Die Flucht
- Kazel Tenebrée
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Re: Die Flucht
Kazel schritt eine Weile schweigend neben Leon her, doch dann fiel ihm ein, dass er noch etwas zu erledigen hatte und jetzt, da sie einen Augenblick nur laufen würden, hielt er es für eine passende Gelegenheit.
Er ließ sich ein Stück zurückfallen, zu Xune, die mit wachsamen Augen die Nachhut bildete. Ihre Miene verriet ihre schlechte Laune, offensichtlich war sie nicht begeistert, Shantih zu folgen.
<b>Was hat sie nur gegen das Mädchen? Es ist die freundlichste Person, die ich in meinem Leben kennengelernt habe ... bis auf meinen Vater.</b>
Kazel verdängte schnell diesen Gedanken, er trübte nur sein Gemüt. Er hatte jetzt Wichtigeres zu tun als seiner bitteren Vergangenheit nachzuhängen.
Er drehte den Kopf in Xunes Richtung und schaute ein wenig unter seiner Kapuze hervor, dass die Dunkelelfe seine meerblauen Augen sehen konnte, die ihren Blick ernsthaft erwiderten.
Leise, dass nur sie beide seinen Worten lauschen konnten, fragte er: "Also, woher kennst du mich und meine Verbindung zu den Tenebrées? Bist du in ihrem Auftrag hier? Wenn ja, ich werde mich wehren, im schlimmsten Fall musst du mich töten. Ich werde nicht mehr nach Morgeria zurückkehren."
Kazel versuchte, in Xunes Gesichtsausdruck herauszulesen, ob sie lügen würde, sobald sie ihm antwortete. Er schaute ihr in die Augen, denn sie waren das Fenster zur Seele.
<b>Ist sie vielleicht doch nicht so verdorben wie normale Dunkelelfen, wenn ihre Augen so braun sind? Seelenlose Wesen haben immer ein bösartiges Funkeln in ihrem Blick, doch ihre Augen sind ... schön.</b>
Er ließ sich ein Stück zurückfallen, zu Xune, die mit wachsamen Augen die Nachhut bildete. Ihre Miene verriet ihre schlechte Laune, offensichtlich war sie nicht begeistert, Shantih zu folgen.
<b>Was hat sie nur gegen das Mädchen? Es ist die freundlichste Person, die ich in meinem Leben kennengelernt habe ... bis auf meinen Vater.</b>
Kazel verdängte schnell diesen Gedanken, er trübte nur sein Gemüt. Er hatte jetzt Wichtigeres zu tun als seiner bitteren Vergangenheit nachzuhängen.
Er drehte den Kopf in Xunes Richtung und schaute ein wenig unter seiner Kapuze hervor, dass die Dunkelelfe seine meerblauen Augen sehen konnte, die ihren Blick ernsthaft erwiderten.
Leise, dass nur sie beide seinen Worten lauschen konnten, fragte er: "Also, woher kennst du mich und meine Verbindung zu den Tenebrées? Bist du in ihrem Auftrag hier? Wenn ja, ich werde mich wehren, im schlimmsten Fall musst du mich töten. Ich werde nicht mehr nach Morgeria zurückkehren."
Kazel versuchte, in Xunes Gesichtsausdruck herauszulesen, ob sie lügen würde, sobald sie ihm antwortete. Er schaute ihr in die Augen, denn sie waren das Fenster zur Seele.
<b>Ist sie vielleicht doch nicht so verdorben wie normale Dunkelelfen, wenn ihre Augen so braun sind? Seelenlose Wesen haben immer ein bösartiges Funkeln in ihrem Blick, doch ihre Augen sind ... schön.</b>
Zuletzt geändert von Kazel Tenebrée am Mittwoch 23. August 2006, 01:59, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Flucht
Kazel atmete innerlich erleichtert aus.
<b>Sie ist also nicht wegen mir hier. Das ist beruhigend. Vermutlich bin ich diesbezüglich noch immer zu nervös ... meine Eltern sind zwar tot, aber meine Tante und der Rest des Tenebrée-Gezüchts leben noch. Ich werde wohl niemals ganz aufhören, mich zu fragen, ob sie mir immer noch auf den Fersen sind.</b>
Kazel streckte sich. Es war wohl das erste Mal seit langem, dass er eine solche ugezwungene und entspannte Haltung annahm. Schnell verfiel er jedoch wieder in den alten Trott und bewegte sich unter großer Wachsamkeit vorwärts.
Sein Gespräch mit Xune schien beendet, dennoch ging er eine ganze Weile noch neben ihr her. Er dachte über den Kampf gegen die Soldaten Pelgars nach.
<b>Xune hat sich ganz schön ins Zeug gelegt ... sie kämpft gut. Ob die Narbe auf ihrer Wange aus einem solchen Kampf stammt?</b>
"Was machst du eigentlich auf dieser Seite des Drachengebirges? Du hattest nicht ernsthaft vor, nach Pelgar zu gehen, oder?"
Kazel wollte es so klingen lassen als wäre er sich völlig bewusst gewesen, wie die Bewohner Pelgars auf das dunkle Volk reagierten. Ihm war dabei gar nicht bewusst, dass er Xune mittlerweile einfach mit "du" ansprach ... das lag wohl daran, dass er lange Zeit mit <i>überhaupt niemandem</i> gesprochen hatte.
