Die Durchquerung der Stillen Ebene

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Nilrea
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Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Freitag 27. Oktober 2006, 19:18

Lilane war inzwischen in Schritt verfallen und man sah ihr deutlich an, dass sie erschöpft war. Auch Nilrea ließ den Kopf hängen und ihr Magen knurrte schon deutlich. Die Elfe hielt ihr Pferd an und stieg ab. Dann setzt sie sich auf dem Boden und packte die Beeren aus. In der Stillen Ebene hatte sie auch nichts essbares gefunden, und so probierte sie die Beeren. Sie schob sich eine in den Mund und zerkaute sie. Sie schmeckte leicht bitter, doch das war Nilrea egal. Sie wartete eine Weile ab, ob ihr schlecht wurde, oder auf sonst irgendein Zeichen, das die Frucht ungeniesbar war. Als nichts geschah, steckte sie sich die restlichen auch noch in den Mund. Die Stute graste und Nilrea band ihr ein Seil um und band sie an einem Strauch fest. Sie würden heute Nacht hier bleiben.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Erzähler » Freitag 27. Oktober 2006, 21:13

<i>Nilrea hatte ihre Beeren aufgegessen.Lilane war ebenfalls fertig mit ihrem Fressen und begab sich zu Ruhe. Die junge Elfe selbst legte sich zu ihrem Pferd, eingewickelt in ihrem Boncho. Sie brauchte lange um einzuschlafen, denn bei dem lauten Grollen des Donners viel ihr es schwer. Nach einiger Zeit schlief auch sie ein.

Die Zeit verstrich und Nilrea wurde geweckt, nicht von dem Donner und nicht von ihrer Stute, nein sie vernahm weiteres Hufgetrampel. Geschockt richtete sich auf und sah sich um, zuerst erblickte sie nichts, doch dann sah sie mehrere Schatten auf die zu kommen.

Waren es die Tigerhybriden? Haben sie sie verfolgt? Nilrea sprang auf und Griff ihren Bogen, ihre Sute war ebenfalls schon auf den Beinen, doch noch immer an den Strauch angebunden.

Je näher die Schatten kamen, desto eher erkannte sie das es sich um eine Gruppe von 5 Personen handelte. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus das es ebenfalls Elfen waren, doch hatten sie komische Kleidung an, eine die Nilrea bis jetzt noch nie an Elfen gesehen hatte.

Sie waren schön verziert und sahen teilweise wie menschliche Kleidungsstücke aus. Die Elfen kamen näher und hielten schließlich bei ihr an. Eine junge Frau erhob das Wort.

"Was verschlägt denn eine junge Elfe hier her mitten in die Stille Ebene, bei diesem Unwetter, habt ihr keine Angst vor einem BLitz getroffen zu werden, so ungeschützt ihr hier steht? Sagt mir doch bitte euren Namen" die Stimme der Elfe klang wie gesang und war einfach wunderschön und lieblich. Es schien nicht als würde diese Gruppe ihr Gefahr bringen, sie sah es eher als Rettung, vielleicht reisen sie auch in das neue Land.</i>

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Samstag 28. Oktober 2006, 09:50

NIlrea beachtete die Frage, ob sie sich nicht fürchte von einem Blitz getroffen zu werden, nicht. Sie ging zu Lilane und band sie los, erst dann antwortete sie:

"Ich heiße Nilrea und wie ist euer Name, wenn ich fragen darf? Bitte, werte Elfe, sagt mir wohin ihr reist, denn vielleicht haben wir das selbe Ziel und ihr würdet mich eine Weile mitnehmen?"

Nilrea drückte sich absichtlich so gepflegt aus, denn sie wusste nicht, wie sie mit dieser Art umgehen sollte. Leicht streichelte sie Lilane über die Nüstern und wartete auf eine Atwort der Elfe.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Sonntag 29. Oktober 2006, 21:43

<b>Was sucht sie nur hier? Keiner meiner Fragen hat sie beantwortet, sondern stellt nur Gegenfragen, wie unhöflich von ihr</b>

"Mein Name ist Mirandé Lyriens. Wir reisen in den Westen, in unser Dorf.. Und ihr junges Ding, was sucht ihr hier herausen so allein?" versuchte sie erneut heraus zu finden.

