Patient der Elfen

Vom Zentrum des Dorfes aus hat man einen guten Überblick in die Bäume und somit auf die Gebäude selbst. Man sieht die Taverne und den Tempel, die vielen Wohnhäuser, aber auch kleinere Geschäfte.
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Patient der Elfen

Beitrag von Heiler » Dienstag 19. Februar 2008, 08:50

<i>[Darak kommt von "In der singenden Taverne"]</i>

Da lag er nun, Darak Luthrokar oder derzeit auch "der zentrale Peinklumpen". Immerhin rollte er sich oft genug zu einer Kugel zusammen, krümmte sich wie ein gehörnter Ball und verharrte so, in der Hoffnung, dass der Schmerz nachließ. Im Augenblick ließ jedoch garnichts nach, im Gegenteil. Irgendwie nahm die Pein immer größere Ausmaße an, vor allem wohl weil Daraks bestes Stück plötzlich von einem unangenehmen Jucken befallen wurde.

Wieviel bekam ein so in sich gekrümmter, von Schmerz gepeinigter Mann, wie Darak es nun einmal war, von seiner Umwelt mit? Jedenfalls genug, dass er noch einmal betonte, dass sich Alma um seinen ... "Streitkolben" ... kümmern sollte. Doch die dicke Heilerin würde ihn nicht behandeln – und auch die freundliche, so unschuldig und unberührt wirkende Jayna Fink nicht! Stattdessen holte sie einen elfischen Mitarbeiter, einen Mann. Moltarél Birkenweiß.
Alle anderen verließen den Raum, während Darak immer wieder fluchte.
<i>"Bei Lysanthors verfluchten pickligen von Wundbrand durchzogenem Stolz!"</i>
Hätte Lysanthor mehr Zeit und Interesse, sich eingehender mit diesem Darak Luthrokar zu beschäftigen, so würde es jetzt wohl Blitze vom Himmel hageln. Doch stattdessen wurde dem Peinball nun endlich bewusst, <i>wer</i> ihn da behandeln würde.

<i>"EIN MANN?!"</i>
"Meine Kenntnisse in der Heilkunde sind aufgrund meines Geschlechts nicht schlechter, Herr Luthrokar." Dr. Birkenweiß näherte sich. "Im Gegenteil. Dr. Fink bat mich, Euch zu behandeln, da sie Euch gewisse ... nun, Unannehmlichkeiten ersparen möchte. Das Problem ist zentraler Natur?" Er beugte sich über den Klumpen Mensch auf dem Sofa.

<i>"Ich ... brauch doch nur so eine verdammte Salbe! ALMA! Tu doch was!"</i> Aber Alma befand sich längst nicht mehr im kleinen Büro. Niemand war mehr da, nur noch dieser Elfenheiler und der wollte soeben Daraks Schmerzzone begutachten.
<i>"NEIN!"</i>

Moltarél nickte. Dieses Verhalten war ihm nur allzu bekannt, denn in Eldar kannte man Dr. Birkenweiß als DEN Elfen für ... zentrale Probleme jeglicher Art. Bei den Dorfbewohnern war er sehr beliebt, ging dieser Arzt doch mehr als diskret, dafür umso sensibler vor. Nichts drang an die Außenwelt, Dr. Birkenweiß behielt sich einen gewissen Kodex vor, den er Schweigepflicht nannte. Er sprach über kein einziges Problem und sei es noch so klein – viele Elfenmänner waren ihm dankbar.
Aber mindestens genauso viele stellten sich anfangs so stur, wie es Darak nun tat. Moltarél wusste, dass es nichts half, dem Patienten seinen Willen zu lassen. Dennoch wollte er ebenso wenig gewalttägig vorgehen. So zog sich der Heiler einen Stuhl heran und setzte sich, die Beine übereinander geschlagen. Er konnte seine genaue Diagnose auch erfragen.

"Brennt und juckt es?", begann er. Dann atmete er tief aus und erklärte: "Wisst Ihr, eine Heilsalbe wird es sicherlich tun. Nur muss ich die Symptome Eurer Schmerzen kennen. Die Art, wie wo und was. Ich möchte Euch nicht versehentlich ein falsches Medikament verschreiben."
Er schwieg kurz. "Abfallen würde nichts", lachte er dann, denn so viele Männer liefen tagtäglich mit einer solchen Angst herum. "Aber es könnte zu anderen Rötungen führen, die falsche Salbe anzuwenden. Daher seht Ihr vielleicht jetzt ein, dass ich mir IHN einmal genauer betrachten muss. Wir sind unter uns und nichts von diesem Termin wird je außerhalb dieser vier Wände angesprochen werden. Ihr könnt mir vertrauen."

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 20. Februar 2008, 11:52

Darak dachte nicht daran seine Krümmung zu lösen und ich zu dem Mann hinzudrehen. Im Gegenteil er formte sich nur noch kompakter zu einem Bällchen. „Aarghhh.“ Das Jucken wurde immer stärker. „Verdammte Amazonen!“ Knurrte er vor sich her.

<i> "Meine Kenntnisse in der Heilkunde sind aufgrund meines Geschlechts nicht schlechter, Herr Luthrokar."</i> „DAS IST MIR VERDAMMT NOCHMAL EGAL!“ Was interessierten ihn seine Kenntnisse in der Heilkunde? Die durfte er sich sonst wo hinstecken ausser in ihn! Seit den Eisenminen und das war weiss Lyanthor schon lange her, hatte kein männliches Wesen mehr irgendwas unterhalb seines Nabels und Oberhalb seiner Oberschenkel berührt und Darak hatte nicht vor, dass sich dies heute änderte. Waren die letzten Berührungen schliesslich mehr als nur traumatisch für den damals noch jungen und eher zart besaiteten Mönch gewesen.

Daraks Nerven lagen blank und er war deswegen bestimmt nicht gerade ein angenehmer Patient. Die Schmerzen und den Juckreiz den er verspürte verstärkte seinen Unmut nur noch um ein vielfaches. Der Foltermeister war gereizt und drohte gar aggressiv zu werden. Besonders wenn man dann auch noch:

<i> "Im Gegenteil. Dr. Fink bat mich, Euch zu behandeln, da sie Euch gewisse ... nun, Unannehmlichkeiten ersparen möchte."</i> Sagte. „ICH WILL ABER VON DR: FINK BEHANDELT WERDEN! Nicht von einem Mann!“ Brüllte er der Wand entgegen, mit der Gewissheit dass der Arzt ihn ohnehin hörte, ungewollt jedoch sagte er damit mehr als er vielleicht wollte.

<i> Das Problem ist zentraler Natur?</i> „NEIN ICH HABE KOPFSCHMERZEN SIEHT MAN DAS DENN NICHT?!“ <b> Was für eine bescheuerte Frage!</b> Dachte er wütend. Natürlich hatte er ein Problem mit seinem… Streitkolben das war ja so was von offensichtlich.

Der Arzt beugte sich vor. „Noch einen Millimeter näher und ich schlag dir die Rübe ein!“ Knurrte er als er den Schatten über sich spürte. Geschlagene und Verwundete Tiere… so wusste man, waren nun mal gefährlich.

<i> "Brennt und juckt es?"</b> „BEIDES!“ Murrte er ihm entgegen.

<i> "Wisst Ihr, eine Heilsalbe wird es sicherlich tun. Nur muss ich die Symptome Eurer Schmerzen kennen. Die Art, wie wo und was. Ich möchte Euch nicht versehentlich ein falsches Medikament verschreiben."</i> Er schwieg einen Moment. Doch dann setzte er seine Sture haltung fort. „IHR solltet mir auch nichts verschreiben!“ Meinte er trotzig.

<i> "Abfallen würde nichts",</i> Die Zornesröte stieg ihm ins Gesicht. Ja das würde diesem mickrigen Elfen wohl gefallen!

<i> Daher seht Ihr vielleicht jetzt ein, dass ich mir IHN einmal genauer betrachten muss. Wir sind unter uns und nichts von diesem Termin wird je außerhalb dieser vier Wände angesprochen werden. Ihr könnt mir vertrauen."</i>

„LASST MICH IN RUHE!“ Darak blieb stur. Rührte sich kein bisschen. „VERSCHWINDET!“ Der Arzt meinte es ja wirklich gut, doch Darak war aus verständlichen Gründen nicht wirklich erreichbar. Dass die Not und dieses abweisendes Verhalten allein mit sich selbst zu tun hatte und nicht mit dem Arzt, konnte dieser ja höchstens erahnen.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Heiler » Donnerstag 21. Februar 2008, 20:50

Dr. Moltaréls Augen weiteten sich überrascht. Hatte der Patient da gerade über Amazonen geflucht? Hieß das etwa ... <b>diese überaus korpulente Frau ist eine Amazone?! Oho ... OHO, Molti, sieh dich vor!</b>
Jetzt konnte der Heiler-Elf verstehen, warum Darak offenbar solche Schmerzen hatte. Dass ihm nicht auch einige Rippen eingedrückt waren, überraschte ihn ja fast noch mehr. Denn so wie Darak sich sein Gemächt hielt, musste sich all der Schmerz dort und nur dort gesammelt haben.

Über das Gebrülle seines Patienten sah der Heiler mit neutraler Haltung einfach hinweg. Seine üblichen Patienten – Elfen natürlich – maulte zwar keineswegs so laut und hysterisch herum wie dieser eine Mensch, aber er kannte auch solche Patienten, hatte Moltarél doch einige Lehrjahre in Pelgar verbracht.
So ignorierte er das Gezeter und ging lieber seiner Arbeit nach. Zuerst musste er eine Diagnose stellen, hatte er Daraks Zentralstes doch immer noch nicht in Augenschein nehmen können. Wenn eine Frau wie diese ... dieser Wal ... mit ihm Spaß gehabt hatte, klagte er vielleicht nicht einmal über Rötungen oder wunde Stellen. Vielleicht ... war etwas gebrochen.
<b>Oh, Molti, mit dieser Dame darfst du es dir nicht verscherzen und anbandeln erst recht nicht.</b> Irgendwie war der Elf froh, dass Jayna sie und diesen maskierten Fremden hinaus gebracht hatte.

So widmete er sich wieder dem vollkommen in sich zusammengerollten Patienten.
<i>"ICH WILL ABER VON DR. FINK BEHANDELT WERDEN! Nicht von einem Mann!"</i> Das überraschte Moltarél Birkenweiß nun noch mehr. Da hatte sich Darak Luthrokar soeben erst von einer Tonne wie dieser Frau eben das ... Allerheiligste wund scheuern oder brechen lassen und jetzt wollte er <i>nicht von einem Mann</i> behandelt werden! "Vollkommen unbegreiflich", murmelte der Elf vor sich hin.
Dann beugte er sich vor, versuchte, irgendetwas von Daraks Schmerzstelle zu sehen.
<i>"Noch einen Millimeter näher und ich schlag dir die Rübe ein!"</i> Solche Drohungen nahm Moltarél immer ernst, seit ihn ein pelgarischer Minenarbeiter zwei Zähne ausgehauen hatte. Zum Glück konnte er sich aus Tiergebein Ersatz anfertigen lassen, aber das ist eine andere Geschichte.