<b>Sie ist also nicht wegen mir hier. Das ist beruhigend. Vermutlich bin ich diesbezüglich noch immer zu nervös ... meine Eltern sind zwar tot, aber meine Tante und der Rest des Tenebrée-Gezüchts leben noch. Ich werde wohl niemals ganz aufhören, mich zu fragen, ob sie mir immer noch auf den Fersen sind.</b>
Kazel streckte sich. Es war wohl das erste Mal seit langem, dass er eine solche ugezwungene und entspannte Haltung annahm. Schnell verfiel er jedoch wieder in den alten Trott und bewegte sich unter großer Wachsamkeit vorwärts.
Sein Gespräch mit Xune schien beendet, dennoch ging er eine ganze Weile noch neben ihr her. Er dachte über den Kampf gegen die Soldaten Pelgars nach.
<b>Xune hat sich ganz schön ins Zeug gelegt ... sie kämpft gut. Ob die Narbe auf ihrer Wange aus einem solchen Kampf stammt?</b>
"Was machst du eigentlich auf dieser Seite des Drachengebirges? Du hattest nicht ernsthaft vor, nach Pelgar zu gehen, oder?"
Kazel wollte es so klingen lassen als wäre er sich völlig bewusst gewesen, wie die Bewohner Pelgars auf das dunkle Volk reagierten. Ihm war dabei gar nicht bewusst, dass er Xune mittlerweile einfach mit "du" ansprach ... das lag wohl daran, dass er lange Zeit mit <i>überhaupt niemandem</i> gesprochen hatte.

-
Gast
- Gast

Re: Die Flucht
Khorak hörte wie jemand in dem Fluss immer näher kam, deswegen legte er seine angel neben sich und wartete auf das was da kommt.
etwas später:
Khorak nahm seine Angel und trottet langsam zu seinem Zelt. Den er würde heute sowiso nichts mehr Fangen.
Die Sonne brannte ihm auf dem Rücken. Es war absolut Windstill er hatte die Ärmel und die Hosenbeine hochgekrempelt doch der Schweis ran an seinen beinen herunter.
Er sah den letzten Fisch und dachte:
"mmhh...der letzte Fisch, ein verdientes mahl."
Er nahm ein paar Kräuter aus seinem Beutel und legte sie mitsamt dem Fisch in eine Pfanne die er in das Feuer hielt das er nur Kurz vorher angemacht hatte
etwas später:
Khorak nahm seine Angel und trottet langsam zu seinem Zelt. Den er würde heute sowiso nichts mehr Fangen.
Die Sonne brannte ihm auf dem Rücken. Es war absolut Windstill er hatte die Ärmel und die Hosenbeine hochgekrempelt doch der Schweis ran an seinen beinen herunter.
Er sah den letzten Fisch und dachte:
"mmhh...der letzte Fisch, ein verdientes mahl."
Er nahm ein paar Kräuter aus seinem Beutel und legte sie mitsamt dem Fisch in eine Pfanne die er in das Feuer hielt das er nur Kurz vorher angemacht hatte
Zuletzt geändert von Gast am Mittwoch 23. August 2006, 21:46, insgesamt 1-mal geändert.
-
Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Als Khoraks Fisch bereits in der Pfanne zu brutzeln begann, kamen ihm mehrere Gestalten entgegen.
Eine seltsame Zusammenstellung war es:
Ein Ork, groß und breitschultrig. Außerdem sehr gut ausgerüstet mit allerlei Waffen und Rüstungsteilen. Er marschierte durch den Fluss als sei es eine Straße.
Neben ihm am Ufer und doch ein kleines Stückchen voran spazierte ein Mädchen. Sie schien nocht recht jung, wandelte anmutig und elegant durch das Gras und ihr schwarzes Haar bauschte sich im leichten Wind auf. Sie war eher schmal und zierlich, was also hatte sie mit dem klotzigen Ork zu schaffen?
Doch da waren noch zwei weitere Gestalten hinter den beiden, auch sie gingen am Ufer entlang.
Einer von ihnen war komplett in einen grauen Mantel gehüllt und er hatte seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Auch er ging in eleganten Bewegungen, jedoch recht langsam, als sei er bereits erschöpft.
Die letzte Gestalt war eine Elfe, genauer gesagt: eine Dunkelelfe. Hier, in der Stillen Ebene? Sie trug außergwöhnlich verarbeitete Kleidung und ein Schwert an der Seite, dessen Klinge blutig war.
Ebenso wie die des Orks, der im Fluss entlang lief. Auch von seinen Waffen troff Blut.
Hatte diese außergewöhnliche Gruppe gerade einen Kampf hinter sich? Sie alle sahen etwas ausgelaugt aus, bis auf das junge Mädchen. Es ging voran als führte sie die anderen an. Irgendwie wirkte es amüsant, dass die offensichtlich älteren und stärkeren Personen hinter einem zierlichen Mädchen wie diesem hergingen.
Gleich würden sie Khoraks Lagerplatz am Fluss erreichen.
Eine seltsame Zusammenstellung war es:
Ein Ork, groß und breitschultrig. Außerdem sehr gut ausgerüstet mit allerlei Waffen und Rüstungsteilen. Er marschierte durch den Fluss als sei es eine Straße.
