Die Gemächer der roten Dame

Beinahe schlicht und dennoch prachtvoll ist der Palast Jorsans. Er wirkt fast wie eine kleine Stadt inmitten der Stadt mit all seinen Anbauten und häuserartigen Türmen.
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Chasin Halona de Mondragil
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Montag 22. Juni 2015, 09:41

"Wo ist san Walsing?!"
, konnten Chasin den Boten rufen hören und seine Aura leuchtete ziemlich kräftig rot, auch wenn seine Stimme recht beherrscht und fordernd klang . Natürlich war die Diplomatin sofort Feuer und Flamme für jede neue Entwicklung, aber in einer solchen Situation ihre verborgenen Fähigkeiten einzusetzen um mehr zu erfahren, wäre im höchsten Maße unratsam. Chasin war eine intelligente Tha'Roon und hörte gerne auf Ratschläge, besonders wenn sie aus ihr selbst kamen. Einzig der gefallene Name, ließ sie einen Moment länger als gewöhnlich stehen bleiben. Ein Moment des Zögerns, der ihr fast einige blaue Flecke eingehandelt hätte. Geistesabwesend stand sie da, während ihr stiller Freund ihr einmal mehr die heile Haut rettete.
Niklas San Walsing...
Das war des Königs Ohr oder sein oberster "Informant", wie sie wusste. Meistens gruselig detailliert über alles im Bilde, was im Reich über und unter der Hand geredet wurde. Die Tha'Roon kannte ihn zwangsläufig schon relativ gut, ein Mann mit einem höchst seltsamen Humor, der ihr bis jetzt manches Mal noch Schwierigkeiten bereitete, doch seit er sie nicht mehr als Bedrohung für seinen eigenen Posten betrachtete, verstanden sie sich recht gut. Auf gewisse Weise achtete sie ihn sogar, da er der gleichen Passion nachging wie sie; der Sammlung von Informationen.
"Er ist in einer Besprechung..."
, wurde dem Boten nach kurzer allgemeiner Planlosigkeit geantwortet, doch das schien dem Mann nicht zu reichen.
"Ich muss mit ihm reden!"
"Ich werde sehen, was sich machen lässt, folgt mir..."

Einer der livrierten Diener des Palastes nahm sich seiner an und Chasin wandte ihre Aufmerksamkeit wieder ihren beiden Begleitern zu. Etwas irritiert, sah sie den kleinen, deutlich zu gut frisierten Hund in Zanfars Armen und zog leicht die Bauen in die Höhe. Sie mochte keine Tiere. Sie waren unberechenbar, unhygienisch, im höchsten Maße abstoßend und außerdem zu keiner sinnvollen Konversation fähig. Die Diplomatin sah das Tier an, wie etwas, das besser irgendwo eingesperrt gehörte und machte einen kleinen Schritt von ihm weg. Der Schweigsame setzte den Hund ab und er lief sogleich zu seiner Herrin, was die Tha'Roon mit einem gewissen Argwohn betrachtete. Nicht dass er sich noch einmal umentschied und beschloss ihren Knöchel als Kauknochen zu deklarieren. Aber nein, er mochte wohl lieber seiner farbenfroh gekleideten Besitzerin sein. Marvin hatte die Situation recht zügig als "betrifft uns nicht" abgehakt und Chasin ließ sich weiter in die Richtung des Wehrturmes lotsen. Die Unterbrechung des Gespräches schien ihm nur recht gewesen zu sein, doch Chasin hatte ein gutes Gedächtnis. An seinem Arm gingen sie fort vom allgemeinen Tumult und sobald sie halbwegs außer Hörreichweite waren sprach die Gesandte mit gesenkter Stimme:
„Ach bitte … würdet ihr bitte die rosa Wiese mit den grünen Schweinen verlassen, das wäre ganz reizend. Denn wenn ihr schon um meine Fähigkeiten wisst, wäre es doch höflicher gewesen, mich einfach zu bitten eure Privatsphäre zu waren. Ich bin durchaus in der Lage mich diskret zurück zu halten. - Von wem wisst ihr eigentlich von meinen Fähigkeiten? Vom General?“
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Gestalt » Dienstag 23. Juni 2015, 13:32

Der arme Marvin wurde schlagartig blass nach Chasins Worten und hielt sogar kurz in der Bewegung inne, als die Tha'roon das sau-mäßige Problem konkret ansprach. Sie hätte nicht mal ihre besonderen Fähigkeiten gebraucht, um zu merken, wie er sich erschreckte. Doch die Gedanken in dem Moment, wo er sie anstarrte, waren vielleicht doch unerwartet:
Sie kann das WIRKLICH?!
"Ähm..."

Er wusste offenbar einen Augenblick lang wirklich nicht, wie er mit dieser Situation jetzt umgehen sollte - ganz Adel lotste er sie dann aber doch vorübergehend einfach in eine etwas abgelegenere und ungestörte Ecke, um die Sache zu klären.
"Verzeihung. Edle Dame. Ich... ich weiß gar nicht, was ich sagen soll." - das war offensichtlich.
"Nein, ich hab es nicht... von General von Pappelhain." Sondern von... uhm... Er schluckte.
"Ich bitte vielmals um Vergebung." Er neigte den Kopf und senkte damit leider auch seine Augen, spähte aber wieder zu ihr hoch, nach Anzeichen von Beschwichtigung bei ihr suchend, während er kleinlaut erklärte: "Es macht in der Küche die Runde. Aber nur in einem Wust aus Gerüchten, wenn das für Euch von Belang ist." Matthilda erzählt IMMER so einen Mist! Warum hab ich ihr überhaupt geglaubt?! UND DANN HAT SIE RECHT?! VERDAMMT!
Der Page atmete tief ein und fuhr sich fahrig durch die Haare. Plötzlich keimte neue Panik auf: "Ihr schmeißt mich deswegen nicht in den Kerker? Bitte! Ich ... ich vergess es sofort wieder! Ehrlich!" Ich bring sie um! Die haben Leute in den Kerker geschmissen! Ich dreh der blöden Kuh den Hals um!

Ähm... DAS MEIN ICH NICHT ERNST! ICH DOCH NICHT! WIRKLICH!

Er schaute Chasin an wie ein Kaninchen die Schlange - gerade war sie offensichtlich sehr viel bedrohlicher, als Zanfar hätte gucken können. Die Aura des Jungen ein lustiger bunter Wirbel aus hektisch wechselnden Farben, die aber immerhin jeweils seinen offensichtlichen äußerlichen und verbalen Anzeichen entsprachen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Dienstag 23. Juni 2015, 21:18

Ganz Adel lotste Marvin von Lauterbach sie dann aber doch vorübergehend einfach in eine etwas abgelegenere und ungestörte Ecke, um die Sache zu klären.
"Verzeihung. Edle Dame. Ich... ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. - Nein, ich hab es nicht... von General von Pappelhain."
Sondern von... uhm...

Er schluckte und die Tha'Roon beobachtete interessiert das prächtige Farbenspiel seiner durcheinander geratenen Emotionen.
"Ich bitte vielmals um Vergebung."
Er neigte den Kopf und senkte damit leider auch seine Augen, spähte aber wieder zu ihr hoch. Sie schenkte ihm ein sorgsam einstudiertes sehr warmes Lächeln. Jene Art von Lächeln, dass ihre innere, sachliche Distanz zu den Dingen, in weiche Milde verwandelte, während er kleinlaut erklärte:
"Es macht in der Küche die Runde. Aber nur in einem Wust aus Gerüchten, wenn das für Euch von Belang ist."
Sicher ist es das.
Matthilda erzählt IMMER so einen Mist!
Matthilda … ?
Chasin versuchte den Namen mit einem Gesicht zu verbinden. War sie eine der Küchenmägde gewesen, die ihr das Essen für Zanfar brachte?
Warum hab ich ihr überhaupt geglaubt?! UND DANN HAT SIE RECHT?! VERDAMMT!
Der Page atmete tief ein und fuhr sich fahrig durch die Haare. Plötzlich keimte neue Panik auf:
"Ihr schmeißt mich deswegen nicht in den Kerker? Bitte! Ich ... ich vergess es sofort wieder! Ehrlich!"
Ich bring sie um! Die haben Leute in den Kerker geschmissen! Ich dreh der blöden Kuh den Hals um! --- Ähm... DAS MEIN ICH NICHT ERNST! ICH DOCH NICHT! WIRKLICH!