Der Elfenheiler wich etwas zurück, begann seine Diagnose anhand von Fragen an den Patienten aufzubauen. Man konnte auch mit gezielten Fragen analysieren und Antworten finden. Doch Darak blieb stur. Er wollte ja offensichtlich etwas verschrieben bekommen haben. Alma hatte er immerhin gebeten. Ja, eine Salbe, ein Medikament, irgendetwas. Nur nicht von Moltarél Birkenweiß!

<i>"LASST MICH IN RUHE! VERSCHWINDET!"</i>
"Ich muss Euch nicht behandeln, wisst Ihr. Dann schreibe ich 'unbehandelbar' in Eure Akte und Ihr könnt gehen. Dummerweise wird Euch dann auch kein anderer Heiler hier in Eldar untersuchen. Jayna Fink auch nicht." Der Elf zückte eine Salbe, die man in einen gereinigten Schweinedarm gepresst hatte. Eine ganz tolle Sache, so konnte man diese "Tuben" in passenden Portionen an die Patienten vergeben und musste nicht jedes Mal eine kostbare Keramikdose opfern.
"Das ist eine Salbe gegen wunde und gerötete Haut. Die könnt Ihr allgemein schon nutzen, zweimal täglich. Für mehr Hilfe muss ich allerdings wirklich einen Blick drauf werfen."

Darak zeigte sich nicht kooperativ. Moltarél lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. "Amazonen? Hätte nicht gedacht, dass es auch so ... füllige unter ihnen gibt", erkundigte er sich im Plauderton, wollte Darak von seinen eigentlichen Versuchen ablenken, nach DARAK zu schauen. Natürlich würde er keinen Patienten einfach so aus dem Heilerhaus entlassen. Eher würde sich Jayna wirklich um ihn kümmern, doch auch sie hatte nicht immer Zeit und wusste nicht alles. Außerdem ... glaubten beide Heiler ja noch immer, dass es besser sei, wenn sich Darak im Falle von Männerproblemen von einem Mann behandeln ließ.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Samstag 23. Februar 2008, 11:29

<b>Warum lässt mich dieser bescheuerte Kerl nicht endlich in Ruhe?! Verflucht noch mal ich sorge gleich dafür, dass er sich SEIN Dingchen ansehen muss.</b> „Aarrghhh verflucht noch mal!“ Keuchte er vor sich her und zog sein Bein an. Doch sein wachsender Zorn (ansonsten konnte im Moment ja nichts anderes wachsen) war ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Er schnaubte. Wie war er nur wieder in eine SOLCHE Situation geraten? <b>Ich habe mich von Lilith verführen, täuschen, benutzen, betrügen und unterjochen lassen.</b> Genau das… war die nüchterne Antwort auf jene Frage wie es dazu gekommen war. Er knurrte vor sich her bei den Gedanken. Schosshund kriegte für ihn eine völlig neue Bedeutung. Denn er fühlte sich im Schoss hundeelend.

Molti hingegen suchte sich derweil seine eigenen Erklärungen… und da die Masse einer Alma in ihrer Anwesenheit ohnehin nicht zu übersehen war… und die Tatsache, dass sie so Grummelig gewirkt hatte, konnte einen rational denkenden Menschen schon dazu verleiten sich gewisse Szenarien auszudenken… von denen man lieber nie etwas erfahren hätte. Allein schon die reine Vorstellung des Möglichen „Unfallhergangs“ war reinste Folter für das eigene vorzugsweise männliche Gehirn. Doch Molti schien anzunehmen, dass Darak Luthrokar diese Qual körperlich und echt ergangen ist.

Noch ahnte Darak nichts von den Schlussfolgerungen des Heilers. Er bemerkte nur, dass dieser Elf noch immer bei ihm stand und offensichtlich nicht daran dachte einzulenken und Jyana Fink zu holen. „Sie ist hier die Wundenheilerin.“ Gab er gepresst raus. Nun eigentlich war sie eine WundeRheilerin… doch dieses Detail war Darak im Moment… mehr als egal. Auch wenn „Wunder“ vielleicht gar… Sternensee bedeuten konnte?

„Ich will Jyana Fink!“ Knurrte er wieder. <b>Und ihre zarten, weichen Hände…</b> Wenigstens… Lebte… DARAK noch in gewisser Weise. Er knirschte hörbar mit den Zähnen. Seine Augen waren feucht und gerötet von den krampfhaft zurückgehaltenen Tränen. Er konnte doch nicht von einem weichlichen elfen der sich Zeitens seines Heilerdaseins um… Membrum vickils, oder wie die heissen, kümmert - weinen!

„Arrrrghhhhhhh“ Keuchte er wieder auf, war aber heilfroh dass der Mann auf seine Drohung reagierte und etwas zurückwich. <b>TU DOCH ENDLICH WAS!</b> Schrie es in ihm. Alma hätte ihn wohl einfach gepackt, auf den Rücken gedreht wie ein dann hilfloser Käfer und ihn… IHN dann beäugt, untersucht und geheilt. Almas Art und Weise mit Patienten umzugehen – und sei sie auch so umstritten – funktionierte besonders bei Minenarbeiter wie Darak. Verdammt gut. Während sich andere Vertreter ihres Berufsstandes – wie jetzt gerade Molti, mehr als schwer taten.

Nun betrat der Heiler, vielleicht unbewusst, mit seinem Druckmittel: Angst. Sehr… sehr… sehr dünnes und brüchiges Eis.

<i> "Ich muss Euch nicht behandeln, wisst Ihr.“</i> „Dann HOLT ENDLICH JYANA!“</b> Fauchte er ihn an. <i>“…schreibe ich 'unbehandelbar' in Eure Akte und Ihr könnt gehen.“</i> „Mieser… kleiner BASTARD!“ Knurrte er in seiner Verzweiflung. <b>Nur weil dessen Ego es nicht verkraftet dass ich auf SEINE Heilkunst pfeiffe will er MIR… die Heilung verwehren?!</b> „GAR NICHTS WIRST DU SCHREIBEN ODER ICH BIEG DIR DEINE FINGER INS RECHTECK!“</b> Drohte er und meinte es durchaus ernst – es war ja auch nicht so, dass er dies was er hier gerade angedrohte … noch nie getan hat.

<i>“Dummerweise wird Euch dann auch kein anderer Heiler hier in Eldar untersuchen. Jayna Fink auch nicht."</i>
„Aaaarghhh!“ Warum versteht denn keiner seine Not? Vermutlich weil keiner davon weiss. Weder Alma, noch der Nichtgenannte noch sonst irgendwer.

Eisenminen… als feiner, schmächtig gebauter junger Mönch mit zwei gebrochenen Beinen… waren kein schöner Ort. Man hatte dem Gehörnten dort Dinge angetan, von denen er nie gesprochen hat. Nie. Aber in Momenten wie diesen, drängten sich ihm jene schrecklichen Gegebenheiten in seinen Erinnerungen und Gedanken geradezu auf. Dies machte Angst. Gewaltige Angst.

<i> "Das ist eine Salbe gegen wunde und gerötete Haut. Die könnt Ihr allgemein schon nutzen, zweimal täglich. Für mehr Hilfe muss ich allerdings wirklich einen Blick drauf werfen."</i> Ihm wurde ein Ding vor die Nase gehalten. Er blickte es an. <b> Was zur Hölle ist DAS nun wieder?!</b> Er packte danach. „Haut ab!“ Murrte er. Ob Molti sich gewöhnt war, dass sich Patienten überhaupt nicht bedankten? Doch der Kerl blieb. <b>Was will der denn noch?!</b> Die Antwort kam prompt. „QUASSELN?!“ <b>Mir fällt hier beinahe mein… Membrum ab und der will mit mir TRATSCFHEN?! Was für ein Hirnamputierter Elf ist DAS denn!</b>

Darak keuchte. Schnaubte unruhig und runzelte die Stirn. <b> WAS REDET DER DA?! FÜLLIGE AMAZONEN?!</b> Er riss seine Augen auf. DASS konnte dieser Kerl doch nicht ernsthaft denken! Sah er DARAK Luthrokar so aus als würde er sich mit…DIESEM Format von Frau anlegen?! Er war doch nicht lebensmüde!

„RAUUUUUUUUUUUUUUUUUURRRRRRRRRGHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHSSSSSSSSSS!“ Brüllte er ihm entgegen. Was dachte dieser Kerl eigentlich wer er ist?! „IHR HABT KEINE AHNUNG!“ Brüllte er… und stand auf. Wankte gebückt auf den Kerl zu. Eigentlich wollte er ihn hochkantig aus dem Büro rausschmeissen. Stattdessen sackte er kurz vor dem Stuhl des Elfen ein. „Aaaaaaarrghhh verfluuuuuucht.“ Es juckte brannte und schmerzte so sehr. Daran konnte man(n) wirklich durchdrehen! Darak schnaubte den Boden an. Rollte sich auf die Seite. Hielt sein Zentrum noch immer bedeckt. Legte aber seinen Kopf in den Nacken. „Aaaaaarghhhhhhh…. Lilith!!!!“ Knurrte er. Wie würde dies erst im Amazonendorf enden?!

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Erzähler » Sonntag 24. Februar 2008, 19:32

Man konnte sagen, was man wollte. Darak Luthrokar hatte auch seine guten Seiten. Er war treuherzig, legte viel Wert darauf, laut, frei und ungestüm zu sein. Er hatte niemals eine Frau geschändet und – inzwischen besaß er auch die Fähigkeit, wirklich dankbar zu sein und dies auch zum Ausdruck zu bringen.
Aber eines würde sich niemals ändern: Darak war und blieb ein äußerst schwieriger Patient.

Diese Erkenntnis machte nun auch Molti – oh, korrigiere – Moltarél Birkenweiß. Daraks Flüche nahmen zu und er wurde immer ungehaltener. Juckreiz und brennender Schmerz waren hierbei nur Teile von Auslösern, die seinen Zorn steigerten. Viel größer schien noch immer die Schmach, dass eine Elfe – sanft, liebreizend, eine Frau eben – ihn so einfach benutzt hatte. Und da sie Amazone war, würde Darak wohl niemals mehr wert sein für sie als ein Stück Vieh. Genau das machte die Sache so unerträglich und schmerzte nicht nur zentral, sondern auch im Herzen. Aber davon konnte Dr. Birkenweiß ja nichts wissen. Er vermutete schließlich, dass nur rein körperliche Pein vorherrschte. <b>Kein Wunder bei einer solchen Wuchtbrumme von Frau.</b>

<i>"Ich will Jayna Fink!"</i>

Der Elfenheiler seufzte. Vielleicht wäre es wirklich besser gewesen, die kleine Wunderheilerin hätte sich um diesen störrischen Kerl gekümmert. Nun aber hatte er ihn zu behandeln und das würde er auch tun. Die Patienten mochten im kleinen Heilerhaus Eldars viele Wünsche erfüllt bekommen – wenn es sich zeitlich einrichten ließ, durften sie sich wirklich den behandelnden Heiler aussuchen. Aber Jayna hatte Moltarél nicht umsonst hierher rufen lassen. Er kannte sich mit männlicher Anatomie gut aus, hatte dies als Hauptfach in der Reichsklinik zu Pelgar studiert. In den Kursen war er der beste unter den Jungheilern. Dieser Elf würde nur einen kurzen Blick brauchen, um das Problem zu diagnostizieren. Ja, wenn Darak ihm diesen kurzen Blick nur gewähren würde.

