In der "singenden" Taverne

Immer fröhlich geht es zu bei der freundlichen Elfenwirtin. Nicht nur gesungen, auch getanzt wird hier und die Taverne ist für ihre sauberen Zimmer und das köstliche Essen bekannt und beliebt.
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Darak Luthrokar
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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 21. November 2007, 18:55

Die Wogen der Lust brachten Darak näher zu anderen Welten der Empfindsamkeit als er sich hätte vorstellen können, zu lange war es schon her, dass sich eine Frau ihm so genähert hatte, so intensiv… nicht einmal Elena… soweit war es bei ihnen nicht gekommen, waren sie kurz zuvor schliesslich unfreiwillig getrennt worden. Ihre Wärme… Lilith vermochte diese nicht im geringsten zu überbieten, denn Elena war Feuer gewesen.

Jetzt waren es aber nicht die leuchtenden Augen seines „Flämmchens“ sondern in jene… leicht matt und irgendwie nicht so richtig beteiligt wirkenden von Lilith. Nun natürlich strahlten sie natürliche elfische Wärme aus die wohl jede Frau jener Rasse hatte, dennoch leuchteten sie nicht von selber Lust ergriffen wie die seinigen.

Er schloss genüsslich seine Augen stöhnte leise auf als sie ihr Becken senkte und so den Druck auf seine Mitte verstärkte. Er bewegte sich leicht unter ihr und genoss die wunderbaren Gefühle die er sich so entlockte. Vielleicht spürte sie es auch? Oh ja eine gewisse Hitze war bereits vorhanden, ganz unberührt konnten sie seine Reizungen demnach nicht lassen. Sein Atem ging schneller. Sein Herz raste.

<i> "Wie laut kannst du brüllen, Süßer?"</i> Er grinste. „Lauter als der grösste und düsterste Ork Morgerias!“ Grollte er mit einer sehr tiefen männlichen Stimme. Er hatte noch nie in seinem leben einen Ork zu Gesicht bekommen – aber das war auch nicht nötig um anzugeben. Sie nannte ihn süsser. Er grinste. „Ich bin ein Bastard, ein gaaanz übler Kerl, ein richtiger Mistkerl.“ Raunt. Ja ein richtig schlimmer Kerl, ein Mörder, Foltermeister, Kindertöter… Doch daran dachte er nicht, nicht jetzt. Nein, er war nur der süsse einbeinige Mistkerl. Er lächelte sie an. Strahlte. Wirkte um so vieles vitaler als schon lange nicht mehr, hätte Alma ihn so gesehen, sie währe wohl gerührt gewesen. Leben strömte durch seinen Körper… lustvolles Leben. Geniessend. Sich daran freuend.

Sie rückte noch näher, er konnte sich noch intensiver spüren. „Uhrrmm.“ Führ ihn gab es kaum ein Halten mehr – doch er wurde gehalten – eher gepackt denn just in jenem Moment krallte sie sich in seinen Nacken – dort wo seine Tätowierung sass. Er stöhnte auf, legte seinen Kopf zurück. War Wachs in ihren Händen.

Ihre Lippen schmiegten sich stürmisch an seine und er zögerte nicht ihren Kuss feurig und mit vollem, ungehemmtem Verlangen zu erwidern.

Er genoss es ihre Haut zu erforschen, tiefer zu gleiten bis sie ihn in sich spüren konnte. Erforschte tiefer gelegene Höhlen und genoss dabei wie sein pochendes Herz ihn schneller atmen liess. Er blickte sie an als sie sein Handgelenk ergriff. „Ich… will… dich.“ Hauchte er.

<i> "Überanstreng dich nicht, mein Hübscher. Deine dicke Heilerin ist zu sehr um dein Wohl besorgt, als dass ich mich ihrer Warnung widersetzen möchte."</i> Widerwillig liess er seine Hand wieder nach oben führen. „Seid wann höre ICH auf den Rat irgendwelcher Heiler? Ich spüre selbst… wie du… mir und meinem Körper… gut tust.“ Raunte er und führte seine Hand wieder tiefer.

<i> Wenn du meiner Truppe und mir helfen würdest, sobald du wieder gesund bist ... vielleicht erhältst du dann eine Belohnung."</i> „Mhmm… Belohnung.“ Raunte er genüsslich und lauschte ihrem Verführerischen Gesang. Da sie immer wieder seine Hand hoch zog wechselte er seine Taktik… legte die ihrige nun auf seinen Unterbauch und schloss seine Augen. „Wie würde diese Belohnung denn… sich anfühlen?“ Hauchte er. Ihre beruhigenden Anteile des Gesangs, lullten ihn ein. Er wurde geniessend schläfrig.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Donnerstag 22. November 2007, 00:03

Es wurde heißer – zumindest Darak war inzwischen sehr erregt. Lilith hielt sich zwar eng an ihn gedrückt, aber kein Stöhnen kam über ihre süßen, kirschroten Lippen. Kein wohliges Seufzen, als Darak sie weiter erkundete. Nichts. Sie entwickelte zwar eine gewisse Wärme, aber das war es auch schon. Trotzdem sah sie ihn mit diesen verführerischen Amethysten an, in denen man sich endlos weit verlieren konnte.

"Wie ein Ork Morgerias?" Lilith kicherte. "Ich hoffe aber, du bist nicht so brutal wie einer – auch wenn du ein kleiner Mistkerl bist. Mhmm, Darak Luthrokar, verwegener Mistkerl. Das gefällt mir." Sie küsste ihn erneut, streichtelte seinen Gaumen mit ihrer Zunge. Doch Darak streichelte bereits andere geheimnisvolle Stellen. Lilith jedoch war noch nicht soweit, daher schob sie seine Hand immer wieder unter ihrem Kleid hervor.

Aber Darak hatte nur eine Antwort darauf: <i>"Ich ... will ... dich."</i> Lilith errötete leicht und lächelte. Solche Direktheit hätte sie erwarten sollen, aber dass er sie jetzt schon dermaßen begehrte. Das Blut war inzwischen ganz in seine Venen geflossen.Trotzdem, die Heilerin hielt ihn noch immer für erholungsbedürftig. Lilith wollte ihn nicht überanstrengen. Sie würde ihn trotz seines Begehrens noch nicht zu weit treiben. Beide hatten Zeit und Lilith war keine Elfe, die sich eine Beute entgehen ließ.

<i>"Ich spüre selbst… wie du… mir und meinem Körper… gut tust."</i> Die Elfentänzerin nickte. "Ich weiß." Dann sang sie leise, summte das Liedchen. Ja, sie tat ihm gut, webte sie doch kleine Fetzen Magie in ihre Stimme. Sie wusste nicht, welcher Art diese Magie entsprang, aber es hatte schon immer geholfen. Viele Männer bestätigten ihr so oft, wie gut ihre Anwesenheit ihnen tat. Deshalb hatte sie auch nicht gezögert, den im eigenen Blut liegenden Darak anzusprechen, seine Hand zu ergreifen und für ihn zu singen. Lilith besaß Talent, andere mit ihrer Stimme und ihrem Körper zu beruhigen.

Streicheleinheiten halfen auch und als Darak ihre Hand auf seinen Unterbauch legte, wusste Lilith, dass sie ihm diesen kleinen Gefallen wenigstens tun konnte. So fuhren ihre Finger zärtlich über die Stelle, glitten tiefer und sie rutschte etwas zurück, um ihren Fingern den nötigen Platz zu verschaffen.
"Die Belohnung ... fühlt sich sicherlich noch besser an als dies, aber damit musst du dich jetzt zufrieden geben, mein süßer Mistkerl." Sie fuhr über seine Mitte, streichelte und jeder ihrer Finger liebkoste mit geschmeidiger Lieblichkeit seinen Körper.
Zugleich sang sie weiter, öffnete Daraks Hosen und glitt mit der Hand hinein. "Entspann dich, Süßer. Dein Körper braucht Ruhe. Ich werde dir diese Ruhe geben." Sie küsste ihn auf die Stirn, dann umschmeichelte sie zentrale Körperstellen mit einem ganz speziellen Fingertanz.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Freitag 23. November 2007, 23:24

Sein Atem ging deutlich schneller und er bewegte sein Bein und den Stummel unruhig im Bett, denn in seinen Lenden zog es inzwischen so stark, dass er es bis in die Füsse spüren konnte. Die Erregung und die Lust, das Begierden nach der Haut dieser Frau wuchs immer mehr. Er berührte sie wollte intimere Stellen verköstigen, doch Lilith schob seine Hand immer wieder zurück, sie musste es oft tun denn Darak neckte immer wieder ihren Unterleib.

Er liebte diese Frau für diesen Moment – nicht so wie er Elena geliebt hatte – nein. Er liebte sie für ihr Mitgefühl und für ihr Talent ihm das Gefühl zu geben, ein begehrenswerter Mann zu sein. Attraktiv und Anziehend – trotz Stummel. Er blickte ihr in die Augen, verlor sich darin, sah in ihnen die Erfüllung fleischlicher Begierden, ihre Augen… sie schienen sie ihm alle zu versprechen.

<i> "Wie ein Ork Morgerias?"</i> Er nickte grinsend. <i> Ich hoffe aber, du bist nicht so brutal wie einer – auch wenn du ein kleiner Mistkerl bist.“</i> Sein Blick verdüsterte sich kurz. Nein er war nicht so Brutal wie ein Ork – er war noch viel brutaler. Orks schlachteten, schmerzhaft aber Schnell. Sie zerfetzten ihre Beute in ihrem blinden Blutrausch. Darak hingegen, zog das Sterben unglaublich in die Länge und bezog seine Informationen aus der nackten Qual. Er folterte Bewusst, war nicht berauscht sondern in jenen Moment im Verstand völlig klar. Er folterte Professionell – war schliesslich Foltermeister. Seine Brutalität lag in der Gnadenlosigkeit, die Menschen mit den durch ihn erlittenen Schädigungen und Traumen – weiterleben zu lassen. Doch sie waren in ihrer persönlichen Würde und Sicherheit so verunsichert, dass jeder Tag des Lebens eher einer des Sterbens war. <i>„Mhmm, Darak Luthrokar, verwegener Mistkerl. Das gefällt mir."</i> Er schmunzelte. „Keine braven, studierten Elfenmagier?“

Sie blieb ihm die Antwort schuldig, belohnte ihn jedoch mit einem Kuss, den ihn alles vergessen liess. Ihre Zunge streichelte ihn, neckte ihn und verführte ihn zu immer neuen Liebkosungen. Wieder glitt seine Hand tiefer- und wurde von ihrer wieder aufgehalten.

Er merkte gar nicht wie auch der letzte Tropfen des fremden Blutes in seine Vene floss. Die Nadel steckte noch immer und vermutlich würde sie auch ncoh dort bleiben – denn noch war sein Bein noch nicht weit genug gewachsen, um nicht mehr zu reissen.

Er lauschte ihrem beruhigenden Gesang, es gelang ihr gar seine forschenden Hände zu beschwichtigen, sie strichen nur noch genüsslich über ihren Rücken bis hin zu ihrem Kreuz.

Er legte ihre Hand auf seinen Unterbauch… und sie verstand… ihre zarten Finger glitten tiefer. Er seufzte wohlig auf als sie über seine Mitte strich, die bereits pulsierte. Er atmete schneller als sie ihn von den einengenden Hosen befreite… ihn an ganz besonderen Stellen berührte und ihn in andere Welten schickte. Er stöhnte leise auf. Legte seinen Kopf in den Nacken. Atmete gepresst.
<i> "Die Belohnung ... fühlt sich sicherlich noch besser an als dies, aber damit musst du dich jetzt zufrieden geben, mein süßer Mistkerl."</i> „Ich… will immer wieder… Belohnt werden.“ Stöhnte er leise. Er konnte es sich in etwa vorstellen wie sich die Belohnung anfühlen musste, aber sich vergewissern war wohl doch… besser.

<i> "Entspann dich, Süßer. Dein Körper braucht Ruhe. Ich werde dir diese Ruhe geben."</i> Schon glitt ihre Hand in seine Hose. Griff zu. Massierte. Sein Stöhnen wurde kehliger. Ausgedehnter. Oh ja sie belebte durchaus verborgene Kräfte in ihm. Er entspannte sich. Spreizte seine Beine. Bot sich ihr geradezu an. War ihr völlig verfallen.

„Wer bist du nur…dass du so….ahhrmmm…mhmm.“ Er brachte seinen Satz nicht zu Ende sondern entspannte sich und genoss die immer grösser werdenden Wogen. Sie küsste seine Stirn. Er schloss seine Augen. Lauschte und ergab sich ihren Händen. Spürte ihren Atem auf seiner Haut… welcher langsam ging… nicht so schnell wie sein Erregter. Sie stöhnte nicht… im Gegensatz zu ihm. „Du… bist… wundervoll… Lilith…“ Und sie war eine Fremde… streng genommen. Vermutlich hätten sie sich nie kennen gelernt, wenn er nicht beinahe in der Schenke ausgelaufen wäre. Er schaute ihr in die Augen. Seine leuchteten… ihre nicht. „Deine… Augen… sind matt…“ Hauchte er.

Es war unglaublich, wie sensibel Darak eigentlich war – doch sein Leben als Foltermeister hatte ihn gelehrt auf die winzigsten Reaktionen der Menschen zu achten.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Sonntag 25. November 2007, 14:58

"Was soll ich mit braven Elfenmagiern? Diesen gertenschlanken Männern, nicht mal Haare auf der Brust und stets über Pflanzen und Tiere philosophierend?" Lilith grinste ihn an. Sie war von einem seltsamen Schlag Elfen, denn offenbar hielt sie nicht viel von den sonst so gepriesenen Zügen ihrer Rasse. Gefielen ihr Bastarde wie Darak sich selbst einer schimpfte tatsächlich? Mochte sie diese Spur von Verwegenheit, diesen Hauch des Gesetzlosen?
Und wie ... zumindest ihre gierig fordernden Küsse bestätigten es. Auch sie wollte Darak. Allerdings hatte die Elfe von einem Respekt: vor Alma. Ihre Bitte, ihn nicht zu überanstrengen ließ sie beherrscht bleiben. Sie hatte sein Blut gesehen, hatte mitbekommen wie es in Strömen seinen Körper verlassen hatte. Sie hatte gesehen wie bleich er geworden war und wusste, wie wichtig es dieser dicken Heilerin zu sein schien, dass dieser Mann wohlbehalten überlebte. Sie war es, die aus Almas Gefluche und Gebrumme hatte heraushören können, wie viel ihr an diesem Kerl lag. Dabei standen sexuelle oder beziehungsartige Bedürfnisse weit im Hintergrund. Warum sie ihn mochte, wusste Lilith nicht zu deuten. Darak war dieser Tonne wichtig und das respektierte sie.