Ob jene Matthilda ihn wohl mit Absicht in Schwierigkeiten bringen wollte?
Er schaute Chasin an wie ein Kaninchen die Schlange. Die Aura des Jungen war wirklich ein lustiger bunter Wirbel aus hektisch wechselnden Farben, die aber immerhin jeweils seinen offensichtlichen äußerlichen und verbalen Anzeichen entsprachen. Wenigstens war er ehrlich und das war eine Eigenschaft die die Gesandte des Nebel über alle Maßen schätzte. Sie musste ihn erst einmal beruhigen und sie wusste um die Macht der körperlichen Berührung um einen Menschen zu manipulieren. Sie hatte sie schon oft gesehen, wie selbst die kleinste Hand eines Kindes, einen ausgewachsenen Krieger zurückhalten konnte und so legte die dem verschüchterten jungen Mann die Hand sanft auf den Unterarm. Die vertrauliche Geste sollte eine gewisse persönliche Atmosphäre aufbauen, die sie brauchte um seine Panik in die richtige Richtung zu kanalisieren. Zu oft hatte sie diese Art von Angst vor ihrer Person schon gesehen und aus einem unbegreiflichen Grund, mochte sie den armen Marvin. Sicher hatte er schon die schrecklichsten Schauergeschichten über die Tha'Roon in seiner Kindheit gehört und Chasin wusste wie viel Unheil die Angst um das Unbekannte anrichten konnte. Die Geschichte der Welt war mit ihren Leichen gepflastert. Um so verständlicher fand sie seine Angst, aufgrund seines Wissens im Kerker zu landen. Chasin sprach mit gedämpfter Stimme:
„Bitte tut mir den Gefallen, vergesst als erstes eure Mordgedanken Matthilda gegenüber und atmet einmal tief durch.“
Da es ohnehin zu spät war ihre Fähigkeit noch zu verschleiern, sollte er ruhig wissen, dass sie ihn las. Dass er so leichthin mit dem gedanklichen Tod einer Magd spielte, dass er ein Motiv zum Mord entwickelte, dass zwar noch in der Entstehung einer flüchtigen Idee steckte, war der Tha'Roon nicht entgangen. Viele solcher Ideen wurden im menschlichen Geist innerhalb von Sekunden gewöhnlich wieder verworfen, aber manche gärten und bekamen durch Angst genug Nahrung um sogar bis zur Tat zu reifen und die Angst vor dem eigenen Tod, die Furcht vor dem Kerker war genug Nahrung für einen jungen Mann wie Marvin. Chasin musste vorsichtig und früh Schranken setzen, und dass sie im Angesicht seiner Furcht so ruhig blieb musste einfach ein wenig auf ihn abfärben und sie wartete bis er ihrer Aufforderung nachkam. Als sie sicher war, dass er keinem hysterischen Anfall wie manch anderer, meist weiblicher Mensch, bekommen würde, sah sie einmal kurz zu Zanfar hinüber und nickte ihm vielsagend zu. Ihr schweigsamer Freund wusste sofort bescheid, dass sie einen Moment ungestört sein wollte und, dass er für sie nun Auge, Ohr und zur Not auch Wall nach außen sein musste. Sie durften nicht belauscht werden. Der kleine Ort an den Marvin sie geführt hatte stellte dabei hoffentlich kein Hindernis dar, denn es gab viele kleine Nischen auf den inneren Höfen und Gärten des Palastes.
Lächelnd wandte sich die Diplomatin an den Pagen, beobachtete seinen langsamer werdenden Atem, legte dann den Kopf leicht schief und fuhr fort:
„Ich hätte einen Vorschlag für euch.“
Na? Interesse geweckt?
Sie lächelte verschwörerisch. Wenn sie im einfach sagen würde, dass alles gut wäre, würde er ihr vermutlich nicht einmal glauben und in seiner Angst womöglich noch mehr verraten, was für keinen von ihnen gut wäre. Sie musste ihn beschäftigen und auf ihre Seite ziehen.
„Wenn ihr mir helft … diese „üblen Gerüchte“ über mich zu zerstreuen, dann - werde ich auch nichts sagen. Eine Hand wäscht die andere und ich könnte mir vorstellen ...“
Aufmerksam blinzelnd beobachtete sie sein Reaktion durch den dichten Vorhand ihrer Haare. Die Stellung ihres Kopfes ließ dabei eine abwartende Haltung erkennen.
„... dass eine Zusammenarbeit in unser beiderseitigen Interesse sein könnte.“
Kerker verschoben und Hoffnung auf Zugewinn gesetzt.
Analysierte Chasin ihre Taktik und hoffte auf Erfolg. Der junge Mann konnte ihr vielleicht wirklich hilfreich sein. Ein Ohr, bzw. sogar eine Stimme im „Klatsch“ der Dienerschaft zu haben war gewiss nicht schlecht und vielleicht konnte sie dem jungen Mann vielleicht auch einmal hilfreiche Informationen verschaffen, wenn er sich als nützlich erwies.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Dienstag 23. Juni 2015, 21:39

„Ach bitte … bla ihr bitte die rosa Wiese mit den bla Schweinen verlassen, das wäre ganz bla ... vom General?“

Erreichte es das Ohr des Nichtgenannten. Die Verwirrung über die rosarote Wiese und die Schweine ließ den Rest von Chasins Satz unverständlich werden. Seine Linguistischen Fähigkeiten reichten defintiv nicht aus. Sie konnte doch nicht ernsthaft gesagt haben, was er da verstand! Und dann begann der junge Mann sich zu entschuldigen und lotse sie in eine Abgeschiedene Ecke, während er immer unruhiger wurde. Seine Körpersprach sprach von Angst und auch der Ton seiner Stimme. Vielleicht hat er eine Wiesen-Schweine Phobie? Er gab es auf, zu begreifen, warum genau der Junge so verunsichert war, vermutlich hatte Chasin ihn etwas mehr aus der Reserve gelockt, als Gedacht … oder hatte sie etwa … nein das würde sie nicht! Der Morgen hatte ihr unweigerlich zeigen müssen, dass ihre andere Fähigkeit auf keinen Fall benutzt werden sollte. Er verstand ihren Wink, entfernte sich aber nur ungern, wo der Junge doch noch so aufgewühlt war. Aber zumindest fürchtete er sich offenbar vor der Tha'Roon und so würde er vermutlich eher sein Heil in der Flucht suchen. Er nickte seiner Freundin zu und Positionierte etwas abseits, um etwaige Beobachter und Zuhörer abwimmeln zu können. Sein Blick glitt wachsam über die Umgebung. Um nicht zu auffällig zu sein, lehnte er sich lässig an die Wand und versuchte, auch auf die Geräusch aus der Ecke, in der die Beiden standen, etwas zu hören.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Gestalt » Donnerstag 2. Juli 2015, 17:48

Matthilda... Der Name half Chasin nur bedingt weiter, denn es war ein recht beliebter Name, mit dem sie sogar mindestens drei Gesichter verbinden konnte. Allerdings konnten nur zwei davon mit der Küche in Zusammenhang gebracht werden. Eine der beiden war sozusagen die rechte Hand des obersten Koches, eine stimmgewaltige Matrone, die den ganzen Laden in Schwung hielt. So, wie die Tha'roon ihre Wesensart in Erinnerung hatte, mochte sie diejenige sein, die Marvin meinte, gesichert war das bis jetzt allerdings nicht.