So versuchte Moltarél es mit allen Mitteln. Kein Elf hätte sich je so ... hinterhältig verhalten und indirekt mit einer Nichtbehandlung gedroht, aber dieser Elf hatte in Pelgar gelernt – bei Menschen, bei denen man solche Mittel durchaus einsetzte.
<i>"Mieser ... kleiner BASTARD! GAR NICHTS WIRST DU SCHREIBEN ODER ICH BIEG DIR DEINE FINGER INS RECHTECK!"</i>

Moltarél ließ sich davon nicht beirren, allerdings wagte er sich nicht mehr ganz so vor. Dieser Mensch zeichnete sich eindeutig durch mehr Stärke aus, er würde den Heiler sicher jederzeit überwältigen können – wenn sein zentrales Problem nicht vorherrschen und ihn hindern würde. Aber gewissen Respekt konnte sich Darak durch seine Brüllerei tatsächlich verschaffen.

Nicht einmal mit ein wenig Plauderei, die ihn etwas ablenken sollte – pelgarische Heiler nannten dies Kontakt zum Patienten aufbauen – kam Molti an Darak heran. Der brüllte nur herum und als er endlich erfuhr, welche Gedanken dem elfen bezüglich Alma durch den Kopf gingen, schrie er so laut und aufbrausend, dass Moltarél von seinem Stuhl aufsprang und sich eingeschüchtert dahinter stellte. Einen solchen Patienten hatte er im Leben noch nicht gehabt. Darak machte ihm durchaus Angst. Der Elf schluckte trocken.

<i>"IHR HABT KEINE AHNUNG! Aaaaaaaarrrrghhhh verfluuuuuucht."</i> Daraks Grund, weshalb er überhaupt mit Moltarél Birkenweiß konfrontiert worden war, rettete dem Elfen jetzt vermutlich das Leben – oder bewahrte ihn zumindest davor, dass Darak seine Drohung bezüglich der rechteckigen Finger wahr machen konnte. Denn der Gehörnte ging zu Boden oder treffender gesagt: er kipppte praktisch auf die Seite. Und anstatt Alma zu verfluchen, rief er: <i>"Aaaaaarghhhhh ... Lilith!!!!"</i>
<b>Oho ...</b> Moltarél starrte auf den Patienten. <b>Also kommen die Schmerzen aufgrund von zu vielen Frauen zustande. Nun, das hätte ich ihm auch vorher sagen können.</b>

Daraks Gebrüll blieb natürlich nicht ungehört. Alma und der Nichtgenannte, die beide im Gang vor Jaynas Büro gewartet hatten, stürmten nun herein. Sekunden später folgte auch die Wunderheilerin. Sie hatte vorsorglich gleich eine Assistentin mitgebracht. "Dr. Birkenweiß, was geht denn hier vor?"
"Der Patient verweigert meine Behandlung. Er verlangt nach Euch, Kollegin." Jayna seufzte. Es war doch immer dasselbe: Alle wollten sie zu ihr, besonders die Männer. Manchmal konnte der Titel "Wunderheilerin" auch Nachteile mit sich bringen. "Also gut", meinte sie und zeigte zur Tür. "Alle, bis auf meine Assistentin gehen wieder hinaus. Moltarél, bietet Alma und dem Maskierten doch einen Nektar an. Das kann eine Weile dauern."
Dr. Birkenweiß nickte und führte den Nichtgenannten und die dicke Heilerin schon wieder aus dem Büro. Alma ging jedoch nicht, ohne Darak noch eine Nachricht zukommen zu lassen: "REISS DICH ZUSAMMEN!" Dann verschwand auch sie aus dem Büro.

Jayna kniete sich zu Darak. Sie war zwar nicht auf der Reichsklinik in Pelgar gewesen, aber sie zierte sich auch nicht so wie ihr männlicher Kollege. Das schien im Allgemeinen ohnehin das typische Heilermuster zu sein. Männer gingen mit Männern irgendwie behutsamer um. Wahrscheinlich weil sie um deren ... Schmerzlastigkeit wussten. Das kleinste Wehwechen konnte einen waschechten Kerl aus der Bahn werfen.
Frauen hingegen ... gingen nur ihrer Pflicht nach. So fackelte selbst eine Jayna Fink nicht lange, sondern packte Darak an den Handgelenken und zog sie ohne großen Kraftaufwand zurück. Nein, sie war keineswegs stärker als Darak, aber sie wusste, wo sie Druck auszuüben hatte, damit sich etwas tat. So sprach sie auch sofort ihre Assistentin an: "Der ganze genitale Bereich ist wund. Hautrötung zweiten Grades, würde ich sagen. Teilweise pellt sich die Haut schon ab. Vermutlich juckt es auch. Bring mir sofort ein Öl aus Kamille, Lavendel, Holunder, und Birkenextrakt außerdem etwas von der Ringelblumentinktur." Die Elfe beeilte sich, das Gewünschte zu beschaffen. Sie ging an Jaynas persönlichen kleinen Notfallschrank und kramte alles zusammen, was sie brauchte, um daraus schnell ein helfendes Öl zu kreieren.

Inzwischen untersuchte Jayna Darak zentrales Problem. Dieser brauchte rein gar nichts zu sagen, die Heilerin wusste auch so, wie er sich solche <i>Wundreibung</i> zugezogen haben musste. Aber sie blieb diskret, verkniff sich sogar ein Schmunzeln.
Schließlich kehrte die Assistentin zu den beiden zurück und reichte Jayna ein Schälchen mit zähflüssigem Öl darin.
Die Wunderheilerin schaute Darak fragend an: "Wollt Ihr das selbst machen oder soll ich?"
Zuletzt geändert von Erzähler am Sonntag 24. Februar 2008, 19:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 27. Februar 2008, 11:30

Schnaubend lag er da zu einem kompakten Bällchen gekrümmt welches undurchdringbar für den Pelgarischen… Membrumarzt war. Darak dachte nicht daran sich diesem Elf… zu öffnen. Das Verhalten des Mannes – auch wenn es nicht mal bös gemeint war, verärgerte ihn so stark dass er begann denjenigen, der ihm eigentlich helfen wollte, anzubrüllen. Bei Alma hätte er sich so was wohl nie getraut, hätte sie ihm dann vermutlich einfach eine runtergehauen oder gewaltsam dort hin gegriffen wo es gerade weh tat und so lange zugedrückt bis er nur noch winselte. Ja Darak war sich sicher, dass Alma wohl so gehandelt hätte.

Es war so erniedrigend wie er vor dem Elfen lag unfähig sich zu bewegen. Er der grosse starke wilde Darak Luthrokar musste zu einem solchen Spachtel von Heiler hochsehen und dies noch mit tränengefüllten Augen. Natürlich war sein peinvoller Zustand durchaus verständlich eine solche… Verletzung hätte wohl auch einen Bullen umgehauen, dennoch war die Schmach einfach nur noch ätzend.

Darak verschaffte sich Luft indem er den Heiler haltlos anbrüllte. Dicke Freunde würden diese beiden wohl kaum werden.

Es brannte und juckte und brannte und juckte und brannte und juckte und stach und brannte und juckte. „AAAAAAAAAAAAAAAARHHhhhrhrrhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!!!“ Heulte er herum und begann sich zu kratzen was nicht nur sehr wunderlich aussah sondern auch noch mehr Schmerzen bereitete und den Juckreiz nur verstärkte. „BEI LYSANTHORS VERDAMMTEN EIREN!“ Keuchte er verzweifelt. „TUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUT DOCH WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS!“ Schrie er verzweifelt herum. Darak war nicht nur ein sehr schwieriger Patient, sondern gewohnterweise auch ziemlich laut wenn er ein.. wehwehchen hatte. Nun gut.. dies hier war auch ein grosses Aua.

Doch statt ihm zu helfen –wie sollte denn der arme Kerl nur helfen er konnte ja nicht mal in seine Nähe ohne von ihm Drohungen zu erhalten – stürzte der Elf hinter seinen eigenen Stuhl und versteckte sich dort. Offensichtlich hatte er sich über das Verhalten des Foltermeisters gehörig erschreckt, vermutlich weil Elfen… stolz und gesittet wie sie waren, unter keinen Umständen ein solch… animalisches Verhalten an den Tag legten wie dieser bullige Mensch.

Plötzlich flog die Tür hinter seinem Rücken auf und einige Schritte, darunter auch sehr sehr sehr schwere traten ins Zimmer und die Wunderheilerin fragte sofort was denn los sei. „AAAARRRRRRRHHHH ICH VERRECKE HIER UND IHR STELLT MIR SO EINEN FATZKE HIN DASS IST LOOOS!“ Heulte Darak der in diesem Moment wohl erbärmlich und undankbar zugleich wirken musste, doch angesichts des Stresses unter welchem er gerade stand, schienen solche Ausbrüche bis zu einem gewissen Grad verständlich. Das Problem lag nicht beim Heiler sondern bei seinem Patienten selbst, dies war offensichtlich.

<i> "Der Patient verweigert meine Behandlung. Er verlangt nach Euch, Kollegin."</i> Petzte der Elf. Darak knurrte und winselte und heulte vor sich her. Krümmte sich nur noch mehr zusammen und wälzte sich kratzend. „VERFLUUUUUUCHHHHHHT.“ Vermutlich hörte bereits das ganze Heilerhaus, dass hier ein Pelgarischer Patient lag.

Die Ärztin lenkte ein und gab dem brüllenden Verlangen des Patienten nach. Sie schien wahrlich aus Berufung zu heilen, jeder andere Arzt wäre vermutlich froh gewesen wenn es ihm gelungen wäre sich irgendwie von dem Kerl zu drücken.

<i> "REISS DICH ZUSAMMEN!"</i> Donnerte Almas wuchtige Stimme an seine Ohren. Er zuckte zusammen. „AAAAAAAARrrrrrrrrrrrghhhhhhhhI“ <b>JETZT IST NICHT DER ZEITPUNKT SICH ZUSAMMEN ZU REISSEN DU FETTE TONNE DU!</b> Dachte er böse. Zum Glück dachte er es nur. Sonst hätte sie ihm wohl etwas… gerissen.

Nun versuchte also Jayna ihr Glück. Auch wenn er bei ihr kooperativ sein wollte brachte es Darak nicht über sich seine Hände von seinem Schmerzzentrum zu lösen wo er sie verkrampft draufpresste. Die Heilerin jedoch erkannte die Not ihres Patienten packte nach seinen Handgelenken und drückte auf spezielle Druckpunkte die dafür sorgten, dass der schnaubende Mann nachgeben musste. Als wäre er eine auf dem Rücken liegende Schildkröte der man die Vorderfüsse packte damit sie sie nicht einziehen konnte hielt Jayna ihm nun seine Arme in die Höhe. Darak drehte sich so automatisch auf den Rücken. Seine Beine winkelten sich leicht an und er sah aus wie eine Hündin welche sich dem Männchen unterwarf. Na herrlich. Die Amazone hatte ihn tatsächlich zum unterlegenen gemacht.

