder an und schmunzelte mit einem Mundwinkel.

„Aber ohne zu Fragen komme ich wohl nicht weiter....!?“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Freitag 5. März 2021, 11:33

Ja, das Rätseln begann tatsächlich Spaß zu machen und auch falsche Fragen waren etwas gutes, stellte Eilmana schnell fest. Aus Fehlern lernte man manchmal schneller als aus Erfolgen. Also fasste sie sich ein Herz, blickte Delilah an und äußerte ihre Vermutung die gleichzeitig eine Frage beinhaltete:
„Ist es etwa die Alte Seele von Darnas Drachenbaby?...“
Delilah blinzelte irritiert drei mal schnell hintereinander.
"..., aber wenn das so ist, wie kann das sein....er lebt doch...ist es bei „Geistern“ nicht Voraussetzung das sie im Irdischen Leben nicht mehr existieren?“
Die Augen des jungen Mädchens weiteten sich und ihr Kopf ruckte ein Stück zurück, als ob sie sagen würde: **Himmel nein, gaaaaaanz kalt.** Eigentlich hatte Eilmana ihre Frage schon selbst negiert gehabt, aber Delilahs Reaktion bestätigte, dass dies also auch nicht der richtige Pfad war. Aber sie lächelte sofort wieder und dann lachte Eli und schüttelte kurz ihren Kopf bevor sie ihren Blick kurz gen Himmel richtete.
„Entschuldige, es muss sicherlich sehr amüsant sein, das eine Elfe die schon 180 Jahre gelebt hat, solche Dinge nicht weis.....und dann so dumme Fragen stellt.“
Sie blickte Delilah wieder an und schmunzelte mit einem Mundwinkel.
„Aber ohne zu Fragen komme ich wohl nicht weiter....!?“
Delilah sah sie mit Erstaunen an:
„180 Jahre bist du schon alt???“
Das war wohl doch etwas neues für das Mädchen. Sie musterte die Elfe unverhohlen von oben bis unten und wieder hinauf.
„So alt siehst du gar nicht aus...!“
Plötzlich mussten sie beide lachen. Dem Aussehen nach hätte man sie für gleichaltrig halten können. Beide wirkten jung und unverdorben, sahen einander sogar in kleinen Details ein bisschen ähnlich, sogar dass sie beide gerne lachten und Lichtmagi waren, machte sie einander ähnlich, aber doch gab es so viel, was sie von einander unterschied und einzigartig machte. Dieses menschliche Herz musste gewaltig sein, dass es das Leid und den Tod der „Alten“ ertragen konnte und sie sogar studierte, etwas das Eilmana nicht vermochte und anders herum, Eilmanas emotionales Wesen öffnete sich für die Menschen, für fast jedes Wesen und ihre Magie war tief und unerforscht wie das unergründliche Meer. Beide hatten auf ihre Weise ein unglaubliche Potenzial sich noch zu entwickeln, nur in sehr unterschiedliche Richtungen. Beide wurden hier mehr als nur gebraucht. Sie wurden geliebt. Sie waren eine Familie. Händchenhaltend saßen die beiden zusammen und rätselten weiter:
„Okeeeee...das mit den Geistern hilft dir nicht weiter...hm...“
Delilah klopfte mit dem Zeigefinger an ihre Unterlippe.
„Fassen wir zusammen, was du schon weist.“
Sie zählte unbewusst wie ein Schulkind die Fakten an den Fingerknöcheln ab.
„Erstens... Du weist, dass er eine Drachenseele ist... eine „neue“!“
Damit fiel auch die „alte“ Seele von Darna aus den Möglichkeiten heraus.
„Zweitens... Du kennst ihn! Aber nicht aus dem Gelege!“
Plötzlich sah sie sich um und lauschte. Eilmana folgte ihrem Blick und glaubte aus dem Augenwinkel einen Schemen hinter ihrer linken Schulter zu entdecken, dann war er aber auch schon wieder weg. Es war ein bisschen so, als „spielte“ er mit und hatte eben dem Menschenmädchen etwas ins Ohr geflüstert. Delilah kicherte, als hätte er sie gekitzelt. Die beiden wirkten zusammen wie spielende Kinder. Dann setzte sie sich einen feierlichen Gesichtsausdruck auf und sprach förmlich:
„Und drittens... Ich soll dir „DANKE“ sagen.“
Delilah neigte sogar ihren Kopf, aber nicht so tief, wie es vielleicht bei einem Menschenmädchen gegenüber eine Drachenmutter angemessen gewesen wäre, sondern eher wie ein König huldvoll seiner Dienerin seinen Dank aussprach. Dann kicherte sie aber gleich wieder.
„Wofür er dir dankt, da musst du aber selbst drauf kommen.“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Donnerstag 11. März 2021, 21:06

Delilahs Augen weiteten sich und sie ruckte mit dem Kopf nach hinten was ein mehr als eindeutiges Zeichen war. Es war Eli ja fast klar das sie da Falsch liegen musste, aber diese doch sehr deutliche Reaktion machte ihr diese doch sehr weit hergeholte Bemerkung doch Peinlich. Sie schaute peinlich berührt zur Seite und biss sich mit dem linken Eckzahn auf die außenkannte ihrer Unterlippe.

Da lag ich eindeutig ganz Flasch, aber das hätte mir ja klar sein sollen...

Doch Delilahs helles lachen sorgte dafür das das Gefühl von Peinlichkeit gleich weggeblasen wurde und auch Eli musste nun über ihre mehr als verrückte Theorie lachen.
Dann schüttelte sie kurz ihren Kopf bevor sie ihren Blick gen Himmel richtete.
„Entschuldige, es muss sicherlich sehr amüsant sein, das eine Elfe die schon 180 Jahre gelebt hat, solche Dinge nicht weis.....und dann so dumme Fragen stellt.“
Sie blickte Delilah wieder an und schmunzelte mit einem Mundwinkel.
„Aber ohne zu Fragen komme ich wohl nicht weiter....!?“

Auf diese Worte blinzelte das junge Menschenmädchen die Elfe eindeutig überrascht an: „180 Jahre bist du schon alt???“
Eli beobachtete Deli, wie diese Eilmana einmal von oben bis unten musterte und dabei mit ihren goldenen Augen ungläubig blinzelte: „So alt siehst du gar nicht aus...!“

Nun Blinzelte Eli mit geweiteten Augen überrascht was aber sofort von einem lachen abgelöst wurde. Sie hielt sich kurz die Hand auf den Bauch und die andere Hand vor den Mund und lachte mehr als Herzhaft über das Süße Gesicht von Delilah und über diese so ungläubige Frage.
Nach dem sie sich wieder beruhigt hatte lächelte sie Deli an und wischte sich eine Träne vom Lachen, mit dem Finger weg.

„Entschuldige, mir ist nur gerade aufgefallen das wir wirklich noch viel voneinander lernen können“ Dann nickte sie zustimmend. „ ja für eine Elfe wie mich ist es nicht ungewöhnlich...bei meinem Volk würde man mich noch als sehr jung bezeichnen. Ich habe auf jeden Fall eindeutig mehr über Menschen gelesen als du über Elfen, aber dafür weis ich wirklich nichts über Geister.“
Sie kicherte noch einmal ein wenig und lächelte dann.
„Eine Syraner Elfe kann durchaus noch viel Älter werden, mehrere 100 Jahre sind bei uns nicht so ungewöhnlich. Um so mehr habt ihr Menschen mich immer fasziniert. Euer Leben ist vergleichsweise kurz und doch so voller Leidenschaft, voller Gefühl und offenbar auch häufig ….Wie könnte ich es am besten beschreiben....“Mit dem Kopf durch die Wand“ war glaube ich die Aussage die gut dazu passt. Ja und Genau das Fasziniert mich und genau das liebe ich an euch. “