Sie lächelte warmherzig und legte dem Pagen die Hand sanft auf den Unterarm, doch leider hatte selbst das komischerweise nicht die gewünschte Wirkung: der Junge begann zwar erst, sich fangend tief einatmen zu wollen, doch dann blieb sein Blick an der Hand hängen, als realisiere er erst eine Sekunde zu spät, was da eigentlich gerade passierte. Er erstarrte, als würde er gleich auf der Stelle tot umfallen.
'...und wenn sie dich anfassen... VERDORRT DIR DEINE MÄNNLICHKEIT!' - 'Ja, was glaubst du, warum dieser Kerl dabei ist, der seine Haut komplett verhüllt und dauernd verhindert, dass jemand sie anfasst?!'
Der Page sah Chasin geradewegs in die Augen, dass sie in ihnen lesen konnte, wie in einem offenem Buch, auch wenn das vermutlich gerade nicht seine erklärte Absicht war, so wie es Zanfar bei ihr zu tun pflegte. Seine Augen begannen, feucht zu glänzen. Wo sich das mit dem Gedankenlesen schon als wahr heraus gestellt hatte...
"Bitte nicht...", wisperte der arme Junge, "Ich tue alles, was Ihr sagt!"
'...Deswegen redet der komische Kerl auch nicht; der spricht bestimmt längst 'ne Oktave höher!'

„Bitte tut mir den Gefallen, vergesst als erstes eure Mordgedanken Matthilda gegenüber und atmet einmal tief durch.“
Ein angedeutetes Nicken, das die Körperstarre kaum beendete. Inzwischen leuchtete er in tiefem, satten Blau, und es war zu bezweifeln, dass sich das jetzt so schnell noch ändern würde.
„Ich hätte einen Vorschlag für euch.“
Wieder das eingeschüchterte Nicken. Sie lächelte verschwörerisch, was unter diesen Vorzeichen leider einen anderen Eindruck hinterließ, als sie beabsichtigt hatte. Aber ob es jetzt die Mühe wert war, diese Einstellung zu ihr vorher noch großartig zu ändern - wenn das überhaupt möglich war? Schließlich war es genauso gut möglich, das sie log, wenn sie Marvin ihre Gutmütigkeit zu beweisen versuchte.
„Wenn ihr mir helft … diese „üblen Gerüchte“ über mich zu zerstreuen, dann - werde ich auch nichts sagen. Eine Hand wäscht die andere und ich könnte mir vorstellen ... dass eine Zusammenarbeit in unser beiderseitigen Interesse sein könnte.“
Es war gerade nicht mehr der Kerker, der Marvin von Lauterbach Angst machte. Sie erpresste ihn, viel tiefgreifender - auch physiologisch gesehen - als sie beabsichtigt hätte.
"Ich zerstreue sie. Ja. Versprochen", hauchte er. Seine Gedanken waren in diesem Moment ziemlich leergefegt; hauptsächlich, weil er noch nicht den leisesten Schimmer hatte, wie er das anstellen sollte. Aber das konnte Chasin höchstens erahnen.
"Darf ich Euch jetzt zur Besprechung bringen? Bitte..." Ehe mir Pappelhain auch noch den Hals umdreht. Scheiß Tag.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Montag 6. Juli 2015, 22:08

'...und wenn sie dich anfassen... VERDORRT DIR DEINE MÄNNLICHKEIT!' - 'Ja, was glaubst du, warum dieser Kerl dabei ist, der seine Haut komplett verhüllt und dauernd verhindert, dass jemand sie anfasst?!'
Jeder andere hätte vermutlich lauthals los gelacht, doch nicht die Tha'Roon. Äußerlich veränderte sich ihr Lächeln nur so weit, dass es ihn ihren Augen kurz glitzerte.
Vorurteile, Aberglaube, Ammenmärchen, Geschichten und Mythen … alles Humbug!
"Bitte nicht..."
, wisperte der arme Junge,
"Ich tue alles, was Ihr sagt!"
'...Deswegen redet der komische Kerl auch nicht; der spricht bestimmt längst 'ne Oktave höher!'
Die Diplomatin fuhr mit ihrer Befragung fort und der junge Mann verstrickte sich immer tiefer in seiner Angst.
Dabei hab ich mir solche Mühe gegeben …
Leichte Frustration kroch ihr in den Nacken und ließ sie kurz die angespannten Schultern kreisen. Für einen kurzen Augenblick dachte sie darüber nach, ob sie dem armen Mann nicht helfen sollte und ihm seine Angst nehmen könnte. Doch die Folgen eines aktiven Eingreifens in seine Gefühlswelt könnten ebenfalls drastische Folgen haben, also entschied sie sich dagegen. Außerdem hatte sie Zanfars Warnung noch gut vor Augen, dass sie ihren Kristall besser nicht benutzen sollte. Ihm hatte sie ihn bewusst gezeigt und er hatte verstanden was er bewirkte. Doch sie hatte ihn schon vor seiner Zeit benutzt und es hatte ihr zum Vorteil gereicht, wenn nicht sogar das Leben gerettet. Sie erinnerte sich noch sehr gut an die Banditen, die Zanfar verletzt zurück gelassen hatten und ihr später über den Weg gelaufen waren. Hier war es notwendig gewesen und so lange ihr Gegenüber nur ein kurzes Funkeln hinter den roten Haaren wahrnahm und dann dem Einfluss erlag, war der Einsatz relativ harmlos, da die Menschenkinder sich oft an solche Kleinigkeiten nicht erinnerten, bevor sie dann von der Veränderung gefangen genommen wurden. Menschen waren sehr Emotionale Wesen und alles was sie „berührte“ blieb ihnen deutlicher im Gedächtnis, als jene kleinen Details, die keinen Abdruck auf ihren Seelen hinterließen. Sachliche Dinge, Fakten, langweilige Abfolgen von Vorgängen zerflossen in ihren Gehirnen wie Butter in der Sonne, wohingegen Momente voller Intensität, sie ihr Leben lang begleiteten. Der Duft der ersten Liebe, der Klang der geliebten Mutter, der Schrei ihrer ersten Opfer, wenn der Tod sie einholte.
"Ich zerstreue sie. Ja. Versprochen"
Wie schlau er sich dabei anstellen wird, wird sich noch zeigen. Ich hoffe nur, dass er nicht noch mehr Schaden anrichtet.
"Darf ich Euch jetzt zur Besprechung bringen? Bitte..."
Ehe mir Pappelhain auch noch den Hals umdreht. Scheiß Tag.
„Natürlich...“

Ich werde nie verstehen, wieso die Menschenmänner doch immer nur das eine fürchten? Es ist doch technisch gesehen ein so einfacher Vorgang. Reibung, Hitze … Aktion und Reaktion. Ich glaube fast, es hat eher mit der Angst an sich und vor dem Versagen zu tun, dass sie sich schwach fühlen und dadurch ihr Körper seine Funktionen versagt. Das könnte man so leicht ändern … Hm … Eine komplexe Bündelung der Elfenbeinaura …
In Gedanken rechnete die Tha'Roon schon die Brechungswinkel der Lichtpartikel aus. Interessanter Weise konnte sich die Tha'Roon seit heute morgen durchaus vorstellen die neu kennen gelernte Aura, zu katalogisieren, zu erforschen und die Vorurteile, den Aberglauben dieses Mannes nun vielleicht tatsächlich wahr werden zu lassen, oder eben ins Gegenteil zu verkehren. Sie sollte demnächst darüber vielleicht einmal meditieren.
Chasin erhob sich und versuchte einen letzten kleinen Vorstoß, damit der junge Mann sich etwas beruhigen konnte:
„...und sorgt euch nicht um eure Männlichkeit. Wenn ihr gute Arbeit leistet, dann könnte ich vielleicht sogar eher einen gegenteiligen Effekt hervorrufen, als den, den ihr Gerüchteweise gerade verfolgt habt. Natürlich nur, wenn ihr das wünscht.“
Sie stand wieder aufrecht da und betrachtete die furchtsam geweiteten Augen des Mannes.
„Aber wir sollten nun gehen. Der General wartet sicher nicht gern.“
Chasin wartete seine Reaktion ab. Sobald sie sich sicher war, dass Marvin von Lauterbach keine extremen Dummheiten einfielen um ihren Ruf bei Hof zu schädigen, würde sie ihm folgen. Ein gewisses Maß an Furcht und Aberglaube unter dem Personal war akzeptabel, aber schlimmer sollte es auf keinen Fall werden.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Soldat/in » Mittwoch 8. Juli 2015, 00:55

"Natürlich..." Marvin entspannte sich vorsichtig und nickte leicht, dann drehte er sich und machte sich daran, die Diplomatin aus der Nische heraus wieder weiter zum Turm zu führen.
"...und sorgt euch nicht um eure Männlichkeit." - und so schnell hatte er auch wieder einen Stock im Allerwertesten, bevor der erste Schritt gesetzt war. Gequält sah er von Chasin weg auf irgendwelche Bögen in den Arkaden. Ich bin so ein Idiot...
"Wenn ihr gute Arbeit leistet, dann könnte ich vielleicht sogar eher einen gegenteiligen Effekt hervorrufen, als den, den ihr Gerüchteweise gerade verfolgt habt. Natürlich nur, wenn ihr das wünscht."
Seine Augen waren im nächsten Moment nicht furchtsam geweitet. Das Blau seiner Angstaura wurde sogar spontan etwas blasser, aber das lag weniger an Chasins Künsten in emotionaler Beschwichtigung, leider - er war schlicht verdattert.
... ...? ...!
"Aber wir sollten nun gehen. Der General wartet sicher nicht gern." Ein Nicken.