Neben ihm am Ufer und doch ein kleines Stückchen voran spazierte ein Mädchen. Sie schien nocht recht jung, wandelte anmutig und elegant durch das Gras und ihr schwarzes Haar bauschte sich im leichten Wind auf. Sie war eher schmal und zierlich, was also hatte sie mit dem klotzigen Ork zu schaffen?
Doch da waren noch zwei weitere Gestalten hinter den beiden, auch sie gingen am Ufer entlang.
Einer von ihnen war komplett in einen grauen Mantel gehüllt und er hatte seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Auch er ging in eleganten Bewegungen, jedoch recht langsam, als sei er bereits erschöpft.
Die letzte Gestalt war eine Elfe, genauer gesagt: eine Dunkelelfe. Hier, in der Stillen Ebene? Sie trug außergwöhnlich verarbeitete Kleidung und ein Schwert an der Seite, dessen Klinge blutig war.
Ebenso wie die des Orks, der im Fluss entlang lief. Auch von seinen Waffen troff Blut.
Hatte diese außergewöhnliche Gruppe gerade einen Kampf hinter sich? Sie alle sahen etwas ausgelaugt aus, bis auf das junge Mädchen. Es ging voran als führte sie die anderen an. Irgendwie wirkte es amüsant, dass die offensichtlich älteren und stärkeren Personen hinter einem zierlichen Mädchen wie diesem hergingen.
Gleich würden sie Khoraks Lagerplatz am Fluss erreichen.
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Re: Die Flucht
Xune beantwortete Kazels Frage mit einer knappen Antwort. Offensichtlich wollte sie nichts von ihrer Vergangenheit und ihren Entscheidungen preisgeben.
<b>Sie verhält sich genauso wie ich. Verschlossen, unnahbar. Man merkt, dass sie aus Morgeria stammt.</b>
Doch plötzlich stellte Xune ihrerseits Fragen bezüglich Kazels Vergangenheit. Das schlimme daran war, dass sie genau die richtigen Fragen stellte und damit einen wunden Punkt in Kazels Herzen traf.
<b>Halb-Dunkelelf ...</b>, hallte es wie ein Echo in seinem Kopf nach. <b>Ja, jemanden wie mich sehen Bewohner Morgerias am liebsten tot.</b>
Kazel glitt mit einer Hand zurück und berührte seinen Rücken. Wie sollte er jetzt nur auf Xunes Frage kontern? Ihm wurde klar, wie sie sich gefühlt haben musste, als er ihr ständig lästige und teilweise sogar intime Fragen gestellt hatte. Und jetzt tat es ihm leid, was ihn verwirrte. Gefühle drangen an die Oberfläche. Gefühle, die er nie zuvor empfunden hatte – und schon gar nicht bei einer Dunkelelfe. Im Augenblick war es sein Gewissen, das ihn plagte. Er beschloss, etwas dagegen zu unternehmen.
<b>Xune redet zumindest mit mir, obwohl ich nicht gerade freundlich war, als wir uns begegneten. Gibt sie mir eine Chance, sie neu einzuschätzen und vielleicht sogar auf eine Weise kennen zu lernen, die meine Vorurteile gegenüber Dunkelelfen schmälert? Ihr gegenüber sollte ich zumindest etwas freundlicher sein, wir reisen zusammen. Wenn sie das bisschen Vertrauen, das ich ihr nun entgegenbringen will, enttäuscht, kann ich sie immer noch töten ... und bei Faldor, das werde ich dann auch. </b>
Kazel wandte sich mit leichtem Zögern an Xune. "Ich ... es tut mir leid, dich mit solchen Fragen geradezu zu durchbohren. Das war nicht meine Absicht, ich meine ..."
Doch seine Entschuldigung ging plötzlich in allgemeinem Aufruhr unter.
Xune machte auf ein Zelt in der Nähe aufmerksam und Leon brummte etwas Unverständliches.
Sofort lag Kazels Hand auf seinem Dolch und er konzentrierte sich auf jedes Geräusch und jeden Schatten in ihrer Nähe.
<b>Noch mehr Gefahr? Ruhepausen finden wohl nicht statt, wenn man mit anderen in der Stillen Ebene umherzieht und von Pelgar gesucht wird. Nun, dann lasst den Tanz ein weiteres Mal beginnen.</b>
<b>Sie verhält sich genauso wie ich. Verschlossen, unnahbar. Man merkt, dass sie aus Morgeria stammt.</b>
Doch plötzlich stellte Xune ihrerseits Fragen bezüglich Kazels Vergangenheit. Das schlimme daran war, dass sie genau die richtigen Fragen stellte und damit einen wunden Punkt in Kazels Herzen traf.
<b>Halb-Dunkelelf ...</b>, hallte es wie ein Echo in seinem Kopf nach. <b>Ja, jemanden wie mich sehen Bewohner Morgerias am liebsten tot.</b>
Kazel glitt mit einer Hand zurück und berührte seinen Rücken. Wie sollte er jetzt nur auf Xunes Frage kontern? Ihm wurde klar, wie sie sich gefühlt haben musste, als er ihr ständig lästige und teilweise sogar intime Fragen gestellt hatte. Und jetzt tat es ihm leid, was ihn verwirrte. Gefühle drangen an die Oberfläche. Gefühle, die er nie zuvor empfunden hatte – und schon gar nicht bei einer Dunkelelfe. Im Augenblick war es sein Gewissen, das ihn plagte. Er beschloss, etwas dagegen zu unternehmen.