Sie nutzte die Gelegenheit, lächelte noch einmal gen Himmel und schwelgte kurz in erinnerungen bevor sie noch hinzufügte. „Und genau deshalb fühle ich mich in eurer Gesselschaft so wohl, den in meine Heimat hatte ich nicht so wirklich reingepasst, du musst wissen, die meisten Elfen, eigentlich alle die ich kenne sind eher Sachlich aber vor allem haben sie IMMER ihre Gefühle im griff. Bei mir ist das anders, früher war es eine Last, aber so langsam beginne ich diese Gabe als Geschenk zu sehen und wirklich zu schätzen.“
Mit den letzten Worten senkte sie wieder ihren Kopf und lächelte Delilah kurz mit geschlossenen Augen an. Nun wirkte Elis lächeln irgendwie etwas weiser und reifer. Eli nahm Delilahs Hand, hob diese kurz an, schaute sich voller Bewunderung ihre verschränkten Hände an und fügte noch hinzu: „Und obwohl wir so verschieden sind, haben wir hier beide unser neues Zuhause gefunden!“
Sie lächelten beide und da entgegnete Delilah: „Okeeeee...das mit den Geistern hilft dir nicht weiter...hm...“
Eli wurde etwas rot um die Nase, senkte die Hände wieder und schüttelte sacht den Kopf. Vermutlich musste Delilah Elis großen Ausschweife erst einmal verarbeiten, und eigentlich hatte die kleine Lichtmagi auch recht, sie musste ja schließlich ein Rätsel Lösen. Also begann Eli nachzudenken, sie schaute nach oben und zog den Mund „Spitz“ nach rechts.
„hmmm,.....Ich muss gestehen ich weis nicht wen ich im Gelege nicht gesehen habe, den ich eigentlich hätte sehen sollen...irgendwie verwirrt es mich eher als das es mir gerade hilft...!“
Aber das junge Mädchen war wirklich gewillt der Elfe zu helfen und anders als zu beginn ihrer Unterhaltung hatte Eli auch nicht mehr das Gefühl unter Zeitdruck zu stehen.
„Fassen wir zusammen, was du schon weist.“ entgegnete Delilah
„Erstens... Du weist, dass er eine Drachenseele ist... eine „neue“!“
Eli nickte konzentriert
„Zweitens... Du kennst ihn! Aber nicht aus dem Gelege!“
Eli blinzelte bei diesem Fakt ein wenig verwirrt
Woher soll ich ihn den kennen....

Plötzlich hatte Eli den Eindruck hinter Deli etwas gesehen zu haben, doch sie konnte es nicht genau ausmachen, Sie vermutete aber den „Geist“ und Delis Reaktion war für Eli auch eine Bestätigung.
Als Delilah nach einem kurzen Kichern dann einen aufgesetzten förmlichen Gesichtsausdruck machte war Eli doch erst überrascht musste dann aber kichern und schmunzelte dann. „Und drittens... Ich soll dir „DANKE“ sagen.“
„Wofür er dir dankt, da musst du aber selbst drauf kommen.“
Delilahs aufgesetztes geschwollenes Gerede war wirklich Amüsant, aber was sie sagte warf bei Eilmana nur erneute Fragen auf.
Sie zog eine braue hoch und blickte etwas verwirrt auf den Boden vor sich und fixierte kleine Steine die dort lagen, dann begann sie selber die Fakten erneut zusammen zu fassen und einfach Laut zu denken.

„Hm...okay also er ist eine neue Drachenseele die ich nicht im Gelege gesehen habe aber die ich schon kenne...also zumindest verstehe ich das jetzt so und du sollst mir von ihm Danken.....?!“

Und Plötzlich stockte sie, sie riss ihre Augen auf und wante dann ihren Blick ungläubig zu Delilah.

„Kann es sein....nein....ist...ist es der Sohn des Drachenkönigs?......“
Ihr wurde plötzlich unglaublich warm ums Herz und sie verspürte ein schönes aber aber auch gleichermaßen leicht melancholisches Gefühl. Sie dachte an den Tag an dem sie das Ei gefunden hatte, Marga wollte damals erst noch ein Omlett aus ihm machen, ein schrecklicher Gedanke. Eli musste an all die Wie deren Umstände die ihren Weg geebnet hatten, denken.
Ihr Blick wandelte sich langsam in ein funkeln voller Freude.

„Wenn er es ist....ich habe ja so viele Fragen....ich wollte mich unbedingt mit ihm unterhalten.......ich.....“

Elis Gefühle begannen mal wieder in ihr aufzuwühlen und Ungeduld machte sich in ihr breit.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Sonntag 14. März 2021, 10:19

„Hm...okay also er ist eine neue Drachenseele die ich nicht im Gelege gesehen habe aber die ich schon kenne...also zumindest verstehe ich das jetzt so und du sollst mir von ihm Danken.....?!“
Plötzlich stockte Eilmana. Sie riss ihre Augen auf und wandte dann ihren Blick ungläubig zu Delilah.
„Kann es sein....nein....ist...ist es der Sohn des Drachenkönigs?......“
Ihr wurde plötzlich unglaublich warm ums Herz, was sich auch in Delilahs Augen spiegelte. Es war als sähe sie ihren eigenen glücklichen Glanz darin. Eli verspürte sofort ein schönes aber aber auch gleichermaßen leicht melancholisches Gefühl. Sie dachte an den Tag an dem sie das Ei gefunden hatte, Marga wollte damals erst noch ein Omelett aus ihm machen, ein schrecklicher Gedanke im Nachhinein. Eli musste an all die Umstände denken, die ihren Weg geebnet und sie hier her geführt hatten. Ihr Blick wandelte sich langsam in ein Funkeln voller Freude.
„Wenn er es ist....ich habe ja so viele Fragen....ich wollte mich unbedingt mit ihm unterhalten.......ich.....“
Elis Gefühle begannen mal wieder in ihr aufzuwühlen und Ungeduld machte sich in ihr breit und fanden einen Spiegel in den Mädchen vor ihr, dass erregt ihre Hände ergriffen hatte und vor lauter Aufregung leicht auf und ab wippte. Ihr Nicken und Strahlen war Antwort genug, aber sie sagte es dann doch:
„Du hast es!“
Sie hüpfte leicht und konnte kaum sitzen bleiben.
„Siehst du? War gar nicht schwer. Jahahahaha.“
Und wie aufs Stichwort schimmerte es wieder in der Nähe und beide Mädchen sahen hin. Auch das Schimmern, wippte leicht und schien sie nachzumachen. Er war ja noch so jung! Wie ein Küken... und plötzlich wurde Eilmana auch einiges klar. Sie erinnerte sich, wo sie ihn gefunden hatte. Allein, in dem versteinerten Leib seiner Mutter, unbewusst und schutzlos. Wer weis wie lange er dort gelegen hatte?! Außerhalb des Geleges, wo er eigentlich hatte hingehört, bzw. zu seinem Vater! Sie sah zu dem Schimmern und es kam näher, tastete nach ihrem Geist und die Erinnerungen wurden irgendwie plastischer, aber eben nur so weit, wie wenn man sich nach langem Schlafen an einen Traum erinnert.
Sie war gekommen und er hatte nach ihrem Geist gegriffen, SIE das erste humanoide Wesen, was sich dem Küken näherte und dessen Gestalt er somit als erstes wahrnahm... Kein Drache...Vielleicht hielt er sich wirklich für einen Zweibeiner? Nur... war er eben kein Mädchen. Dann war er nach Drachma gebracht worden und sein Vater nahm ihn zu sich. Trotzdem war er noch nicht geschlüpft, aber er war ein Königsdrache. Der Ursprung aller Magie. Eigentlich schlief er noch, aber sein „Geist“ wanderte umher, wie in einem Traum, besuchte die Menschen, nahm eine Form an, die ihm vertraut und doch passender für seinen Leib erschien, als die eines Drachen. Und zu diesem Menschenmädchen mit der reinen Aura, zu Delilah hatte er eine Verbindung aufgebaut, dass wurde schnell klar. Es war kein Band wie Eilmana eines zu ihrem Drachenbaby hatte. Aber Eilmana spürte es ja auch. Das Mädchen hatte etwas besonders. Er schwirrte um sie herum, wie die Motte um das Licht. Sie war so hell, reines Licht... so unschuldig? Wie er?
Hatte er deshalb Leons Gestalt angenommen? Weil Deli ihn kannte und ihm vertraute, ihn mochte? In Eilmanas Kopf griffen die Zahnräder wie von selbst ineinander, nach dem sie die erste Erkenntnisschwelle überwunden hatte. Alles geschah ganz automatisch. Erkenntnis tropfte in sie, wie warmer Honig, erfüllte sie mit süßen Gedanken. Er war wirklich jung! Und doch trieb ihn seine Neugierde auf die Welt schon aus seinem Ei hinaus und seine Möglichkeiten waren unendlich. Noch schlief er und griff unbewusst wahrscheinlich auf eine Form der Geistermagie oder etwas ähnliches zurück. Die erste Empfindung, die er kennen gelernt hatte, sie war Neugierde gewesen, Eilmanas Neugierde.
„Es ist so schön, dass ich mich jetzt mit jemanden über ihn unterhalten kann. Ist das nicht aufregend?“
, meinte Delilah und hüpfte leicht auf und ab.
„Ich weis auch, dass das auch viel Verantwortung mit sich bringt. Er ist ja noch nicht mal geschlüpft und tapst hier umher. Ich hab ständig das Gefühl, dass er mich beobachtet. Mit ihm reden geht ja auch nicht so einfach, sonst hätte ich ihn ja auch schon mit Fragen überfallen! Hahahaha“
Dann strahlte sie übers ganze Gesicht.
„Aber ich hab mal vom fliegen geträumt! ….Ich glaube, das kam von ihm.“
Delilah lächelte so fröhlich, dass es jedem der es sah, das Herz erwärmen konnte. Sie war durch und durch ein Sonnenschein und sah ihr Gegenüber fragend, neugierig aber auch glücklich an. Endlich hatte sie jemanden gefunden, mit dem sie über diese Dinge reden konnte. Hatte Eilmana fragen? Sicher tausend.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Samstag 20. März 2021, 14:56