Den Rest des Weges war der junge Mann sehr schweigsam, auch gedanklich, selbst ohne rosa Wiese. Er mied ihren Blick, was allerdings andere Gründe hatte, als dass er dahinter gekommen wäre, was die Diplomatin zum Gedankenlesen brauchte.
Auf extreme Dummheiten schien er nicht zu kommen. Noch nicht?


(weiter bei: "Wehrturm - Ein neuer Auftrag")
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Dienstag 22. März 2016, 19:35

(Zanfar und Chasin kommen von: Ein neuer Auftrag)


Ihre Räumlichkeiten waren nicht weit entfernt von dem ihnen zugewiesenen Besprechungsraum, den Chasin bei Zeiten begutachten wollte. Sicher wollte auch Zanfar dort nach dem Rechten sehen und ihn auf überzählige Augen und Ohren überprüfen, doch vorerst kehrten sie zurück in ihre Gemächer. Chasin lies sich laszive auf ihre Scheselong sinken und schlug die Beine übereinander.
„Was für ein Tag!“
Sie lachte leise auf und strich sich die Haare aus dem Gesicht, was sie nur tat, wenn sie alleine waren. Ihr kurzes, trockenes Lachen war ein Laut den einzig Zanfar bisher von ihr hatte vernehmen dürfen. Einiges hatte sich geändert, was sie beide erst einmal verarbeiten mussten. Wo die erste Zeit hier bei Hof einzig des Studiums der menschlichen Natur gegolten hatte, so hatte sich ihr Abenteuer , ja ihre ganze Mission nun plötzlich deutlich gewandelt. Wo sie bisher zur Beobachtung und zur Vermittlung in Streitfällen eingesetzt worden war, da sollte sie nun als Spionin hinter feindlichen Reihen fungieren. Chasin beobachtete Zanfar, wie er noch einen Moment an der Tür stand. Sein Atmen hob seine breiten Schultern und spannte die Haut an seinem Hals. Er suchte nach Anzeichen für Gefahr oder Mithörer. Dann drehte er sich zu ihr um. Auch er hatte sich verändert. Sie lächelte ihn an und es war echt. Ihr Mund waren leicht geöffnet und ihr Blick hing an seinen Lippen, als hoffte sie, als sehnte sie sich nach neuen Worten von ihm. Einen langen Atemzug lang sahen sie einander nur an. Stilles Einverständnis verband sie seit dem ersten Tag, doch nun hatte sich etwas verändert und Chasin hungerte nach diesem Gefühl, dass es in ihr geweckt hatte. Neugierig war sie schon immer gewesen, aber nun war ihr Hunger zu einer ausgewachsenen Wissens-Gier gerann gewachsen. Ihr Unterlippe zitterte vor Verlangen und sie zog sie zwischen die Zähne um sich zu beherrschen. Waren das noch die Nachwirkungen von diesem „Honig“? Ihre Sinne arbeiten auf Hochleistung, sahen jedes Detail, rochen seinen Atem, fühlten die Spannung in der Luft und jetzt nur auf ihn fokussiert, jetzt da sie allein waren.
Ich darf ihn nicht überfallen! Er muss sich mir von selbst mitteilen, aber ich will seine Stimme hören! Seine raue... tiefe... Stimme... Eine Frage vielleicht, vielleicht beginnt er dann von selbst...
„Was hältst du von unserer neuen Mitstreiterin?“
Bitte setzt dich doch hin! Siehst du denn nicht, dass ich verdurste?! Ich will deinen Atem! Ich will in ihm ertrinken! Bitte sprich zu mir, mein... nicht mehr ganz so stiller Freund.
Sie legte einladend die Hand neben sich auf das Polster und wartete scheinbar geduldig, ob er zu ihr kommen würde. Nur ein winziges Glitzern in ihrem roten Auge verriet vielleicht eine gewisse Bewegtheit, wie wenn sie etwas neues studierte.
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Zanfar Aval'athil
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Zanfar by zan
Zanfar vom Wichtel (der höchstwahrscheinlich Brovi ist)

Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Dienstag 22. März 2016, 22:17

Der Plan war gefasst. Nicht in jedem Detail, aber doch genug, um ihnen einen Pfad vor zu geben. Nur der mögliche Fehler musste noch ausgemerzt werden, was auch immer es sein mochte.
Auch Zanfar hatte nichts mehr hinzu zu fügen und flüchtete sich für einige kurze Momente in sein altes Bewegungsmuster. Schweigsam und zurückhaltend folgte er Chasin zu ihren Gemächern.
Die Erleichterung, die er empfand, als er den Besprechungsraum verließ, überraschte ihn selbst. Es war, als hätte sich seine Welt innerhalb von wenigen Minuten auf den Kopf gestellt. Euphorie und Sorge stritten miteinander und verwuchsen zu einem festen und unentwirrbaren Knoten in seiner Magengegend. Endlich wieder Sprechen!!!!! Aber ich sollte mich trotzdem erst einmal bei Chasin entschuldigen und mich für eine Weile zurückziehen. Ich muss meine Mitte wieder finden um den neuen Umständen mit klarem Kopf begegnen zu können. Fasste er einen Entschluss.
Er öffnete und schloss, wie gewöhnlich, die Tür für seine Schutzbefohlene. Sein scharfes Gehör registrierte ihre leichten Schritte und das rascheln von Stoff.
„Was für ein Tag!“
Ihr kurzes, trockenes Lachen jagte ihm einen Schauder über den Rücken und er stoppte in der Bewegung, seine Hand lag auf dem Knauf der geschlossenen Tür. Dieser Laut war so selten wie er kostbar war. Sein Atem ging schneller und Anspannung ließ ihn gerader stehen. Eine äußerst angenehme Anspannung ließ das Blut heißer durch seine Adern fließen.
Dieses Lachen … es ist so ausgelassen und frei … so sinnlich!
Alle Gedanken und Sorgen die ihn noch vor kurzem aus der Bahn zu werfen drohten lösten sich auf. Noch immer etwas ungläubig drehte er sich ihr zu. Chasin war keine Schönheit im eigentlichen Sinne. Ihre Züge waren zu hart und geschliffen dafür … aber wenn sich einmal ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen schlich, verwandelte sie sich. Die Tha‘Roon jetzt so zu sehen … Wie die ersten Kirschblüten im Frühling … zart, kostbar und voller Leben. Wunderschön. Völlig gebannt beobachtete er ihr Gesicht. Das leichte Rosa, das ihre Wangen färbte stand ihr gut. Und die Art wie sich ihre Lippen leicht geöffnet hatten und wie sich ihr Brustkorb etwas deutlicher hob zogen ihn in ihren Bann. Ein alter Instinkt erwachte in dem Dunkelelfen, der seit langer Zeit geschlafen hatte. Sie musste nichts sagen, der Hunger, der nicht nur aus ihren Augen sondern aus ihren ganzen Körper sprach, war deutlicher als jedes Wort. Und als sich ihre Blicke trafen antwortet ihr ein ebenso großer Hunger. Dieses Mal waren es keine Gedanken, mit denen sie miteinander kommunizierten, es war ein nonverbales Einverständnis. In seinem Bewusstsein formten sich keine Worte, nur eine tiefes Verlangen.
Wollen wir wirklich dasselbe? Regte sich Zweifel in ihm. Ihre Unterlippe zitterte, dann biss sie leicht darauf. Ihr Blick noch immer eine stille Aufforderung. Ich werde schon dafür Sorgen, dass wir beide dasselbe wollen. Meldete sich in ihm der Jäger, den er für tot gehalten hatte. Ihr süßer Mund, den er nur allzu bald schmecken würde, öffnete sich. Ohne Zweifel um ihn an zu flehen sie zu …
„Was hältst du von unserer neuen Mitstreiterin?“
Was?! Schoss es ihm völlig verdattert durch den Kopf. Warum zum Teufel fragt sie mich nach der vertrockneten Wasser Magierin?! Nicht einmal ein Nein hätte ihn so gut zurück gehalten wie seine Verwirrung. Er brauchte einige Augenblicke, in denen er die Signale, die ihm Chasins Körper entgegen schrie und die sachlich interessiert klingende Frage in Einklang brachte. Sie hat keine Ahnung was sie will, du Idiot, also versucht sie es mit dem, mit dem sie sich am Sichersten fühlt. Informationsaustausch.
Ihre einladende Geste vertrieb den letzten Rest Verunsicherung, der sich hatte einschleichen wollen. Ein freudiges Lächeln verzog seinen Mund unter der Maske und ein Teil der Erheiterung sprach aus seiner noch immer rauen, leicht angeschlagenen Stimme.
„Eine interessante Person, zynisch und verbittert. Ihr Humor ist recht trocken.“
…für eine Wassermagierin.
„Es hätte mir leid getan, sie aus zu schalten. Zum Glück hat sie sich zurück gehalten.“
Er überbrückte die Distanz zwischen ihnen Beiden mit raubtierhafter Eleganz und setzte sich in Höhe ihrer Hüfte auf die Chaiselounge. Sein muskulöser Oberschenkel berührte sie und er stütze sich mit dem Arm an der Lehne ab, so dass sie ein Stückweit an ihrer Position gefangen war, wollte sie sich nicht umständlich heraus winden. In kürzester Zeit umfing sie seine Körperwärme und sein Atem erreichte sie, als er sich zu ihr vor beugte, bis ihr Gesicht und seine bewegungslose bronze Maske nur eine Handbreit voneinander entfernt waren.
„Ich könnte mir wesentlich interessantere Themen als Erida vorstellen.“
Einen Moment betrachtete er fasziniert Chasins Gesicht. Wie konnte es sein, dass sie sich selbst so viele Emotionen erlaubte? Und wie viel würde sie noch zu lassen? Er ergriff eine feuerrote Strähne, die sich über ihr lavendel-farbenes Dekolleté gelegt hatte, und spielte damit.
„Was beschäftigt dich, Chasin? Verrate mir, was dir durch den hübschen Kopf geht.“