Dabei beäugte sie die junge Elfe genau, und gab ein Zeichen nach hinte das sie bald weiter reiten würden.
Zuletzt geändert von fremde Frau am Montag 30. Oktober 2006, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Samstag 4. November 2006, 19:02

"Ich habe von einem neuen Land gehört, das ich gerne aufsuchen würde. Wir haben anscheinend das selbe Ziel. Würdet ihr mich also eine Weile mitnehmen?"

erwiederte Nilrea leicht lächelnd. Vielleicht hatte sie ja Glück und die Elfen nahmen sie mit. Sie hatten sicher auch Proviant, den sie mit ihr Teilen würden. Ansonsten musste sie wohl verhungern.
Nilrea stellte sich neben Lilane und schwng sich auf deren Rücken.

<b>Selbst wenn sie mich nicht mitnehmen</b>, dachte sie sich <b>ich muss auf jeden Fall weiter, um Essen zu finden.</b>

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Samstag 4. November 2006, 19:30

Die Elfengruppe beobachteten die junge Elfe.

<b>Ein neues Land? Welch neues Land? Meint sie den Westen? Ich verstehe nicht ganz. Ach sie meint weil der Westliche Teil nun auch zu Celcia gehört?</b>

"Nun neues Land mag seltsam klingen, da es nicht so neu ist. Es gehört nun zu Celcia dies ist richtig, doc davor war es, ja so konnte man es sagen, ein freies Land. Aber ihr könnt uns begleiten wenn ihr wollt. Keiner in unserer Gruppe hätte ein Problem damit, solange du uns nicht unnötig in der Reise behinderst" sprach sie streng aber in einem freundlichen Ton.

Langsam deutete sie der Gruppe das sie nun weiter reiten sollte, sie hatten noch nicht an Rast gedacht, dies würden sie erst tun wenn sie im geschützten Wald wären.

"Ich hoffe du hast dich hier genug ausgeruht, denn wir rasten erst wieder wenn wir im Wald Neldoreth sind!" sie sah die junge Elfe an, sie merkte das sie twas geschwächt aussah, doch sagte sie erstmals nicht. Denn sie hatte es lieber wenn Personen in Not zu ihr kamen und um hilfe baten, egal um was es sich handelte. nur in wirklichen Notsituationen kam sie von selbst auf einen zu. So ritt die Gruppe in einem normalen Tempo weiter, sie wollten ihre Pferde nicht zu sehr überanstrengen, denn sie hatten noch eine lange Reise vor sich.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Samstag 4. November 2006, 19:50

"Keine Sorge, wenn ich euch unnötig behindere, werde ich euch verlassen",versprach Nilrea hastig "vielen Dank, das ich euch begleiten darf."

<b>Ich werde später fragen, ob ich etwas zu essen bekomme. Jetzt unterdrücke ich den Hunger erst noch, damit ich ihnen nicht gleich zur Last falle! Hoffentlich können sie mir dann etwas Essen abgeben.</b>

Sie drückte leicht die Beine an den Bauch und Lilane schritt brav vorwärts. Dann ritt sie neben einen Elfen und beschloss bis zum Wald Neldoreth nichts von ihrem Hunger zu sagen.
Sie hob leicht den Kopf und schaute nach oben, in den Himmel. Es waren immer noch dunkle wolken zu sehen und die Temeratur war etwas gesunken. Nilrea fröstelte leicht und trabte dann zu der Elfe, mit der sie vorhin gesprochen hatte.

"Sagt, wo genau im Wald Neldoreth halten wir?", fragte sie schüchtern und schaute nervös zum Boden. Hoffentlich würde Mirandé antworten. Leicht streichelte sie Lilane den Hals und hoffte, dass die Stute bis Neldoreth durchhalten würde.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Samstag 4. November 2006, 20:30

Die Elfin blickte zur seite.

"Wo wir halten? Genau kann ich es dir nicht sagen, doch sobald wir einige Meter in den Wald hineingeritten sind, werden wir eine Rast einlegen. Habt ihr genug zu Essen mit? Denn ich sehe niergends einen Beutel oder einen anderen Behälter wo ihr eure Nahrung aufbewahrt!?"