<b>Xune redet zumindest mit mir, obwohl ich nicht gerade freundlich war, als wir uns begegneten. Gibt sie mir eine Chance, sie neu einzuschätzen und vielleicht sogar auf eine Weise kennen zu lernen, die meine Vorurteile gegenüber Dunkelelfen schmälert? Ihr gegenüber sollte ich zumindest etwas freundlicher sein, wir reisen zusammen. Wenn sie das bisschen Vertrauen, das ich ihr nun entgegenbringen will, enttäuscht, kann ich sie immer noch töten ... und bei Faldor, das werde ich dann auch. </b>
Kazel wandte sich mit leichtem Zögern an Xune. "Ich ... es tut mir leid, dich mit solchen Fragen geradezu zu durchbohren. Das war nicht meine Absicht, ich meine ..."
Doch seine Entschuldigung ging plötzlich in allgemeinem Aufruhr unter.
Xune machte auf ein Zelt in der Nähe aufmerksam und Leon brummte etwas Unverständliches.
Sofort lag Kazels Hand auf seinem Dolch und er konzentrierte sich auf jedes Geräusch und jeden Schatten in ihrer Nähe.
<b>Noch mehr Gefahr? Ruhepausen finden wohl nicht statt, wenn man mit anderen in der Stillen Ebene umherzieht und von Pelgar gesucht wird. Nun, dann lasst den Tanz ein weiteres Mal beginnen.</b>
Zuletzt geändert von Kazel Tenebrée am Donnerstag 24. August 2006, 11:17, insgesamt 1-mal geändert.

-
Shantih
- Gast

Re: Die Flucht
Shantih war vorangegangen und ihr war das Zelt was vor sich vor ihnen langsam sehen ließ auch nicht entgangen.
Sie drehte sich zu ihren Mitreisenden um, da Xune auf das Lager aufmerksam gemacht hatte.
Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Kazel seinen Dolch mit der Hand fest umschloss.
<b>Noch einen Kampf? Nein... Für heute ist genug Blut vergossen worden.</b>
Shantih kam eine Idee.
"Was haltet ihr davon, wenn ihr hier bleibt und ich nachsehe, wer das dort vorn ist, der dort sein Lager aufgecshlagen hat, was er will und ob er fremden feindlich gesinnt ist."
Sie zögerte einen Momenent, hatte sie sich eben nicht noch insgeheim empört, dass man sie als Kind ansah?,
doch fuhr sie dann mit ihrer leisen Stimme fort.
"Ich bin ein junges Mädchen und keine Kriegerin, das erkennen andere schnell, so wird mir nichts geschehen, da ich für keinen eine Bedrohung darstelle und auch wenn ich es vielleicht anders sehe, die meisten begegnen Dunkelelfen und Orks erst einmal skeptisch."
Sie blickte ihre Mitziehenden fragend an.
Sie hoffte inständig, dass sie weiterem Ärger aus dem Weg gehen könnten und was sollte schon groß passieren?
Sie drehte sich zu ihren Mitreisenden um, da Xune auf das Lager aufmerksam gemacht hatte.
Aus den Augenwinkeln sah sie, wie Kazel seinen Dolch mit der Hand fest umschloss.
<b>Noch einen Kampf? Nein... Für heute ist genug Blut vergossen worden.</b>
Shantih kam eine Idee.
"Was haltet ihr davon, wenn ihr hier bleibt und ich nachsehe, wer das dort vorn ist, der dort sein Lager aufgecshlagen hat, was er will und ob er fremden feindlich gesinnt ist."
Sie zögerte einen Momenent, hatte sie sich eben nicht noch insgeheim empört, dass man sie als Kind ansah?,
doch fuhr sie dann mit ihrer leisen Stimme fort.
"Ich bin ein junges Mädchen und keine Kriegerin, das erkennen andere schnell, so wird mir nichts geschehen, da ich für keinen eine Bedrohung darstelle und auch wenn ich es vielleicht anders sehe, die meisten begegnen Dunkelelfen und Orks erst einmal skeptisch."
Sie blickte ihre Mitziehenden fragend an.
Sie hoffte inständig, dass sie weiterem Ärger aus dem Weg gehen könnten und was sollte schon groß passieren?
- Kazel Tenebrée
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Re: Die Flucht
<b>Shantih will allein gehen? Ist sie lebensmüde?</b>
Kazel konnte nicht begreifen, dass das junge Mädchen einfach allein zum Zelt gehen wollte. Sie war jung, hilfos und Celcia absolut nicht ungefährlich. War sie denn so blauäugig, das nicht zu bemerken?
Kazel rief sich ins Gewissen.