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Mittwoch 23. März 2016, 10:44

„Was für ein Tag!“
Ihr kurzes, trockenes Lachen jagte ihm einen Schauder über den Rücken und er stoppte in der Bewegung, seine Hand lag auf dem Knauf der geschlossenen Tür, sein Atem ging schneller und er stand gerade. Sein Gesicht war abgewandt, so dass sie seine Gedanken nicht sehen konnte. Noch immer etwas ungläubig drehte er sich ihr zu.
… Wie die ersten Kirschblüten im Frühling … zart, kostbar und voller Leben. Wunderschön.
Was meint er?

Völlig gebannt sah er ihr ins Gesicht. Dieser Blick war sehr intensiv und hatte einen erstaunlichen Effekt auf ihre Gesichtshaut. Das leichte Rosa, das ihre Wangen färbte stand ihr gut. Sein Blick wanderte tiefer, wie sich ihre Lippen leicht geöffnet hatten und wie sich ihr Brustkorb etwas deutlicher hob. Seine Aura veränderte sich wieder in dieses neuartige Weiß & Orange, mit grünen Schlieren, die für "Neugier" standen. Als sich ihre Blicke wieder trafen antwortet ihr ein ebenso großer Hunger.
Aber er ernährt sich doch gar nicht von ...
Wollen wir wirklich dasselbe?

Regte sich Zweifel in ihm.
Ich – weiß – es – nicht.
, gestand sie sich nur mühsam ein, aber es war aufregend und es war etwas dass sie erforschen wollte. Ihre Unterlippe zitterte, dann biss sie leicht darauf. Ihr Blick noch immer eine stille Aufforderung.
Ich werde schon dafür sorgen, dass wir beide dasselbe wollen.
Danke, ich brauche da auch deine Hilfe ...denn ich bin mir da grade etwas unsicher. Also eine Frage... und nichts überstürzen. Bleib professionell. Das kennt er von dir, das kenne ich von mir. Da bin ich mir sicher. Und jetzt setzt dich endlich zu mir ...Komm her!
„Was hältst du von unserer neuen Mitstreiterin?“
Was?!
Schoss es ihm völlig verdattert durch den Kopf, was auch seine Aura deutlich zeigte.
Hab ich was falsch gemacht?
Warum zum Teufel fragt sie mich nach der vertrockneten Wasser Magierin?!
Er zögerte. Er brauchte einige Augenblicke.
Sie hat keine Ahnung was sie will, du Idiot, also versucht sie es mit dem, mit dem sie sich am Sichersten fühlt. Informationsaustausch.
Ja! Genau! Mach weiter!

Ihre einladende Geste vertrieb den letzten Rest Verunsicherung, der sich hatte einschleichen wollen. Ein freudiges Lächeln verzog seinen Mund unter der Maske und ein Teil der Erheiterung sprach aus seiner noch immer rauen, leicht angeschlagenen Stimme.
Komm her und erkläre es mir! Himmel mein Herz rast. Ich habe es irgendwie „eilig“ … seltsam. Ist das der Honig? Ich sollte in Zukunft vorsichtiger mit dieser Substanz sein!
„Eine interessante Person, zynisch und verbittert. Ihr Humor ist recht trocken.“
…für eine Wassermagierin.
Chasin gluckste. Zanfar hatte einen Witz gemacht und sie hatte ihn auf Anhieb verstanden ohne ihn tot zu analysieren.
„Es hätte mir leid getan, sie aus zu schalten. Zum Glück hat sie sich zurück gehalten.“
Ja, wir brauchen sie vielleicht noch.
Er überbrückte die Distanz zwischen ihnen beiden mit raubtierhafter Eleganz …
Endlich!
… und setzte sich in Höhe ihrer Hüfte auf die Chaiselounge. Chasin streckte ihre leicht angewinkelten Beine aus, damit er mehr Platz hatte.
Näher...
Sein muskulöser Oberschenkel berührte sie und er stütze sich mit dem Arm an der Lehne über ihr ab, so dass sie ein Stück weit an ihrer Position gefangen war. In kürzester Zeit umfing sie seine Körperwärme und sein Atem erreichte sie, als er sich zu ihr vor beugte, bis ihr Gesicht und seine bewegungslose Bronze- Maske nur eine Handbreit voneinander entfernt waren. Sie öffnete ihre Lippen und atmete ihn ein.
HmmmmmrrrrrdasistsovielbesseralsRauchen...
„Ich könnte mir wesentlich interessantere Themen als Erida vorstellen.“
Red weiter...!
Einen Moment betrachtete er fasziniert Chasins Gesicht, die vollkommen verklärt die Augen halb geschlossen hielt. Ihr Hals hatte sich wie ein Schwan leicht nach hinten gebogen und sie bot ihm ihre Kehle dar. Auch ihr linkes Auge war zu einem winzigen Spalt geöffnet, sog seine Aura in sich auf um sie abzuspeichern. Unter den dichten dunkelroten Wimpern funkelte es. Wie konnte es sein, dass sie sich selbst so viele Emotionen erlaubte? Dass sie sich so gehen ließ? Und wie viel würde sie noch zu lassen? Er ergriff eine feuerrote Strähne, die sich über ihr Lavendel-farbenes Dekolleté gelegt hatte, und spielte damit. Die zarte Berührung zauberte ihr einen kleinen Schauer auf die seidig duftende Haut und sie zog den Atem ein – seinen Atem.
„Was beschäftigt dich, Chasin? Verrate mir, was dir durch den hübschen Kopf geht.“
Was?
Sie blinzelte langsam, als würde sie gerade erwachen.
Was hat er gesagt? Ich habe … ich habe tatsächlich nicht zugehört. Wie peinlich...
Ihre Wangen nahmen den Farbton von jungen violetten Pflaumen an. Sein naher Atem verwirrte sie noch immer und ihr überzuckertes Blut rauschte durch ihren Körper.
Irgendwas mit „durch den hübschen Kopf geht“...Er will wissen was ich denke.
„Ich … ich dachte gerade … ich“
Sei ehrlich zu ihm, das schuldest du ihm!
„Ich dachte ehrlich gesagt gerade … gar nichts.“
Ihr Blick wanderte beschämt zur Seite. Eine Tha'Roon die nicht dachte! Was war nur mit ihr los!?!
„Ich habe gerade ...“
Sie betrachtete seine Maske, als würde sie sie stören.
„Ich habe gerade deinen Atem getrunken.“
Chasin musterte aufmerksam das Funkeln seiner Augen in den Aussparungen hinter dem Kupfer.
„Es ist … es war … ich würde gerne mehr davon haben. Es ist etwas, dass mich ernährt und gleichzeitig sehr durstig macht. Wenn du so nah bist .. wenn du sprichst …“
Sie schluckte und verstummte für einen Moment.
Nimm deine Maske ab, dann trinke ich deinen Atem von deinen Lippen... Himmel! Was ist mit mir los?! Mir ist heiß! Mein Herz rast! Ich will ihn aussaugen, von ihm trinken wie einer dieser Vampire aus den Gruselgeschichten der Menschenkinder, nur das es sein Atem ist, den ich begehre. Ich will seine Worte in mir schmecken, den Klang seiner Stimme trinken, oh … Was mach ich hier?!
„Ich muss mich entschuldigen, ich trete dir damit viel zu nah.“
Sie presste die Lider aufeinander, wie als würde sie ihn aussperren wollen, wand sich leicht in der Rücken lehne, aber es gab keine Ausweichmöglichkeiten. Sein Arm versperrte ihr den Weg und sein Körper hielt sie gefesselt wo sie war und so peinlich ihr die ganze Situation plötzlich war, so gut fühlte sich es an.
Er ist dein Freund, mach das nicht Chasin. Er hat jedes Recht bei dir zu sein.
Dann blinzelte sie wieder und suchte nach seinen Gedanken.
Habe ich dich verschreckt?
„Habe ich dich verschreckt?“
Ihre Finger nestelten nervös an dem nächsten Stück Stoff was sie hatte zu greifen bekommen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Mittwoch 23. März 2016, 23:06