Die Elfin blickte wieder nach vor und starrte in die weiten der Stillen Ebene, der Wald war noch nicht wirklich zu erkennen, es war wohl noch ein weitere Weg als man dachte.

Die anderen Elfen hinter ihnen unterhielten sich angeregt, doch das meiste verstand man nicht so genau, da sie weiter hinten lagen und auch nicht sonderlich laut sprachen.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Samstag 4. November 2006, 21:13

<b>Dann sehe ich endlich wieder Bäume</b>, dachte Nilrea und fühlte sich wieder fröhlicher, bei dem Gedanken an die Bäume. Die ganze Zeit, hatte sie sich bei den fremden Elfen nicht sehr wohl gefühlt, doch jetzt ging es ihr wieder besser. Bei der frage, ob sie etwas zu Essen dabei hätte, lief sie rot an. Eigentlich hatte sie mit der Frage, ob die Elfen ihr etwas abgaben noch warten wollen, doch als sie so direckt gefragt wurde, fing sie an, zu erklären:

"Nun ja, ich lebe gewöhnlich von Beeren oder Nüssen, die ich im Wald finde. Ich müsste mir also etwas suchen. Außer ihr währet so freundlich und gebt mir etwas von eurer ab. Meine Stute isst Gras, das gibt es eigentlich immer und überall"

Nilrea tätschelte den Schimmel und drehte sich nervös um, als sie einige Elfen miteinander Reden hörte. Zwar verstand sie nicht, was sie sagten, doch sie mochte nicht, wenn man hinter ihrem Rücken redete. Vielleichtsprachen sie gerade darüber, das sie Nilrea den Tigerhybriden ausliefern wollten. Das war zwar höchst unwahrscheinlich, dennoch fühlte sich Nilrea unwohl und hielt sich ein wenig fester an Lilanes Mähne fest. Die Stute war die einige, der sie wirklich vertraute.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Samstag 4. November 2006, 22:25

Die Elfin blickte gerade aus, ohne Nilrea nzusehen sprach sie ruhig.

"Nun in der Stillen Ebene soetwas zu finden ist schwer, vorallem da die meisten Pflanzen hier nicht sonderlich genießbar sind. Und von Beeren und Nüssen wirst du wohl nicht satt werden, schon gar nicht stark genug für solch eine Reise. Nun wir teilen gerne, wir sind keine geizigen Elfen, wir helfen wo es nur geht!" Ein Lächeln huschte ihr über die Lippen.

Die Elfen hinter ihnen tuschelten noch immer. Nilrea drehte sich nach hinten, sie befürchteten dass sie über sie reden konnte, doch da sprach plötzlich Mirandé.

"Was seht ihr denn so angespannt nach hinten? Befürchtest du dass sie über dich reden könnte? Da kann ich dich beruhigen, sie reden über Gott und die Welt, vorallem um diese dunkle Wolken welchen den östlichen Teil belagern, denn im Westen ist das Wetter schön, natürlich haben wir auch Regenwolken, doch diese hier sind anders, gefährlicher, bedrohlicher und schon gar nicht natürlich." Mirande wurde plötzlich ziemlich ernst, diese Wolken gefielen ihr nicht und sie befürchtete das auch der Weste bald davon betroffen sein würde.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Sonntag 5. November 2006, 13:19

Als Mirandé ihr anbot das Essen zu teilen, seufzte Nilrea erleichtert auf. Sie musste also nicht von Nüssen und Beeren leben, wie sie anfangs geglaubt hatte. Dankbar wandte sie sich an die Elfe:

"Ich bin euch schon wieder zum Dank verpflichtet. Ihr nehmt mich nicht nur mit, sondern teilt auch euer Essen mit mir. Im Übrigen habt ihr Recht, es sättigt nicht gerade, nur von Beeren und Nüssen zu Leben"

<b>Ich habe wirklich Glück, dass die Elfen mich gefunden haben. Und sie scheinen wirklich Nett zu sein. Ich sollte ihnen mehr Vertrauen schenken. Andererseits kann ich mir nicht ganz sicher sein, dass sie mir nichts böses wollen.</b>

Als Mirandé ihr erzählte, dass die Elfen über die schwarzen Wolken redeten und sie dabei in den Himmel schaute, nickte Nilrea zustimmend und fragte dann, was ihr schon die ganze Zeit auf dem Herzen lag:

"Sagt, im westlichen Teil Celcias, sind dort auch so schwarze Wolken wie hier, oder scheint dort noch die Sonne?"