<b>Sie ist ein Mensch, keine Dunkelelfe, kein Ork und auch kein Mischling zwischen den Völkern. Sie wird verschont bleiben. Trotzdem möchte ich sie sicherheitshalber nicht allein gehen lassen. Sie hat ein so zartes Wesen – und sie war nett zu mir.</b>
"Wir begleiten dich", sagte Kazel. "Wenn derjenige im Zelt uns angreifen will, so wäre er von vorneherein eine Bedrohung, denn an seinem Lager müssen wir wohl vorbei." Kazel dachte dabei vorwiegend an Leon, der bisher keine Möglichkeit ausgelassen hatte, um <i>Spaß</i> zu haben. Er nahm die Hand vom Dolchknauf und kam vor zu Shantih gelaufen. Dabei legte er sich seinen Mantel eng um den Körper und schob die Kapuze tief ins Gesicht.
"Ich könnte dich auf jeden Fall begleiten, so wird mich niemand als Gefahrenfaktor erkennen." Kazel verstand selbst nicht ganz, warum es ihm so wichtig war, Shantih beizustehen. Aber er fühlte sich seit Jahren gut dabei, mit jemandem mitzugehen.
Kazel konnte nicht begreifen, dass das junge Mädchen einfach allein zum Zelt gehen wollte. Sie war jung, hilfos und Celcia absolut nicht ungefährlich. War sie denn so blauäugig, das nicht zu bemerken?
Kazel rief sich ins Gewissen.
<b>Sie ist ein Mensch, keine Dunkelelfe, kein Ork und auch kein Mischling zwischen den Völkern. Sie wird verschont bleiben. Trotzdem möchte ich sie sicherheitshalber nicht allein gehen lassen. Sie hat ein so zartes Wesen – und sie war nett zu mir.</b>
"Wir begleiten dich", sagte Kazel. "Wenn derjenige im Zelt uns angreifen will, so wäre er von vorneherein eine Bedrohung, denn an seinem Lager müssen wir wohl vorbei." Kazel dachte dabei vorwiegend an Leon, der bisher keine Möglichkeit ausgelassen hatte, um <i>Spaß</i> zu haben. Er nahm die Hand vom Dolchknauf und kam vor zu Shantih gelaufen. Dabei legte er sich seinen Mantel eng um den Körper und schob die Kapuze tief ins Gesicht.
"Ich könnte dich auf jeden Fall begleiten, so wird mich niemand als Gefahrenfaktor erkennen." Kazel verstand selbst nicht ganz, warum es ihm so wichtig war, Shantih beizustehen. Aber er fühlte sich seit Jahren gut dabei, mit jemandem mitzugehen.

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Re: Die Flucht
"Nun gut, dann erledige du das, <i>Dunkelelfe</i>!", gab Kazel mit zischendem Nebenton in der Stimme zurück.
<b>Soll sie ruhig gehen. Was ist denn das schlimmste, was uns passieren kann? Dass Xune überwältigt und aufgeschlitzt wird? Nun, in diesem Fall kann der Rest von uns in aller Ruhe inzwischen am Zelt vorbeigehen. Trotzdem ... ich fühle mich nicht wohl dabei, dass ein Treffen mit einem Fremden von <i>ihr</i> abhängen soll.</b>
Kazel zeigte mit einer einladenden Handbewegung auf das Zelt. "Dann viel Erfolg", wünschte er Xune. "Wir anderen gehen ein Stück abseits und runter von der Straße in Deckung."
"Falls was ist, ruf einfach, damit wir auch etwas Spaß haben können", grinste Leon und klopfte sich auf die Brust.
"Komm", sagte Kazel zu Shantih und wartete darauf, dass sie sich in Bewegung setzte. Er berührte sich nicht, nicht mal im Ansatz. Das hatte er nie mit noch lebenden Personen getan, deshalb blieb er einfach nur neben ihr, bis auch sie bereit war, in Deckung zu gehen.
<b>Soll sie ruhig gehen. Was ist denn das schlimmste, was uns passieren kann? Dass Xune überwältigt und aufgeschlitzt wird? Nun, in diesem Fall kann der Rest von uns in aller Ruhe inzwischen am Zelt vorbeigehen. Trotzdem ... ich fühle mich nicht wohl dabei, dass ein Treffen mit einem Fremden von <i>ihr</i> abhängen soll.</b>
Kazel zeigte mit einer einladenden Handbewegung auf das Zelt. "Dann viel Erfolg", wünschte er Xune. "Wir anderen gehen ein Stück abseits und runter von der Straße in Deckung."
"Falls was ist, ruf einfach, damit wir auch etwas Spaß haben können", grinste Leon und klopfte sich auf die Brust.
"Komm", sagte Kazel zu Shantih und wartete darauf, dass sie sich in Bewegung setzte. Er berührte sich nicht, nicht mal im Ansatz. Das hatte er nie mit noch lebenden Personen getan, deshalb blieb er einfach nur neben ihr, bis auch sie bereit war, in Deckung zu gehen.

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Shantih
- Gast

Re: Die Flucht
Shantih blieb überrascht stehen, als Kazel darauf bestand sie zu begleiten. SIe sah ihn abschätzend an.
Mit seinem dunklen Umhand eng an sich gezogen und der Kapuze bis ins Gesicht, wirkte er nicht gerade so, als dass man ihn auf eine Tasse Kaffee einladen würde.