Darak spürte einen kühlen Luftzug um DARAK. Er keuchte, atmete angestrengt. War aber deutlich ruhiger als noch bei ihrem Kollegen.

<i> "Der ganze genitale Bereich ist wund. Hautrötung zweiten Grades, würde ich sagen. Teilweise pellt sich die Haut schon ab. Vermutlich juckt es auch.</i> „OH BEI DEN GÖTTERN.“ Klagte Darak leidend. „ABPELLENDE HAUT?!“ Das musste eine Hiobsbotschaft für jeden Mann bedeuten. Würde… DARAK etwa sterben? Abfallen. Krummbleiben? Klein werden, wie das Membrun von Lysanthor? „AAAAAAAARGH“ Keuchte er nervös.

Darak merkte gar nicht, dass ihn Jayna gar nicht mehr hielt, dennoch blieben seine Hànde in der Luft als seien sie dort erstarrte. Ohnehin hielt er ziemlich still weil er merkte, dass sie seinem Problem… tatsächlich an den Kragen ging. Ausserdem hatte die Elfe nicht den Anspruch ihn zu betütteln wie der andere Kerl.

<i> "Wollt Ihr das selbst machen oder soll ich?"</i>

Jayna mochte sich die Antwort wohl bereits denken. Es war irgendwo auch noch nachvollziehbar, dass nach dieser Gewalt die auf ihn eingewirkt wurde durch einen weiblichen… Schoss… etwas lindernde Zärtlichkeit seitens der Heilerin… durchaus gut tun würde. Zumal es ja... viel einzusalben gab und Öl war ja eine ziemlich Anregende Substanz verteilt von den rchtigen Händen an den richtigen Stellen.
Man konnte doch eigentlich meinen dass Darak jegliche Lust auf solche Kontakte mit weiblichen Körperteilen verloren hätte... doch der vergass, dass dieser Kerl hier ein hengstiger Luthrokar war, der so ziemlich jede Chance nutzte. Ausserdem vertraute er ihrer gründlichkeit mehr als seiner, er wollte hier schliesslich keinen Fehler begehen was seine Heilung verzögern könnte.

Zudem wäre Darak wohl geneigt sich immer noch zu kratzen und seine Hände zitterten auch gewaltig.

„Ich….macht…ihr es…. Bei den Göttern.“ Winselte er. „Aber VORSICHTIG! Das tut scheiss weh!“

Das war bitter für einen Darak Luthrokar. Zu sagen sie soll vorsichtig sein… mochte er es doch in diesem Bereich vor allem hart und fordernd.
Welch Schmach welch unendliche Schmach…. Dafür würde Lilith noch büssen müssen.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von fremde Frau » Freitag 29. Februar 2008, 00:29

Der Gehörnte brüllte und wenn er Schmerzensschreie ausstieß, so hörte dies gewiss halb Celcia. Eben hatte er sich den Fähigkeiten von Dr. Birkenweiß noch widersetzt, nun brüllte er ihn an, er solle gefälligst etwas unternehmen. Typisch Darak.
Aber zum Glück erhielt er tatsächlich seinen Willen und Jayna tauchte auf, schickte alle bis auf ihre Assistentin hinaus und ließ sich eine Salbe zubereiten, die für Daraks bestes – aber derzeit mehr als peinigendes – Stück vorgesehen war.

Natürlich ahnte Jayna bereits, dass sie sich darum kümmern würde, die wunde Haut mit dem heilenden Öl einzureiben. Dennoch fragte sie vorher nach, sie brauchte Daraks Einverständnis. zum Glück war die Assistentin zugegen, sonst hätte Jayna sich diese Erlaubnis auch noch schriftlich geben lassen müssen. Für gewisse Körperteile galten ganz besondere bürokratische Regeln, nachdem ein junger elfischer Arzt ... einen ... Fehler begangen hatte, was zu Fäulnis zwischen den Beinen geführt hatte. Der betroffene Patient hatte sich daraufhin das Leben genommen. Seine Überreaktion wäre vielleicht besser verständlich, wenn man zusätzlich erwähnte, dass es sich bei ihm um den ehemals begehrtesten Elfenmann des Dorfes handelte – sechsfacher unehelicher Vater, das sollte alles erklären. Ja, auch Elfen konnten ausgelassener und locker sein.

Doch zurück zu einem anderen Frauenhelden, der derzeit heftig damit zu leiden hatte, dass er ein so ungezügelter Hengst sein konnte.
<i>"Ich ... macht ... Ihr es ... Bei den Göttern. Aber VORSICHTIG! Das tut scheiß weh!"</i> Jayna nickte. Natürlich würde sie behutsam mit ihren Patienten umgehen, wusste sie doch, dass sich gerade Männer wegen jeder Kleinigkeit übertrieben stark zum hilfebedürftigen Rehkitz entwickelten, das möglichst mit Samthandschuhen berührt werden mussten.

Jayna tauchte ihre Finger in das Öl. Es fühlte sich geschmeidig und warm an, glänzte dabei wie erhitzter Honig. Flüssiges Gold. "Ich fang jetzt an." Und ohne weiteres Zögern balsamierte die Wunderheilerin Daraks zentralen Schmerz ein. Da ansonsten alle Funktionen einwandfrei waren, wurde Jayna nicht vor einer Reaktion auf ihre wohltuenden Hände verschont. Sie als Heilerin sah diskret darüber hinweg, auch wenn es schwer war, bei derlei Bestückung fort zu schauen.

Hätten sich Jayna und Darak unter anderen ... erotischeren Umständen getroffen, so wäre er wohl hocherfreut gewesen, einen Tag später wegen wunden Stellen erneut zu ihr zu gehen. Welch ein Leben!
Aber nicht immer verlief alles nach Plan. Wenigstens bescherte ihm die Einsalbung lindernde Kühle. Wie ein Film legte sich das Öl über die gerötete Haut und betäubte den Schmerz binnen weniger Momente. Jayna ließ von Darak ab und wischte sich die Hände. Anschließend warf sie einen vielsagenden Blick zu ihrer Assistentin. Die hatte sofort verstanden und verschraubte das Döschen mit dem Öl ordentlich.

"Reibt Euch morgends und abends mit dem Öl ein, dann dürfte binnen zwei oder drei Tagen alles abgeklungen sein. In dieser Zeit erteile ich Euch ausdrückliches Verbot zum Geschlechtsverkehr. Benehmt Euch einfach wie ein junger ... Elf. Dann klappt das schon." Jayna klatschte in die Hände. "Tja, das war's. Ihr dürft gehen, Darak. Vergesst nicht, das Öl mitzunehmen."
Die Assistentin reichte ihm das verschlossene Döschen.


<i>Darak erhält eine Dose mit Wundheil-Öl</i>

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Sonntag 2. März 2008, 00:40

Noch immer hielt der Gehörnte seine Hände in der Höhe und lag da wie ein auf dem Rücken liegender Käfer der das verzweifelte Strampeln bereits müde geworden war. Er ergab sich seinem Schicksal und blickte die Blutjung wirkende Assistentin an als diese das Öl brachte. Er wurde knallrot. Doch dann schoss ihm ein weiterer Gedanken durch den Kopf. <b>Sie ist eine Elfe sie könnte über 400 Jahre alt sein und so aussehen!</b> Ihm schauderte. <b>Wie können diese Weiber mit der Gewissheit leben einen 400 Jahre alten Streitkolben insich…</b> Ihm schauderte. Bei dem Gedanken. Doch glücklicherweise wurde er gerade in jenem Moment abgelenkt und dies auf… äusserst wohltuende Weise. Jayna tauchte gerade ihren geschmeidigen Finger in das goldig glänzende Öl und begann ohne zu zögern es auf seinem Wundbereich zu verstreichen. Darak seufzte auf, war doch durch die Rötung nur noch alles viel reizbarer. Nun nahm er seine Hände runter und entspannte sich sichtlich. Legte seinen Kopf in den Nacken. „Ouhhrrr jaaa… DASSSS ist guuuuuuuuuut.“ Raunte er sichtlich angetan. Offensichtlich SEHR angetan. Konnte man sich sicher sein ob er wirklich die schmerzlindernde Wirkung als… „guuuuuuuuuuut“ bezeichnete, oder wohl doch die eigentliche Berührung?

Der Gehörnte schien gezähmt. Kein Brüllen mehr. Kein Missmut mehr nur noch leises, kehliges Aufseufzen welches sich dann schliesslich in ein genüssliches Stöhnen wandelte. Es schien so als würde Darak in seinen Gedanken die Untersuchung gerade in ein erotisches Szenario umformen. Dies lag wohl daran, dass gerade nicht mehr sein höher gelegenes Hirn die Kontrolle über sein Denken hatte.

„Mhmmm“ Raunte er ungehemmt und schloss seine Augen. Nur seine Beine regten sich leicht und das linke winkelte sich gar etwas an. Irgendwie hatte es etwas dreistes, dass dieser Kerl schon wieder solche Lust empfinden konnte wo er doch gerade… durch ein Weibsbild dermassen wundgescheuert worden war. Aber in dieser Kunst waren die Männer wohl einfach eine Klasse für sich.

Zu schnell – zumindest nach seinem ermessen, liess die Ärztin auch schon wieder von der zu behandelnden Stelle ab. Er seufzte protestierend auf. Sie konnte ihn doch nicht einfach so… stehen lassen…

Er öffnete vorwurfsvoll seine Augen. Doch spürte er wirklich starke Linderung… aber auch ein angenehmes und sich aufdrängendes Ziehen in seinen Lenden welches nach Erlösung trachtete. Während er sich die Wunderheilerin gerade nackt vorstellte erklärte sie ihm wie er das Öl anzuwenden hatte. „ähä… reiben…Geschlechtsverkehr.“ Brabbelte er verträumt vor sich her und machte damit mehr als nur deutlich, dass er gerade gar nichts verstanden hatte. Nun vielleicht hatte die Heilerin schon insgeheim damit gerechnet, dass Daraks Konzentrationsfähigkeit im Moment mehr als Eingeschränkt sein dürfte.

Erst als die Heilerin in die Hände klatschte erwachte er kurz aus seiner Trance. DARAK drängte noch immer nach Aufmerksamkeit. Er starrte Jayna an. <i> "Tja, das war's. Ihr dürft gehen, Darak. Vergesst nicht, das Öl mitzunehmen."</i> Er nahm verdutzt das Öldöschen entgegen. „Aber.. wie.. .soll…ich denn… SO… herumlaufen.“ Er deutete auf seinen Schritt und wurde wieder knallrot. <b>Ob sie dafür wohl auch spezielle Druckpunkte kennt?</b> Das dies was er hier gerade tat schon beinahe an Belästigung grenzte schien ihm nicht ganz bewusst zu sein. Heilerinnen waren doch da… um zu helfen…

Er starrte das Döschen an. „Was soll ich damit tun?“ Er versuchte zu verhindern, dass er sich all zu schnell von den Wohltuenden Händen der Heilerin entfernen musste.

