Re: Über den Dächern
Verfasst: Sonntag 1. Oktober 2006, 11:57
Ron hob den Deckel an un schaute in die Tonne. Da hatte doch glatt jemand einen halben Fisch fortgeworfen. Der Kopf und die Schwanzflosse fehlten, aber sonst war er komplett ... und er roch verführerisch.
Ron nahm den Fisch aus der Tonne und wollte schon hineinbeißen, als eine Stimme ihn aufhorchen ließ.
"... Hab gehört, sie sucht eifrig nach ihnen. Jaja, Vana Seide steckt ihr Gold nicht in Söldner. Sucht sich lieber junge Burschen, die hungrig auf den Straßen sitzen. Die füttert sie durch und bekommt so, was sie will."
"Wo liegt ihr Haus?", fragte eine andere Stimme, die viel tiefer war als die erste. Ron lauschte gespannt.
"Nicht weit von hier, aber es ist versteckt. Schließlich soll niemand, der nicht zu ihrer Bande gehört, wissen, wo genau sie wohnt. Ich glaube, nahe den Wohnvierteln muss es sein, dort schleicht sie sich immer herum ..."
Ron hatte dem Gespräch gelauscht und beinahe vergessen, dass er einen köstlichen Fisch in den kleinen Pfoten hielt. Doch dann wurden die Stimmen leiser, vermutlich waren die beiden sich Unterhaltenden weitergegangen. Nun stand also wieder sein Essen an oberster Tagesordnung und gerade, als er in den Fisch hineinbeißen wollte ... erneut eine Stimme.
"Hey, was treibst du da an meiner Tonne!" Diese Stimme kam von jemandem, der sehr wütend war. Elendes Bettlerpack! Dich lass ich Bekanntschaft mit meinem Prügel machen!"
Ron nahm den Fisch aus der Tonne und wollte schon hineinbeißen, als eine Stimme ihn aufhorchen ließ.
"... Hab gehört, sie sucht eifrig nach ihnen. Jaja, Vana Seide steckt ihr Gold nicht in Söldner. Sucht sich lieber junge Burschen, die hungrig auf den Straßen sitzen. Die füttert sie durch und bekommt so, was sie will."
"Wo liegt ihr Haus?", fragte eine andere Stimme, die viel tiefer war als die erste. Ron lauschte gespannt.
"Nicht weit von hier, aber es ist versteckt. Schließlich soll niemand, der nicht zu ihrer Bande gehört, wissen, wo genau sie wohnt. Ich glaube, nahe den Wohnvierteln muss es sein, dort schleicht sie sich immer herum ..."
Ron hatte dem Gespräch gelauscht und beinahe vergessen, dass er einen köstlichen Fisch in den kleinen Pfoten hielt. Doch dann wurden die Stimmen leiser, vermutlich waren die beiden sich Unterhaltenden weitergegangen. Nun stand also wieder sein Essen an oberster Tagesordnung und gerade, als er in den Fisch hineinbeißen wollte ... erneut eine Stimme.
"Hey, was treibst du da an meiner Tonne!" Diese Stimme kam von jemandem, der sehr wütend war. Elendes Bettlerpack! Dich lass ich Bekanntschaft mit meinem Prügel machen!"