<b>Man weiß ja nicht, wer sich dort verbirgt, wie soll man dann abschätzen können, ob man ihm vertraut?</b>
Etwas nachdenklich blieb Shantih's Blick dann bei Xune hängen, die zu ihnen gekommen war, wieder verriet ihr Blick eine gewisse Überlegenheit, besonders der, mit dem sie Kazel bedachte.
Nachdem Xune erklärt hatte, sie würde hingehen, überlegte sie kurz, da sie es nicht unbedingt für sinnvoll hielt.
"Hör mal Xune, vielleicht hast du recht, ich könnte mich nicht unbedingt verteidigen und Kazel ist etwas geschwächt, allerdings, und das sage ich nicht um dir zu nahe zu treten,
wirken Dunkelelfen, die eindeutig als Kriegerinnen zu identifizieren sind, nicht gerade vertrauenserweckend."
Shantih zuckte mit den Schultern. Kazel stand immer noch neben ihr, erwartend mit ihr in Deckung zu gehen, wie er es sagte und sie drehte sich zu ihm um und nickte ihm leicht zu.
<b>Ich hoffe Xune lässt ihre höfliche Seite durch blicken, noch einen Kampf möchte ich nicht miterleben...</b>
Mit seinem dunklen Umhand eng an sich gezogen und der Kapuze bis ins Gesicht, wirkte er nicht gerade so, als dass man ihn auf eine Tasse Kaffee einladen würde.
<b>Man weiß ja nicht, wer sich dort verbirgt, wie soll man dann abschätzen können, ob man ihm vertraut?</b>
Etwas nachdenklich blieb Shantih's Blick dann bei Xune hängen, die zu ihnen gekommen war, wieder verriet ihr Blick eine gewisse Überlegenheit, besonders der, mit dem sie Kazel bedachte.
Nachdem Xune erklärt hatte, sie würde hingehen, überlegte sie kurz, da sie es nicht unbedingt für sinnvoll hielt.
"Hör mal Xune, vielleicht hast du recht, ich könnte mich nicht unbedingt verteidigen und Kazel ist etwas geschwächt, allerdings, und das sage ich nicht um dir zu nahe zu treten,
wirken Dunkelelfen, die eindeutig als Kriegerinnen zu identifizieren sind, nicht gerade vertrauenserweckend."
Shantih zuckte mit den Schultern. Kazel stand immer noch neben ihr, erwartend mit ihr in Deckung zu gehen, wie er es sagte und sie drehte sich zu ihm um und nickte ihm leicht zu.
<b>Ich hoffe Xune lässt ihre höfliche Seite durch blicken, noch einen Kampf möchte ich nicht miterleben...</b>
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Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Barus folgte dem Lauf des Flusses noch ein Stück, doch es wurde bereits dunkel. Das Rinnsal aus Blut hatte sich längst in den kleinen Wellen verloren, aber Barus hätte es mittlerweile ohnehin nicht mehr ausmachen können.
Ein krächzendes Geräusch war über ihm am Himmel zu hören. Ein Nachtvogel ging auf Beutezug.
Es wurde etwas kühler, aber die Luft war immer noch angenehm. Die Umgebung verwandelte sich langsam in ein einheitliches Grau und nur noch das Plätschern des Flusses durchdrang die Stille der gleichnamigen Ebene.
Barus konnte sich nun entscheiden. Würde er eine Rast einlegen oder weiterziehen. In letzterem Fall würde es ein recht interessanter Weg werden, denn die Stille Ebene bei Nacht zu durchqueren war eine Herausforderung an den eigenen Orientierungssinn. Nachts waren alle Katzen grau und die Ebene eine finstere Fläche, die überall gleich aussah.
Ein krächzendes Geräusch war über ihm am Himmel zu hören. Ein Nachtvogel ging auf Beutezug.
Es wurde etwas kühler, aber die Luft war immer noch angenehm. Die Umgebung verwandelte sich langsam in ein einheitliches Grau und nur noch das Plätschern des Flusses durchdrang die Stille der gleichnamigen Ebene.
Barus konnte sich nun entscheiden. Würde er eine Rast einlegen oder weiterziehen. In letzterem Fall würde es ein recht interessanter Weg werden, denn die Stille Ebene bei Nacht zu durchqueren war eine Herausforderung an den eigenen Orientierungssinn. Nachts waren alle Katzen grau und die Ebene eine finstere Fläche, die überall gleich aussah.
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Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Barus richtete sich ein Lager her, so gut es die Umstände zuließen. Dabei musste er äußerst darauf achten, dass er am Morgen nicht seinen ersten Schritt ins Flussbett tun würde.
Die Stimmen, die er in der Ferne hörte, wurden auch langsam leiser. Er konnte nichts sehen außer kleinen Silhouetten, Schatten und Dunkelheit. Aber er hörte leises Lachen und fröhliches Singen.
Ob es sich bei den Stimmen wirklich um die der Verfolgten handelte? Barus bezweifelte das, jedoch würde er weitergehen, sobald der neue Morgen anbrach.
Inzwischen konnte er sich mehr Sorgen darum machen, über Nacht nicht von irgendwelchen Tieren oder anderen Wesen aus dem Schlaf gerissen zu werden. Man wusste nie, was sich des nachts alles in der Stillen Ebene bewegte.
