Re: Jahras Arbeitstag
Verfasst: Dienstag 5. September 2006, 01:38
Die Bezeichnung Haus war für diese Kaschemme eigentlich schon viel zu großzügig gewählt. Dachschindeln fehlten einfach und die Tür sowie das einzige Fenster, dass man von dem Einstöcker sah, waren so verzogen, dass sie schon beinahe wieder gerade waren. Der Verputz bröckelte von den Mauern des Hauses.
Jahra holte ihren Dietrich hervor, blickte sich noch einmal um, und als sie sicher war, dass niemand zusah, begann sie im Türschloss herumzustochern. Es dauerte nicht lange, bis ein leises Klicken, gefolgt von einem lauten Knarren und Quietschen zu vernehmen war. Wie von Geisterhand war die Tür nach innen aufgegangen, als Jahra das Schloss geknackt hatte.
Noch einmal blickte sich das Mädchen um und ging ins Haus. Fahler Lichtschein kam durch die offene Tür und das Fenster. Jahra sah einen knorrigen Tisch, den man besser nicht mehr benutzte, sowie einen einzelnen Eichenstuhl. Eine Tür führte in einen Verschlag in dem eine löchrige Hängematte aufgemacht war. Unter der Matte stand eine hölzerne Kiste. Was sie wohl verbergen mochte?
Ansonsten gab es nicht viel zu sagen über diese <i>Ruine</i>. Es stank nach moderndem Holz und Harz. Spinnweben bedeckten Wände und Decke. Auch das leise piepsen einer Maus oder Ratte war zu vernehmen.
<b>Wie lange wohl niemand mehr in diesem Gebäude gewesen war? Wem es wohl einst gehört hatte? Warum wurde es verlassen?</b>
Jahrla ging zurück zur Eingangstür und schloss sie; es musste nicht jeder sehen, dass die Hütte wieder bewohnt wurde.
Jahra holte ihren Dietrich hervor, blickte sich noch einmal um, und als sie sicher war, dass niemand zusah, begann sie im Türschloss herumzustochern. Es dauerte nicht lange, bis ein leises Klicken, gefolgt von einem lauten Knarren und Quietschen zu vernehmen war. Wie von Geisterhand war die Tür nach innen aufgegangen, als Jahra das Schloss geknackt hatte.
Noch einmal blickte sich das Mädchen um und ging ins Haus. Fahler Lichtschein kam durch die offene Tür und das Fenster. Jahra sah einen knorrigen Tisch, den man besser nicht mehr benutzte, sowie einen einzelnen Eichenstuhl. Eine Tür führte in einen Verschlag in dem eine löchrige Hängematte aufgemacht war. Unter der Matte stand eine hölzerne Kiste. Was sie wohl verbergen mochte?
Ansonsten gab es nicht viel zu sagen über diese <i>Ruine</i>. Es stank nach moderndem Holz und Harz. Spinnweben bedeckten Wände und Decke. Auch das leise piepsen einer Maus oder Ratte war zu vernehmen.
<b>Wie lange wohl niemand mehr in diesem Gebäude gewesen war? Wem es wohl einst gehört hatte? Warum wurde es verlassen?</b>
Jahrla ging zurück zur Eingangstür und schloss sie; es musste nicht jeder sehen, dass die Hütte wieder bewohnt wurde.