„Du hast es!“ Erklang es aus Delilahs Mund und Eli funkelte voller Begeisterung. Sie lag richtig und das Ergebnis war überraschender und erfreulicher als sie erwartet hatte.
„Das ist ja unglaublich.....!“ Strahlte Eli die hibbelige Deli an und beide funkelten nun voller Begeisterung. Das ganze kam schon einem Wett-Funkeln gleich wie die beiden Lichtmagie mit ihrer Freude um die Wette sprühten.

„Siehst du? War gar nicht schwer. Jahahahaha.“ Lacht Delilah und Eli szimmte Lachenden ein. „Jetzt wo ich es weis, kann ich nicht fassen das ich nicht gleich darauf gekommen bin.!“

Eilmana bemerkte das glitzern neben sich und betrachtete die schemenhafte Gestalt die sich voller Freude zu ihnen gesellte. Nun wurde der jungen Elfe auch bewusst das dieser noch junge und ungeformte Geist sie nachahmte, wie jedes junge Wesen es tat, er lernte durch das nachahmen seiner Umgebung.
Eli lächelte ihm warmherzig zu. „Deine Neugierde auf die Welt ist grenzenlos, habe ich recht?“

Und als sie diese Worte aussprach stockte sie, dann schmunzelte sie und es wurde ihr bewusst das auch das zumindest teilweise von ihrer Neugierde abfärben musste. Schließlich hatte Eli damals schon mit dem Ei viel gesprochen und ihm immer wieder ihre Wünschen, Fragen und Gedanken mitgeteilt. Es reagierte damals immer durch ein sachtes leuchten oder ein ruckeln, dann war es aber auch wieder Stunden lag regungslos geblieben, in dieser Zeit hatte sie sich immer sorgen gemacht ob es dem Ei auch gut ging. „Es ist so schön, dass ich mich jetzt mit jemanden über ihn unterhalten kann. Ist das nicht aufregend?“
, meinte Delilah und hüpfte leicht auf und ab.
Eli wandte ihren Blick wieder zu Deli und nickte. „Ja das verstehe ich, ich bin auch so froh das es ihm gut geht und das ich mich nun mit ihm und dir unterhalten kann.“
Eli zögerte, Delilah war keine Drachenritterin, aber sie genoss das Vertrauen des Drachenprinzen, also wird es wohl in Ordnung sein wenn sie etwas offener mit der anderen Lichtmagie über ihre Erlebnisse sprach. Sie blickte zu der schemenhaften Gestalt des Drachenprinzen und lächelte.
„Ich bin dir auch Dankbar, durch dich habe ich hier ein neues Zuhause gefunden, hättest du mich nicht hier her geführt um dich nach Hause zu bringen, hätte ich diesen Ort niemals gefunden!“
Dann erklang Delis Stimme wieder und Eli blickte die eben so strahlende und hibbelige junge Frau an.
„Ich weis auch, dass das auch viel Verantwortung mit sich bringt. Er ist ja noch nicht mal geschlüpft und tapst hier umher. Ich hab ständig das Gefühl, dass er mich beobachtet. Mit ihm reden geht ja auch nicht so einfach, sonst hätte ich ihn ja auch schon mit Fragen überfallen! Hahahaha“
Dann strahlte sie übers ganze Gesicht.
Eli kicherte und nickte Delilah dann zuversichtlich zu während sie ihren Blick wieder kurz auf ihn und zu ihr zurück richtete.
„Nun eine Antwort bekommt man so nicht von ihm, aber ich bin mir sicher das er uns versteht, das Gefühl hatte ich schon damals als ich auf ihn in seinem Ei aufgepasst habe. Wenn ich schlief hielt ich sein Ei immer in meinem Arm und manchmal hatte ich das Gefühl das er in den Träumen zu mir gesprochen hat...also nicht Wörtlich sondern eher Bildlich durch das was ich geträumt habe...!“
Als sie Delilah ansah strahlten ihre Augen als wolle sie ihr zustimmen:
„ich hab mal vom fliegen geträumt! ….Ich glaube, das kam von ihm.“

Eli funkelte sie zurück an und nickte voller Enthusiasmus.
„Ja wirklich?! Ich habe auch schon solch einen Traum gehabt, es war als würde ich wirklich Fliegen, einfach Beeindruckend!“

Dann stockte Eli erneut, überlegte kurz bevor sie weiter sprach. „Du Delilah sag mal, was hast du den durch ihn, über ihn schon herausgefunden? Er scheint dich ja auch im Drachenfriedhof zu begleiten! Und auch wenn es nicht direkt was mit ihm zu tun hat, würde mich schon interessieren wie du es schaffst dort oben so so lange auszuharren oder zu leiden? Du bist doch auch eine Lichtmagie!“
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Dienstag 23. März 2021, 22:07