So würde sie lediglich ein bisschen "Handarbeit" leisten, ihn aber lange genug verführen, dass er nicht genug von ihr bekam. Sie sehnte sich bereits jetzt danach ihre Beute zu "verschlingen".
Und ja, er begehrte sie allein jetzt schon so sehr, dass Lilith wusste, ihre Beute würde ihr folgen. Ihr jeden Wunsch erfüllen für ein bisschen mehr.

<i>„Wer bist du nur…dass du so….ahhrmmm…mhmm.“</i>
Ja, wer war sie? Auf jeden Fall keine gewöhnliche Tänzerin, keine gewöhnliche Elfe. Lilith war ein Mysterium und vor allem ... empfand sie nichts. Sie tat ihre Arbeit wie man es von ihr erwartete. Sie wusste, <i>wer</i> dies von ihr wünschte und sie tat es. Nur dieses Mal gab es Unterschiede. Dieses Mal tat sie es gern, denn Darak war das, was auch Lilith gern hatte: männlich. Auch sie begehrte ihn, wenn es sich auch in keinster Weise nach außen hin zeigte. Das bemerkte auch Darak, als er feststellte, dass ihre Amethystaugen nicht mehr leuchteten.

"Mach dir darum keine Gedanken", antwortete sie ihm ruhig. Kein bisschen Erregung, kein Zittern in der Stimme. Empfand sie denn gar nichts?
Ihre Hände glitten über Haut und Härte. Sie war wirklich wundervoll, schaffte es gar, Darak eine Gänsehaut zu entlocken. Nicht nur vom Tanzen und Singen hatte sie professionelle Ahnung. Und jetzt setzten ihre Lippen auch noch an seinem Hals an, arbeiteten sich einen langen süßlichen Pfad nach unten, über die Brust und den Bauch. Bis zu ihren Händen, nur um diese abzulösen. Ihr Gesang verklang natürlich dadurch, aber andere Wogen würden Daraks Leib nun beflügeln. Sie tat einiges, damit er sich gut fühlte.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 27. November 2007, 22:49

Er entspannte sich sichtlich. Vergass die Nadel in seinem Arm und ohnehin alles was nicht mit Lilith… und seinen zentralen Teilen des Körpers zu tun hatte. Es war berauschend, ihre Berührungen ihr Fingerspiel. Sein Bewusstsein engte sich ein. Raum und Zeit spielten keine Rolle mehr, nur noch ihre Finger. Ihren Atem. Ihren Duft. Nur noch Lilith zählte… wie sie auch nicht zählte. Es war seltsam – begehrte er ihr Mitgefühl… ihre Hände… doch er liess es völlig ausser Acht, dass sie eigentlich eine Fremde war. Es war nicht wichtig wer sie war, sondern nur was sie tat… und im Moment waren dies wundervolle Dinge.
Er stöhnte kehlig auf und drückte seinen Rücken durch, presste sein Becken gegen ihre Hand.
<i> "Was soll ich mit braven Elfenmagiern? Diesen gertenschlanken Männern, nicht mal Haare auf der Brust und stets über Pflanzen und Tiere philosophierend?</i> Er lachte genüsslich. „Ja… Weichlinge… Pflanzenheinis.“ Hauchte er und war wahrlich Wachs in ihren Händen. Er blickte sie nicht an. Konzentrierte sich ganz auf ihre Schmeicheleien die immer wilder und fordernder wurden und sein Herz noch schneller schlagen liessen, es antrieben. Sie reizte ihn beinahe bis an die Grenzen seiner Lust, doch dann liess er seine Gefühle geschickt abflachen, damit das genussvolle Spiel – zumindest für ihn genussvoll – nicht zu früh endete.
Er verdrehte genüsslich die Augen – für einen kurzen Moment konnte man aber meinen er wäre Bewusstlos geworden doch dann erbebte er kehlig keuchend kurz unter dem Stopp den sie Einlegte, damit er nicht zerfliessen konnte. Angestrengt atmete und schnaubte angespannt die Lust aus als er sich langsam beruhigte noch immer gänzlich gereizt… und sich so willenlos ihren Küssen aussetzte.
<i>"Mach dir darum keine Gedanken"</i> Er machte sich diese sehr wohl…. War es… wegen seinem Bein? War es das was sie nicht erregte? War es… weil sie einen Krüppel beinahe „bedienen“ musste, weil er gar nicht anders konnte. Hatte sie seinen Körper begehrt und versucht über seine körperliche Schwäche hinweg zu sehen und erkannte nun, dass es sie nicht erfüllte? Oder war es gar… Mitleid, welches sie antrieb dies zu tun? „Sag mir einfach… dass es kein Mitleid ist!“ Keuchte er stöhnend als sie begann seine Haut abzuküssen. Er packte sie an den Haaren – oh ja er war wild und er wollte eine Antwort haben. So zwang er sie für einen kurzen Moment ihn anzuschauen. Ehe er ihr über die Wange strich so sanft und bedächtig, als würde er sie gerade zeichnen und zum leben erwecken. Ehe sich ihr Kopf erneut senkte. Ihre Lippen, die nicht vibrierten – ihre süssen Bahnen über seine nackte Haut zogen. Immerhin er roch gut, hatten sie ihn doch gewaschen. Sie strichen tiefer. Er spürte wie seine Lenden beinahe nach ihrer Zunge schrieen, wie sie heftig zogen als wollten sie sie so antreiben. Doch ihre Lippen fanden von alleine den Weg. Die Stimme verstummte. Dafür liess sie ihn, neue Welten der Lust entdecken und er liess sich gänzlich von ihrer Zärtlichkeit leiten. Liess sich treiben. Sein Atem kam nur noch gepresst, sein Stöhnen wurde kehliger und ausgedehnter. Seine Beine - oder was davon übrig war bewegten sich unruhig. Seine Hände verkrampften sich im Laken. Seine Augen verdrehten sich und der Kopf warf sich in den Nacken. Darak Luthrokar vergass jeden Zweifel… und fühlte sich für einen kurzen aber ziemlich heftigen Moment…

Vollkommen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Mittwoch 28. November 2007, 18:14

Lilith lauschte nur halbherzig. Sie war derzeit mehr als beschäftigt. Was ihre Finger begannen, führten Lippen und Zunge fort. Sie versank zwischen Daraks Beinen – beziehungsweise Beinstummel – und beglückte ihn mit heißen und kalten Wogen, die über seinen Körper hinwegspülten wie Ebbe und Flut.
Voller Zufriedenheit spürte sie nur, wie sich seine Schenkel ein wenig abspreizten, wie er sich räkelte und schließlich seine Hand ihren Schopf packte. Doch anstatt ihr in wilder Lust durchs Haar zu streichen, zog er sie von seinem Zentrum nach oben und schaute die Elfe an.

<i>"Sag mir einfach ... dass es kein Mitleid ist!"</i>

Lilith starrte ihn an. "Mitleid?", brachte sie überrascht heraus und ihre Amethyst-Augen hefteten sich fragend an ihn. Dann aber lächelte sie. Er glaubte, sie habe Mitleid mit ihm und schenkte ihm diesen Moment nur deshalb?
Ihre Hände glitten bis zu Daraks Bauch hinauf und strichen liebkosend um seinen Nabel herum. Lilith kicherte. "Mitleid ...", säuselte sie. "Bist du denn ein bemitleidenswerter Mann?" Sie küsste sich wieder ihren Weg zurück zu seiner pulsierenden Mitte. "Wenn ich dich so anschaue, würde ich sagen: nein, keineswegs. Du bist ein sehr ... anregender Mann."

Warum regte sich dann nichts bei ihr? Warum blieb sie so ruhig, vollkommen unberührt seiner Erregung gegenüber. Liliths Körper reagierte kein bisschen auf ihn! Oder konnte sie etwas, das er nur vom Nichtgenannten her kannte? Absolute Körperbeherrschung ... in <i>dieser</i> Situation?!

Er würde sich diese Fragen und Gedanken später stellen müssen, denn sein Körper gab sich nun Erregung und Lust hin – Lilith Liebkosungen, ihren zwarten kirschroten Lippen, ihrer Zunger, einem wahren Verführungswerkzeug. Die Hände der Elfe streichelten seine Innenschenkel und in dem Moment, da sich Daraks Körper in einem absoluten Hoch aufbäumte, streiften Liliths Finger die aufgenähte Haut seines Halbbeines. Es pricktelte, juckte aber nicht. Vielmehr brodelte es darunter, als erweckte diese Frau sämtliche verschwundenen Knochen und Muskeln zum Leben.

Sie ließ von ihm ab, kaum dass sein Körper sich entspannte. Lilith kroch zu ihm hoch, legte sich an seine Seite, streichelte Darak. Er, verschwitzt, erschöpft und auf gewisse Art gar glücklich. Sie, ruhig, frisch und kein bisschen ermüdet.
Lilith rieb ihm über das stoppelige Kinn. "Jetzt schläfst du noch ein wenig und nachher bringt dich Jayna zum See. Zumindest hab ich sie das sagen hören. Wenn du magst, komm ich mit."

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Donnerstag 29. November 2007, 10:29

In jenem Moment als sie sich anschauten. Er seine Frage stellte welche ihm auf dem Herzen gelegen hatte und sie ihm erwiderte, ob er es denn sei... Bemitleidenswert. Weiteten sich seine Augen und in ihnen war ein trotziges – ja gar auch leicht stolzes wenngleich auch verbittertes Funkeln. Er schmunzelte strich ihr über die Wange und noch ehe er sich erneut in einem feurigen Kuss mit ihr verband antwortete er. „Weißt du, ich setze mich über jeglichen Wert hinweg – ich bin Wertlos, doch dies bietet mir die Möglichkeit nicht gewertet werden zu können. Bastarde zählen wohl soviel wie das Gold welches man auf ihren Kopf aussetzt. Doch ich bin offiziell tot, damit unbezahlbar. Nein ich bin nicht Bemitleidenswert und ich will es auch nicht sein! Ich bin... gezeichnet, aber frei!“

Sein pulsieren drängte ihn dazu aufzuhören mit dem Sprechen und wieder Taten folgen zu lassen – hauptsächlich ihre, denn er tat nichts bis wenig um sie auch zu reizen, doch er merkte dass das walken ihrer Brüste oder das darüberstreichen über die Muskeln ihres Rückens – kaum einen Effekt brachten. Was für ihn als Mann ziemlich ernüchternd war, fand sie ihn doch anregend, doch davon war bei ihr, zumindest körperlich – nichts zu spüren.

Doch er selbst spürte und wie er es tat! Schon lange nicht mehr hatte er ein so intensives Gefühl von Leben empfunden. Seine Sinne schärften sich und es war ihm als könnte er jede einzelne Schweissperle auf seiner Haut, jedes Haar von Lilith welche seine Berührten spüren. So auch ihre Finger die im Moment höchster Lust über seinen Stummel strichen. Jedoch nicht in Schmerzvoller weise, doch auch nicht zufällig. Wie eine stumme Gestik, als wollte sie jenes Leben auch in sein Bein schicken und ihm heilung schenken.

Er stöhnte und bäumte sich kurz auf ehe er sich schnaubend auf die Matratze zurückfallen liess, die Augen verdreht und lächelnd – ja strahlend... sichtlich befriedigt und noch immer gefangen in den Lustvollsten aller Wogen.

Sein Körper entspannte sich sein Atem ging erleichternd, seufzend leicht. Sein Herz pochte freudig, kräftig, beruhigte sich langsam. Er genoss ihre Fingerkuppen die sich gegen seine Stoppeln drückten. Er schaute ihr in die Augen. Strich ihr wieder über die Wange. „Du bist unglaublich... doch viel zu grosszügig, hättest du auch für dein Glück sorgen dürfen.“ Meinte er schliesslich und schloss erschöpft aber glücklich die Augen. Lauschte ihren Worten.

<i> Jetzt schläfst du noch ein wenig und nachher bringt dich Jayna zum See.</i> Er erstarrte kurz, setzte einen Atemzug aus. Der See! Sein Bein! Er hatte alles für kurze Zeit völlig vergessen gehabt, als wäre es nicht Teil seiner Welt, nun jedoch kehrte er in die Realität zurück. Lag er im Zimmer der Schenke wo unten das Blutbad gewesen war. Er schaute Lilith an. „Wenn du nur wüsstest, welch Schrecken mich mit diesem See verbindet. Ich verstehe eure Göttin nicht! Wie ich sie alle nicht verstehe! Sind sie doch allesammt das gleiche schändliche Pack... und doch gelingt es ihnen... so herrliche Geschöpfe wie... dich zu erschaffen! Wie soll ich sie so nur verstehen, wenn Wahnsinn und absolute Herrlichkeit so nah beieinander liegen`?“

Doch... war Darak Luthrokar, nicht selbst so ein Wesen?