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Sonntag 5. November 2006, 19:30

Sie blickte Nilrea an und lächelte.

"Es ist kein Problem, wir helfen gerne" Sie kamen trotz des gemächlicen Tempos relativ schnell vorran. Als sie über die schwarzen Wolken fragte wurde Mirandé wieder ernst.

"Nun wie wir damals wegeritten sind, war noch strahlender Sonnenschein. Doch ich habe die befrüchtung das sie auhch in den Westen gezogen sind. DOch ich hoffe es nicht!" während sie sprach blickte sie kurz zum Himmel, auch die anderen machten dies.

DAs Wetter war bedrückend.

Einige zeitlang ritten sie schweigen weiter, als plötzlich ein Elf schrie und nach vorne zeigte "Der Wald!Da vorne" alle blickten gespannt nach vorne. Ja vor ihnen breitete sich der Wald Neldoreth aus, ihr nächster Rastplatz war also nicht mehr weit entfernt, sie waren auch schon lang genug geritten, sicher einen halben Tag lang, zumindest kam es einen so vor.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Sonntag 5. November 2006, 19:58

Kurz nachdem der Elf den Wald entdeckt hatte, hatte auch Nilrea ihn gesehen. Vor ihnen breitete sich Neldoreth aus, zwarwar er noch ein Stückchen entfernt, doch die junge Elfe ritt sofort ein wenig schneller. Sie wollte sobald wie möglichst den Wald erreichen, endlich wieder Bäume richen, endlich wieder den wind in den Blättern rascheln hören und Baumrinde anfassen. Zu lange hatte sie nur Gras und Büsche gesehen.
Auch Lilane sah man die Vohrfreude an. Die Stute schnaubte aufgeregt und schüttelte den Kopf hin und her.

<b>Arme Lilane</b>, dachte Nilrea <b>Wie lange hat sie wohl keinen Wald mehr gesehen? Sie lebte schließlich sehr lange in Pelgar. Wahrscheinlich wurde sie schon als Fohlen dorthin gebracht.</b>

Nilrea seufzte leise und schloss die Augen. Langsam, aber sicher wurde sie erschöpfter. Und sie hatte entsetzlichen Hunger. Hoffentlich hatten die Elfen etwas leckeres und nahrhaftes zu Essen dabei.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremde Frau » Montag 6. November 2006, 14:05

Die ganze Gruppe legte ein schnelleres Tempo zu, sie freuten sich auf den Wald und die bevorstehende Rast. Lange sind sie gereist ohne Pause, doch das lange Warten würde sich hoffentlich lohnen.

Die pechschwarzen Wolken strahlten Gefahr aus, ob sie diese Gefahr wohl im Wald nieder spiegeln würde? Die Elfen dachten in diesem moment nicht daran, sie freuten sich schon einfach zu sehr.

Lange brauchten sie nicht als sie andr Grenze des Waldes waren, sie ritten wiederlangsam weiter in den Wald hinein. Es war dunkler als auf der Stillen Ebene, doch konnte man noch genug sehen. Vorsichtig führten sie die Pferde durch den dichten Wald, der Geruch der Bäume und Gräser erfreuten die Elfen, fehlte nur noch die Sonne, dann wär ihr Glück perfekt gewesen, doch die würde sich kaum zeigen.

Geduldig suchten sie einen passenden Rastplatz sowohl für sich selbst als auch für ihre Pferde. Schließlich fanden sie eine kleine Lichtung, die genug Platz bietete.

"Hier werden wir Rasten" sprach die Elfenfrau, danach wandte sich sich einen ihrer Kammeraden zu "Such du etwas Feuerholz, wir werden auch hier übernachten und möchten schließlich nicht frieren." Der Elf stieg ovn seinem Pferd und machte sich sofort auf den weg. Das Pferd war niergends angebunden, die Elfen schienen ihn zu vertrauen.