Die Stimmen, die er in der Ferne hörte, wurden auch langsam leiser. Er konnte nichts sehen außer kleinen Silhouetten, Schatten und Dunkelheit. Aber er hörte leises Lachen und fröhliches Singen.
Ob es sich bei den Stimmen wirklich um die der Verfolgten handelte? Barus bezweifelte das, jedoch würde er weitergehen, sobald der neue Morgen anbrach.
Inzwischen konnte er sich mehr Sorgen darum machen, über Nacht nicht von irgendwelchen Tieren oder anderen Wesen aus dem Schlaf gerissen zu werden. Man wusste nie, was sich des nachts alles in der Stillen Ebene bewegte.
-
Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Noch immer fiel es Barus schwer, in der Dunkelheit etwas zu erkennen. Allein das bei Goblins angeborene gute Gehör half ihm, sich zu orientieren. Zumindest landete er nicht im Fluss.
Das Rascheln um ihn herum wurde lauter, etwas näherte sich ihm, doch er entdeckte keinen Schatten, keine Silhouette, die sich auf ihn zu bewegte.
Plötzlich streifte etwas sein Bein und huschte an ihm vorbei. Es musste klein sein, kleiner als er, denn er hatte es nicht gesehen. Fast lautlos verschwand es wieder in der Dunkelheit.
Barus stand noch eine Weile mit erstarrten und angespannten Gliedern da, die Waffe schussbereit. Es geschah nichts.
Was immer ihn da berührt hatte, nun war es weg. In der Finsternis der Nacht verschwunden.
Dafür entdeckte Barus jetzt etwas Anderes. Aus der Richtung, aus der er vorhin die Stimmen gehört hatte, kam jetzt ein kleines Leuchten. Eine Fackel?
Barus erkannte nur den Lichtfleck, um den die Schatten tanzten und sich im schaurig zackigen Rhythmus der Flamme bewegten.
Das Rascheln um ihn herum wurde lauter, etwas näherte sich ihm, doch er entdeckte keinen Schatten, keine Silhouette, die sich auf ihn zu bewegte.
Plötzlich streifte etwas sein Bein und huschte an ihm vorbei. Es musste klein sein, kleiner als er, denn er hatte es nicht gesehen. Fast lautlos verschwand es wieder in der Dunkelheit.
Barus stand noch eine Weile mit erstarrten und angespannten Gliedern da, die Waffe schussbereit. Es geschah nichts.
Was immer ihn da berührt hatte, nun war es weg. In der Finsternis der Nacht verschwunden.
Dafür entdeckte Barus jetzt etwas Anderes. Aus der Richtung, aus der er vorhin die Stimmen gehört hatte, kam jetzt ein kleines Leuchten. Eine Fackel?
Barus erkannte nur den Lichtfleck, um den die Schatten tanzten und sich im schaurig zackigen Rhythmus der Flamme bewegten.
-
Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Bevor Barus jedoch aufbrechen konnte, näherte sich das Licht, von dem er glaubte, dass es eine Fackel war. Tatsächlich handelte es sich um mehrere Fackeln, die jetzt auseinander gingen und ihn einkreisten. Nur die Seite, wo sich der Fluss befand, blieb frei.
Barus, geblendet vom Fackelschein, erkannte zunächst nichts, hörte nur verwirrtes Gemurmel. Dann wurde eine der Stimmen auf einmal lauter und das Licht ein Stück weggehalten, so dass Barus in das Gesicht eines ziemlich grimmig dreinschauenden Mannes sah.
"He, das ist keine Ratte, sondern ein Goblin", sagte er.
"Für mich sind das auch Ratten, nur größer", meinte ein anderer. "Lass ihn abhauen."
"Nicht so schnell, ich will erst wissen, was er hier zu suchen hat", entgegnete der erste wieder. Dann wandte er sich direkt an Barus. "Heda, Goblin, wie ist Euer Name? Was streunt Ihr hier in der Dunkelheit herum?"
<i>[Off Topic: Achte mal darauf, dass du in deinen Posts weniger andere Personen als vielmehr dich selbst, deine Handlungen, Eindrücke und Gefühle beschreibst. Um das restliche Geschehen kümmern wir (oder zukünftige Spieler, die mit dir spielen werden) sich schon</i> <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> ]
Barus, geblendet vom Fackelschein, erkannte zunächst nichts, hörte nur verwirrtes Gemurmel. Dann wurde eine der Stimmen auf einmal lauter und das Licht ein Stück weggehalten, so dass Barus in das Gesicht eines ziemlich grimmig dreinschauenden Mannes sah.
"He, das ist keine Ratte, sondern ein Goblin", sagte er.
"Für mich sind das auch Ratten, nur größer", meinte ein anderer. "Lass ihn abhauen."
"Nicht so schnell, ich will erst wissen, was er hier zu suchen hat", entgegnete der erste wieder. Dann wandte er sich direkt an Barus. "Heda, Goblin, wie ist Euer Name? Was streunt Ihr hier in der Dunkelheit herum?"