„Gern... ich mag deine Nähe.“ Hauchte er und schloss seine Augen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Donnerstag 29. November 2007, 23:04

<i>Ich bin ... gezeichnet, aber frei!</i> Lilith, die neben ihm lag, hob den Kopf. Einen Moment lang schaute sie Darak an, ließ nur diese Worte noch einmal in ihre Gedanken ein. Jetzt, da er zufrieden und gar mit einem strahlenden Lächeln im Bett lag, hatte sie Zeit, über diese Aussage nachzudenken. "Gezeichnet?", fragte sie, doch Darak würde ihr wohl kaum antworten. Er genoss die Harmonie, welche sich nach diesen absoluten Höhepunkten der Gefühle einstellte und die wollte sie ihm nicht wirklich nehmen. <b>Nein, nicht wenn ich will, dass er noch mehr solcher Momente erlebt ... und alles dafür tun würde.</b>

Sie lächelte, als er sie schließlich ansah und ihr über die Wange strich. Diese rauen Hände. Lilith wusste ja nicht, dass sie einem Folterer und Mörder gehörten.
<i>"Du bist unglaubglich ... doch viel zu großzügig, hättest du auch für dein Glück sorgen dürfen."</i>

Wie gut, dass er in dem Moment seine Augen schloss. Ansonsten hätte er den Schatten gesehen, der über das Gesicht der Elfe huschte. Die bittere Miene, die sie auflegte.
Lilith versuchte, sich abzulenken und erinnerte Darak daran, dass er nun Schlaf brauchte. Immerhin würde man ihm zum See bringen, sobald er wieder wach wäre.

<i>"Wenn du nur wüsstest, welch Schrecken mich mit diesem See verbindet."</i> Sie spürte seine Angst. Sie sah, wie sein Körper sich allein bei dem Aussprechen des Wortes zu versteifen schien. Sie bemerkte den aussetzenden Atemzug und sah, dass sein Gesicht an Farbe verlor.
So kuschelte sie sich eng an ihn, zog die Decke über sich und Darak, murmelte leise: "Ich begleite dich, Süßer. Ich nehm dir den Schrecken, denk nur an diesen Moment." Und erneut glitten ihre Finger seinen Körper hinunter, liebkosten seine Haut.

Da öffnete sich die Tür. Alma stampfte herein, guckte, brummte. "Hm, ihm geht's besser? GUT. In einer Stunde geht die Sonne auf. Dann ist BADEZEIT." Sie trampelte ans Bett heran, schaute auf Darak herab und vermutete, dass er schlief. "Bald kannst du wieder gehen. Dann kannst du deinen Auftrag ausführen. Pelgar wartet auf dich und mit der Stadt dein verhasster Feind."
Lilith schaute auf, schwieg aber.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Freitag 30. November 2007, 10:36

Glücklich lag er neben ihr, sein Herz beruhigte sich langsam und pumpte angenehm leichte Wogen in seinen Körper. Sein Atem ging ruhig und entspannt. Ruhig lag er da den Arm um Lilith geschlungen sie immer wieder leicht streichelnd – jedoch mehr aus der Entspannung heraus – demnach nicht fordernd. Er schloss seine Augen und döste ein. Er seufzte als er glaubte sie nochmals nach dem „Gezeichnet sein“ Fragen zu hören. Doch er antwortete nicht, heute würde sein Lysanthor -–Freier Tag sein, wo der Gott den ihm alles genommen hatte was ihm lieb und teuer gewesen war – seinen Glauben, seine Hoffnung und das Wissen um die heilende Kraft des Lichtes – keine Rolle spielte, ja gar gänzlich vergessen wurde.

Denn heute war sein Tag. Dank Lilith. Die er nicht mal wirklich kannte und dennoch schon wieder spürte wie ihre zarten Finger über seine Haut strich und er ertappte sich selbst dabei wie er insgeheim hoffte, dass sie wieder tiefer Streicheln würde. Ihre Nähe, tat so unendlich gut. Wie jene Nähe von Elena es getan hatte. Es war wie der Schlüssel zu seinem Wesen, wenn es Darak gelang sich zu entspannen, sich wohl zu fühlen, dann brachte man ihn in einen Zustand, wo er sich bereitswillig formen liess. Mit deutlich weniger Widerstand. Ihre Finger hatten die unglaubliche Gabe, jegliche negativen und pessimistischen Gedanken von dem Foltermeister zu unterdrücken – ja gar zu blockieren. Wenn man bedachte, dass genau jenes Gedankengut mindestens mehr als die Hälfte seiner Tagesstimmung ausmachte, war dies doch ein sehr grosser Einfluss den sie da auf ihn hatte. Sie schuf Platz für neues – oder vergessenes. Sie gab ihm das Gefühl, dass durchaus auch ein Mensch, ein Bastard wie er – glücklich sein konnte und durfte. Für diesen Moment war er es, obwohl er nüchtern betrachtet eigentlich nur ein armer verdammter Tropf war.

Schon halb schlafend lächelte er nur noch leicht als sie die Decke über sich und ihn warf und sich an ihn schmiegte, er spürte ihre Wärme und genoss sie, dieser Kontakt welchen er so lange gemisst hatte... und sich bei Elena so sehr ersehnt hatte beinahe in jeder Minute seines daseins. Nun bestand er – wohl mit einer Fremden, dennoch in seiner Art unglaublich wohltuend.

Er schlief ein. Fühlte sich geborgen und wahrlich... ansprechend, begehrenswert und keinesfalls schwach und bedürftig.

Friedlich lag er da und träumte sichtlich gut, zumindest liess ein leichtes schelmisch anmutendes Grinsen dies vermuten.

Er hörte nicht wie Alma ins Zimmer platzte und zu ihm trat. An das Bad, dachte er vermutlich in jenem Moment nicht.

Es würde wohl jedem gut tun ihn so zu sehen, wenn man wusste wie er eben auch aussehen konnte. Er wirkte vital und deutlich besser dran als vor ein paar Stunden wo er dem Tode ziemlich nahe gestanden hatte. Doch noch seltener war dieses bescheidene Glücklichsein welches man nun an ihm entdeckte. Im Grunde war er doch ein Mann, der nur sehr wenige Bedürfnisse hatte und durchaus dankbar war, wenn er sie bekam. Viele Dinge kannte er einfach nicht mehr oder wurden ihm zerstört. So hatte er durchaus etwas kindliches ansich doch er war dies nicht, er war ein Ex-Sträfling, ein verdammter Mönch, ein Mörder, der die Welt neu entdecken musste....

... und dies im Gegensatz zu führeren Zeiten des dahinvegetierens – auch wollte. Ja er war gerade zu vernarrt darin, mehr zu erfahren, mehr zu erleben... und nicht zuletzt – nein gar nicht zuletzt – Liliths Haut und Körper intimer zu spüren.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Freitag 30. November 2007, 21:35

<i>[Darak gewinnt 2% Lebensenergie zurück]</i>

Darak schlief wirklich nicht sehr lang, aber erholsam. Es gab schließlich doch einen Unterschied, auf einem Eisenring in einer feuchtkalten Zelle oder mit einer wundervollen Frau im Arm in einem Bett zu liegen. Wie jeder andere Mann bevorzugte auch Darak die letztere Variante.
Doch irgendwann einmal hatte auch jeder noch so schöne Traum ein Ende. Wenigstens wurde er mehr als sanft geweckt. Fingerspitzen berührten seine Haut, krabbelten seitlich an der Hüfte entlang und strichen langsam nach innen, erneut zu zentralen Empfindungspunkten.
Ein Kuss am Hals folgte mit einem gesäuselten "Aufwachen". Lilith zupfte so lange an Darak herum, bis dieser einfach die Augen aufschlagen musste. Sie kitzelte ihn an der Nase, fuhr über seine Bartstoppeln und zu guter letzt berührte sie ihn gar an seinem Stummel. Es hinterließ ein Kribbeln. "Wach auf, Süßer", hauchte sie ihm erneut zu. "Alma und Jayna warten auf dich."

"Lilith hat Recht", sprach eine blecherne Stimme. Der Nichtgenannte befand sich wieder im Raum. Er saß an seinem alten Platz, die Maske auf Darak gerichtet. Doch er war nicht der einzige. Am Fenster stand Alma, rauchte ein Pfeifchen und wartete schon teils ungeduldig, dass Darak endlich erwachte. "Lilith, wenn er nicht bald kerzengerade im Bett sitzt, wecke ICH ihn." Alma war nur deshalb so ungeduldig, weil sie wusste, wer bereits am See auf Darak wartete. Jayna hatte alles vorbereitet. Operationswerkzeug, die besten Elfenheiler des Dorfes. Zwei frische Blutbeutel. Für Darak hatte eine Ziege ihr Leben gelassen, denn jeder ahnte inzwischen, dass er nach einem weiteren Bad im Sternensee eine neue Transfusion sowie bereit liegende Hautlappen brauchen würde. Die aufzutreiben war am schwierigsten gewesen.

<b>Wenn er erfährt, dass wir die Elfenhaut kürzlich Verstorbener nehmen, wird er verrückt</b>, dachte Alma und verzog ihr Gesicht zu einer Miene, dass sie damit jeden noch so tapferen Burschen verschreckt hätte. Energisch blies sie einige Rauchschwaden in die Luft. "Ist er IMMER NOCH NICHT wach?!", brummte die Tonne.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Samstag 1. Dezember 2007, 13:38

Er ruhte friedlich neben Lilith. Atmete entspannt, gelöst, frei. Welch unsägliches Glück der Sträfling doch gehabt hatte. Den Hammerschlag des Mönches überlebt, Valrocks Folter, die Eisenminen, Sarma, der erneuten Folter durch Valrock in Andunie, gar von der Hinrichtung war er entkommen, dann Elenas Feuer – ebenfalls durch göttliche Gunst überlebt, der angriff der Horde überstanden, die erneute Folter durch Valrock – schon das dritte Mal, jener Moment im Tempel, wo sie ihn vermutlich ebenfalls getötet hätten, wäre da nicht der Nichtgenannte gewesen und nun mit seinem Bein, beinahe verblutet und doch war er noch da… und jetzt… jetzt lag er gar – der glückliche – in den Armen jener wunderschönen Frau. Er lächelte im Schlaf, hatte noch nie in seinem Leben als Mörder, so glücklich ausgesehen. Ausser vielleicht dort als er mit Elena zusammen gewesen war.

Darak Luthrokar wollte einfach nicht verrecken. Der sture Bock. Doch im Moment dachte er nicht ans sterben, oh nein im Gegenteil. Die Zeit der Melancholie war vorüber, nun zählte sie. Lilith. Ihre Finger, ihre Hand die schon wieder über seine Hüfte strich und dann leicht nach innen abdrehte und wieder damit begann ihm angenehme Gefühle zu schenken. Er rührte sich leicht im schlaf und seufzte wohlig auf. Alma und der Nichtgenannte konnten wohl nicht wirklich erkennen was Lilith da unter der Decke mit dem Foltermeister trieb, aber vermutlich konnten sie es sich in etwa vorstellen, den Daraks Atem und seine Mimik verrieten ihn deutlich. Seine Hand strich unter der Decke zu ihrer und berührte sie, wollte dass sie an jenem Punkt verharrte wo sie nun streichelte. Sein Verlangen und seine Gier nach ihr war offensichtlich, zumal er vermutlich nicht einmal merkte, dass sie gar nicht mehr alleine waren. Er räkelte sich wohlig im Bett und versuchte weiter zu schlafen. Lächelte als sie ihn küsste.
Er rümpfte die Nase als sie ihn kitzelte. Bewegte seinen Kopf, versuchte ihren neckereien zu entfliehen. „Mhmm.“ Machte er nur als sie ihm über die Stoppeln strich. Doch er schien noch nicht daran zu denken wirklich wach zu werden. Sie berührte seine Stummel. Darak zog seine Augenbrauen zusammen, vermutlich weil er es sich noch immer nicht gewohnt war, dass da einfach nichts mehr war. Schliesslich öffnete er dann doch seine Augen. Blickte Lilith an. „Guten… Morgen… wunderhübsche… Tänzerin.“ Nuschelte er sichtlich verschlafen und drehte sich zu ihr, nahm sie in den Arm, seine Stirn beinahe auf ihre gedrückt… und döste zufrieden seufzend einfach weiter, seine Hand hielt noch immer ihre an sich gedrückt.
<i> "Alma und Jayna warten auf dich."</i> „Mhrmrrm“ Antwortete er dazu und kuschelte sich fester an Lilith.

<i> "Lilith hat Recht"</i> „Mhm?!“ Brummte er und vergrub seinen Kopf an Liliths Oberkörper. Er signalisierte offensichtlich, dass ihm nicht der Sinn nach aufstehen war – zumindest nicht dem ganzen Teil seines Körpers. Irgendwo registrierte er schon, dass dies die Stimme des Nichtgenannten gewesen war. Er war also nach da, ist nicht gegangen. Er war ihm schliesslich noch ziemlich viele Antworten auf ziemlich viele Fragen schuldig. Doch dies kümmerte Darak im Moment wenig – wie den Rest der Welt. Er hatte sich und das Bein schon längst vergessen, dachte nur noch an ihre Hand welche auf seinem Zentrum lag und somit den grössten Teil seiner Gedanken blockierte.

Er schnupperte an Lilith. Sog ihren Duft in sich auf, roch auch etwas Tabak – von Almas Pfeifchen vermutlich, störte sich aber nicht daran. Er küsste ihre Haut ein paar mal, rührte sich dann wieder nicht mehr.

<i> "Lilith, wenn er nicht bald kerzengerade im Bett sitzt, wecke ICH ihn."</i> Er knurrte nur und döste anschliessend weiter. Darak war ein ausgesprochen schwer weck barer Morgenmensch- vor allem wenn er sich auch gerade so wohl fühlte wie jetzt.

<i> "Ist er IMMER NOCH NICHT wach?!",</i> Nun er war zumindest einmal annähernd wach gewesen, doch nun reagierte er nicht im geringsten, sondern schlief erneut friedlich dicht an Liliths Busen gepresst. Wohl das angenehmste Kissen – für einen Mann.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Sonntag 2. Dezember 2007, 14:14

Lilith grinste, als Darak nach ihrer Hand griff, sie nur leicht berührte, aber deutliche Zeichen gab, dass Lilith genau dort bleiben sollte. <b>Verfallen. Es funktioniert. Nach dem Bad gehört er mir.</b> So reizte sie ihn, indem sie die Hand genau jetzt ein wenig weg zog, nur um ihm dann mit der ganzen Fläche wohlig nahe zu kommen und ihn weiter zu liebkosen. Sie beobachtete, wie sein Lächeln breiter wurde.
Trotzdem versuchte die Elfe weiterhin, ihn zu wecken. Aber Darak war nicht nur ein sturer Bock, wenn es ums Überleben ging. Wenn ein Luthrokar noch schlafen wollte, war er vermutlich störrischer denn je. Einen Erfolg konnte Lilith verschreiben, als er die Augen öffnete und sie mit einer lieblichen Schmeichelei begrüßte. Daraufhin ergatterte er sich einen weiteren Kuss von ihr. Auch ihre Hand und die Finger strichen weiter, luden dazu ein, es sich eigentlich nochmal bequem zu machen. "Aufstehen", hauchte sie ihm zu, doch Darak döste schon wieder weg.