Eli blickte zu der schemenhaften Gestalt des Drachenprinzen und lächelte.
„Ich bin dir auch dankbar. Durch dich habe ich hier ein neues Zuhause gefunden. Hättest du mich nicht hier her geführt, um dich nach Hause zu bringen, hätte ich diesen Ort niemals gefunden!“
Dann erklang Delis Stimme wieder und Eli blickte die eben so strahlende und hibbelige junge Frau an, als das Thema im groben Sinne auf die Eindrücke kam, die er sammeln würde und Erziehung kam.
„Ich weis auch, dass das auch viel Verantwortung mit sich bringt. Er ist ja noch nicht mal geschlüpft und tapst hier umher. Ich hab ständig das Gefühl, dass er mich beobachtet. Mit ihm reden geht ja auch nicht so einfach, sonst hätte ich ihn ja auch schon mit Fragen überfallen! Hahahaha.“
Dann strahlte sie übers ganze Gesicht. Eli kicherte und nickte Delilah dann zuversichtlich zu während sie ihren Blick wieder kurz auf ihn und zu ihr zurück richtete.
„Nun eine Antwort bekommt man so nicht von ihm, aber ich bin mir sicher das er uns versteht. Das Gefühl hatte ich schon damals, als ich auf ihn in seinem Ei aufgepasst habe. Wenn ich schlief hielt ich sein Ei immer in meinem Arm und manchmal hatte ich das Gefühl das er in den Träumen zu mir gesprochen hat...also nicht wörtlich sondern eher bildlich durch das was ich geträumt habe...!“
Als sie Delilah ansah strahlten ihre Augen als wolle sie ihr zustimmen:
„Ich hab mal vom fliegen geträumt! ….Ich glaube, das kam von ihm.“
Eli funkelte sie zurück an und nickte voller Enthusiasmus.
„Ja wirklich?! Ich habe auch schon solch einen Traum gehabt, es war als würde ich wirklich Fliegen, einfach Beeindruckend!“
Der junge Prinz teilte seine Träume gerne. Dann stockte Eli erneut, überlegte kurz bevor sie weiter sprach.
„Du Delilah sag mal, was hast du den durch ihn, über ihn schon herausgefunden? Er scheint dich ja auch im Drachenfriedhof zu begleiten! Und auch wenn es nicht direkt was mit ihm zu tun hat, würde mich schon interessieren wie du es schaffst dort oben so so lange auszuharren oder zu leiden? Du bist doch auch eine Lichtmagie!“
Delilah nickte.
„Ja das stimmt schon. Aber meine Magi Sixtema... ach die kannst du ja nicht kennen. Äh, meine Lehrerin an der Lichtakademie, die meine einmal zu mir...“
Sie räusperte sich und setzte sich kerzengerade hin, als wolle sie die Lehrerin nachahmen und wirkte dabei sehr ernsthaft, aber auch erhaben, ja fast weise:
„Delilah, deine Magie ist im Wandel. Sie muss ihren Weg noch finden.“
Dann sackte das Mädchen wieder zusammen und zog die Knie unters Kinn.
„Sie hat wohl Recht gehabt. Ich bin immer auf der Suche... auf der Suche nach Ursachen. Ich hinterfrage und will verstehen, warum Krankheiten entstehen um sie zu bekämpfen, bevor sie zu viel Macht bekommen. Das ist kein leichter Weg, aber Magi Sixtema war immer sehr zufrieden. Ich war selbst mal blind, ausgebrannt und hatte mich mit meiner eigenen Magie geblendet. Ich wäre fast gestorben. Aber Ich habe gelernt nicht einfach drauf los zu heilen und damit meine Kräfte aus dem Gleichgewicht zu bringen, sondern sie wie ein Skalpell für einen feinen Schnitt zu gebrauchen um nur das kranke Gewebe heraus zu schneiden.“
Sie drehte eine Locke durch ihre Finger.
„Verstehst du was ich meine? Das richtige Haushalten mit der Magie brachte mir die Fähigkeit mich in andere Wesen magisch hinein zu versetzen, ihre Krankheiten zu verstehen. Ein gezielter, speziell auf eine Wirkung ausgerichteter Zauber kann im rechten Moment viel mächtiger sein, als eine Flutwelle die alles erreicht, aber die Krankheit nur an der Oberfläche fort spült und die Wurzel dann neu treiben lässt, das Übel vielleicht sogar noch nährt. Also halt mein Leiden mich sozusagen befähigt, das Leiden anderer zu erfahren, zu analysieren, zu verstehen, um dann mit deutlich weniger Aufwand und Energie die Ursache zielgerichtet zu bekämpfen. Aber das benötigt auch immer seine Zeit und ein gründliches Studium. Und jetzt da ich die … die Ahnen studieren darf, bin ich glücklich, dass meine Leidensfähigkeit mich leitet. An der Akademie gab es viele Novizen des Lichts, aber fast genauso viele Zauber wie Schüler. Jeder Magus bringt seine eigene Nuance mit in den Zauber. Es gab sogar Lichtmagier, die heilten fast nie und kämpften eher mit ihrer Magie. Andere arbeiten wie ich im Kottenhaus und pflegten dort die Kranken und wieder andere, die waren so verkopft, dass sie fast nur den ganzen Tag meditierten und ich nie rausbekommen habe, was sie eigentlich da machten. Hihi“
Ihr kleines Kichern ließ ihre Geschichte leichter erscheinen, auch wenn dieses Mädchen anscheinend schon so viel durchgemacht hatte. Und auch sie war blind gewesen. Delilah und Eilmana verband so viel und in manchen Dingen konnte sich Eilmana sicher wieder finden. Die Eigenschaft, sich für andere zu verausgaben war auch ihr nicht fremd. Aber das dieses Verhalten auch gefährlich sein konnte... Eine Weile saßen sie schweigend da, dann hob Delilah wieder ihren Kopf und sagte:
„Tja....unser Prinz ist schon was besonders. Aber ich kann dir nicht viel mehr erzählen, als das was du sowieso schon weist. Er ist ein Königsdrache und damit hat er the-o-re-tisch Zugriff auf JEDE Magieform. Ich denke, dass er deswegen als Geist umher wandelt. Ansonsten ist er zur Zeit halt ein „Ei“, was seinen Bewegungsspielraum enorm einschränkt. Ich weis, dass er schlüpfen will, aber er ist noch nicht ganz reif, wenn ich meine Traumbilder richtig deute. Na ja, und DU hast ihn hergebracht und wegen dir hält er sich wohl für einen Zweibeiner. HAHAhahaha. Na ja, irgendwann wird ihm der Unterschied vielleicht auffallen. Ich persönlich finde es gut, dass es so ist wie es ist. Das macht ihn umgänglicher, vertrauter... nicht so angehoben wie seinen Vater.“
Delilah zwinkerte.
„Ich hab gehört, dass du ihn mal gesehen hast? Den KÖNIG? Ist das war? Du warst im Königshort??? Erzähl!“
Neugierde flammte aus ihren Augen. Eilmana fiel dabei ein, dass es sogar ihr verboten worden war wieder dort hin zu gehen, selbst wenn sie sich noch an den Weg erinnern würde. Kein sterbliches Wesen störte seine Ruhe und nun hatte er auch noch seinen Sohn bei sich, beschütze ihn, umgab ihn wie eine uneinnehmbare Festung. Aber davon berichten konnte sie vielleicht.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Donnerstag 1. April 2021, 13:22

Delilah nickte.
„Ja das stimmt schon. Aber meine Magi Sixtema... ach die kannst du ja nicht kennen. Äh, meine Lehrerin an der Lichtakademie, die meine einmal zu mir...“
Eli legte verwundert den Kopf auf die Seite als Delilah sich „verstellte“ um ihre Lehrerin nach zu ahmen.
„Delilah, deine Magie ist im Wandel. Sie muss ihren Weg noch finden.“
Eli kicherte über diese Darbietung, dann nickte sie und blickte versständigt in den Himmel.
„Verstehe, das ist ja doch ganz ähnlich wie bei mir, also zumindest mit dem Poetntial der Magie, mein Lehrmeister meinte ich würde auf dieser Reise sicherlich einen Zugang zu meiner Magie finden der über das was ich gelernt habe hinaus geht.“
Dann blickte sie Delilah wieder an und lächelte.
„Es ist wirklich erstaunlich wie ähnlich sich manches bei Elfen und Menschen doch ist, obwohl wir so verschieden sind, sind wir in manchen Dingen doch überhaupt nicht zu unterscheiden....!“
Diese beinah theoretische Feststellungen war teilweise an Delilah, teilweise aber auch Eli selbst gerichtet. Während dessen Sah Eli wie Delilah wieder zusammen sackte, nach dem sie ihre Lehrmeisterin nachgeahmt hatte und sich ihre Knie unters Kinn zog.
Etwas besorgt senkte Eli den Kopf und sah sie an....“Hm..?“

„Sie hat wohl Recht gehabt. Ich bin immer auf der Suche... auf der Suche nach Ursachen. Ich hinterfrage und will verstehen, warum Krankheiten entstehen um sie zu bekämpfen, bevor sie zu viel Macht bekommen. Das ist kein leichter Weg, aber Magi Sixtema war immer sehr zufrieden. Ich war selbst mal blind, ausgebrannt und hatte mich mit meiner eigenen Magie geblendet. Ich wäre fast gestorben. Aber Ich habe gelernt nicht einfach drauf los zu heilen und damit meine Kräfte aus dem Gleichgewicht zu bringen, sondern sie wie ein Skalpell für einen feinen Schnitt zu gebrauchen um nur das kranke Gewebe heraus zu schneiden.“
Sie drehte eine Locke durch ihre Finger. Eilmana blinzelte unterdessen ein wenig verwirrt, da sich nicht jedes Beispiel genau verstand, sie wollte aber die kleine Lichtmagi gerade in ihrer emotionalen Erzählung nicht unterbrechen und lauchte daher nur mit leicht sich bewegenden Ohren ihrer Geschichte.
„Verstehst du was ich meine? Das richtige Haushalten mit der Magie brachte mir die Fähigkeit mich in andere Wesen magisch hinein zu versetzen, ihre Krankheiten zu verstehen. Ein gezielter, speziell auf eine Wirkung ausgerichteter Zauber kann im rechten Moment viel mächtiger sein, als eine Flutwelle die alles erreicht, aber die Krankheit nur an der Oberfläche fort spült und die Wurzel dann neu treiben lässt, das Übel vielleicht sogar noch nährt. Also halt mein Leiden mich sozusagen befähigt, das Leiden anderer zu erfahren, zu analysieren, zu verstehen, um dann mit deutlich weniger Aufwand und Energie die Ursache zielgerichtet zu bekämpfen. Aber das benötigt auch immer seine Zeit und ein gründliches Studium. Und jetzt da ich die … die Ahnen studieren darf, bin ich glücklich, dass meine Leidensfähigkeit mich leitet. An der Akademie gab es viele Novizen des Lichts, aber fast genauso viele Zauber wie Schüler. Jeder Magus bringt seine eigene Nuance mit in den Zauber. Es gab sogar Lichtmagier, die heilten fast nie und kämpften eher mit ihrer Magie. Andere arbeiten wie ich im Kottenhaus und pflegten dort die Kranken und wieder andere, die waren so verkopft, dass sie fast nur den ganzen Tag meditierten und ich nie rausbekommen habe, was sie eigentlich da machten. Hihi“