Welch Glück er doch hatte, dass Jayna keine Alma war.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von fremde Frau » Sonntag 2. März 2008, 18:45

Jayna hatte bereits geahnt, dass es zu gewissen ... Gefühlsregungen kommen würde, aber dass Darak sich als <i>so</i> potent erwies ... nun, er war kein Elf. Die zeigten sich eher zurückhaltend und scheu oder aber durchaus extrovertiert, wobei sie immer eine gewisse Höflichkeit und Romantik an den Tag legten. Darak hingegen schien die Wollust in Person zu sein. Ob er daran dachte, dass er in gewisser Weise verletzt war, während Jayna ihrer Pflicht als Heilerin nachging? Ob er überhaupt dachte?

<i>"Ouhhrrr jaaa ... DASSSS ist guuuuuuuut."</i> <b>Offenbar nicht.</b> Wäre Jayna eine Amazone gewesen, hätte sie dieses Verhalten spottend als typisch abgetan. Als Heilerin jedoch erklärte sie es sich als natürlichen Urinstinkt, um die eigene Art zu erhalten. Und als einfach Frau wusste sie, wie gern Männer dafür sorgten, ihr Erbgut an die Frau zu bringen.
Jayna arbeitete diskret weiter, sie empfand glücklicherweise nichts dabei, sondern sah es als eine – wenn auch bei Darak nicht ganz unangenehme – Aufgabe an, ihrer Heilkunst nachzugehen. Daher erklärte sie ihm während der Behandlung auch, wie und wann er das Öl eigenständig zu nutzen hatte. Doch als sie seinen überaus zufriedenen Gesichtsausdruck wahrnahm, ahnte Jayna, dass sie ihre Erklärung noch einmal würde abgeben müssen. Sie behielt Recht.

Denn kaum dass sie – im Gegensatz zu Darak – fertig war, seufzte dieser vielsagend. Jayna erhob sich, wandte sich um ohne noch einmal Darak oder seine eingeölte Wundstelle anzuschauen und ging zu einer kleinen Schüssel mit Wasser. Dort wusch sie sich die Hände, allein schon aus hygienischen Gründen. Für sie war die Sache erledigt, Darak konnte entlassen werden.

<i>"Aber ... wie ... soll ... ich denn ... SO ... herumlaufen?"</i> Rot wie eine Tomate zeigte Darak auf seinen Zentralbereich. Jayna nickte und wies ihrerseits auf das Sofa. "Wartet ab, bis Eure Erektion abklingt. Solange Ihr ruhig seid, könnt Ihr hierbleiben." Dann nickte sie der Assistentin zu, die die Wasserschüssel und die aufgebrauchten Medikamente nahm. Anschließend verließ die Elfe das Zimmer.

Darak betrachtete inzwischen das Döschen mit dem Öl. <i>"Was soll ich damit tun?"</i>
Jayna setzte sich seelenruhig zurück an ihren Schreibtisch. Es wartete noch eine Menge Arbeit auf sie. Schreibarbeit. Sie hasste es, aber irgendjemand musste es ja tun. Ausgerechnet sie, doch auch das gehörte zur Tätigkeit einer Heilerin. Ihre Elfen wollte sie damit nicht betrauen, die sollten sich in Heilkunde und Anatomie schulen.
Nicht jeder war ein Lichtmagier, sie selbst schließlich auch nicht.
"Die nächsten zwei bis drei Tage zweimal täglich einsalben. Keinen Geschlechtsverkehr in dieser Zeit!", wiederholte sie nüchtern und blätterte bereits in ihren Unterlagen herum, ordnete diese.

Aber Jayna würde noch nicht zur Weiterarbeit kommen. Kaum, dass die Assistenzheilerin zehn Minuten fort war, da klopfte es an die Tür. "Herein!", seufzte Jayna. Auf der einen Seite war sie ja froh, von dieser nervlichen Aufgabe des Karteikartenerstellens abgelenkt zu sein. Auf der anderen Seite würde sie so allerdings niemals damit fertig werden.
Die Tür öffnete sich und herein trat ... Lilith. Sie hielt einen kleinen Beutel in Händen und fischte mit zwei Fingern darin herum, während sie an den Schreibtisch Dr. Finks trat. "Wieviel kostet die Behandlung meines Män... meines Begleiters?"
Jayna blickte auf. Dann rechnete sie im Kopf noch einmal durch, welche Heilkräuter für das Öl verwendet wurden. Zusätzlich addierte sie noch einen kleinen Betrag für die allgemeine Dienstleistung auf und kam schließlich auf: "62 Goldmünzen. Ich wusste nicht, dass Ihr für ihn zahlen wollt."

Lilith legte den geforderten Betrag auf den Schreibtisch. Danach befestigte sie den Beutel wieder an ihrem Ledergürtel. "Das geht schon in Ordnung. Für seine Haustiere zahlt man ja schließlich auch ... ich meine, das geht in Ordnung." Mit einem freundlichen Blick, weil man ihm hatte helfen können, schaute Lilith zum Sofa. "Kommst du? Das Frühstück wartet – und ein paar Leute, die mit dir reden wollen."

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Sonntag 2. März 2008, 22:44

Darak räkelte sich auf dem Boden wie ein unbeholfener Kater der gerade… rollig war und nicht wusste wohin mit seinen Trieben… naja wenn man es so wollte, entsprach dies ja auch einem Faktum. Natürlich wüsste sich der Gehörnte notfalls selbst zu helfen doch wo immer ein Männchen auch nur eine potenzielle Möglichkeit sah, dass ihm dieser Dienst auch von einem Weibchen abgenommen werden könnte, versuchte es dies natürlich mit allen mitteln zu erreichen. „ahrm…“ War Daraks erster Versuch. Er blieb auf dem Rücken liegen. Seine Hand auf seinem Unterbauch ruhend. Nicht daran denkend in irgend einer Form an der Wundstelle herumzumanipulieren. Schliesslich war da gerade alles eingesalbt und da sollten sich wohl im Moment nur fachfrauische Händchen heranwagen. Jawohl!

<b>Na komm schon sooo schlecht gefalle ich dir doch auch nicht.</b> Versuchte er die Heilerin bereits mental zu erreichen. – Ohne erfolg. Sie stand auf und wusch sich die Hände. Die Assistentin mochte sich wohl ihren Teil zu dem Patienten Darak Luthrokar denken. Er beobachtete sie dabei und achtete seinem Zustand entsprechend auf gewisse Teile ihrer weiblichen Anatomie welche ihm einladend zu frohlocken schienen. Sein Hirn – diesmal das Obere – übernahm es sich seine eigenen Fantasien zusammen zu spinnen was seiner eigentlichen Aufgabe – nämlich jener endlich zur Ruhe zu finden – gerade dagegen wirkte.
<i> Wartet ab, bis Eure Erektion abklingt. Solange Ihr ruhig seid, könnt Ihr hierbleiben."</i> Darak riss seine Augen auf. Dieser Satz – ausgesprochen von einer so wunderschönen Frau wie Jyana war brutal zu hören für einen Kerl wie Darak. Er keuchte wehmütig auf. <b>DAS KANN SIE MIR DOCH NICHT ANTUN!</b> Er gab einen frustrierten Laut von sich. Der jenem grollen eines beleidigten Wolfes glich. <b>ICH SOLL RUHIG BLEIBEN?</b> Dies verwehrte ihm wohl die Möglichkeit zur Selbsthilfe. „Warum tut ihr mir das an.“ Jammerte er leise vor sich her. Ja Männer konnten ziemlich wehleidig werden wenn es um solche Dinge ging. Er rappelte sich mühsam auf. „Autsch autsch autsch autsch.“ Das laufen viel ihm – in diesem Zustand deutlich schwer da die Schwerkraft die unangenehme Gewohnheit besass einfach alles prinzipiell versuchsweise nach unten zu ziehen, was Darak bei jedem Schritt schmerzlich merkte. Er legte sich auf das Sofa, drehte sich abermals auf den Rücken und… wartete frustriert, zog entsprechenden Schmollmund. <b>Es wäre doch sooo leicht für sie! Diese Weiber wissen gar nicht was für eine Gewalt sie einem antuen können!</b> Dachte er finster. Darak drohte ein unzufriedener Kunde zu werden. Doch Darak begriff auch nicht wirklich was zur Kunst einer Heilerin gehörte… und was nicht.

Die junge Assistentin verliess inzwischen die Runde. Nicht einmal sie erbarmte sich ihm zu helfen es war zum Mäuse melken.. dabei wollte er doch…

Er blickt auf als Jyana ihre Feder in das Tintenfässchen tunkte und begann Büroarbeiten zu erledigen. <b>WIE KANN DIE JETZT SEELENRUHIG RUMSCHREIBEN?!</b> Dachte er aufgeregt. Nun wer nicht unter… solchem Druck wie Darak stand dürfte wohl nicht solche Probleme haben wie er – ganz einfach. Aber ein nicht primär rational sondern triebhaft denkendes Wesen kam wohl nicht auf solche Schlüsse. Er wälzte sich unruhig auf dem Sofa und dachte nicht daran, dass seine angefachte Lust… auf solch klägliche Weise verebben müsste.

„Ihr seid ja furchtbar!“ Beschwerte er sich. Welches Gesicht hatte Darak schon noch zu verlieren? Ausserdem war er – bevor er Alma kennen gelernt hatte – für genau solches Verhalten mehr als nur bekannt gewesen. Doch Alma war gerade nicht da.

<i> "Die nächsten zwei bis drei Tage zweimal täglich einsalben. Keinen Geschlechtsverkehr in dieser Zeit!"</i> „arhh… ich glaube es ist im Moment noch nicht genug Salbe darauf… ein… biiiiissschen könnte es noch vertragen!“ Versuchte er es erneut und hielt die Dose in seinem nach ihrem Schreibtisch ausgestreckten Arm. Darak hielt sich hartnäckig. Langsam mochte er wohl unangenehm werden, wenigstens wurde er nicht… körperlich – drohend aufdringlich. Sondern versuchte es eher über den Weg des armen Leidenden.

Es klopfte an die Tür. Darak zuckte zusammen. Bestimmt würde dieser Doktor wiederkommen! Dachte er nervös und musste mit wachsendem – dies konnte ja noch wachsen – entsetzen feststellen, dass er nichts in der Nähe hatte um sich zu bedecken. Nervös blickte er zu der am Boden liegenden Hose – und da trat auch schon…. „DU?!“ ein. Er starrte Lilith mit weit aufgerissenen Augen an.

<i> "Wieviel kostet die Behandlung meines Män... meines Begleiters?"</i> <b>MÄNNCHENS?! Sie will MICH in der Öffentlichkeit MÄNNCHEN nennen?!</b> Dies ging deutlich gegen sein Ego und war eine persönliche Beleidigung unakzeptablem Masses!