Zum Glück blieb er wenigstens halbwegs ansprechbar. Immer wieder brummte er, nuschelte leise oder knurrte wie ein fauler Bär, der seinen Winterschlaf bis in die Zeit der Abendsonne verlängern wollte. Viel lieber widmete er sich seiner neuesten Eroberung: natürliche Kissen. Lilith war weich, besaß nicht so schrecklich viel davon wie Alma, aber für einen Mann wie Darak war es gerade recht.
Die Elfe wagte es gar und drückte ihn noch ein wenig näher an sich heran. Dann hoben sich ihre fein geschwungenen Augenbrauen. <b>Was ist denn das für ein Hautbild in seinem Nacken?</b> Lilith drehte sich ein wenig, wollte sich die Tätowierung näher betrachten.

Aber inzwischen gab es jemanden, der wusste, dass Jayna Fink wartete. Eine Person, die ihr Pfeifchen geraucht und bereits die Ärmel ihres Kleides hochgekrempelt hatte.
"GENUG GEPENNT!", schwappte es aus Alma heraus wie abgelaufene Milch aus der Kanne: Schwabbelig und dennoch irgendwie stückig. Lilith wandte den Blick von Daraks Nacken ab, als die Tonne heran trampelte und nach der Decke griff. Mit einem einzigen Ruck war der Stoff fort und wieder einmal zeigte sich Darak in all seiner männlichen Pracht. Lilith schaute Alma ungläubig an. Sie war zwar noch angezogen, aber Darak hatte Spuren auf ihrer Kleidung hinterlassen: Die Bluse war aufgeknöpft und das Rock deutlich nach oben verrutscht. Lilith zupfte rasch alles zurecht.

Darak blieb diese Möglichkeit nicht, seine Hose lag am Bett-Ende. "Schon gut, hab ich doch alles schon mal gesehen", brummte Alma, um Darak die Scham zu nehmen (eine Sache, die durch ihre Worte sicher nicht gemindert würde). Dann schaute Alma auf gewisse zentrale Stellen. Lilith hatte ihre Hand ja bereits zurückgezogen und knöpfte ihre Bluse. Aber der gute, faule Darak hatte natürlich keinen Finger gerührt. Alma starrte auf sein zentrales Körperbild. "Na, wenigstens lässt du nicht ständig ARBEITEN."

Der Nichtgenannte drehte sein maskiertes Gesicht ab. Niemand konnte es sehen, aber jeder vermutete wohl, dass die Wangen darunter knallrot leuchteten. Er schüttelte leicht den Kopf.
Alma schüttelte nicht sehr leicht ... Darak. Sie schnappte ihn und zog ihn einfach an den Schultern hoch. "AUFWACHEN und AUFSTEHEN jetzt! Anziehen und dann schnappst du dir deine Krücke. Wir müssen los. BADEN!" Die Tonne griff nach der hölzernen Krücke, welche an einer der Wände lehnte, hielt sie für Darak bereit.

"Steh auf, Süßer", hauchte Lilith Darak ins Ohr und strich ihm noch einmal über seine Hand. "Ich komme doch mit zum Sternensee."

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 3. Dezember 2007, 18:17

Schlaf gehörte zu den wichtigsten Tätigkeiten eines waschechten Luthrokars, schon sein Grossvater, auch wenn er ihn nie kennen gelernt hatte, pflegte stets zu sagen, dass im Traume die Frauen ohnehin schöner aussahen als das alte runzlige Weib, dass sein Bett wärmte und mehr die Aufgaben einer Flasche übernahm als einer Ehegattin.

Nun der alte Luthrokar war wohl auch ein etwas verbitterter und griesgrämiger Geselle gewesen. Doch der junge, nun knapp zwei Generationen später, tat es ihm gleich aber gerade WEIL er eben eine wahrgewordene Traumfrau neben sich liegen hatte und diesen Moment einfach für sich einfangen wollte, damit er nicht vorüberging. Zumal ihre Streicheleinheiten, die so gar nicht zu ihren Bemühungen ihn wach zu kriegen passen wollten, ihr übriges taten. Gekonnt neckte sie seine Haut, oh sie war ein kleines Biest, wahrlich wahrlich. Sie verstand es sehr wohl ihn zu reizen. Er musste grinsen, nicht nur aufgrund des erneuten Vergnügens welches sie ihm da bereitete sondern auch wegen ihrer frechen Art, die er jetzt schon so an ihr liebte. Sie war in jener hinsicht ähnlich wie Elena… vielleicht mochte er sie deshalb so sehr. Er atmete tief durch und drückte sich fester in seine „Kissen:“ und lauschte zufrieden ihrem Herzschlag, der zu seinem Erstaunen, ungewohnt ruhig ging. Er hätte etwas mehr Aufregung erwartet. Er spürte ihren warmen Atemhauch auf seinem Nacken. Doch es störte ihn nicht, sie hatte ihm in dieser kurzen Nacht gezeigt, dass er für sie genau so in Ordnung war, wie er nun dalag. Einbeinig und irgendwie Verzweifelt, jedoch störrisch wie eh und jeh und... so hoffte er... auf dem Weg zur Besserung.

<i>“Aufwachen“</i> Hauchte sie ihm zu. Er küsste sie und schüttelte den Kopf. „Nein... falls du nur ein Traum bist... will ich nie wieder aufwachen. Mir hat man schon zu viel gestohlen! Dich geb ich nicht her!“ Nuschelte er vor sich her... biss ihr zärtlich ins eines der „Kissen“ und döste weiter.

Die Idylle war eigentlich perfekt gewesen, wäre da nicht diese Tonne von Frau im Raum gewesen, der es schwer daran lag, den alten Luthrokar aus seinem Liebensnest zu vertreiben, damit er... baden gehen konnte. Darak hasste das Wasser nicht nur wegen der reinlichkeitsfördernden Eigenschaften – ja er hielt gewissen Duft für äußerst männlich, nein sondern auch weil sich dieses Wasser für ihn als totbringende Säure erwiesen hatte. Er wollte nicht an das Bad denken... er wollte gar nichts denken und konnte auch kaum, da eigentlich Lilith es war, die im Moment seine Gedanken steuerte und dies in eine ziemlich eindeutige Richtung. Sein Atem ging allmählich schneller und tiefer. Ihre Reizungen taten abermals ihre Wirkung.

<i> "GENUG GEPENNT!"</i> Darak reagierte nicht, hoffte das er DAS wenigstens nur träumte... obwohl es eigentlich beängstigend war, dass Alma darin auftauchte! Doch es handeltesich hier nicht nur um ein Fantasiegebilde, dies entdeckte er – im wahrsten Sinne des Wortes am eigenen Leibe. Denn Ruck zuck war der Stoff weggezogen und mit ihm auch Liliths Hand. Seine nicht. Dies bemerkte er erst, als er Almas blick folgte. Er starrte sie an. Wurde knallrot. Seine Stirn und Halsvenen begannen zu pulsieren und drückten sich beinahe aus der Haut.

<i> "Schon gut, hab ich doch alles schon mal gesehen"</i> Na wie hörte sich DAS nun an! Ärgerlich! Wahrlich ärgerlich! UUUUHHH war DAS vielleicht ärgerlich! „ALMA! VERDAMMT NOCHMAL WAS TUST DU DA! BEIM PICKLIGEN POCKIGEN ARSCH VON LYSANTHOR!“ Ereiferte sich der Foltermeister und robbte wild fuchtelnd auf dem Bett herum auf der Suche nach seiner Kleidung. Zumindest war er jetzt wach und nutzte seine ersten morgendlichen Minuten damit, sie mit deftigen Flüchen auszufüllen. „DANN IST MAN EINMAL GLÜCKLICH UND JETZT DAS!!!“ Beschwerte er sich lauthals und lief blutrot an im Gesicht.

„Verdammt noch mal RAUS!“ Brüllte er schliesslich. Er konnte sich bei den Göttern selbst anziehen, es mussten nicht alle hier Rumstehen und ihn anstarren! Er hatte es ohnehin mehr als satt, dass er ständig verhätschelt und bevormundet wurde! UND DAS NOCH IN ANWESENHEIT EINER FRAU!

<i> ""Na, wenigstens lässt du nicht ständig ARBEITEN."</i> „RRRrrrrrrrrrrrr…“<b>RAUS</b> Dachte er schnaubend und knurrte Alma an, sackte dann bereits wieder erschöpft von seiner Fluchtirade in die „nun echten“ Kissen zurück und keuchte. Hielt sich sein Herz, es war schrecklich wie wenig Ausdauernd er geworden war. Doch sein Körper war für solche Dinge einfach noch viel zu belastet. Er wurde blass, Aufregung war nicht unbedingt dass was ihm gut tat. Seine Schwäche und seine gnadenlose Entblößtheit ließen ihn aber nur noch zorniger werden. Trotzig schnaubend schloss er wieder seine Augen, wollte einfach in RUHE gelassen werden.

Alma dachte nicht daran ihn in Ruhe zu lassen, im Gegenteil!

Schon wurde er wieder gepackt und ziemlich unsanft geschüttelt. Zum ersten Mal, verspürte Darak den sich aufdrängenden Impuls Alma zu schlagen. „ICH BIN WACH VERDAMMT NOCHMAL!“ Fauchte er sie an und versuchte sich relativ unsanft von ihren klaubigen Fingern loszureißen.

<i> Anziehen und dann schnappst du dir deine Krücke. Wir müssen los. BADEN!"</i> „Du bist schlimmer als die verdammte pelgarische Armee!“ Knurrte Darak vor sich her und schnappte sich seine Hose. Zog sie sich an. Mehr schien er nicht für nötig zu halten, obwohl es draußen bitterkalt geworden war.

Er packte nach der Krücke und riss sie Alma förmlich aus den Händen, murmelte irgendwas von wegen „privatsphäre“ vor sich her. Einzig Liliths Hand konnte ihn etwas beschwichtigen.

<i>"Ich komme doch mit zum Sternensee."</i> Kurz lächelte er. „Du weißt gar nicht was für einen Gefallen du mir damit machst… ich könnte dich immer um mich haben.“ Raunte er ihr zu. „Neben dir sehe ich gezwungenermaßen wie ein stolzer Mann aus und dies bin ich auch.“ Meinte er weiter. Blickte dann aber wieder mürrisch zum Nichtgenannten und zu Alma. Eigentlich musste er ja unsäglich dankbar sein für ihre Hilfe… und irgendwo war er dies sicherlich auch, doch es war nicht immer einfach für ihn mit seiner offensichtlichen Abhängigkeit umzugehen.


Er war noch immer ziemlich angespannt und aufgewühlt und ihm wurde dadurch auch ziemlich schwindlig. Außerdem spürte er plötzlich wie etwas an ihm runtertropfte. Eine Eigenheit von Darak war es bei großem Stress ab und an Nasenbluten zu kriegen, wie damals in Andunie.

„Verdammt!“ Knurrte er und legte seinen Kopf in den Nacken.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Dienstag 4. Dezember 2007, 18:20

Lilith war ja durchaus ziemlich schnell gewesen. Fast verwunderlich, wie rasch sie – selbst für eine Elfe – die Hand fortgezogen hatte. Beinahe schon, als sei sie es gewohnt, häufiger mit Männern im Bett erwischt zu werden. Nun lag sie einfach nur neben Darak, bedeckte ihre Blöße mit der bis dahin offenen Bluse und schaute Alma an. Jedoch weder empört noch furchtbar erschreckt. Lediglich mit einem leicht rosigen Hauch auf den Wangen.

Darak hingegen nutzte sein neues Ziegenblut gleich einmal auf alle Maße aus. Er brachte es mit aufkommender Scham und Wut sofort zum Brodeln. Denn Darak Luthrokar kochte. Zwar war er jetzt wach, doch zugleich stand sein Zorn ihm blank auf die Stirn geschrieben. Er brüllte Alma an und suchte hastig nach seiner Hose. <i>"DANN IST MAN EINMAL GLÜCKLICH UND JEZTT DAS!!!"</i>
Lilith musterte ihn, lächelte leicht. <b>Du bist also glücklich. Gut ... die Beute hockt in der Falle und ich habe soeben den einzigen Ausgang geschlossen.</b> Ihr Blick flog weiter zu Alma. Die Elfe wusste bereits um die Notwendigkeit eines Bades im Sternensee, hatte Jayna in Daraks Bewusstlosigkeit doch der Wirtin eine genaue Erklärung für dieses Blutdesaster abgegeben. Und jetzt wartete die Wunderheilerin am See auf ihn. Darak musste gehen. Liliths Planung schob sich gezwungenermaßen ein wenig auf. Sie hoffte, dass alle Beteiligten noch warten konnten. <b>Sie müssen ja.</b>

<i>"Verdammt noch mal RAUS!"</i>, brüllte Darak plötzlich durch den Raum. Lilith zog einen Schmollmund. "Ich etwa auch?!" Gespielt enttäuscht rutschte sie zum Bettrand. Der Nichtgenannte stand bereits auf den Beinen und bei der Tür. Er schaute zu Alma hinüber. Darak würde schon kommen, immerhin entriss er der Tonne von Frau gerade ziemlich wütend die Krücke. Doch Alma rührte sich nicht vom Fleck.
"Warum sollte ich GEHEN!? Ich hab dich in meiner Wohnung auch schon NACKT gesehen. Ich bin HEILERIN und ich guck dir bestimmt NICHTS ab", ereiferte sich der Koloss, den wohl nicht einmal zehn starke Pferde hätten abtransportieren können.