speziell auf eine Wirkung ausgerichteter Zauber kann im rechten Moment viel mächtiger sein, als eine Flutwelle die alles erreicht....Diese Worte hallten in Elis Kopf noch ein wenig nach und sie dachte über ihre eigene Magie nach. Flutwelle....Eli hatte viel Kraft, das hatte sie in Drachmar nun langsam erfahren...aber sie hatte immer noch nicht den rechten Zugang zu dieser Magie gefunden um sie gezielt und vor allem Dosiert einzusetzen....Sie lies die Geschichte auf sich wirken und zwischen durch huschte ein verstohlener Seitlicher Blick zu Delilah hinüber.
Eilmana war beeindruckt das dieses Mädchen, in der Kürze seines Lebens schon so viel erlebt hatte und dabei so viele Hürden gemeistert hatte.
Irgendwie war Eilmana fast so als würde sie in ihr Menschliches Spiegelbild blicken wenn sie Delilah ansah, in einigen Punkten war dieses Mädchen schon weiter als sie, in anderen wiederum war Eilmana ihr wohl ein Stück voraus aber im großen und ganzen waren sie sich wirklich ähnlich.
Nach einer Weile des Schweigens war es dann noch mal Deli die das Wort ergriff: „Tja....unser Prinz ist schon was besonders. Aber ich kann dir nicht viel mehr erzählen, als das was du sowieso schon weist. Er ist ein Königsdrache und damit hat er the-o-re-tisch Zugriff auf JEDE Magieform. Ich denke, dass er deswegen als Geist umher wandelt. Ansonsten ist er zur Zeit halt ein „Ei“, was seinen Bewegungsspielraum enorm einschränkt. Ich weis, dass er schlüpfen will, aber er ist noch nicht ganz reif, wenn ich meine Traumbilder richtig deute. Na ja, und DU hast ihn hergebracht und wegen dir hält er sich wohl für einen Zweibeiner. HAHAhahaha. Na ja, irgendwann wird ihm der Unterschied vielleicht auffallen. Ich persönlich finde es gut, dass es so ist wie es ist. Das macht ihn umgänglicher, vertrauter... nicht so angehoben wie seinen Vater.“
Delilah zwinkerte.
„Ich hab gehört, dass du ihn mal gesehen hast? Den KÖNIG? Ist das war? Du warst im Königshort??? Erzähl!“
„HAHAHA...ja da hast du recht, es macht ihn wirklich umgänglicher!“
Eilmana lachte und schüttelte dann die innere Schwere die sich durch Delilahs Geschichte in ihr breit gemacht hatte wieder ab, schließlich waren sie auf einem guten Weg, alle beide!

Eli stützte sich mit den Händen nach hinten auf dem Stein ab und lehnte sich etwas nach hinten um in den Himmel zu sehen, der Blick in den Himmel half ihr immer, ihre Gedanken zu sammeln und Erinnerungen wieder deutlich vor ihrem Inneren Auge zu sehen.
Dann nickte sie...“Mhm..... ich habe ihn gesehen, da schlief hier noch alles....die ganze Stadt lag unter einem silbrigen Staub der wunder schön glitzerte und es wirkte beinah so als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Es war beeindruckend.!“
Dann wanderte ihr Blick umher um den Geist des Prinzen zu sehen....sie schmunzelte als sie weiter sprach.
„Er hatte mich hin geführt, es war unverkennbar das ich die Treppen hinunter gehen musste....naja und so habe ich ihn zu seinem Vater gebracht. Ich hatte natürlich nicht damit gerechnet einen so gigantischen Drachen vorzufinden, er ist wirklich groß! Wenn ich so darüber nachdenke..kann ich überhaupt nicht sagen wie groß er eigentlich wirklich ist, ich konnte sein gesamtes Ausmaß nicht erkennen, zu überwältigt war ich nur von den wenigen Augenblicken die ich ihn sehen konnte. Ich frage mich ob er einen Weg hat um nach draußen zu gelangen. Durch den Eingang den ich gegangen bin würde er jedenfalls nicht hinaus kommen...!“
Sie kicherte..
„Es war wirklich beeindruckend, aber selbst ich darf nicht mehr dort hin und obwohl ich seinen Sohn zurück gebracht habe fühlte ich mich in dem Augenblick als ich sein Reich betrat wie ein fremder, ein Eindringling der nichts an diesem Ort verloren hatte. Allerdings finde ich es Amüsant das der Prinz diese Gestalt gewählt hat weil ich ihn die erste Zeit begleitet habe. Das ist irgendwie ein schönes Kompliment...findest du nicht?“
Sie lächelte breit...
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Freitag 2. April 2021, 18:32