Na so etwas, sie hat über meinen miserablen Witz gelacht … ich hätte nicht gedacht, dass ihr Humor so Flach ist. Oder ist das vielleicht noch die Nachwirkung des … was auch immer sie da bei der Besprechung gepackt hatte?
Chasin wand sich verführerisch auf der Chaiselounge, ihre leicht geröteten Wange und ihr trunkener Blick sprachen von einer Leidenschaft, die er in ihr nie erwartet hätte. Er sah und spürte, wie sie auf seine Nähe und das Spiel mit ihrem Haar wie eine Jungfrau reagierte, die gerade den Schritt zur Frau gemacht hatte. Zumindest Jungfrau ist eine sehr naheliegende Annahme.
Es war hinreißend und äußerst amüsant sie so zu beobachten und es juckte ihm in den Fingern, weiter mit ihr zu spielen. Aber was, wenn sie noch immer unter dem Einfluss der Droge, des Giftes, oder was immer es gewesen war, stand? Er hatte sie noch gar nicht gefragt, was mit ihr passiert war.
„Ich … ich dachte gerade … ich“
Sie zögerte kurz und sprach dann weiter.
„Ich dachte ehrlich gesagt gerade … gar nichts.“
Ein Gefühl des Triumphes stieg in ihm auf. Ein hervorragendes Ergebnis, dabei hatte er nicht einmal angefangen! Etwas stimmt ganz definitiv nicht mit ihr. Das darf ich nicht ausnutzen … aber wann wird sich mir jemals wieder eine so günstige Gelegenheit bieten?
Ihr Blick wanderte beschämt zur Seite.
„Ich habe gerade ...“
Du hast gerade? Sprich es aus!
Sie betrachtete seine Maske, als würde sie sie stören.
„Ich habe gerade deinen Atem getrunken.“
Meinen Atem getrunken? Ist das eine Tha’Roon Metapher für Sehnsucht?
Chasin musterte aufmerksam das Funkeln seiner Augen in den Aussparungen hinter dem Kupfer.
„Es ist … es war … ich würde gerne mehr davon haben. Es ist etwas, dass mich ernährt und gleichzeitig sehr durstig macht. Wenn du so nah bist .. wenn du sprichst …“
Ernährt? Interessant … aber das ist definitiv kein Hunger, der sie da gepackt hat … zumindest keiner nach einer Nahrungsquelle.
Sie schluckte und verstummte für einen Moment.
Ihr Blick verdunkelte sich und begehren sprach aus ihren halb geschlossenen Augen, die die Stelle, an der sein Mund hinter der Maske war, fixierte. Ihr Atem hatte sich beschleunigt und der pflaumen Ton ihrer geröteten Haut ließ sie strahlen.
„Ich muss mich entschuldigen, ich trete dir damit viel zu nah.“
Sie presste die Lider aufeinander, wie als würde sie ihn aussperren wollen, wand sich leicht in der Rücken lehne, aber es gab keine Ausweichmöglichkeiten. Sein Arm versperrte ihr den Weg und sein Körper hielt sie gefesselt wo sie war und so peinlich ihr die ganze Situation plötzlich war, so gut fühlte sich es an.
Oh nein, du gehst jetzt nicht!!!! Und mir zu nahe treten, pah! Ich trete gerade dir zu nah!!! Und wenn du dich weiter so windest komme ich noch viel näher.
Dann blinzelte sie wieder und suchte nach seinen Gedanken.
„Habe ich dich verschreckt?“
Ihre Finger nestelten nervös an dem nächsten Stück Stoff was sie hatte zu greifen bekommen.
Er konnte nicht anders. Er lachte. Nicht sonderlich laut aber offensichtlich äußerst Amüsiert.
„Chasin.“
Schnurrte er und es schien, als koste er es aus, ihren Namen auszusprechen.
„Ich bin kein scheues Reh. Warum solltest du mich verschreckt haben? Du tust ein paar andere Dinge mit mir, aber ich kann nicht sagen, dass es mir Missfällt.“
Er atmete tief durch und betrachtete die Frau vor sich, die sonst einer Festung glich. In diesem Moment schien es, als schmölze sie unter der kleinsten Berührung … ja dem kleinsten Atemhauch dahin. Und auch wenn er wusste, dass ein wahrer Freund ihre Situation nicht ausgenutzt hätte, konnte er sich nicht stoppen. Er wollte sie riechen, sie berühren, sie unter seiner Berührung seufzen hören. So, wie jede Frau reagieren würde. Nur dass die meinen Atem nicht für einen Snack halten … das ist irritierend, aber ehrlich gesagt interessiert es mich gerade einen feuchten Dreck.
Er führ mit der roten Strähne noch einmal über ihr Dekolleté und beobachtete mit einiger Genugtuung die Spur aus Gänsehaut, die die Strähne nah sich zog, dann ließ er sie fallen und griff mit der freien Hand an seinen Hinterkopf. Mit geübtem griff lockerte er das Band seiner Maske und entblößte sein Gesicht. Das Symbol der Nichtgenannten ließ er achtlos auf den Boden gleiten und beugte sich vor. Er stützte sich mit einer Hand ab, um die zarte Tha’Roon nicht zu sehr mit seinem Gewicht zu belasten und fuhr mit der anderen liebkosend über ihre Wange und durch ihr langes seidiges Haar. Sein Gesicht schwebte über ihrem, fast nah genug, dass sie sich berührten. Er hatte die Augen halb geschlossen und sog ihren Duft ein. Es war, als wäre die Luft um die Tha’Roon reiner als im ganzen Raum. Fast wie eine frische Brise im Wald.
Ganz automatisch wand sich ihr Gesicht ihm zu und seine Mund und seine Nase schwebten über ihrem. Sie atmeten Beide schwerer. Langsam wurden auch seine Gedanken träger und von seinem steigenden verlangen gedämpft.
„Ich will dich Küssen, ich will dich ausziehen. Ich will deine Haut schmecken und hören wie du meinen Namen stöhnst.“
Raunte er mit dunkler, leicht belegter Stimme. Dabei strichen seine Lippen hauchzart über ihre, während er sprach. Seine Hand grub sich unter ihren dichten Haarschopf und umfing ihren Nacken besitzergreifend.
Himmel ich will sie so sehr … aber ich darf das jetzt nicht tun … nicht wenn sie mich dafür hasst, wenn sie wieder bei Verstand ist.
Mit größter Willensanstrengung gab er ihr wieder etwas mehr Raum.
„Aber nicht, wenn du nicht du selbst bist … Chasin, etwas ist dort im Besprechungszimmer mit dir passiert. Ich glaube, es war im Tee. Du verhälst dich nicht wie sonst … es ist, als wäre da nicht länger eine Barriere, die dich von deinen Gefühlen trennt … das kann ich nicht einfach ausnutzen.“
Sag es nicht … bitte sie nicht um Erlaubnis, es trotzdem zu tun. Sie ist nicht bei sich! Auch wenn es lange dauert, du bekommst sie irgendwann wieder an diesen Punkt.
Er runzelte die Stirn und schloss dann mit einem Seufzer die Augen.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Mittwoch 30. März 2016, 10:30