Daraks Wut stieg. Die Ader auf seiner Stirn pochte bereits heftig, doch dann signalisierte der Körper, dass er noch immer Ruhe brauchte. Das Herz allein benötigte schon Kraft, das fremde Blut durch die Adern zu pumpen. Der Rest musste sich auch erst daran gewöhnen, mit Ziegenblut zu funktionieren.
So fiel Darak ins Bett zurück und keuchte.
Alma aber würde ihm jetzt nicht noch eine Verschnaufpause geben. Im Grunde wollte sie ihm ja nur helfen – dummerweise auf alma'sche Art. So rüttelte sie ihn, damit er nicht gleich wieder wegschlummerte.

<i>"Du bist schlimmer als die verdammte pelgarische Armee!"</i>, folgte eine finstere Antwort von Seiten Daraks. Endlich fand er seine Hose und zog sich an. Auch die Krücke nahm er nun zur Hand, schnaubte und brummte düster vor sich hin.
"Na los, draußen fahre ich dich wieder", meinte Alma. Sie stapfte endlich weg vom Bett und zur Tür, wo noch immer der Nichtgenannte wartete. Beide gingen jedoch noch nicht voraus. Sie wussten, Darak konnte unberechenbar sein. Sie mussten sehen, dass er ihnen folgte.

Lilith blieb bei ihm am Bett zurück, half ihm aus dem Bett und diente als natürliche Stütze – auch wenn ihr Körper viel zu zierlich wirkte, um ein Gewicht wie Darak halten zu können. Die Krücke würde ihr bestes geben müssen.
<i>"Du weißt gar nicht, was für einen Gefallen du mir damit machst ... ich könnte dich immer um mich haben."</i> <b>Gut.</b> Sie lächelte. "Das mach ich doch gern. Und vielleicht ... gibt es irgendwann mal eine Gelegenheit, dass du mir einen Gefallen erweisen kannst." <b>Und diese Gelegenheit wird früher kommen als du denkst.</b>

"Kommst du jetzt?", murrte Alma herum und schaute noch einmal zurück. Da geschah es. Blut tropfte aus Daraks Nase und er legte sofort fluchend den Kopf in den Nacken. So konnte er natürlich schlecht gehen.
Alma seufzte, kehrte zu ihm zurück und bot sich selbst nun als Stütze an. "Lilith, geht doch schon einmal mit Maskenmann voraus. Wenn Ihr zum See geht, wird ER HIER schon folgen." Die elfe nickte und verließ mit Valrocks Bruder den Raum.
Alma knurrte. "Wenn ich DAS gewusst hätte ...", brummelte sie vor sich her.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Donnerstag 6. Dezember 2007, 10:28

Darak knurrte wütend vor sich her und empfand die Situation nicht nur als äusserst ärgerlich sondern auch sichtlich beschämend. Doch es warbei ihm nicht mehr richtig auszumachten ob es nun lediglich die Schamesröte war, die seinen Kopf so hochrot anlaufen liess oder eben auch seine Wut darüber. Vermutlich beides einwenig. Er schnaubte wie ein wildgewordener Stier, wahrlich sein Blut musste kochen und brodeln und so... floss es vermutlich auch aus. Verschaffte sich ausdruck über die Nase.

<i> "Ich etwa auch?!"</i>
Darak drehte sich um und blickte Lilith an. Sein Schnauben wich einem Grinsen. „Nein du nicht, du darfst bleiben so lange du willst.“ Lächelte er schliesslich und raunte die Worte wie ein besänftigter Löwe der sich von seiner Löwin umgarnen liess. Er beruhigte sich sichtlich. Doch dann blöckte Almas Stimme wieder durch den Raum und liess seinen Zorn wieder ansteigen. Darak und Alma hatten wahrlich eine Kommunikationsform für sich entdeckt, die für Reibung sorgten. Vorallem, wenn sie miteinander sprachen. Denn sie dachten beide nicht daran Nachzugeben – im Gegenteil. Auch wenn Darak sich in der unangenehmen Lage befand meist den kürzeren zu ziehen, versuchte er es dennoch immer wieder. Er kannte es wohl kaum anders.

Darak klammerte sich an die Krüke und warf Alma einige giftige Blicke zu. Die noch vernichtender wurden als sie: <i> "Warum sollte ich GEHEN!? Ich hab dich in meiner Wohnung auch schon NACKT gesehen. Ich bin HEILERIN und ich guck dir bestimmt NICHTS ab"</i> von sich gab. „Muss du mich auch noch daran ERINNERN?“ Brüllte er sie an. Für ihn war es ein schreckliches und entwürdigendes Erlebnis gewesen mit einem Kochtopf auf dem Haupte in ihrer Wohnung zu sitzen, umzingelt von einer Armee von Porzellankäzchen. Er der furchteinflössende Foltermeister, der diese Ausstrahlung gänzlich verloren hatte. Nun jedoch liess sich der Zorn und die gefährlichkeit des Mörders wieder einigermassen erahnhnen. Seine Hände waren zu wütenden Fäusten geballt bei denen man glauben konnte, dass sie wahrlich in der Lage waren eine Kehle zuzudrücken – sie hatten es ja auch schon getan. Mehrmals in seinem Leben. Er hatte mörderhände und diese sah man ihm auch bei richtiger Betrachtung an. Sie waren rau und grob.

„Ja du bist eine Heilerin und eine verdammt gute noch dazu!“ Brüllte er sie an. Stutzte ab sich selbst. Hatte er schliesslich ein Kompliment von sich gegeben. Es... war einfach so über ihn gekommen. Verdutzt blickte er drein... und kriegte sein Nasenbluten. <b>Jetzt wirst du auch noch freundlich und nett? Willst du sie demnächst schmusen? NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN</b> Unweigerlich musste er an ihre üppige Achselbehaarung denken.

<i> "Na los, draußen fahre ich dich wieder",</i> Noch so eine Fahrt... eigentlich hatte sie ihm ja spass gemacht irgendwie. Er blickte zu Lilith hinüber die ihm lediglich helfen wollte als Alma bereits davonstapfte. Er schämte sich deswegen zünftig wollte alles alleine machen, da er ihr nicht schwächlich erscheinen wollte.
<i> "Das mach ich doch gern. Und vielleicht ... gibt es irgendwann mal eine Gelegenheit, dass du mir einen Gefallen erweisen kannst."</i> Er lächelte. „Alles was du willst! Und wenn ich jemanden dafür töten müsste... ich würde es tun.“ Hauchte er ihr schwärmerisch zu. Nahm ihre Hand und küsste sie. „Ich möchte auch dir einwenig Vergnügen schenken...“ Er lächelte, wollte ihr doch auch so gut tun wie sie ihm. Im Grunde war er nicht so selbstsüchtig wie er immer tat. Er schätzte es Frauen glücklich machen zu können. Da er eigentlich ein ziemlich feinfühliger Mensch – jedoch mit einer ziemlich auffallender Form von gewisser Taktlosigkeit war, die einfach durch seinen Lebenslauf geprägt war.

Das Wesen eines Mönches hatte sich mit jenem eines Verbrechers vermischt. Manchmal Verwirrend. Manchmal überraschend.

<i>"Kommst du jetzt?"</i> „JA DOCH!“ Brüllte er Alma an und da geschah es. Das Gefässchen platzte und das Blut tropfte aus seiner Nase. Es gefiel ihm gar nicht wie Alma sich umdrehte und wieder zu ihm stapfte. Er verdrehte genervt die Augen. Jetzt walzte sie schonwieder zu ihm! Sie war ja schlimmer als eine Klette. Eine ziemlich massige Klette. Aber damit nicht genug des Ärgers oh nein, sie klaute ihm auch noch sein „Glück“. <i> "Lilith, geht doch schon einmal mit Maskenmann voraus. Wenn Ihr zum See geht, wird ER HIER schon folgen."</i> Düster blickte er Alma an. Er wäre wohl lieber mit Lilith gegangen. Ihre Hände waren zart und warm und verführerisch sinnlich. Jene Almas... Klötze die Stahl biegen konnten. Er blickte der jungen Frau nach und betrachtete ihre geschwungenen Hüften. Wie sie sich bewegte. Oh er schmachtete dahin und wurde gleich wieder ruhiger. Alma musste unweigerlich spüren wie er seine Umgebung vergass und nur noch diesen elfischen hintern sah. "Verflucht ist die schön"

Er murmelte etwas vor sich hin vonwegen er sei doch kein Hund der seinem Frauchen einfach hinterherdackeln würde... und dennoch... hatte er es plötzlich ziemlich eilig, dass das Nasenbluten aufhört.

„Geht schon!“ Knurrte er und erhob sich. Er störte sich wenig ab dem Blut und humpelte voran. Wollte natürlich nicht gestützt werden und k ippte daher beinahe um. „Verdammt nochmal!“

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 6. Dezember 2007, 22:36

Als er sie angrinste und meinte, sie dürfe so lange bleiben wie sie wolle, bedankte sich Lilith mit einem gehauchten Kuss auf seine Wange. Vielleicht war dies der Grund, weshalb er Alma das Kompliment gemacht hatte. Niemand würde es je erfahren. Alma starrte ihn dennoch an, für einen Moment sprachlos. Was ging nun wohl im Kopf dieses Fleischbergs vor? Befand sich in ihrem Schädel überhaupt Fleisch? Fett? Und wenn ja, konnte Fett denken?
Alma brummte nur herum. Das Kompliment verunsicherte sie und sie zeigte dies durch Brummeln. Nie zuvor hatte ihr jemand bezüglich ihrer Arbeit Komplimente gemacht. In der Reichsklinik schon gar nicht, da hatte sie auch nicht lange gearbeitet. Und bei den Kindern ... wie bei den Verbrechern in Valrocks Folterkammer war sie damals froh gewesen, wenn diese ihr überhaupt noch ein Lebenszeichen gaben.

Dies gab Darak genug Gelegenheit, sich wieder um sein derzeitiges Lieblingsthema zu kümmern: Lilith Blütentau. <i>"Alles, was du willst! Und wenn ich jemanden dafür töten müsste ... ich würde es tun."</i> Lilith schaute ihn erstaunt an. Gleichzeitig aber dachte sie: <b>Wachs in meinen Händen.</b> "Wir wollen dich ja nicht zum Mörder machen, Süßer", lächelte sie.
<i>"Ich möchte auch dir ein wenig Vergnügen schenken..."</i> Lilith antwortete nicht. Doch der Schatten in ihren Augen war kaum zu übersehen. Sie strich Darak noch einmal über die Wange, hauchte ihm ein <i>Wir sehen uns am See</i> ins Ohr und folgte dann Almas Vorschlag. Gemeinsam mit dem Nichtgenannten verließ sie den Raum.
Darak starrte auf ihren Hintern. Klein, rund, ein niedlicher Apfel-Popo. Dies benebelte ihm endgültig die Sinne. Alma drückte ihm ein Taschentuch unter die blutende Nase. "Kopf nach VORN! Es ist nämlich ein weitverbreiteter Irrtum, den in den Nacken zu legen. Nach vorn! Das hört gleich wieder auf."
Zugleich schlang sie eine ihrer gewaltigen Hände um seine Hüfte und schob ihn voran. Eine Krücke war SO kaum noch notwendig.

Alma schob Darak aus dem Zimmer. Wie gut, dass er nicht im ersten Stock der Schenke gelegen hatte. Die singende Taverne besaß auch Schlafräume im Erdgeschoss, wobei man immer noch bedenken musste, dass das Gebäude an sich, halb mit einem Baum verwachsen war.
Die Wirtin schaute zu Alma und Darak herüber. "Geht es jetzt zum See? Ich bin gespannt, ob Jayna Erfolg hat. Haltet mich auf dem Laufenden. Und Euch" – sie schaute Darak freundlich an – "wünsche ich viel Glück. Mögen Florencia und Phaun Euch segnen." Dass Darak in der Schankstube ein Blutbad angerichtet hatte, musste die Wirtin ihm angesichts seiner Lage wohl verziehen haben. Mehr noch als das. Sie bemerkte schnell, dass er nur mit einer Hose bekleidet war. Rasch rannte sie in ein Hinterzimmer und brachte einen Pelz.
"Das ist ein Kaninchenpelz. Streift ihn über, draußen herrscht eine bittere Kälte."
"Ihr seid eine gute Frau", meinte Alma und half Darak beim Anziehen. Dann verabschiedete sie sich und schob ihn weiter zur Tür. Draußen blies den beiden ein eisiger Wind entgegen. Es war dämmrig, normal für diese Jahreszeit. Neben der Tür stand Almas toller Karren, mit dem sie und Darak schon eine wilde Fahrt durch den Wald gemacht hatten.
Alma fragte gar nicht erst, ob Darak Hilfe bräuchte. Sie half ihm einfach. Er hatte sich genug blamiert und das sogar auf ihre Kosten. Aber jetzt würde es ernst. Ein weiteres Bad in diesem schrecklichen See stand bevor. Alma wollte ihn nicht unnötig aufregen – nicht mehr.
Vorsichtig fuhr sie ihn die lange Rampe hinunter und durchs Dorf bis auf die Lichtung, wo Florencias Sternensee wie ein schwarzer Teppich ausgelegt auf ihn wartete, zusammen mit Jayna, ihren Elfen und Lilith an der Seite des Nichtgenannten.


<i>[weiter am Sternensee]</i>

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Darak Luthrokar
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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Freitag 14. Dezember 2007, 20:05

Darak war so glücklich er strahlte. Es war ein selten schönes Schauspiel erleben zu können wie ein Mensch seine Hoffnung, seinen Glauben und seine Stärke wieder gefunden hatte und dies im Kreise seiner neu gewonnenen Freunde. Nur ein Wehrmutstropfen blieb – Elena war nicht da. Doch stattdessen hatte er nun Lilith an seiner Seite die ihm verführerisch zuzwinkerte. Er lächelte herzlich. Er sah um Jahre verjüngt aus, wenn auch noch immer etwas blass.