Die beiden Lichtmagi verstanden sich gut und tauschten ihre Erfahrungen aus. Teils hätten sie unterschiedlicher nicht sein können und teils glichen sich ihre Wege. „Ich hab gehört, dass du ihn mal gesehen hast? Den KÖNIG? Ist das war? Du warst im Königshort??? Erzähl!“
Eli stützte sich mit den Händen nach hinten auf dem Stein ab und lehnte sich etwas nach hinten um in den Himmel zu sehen, der Blick in den Himmel half ihr immer, ihre Gedanken zu sammeln und Erinnerungen wieder deutlich vor ihrem inneren Auge zu sehen. Dann nickte sie.
“Mhm..... ich habe ihn gesehen, da schlief hier noch alles....die ganze Stadt lag unter einem silbrigen Staub der wunder schön glitzerte und es wirkte beinah so als wäre die Zeit hier stehen geblieben. Es war beeindruckend!“
Dann wanderte ihr Blick umher um den Geist des Prinzen zu sehen. Sie schmunzelte als sie weiter sprach.
„Er hatte mich hin geführt, es war unverkennbar das ich die Treppen hinunter gehen musste. Naja und so habe ich ihn zu seinem Vater gebracht. Ich hatte natürlich nicht damit gerechnet einen so gigantischen Drachen vorzufinden, er ist wirklich groß! Wenn ich so darüber nachdenke kann ich überhaupt nicht sagen wie groß er eigentlich wirklich ist, ich konnte sein gesamtes Ausmaß nicht erkennen, zu überwältigt war ich nur von den wenigen Augenblicken die ich ihn sehen konnte. Ich frage mich ob er einen Weg hat um nach draußen zu gelangen. Durch den Eingang den ich gegangen bin würde er jedenfalls nicht hinaus kommen...!“
Sie kicherte und Delilah grinste mit.
„Es war wirklich beeindruckend, aber selbst ich darf nicht mehr dort hin und obwohl ich seinen Sohn zurück gebracht habe fühlte ich mich in dem Augenblick als ich sein Reich betrat wie ein Fremder, ein Eindringling der nichts an diesem Ort verloren hatte.“
Eigentlich verstand sie nun dieses Gefühl da sie nun selbst einen eigenen Hort hatte. Genauer gesagt Nairas Hort... ihren eigenen?...Ja, da war etwas das Yran erzählt hatte. Mit der Taufe, würde sie auch einen eigenen Hort erhalten. Oder war das schon früher und hatte etwas mit der Eierschale zu tun gehabt? Sie wusste es grade nicht so genau und es war auch gerade nicht wichtig.
„.. Allerdings finde ich es amüsant das der Prinz diese Gestalt gewählt hat weil ich ihn die erste Zeit begleitet habe. Das ist irgendwie ein schönes Kompliment...findest du nicht?“
Sie lächelte breit und diesmal lachte Delilah mit ihr.
„Ja das stimmt. Vielleicht hält er dich für seine Mama! Hihihi...hm... aber nein, ich denke nicht. Ich glaube, er hat den Unterschied schon erkannt, denn nun hast du ja Naira.“
Sie lächelte versonnen.
„Vielleicht... vielleicht werd ich ja auch irgendwann eine Drachenmama...aber ich glaube, das hat noch Zeit. Ich muss noch so viel lernen!“
Sie schnaufte dabei auf und sah zu der Tür hinter sich.
„Ich muss auch weiter machen. Und außerdem...ich glaube, da hat jemand Sehnsucht nach dir...“
Sie zwinkerte Eli frech zu und wies mit einem Kopfnicken hinter sie. Als Eli sich umdrehte, sah sie Yran die Treppe hinauf kommen. Ihr Blick genügte und er begann zu strahlen. Das war IHR Drachenritter! Delilah fächelte sich kurz theatralisch Luft zu und meinte:
„Hier steigt die Temperatur. Ich geh dann mal.“
Dann winkte sie dem grünen Ritter zu und verschwand flink. Kaum war sie weg, war ihr Verlobter da. Ja, ihr Verlobter, denn im Hintergrund hin der Kranz aus Blaubeergeäst an der Tür der Heilerhütte.
„Na meine Schöne?“
Er zwinkerte ihr zu, kam schleichend näher und verbeugte sich tief um am Scheitelpunkt ihr einen sanften Kuss aufzudrücken. Dann richtete er sich grinsend wieder auf und fragte:
„Gib's was neues?“
Du unschuldige Frage war nur leider nicht so unschuldig. Aber hatte Eilmana versprochen zu schweigen? Yran unterbrach ihre Gedanken indem er sie auf den Arm nahm und ihr ins Ohr flüsterte:
„Ich würde dir gern etwas...von mir zeigen. Etwas dass du von mir noch nicht weist und ich wissen muss, ob es dir ...gefällt, oder zumindest, dass du keine Angst bekommst. Hast du ein bisschen Zeit für mich?“
Damit trug er sie hinter die Heilerhütte und über die kleine Wiese dort. Ein schmales Stück Gehölz, kaum ein Wäldchen zu nennen grenzte daran und bot Schutz vor neugierigen Blicken, sowie vor Wind und Wetter durch hohe Pinien. Der Duft der Bäume umgab sie, als er sie absetzte und noch einmal leidenschaftlich küsste, als hätte er Angst... Angst, dass etwas sie von ihm fort treiben könnte. Unmöglich oder? Was hatte er also vor? Langsam trat er dann von ihr weg und ging ein paar Schritte rückwärts. Rings umher begannen kleine grüne Funken sich in der Luft zu bilden und segelten langsam auf ihn zu. Magie lag in der Luft! Sie summte leise und knisterte in Elis Haaren, als Yran wuchs!!
Ja er wuchs! Das grüne Leuchten bildete eine immer größer werdende Aura um ihn herum und er wuchs in sie hinein. Die Aura war gewaltig und wuchs immer weiter. Immer mehr grüne Funken entstanden und stoben herbei, bis sie vor einem stehenden über 3 Meter 2,80m in der Körperlänge auf allen vieren messendem Braunbären saß. Er mochte nun in seiner Masse gut 600 kg haben.

Yran stehend

Und trotzdem hatte er noch seine grüne senkrecht geschlitzten Augen... nur waren sie gerade in dem gewaltigen Schädel etwas proportional kleiner und wirkten fast niedlich, als er sie ängstlich ansah, sich nach hinten auf den Hintern fallen ließ, dass der Boden nur so bebte...

Yran sitzend

... und sich sofort dann flach auf den Boden legte, den Kopf auf eine Pranke.

Yran liegend

Yran sah sie an, brummte in der Sprache der Tiere ein leises:
„Bitte lauf nicht weg!“
und wartete erst einmal auf eine Reaktion.
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Montag 5. April 2021, 18:10

„Vielleicht hält er dich für seine Mama!“ Delilah lachte und verneinte diese Aussage gleich wieder und auch Eilmana stimmte in ihr Gelächter mit ein.
„Nein da hast du recht, das wäre Absurd, er wird den Unterschied auch sicher bald erkennen!“

„Vielleicht... vielleicht werd ich ja auch irgendwann eine Drachenmama...aber ich glaube, das hat noch Zeit. Ich muss noch so viel lernen!“
Eilmana nickte und lächelte ihr zu. Sie konnte sich dieses Mädchen gut als Drachen-Mama vorstellen, sie wäre sicher eine sehr gute Unterstützung für Drachmar und auch für sie als heilerin. Nicht das sie es nicht ohnehin schon wäre, aber dann würde sie wirklich ganz zur Familie gehören. Diesen feinen Unterschied verstand Eli inzwischen sehr gut!

Sie schnaufte dabei auf und sah zu der Tür hinter sich.
„Ich muss auch weiter machen. Und außerdem...ich glaube, da hat jemand Sehnsucht nach dir...“
Sie zwinkerte Eli frech zu und wies mit einem Kopfnicken hinter sie. Als Eli sich umdrehte, sah sie Yran die Treppe hinauf kommen. Ihr Blick genügte und er begann zu strahlen. Das war IHR Drachenritter! Delilah fächelte sich kurz theatralisch Luft zu und meinte:
„Hier steigt die Temperatur. Ich geh dann mal.“
Eilmana lächelte erst Yran zu, dann wandte sie ihren Blick noch einmal zu Deli und nickte.
„Mach das, vielen Dank für deine Hilfe, wenn ich dir helfen kann, lass es mich wissen!“

Und kurz darauf war das kleine Mädchen mit goldenen Locken schon wieder in der Dunkelheit des Drachenfriefhofs verschwunden.

„Na meine Schöne?“

Eli drehte sich wieder um und lächelte Glücklich.
„Na mein Hübscher...?“

Er küsste sie auf den Scheitel und sie lies es voller Wonne zu. „Gib's was neues?“
Eli lächelte, und klopfte leicht mit ihrer Hand auf den Freien Platz neben sich um ihm anzudeuten sich zu setzten.
Sie schlug die Beine über einander und verschränkte die Arme auf dem Schoß.
„Es gibt allerdings ein paar Neuigkeiten...!“
Sie lächelte, sie hatte Delilah nicht versprochen zu schweigen, im gegenteil, sie hatte ihr sogar gesagt das sie ihre „Familie“ Einweihen MUSSTE und aus diesem Grund hatte Delilah ja dieses Ratespiel aus dem ganzen gemacht. Aber auch über die Information hinaus war das Gespräch und der Ausflug in den Drachenfriedhof spannend gewesen.

Also begann Eli am anfang und erzählte...“Mein Besuch im Drachenfriedhof war leider nicht so verlaufen wie geplant.“
Sie lachte etwas verlegen.
„Ich bin wohl die schlechteste Wahl um diesen Ort auf zu suchen, Delilah hatte aber das schlimmste Verhindert. Ich hab die Gefühle des Friedhof aufgesogen wie trockene Kleidung das Wasser. Als ich bei Delilah angekommen bin, war es fast zu spät, sie hat es nur dadurch geschafft mich raus zu bringen weil sie mir meine überschüssige Magie abgenommen hatte. Ansonsten wäre sie vermutlich einfach aus mir heraus gebrochen.
Dieser Ort ist wirklich schaurig....!“
Eli rieb sich fröstelnd die Oberarme und schüttelte dann ihren Kopf.
„Aber ich bin ja jetzt hier, Delilah und ich haben uns hier draußen unterhalten und auch wenn es ein kleines Ratespiel war, hab ich herrausgefunden wer unser Nächtlicher Besucher war!“

Nun grinste Eli verschmitzt, was sprach da gegen ihren Verlobten nicht eben so aufzuziehen wie Delilah es mit ihr getan hatte....
Sie biss sich auf die Unterlippe....“Er ist keine Bedrohung und wir kennen ihn alle mehr oder weniger....er will uns kennen lernen...denke ich!“

Sie blickte in Yrans schmunzelndes Gesicht, sie wusste das es ihm gefiel wenn sie so etwas machte, eigentlich gefiel ihm alles was sie tat und sie liebte ihn!