<b>Sie will BEZAHLEN?</b> Nun eigentlich war dies folgerichtig, hatte sie… <i>ihn</i> ja auch… beschädigt.

<i>“ 62 Goldmünzen. Ich wusste nicht, dass Ihr für ihn zahlen wollt."</i> „Das ist alles.“ Murmelte er beleidigt vor sich hin. Die Instandsetzung SEINER Manneskraft kostete NUR 62 Goldmünzen? Mehr nicht? Schliesslich hatte da reichlich viel instand gesetzt werden müssen und sie verwendete bestimmt nicht die kleinste Verfügbare Öldose!

Er knurrte vor sich her und verschränkte seine Arme. Doch sein Zentralesdenksystem meldete ihm gerade, dass sich ZWEI äusserst attraktive potenziell Paarungswillige Frauen nun in dem Raum befanden. Na ja Paarungswillig wohl kaum. Aber attraktiv dass musste reichen. DARAK zumindest freute sich ab dem Anblick der beiden Verhandelnden Frauen. Darak wurde erst blass dann wieder knallrot. Er drehte sich auf die Seite um wenigstens den Blick auf seine Not zu verbergen. Denn vor einer Amazone war ihm dies nun wahrlich doppelt peinlich.

<i> "Das geht schon in Ordnung. Für seine Haustiere zahlt man ja schließlich auch ... ich meine, das geht in Ordnung."</i> „HAUSTIER!“ Nun sprang der Gehörnte schneller auf die Füsse als er es sich selbst wohl vorgestellt hatte. Er schritt er mit nichts als seinem eigenen naturel Bekleidet auf Lilith zu. „ICH BIN NICHT DEIN VERDAMMTES HAUSTIER!“ Keifte er ihr entgegen. „KAPIER DAS ENDLICH!“ Dabei war er doch der, welcher nicht verstehen wollte. Er starrte Jyana an. „Ich bin kein Haustier!“ Versicherte er wieder. „Lilith kommt aus einem sehr sehr entfernten Ort sie beherrscht unsere Sprache wohl nicht richtig und vergreift sich ab und an im Tonfall. NICHT WAHR?!“ Knurrte er und funkelte Lilith zornig an. Darak hatte allen Grund sauer zu sein. Schliesslich zog sie seine Würde gerade durch einen gewaltigen Schraubstock. Allein schon seine Anwesenheit und die Tatsache, dass sein Heiligstes gerade lustig golden im Fackellicht der Lampe glänzte war Beweis genug dafür. Wie sehr wollte sie seinen Stolz den noch knicken?

<i> "Kommst du? Das Frühstück wartet – und ein paar Leute, die mit dir reden wollen."</i> „NEIN ICH KOMME EBEN NICHT!“ Knurrte er sie an und verschränkte trotzig in alter Darakmanier seine kräftigen Arme vor der Brust und stand zu allem überdruss auch noch ziemlich breitbeinig da. „Ich komm hier erst raus wenn sich DAS da beruhigt hat!“ Meinte er entschlossen. „UND DIES MEINE LIEBE KANN EINIGE ZEIT DAUERN!“ Schnaubte er ihr entgegen und wollte sich gerade wieder abdrehen um sich demonstrativ aufs Sofa zu legen.
<b>Ich bin nicht ihr verdammter Schosshund!</b>
Zuletzt geändert von Darak Luthrokar am Sonntag 2. März 2008, 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Erzähler » Dienstag 4. März 2008, 12:41

<i>"Warum tut Ihr mir das an?"</i>, jammerte Darak und die triebhafte Sehnsucht war deutlich aus seinen Worten heraus zu hören. Jedoch erhob er sich endlich und bewegte sich unter wiederholenden Autsch-Bekundungen zum Sofa hinüber. Jayna beobachtete ihn flüchtig, werkelte dann aber wieder in ihren Unterlagen herum. Sie antwortete ihm nicht einmal, warum auch. Was tat sie ihm schon an? Sie hatte ihm ein Öl aufgetragen. Wenn er sich dadurch zentral beeindrucken ließ, so war dies nun wirklich nicht ihr Problem – solange er ihr kleines Büroräumchen nicht unnötig verschmutzte. Aber ihre Assistentin würde sicher gleich mit einer frischen Schüssel Wasser zurückkehren und dann fehlte höchstens noch ein Lappen. Natürlich würde unter solchen Umständen Darak die Schweinerei selbst aufwischen.
Nein, Jayna hatte wirklich ihr Nötigstes getan und sich eigentlich eine Pause verdient. Doch auch sie musste noch arbeiten.

Unruhig wälzte sich Darak auf dem Sofa hin und her. <i>"Ihr seid ja furchtbar!"</i> Jayna legte ihre Schreibfeder weg und seufzte. Nun schaute sie weitaus weniger freundlich als sonst in seine Richtung. Die Lippen bildeten eine schmale Linie. "Legt Ihr es darauf an, in diesem Zustand hinaus befördert zu werden?" Oh, eine mehr als deutliche Warnung. Jayna besaß nun einmal den Titel der Wunderheilerin und sie wusste, was sie konnte. Da würde sie sich von einem Mann wie Darak nicht in dieser Art beleidigen lassen, nur weil er seine menschlichen Triebe nicht kontrollieren konnte.
Sie hielt sich den Kopf und seufzte erneut. "Ich kann auch nochmal nach Dr. Birkenweiß schicken lassen." Sie selbst hatte jetzt definitiv keine Zeit mehr für ihn. Die Papiere und Karteikärtchen der Patienten warteten.

Aber dann wurde die arme Heilerin erneut unterbrochen, als es an der Tür klopfte und Lilith eintrat. <i>"DU?!"</i>, kam es vom Sofar zusammen mit einem weit aufgerissenem Augenpaar. Lilith erwiderte den Blick mit einem, der Darak stillschweigend fragte: Natürlich, schließlich bin ich diejenige, die sich um dich kleines Männlein kümmert.
Doch die Amazone grüßte ihn nicht einmal. Sie war hier, um die Kosten für Daraks Behandlung zu begleichen. Billig war es nicht, wenn Darak einmal logisch nachgedacht hätte. 62 Goldmünzen zahlte in Sarma sicher niemand, wenn er ein Heilmittelchen benötigte. Die wenigsten dort besaßen überhaupt so viel Geld. In anderen Gegenden mochte man mehr verlangen, aber dort hatte es auch mindestens fünf Heiler, die sich dann um einen Patienten kümmerten – egal, ob er sie alle fünf benötigte oder nicht. Trotzdem schien Darak enttäuscht. Verglich er den Behandlungspreis möglicherweise unbewusst mit den Preisen des Sklavenmarktes? Immerhin zahlte Lilith hier auch irgendwie für ... einen Menschen. Nein, eine Dienstleistung! Aber kam dies Darak in den Sinn?

Er hatte auch nicht mehr sonderlich Zeit, darüber nachzudenken, denn er musste jetzt wütend und empört sein. Lilith hatte ihn gerade wie genannt?!
<i>"HAUSTIER!"</i> Wütend sprang er auf, wobei es ihm plötzlich sehr egal schien, ob DARAK sich noch immer als standhaft erwies oder nicht. Schon war er bei der elfischen Amazone angelangt. <i>"ICH BIN NICHT DEIN VERDAMMTES HAUSTIER!"</i> Oh, Vulkan Darak stand kurz vor der Explosion. Lilith hielt seinem Blick allerdings mit unglaublicher Gefasstheit stand. <i>"KAPIER DAS ENDLICH! Ich bin kein Haustier"</i>, betonte er etwas ruhiger und schaute nun Jayna an. Er wirkte wie ein trotziges Kind, das man vor Älteren vorführte, zu denen es eigentich selbst gehören und auf gleicher Ebene diskutieren wollte. Die Heilerin verstand dies durchaus, ihr Weltbild war nicht von einer Geschlechterteilung und der damit folglichen Wertminderung einer Seite geprägt. Lilith ... verstand auch ... irgendwo. Doch sie war Amazone, sie hatte so zu denken.

Inzwischen versuchte Darak es mit einer mehr als fragwürdigen Ausrede bezüglich einer aus dem Ausland stammenden Frau, die die Sitten, Bräuche und scheinbar auch Betitelung von Männern dieses Teiles Celcias nicht kannte.
Die Elfe aber schüttelte den Kopf und stellte sofort richtig: "Ich bin Sängerin und Tänzerin. Ich komme sehr viel herum und kenne vor allem die elfischen Kulturen. Außerdem habe ich dich nicht Haustier genannt." Damit hatte sie recht, <i>direkt</i> hatte sie es nicht gesagt. Aber das machte für Darak sicher kaum einen Unterschied.

Lilith hingegen wechselte das Thema. Darak erfreute sich ja offensichtlich wieder bester Gesundheit und konnte dann auch endlich mit ihr zurück in die Taverne und frühstücken. Außerdem ... wartete ihre Schausteller- und Musikertruppe bereits darauf, dass sie ihn herbrachte. Er konnte ja nicht ahnen, wieviel für Lilith diesbezüglich auf dem Spiel stand. Für sie war es wichtig, dass er sich jetzt abreagierte und ihr folgte – brav, gehorsam ...

Die Tür öffnete sich erneut. Alma stampfte hinter der elfischen Assistentin von Jayna herein. Die Elfe brachte das frische Wasser. Alma brachte ... Masse und Lautstärke. "Was BRÜLLT DER hier schon wieder heurm? Wenn er Euch stört, Frau Kollegin, dann nehme ICH ihn GLEICH mit!", donnerte ihre alma'sche Stimme durch das Büro, dass Jaynas Tintenfässchen erbebte.

<i>"Ich komm hier erst raus, wenn sich DAS da beruhigt hat! UND DIES, MEINE LIEBE, KANN EINIGE ZEIT DAUERN!"</i> "Ach, das geht auch schneller", entgegnete Lilith, schnappte nach der Wasserschüssel und goss sie Darak direkt über den Schritt. Ja, es ging tatsächlich schneller. Schon war es vorbei mit einer bis dahin noch stehenden Hoffnung, Jayna würde noch einmal Hand anlegen.
Dafür hatte Darak nun leicht feuchte Beine. Zum Glück lag seine Hose hier irgendwo herum, ansonsten hätte er sich wohl in einer Situation befunden, die ihn außerhalb des Heilerbaumes sicher auch nicht weniger peinlich hätte aussehen lassen. Lilith betrachtete ihr Werk. "Zieh dir die Hose an und dann gehen wir." So befehlend es auch sein sollte, aus dem Munde dieser liebreizend aussehenden Elfe klang es immer noch freundlich.

Jayna hingegen zeigte sich nicht mehr so einladend. "Amalia, eine neue Schüssel Wasser, bitte. Der Rest: hinaus! Es reicht." Herrisch zeigte ihr ausgestreckter Finger zur Tür.
Zuletzt geändert von Erzähler am Dienstag 4. März 2008, 19:29, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Mittwoch 5. März 2008, 00:11

Für Jaynas Drohung Dr. Birkenweis nochmals zu holen erntete sie vernichtende Blicke seitens des erregten Mannes.