Seine Beine hielten diesen Körper wieder, die Füsse drückten sich vom Boden ab als er stolz voranschritt. Es liess sich erahnen welch wunderbarer Mensch Darak eigentlich hätte sein können wäre er nicht den Weg der Verdammten gegangen. Denn im Moment loderte um ihn eine so lebensfreudige und feurige Aura, die einen leicht in seinen Bann riss. Darak wäre wohl ein Mönch des Volkes geworden, welcher in der Lage gegewesen wäre ganze Heerscharen für den Glauben an Lysanthor zu mobilisieren. Doch der Gott hatte sich seinem Diener entsagt und dieser, hatte nach langer Zeit der Tegression und Finsternis, zuflucht bei einer neuen Herrin gefunden. Florencia. Göttin des Lebens, ein paradoxuum, dass sie einen Mörder segnete.

Er sprang, Jayana haltend auf so ziemlich jeden Stein und Baumstumpf den seinen Weg kreuzte, er hielt sich ohnehin nicht an den Pfad sondern stürmte immer wieder ins Dickicht. Wollte verschiedene Böden spüren, wollte fühlen wie sich Gras, Stein, Pflaster, Dreck, Schlamm, Wasser an seinen Füssen anfühlte. Wie es für seine Beine war ihn über solchen Untergrund zu tragen. Spürte weiches, hartes, feuchtes, glitschiges und alle Qualitäten waren für ihn so unglaublich Wertvoll. Laufen, war Wertvoll. Bedeutete es doch, Unabhängigkeit, Freiheit, Stärke.

Nun Darak steigerte sich in seiner Freude, setzte Jayana (endlich) ab und kletterte kurzerhand einen Baum hoch. Krabbelte auf den Ast und hangelte sich mit den Füssen daran Fest, drehte sich mit dem Kopf nach unten und grinste der ihm nachfolgenden Truppe entgegen. Winkte ihnen zu. Dies wollte er als kleiner Junge schon immer machen, doch bei den Mönchen war dies nie erlaubt gewesen und im Knast… na ja… im Knast war anders wichtig.

Plötzlich spürte er jedoch wie ihm schwindelig wurde, er hatte in den letzten Tagen ziemlich Blut verloren und so wie er nun hing fand gerade eine gewaltige Umverteilung statt. Einen kurzen Schwächeanfall erleidend verdrehte er kurz seine Augen, war für einen Moment bewusstlos, rutschte vom Ast und knallte auf den Rücken. Hatte glücklicherweise gerade genug Drehung in seinem Sturzflug gehabt um nicht auf dem Kopf, beziehungsweise Helm, beziehungsweise Helmhorn zu landen. Kurz lag er reglos da, bis er wieder zu sich kam. Er grinste, lachte auf und machte im Dreck einen „Schneeengel.“ Ehe er eine Rolle zurück machte, auf die Knie kam und sich dann an einem Handstand versuchte. Was erst nach dem vierten oder fünften Anlauf einigermassen gelang. Er lief auf Händen einige „Schritte“ ehe er sich wieder aufrichtete und weiterhumpelte. Natürlich zog er noch immer sein „ehemalig besseres nie verfaultes, nun aber schlechtere Bein“ nach. Doch dies spürte er kaum. Beeinträchtigte ihn auch nicht.

„Mhmm… ich habe was vergessen.“ Grinste er. Raste zurück zu den Frauen und packte sich diesmal Lilith, die er wie eine Braut trug, sie leidenschaftlich küssend. „Ich werde dich über die Schwelle der Schenke tragen.“ Grinste er munter und steuerte Zielstrebig die Schenke an. Hopste die paar Stufen hoch für welche er noch am Tag zuvor beinahe Stunden gebraucht hatte. Da Darak gerade alles mit den Füssen tun wollte – stiess er auch nicht die Tür auf, sondern trat sie einfach ein. Zum Glück hatte die Elfe einen guten Zimmermann gehabt, denn die Tür sprang nur auf ohne schaden zu erleiden. Natürlich waren schon einige Besucher in der Schenke zugegen, die ihn nun anstarrten als wäre er eine ganze Horde von Orks. Doch sein freudiges Strahlen entspannte die Sitation wohl, obwohl ihn einige freilich als den Kerl vom Vortag erkannten. „Heut wird gefeiert bis sich die Balken biegen! Wirtin gebt jedem freien Mann und jeder willigen Frau eine Runde aus! Zu Ehren Florencias und auf dass ihr hässlicher und schändlicher Nebenbuhler Lysanthor für immer vor den Kopf gestossen bleiben möge, denn der Verdammte wendet sich nun auch von seinem Gott ab und trauert diesem Bastard nicht mehr nacht! Auf die Göttin des Lebens und der Gnade! Herrin der Verdammten und Lebenssuchenden.“ Er kramte in seiner Hosentasche und knallte 50 Goldmünzen auf den Thresen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Samstag 15. Dezember 2007, 13:52

Darak führte die Gruppe an und er wirkte so freudig, dass er alle mit in seinen Bann zog. Jayna, die er bislang noch nicht herunter gelassen hatte, fügte sich in ihr kleine Schicksal, lächelte aber.
Lilith an Daraks Seite stimmte ein fröhliches Liedchen an, das den Vogelgesang im Eldoras ersetzte, der sich jedoch langsam aus seinem nächtlichen Schlummer erhob. Ein neuer Morgen brach an. So lange hatten sie Zeit am See verbracht, dennoch blieb es dämmrig dunkel, aufgrund der Jahreszeit.
Wolken bedeckten den Himmel und dicke Flocken fielen langsam aus ihnen heraus. Der Wald wurde von geschmacklosem, aber wirbelndem Puder besprenkelt. Einigen der Elfen fröstelte leicht, aber die Stimmung war und blieb heiter.

Dafür sorgte Darak, der in vollem Übermut Jayna absetzte, um auf einen Baum zu klettern. Alle lachten, als er sich wie ein Affe kopfüber herunter hängen ließ. Alle verstummten, als er herunterfiel und benommen liegenblieb. Und alle atmeten erleichtert auf, als er sich wieder erhob.
Dann düste er wie ein aufgeweckter kleiner Junge zu Lilith. Sie lächelte ihn an, ließ sich nur allzu gern von ihm hochheben. Auf ihrer Nasenspitze landete eine Schneeflocke, was sie noch bezaubernder aussehen ließ.

Mit dem Bestreben, Lilith wie eine Braut über die Türschwelle zu tragen, näherte sich Darak der Schenke. Alma, der Nichtgenannte und die anderen folgten in gemächlicherem Tempo. Dennoch lachten sie alle, unterhielten sich über das Geschehene – das kleine Wunder am Sternensee.
Darak trat inzwischen die Tür ein.
Verwirrte Blicke von Gästen und der elfischen Wirtin gleichermaßen trafen ihn. "Eu-Euer Bein!", staunte die Elfin hinter dem Tresen und starrte auf das wie aus dem Nichts aufgetauchte, vor Gesundheit strotzende Bein, das Darak mit seinem Bruder aufrecht hielt. Dann lächelte die Wirtin fröhlich und klatschte.

<i>"Heut wird gefeiert bis sich die Balken biegen! Wirtin gebt jedem freien Mann und jeder willigen Frau eine Runde aus!"</i>
Nun erhoben sich die Gäste ringsum und klatschten ebenfalls Beifall. Die Wirtin begann sofort damit, einige Krüge und Gläser mit Bier und Wein zu füllen.

<i>"Zu Ehren Florencias und auf dass ihr hässlicher und schändlicher Nebenbuhler Lysanthor für immer vor den Kopf gestoßen bleiben möge, denn der Verdammte wendet sich nun auch von seinem Gott ab und trauert diesem Bastard nicht mehr nach! Auf die Göttin des Lebens und der Gnade! Herrin der Verdammten und Lebenssuchenden."</i>
Man reichte ihm einen fast überschäumenden Humpen, so dass Darak gezwungen wurde, Lilith nun endlich abzusetzen. Sie nahm sich eines der Weingläser. Schon drehte sie sich zu Darak um, hauchte ihm einen Kuss auf die stoppelige Wange. Allerdings schaute sie ihn fragend an. "Verdammter?"

Doch da erschienen der Nichtgenannte, Alma und Jayna an Daraks und Liliths Seite. Sie alle hielten Bierkrüge, Alma sogar zwei.
"AUF DARAK!", brüllte sie durch den Schankraum und bekam ein stolzes Echo von den Gästen zurück. Krüge und Gläser hoben sich.
<span style="font-size:14pt;">"AUF DARAK!"</span>
Es wurde getrunken und gelacht. Liliths Gauklertruppe, die sich in einer Ecke mit Instrumenten auf einer winzigen Bühne aufhielt, stimmte eine wilde und muntere Melodie an. Schon tanzten die ersten Elfengäste – auf den Tischen gar. Die Stimmung hob sich immer weiter. Diejenigen, die nicht tanzten, ließen sich ihr freies Getränk schmecken oder klatschten im Rhythmus zur Melodie.

Alma wollte gar ebenfalls einen der Tische besteigen, doch man konnte sie glücklicherweise davon abhalten. So schnappte sie sich einfach Jayna und legte mit ihr einen schnellen Walzer aufs Parkett, dass der Heilerin ganz schwindelig wurde. So ausgelassen ging es schon lange nicht mehr in der <i>singenden Taverne</i> zu.

"Lass uns dein neues Bein testen", grinste Lilith zu Darak herüber und stellte ihr leeres Weinglas irgendwo ab. Schon packte sie seine Hand, drückte diese an ihre Hüfte und erwartete, dass Darak die Führung beim Tanz übernahm.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Sonntag 16. Dezember 2007, 12:02

Darak strahlte bis über beide Backen hinweg. In seinem Übermut dachte er nicht daran, dass er eigentlich gerade seine finanzielle Habe verschleuderte, doch was bedeutete Geld schon für einen Mann, der gerade sein Lebenswille wieder gefunden hatte? Seinen Glauben? Geld war nicht wichtig, es war Metall. Diese Feier heute jedoch… war Freude, pure Lebenslust. Etwas, was Darak so lange unbekannt war. So lange verwehrt gewesen war. Er setzte Lilith endlich ab. Hauchte ihr einen feurigen Kuss auf die Lippen da er sich mit ihrem auf seine Wange nicht zufrieden geben wollte und nahm dann lachend den Humpen entgegen. Prostete der Menge zu und trank, seinen Kopf in den Nacken legend den gesamten Humpen in einem Anlauf aus. Wischte sich den Schaum vom Mund, schwankte kurz da ihm das Gebräu etwas zu Kopf stieg. Schluckte erneut und grinste dann Alma und dem Nichtgenannten zu.

Dass sie ihn nach seinem „Verdammten“ Wesen gefragt hatte. Hörte er nicht. Im Moment schien nichts negatives platz zu haben. Der Abend, gehörte seiner Freude. Es wurde gefeuert und gelacht, mitten drin der Gehörnte. Der sich gerade das Bier in den Helm füllen liess und daraus trank. Erstaunlicherweise ziemlich säuberlich ohne das Getränk zu verschütten, Darak hatte schon oft aus seinem Helm getrunken, wusste daher wie er ihn richtig halten musste.

Vielleicht wäre es besser gewesen, er hätte etwas mehr verschüttet, denn der Alkohol stieg ihm ganz schon in den Kopf. Kein wunder, bestanden seine Adern ja im Moment hauptsächlich aus Ziegenblut und dies nicht gerade viel.

Freude verwandelte sich bei einem Luthrokar nun mal schnell in Masslosigkeit. Wie auch sein Grossvater seiner Zeit der in einem Anflug von purer Lust, nicht nur eine leichte Dame gebucht hatte sondern gerade deren vier. Was sein ganzer Gehalt aufgefressen hatte und er sich mit dem Damen so sehr betrunken hatte, dass er für den eigentlichen Akt nicht mehr fähig gewesen war. Doch der alte schien es dennoch genossen zu haben.

Es war ein verständliches Verhalten, dass Darak seine Freude grösser, intensiver und langlebiger machen wollte. Schliesslich war es ein so instabiles und darum um so kostbareres Gut für ihn. Keine Selbstverständlichkeit. Eine Freude, bei der sogar die Rachegeister in seinem Schädel schwiegen – vielleicht auch betäubt durch den Alkohol.

Er prostete Alma mit dem Helm zu. Grinste als er sah wie sie zwei Humpen trug, nun sie war ein Fass von einem Menschen, sie mochte dieses Gebräu wohl gut vertragen. Der Nichtgenannte würde wohl Schwierigkeiten haben zu trinken… mit der Maske. Ob er sie abnehmen würde? Wohl kaum. Auch wenn Darak inzwischen keinen Grund mehr sah warum er sie anbehalten sollte. Er war nicht Valrock Moslag. Er konnte nichts für die verbrechen seines Bruders. Niemand sollte eine Maske tragen müssen, für das Vergehen anderer.

Als Priester, der er hätte werden können, hätte Darak wohl bestimmt die richtigen Worte gefunden um seinen Meister davon zu überzeugen, dass es vielleicht Gründe gab sich zu schämen und sich schuldig zu fühlen. Doch niemals um sich zu verstecken.

Die Gauklertruppe stimmte ein munteres Lied an… und Darak… sang. Als Mönch hatten sie viel gesungen, Loblieder auf Lysanthor. Nun er änderte die Zeilen etwas ab – wo war es offensichtlich. Seine Stimme war düster, kratzig und urmännlich. Aber nicht einmal – erstaunlicherweise – unbedingt schlecht. Er hatte lange in einem Chor gesungen. Ja… Darak Luthrokar… in einem Chor. Mit Kutte und gefalteten Händen. Bei den Göttern war dies vielleicht lange her! Dennoch stimmte er ein. Sang auf Sendil.