„Habe ich dich verschreckt?“
Ihre Finger nestelten nervös an dem nächsten Stück Stoff was sie hatte zu greifen bekommen. Es war ein Stück Saum seines Hemdes, an dem sie da zog. Er konnte nicht anders. Er lachte. Nicht sonderlich laut aber offensichtlich äußerst amüsiert.
„Chasin.“
Schnurrte er und es schien, als koste er es aus, ihren Namen auszusprechen.
„Ich bin kein scheues Reh. Warum solltest du mich verschreckt haben? Du tust ein paar andere Dinge mit mir, aber ich kann nicht sagen, dass es mir missfällt.“
...nicht sagen, dass es mir missfällt...
, wiederholte sie im Geiste erleichtert. Er atmete tief durch und sie erzitterte. In diesem Moment schien es, als schmölze sie unter der kleinsten Berührung … ja dem kleinsten Atemhauch dahin. Seine Pupillen weiteten sich und spiegelten sein Verlangen.
...Nur dass sie meinen Atem nicht für einen Snack halten … das ist irritierend, aber ehrlich gesagt interessiert es mich gerade einen feuchten Dreck.
Du weist es nicht besser, aber es ist so ...

Er fuhr mit der roten Strähne noch einmal über ihr Dekolleté und beobachtete mit einiger Genugtuung die Spur aus Gänsehaut, die die Strähne nah sich zog, dann ließ er sie fallen und griff mit der freien Hand an seinen Hinterkopf. Mit geübtem Griff lockerte er das Band seiner Maske und entblößte sein Gesicht.
Er tut es... wie ich es mir gewünscht habe... manchmal glaube ich, er könnte auch meine Gedanken...
Das Symbol der Nichtgenannten ließ er achtlos auf den Boden gleiten und beugte sich vor. Er stützte sich mit einer Hand ab, um die zarte Tha'Roon nicht zu sehr mit seinem Gewicht zu belasten und fuhr mit der anderen liebkosend über ihre Wange und durch ihr langes seidiges Haar. Seine Hand fühlte sich sehr warm auf ihrer kühlen Haut an. Sein Gesicht schwebte über ihrem, fast nah genug, dass sie sich berührten. Er hatte die Augen halb geschlossen und sog ihren Duft ein. Es war, als wäre die Luft um die Tha’Roon reiner als im ganzen Raum. Fast wie eine frische Brise im Wald. Ganz automatisch wand sich ihr Gesicht ihm zu und seine Mund und seine Nase schwebten über ihrem. Sie atmeten Beide schwerer, Chasin deutlich schneller. Langsam wurden auch seine Gedanken träger und von seinem steigenden Verlangen gedämpft. Der hohe Sauerstoffgehalt in ihrer Atemluft ließ seine Sinne knistern.
„Ich will dich Küssen, ich will dich ausziehen. Ich will deine Haut schmecken und hören wie du meinen Namen stöhnst.“
Raunte er mit dunkler, leicht belegter Stimme. Dabei strichen seine Lippen hauchzart über ihre, während er sprach. Kleine köstliche Stromstöße jagten über ihre Lippen und gruben provozierten ein süßes Echo irgendwo tiefer in ihr. Jede Bewegung, jede Berührung intensivierte die darauf folgende. Sein Atem war dabei verwirrend intensiv und eben hatte sie sich noch fragen wollen, warum er sie ausziehen wollte, warum er ihre Haut schmecken und sie seinen Namen stöhnen sollte ...Seine Hand grub sich unter ihren dichten Haarschopf und umfing ihren Nacken besitzergreifend. Sie war ganz sein und ließ sich in seine Hand fallen. Jedes Wort das er gesprochen hatte war wie konzentrierter Honig, oder schlimmer noch, wie das göttliche Ambrosia der Legenden und Geschichten! Er war wie warmer Sommerregen, wie flüssiges Licht und sie lechzte danach. Etwas in ihrem Innern wollte darüber nachdenken, aber solange seine Lippen so nah waren, konnte sie gerade nicht denken. Leicht zitternd lag sie unter ihm, in seinem Arm so sicher, dass sie sich keinen schöneren Ort hätte vorstellen können. Es war wie eine Mini-Gemeinschaft, ein Verschmelzen, ein kleiner Kosmos, der die angeborene Sehnsucht nach dem Kollektiv für ein paar Herzschläge vergessen lassen konnte. In seinen Armen war sie nicht mehr allein. In seinen Atem gehüllt war sie kein Individuum. Sie gehörte ihm.
Himmel ich will sie so sehr … aber ich darf das jetzt nicht tun … nicht wenn sie mich dafür hasst, wenn sie wieder bei Verstand ist.
...wieder bei Verstand...? Bin ich es denn …nicht?