Danach blickte die Frau wieder zu Nilrea, während sie sprach stieg sie von ihrem Pferd ab.

"Nun ist es soweit unser Rastplatz, jetzt können wir uns stärken und für die nächste Etappe vorbereiten." Sie lächelte ein wenig.

[weiter im Wald Neldoreth - erfönne ein <u>neues</u> Topic]
Zuletzt geändert von fremde Frau am Montag 6. November 2006, 15:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Nilrea » Montag 6. November 2006, 15:30

Als sie den Wald erreichten, war Nilrea etwas traurig, dass es so dunkel war, doch das hielt nicht lange an. Zwar wurde es nicht heller, doch die Freude, endlich wieder in einem Wald zu sein, vertrieb die Enttäuschung.

<b>Und vielleicht scheint im Westen ja noch die Sonne, und es ist noch hell.</b>, der Gedanke, das nicht ganz Celcia von Wolken bedeckt war, gab der jungen Elfe Hoffnung, dass auch in anderen Gebieten vielleicht bald wieder die Sonne scheinen würde.

Bald erreichten sie eine Lichtung, an der sie rasteten. Mirandé trug einem Elf auf, Holz für ein Feuer zu suchen und Nilrea kniff die Augen zusammen, als ihr wieder einfiel, dass sie auch Brennholz suchen war, als ihre Schwester starb. Heftig schüttelte sie den Kopf, sie wollte nicht weinen, nicht für etwas, für das sie schon unzählige Tränen vergossen hatte. Deshalb war sie froh, als Mirandé sie ansprach.

"Ja", antwortete sie "Ich habe eine Pause dringend nötig. Vom reiten bin ich etwas erschöpft, es ist gut, dass wir eine Pause machen. Wenn ich irgendwie helfen kann, lasst es mich wissen."

<b>Sie geben mir schon so viel, Essen, einen Schlafplatz und ihre Begleitung, da will ich mich revangieren. Vielleicht gibt es etws, wo ich mich Nützlich machen kann.</b>

Leicht lächelnd sah sie die Elfe an und setzte sich dann neben einen Baum und lehnte sich an diesen. Sie schloss für einen kurzen Moment die Augen und lies den Wald auf sich einwirken. Dann machte sie die Augen wieder auf und betrachtete Lilane, die neben den anderen Pferden stand und graste.

[weiter im Wald Neldoreth]
Zuletzt geändert von Nilrea am Montag 6. November 2006, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Elwin Fock » Donnerstag 9. November 2006, 22:00

[Einstiegspost]

Elwins langes Gewand flatterte im aufkommenden Wind. Es war nun schon mehr als drei Tage her, dass sie von ihrem Heimatdort aufgebrochen war und am Wetter hatte sich nichts geändert. Noch immer waren die pechschwarzen Wolken vorhanden und Blitze zucken hin und wieder auf. Es war noch kein Regen aufgekommen. Soetwas hatte sie noch nie erlebt. Ein Gewitter ohne Regen, das so lange anhielt.

In der kurzen Zeit war sie erstaunlich weit gekommen, denn in der Ferne des Horizontes konnte sie schon verschwommen den Fluß Ilfar erkennen. Zielstrebig lief sie weiter. Der Wind bließ nun heftiger, aber Elwin ließ sich nichts anmerken. Sie hatte gelernt ihre Gefühle zu unterdrücken und so hielt sie es nach wie vor. Wing flog in einiger Entfernung vor ihr her.

"Bei Ventha! Was ist das nur für ein Wetter? Ich bin nun schon seit mehr als drei Tagen unterwegs und keine Menschenseele weit und breit. Langsam muss ich doch mal auf Jemanden treffen.", grummelte Elwin vor sich her.

<b>Wäre ich doch nur im Dorf geblieben. Aber nein... ich musste ja unbedingt losziehen und herausfinden was mit dem Wetter los ist. </b>

"Wing!", rief sie. "Hast du etwas entdeckt?"