„Da muss ich nachdenken, ich würde dir gern etwas...von mir zeigen in der zwischenzeit. Etwas dass du von mir noch nicht weist und ich wissen muss, ob es dir ...gefällt, oder zumindest, dass du keine Angst bekommst. Hast du ein bisschen Zeit für mich?“

Eli blinzelte ihn etwas verwundert an und nickte.
„Klar aber ich kann mir nicht vorstellen das ich noch vor irgend etwas angst bekomme was mit dir zu tun hat.!“

„HUH....“

Yran hatte sie kurzerhand hochgehoben und trug sie mal wieder auf seinen starken Armen zur Heilerhütte. Dort ging er um die Hütte herum, in den hinteren Garten der dank seiner großen Bäume und Büsche gut vor neugierigen Blicken geschützt war.
Als er Eli absetzte sah sie ihm verliebt in die Augen und er küsste sie leidenschaftlich. Erst zügerte sie, dann erwiderte den Kuss mit eben so viel Leidenschaft. Als sie sich von ihm löste schaute sie ihm tief in die Augen und legte ihre Hand auf seine Wange.
„Du musst keine Angst haben...!“

Yran trat ohne ein Wort ein paar schritte zurück und plötzlich spürte Eli wie die Luft um sie herum zu knistern begann. Sie Magie der Natur, sammelte sich langsam bei Yran und sie sah wie er langsam wuchs und sich veränderte.
Ihre Augen weiteten sich erstaunt, aber Angst war nicht in ihnen zu sehen!
Er wuchs immer weiter in das Licht seiner Magie hinein und langsam stück für stück erkannte sie die Siluette des Tieres in das er sich wandelte.
Erst dachte sie er würde ein Wolf werden, dann dachte sie kurz daran ob er evtl durch die Verbindung mit einem Drachen auch einer werden konnte, aber dann wurde es eindeutig, ein BÄR!
Eli lächelte als die verwandlung abgeschlossen war und ein fast 3 meter ghroßer Bär sich vor ihr auf den Boden legte und seinen Kopf auf seine gigantischen Pranken bettete.

„Bitte lauf nicht weg!“

Der Bär Brummte, aber Eli verstand die Sprache der Tiere nicht mit der er zu ihr Sprach.
Sie kicherte aber, dann ging sie auf ihn zu und hockte sich kurz vor ihn. Sie streichelte den großen Bären zwischen den Ohren und sah ihrem Geliebten in die Augen wobei sie breit lächelte. Er sah aber auch einfach zu süß aus mit diesem Blick.
„Ach Yran, und du hattest Angst das ich vor dir in deiner Tiergestalt Angst haben könnte?“

Sie stand auf, ging um ihn herum und schwang ein Bein auf seinen Rücken, dann legte sie sich der länge nach auf ihn und umarmte seinen gigantischen Pelzigen Hals.
„Ich könnte niemals Angst vor dir haben, ich bin zwar ein wenig überrascht, aber das Naturmagier diese Gabe haben können ist mir nicht unbekannt...!“

„Du bist richtig flauschig in dieser Gestalt, das Gefällt mir!“
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Erzähler
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Erzähler » Dienstag 6. April 2021, 08:52

Eli grinste verschmitzt.Was sprach da gegen ihren Verlobten nicht eben so aufzuziehen wie Delilah es mit ihr getan hatte? Sie biss sich auf die Unterlippe:
“Er ist keine Bedrohung und wir kennen ihn alle mehr oder weniger....er will uns kennen lernen...denke ich!“
Sie blickte in Yrans schmunzelndes Gesicht. Sie wusste das es ihm gefiel wenn sie mit ihm spielte. Eigentlich gefiel ihm alles was sie tat und sie liebte ihn! Hier grinste er also ebenfalls, aber gab dann etwas zu bedenken:
„Süße, du kannst mich im Dunkeln lassen. Ich vertraue dir, aber sag es beizeiten Lyn. Sie ist nicht so geduldig wenn es um eine etwaige Bedrohung für unser Leben hier geht. SIE hat dir den Auftrag gegeben.“
, erinnerte er leise, aber lachte dann auch wieder.
„Ich rätsel gern aber da muss ich nachdenken, ich würde dir gern etwas...von mir zeigen in der Zwischenzeit. Etwas dass du von mir noch nicht weist und ich wissen muss, ob es dir ...gefällt, oder zumindest, dass du keine Angst bekommst. Hast du ein bisschen Zeit für mich?“
Und damit ging es in das kleine Versteck zwischen den Bäumen hinter der Heilerhütte. Dort verwandelte er sich und sprach zu ihr in seinem bärischen Dialekt:
„Bitte lauf nicht weg!“
Eli verstand die Sprache der Tiere nicht mit der er zu ihr sprach, aber sie verstand den Mann in dem Tier, mit seinen Gesten und seinem lieben Blick. Nein, sie hatte keine Angst vor Yran, egal welche Gestalt er annahm. Sie kicherte, dann ging sie auf ihn zu und hockte sich kurz vor ihn. Sie streichelte den großen Bären zwischen den Ohren und sah ihrem Geliebten in die Augen wobei sie breit lächelte. Er sah aber auch einfach zu süß aus mit diesem Blick.
„Ach Yran, und du hattest Angst das ich vor dir in deiner Tiergestalt Angst haben könnte?“
Sie stand auf, ging um ihn herum und schwang ein Bein auf seinen Rücken, dann legte sie sich der Länge nach auf ihn und umarmte seinen gigantischen pelzigen Hals.
„Ich könnte niemals Angst vor dir haben, ich bin zwar ein wenig überrascht, aber das Naturmagier diese Gabe haben können ist mir nicht unbekannt...!“
Yrans Nase zuckte und er sah verwundert aus. Es gab wenige Meister seiner Magierichtung, aber dass ausgerechnet Eli schon mal davon gehört hatte, ihn vielelicht auch dadurch einfach annahm wie er war, das war schon fast ...schicksalshaft! Sie gehörte einfach zu ihm! Das wusste er nun einmal mehr und brummte genüsslich:
„Ich liebe dich!“
, auch wenn sie seine Laute nicht verstehen konnte. Es war sein Herz das zu ihr sprach und er schloss die Augen, als sie sich auf ihn legte.
„Du bist richtig flauschig in dieser Gestalt, das gefällt mir!“
Yran gluckste und schüttelte sein Fell, was sie von ihm runter rollen ließ. Dann setze er sich mit dem Rücken an einen Baum lehnend halb aufrecht hin, griff vorsichtig mit seinen riesigen Pranken nach ihr und rollte sie wieder auf seinen Bauch. DORT war es weich!!!
Oh wie weich das Fell da war! Am Rücken war es fast ein bisschen borstig und auch etwas länger, aber hier am Bauch war es wirklich flauschig und fast dafür gemacht, darin zu versinken. Eli drückte ihre Finger in das dichte Fell, die darin vollständig verschwinden konnten. Bis zum Handgelenk versank ihr Hand in wohliger Weichheit, als sie so auf ihm lag. Er hatte sie sich auf den Bauch gelegt und ließ sich genüsslich von ihr kraulen. Und gelenkiger war er auch in dieser Gestalt, wie sie schnell fest stellte, denn er schaffte es sich zu ihr hinab zu beugen und ihr mit seiner riesigen, leicht rauen Zunge über Gesicht, Hals und Schulter gleichzeitig zu lecken, ohne dass er dafür seine Position verändern musste. Na ja, Hunde, Katzen und halt auch Bären konnten sich den Bauch lecken, also somit auch Eli, wenn sie da lag. Insgesamt war er einfach ne Wucht!
Eisbären waren die größten Landraubtiere der Welt, aber Braunbären waren, was viele nicht wussten, ihre im warmen lebenden Brüder. Aber dieser eine hier, der war auch noch gleichzeitig Elis Verlobter, der sichtlich ihr Zuwendung genoss... so sehr, dass es wirklich ersichtlich wurde, denn irgendwann schaute da eine dunkelrote Spitze aus der Felltasche hervor, wo Bären nun mal ihre Genitalien hatten. Das ganze Gekraule und Gestreichel ging an ihrem Schatz nicht spurlos vorüber. Anatomisch sah die Spitze schon etwas anders aus, eben deutlich spitzer, aber er war eben auch nur ein Mann. Ein bäriger Mann, der sein Weibchen sehr mochte! Vielleicht hatte Eli es nicht mal gleich bemerkt, aber ihr Bär genoss ihre Nähe wirklich sehr! Irgendwann stupste das rote Ding sie vielleicht mal mehr oder weniger aus versehen an, aber Yran blieb ansonsten sehr gemütlich. Er schaukelte manchmal sogar ein bisschen wie eine riesige Wiege und Eli wusste instinktiv Naira würde sich mit dem Bären auch gut verstehen. Yran ließ sich am Baum seitlich abgleiten und legte sich der Länge nach auf den Rücken. Er präsentierte sich als riesige weiche Spielwiese und ließ Eilmanas Neugierde ihn so zu erfahren freien Lauf. Nur seine Pranken, deren lange Krallen er nicht einziehen konnte, die ließ er lieber außen vor, auch wenn er damit sehr sanft umgegangen war. Die weichen Ballen an der Innenseite, hatten sie auf seinen Bauch gerollt, aber danach hatte er sie gleich wieder abgespreizt. Nun lag er wie eine große flauschige Matratze zwischen den Bäumen und wärmte sie von unten. Sich in dieses Fell hinein zu kuscheln war auch einfach zu schön. Und einmal umarmte er sie auch so vollkommen, dass nur noch ihre Nase zwischen der ganzen flauschigen Wärme heraus guckte. Beine, Arme, Pranken, alles schlang er um sie, bettete sie in seine Liebe und umgab sie mit seinem riesigen Körper. Der Druck war nicht groß, aber spürbar, als er das tat. Dann ließ er seine Gliedmaßen aber wieder zur Seite fallen und spielte wieder Matratze.
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Eilmana Silva
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Re: Das Haus der Heilkunst