<i>[Off Topic: Achte mal darauf, dass du in deinen Posts weniger andere Personen als vielmehr dich selbst, deine Handlungen, Eindrücke und Gefühle beschreibst. Um das restliche Geschehen kümmern wir (oder zukünftige Spieler, die mit dir spielen werden) sich schon</i> <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> ]
Zuletzt geändert von Erzähler am Dienstag 29. August 2006, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Erzähler
- Gast

Re: Die Flucht
Die anderen umkreisten Barus und er konnte sie nun deutlich erkennen. In ihren Gesichtern stand Entsetzen und Wut. Dieser kleine Goblin hatte gerade einen der ihren umgebracht. Er war gefährlich, sein Lachen bewies es.
Sie kamen näher und bedrängten Barus. Dieser war jedoch in seinem Wahnsinn und seinm Gelächter gefangen, so dass er es kaum wahrnahm. Schließlich wurde er in die Realität zurückgeholt, als er einen scharfen Gegenstand im Nacken spürte.
"Eine Bewegung, kleiner Mann, und du bist sofort tot. Kopfgeldjäger wie uns knallt man nicht ungeschoren ab!"
Die anderen Männer kamen mit Stricken herbei, um Barus zu entwaffnen und zu fesseln.
Sie kamen näher und bedrängten Barus. Dieser war jedoch in seinem Wahnsinn und seinm Gelächter gefangen, so dass er es kaum wahrnahm. Schließlich wurde er in die Realität zurückgeholt, als er einen scharfen Gegenstand im Nacken spürte.
"Eine Bewegung, kleiner Mann, und du bist sofort tot. Kopfgeldjäger wie uns knallt man nicht ungeschoren ab!"
Die anderen Männer kamen mit Stricken herbei, um Barus zu entwaffnen und zu fesseln.
- Kazel Tenebrée
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- Registriert: Mittwoch 9. August 2006, 23:05
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- Aufenthaltsort: Königreich Jorsan
- Steckbrief: Zum Steckbrief
- Rasse: Mischling (Elf/Dunkelelf)
- Sprachen: Lerium
etwas Kr'zner - Beruf: Des Gevatters Geselle
- Fähigkeiten: Dolche (durchschnittlich)
Gaben des Gevatters (Zeitmanipulation, Sprung durch Zeit und Raum, Seelen ernten, Lebenszeit sehen) - Geld: 10D, 20L, 100F
- Ausrüstung: - Gevatters Kutte (macht unsichtbar)
- Sensendolch (zum Seelenernten)
- ein Satz Wechselkleidung
- Passierschein für Jorsa
Re: Die Flucht
In Kazel staute sich Wut an.
<b>Wie kann Xune es wagen, so mit mir zu sprechen?! Sie läuft hier offenkundig als Dunkelelfe herum anstatt sich zu verbergen! Auch nicht gerade sehr vertrauenserweckend.</b>
Er kämpfte innerlich noch mit sich, ob er seiner Wut nun freien Lauf lassen sollte oder nicht, als Leon sich meldete. Er war das Zänkespiel offensichtlich überdrüssig und stapfte nun direkt auf das Zelt zu.
<b>Bei Manthala und Faldor, das ist unser Untergang! Noch ein Toter mehr, vermute ich.</b>
"... wer mitkommen will, kann mitkommen", rief der Ork noch, also setzte sich auch Kazel sofort in Bewegung. Auf einen verwirrten Blick der anderen hin, sagte er nur:
"Ich folge diesem Ork ... ob ich will oder nicht." Er seufzte, ließ die Hand unter seinem Mantel verschwinden und legte sie auf seinen Dolch, jederzeit bereit, ihn zu ziehen. Er hoffte jedoch, dass es nicht auf einen weiteren Kampf hinauslaufen würde. Wenn sie nicht bald rasteten, brach er noch mitten im Kampf zusammen.
<i>[-9% Lebensenergie aufgrund von leichter Verletzung und mangelnder Ruhe]</i>
[OT: Willkommen zurück, Leon!!!]
<b>Wie kann Xune es wagen, so mit mir zu sprechen?! Sie läuft hier offenkundig als Dunkelelfe herum anstatt sich zu verbergen! Auch nicht gerade sehr vertrauenserweckend.</b>
Er kämpfte innerlich noch mit sich, ob er seiner Wut nun freien Lauf lassen sollte oder nicht, als Leon sich meldete. Er war das Zänkespiel offensichtlich überdrüssig und stapfte nun direkt auf das Zelt zu.
<b>Bei Manthala und Faldor, das ist unser Untergang! Noch ein Toter mehr, vermute ich.</b>
"... wer mitkommen will, kann mitkommen", rief der Ork noch, also setzte sich auch Kazel sofort in Bewegung. Auf einen verwirrten Blick der anderen hin, sagte er nur:
"Ich folge diesem Ork ... ob ich will oder nicht." Er seufzte, ließ die Hand unter seinem Mantel verschwinden und legte sie auf seinen Dolch, jederzeit bereit, ihn zu ziehen. Er hoffte jedoch, dass es nicht auf einen weiteren Kampf hinauslaufen würde. Wenn sie nicht bald rasteten, brach er noch mitten im Kampf zusammen.
<i>[-9% Lebensenergie aufgrund von leichter Verletzung und mangelnder Ruhe]</i>
[OT: Willkommen zurück, Leon!!!]
Zuletzt geändert von Kazel Tenebrée am Dienstag 29. August 2006, 14:18, insgesamt 1-mal geändert.