Der Vogel verstand und drehte in der Luft um. Er flog gescheidig getragen von dem Wind auf seine Freundin zu.
Zuletzt geändert von Elwin Fock am Sonntag 22. Februar 2009, 23:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Erzähler » Samstag 11. November 2006, 14:56

Der Vogel stieß ein Kreischen aus, bevor er auf Elwins ausgestrecktem Arm landete und blickte seine Herrin aus dunklen, tiefen Augen an. Oh ja, er hatte einiges gesehen... Gras. Viel Gras.
Die Stille Ebene trug ihren Namen zu Recht in diesen Tagen, denn einen Menschen hatte der Vogel in den Weiten der Steppe nicht finden können. Einzig in einem kleinen Fischerdorf etwas weiter nördlich war Leben zu entdecken gewesen.
Der Neldorethische Wald dagegen war alles andere als ruhig. Er schien die Menschenwesen anzuziehen wie Motten das Licht. Warum nur? Hatten diese flügellosen keine Städte, in denen sie Lärm machen konnten?

Der Vogel klickerte fordernd mit seinem langen Schnabel. Seine Arbeit sollte Honoriert werden. Am besten mit Essbarem.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Elwin Fock » Samstag 11. November 2006, 16:26

Dankend streichelte Elwin ihrem treuen Freund über den Kopf. Als Wing dann begann mit seinem langen Schnabel zu klickern zog die junge Frau ihren Beutel heran und holte ein Stück Brot heraus. Dieses brach sie in der Mitte durch und gab die eine Hälfte dem Vogel. Wing freute sich und stieg erneut in die Lüfte.

"Nun was soll ich jetzt machen?", fragte Elwin. Sie blickte sich um und erkannte in der westlichen Ferne den dunklen Schatten des Waldes Neldoreth. Etwas nördlich waren kleine Lichtperlen in der Dunkelheit zu erkennen gewesen, aber in allen sonstigen Richtungen war nichts außer der Stillen Ebene zu sehen. Der Wind bließ nun heftig und kalt. Elwin wickelte sich in ihren Umhang, um geschützt zu sein. Aber selbst das half nicht wirklich.

<b>Ich muss mir schnellstens was einfallen lassen, sonst geh ich hier noch zu grunde.</b>

"Sollte ich lieber in die Richtung der Lichtpunkte oder in die Richtung des Waldes gehen?", fragte sie sich.

Dann erhob Elwin zu beiden Seiten ihres Körpfers die Arme und richtete ihre Hände einerseits zum Neldoreth und andererseits zu den Lichtpunkte aus. Ihr Umhang wurde vom Wind erfasst und flatterte in mächtigen Wogen auf und ab. Ihr langes Kleid blieb ebenfalls nicht davon verschont. Es flatterte gleichermaßen hinauf und hinab, nach rechts und links.

<i>"Eau Ammo"</i>, flüsterte Elwin und um ihre beiden Hände bildeten sich kleine Wasserblasen. Mit einem kleinen Schlänker löste sie die Wasserbälle und sie begannen über dem Boden zu schweben. "Nun entscheidet für mich!"

Vom Wind gepackt schwebte sie jeweils in eine Richtung. Dann ohne irgendeine Vorwarnung platzte die Wasserkugel, welche in Richtung des Waldes unterwegs war. "Nun denn. Auf zu den Lichtern!", sagte die Frau kalt und wickelte sich erneut in ihren Umhang. Dann rief sie noch Wing zu, wohin es gehen sollte und machte sich frierend auf den Weg.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Erzähler » Sonntag 12. November 2006, 11:04

Es dauerte länger, als Elwin erwartete hatte, bis sie den Fluss Ilfar endlich erreichte. Entfernungen auf der Stillen Ebene konnten täuschen. Doch nun, da sie endlich am Ufer des Stroms stand offenbarten sich ihr die seltsamen Lichtpunkte als kleines Dorf, in dem trotz der späten Stunde noch geschäftiges Treiben zu herrschen schien. Doch wie sollte sie hinüber kommen? Zum schwimmen hatte sie keine allzu große Lust.
Die junge Frau hielt nach ihrem Vogel Wing Ausschau, vielleicht konnte er von dort oben ja eine Brücke oder eine Furt entdecken...

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Elwin Fock » Sonntag 12. November 2006, 15:31

Elwin sah sich zu beiden Seiten des Fluss um, erkannte jedoch keine Möglichkeit den Ilfar zu überqueren.