<span style="color:C33900;">
„Licht, oh mein Licht, in der Dunkelheit erreichst du mich nicht.“
„Licht, oh mein Licht, bitte, verlass mich nicht.“
„Licht, weise mir meinen Weg meinen Pfad.
„Licht, spende mir Frieden und Ruhe.“
„Licht, mit dir fällt mir mein Schicksal nicht mehr schwer.“
„Denn – oh mein Licht… auf dich höre ich nimmermehr.“
„Du kannst mich kreuzweise Lysanthor, kein Licht soll mich leiten.“
„Ich habe den Weg der Verdammten zu bestreiten.“
„Mein Weg oh Licht…“
„Dafür brauche ich dich nicht!“
</span>

Er grinste und trank seinen Helm leer. Vermutlich konnte ihn ohnehin niemand verstehen. Doch lag es nicht in der Kunst der stimmlichen Melodie, dass Menschen Lieder gefallen konnten die sie gar nicht verstanden?

<i> "Lass uns dein neues Bein testen"</i>

Er schaute sie an. Schwankte leicht. Drücke sie näher an sich.
Darak konnte vielleicht singen… aber Tanzen… konnte er nicht. Wo hätte er dies auch lernen sollen?

Er schaute Lilith entschuldigend an. Grinste dann aber. „Ich könnte dir was ganz anderes zeigen.“ Raunte er. Liess seine Hände über ihren Hintern streichen. Man sah es seinen Augen an, dass ihm der Sinn nicht nach Tanzen stand… Er grinste breit. Küsste sie wieder, schob sie durch den Raum, drängte sie an eine Wand. Drückte sich etwas an sie und hob sie einfach hoch, damit sie ihre Beine um seine Hüften schlingen mussten. Er schnupperte an ihrem Hals, küsste ihn leidenschaftlich. „Ich könnte dir… den Tanz der Lust… zeigen.“ Raunte er schliesslich.

Die Umgebung hatte er bereits wieder völlig vergessen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Erzähler » Sonntag 16. Dezember 2007, 17:34

War Darak Luthrokar jemals so glücklich gewesen? Hatte er sich jemals, selbst als Mönch, so gut gefühlt?
Weder stellte er sich die Frage, noch wollte er die Antwort wissen. Einzig, er wollte feiern – mit Alma, dem Nichtgenannten, Jayna Fink, all den Elfen in der Taverne – und mit Lilith. Vorerst aber lenkte ihn das Bier ab, welches in großen Mengen in seinen Helm gekippt wurde, nur damit es sich Darak dann in den Kopf schütten konnte. Die Stimmung stieg.

Alma, die mit Jayna tanzte, fegte um die Tische herum und stieß Stühle zu Boden, doch niemanden störte es groß. Die Elfen sangen zu den Melodien, die Liliths Gauklertruppe spielte.
Der Nichtgenannte stand etwas abseits, aber ließ sich durchaus vom Bann der Feier gefangen nehmen. Darak konnte aus den Augenwinkeln beobachten, dass er einmal kurz seine Maske anhob, um aus dem Bierkrug zu trinken. Ja, auch er feierte – auf seine Art.

Nun wollte Darak ebenfalls auf eigene Art feiern. Das Bier war ihm nicht nur bereits zu Kopf gestiegen, es sorgte auch dafür, dass Darak scheinbar sämtliches Scham- und Anstandsgefühl verlor, sofern er letzteres jemals besessen hatte.

So sang er eine kleine eigene Version einer Lobpreisung an Lysanthor und es gab sogar zwei Elfen, die in ihrer Unkenntnis der Wüstensprache versuchten, die Strophen zu wiederholen.

Lilith aber wollte lieber mit dem so ausgelassenen und fröhlichen Mann, in dessen Armen sie hing, tanzen. Sie fing seinen Blick ein und wusste sofort, dass dieses Bedürfnis nicht von ihm befriedigt würde. Doch er stellte sich gern für andere Bedürfnisse zur Verfügung. <b>Ach ja, das Versprechen. Richtig, ich wollte ja noch herausfinden ...</b> Lilith konnte ihren Gedankengang nicht beenden. Daraks stürmische Art unterbrach sie. Er hob sie an und drückte die Elfe gegen eine Wand, so dass es für sie nur eine Möglichkeit gab, Halt zu finden. So schlang Lilith ihre Beine um Daraks Hüfte und ließ zu, dass er ihren Hals liebkoste. Lilith legte ihren Kopf etwas schief, damit er leichter an ihren rosig schimmernden Schwanenhals heran kam.

<i>"Ich könnte dir ... den Tanz der Lust ... zeigen."</i>

Lilith lächelte. "Hier?", fragte sie unverblümt, denn ihr war nicht wirklich danach, ihr Versprechen vor all den Gästen, Alma, Jayna, dem Nichtgenannten und der Wirtin zu erfüllen. So festigte sie ihre Beinklammer ein wenig mehr, schlang nun auch die Arme um Daraks Hals und hielt sich an ihm fest. "Gehen wir an einen ganz besonderen Ort", hauchte sie Darak zu und zeigte mit einem Nicken zu einer der Treppen hinüber.

Lilith führte Darak durch leise gesäuselte Anweisungen die Treppe hinauf, obwohl er sie die ganze Zeit über vor sich her trug. Der Lärm der Feiernden drang nur noch gedämpft zu ihnen empor, denn Darak musste mindestens zwei Etagen hoch steigen, ehe Lilith sagte: "Da vorn durch die Tür."
Er tat wie geheißen und betrat einen im Wipfel des Baumes befindlichen Raum aus Glas. Lediglich der Boden war aus Holz. Der Rest ... "Ein Wintergarten", lächelte Lilith. "Hier durften die Truppe und ich uns zurückziehen, bevor eines unserer Konzerte losging. Es diente der Entspannung. Jetzt aber ... soll dieser Raum nur uns beiden dienen."

Von hier oben hatte man einen wundervollen Blick auf Eldar, ohne selbst groß gesehen zu werden. Kleine Kohlebecken standen neben der Tür, doch erhellt wurde der Wintergarten von mehreren Kerzen, die in einem Wasserbassin inmitten des Raumes auf kleinen Booten schwammen. Ein Frosch dümpelte genüsslich in dem Steinbecken. Hier war es angenehm warm, ein kleiner Hofen heizte den Raum.
Pflanzen standen in Töpfen herum oder hingen von der Decke herab, wo ein Holzgerippe das Glas trug.
Inmitten dieses kleinen Paradieses war eine Hängematte gespannt. Kissen am Boden und in der Hängematte wirkten einladend, sich diese Stelle etwas genauer zu betrachten ... oder zu benutzen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Montag 17. Dezember 2007, 20:03

Wahrlich, Bier vermochte es wirklich den Verdammten Mönch etwas zu enthemmen, obwohl – war Darak in dieser Sache jemals anders gewesen? Wohl kaum. Er liess sich nur zu gerne von seiner Lust leiten und es hätte ihm vermutlich nichts ausgemacht es hier mitten in der Schenke auf dem Tisch mit Lilith inbrünstig zu treiben. Ihm nicht, Lilith offenbar schon. Vielleicht hätte man ihn gar angefeuert. In seinen Augen loderte die Gier nach fleischlicher Befriedigung. Darak war gut mit einem Löwen zu vergleichen. Schlafen und Frauen, waren seine Hauptaufgabe und wenn er denn mal wach war – dann war mit ihm auch die ganze Leidenschaft und sein stolzes und ungebremstes Temperament erweckt. Er schaute sie fordernd an als sie ihre Schenkel fester um sie schloss, presste sie mit seinen Lenden gegen die Wand und genoss die Nähe und die Folter der Stoffe ihrer Kleider, die zwischen ihnen eine Grenze zog.

<i> "Gehen wir an einen ganz besonderen Ort",</i> „Gehe ist eine gute Idee.“ Raunte er ihr an den Hals. Er konnte sich nur schwer von ihrer Haut lösen. Er hielt sie fest in seinen kräftigen Armen und trug sie voran. Noch immer hing sie eng umschlungen an ihm. Sie liefen an einem Tisch vorbei auf welchem sein Helm lag. Er packte ihn und setzte ihn auf. Schliesslich gehörte er zu ihm. Der Gehörnte trug seine „Trophäe“ oder „Beute“ nach oben, liess sich von ihren Anweisungen leiten. Denn Weg beschreiben. Stieg Stufe um Stufe hoch. Leicht schwankend, dennoch sicher. Er vertraute auf seine starken Beine. Natürlich trat er auch diese Tür wieder an, schien alles mit seinen Beinen machen zu wollen. Er betrat den Raum. Schaute sich erstaunt um. Doch nicht sonderlich lange. Die Lust sorgte dafür, dass sich seine Augen hauptsächlich auf Liliths Körper richteten. Er knallte mit seinem Leib die Türe zu, dann presste wer Lilith wieder wuchtig an die Wand, knabberte leidenschaftlich an ihrem Hals. Er klemmte sie förmlich an der Wand fest, ging leicht in die Knie dass sie auf seinen Schenkels sass, dies erforderte einiges an Kraft, doch davon schien Darak plötzlich reichlich zu besitzen. Seine Hände fuhren unruhig über den Stoff ihres Kleides und rissen daran, legten ihren Oberkörper so gewaltsam frei. Der Stoff gab ziepend nach. Entblösste die süssen Früchte der Frau von welchen er auch gerade ausgiebig kostete. Er hielt sie wieder fest, beugte sich leicht zu ihr und kostete hungrig. Lilith konnte eine gewisse Härte durchaus an ihrem eigenen Schoss spüren, noch immer verhindert durch den Stoff seiner Hose.

„Die Tage mögen Lysanthor gehören, doch bleiben den Verdammten noch immer die Nächte, hier können wir unseren Lustvollen Reigen Tanzen.“ Hauchte er kehlig rau. Es schien wie ein düsteres Gebet zu sein. Ein kleiner Psalm. Oder eine Prophezeiung, man konnte es nennen wie einem beliebte. Doch Darak schien im Moment seiner Religion – seinem Glauben sehr nahe zu sein, mit der Verstossung Lysanthor und der neuen Zuflucht, die er bei Florencia gefunden hatte. Es schien als wäre Daraks Urschwarze Seele erwacht, sie zeigte sich durch seine Ungestüme Art, sein wild schlagendes Herz und der lodernder Leidenschaft. Eine Anziehende jedoch gefährliche Aura ging von ihm aus und erst jetzt konnte man wieder spüren, wie kräftig dieser Bulle, dieser Gehörnte doch eigentlich war. Zu welch dingen jene Hände – diese von Eisenminen rau gewordene Pranken – fähig waren. Diese Mörderhände. Genau einer dieser wanderte ihrem Körper entlang und strich ihr über die zarte Haut. Er küsste sie innig.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Dienstag 18. Dezember 2007, 19:27

Anstatt eine weiche, schaukelnde Hängematte vorzuziehen, entschied sich Darak in aller Eile erneut für die nächstbeste Wand. Lilith fühlte das glatte Holz im Rücken und Daraks erhitzten Körper direkt an dem ihren. Dabei ging er leicht in die Knie und die schlanke Elfe nahm auf seinen Schenkeln Platz. Kraftvoll trugen die Muskeln ihren Körper, der nicht wirklich viel wog.
Inzwischen arbeitete sich Darak von ihrem Hals zu ihren Brüsten vor, die er mit flinken Fingern und überraschend grob freilegte. Der schöne Stoff ihres Kleides riss unter seiner Behandlung. <b>So wild bist du, Beutestück?</b>

Lilith strich über seinen Nacken und ihre feinen Finger krochen unter den Helm. Die Finger berührten warme Haut, Darak regte sich selbst an. Das bekam die Elfe deutlich und zentral tiefer gelegen zu spüren.
Sie schmunzelte. "Wenn deine Potenz deiner Lautstärke gleicht, wird die Nacht wohl viel zu kurz für uns beide." Sie hielt sich mit einer Hand an seiner Schulter fest, trugen doch Wand und Daraks Schenkel ihr Gewicht. Die freie Hand sandte sie südwärts.

Daraks Atem traf inzwischen heiß auf ihrer Haut auf. Härchen richteten sich auf und Lilith erschauerte. Er küsste sie. Die Amethystaugen ruhten auf ihm, Liliths Hand an seinem größten Lustpunkt. "Zeig mir, was du kannst", schnurrte sie wie ein Kätzchen. "Ich begehre dich." Und dann glitten ihre Finger unter den Stoff seiner Hose, noch immer auf der Suche. Schließlich fanden sie ihr Ziel, als Lilith den Kopf hob, nach oben schaute und letztendlich die Augen schloss. <b>Zwing mich nicht, hinzusehen.</b> Sie bebte leicht, was Darak durchaus als Erregung deuten konnte. Tatsächlich aber lag der Grund ganz anders. Innerlich betete Lilith, wie sie es immer tat, wenn sie so kurz davor stand, sich in den Armen eines Mannes hinzugeben. Zugleich wusste sie, dass sie doch nichts zu befürchten hatte. Sie brauchte sich nie zu fürchten, denn was sollte schon passieren?

So setzte sie ihr Spiel fort, atmete tief ein und leckte dann über Daraks Kinn. Ihre andere Hand schlich von der Schulter zum Rücken und krallte sich fest, dass die Fingernägel der Elfe in Daraks Fleisch stachen. "Beute", raunte sie unbewusst, suchte wieder seine Lippen.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Dienstag 18. Dezember 2007, 20:15

Darak bebte vor Lust und nahm sich immer mehr von Liliths Haut. Knabberte an ihr und biss sie, nicht grob aber stark genug um seine Spuren auf ihr zu hinterlassen – ganz der Foltermeister. Seine kräftigen, sehnigen Hände strichen über ihren Hals, drückten ihn leicht gegen die Wand. Er würgte sie leicht, schnürte ihr kontrolliert die Luft ab. „Jeder… deiner Atemzüge ist unbezahlbar.“ Raunte er und wirkte beinahe schon besessen, wenn man ihn dabei beobachtete wie er ihrem angestrengten Atem lauschte. „Leidenschaft.“ Hauchte er. „Lust.“ Raunte er. „Hitze…Feuer.“ Grollte er schliesslich und zwängte seine Hand in ihren Schritt. Massierte, tastete. Schob ihren Rock hoch. Beseitigte ihre Stoffschranke, die ihn daran hindern würde, mit ihr eins zu werden. Dann schob sich seine Hand wieder höher, über ihren Unterbauch hinweg zu ihren wundervoll geformten Brüsten. Er massierte sie, umschmeichelte sie zärtlich, kniff dann aber ab und an grob zu. Versuchte sie zu necken. Er war deutlich wilder als das letzte Mal, hielt die Zügel in den Händen – glaubte er zumindest. Ihre jedoch suchten gerade ganz andere Dinge. Tauchten tiefer, zum Leder seiner Hosen. Unter den Bund, berührte dort seine pure Lust. Er stöhnte leidenschaftlich aus, legte seinen Kopf in den Nacken. Eine einzelne Schweissperle bahnte sich ihren Weg seinen Hals hinunter zu seinem kräftigen Körperstamm. Perlte über seine Muskeln und verschwand schliesslich dort, wo nun ihre Hand war.