Dann nahm die Geschichte den schon erwähnten Verlauf. Darak schnaubte und tobte als er unrechtmässig als Hautierchen bezeichnet worden war und stellte sich mehr als stur an. Brüllte herum und zeigte gerade keinerlei elfische Manier schon gar nicht verhielt er sich so wie ein anständiger junger Elf was die Wunderheilerin ihm doch empfohlen hatte.

<i> "Ich bin Sängerin und Tänzerin. Ich komme sehr viel herum und kenne vor allem die elfischen Kulturen. Außerdem habe ich dich nicht Haustier genannt."</i> Darak hörte gar nicht zu und verschaffte weiter seinem ärger Luft. Wenn man bedachte welche Kränkung und welcher verrat ihn erst in diese Lage versetzt hatte mochte vielleicht etwas Verständnis für ihn aufbringen, doch man konnte wohl sicherlich auch Jayna verstehen die nun nicht mehr so empfänglich für Darak beschwerden war. Schliesslich war sie es gewesen deren Heilkraft ihm sein Bein wiedergegeben hatte, er war ihr eigentlich zu tiefsten Dank verpflichtet, denn er hatte noch nicht einmal für das Bad im Teich sowie dem langen Aufenthalt im Baumhospital bezahlt und nun wagte er es auch noch sie als „furchtbar“ zu bezeichnen. Auch wenn er Kognitiv durch seine Erregung etwas eingeschränkt gewesen war hätte er sich eine solche Taktlosigkeit nicht erlauben sollen. Doch Darak Luthrokar hat in seinem Leben Bekannterweise schon sehr viele Dinge getan die er nicht hätte tun sollen. Er war ein unheilvoller Meister darin sich bei allen möglichen Menschen ethisch zu verschulden.

Darak zuckte sichtlich zusammen als die Tür plötzlich aufflog – kein wunder war er doch der einzige unvorteilhaft aussehende Nackte hier im Raum. Er bedeckte seine standhafte Blösse so gut es ging und starrte Alma entgegen und da gab es wahrlich… VIEL Masse anzustarren. Daraks Augen neigten dazu immer auseinander zu schielen um auch wirklich alles in ein Format zu kriegen. So glaubte er zumindest. Die dicke Heilerin schnaubte wie ein Tollwütiges Nilpferd und walzte sogleich ins Zimmer. Ein wahres Wunder, dass man die zierliche Assistentin welche neben dieser Wanne herlief überhaupt auffiel.
Denn obwohl die Elfe sehr hübsch war… zog eine Alma… unweigerlich ihre Aufmerksamkeit auf sich. Selbst erschienene Götter würden wohl angesichts solcher… geballten Frauskraft verblassen und mickrig wirken.
<i> "Was BRÜLLT DER hier schon wieder heurm? Wenn er Euch stört, Frau Kollegin, dann nehme ICH ihn GLEICH mit!“</i> Darak wurde leichenblass und dennoch ärgerte er sich. Schon wieder wurde er restlos bevormundet! Er hatte es satt wie ein Ding behandelt zu werden er war ein erwachsener Mann! Oh ja und wie Mann er war! Er hob gerade protestierend seine Arme um auf Almas verbalen Monsun – denn sie spuckte ihm bei ihren Worten einiges an Speichel entgegen als Lilicht auf seine Aussage reagierte…. Plaaaatschhhhh machte es. Eiskaltes Wasser traf seinen Schritt. „AAAAAAAARrrghhhh.“Keuchte er auf als das Kühle nass auf seine gerade doch so schön eingeölte Haut peitschte. Er krümmte sich leicht zusammen und gab frustrierte und fröstelnde und fluchende Laute von sich als langsam das in sich zusammensank was ihn wohl zum aufbegehrenden Männchen machte. Darak fehlten die Worte. Still stand er da und krümmte sich. Welch unendliche Demütigug! Das tat weh. Schon wieder. Einen Mann für so vielen Frauen dermassen brutal abzuregen war nicht wirklich nett. Zumal überhaupt niemand der Frauen auch nur andeutungsweise Mitzufühlen schien.

<i> "Zieh dir die Hose an und dann gehen wir."</i> Darak stand verdutzt da. Senkte beschämt seinen Blick. Trat schweigend zu seiner Hose. Zog sich an. Sichtlich mitgenommen und gekränkt folgte er Alma. Nicht Lilith.

Die ganze Aktion hatte seine Aggression die ja auch ziemlich angestachelt worden war, völlig weggeblasen. Seine Stimmung erlebte einen drastischen Umschwung. Ihm wurde bewusst wie peinlich und unkorrekt er sich eigentlich verhalten hatte. Er blickte zu der Wunderheilerin hin. „Tut mir leid Jayna ich wollte nicht… undankbar erscheinen… tut mir leid.“ Seufzte er schwer. Worte die er schon so oft gesagt hat in seinem Leben. Mit deutlich gedrückter Stimmung stiefelte er zu dem Wundöl, nahm es an sich. Blickte Jayna nochmals an und ging. Dies war heute wahrlich der Tag der gegenseitigen Kränkungen die manchmal unversehens tiefer gingen als vielleicht gedacht. Nur Alma mochte wohl wissen wie sensibel der bullige Kerl eigentlich im Grunde war.


"Tut mir leid Alma." Murmelte er ihr entgegen. Bei Lilith entschuldigte er sich nicht.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 6. März 2008, 09:32

Hätte Darak ausgesprochen, wie er sich fühlte, so wäre nur ein weiterer Ausbruch von Seiten Almas auf ihn herabgeprasselt. Ja, er <i>war</i> definitiv ein Mann und kein Haustier oder kleine Kind, um das eine Alma sich kümmern musste. Doch benahm er sich dann auch wie ein Mann? Wie ein zivilisierter Mann?
Derzeit eher nicht. So wie er eben noch herumgebrüllt hatte, könnte man ihn höchstens noch als Grobian einstufen, eher aber als wutschnaubenden Stier – und schlussendlich als keuchendes, nasses Etwas. Lilith hatte einfach die Wasserschüssel über seinem Schritt entleert. So war wenigstens ein Problem – und dabei nicht einmal ein sonderlich kleines – aus der Welt geschafft. Dass Darak im Gegenzug nun nass war, konnten die Frauen im Büro der Wunderheilerin verkraften.
Sie alle zeigten sich äußerst nah an den Grenzen ihrer Nerven, wobei Alma noch die meiste Ruhe besaß, auch wenn sie ebenso organstark brüllen konnte wie Darak. Doch die Dicke verstand "ihren Patienten". Sie wusste ja, dass er durchaus sensibel und verletzlich war und sich manchmal nur nach außen hin wie der letzte Affe benahm. Daher sagte sie auch nichts, als sie sah wie er sich leicht zusammenkrümmte, leise fluchte und doch so ... niedergeschlagen wirkte. Lilith demütigte ihn und das war ihr wohl auch irgendwo bewusst – vielleicht. Als Amazone aber, mit deren Standpunkt zu Männern und ihrer eigenen Denkweise, interessierte sie es scheinbar wenig.

Aber wenigstens trat sie ihn nicht auch noch mit Füßen, sondern sagte in nüchternen Tonfall, er solle sich anziehen. Und Darak gehorchte – wie ein wohlerzogenes Haustier. Ein Männchen. Lilith und Alma und Jayna, drei selbstbewusste, dominante Frauen, hatten ihn kleingekriegt.
Darak schnappte sich seine Hose, zog sie an und schlurfte Alma hinterher, die bereits zur Tür gewatschelt war. Immerhin wurden sie gerade auf noch sehr höfliche Weise von der Wunderheilerin heraus geworfen. Die setzte sich wieder hinter ihren Schreibtisch und rieb sich die Schläfen. Stress war etwas, von dem sie derzeit genug hatte, da brauchte sie nicht noch mehr. Trotzdem spendierte irgendjemand ihr gerade eine Extraportion.

<i>"Tut mir leid, Jayna, ich wollte nicht ... undankbar erscheinen ... tut mir leid."</i> Es lag ihm wohl wahrlich viel daran, die Wogen zu glätten und diese Frau nicht verärgert über ihn zurückzulassen. Sie war es, die ihn nicht aufgegeben hatte dort unten am See. Sie war es, die einen weiteren Versuch plante und ihm geholfen hatte, den ersten Schritt zu seinem neuen Bein zu gehen – so widersprüchlich dies auch gerade klingen mochte, denn ohne Bein zu gehen ... trotzdem durfte Jayna Fink sich in diesem Licht sonnen.
Und jetzt war sie wütend auf ihn. Aber verzieh sie auch? Zumindest antwortete sie nicht, starrte auf die Papiere vor sich und rieb sich weiterhin die Schläfen. Lediglich ein kaum hörbares Seufzen flog durch ihr kleines Büro. Dann schloss Lilith die Tür. Draußen wartete der Nichtgenannte auf sie. Er blieb stumm, seine Maske ausdruckslos – doch dahinter verbarg sich Mitgefühl für den Mann, den er zum Mörder seines Bruders auserkoren hatte. Daraks Gebrülle war ja weiträumig zu hören gewesen und so hatte der Nichtgenannte alles verfolgen können, auch ohne direkt anwesend zu sein. Seine Maske streifte Liliths zierliche Erscheinung.

"Ihr solltet lernen, besser mit Schmerz umzugehen. Verteilt ihn nicht so großzügig."
Sie starrte diesen Kerl an. Auch nur ein Männchen ... so dachten Amazonen. Wie dachte die Elfe? Ihr Gesicht verriet lediglich, dass sie über seine Worte nachdachte, doch in welcher Weise?

<i>"Tut mir leid, Alma."</i>
Die dicke Heilerin seufzte. Oh, sie wusste ja so viel, doch hatte mit jedem Stückchen anvertrauten Wissens versprochen, es nicht an die Öffentlichkeit zu tragen. Sie kannte Daraks Geheimnis – dass er ein mehrfacher Mörder und Folterer war – und sie kannte auch das der Elfe Lilith. Sie wusste, dass Darak bei ihr in deutlich freundlicherer Behandlung war als er je wieder bei einer anderen Amazone sein würde. Warum?
"Lilith, meint Ihr nicht, es wäre an der Zeit, auch Darak Eure Geschichte zu erzählen?"

Die Elfe blieb kerzengerade stehen. Ihr Gesicht verlor schlagartig Farbe und dann starrte sie Alma entgeistert an. "Was? Nein! Niemals ... ich ... nein!" Und schon stapfte sie voraus, behielt dennoch diesen grazilen Gang, der ihre Hüften schwingen ließ und einlud, sich ihren Hintern einmal genauer anzuschauen. Hübsch war sie ja immer noch, da bestand kein Zweifel. Aber ihre liebreizende Art war in den letzten Stunden immer wieder ins Schwanken geraten. "Darak ...!", rief sie ihn und zeigte na einen Platz neben ihr. Nein, sie würde ihm nichts erzählen. <b>Noch würde er es nicht verstehen ... niemals.</b> Sie musste erst die Sache mit ihrer Schaustellertruppe klären.
Alma seufzte, setzte sich dann in Bewegung. Eine Erdplatte wagte eine Kontinentalverschiebung ...