<b>Und jetzt? Jetzt stehe ich hier am Fluß und es gibt nirgends einen Weg darüber. Toll! Zum schwimmen ist es mir zu kalt und meine Magie ist noch nicht mächtig genug um mir einen Weg zu bereiten. Toll!</b>

Dann rief sie ihren treuen Freund Wing zu sich. Vielleicht hatte er ja eine Brücke oder eine Furt aus der Luft entdeckt. Kaum hatte der Vogel den Ruf seiner Freundin vernommen, wandte er mitten im Flug die Richtung. Er gleitete vorsichtig zu Elwin und landete sanft auf ihrer Schulter.

"Hast du einen Weg über den Fluß entdeckt?", fragte sie während sie ihn am Kopf streichelte. Wing stieß einen hellen Schrei aus und ließ seinen Kopf mit dem Schnabel in Richtung Süden wippen. Elwin verstand und gab ihm zur Belohnung ein weiteres Stück Brot.

"Das hast du gut gemacht, Wing!", flüsterte sie ihm zu. "Du musst doch erschöpft sein, von dem vielen Fliegen, Wing. Bleib auf meiner Schulter sitzten. Ich trage dich ein Stück."

So ging sie los und folgte dem Fluß südlich. Nach einer Weile erkannte sie in der Ferne einen Schatten, der sich über den Fluß erstreckte. Als sie näher kam, stellte sich heraus, dass dieser Schatten eine Brücke war.

<b>Na wenigstens komm ich jetzt über den Fluß hinüber...</b>

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremder Mann » Montag 13. November 2006, 17:54

Elwin lief zielstrebig auf die Brücke zu, doch je näher sie ihr kam, desto beobachteter fühlte sie sich. Sie fröstelte leicht und blickte sich irritiert um, doch niemand war zu entdecken. Sie wollte gerade einen Fuß auf die abgetretenen Steine der Brücke setzen, da bemerkte sie hinter dem steinernen Geländer einen maßigen, hässlichen Kopf

"Soso....." , brummte der Kopf und lies seine kleinen, schwarzen Augen auf Elwin ruhen. "Du willst also über diese Brücke?"

Während er diese rein rethorische Frage stellte,- es war unmissverständlich zu erkennen, dass Elwin den Fluss tatsächlich überqueren wollte. Und natürlich mithilfe der Brücke- bewegte sich der hässliche Kopf um das Brückengeländer herum und offenbarte einen noch viel hässlicheren, stämmigen, mit Lumpen... nun ja... teilweiße bekleideten Körper und eine wenig vertrauenserweckende Keule. Elwin Fock stand vor einem rießigen Troll.

"Nun... Das kostet Zoll, junge Dame" , grinste er, wobei er eine Reihe grabsteingroßer, schmutzig gelber Zähne entblößte.
"Für euch ein Sonderpreiß- 45 Goldmünzen. Ich rate euch, euch nicht zu wehren", er fuhr liebevoll mit der Hand über seine Keule.
Zuletzt geändert von fremder Mann am Montag 13. November 2006, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Elwin Fock » Mittwoch 15. November 2006, 19:43

Als die junge Frau sich der Brücke näherte überfiehl sie ein merkwürdiges Gefühl. Es war fast so, als ob sie beobachtet würde. Etwas irritiert blieb sie stehen und schaute sich leicht fröstelnd um. Nichts. Es war niemand zu sehen, dennoch lies das Gefühl nicht nach. Achselzuckend setzte sie sich wieder in Bewegung und wollte gerade die abgetretenen Steine der alten Brücke betreten, als Elwin im Schatten des Geländers eine Gestalt erblickte.

<b>Bei Ventha. Was ist das dort?</b> fragte sie sich.

Dann sprach die Gestalt mit brummender Stimme zu der jungen Frau. Während dieser Jemand sprach, kam er aus dem Schatten hervor und offenbarte sich als hässlicher, stämmiger Troll, der nur mit wenigen Lumpen bekleidet war. Von dem abstoßenden Anblick gepackt machte Elwin einen Schritt zurück und starrte den Troll an. Aber schon bald gewann sie ihre Fassung zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Ebenfalls machte Elwin einen genervten Gesichtsausdruck.