Beitrag von Eilmana Silva » Dienstag 13. April 2021, 21:37

Als Eilmana da so auf ihrem großen braunen Kuschelteddy lag und die Augen schloss, spürte sie ganz tief und Instinkttief in sich hinein. Sie fühlte den Wind der sacht ihre Haut streifte und hörte seinen Herzschlag. Sie holte tief Luft und lies sie langsam wieder durch ihrer Nase entweichen.
WEICH.....KUSCHELIG....MEIN Bärchen.....

Huch, hatte sie nun doch nach all den Unsicherheiten einen Kosenamen für ihren Verlobten der ihr leicht über die Zunge ging? Vielleicht!

Seine Worte wegen Lyn waren nicht Spurlos an Eli vorbei gegangen, sie hatte sie aber vorerst schweigend hingenommen, sie hoffte das er noch auf dieses Spiel eingehen würde. Eigentlich war es nicht ihre Absicht Drachmars Bewohner zu ärgern, schon gar nicht Lyn, aber sie dachte ihr Verlobter würde sich einen Spaß daraus machen ein paar mal zu Raten bevor sie es ihm verraten würde.
Aber er hatte sich wohl da gegen entschieden und jetzt waren Elis Gedanken völlig von weichem warmen Fell umgeben. Sie genoss seine Gegenwart in dieser Gestalt irgendwie sehr, vielleicht lag es auch daran das Eli sich den Tieren gegenüber immer näher und verbundener gefühlt hatte als ihren Zweibeinigen Artgenossen. Tiere hatten sie meist besser verstanden, konnten ihre Gefühle meist erspüren und haben ihr in traurigen Situationen zur Seite gestanden und in glücklichen haben sie sich mit ihr gefreut.
Natürlich nicht immer alle Tiere, aber es gab einige Waldbewohner in ihrer Heimat die ihr oft Gesellschaft geleistet hatten, so wie ihr kleiner Rabe...und jetzt hatte sie einen Bären zum verlobten und einen Drachen als Baby und Gefährten.
Wenn sie das mal so erzählen würde...man würde sie sicherlich auslachen.


Doch jetzt gerade gab es nichts als sie und Yran...und dieses Gefühl!
Sie hatte es genossen wie er sie mit seinen starken Pranken einfach nahm als wäre sie ein viel zu kleines dünnes Lacken gewesen. Sie lies sich von ihm rollen und blieb auf seinem Bauch liegen, sie kraulte ihn dort und als er sie mit seiner langen Zunge ableckte kicherte sie ein wenig um sich anschließend noch etwas tiefer in sein Fell zu Kuscheln und ihre kleinen Finger kleine kreisende Bewegungen auf seiner Brust machen zu lassen.
Sie seufzte genüsslich und auch wenn sie seine Worte nicht verstanden hatte so wusste sie einfach was er ihr in etwa hatte sagen wollen.
„Ich liebe dich Yran...“ sagte sie irgendwann langsam und lies dabei jedes Wort auf ihrer Zunge zergehen wie ein süßes Stück einer verbotenen Süßigkeit.
In der zwischen zeit hatte Yran sich ganz auf den rücken gerollte und Eli war dort nur noch tiefer in seinem Fell versunken, doch als ihr Blick dabei einmal nach unten viel erhaschte er die dunkel rote Spitze die aus der Felltasche des Teddybären ragte.
Wie üblich wurde ihre Nase ein wenig rot und sie konnte mit ihrem ganzen Körper hören und spüren das Yrans Herzschlag ein wenig schneller geworden war.

Er Wird doch nicht so....würde das überhaupt...nein.!..oder?

Eli verwarf den aufkommenden Gedanken gleich wieder, sie wusste das Er nur das tun würde was sie auch wollte....aber....
Ihr blick wanderte noch einmal hinunter und sie ertappte sich dabei wie sie die Größe versuchte abzuschätzen.
Als ihr das selber Plötzlich klar wurde drehte sie ihren Blick von dort schlagartig nach oben, schloss die Augen und vergrub ihr Gesicht so tief in seinem Fell das er nicht mehr sehen konnte.
Es war ihr unsäglich Peinlich das sie so etwas absurdes überhaupt durchdacht hatte.
Doch nach dem sich das Gefühl von Pein in ihr wieder legte spürte sie das nicht nur sein Herzschlag schneller geworden war, nein auch bei ihr regte sich das ein oder andere.
Sie fühlte wie es zwischen ihren Beinen wärmer und feuchter wurde, ein kribbeln durchfuhr ihren Körper gefolgt von einem feinen aufglimmen ihrer Haut welches sie kaum bemerkte.
Sie wusste das der Geruch den sie nun verströmte von ihm wohl kaum lange unbemerkt bleiben würde und bei ihm für noch mehr Lust sorgen würde.
Sie hob langsam ihren Blick, kroch etwas nach oben zu seinem Kopf und blickte dem großen Bären in die geschlitzten grünen Augen.
Ihre Nasenspitze berührte seine große schwarze Nase und sie streichelte ihn sacht mit dem Daumen unter seinem Auge.

„Hier liegt doch was in der Luft?!“
sie schmunzelte, sie wusste nicht das Yran und fast ganz Drachmar gerade von einem Gefühl der Lust gepackt wurden das auch an ihr nicht ganz Spurlos vorbeizog. Allerdings schob sie das gerade einfach auf einen Zufall da er sie ja immer anziehend fand...und wenn sie ehrlich zu sich war, ging es ihr mit ihm doch genau so...

Sie küsste den Bären auf die Nase und dann verwandelte sich ihr schmunzeln in ein fast schon verwegenes Lächeln.
Sie Stand langsam von ihm auf. Lies eine Hand verführerisch noch durch sein Fell gleiten und ging dann ein paar Schritte von ihm weg, sie blickte sich um und prüfte noch einmal das der Platz nicht einfach eingesehen werden konnte.
Dann drehte sie sich wieder zu ihm, blickte ihrem Bärchen in die Augen und ein geheimnisvolles verführerisches Funkeln lag in ihren Blick.
Sie begann langsam die Knöpfe ihrer Bluse zu öffnen, Knopf für Knopf ganz genüsslich und lies sie langsam über ihre schmalen hellen schultern zu Boden gleiten.
Dann ging sie nur mit ihrer engen Lederhose bekleidet auf ihn zu, sie zog sich die langen Haare über eine Schulter so das sie weich und verlockend über einen ihrer wohlgeformten Hügel vielen und hockte sich vor ihren Bären, hatte er sich vielleicht schon wieder zurück verwandelt?

„Ich habe es zwar noch nie mit dir unter freiem Himmel getan...aber ich denke es spricht nichts dagegen....da dieser Garten ja auch quasi zu meinem Haus gehört....!“
Sie verzog die Lippen zu einem aufgesetzten unschuldigem schmollen was sich ganz langsam in dieses wundervolle verlockende Lächeln verwandelte das Eli so ausmachte.
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