"Sie hatte es nicht leicht ... wie du. Eine richtige Amazone will sie gar nicht sein, das Schicksal trieb sie in diese Richtung. Und um sich zu retten, hat sie dich ausgewählt, ihr zu folgen. Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, Darak." Alma legte ihm einen ihrer wulstigen Arme auf die Schulter. Das Gewicht von Welten, welch eine Last!
"Sprich sie darauf an, wenn es dich wirklich interessiert. Das wäre besser als wenn ich es dir einfach verrate."

"So unendlich viel Schmerz", murmelte der Nichtgenannte, welcher hinter den beiden einher schritt.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von Darak Luthrokar » Donnerstag 6. März 2008, 10:25

Darak blickte Jayna einen Moment schweigend an. Erwartete eine Antwort. Ein. „Schon gut.“ Oder „nicht so schlimm.“ Irgendwas dass sein Gewissen beruhigen mochte, doch kein Laut kam über die Lippen der Wunderheilerin. Sie rieb sich ihre Schläfen. Sass stumm an ihrem Platz. Vor ihr ein Stapel zu bearbeitenden Pergamentes. Darak senkte sein Haupt schliesslich. Nickte nur, biss sich auf die Lippen, drehte ab und ging schweigend. Lief den beiden Frauen hinterher.

Er schämte sich ja für sein Verhalten. Am Tag vorhin hatte er noch gedacht es gäbe für ihn kein Morgen mehr. Dann hatte er vorhin gerade die Vereinigung seines Lebens, welche in einer tiefen Kränkung mündete… es war vieles passiert für den Mörder. Vieles für einen Menschen der alles irgendwie ordnen musste und doch nur so wenig von Freiheit kannte und nun doch wieder… gefangen war. Er hatte sich Frei gefühlt. Nun fehlte es wieder, vielleicht war es dies was insgeheim mehr schmerzte als die Demütigung welche er durch Lilith erfahren hatte.

Still schlurfte er ihnen hinterher. Hörte nicht was der Nichtgenannte zu Lilith sagte. Er betrachtete die Maske seines Meisters. Jenem Mann dessen Bruder er noch töten würde, für seine eigene Rache und wohl auch zum Wohl vieler Menschen. Doch, was Darak noch nie gezeigt hatte in letzter Zeit. Er hatte Angst vor dieser Aufgabe. Sie könnte sein Leben grundlegend verändern. Er könnte wieder zum Verbrecher, zum Mörder und zum Verfolgten werden. Gehetzt. In einer unruhigen Welt wie heute. Wo die Strafen härter den je ausfielen. War es wirklich gut sich in die Höhle des Löwen zu wagen?

<i> "Lilith, meint Ihr nicht, es wäre an der Zeit, auch Darak Eure Geschichte zu erzählen?"</i> Erklang Almas brummelige Stimme. Darak blickte auf. Schaute die Amazone – nichts anderes war sie für ihn mehr – an. Seine Augen wirkten niedergeschlagen, matt. Er schmollte aber auf eine Art und Weise die anzeigte dass etwas tiefer in seinem Kern angekratzt war als sonst, denn er schmollte leise und nicht so offensichtlich wie sonst immer, wenn er nicht kriegte was er wollte. Er blickte auf als sie plötzlich stehen blieb. <b>Welche Schatten, welches Geheimnis birgst du in dir Lilith?</b> Fragte er sich als er sah wie die Amazone reagierte.

<i> "Was? Nein! Niemals ... ich ... nein!"</i> Darak schwieg. Vor langer langer Zeit hatte er als Mönch so manch eine Beichte abgenommen und er wusste, dass auf Liliths Herzen etwas Schweres lastete. Vielleicht keine Schuld aber dennoch etwas, was ihr regelmässig Schatten in die Augen trieb. Er schwieg. Wartete bis Lilith etwas abstand zu ihm gewonnen hatte und schritt dann weiter. Blickte den Nichtgenannten kurz an. Treuer Freund – war geblieben obwohl er hatte gehen wollen.

Er blickte der Amazone nach. Ihren Hintern. Der so verlockend war. Ihr ganzer Körper war eine einzige Männchenfalle. Eine grausame List der natur und Lilith schien intensiv gelernt zu haben sich so zu bewegen dass ihre Wirkung sich nicht verfehlte.

<i> "Darak ...!"</i> <b>Hierher du Hund na los bei Fuss.</b> Dachte er düster. Schnaubte.

<i> ""Sie hatte es nicht leicht ... wie du. Eine richtige Amazone will sie gar nicht sein, das Schicksal trieb sie in diese Richtung. Und um sich zu retten, hat sie dich ausgewählt, ihr zu folgen. Mehr kann ich dir dazu nicht sagen, Darak."</i>

Er verstand es nicht. Wie sollte er auch fehlten ihm doch die nötigen Informationen um irgendwas nachvollziehen zu können. Wie sollte er ihr den Helfen wie nur? Er zog eine Augenbraue hoch. Zuckte mit den Schultern. Ja… Darak der Helfer. Darak würde Helfen das unliebsame Problem des Nichtgenannten loszuwerden und er würde Lilith helfen… ein wahrer Wohltäter oder nicht?

Er seufzte… und ging bei seinem Frauchen bei Fuss. Er wollte sie nicht noch mehr ärgern weil er befürchtete sonst nur noch mehr gedemütigt zu werden, so fügte er sich.

Schweigend schritt er neben Lilith her. Blickte sie nicht an.

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Re: Patient der Elfen

Beitrag von fremde Frau » Montag 10. März 2008, 00:08

Alma seufzte. Sie kannte Darak wohl doch viel zu gut. Dabei hatte sie sich immer an ihren Vorsatz gehalten, all die Jahre lang: Behandle die Verbrecher, baue keine Bindung auf und dann ... warte bis du ihre Nieren bekommst.
Wie auch immer, es gab doch längst kein Zurück mehr. Alma <i>hatte</i> eine Bindung zu diesem Kerl, diesem gehörnten sturen Bock, aufgebaut. Und diese Bindung hatte sich gefestigt. Die Heilerin verstand sein Schweigen und konnte daraus deuten. Er fühlte sich jetzt nicht nur gekränkt, sondern auch noch mehr als gedemütigt. Zugleich wusste sie, dass es ihm leid tat. Woher sie es wusste? Oft genug hatte Darak sich nach einem ähnlichen Desaster bei ihr entschuldigt. Der Unterschied zu sonst war, dass Jayna Fink ihm keine Bestätigung gegeben hatte, dass sie diese Entschuldigung auch annahm. Vermutlich nagte dies an Daraks Gewissen, denn eine Tonne wie Alma – der irgendwie jeder etwas anvertraute – fühlte das.

Was ihm jetzt gut getan hätte, wäre wirklich, wenn sich Lilith ihm nun endlich offenbaren würde. Er würde sie um so vieles besser verstehen, vermutete die Heilerin. Daher sprach sie aus, was sie dachte. Aber Lilith sträubte sich, schaute auch nur kurz auf – und wie Darak es bereits gedanklich vor sich hersprach, waren ihre Augen von Schatten getrübt. Die Amazone ging zügig voraus.

Dann rief sie ihn herbei. Wie einen lausigen Straßenköter, der alles für ein Stück gammeliges Fleisch tun würde. Kalt und gefühlllos, scheinbar.
Seufzend folgte er ihrer Aufforderung. Ging neben ihr her und fühlte sich mehr als gedemütigt. Dem Blick der Amazone mied er.

"Die Schaustellertruppe, mit der ich reise, will mit dir reden", setzte Lilith plötzlich an. "Ich gehöre nicht fest zu ihnen und habe noch eine Schuld zu begleichen. Ich werde dich dafür einsetzen, Darak. Das Angebot hatte ich dir schon vor unserem näheren Kennenlernen gemacht. Jetzt kann ich von dir verlangen, dass du mir hilfst. Aber ... es wird dir gefallen, glaube ich. Zumindest hast du diesen Eindruck bei mir hinterlassen."

Sie näherten sich der <i>singenden Taverne</i>. Lilith bewegte sich nun auffallend graziler. Wie viel schöner konnten die Bewegungen ihres Körpers denn noch ausfallen? Sie setzte ein Lächeln auf und die Schatten aus ihren Augen schwanden. Wenn sie noch etwas besser konnte als singen und tanzen, dann war es ihre Schauspielkunst – die Darak nun in dieses Fettnäpfchen hatte treten lassen. Nein, er hatte sich wahrlich mit voller Wucht hineingesetzt. Und Alma stand irgendwo auf der Seite der Amazone! Was verbarg sie?

"Wir haben heute noch einen Auftritt und ich habe vorgeschlagen, dich einzusetzen." Wenn genug Geld zusammen kommt, können wir Eldar bald verlassen. Dann reisen wir nach Pelgar, damit du deine Angelegenheiten mit diesem Maskierten klären kannst. Anschließend geht es in meine Heimat. Nach Xytras." Sie seufzte. "Ich hoffe, Hingis, Orleander und Maria lassen uns vorher noch frühstücken. Ich bin hungrig – und ihr alle sicher auch. Mach keine Szene da drinnen."

Sie erreichten den Baum und die Rundtreppe, welche zum Tavernenhäuschen führte. Lilith und Darak stiegen hinauf, gefolgt von Alma und dem Nichtgenannten, in etwas Abstand.
Plötzlich meinte sie: "Ich hab dich nicht wundscheuern wollen ... ich hab's nicht gemerkt." Wieder in Schweigen verfallend öffnete die Elfen-Amazone die Tavernentür und trat ein.

Im Innern putzte die Wirtin gerade die Stube. Einige wenige Gäste hockten an Tischen und frühstückten. Die Schaustellertruppe baute ihre Instrumente auf. Hingis zog ein neues Fell auf seine Trommel, Maria spannte die Saiten ihrer Geige und Orleander stimmte seine Laute. Sie alle bereiteten sich bereits darauf vor, gleich aufzuspielen. Lilith ging zielstrebig auf sie zu, jedoch nicht, ohne vorher die Wirtin mit einem freundlichen Lächeln zu grüßen.
"Da ist er. Darak Luthrokar." Sie zeigte auf ihr 'Anhängsel'.
Die Schausteller musterten ihn.
"Du willst also brüllen", meinte der klotzige Hingis Klotz.
"Hat Lilith dich schon aufgeklärt?", fragte Maria von der Klang. "Du sollst für uns Kundschaft herbei locken. Sie glaubt, ein Brüller wäre genau das richtige, um unser Programm zu ... naja ... zu einem Brüller werden zu lassen."
"Das nötige Wasser, um die Kehle feucht zu halten, spendiert die Wirtin", meinte Orleander. "Kannst du also anfangen und schon einmal mehr Gäste herlocken? Wir wollen gleich aufspielen."


<i>weiter in der singenden Taverne</i>
Zuletzt geändert von fremde Frau am Montag 10. März 2008, 00:08, insgesamt 1-mal geändert.

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