"Was willst du von mir? Geh mir aus dem Weg. Ich habe keine Zeit, um mich mit dir zu beschäftigen.", sagte Elwin barsch. "45 Goldmünzen? Das ist ein schlechter Scherz, oder?"

Die Magierin gab ein ungläubiges Geräuch von sich sah sich ganz genau um. Der Troll kam von der Brücke herunter und baute sich davor auf. Zärtlich streichelte er über seine Keule und ließ ein hämischen Lachen von sich hören.

<b>Mhh... dort drüben. Dort könnte ich vorbei schlüpfen. Ich bräuchte nur eine Ablenkung. Oder auch nicht. Dieser Troll ist auch so keine Gefahr für mich...</b>

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremder Mann » Freitag 17. November 2006, 14:18

Der Troll wirkte nach Elwins Antwort fast beleidigt. Er verzog das bullige Gesicht zu einer säuerlichen Fratze.

"Nein, es war nicht meine Absicht einen... Scherz... zu machen." ,

knurrte er und hob die Schultern um seiner ohnehin schon überaus imposanten Erscheinung noch größere Wirkung zu verleihen. Es verärgerte ihn, dass die winzige Menschenfrau solche Mätzchen machte. Hatte sie etwa keine Angst vor ihm?? Immerhin war er riesengroß und sie klein, dünn und mickrig. Der Troll hob seine Keule einige Zentimeter an. Sein kleines Hirn wusste nur eine Lösung, wenn ihm die Argumente ausgingen . Eine falsche Bewegung Elwins' und der Wegelagerer konnte seine geforderten 45 Goldstücke zwischen ihren blutigen Überresten aufklauben.

Er streckte der jungen Frau eine wagenradgroße Pranke entgegen.

"Mein Gold. Aber plötzlich."

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von Elwin Fock » Samstag 18. November 2006, 18:05

Elwin stand da und beobachtete den Troll. Er schien ihre Worte nicht besonders gut aufzufassen, denn nun hob er seine Keule etwas an und machte einen äußerst finsteren Blick. Als er dann grob nach "seinem" Geld verlangte, blitzte es erneut und Elwin konnte das ganze Schauspiel beobachten. Sie pfiff laut. Wing verstand, flog einen Bogen und kam langsam zu seiner Freundin zurück. Jedoch landete der Vogel nicht. Er folg immer wieder Kreise hoch in der Luft um die Beiden am Boden stehenden, so dass der Troll es nicht bemerkte..

<b>Was für ein grober, hässlicher und armseeliger Troll... </b>

Elwin machte einen Schritt Rückwerts und setzte ihre typische, eiskalte Miene auf. Sie hatte keine Angst vor dem großen Troll. Da konnte er noch so wütend werden.

"Nun, es wäre besser gewesen ihr hätte nur geschärzt. Aber naja, es soll mich nicht kümmern.", sagte sie abweisend.

Dann erhob Elwin ihre rechte Hand in die Höhe, formte mit dem Zeigefinger einen kleinen Kreis, der sich sogleich mit Wasser füllte. Gerade als der Troll wutentbrannt auf die junge Magierin zu stürmte, packte sie das blaue Nass und zeichnetet damit einen armlangen Kreis vor sich. <i>"Eau Fascia"</i>, flüsterte Elwin und schon füllte sich der Kreis ebenfalls mit Wasser.

Wie ein Schild schwebte es vor ihr und wartete darauf in Einsatz zu treten.

<b>Jetzt soll dieser Fettwanzt mal versuchen an mich heran zu kommen.</b>

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Re: Die Durchquerung der Stillen Ebene

Beitrag von fremder Mann » Montag 20. November 2006, 17:26

Der Troll lachte grimmig. Wasser! Sie versuchte ihn mit Wasser aufzuhalten. Solch eine törichte Göre war ihm schon ewig nicht mehr untergekommen. Er stieß einen wütenden Schrei aus, schwang seine Kedule und stürzte auf das armselige Geschöpf zu, bereit ihm die Schädeldecke bis zum Kinn einzudrücken. Doch als die Keule des Trolls das Schild aus Wasser berührte, geschah etwas, womit er nie im Leben gerechnet hätte.

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