<i> "Wenn deine Potenz deiner Lautstärke gleicht, wird die Nacht wohl viel zu kurz für uns beide."</i> Er grinste. Brüllte tiergleich und inbrünstig auf, wie ein Löwe nur noch männlicher. Ehe er seine Lippen wild mit den ihrigen verschmelzen liess und versuchte sie mit diesem Kuss völlig gefügig zu machen. Er verstärkte dabei den Griff um ihre Kehle und presse sie fester an die Wand, mit seinem Becken ebenfalls Druck gegen sie ausübend. Er schien nicht mehr aufzuhalten zu sein.

<i> "Zeig mir, was du kannst",</i> Er lachte unheimlich düster auf. „Die ganze Nacht hindurch Süsse, heute gehörst du mir.“ Raunte er ihr grollend zu. Seine Hand befreite ihn schliesslich vor seiner eigenen Kleidung, nun war nur noch ihre das einzige Hindernis zu ihrem Schoss. Sie schien es zu geniessen, räkelte sich. Er packte nach ihren Beinen winkelte sie etwas an ehe er sich wuchtig gegen sie drückte und sie an der Wand etwas hoch presste. Verschmolz tief mit ihr. Stiess kräftig und hart zu. Packte sie an den Handgelenken und drückte diese fest gegen die Wand. Drängte sich ihr weiter entgegen. Schnaubte. Küsste sie wieder fordernd.
<i> "Beute"</i> Er hörte es. Sah sie an. Grinste breit. „Allerdings, bist du dies.“ Grinste er und betrachtete sie. Wollte ihre Reaktion sehen als er wieder wuchtig zustiess. Seine Lenden zogen weiter, trieben ihn an. Er genoss ihr Gewicht auf seinen Schenkeln und der Schweiss der sich bei beiden Bildete. Es roch nach Lust und Leidenschaft. Eine finstere Aura legte sich um sie. Finster… geschaffen aus dem Feuer dieser ungebremsten Leidenschaft. Dem Wille sich völlig der eigenen fleischeslust hinzugeben – ohne Rücksicht.

Immer wieder drückte er sie kräftig gegen die kalte Wand. Sie war zum Glück glatt, wäre es sonst wohl zur schmerzhaften Tortur für sie geworden.

Der Gehörnte setzte seine ganze Kraft ein. Wollte der Welt und sich selbst beweisen, dass er lebte – und wie er es tat! Er liess von ihren Händen ab packte sie am Kinn. Blickte sie an. Grinste. „Sag mir, dass du mehr willst!“ Forderte er rau.

Hinter ihnen, trieben ruhig die kleinen Boote auf dem Wasser, hielten die Kerzen welche friedlich flackerten – die Schatten jedoch der beiden Lebewesen, bewegten sich wild.

"Mir wurde die Chance gegeben, mein Leben weiter zu führen. Ich wäre ein Narr wenn ich meine Beute nicht geniessen würde." Raunte er ihr zu. Strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht wärend er ihr seinen heftigen Atem entgegenstiess. Er genoss den leichten Schmerz, den sie mit ihren Nägeln auf ihn ausübte. Ja dies schien einem Verdammten zu gefallen. Diese... freie... und wilde Art des gegenseitigen Begehrens und er glaubte zu spüren, dass sie es auch wollte.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von fremde Frau » Mittwoch 19. Dezember 2007, 10:22

Als Darak der Elfe die Luft abschnürte, riss Lilith doch noch einmal die Augen auf. Sie starrte den Arm entlang, der an ihrer Kehle endete und die Hand gegen ihren Hals presste.
<i>"Jeder ... deiner Atemzüge ist unbezahlbar."</i> Sie geriet leicht in Panik. Dieser Mann wollte sie doch nicht etwa töten? War sie einem Mörder in die Hände gelaufen? <b>Was weiß er von mir?</b>
Lilith versuchte zu atmen, doch es war beschwerlich, wenn man die Kehle halb zugedrückt bekam. Inzwischen raunte Darak ihr Worte der Begierde ins Ohr. Sie hingegen konzentrierte sich momentan nur aufs Atmen. Sie hatte Angst.
Da konnte selbst die Hand an ihrer Mitte nichts ausrichten, um dieses beklemmende Gefühl zu verdrängen. Nein, die ganz sicher nicht. Ob Darak auch dies wusste? Ob er etwas gemerkt hatte?
Seine Hand fuhr wieder bis zu Lilith Brust hoch und massierte.

Sie sah nur noch eine Chance, um wieder atmen zu können. So ließ sie ihre Hand tiefer gleiten. <b>Ablenken...</b> Ihre Finger glitten über sein Zentrum und entlockten Darak ein wollüstiges Stöhnen. Dann brüllte er, zeigte seine pure und natürliche Männlichkeit durch einen Urschrei wie Lilith ihn bisher von keinem Mann gehört hatte. Schon glaubte sie, dass er gleich über sie herfallen würde. Da blieb keine Zeit zum Erwürgen.
Aber Darak konnte beides, war er doch sehr flexibel. Heiß und innig küsste er sie, drückte dabei weiter ihre Kehle zu. Innerlich schrie Lilith. Sie schloss ihre Augen, um Darak den Blick auf ihre Schatten zu verbergen. Sie durfte sich jetzt nichts anmerken lassen – noch nicht. Noch hatte sie eine Aufgabe zu erfüllen.

<i>"Die ganze Nacht hindurch, Süße, heute gehörst du mir."</i>

Diesen Satz kannte sie. Wie oft hatte sie ihn schon gehört! Wie oft hatte er sich schon erfüllt? Es war immer anstrengend, aber Lilith zeigte sich ausdauernd. Wenn Darak nur seine Hand von ihrer Kehle nehmen würde. Sie bekam kaum Luft, auch weil sie sich in eine Angst hineinsteigerte, ersticken zu müssen.

Lilith bewegte sich, wollte dem Würgegriff entkommen. Darak glaubte, sie räkelte sich unter seiner wilden Leidenschaft. So eilte er sich, sich seiner Kleidung zu entledigen. Dann presste er sich mit seinem gesamten Körper gegen die Elfe.
Dann endlich löste sich seine Hand, denn er packte sie an den Handgelenken. Lilith atmete tief ein und aus. Luft. Sie dachte derzeit an nichts Anderes und das obwohl sich Darak wirklich gerade sehr intensiv mit ihr beschäftigte. Sie hielt die Augen geschlossen. Wartete. Dass es enden würde – wie immer. Und sie spielte ihre Rolle.
Sie empfing seinen fordernden Kuss. Er ähnelte allen anderen. Sie waren immer fordernd. Jeder Mann hatte sie so begehrt. Und jedem hatte sie etwas vorgespielt.
Mit geschlossenen Lidern stöhnte sie und drückte sich an seinen schweißnassen Körper, der bebte. Sie fühlte seinen heißen Atem, der ihr in schnaubenden Stößen entgegenkam. Andere Stöße nahm sie nicht wahr.

Dann befreite er ihre Hände. Sie glitten beinahe schlaff die Wand herunter. Dafür wurde ihr Kinn gepackt. Lilith schaute nicht hin. Doch sie lächelte, weil sie wusste, sie machte sich andernfalls verdächtig. <i>"Sag mir, dass du mehr willst!"</i>
<b>Will ich gar nicht.</b>
Ihre Fingernägel krallten sich in sein Fleisch. Tatsächlich suchte sie Halt. Körperlich bei ihm, diesem Mann, Darak Luthrokar. Im Geiste klammerte sie sich an die liebevollen Worte einer Nachtelfe, die einst ihr Leben rettete.
"Ich ... will mehr", keuchte sie ihm entgegen, blieb ihrer Rolle gerecht. Nur die Amethyste leuchteten auch für ihn nicht. Lilith ließ sie für niemanden strahlen in Momenten wie diesem.

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Re: In der "singenden" Taverne

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 19. Dezember 2007, 19:18

In Darak tobte der Sturm, all die angestauten Emotionen der letzten Jahre – ein wahres Sammelsurium an unbefriedigten Sehnsüchten die nun allesamt nach deren Erfüllung schrieen und diese in Liliths Leib auch zu erhalten schienen. Schliesslich war auch Darak – nur ein Mann und somit Untergebener seiner eigenen Triebe.

Er genoss ihre wärme, ihre Hitze und war sich jene Innigkeit wohl schon so gar nicht mehr gewöhnt, dass er auch ihre auffallende Ruhe kaum bemerkte. Ihr Körper bebte nicht so wie er es eigentlich von anderen Frauen hätte kennen müssen. Ihre Augen – er blickte sie nicht an, zu gross war die Gier nach ihrer Haut, ihrer Weiblichkeit, ihrem Schoss, so dass er sich nur noch wuchtiger gegen sie presste. Schwer atmend. Kehlig röchelnd. Stets im Glaube, dass es ihr auch gefiel.

Doch als er sie am Kinn hielt und ihren Kopf an die Wand presste, versuchte sie dazu zu bringen ihn anzuschauen – fiel ihm durchaus auf wie sie wegsah. Denn dieses Verhalten weckte Erinnerungen. Sklavinnen machten dies, Sklavinnen welche sich vor ihrem Demütiger ekelten und ihn dafür hassten was er mit ihnen tat – dabei musste es sich nicht um eine Schändung halten, sondern konnte jegliche Form der Züchtigung darstellen. Als Foltermeister war er sehr vielen Frauen bisher unangenehm nahe gekommen – mit purer Absicht. Sie sahen weg. Hatten auch diesen dumpfen Blick während sie ihren Körper im stich liessen und einfach warteten, sich einfach fügten. Bis es vorbei war. Irritiert schaute er sie an. Musterte sie. Ein seltsamer Ausdruck lag in seinem Gesicht, einerseits die blanke Gier seine Lust an ihr zu Stillen und gleichzeitig diese Irritiertheit. Er legte schnaubend seinen Kopf schief. Doch dann siegte seine Lust, als er die Augen ebenfalls schloss. Seine Lenden dankten es ihm indem sie seine Stösse mit einem lustvollen Kribbeln im Unterbauch belohnten. Doch die Wand schien ihm nicht mehr auszureichen. Er packte sie trug sie zur Hängematte – legte sie jedoch auf den Boden in die Kissen, blieb mit ihr Verschmolzen legte sich auf sie. Drückte ihre Schenkel auseinander ehe er sie wieder an den Handgelenken packte und diese neben ihrem Kopf aufs Kissen drückte. Er schaute sie an während er erneut – diesmal etwas sanfter als zuvor, zustiess. Vielleicht war es ihr zu wild gewesen. Er wollte schliesslich auch – dass sie ebenfalls ihren Spass hatte. Im Grunde war Darak wohl kein egoistischer Mensch wie man es sich aufgrund seines Lebenslaufs hätte denken können, doch in den Minen und der Zeit danach war er quasi gezwungen gewesen nur für sich selbst zu schauen, nun war dies anders – nun hatte er Freunde. Darak teilte gerne – selbst Glück. Sein Glück.

Sie trieb ihn weiter an. Wollte mehr. Er lächelte. „Warum mehr verlangen… wenn man alles haben kann?“ Raunte er ihr ins Ohr, küsste sie erneut. „Du bist so… wunderschön… so… perfekt.“ Hauchte er während sich sein Becken wieder wilder bewegte. So schnell wollte er die Nacht nicht enden lassen. Immer wieder zügelte er sich selbst um sich nur einige Momente später wieder erneut anzutreiben. Auch in der Lust konnte man foltern – andere oder sich selbst gleichermassen. Zumal er befürchtete, dass sein Glück nur zu schnell vorbeiziehen könnte. „So lange… habe ich es gemisst… diese Begierde… dieses Glück.“ Hauchte er und lächelte. Wurde noch sanfter. Der erste Sturm schien vorbeigezogen, die Gier wandelte sich in Genuss. Er wollte sie innig spüren. Mit Haut und Haar. Begann jeden Milimeter ihres Halses mit seinen Lippen zu erkunden. Genoss ihre Hände auf seinen Schultern, die Spuren die sie auf seiner Haut hinterliess. „Zeig mir mehr von deinen Krallen“ Raunte er ihr belustigt zu. Darak Luthrokar… schien gewisse Vorlieben zu haben. Nun als Foltermeister lagen diese Neigungen irgendwie… nahe. Interessanterweise jedoch in umgekehrter Positionierung.

Er grinste böse. Packte sie wieder an der Kehle. Drückte zu. Er mochte es ihre Augen so zum funkeln zu bringen – er verkannte ihre Angst als Lust. „Spürst du wie sich dein Körper nach Luft sehnt? Wie dir das Stöhnen schwerer fällt?“ Er schmunzelte. „Spürst du deinen Überlebenswillen?! Hätte man mich heute Morgen gewürgt… ich wäre wohl wehrlos erstickt.“ Hauchte er leicht bitter. Lockerte seinen Griff etwas um kurz darauf noch fester zuzudrücken. „Magst du ihn auch? Deinen Lebenswillen? Er ist nicht selbstverständlich!“ Keuchte er ehe er wieder von ihr abliess. Sich über sie senkte, seinen Kopf an ihren schmiegte und sich langsam auf ihr bewegte. Er liess seine Lust etwas abflauen wollte sich nicht zu früh seinem Hoch hingeben. Noch nicht. Er wollte sie nur spüren, sie und die Verbundenheit mit ihr. Schnaubend und schwer, lag er auf ihr. Bedeckte ihren zierlichen Körper mit seinem massigen.

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