Mit größter Willensanstrengung gab er ihr wieder etwas mehr Raum.
Nein! Bleib! ...Nicht...!
„Aber nicht, wenn du nicht du selbst bist … „
Ich bin ich selbst! Wer sollte ich sonst sein?!
„Chasin, etwas ist dort im Besprechungszimmer mit dir passiert. Ich glaube, es war im Tee. Du verhältst dich nicht wie sonst … es ist, als wäre da nicht länger eine Barriere, die dich von deinen Gefühlen trennt … das kann ich nicht einfach ausnutzen.“
Seine halb geschlossenen Augen verrieten ihr noch etwas anderes:
Sag es nicht … bitte sie nicht um Erlaubnis, es trotzdem zu tun. Sie ist nicht bei sich! Auch wenn es lange dauert, du bekommst sie irgendwann wieder an diesen Punkt.
Er runzelte die Stirn und schloss dann mit einem Seufzer die Augen.
Er will, dass ich mich dafür entscheide, aber ich will es doch! Er ist irritiert über mein Verhalten ...und ich sollte es auch sein, oder? Was ist mit mir geschehen... Ich habe den Tee getrunken, ja. Aber seinen Atem zu trinken ist etwas vollkommen anderes. Ich sollte versuchen es zu erklären. Er wollte mich ausziehen, mich schmecken, mich seinen Namen...
„Zanfar ...“
Es war kein Stöhnen, aber ihre Stimme war zu einem tonlosen Flüstern zerschmolzen, das durch seine Haut in seinen Geist drang, wie Nebel durch die Halme einer Frühlingswiese. Er hatte ihr Raum gegeben. Etwas das ihre Gedankengänge wieder ordnete und sie sprechen ließ, auch wenn der Durst nach seinem Atem in jeder Silbe zu erkennen war.
„Du hast Recht. Der Honig hat etwas mit mir gemacht. Er hat meine Sinne geschärft, die Reize meiner Umgebung über mich fluten lassen. Es war … es ist sehr intensiv. Ich habe das Gefühl, mehr wahrzunehmen als ich für gewöhnlich tue, wacher zu sein. In der Besprechung war dieser Zustand nicht unbedingt hilfreich, wenn ich es nachträglich analysiere, zumal er sehr ungewohnt für mich war. Jetzt bin ich bekannt mit der Wirkung und könnte gegebenen Falls mein Verhalten anpassen.“
Auch wenn ihre Worte wieder ganz nach ihr klangen, war die Tonlage immernoch hungrig nach seiner Nähe und etwas in ihr sehnte sich nach seinen Lippen.
„Deinen Atem zu trinken ...“
Sie sog die Luft tief ein und ein leises Seufzen erfüllte seine Nähe.
„... ist jedoch etwas ganz anderes. Es ist so wie ich sagte. Er ernährt mich und macht etwas mit mir, das ich zu erforschen suche. Unbekannte Dinge fesseln mich wie du weist und dies gehört dazu. Es gab bisher kaum Kontakt zwischen meinem Volk und anderen Rassen. Wir bleiben für gewöhnlich unter uns und beobachten aus der Ferne. Ich bin ein Pionier. Getrennt und erforsche was nach dem Kollektiv kommt. Ich möchte wissen, was es mit mir macht … auch um dann darauf vorbereitet zu sein, ich möchte von dir lernen, weil ich dir vertraue. Ich will erfahren, was es heist „von dir ausgezogen zu werden“ oder was du denkst, wenn du „meine Haut kostest“... auch wenn mir das etwas seltsam vor kommt und ein bisschen Angst macht.“
Sie blinzelte und stellte man sich diese Aussage bildlich vor, war eine gewisse Furcht vor Kannibalismus durchaus verständlich. Sie jedoch zuckte nur leicht mit den Schultern.
„Ich glaube nicht, dass du mir weh tun willst, also möchte ich meine Theorien und Annahmen bestätigt sehen. Eine Frage hätte ich jedoch ...“
Sie zog sich noch etwas weiter in die Kissen des Mobiliars zurück um das kommende gut formulieren zu können:
„Dieses Küssen, das Ausziehen und das „Kosten“ … gehört das du den Techniken, die die Menschen als Vorspiel bezeichnen? Gehört das auch zu den Praktiken der Dunkelelfen? Und wenn ja, ...dann müsste ich annehmen, dass du dich mit mir paaren möchtest.“
Ließ man eine Tha'Roon reden, dann tat sie das auch... Warum hatte er sie noch mal reden lassen???!
„Bei bestehenden Paarungsabsichten müsste ich ich jedoch in Kenntnis setzen, dass ich derzeit nicht empfangsbereit bin, also eine Befruchtung wenig Erfolgversprechend wäre und der Akt somit zu keinem Ergebnis führen würde.“
Irgendetwas in Zanfars Gesicht musste sich verändert haben, denn Chasin sah sich aufgefordert ihre Worte tiefer gehend zu erklären:
„Der Fortpflanzungsakt meiner Rasse gestaltet sich etwas anders als der der Menschenkinder. Das habe ich schon erkannt.“
Sie hob die freie Hand zu ihrem Gesicht und rieb sich den Nasenrücken, wie sie es immer tat, wenn sie etwas aus ihrem Gedächtnis rezitierte. Langsam gewann ihre Stimme auch wieder an Stärke. ...Warum hatte er sie noch mal unterbrochen und nicht da weiter gemacht, wo sie doch so sehr hin wollte?!
"'Bei uns ist das „Vorspiel“ sozusagen - nicht existent. Für die Artensicherung ist die „Zusammenkunft der Weisen“ zuständig. Sie sorgen dafür, dass im eigenen Volk jene Mitglieder sich fortpflanzen, welche die beste Nachkommenschaft versprechen. Man kann also sagen, dass sich unser Volk selbst stark züchtet. Wenn von ihnen die Auswahl getroffen wurde, treffen die Auserwählten aufeinander und widmen sich als erstes den theoretischen Abläufen der Fortpflanzung, falls dies vorher noch nicht geschehen ist. Ein Teil diese Studiums ist die mathematische Erstellung eines Kalenders des weiblichen Zyklus um die erfolgversprechendsten Tage zu berechnen. Unnötige Versuche sollten zum Schutz der Frau und zur Minimierung des Verletzungsrisikos vermieden werden. Um den Akt der Fortpflanzung so kurz wie möglich zu gestalten, erlernen beide Teilnehmer effektive Techniken zur maximalen Stimulation. Beide Teilnehmer bereiten sich eigenhändig optimal auf den Vorgang vor und kommen erst dann zueinander. Nach dem Austausch von Körperflüssigkeiten wird der Frau empfohlen mindestens einen Sonnenzyklus zu ruhen und nur die notwendigsten Bewegungen auszuführen. Etwaige Familienangehörige sind dazu angehalten hilfreich zur Seite zu stehen. Dem Mann wird ausreichend Flüssigkeit gereicht um den Verlust auszugleichen.“
Chasin blinzelte.
„Also wie gesagt, wäre der Fortpflanzungsakt in den nächsten neun Tagen zwischen uns von keinem Erfolg gekrönt.“
Chasin blinzelte noch einmal und setzte sich in seiner Umarmung etwas gerader hin, was ihr Gesicht ihm wider etwas näher brachte.
„Trotzem würde ich gerne mehr über das „Vorspiel“ lernen.“
Sie lächelte und schaute ihm wissbegierig in das schöne Dunkel seiner Augen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Freitag 1. April 2016, 21:14

Chasins gesamte Körpersprache zeigte ihm, dass sie ihn wollte, bereit und offen für ihn war.
„Zanfar ...“
Es war kein Stöhnen, aber ihre Stimme war zu einem tonlosen Flüstern zerschmolzen, das durch seine Haut in seinen Geist drang, wie Nebel durch die Halme einer Frühlingswiese. Das Blut rauschte ihm durch die Adern und ein recht dominant gewordener Teil seines Körpers brüllte ihn förmlich an, weniger zu Reden und mehr zu TUN.
„Du hast Recht. Der Honig hat etwas mit mir gemacht. Er hat meine Sinne geschärft, die Reize meiner Umgebung über mich fluten lassen. Es war … es ist sehr intensiv. Ich habe das Gefühl, mehr wahrzunehmen als ich für gewöhnlich tue, wacher zu sein. In der Besprechung war dieser Zustand nicht unbedingt hilfreich, wenn ich es nachträglich analysiere, zumal er sehr ungewohnt für mich war. Jetzt bin ich bekannt mit der Wirkung und könnte gegebenen Falls mein Verhalten anpassen.“
Auch wenn ihre Worte wieder ganz nach ihr klangen, war die Tonlage immer noch hungrig nach seiner Nähe und etwas in ihr sehnte sich nach seinen Lippen.
„Deinen Atem zu trinken ...“
Sie sog die Luft tief ein und ein leises Seufzen erfüllte seine Nähe.

Sein Blick fixierte ihre Lippen. Die Art wie sie Sprach klang wieder mehr nach ihr … war das nicht Beweis genug? Ich will dich küssen.
„... ist jedoch etwas ganz anderes. Es ist so wie ich sagte. Er ernährt mich und macht etwas mit mir, das ich zu erforschen suche. Unbekannte Dinge fesseln mich wie du weist und dies gehört dazu. Es gab bisher kaum Kontakt zwischen meinem Volk und anderen Rassen. Wir bleiben für gewöhnlich unter uns und beobachten aus der Ferne. Ich bin ein Pionier. Getrennt und erforsche was nach dem Kollektiv kommt. Ich möchte wissen, was es mit mir macht … auch um dann darauf vorbereitet zu sein, ich möchte von dir lernen, weil ich dir vertraue. Ich will erfahren, was es heist „von dir ausgezogen zu werden“ oder was du denkst, wenn du „meine Haut kostest“... auch wenn mir das etwas seltsam vor kommt und ein bisschen Angst macht.“
Sie blinzelte und stellte man sich diese Aussage bildlich vor, war eine gewisse Furcht vor Kannibalismus durchaus verständlich. Sie jedoch zuckte nur leicht mit den Schultern.

Angst, wieso Angst?! Ach sie denkt ich will sie Essen … dieses Missverständnis lässt sich leicht aufklären. Und mir ist gerade wirklich nach etwas ‚Pionier Arbeit‘
„Ich glaube nicht, dass du mir weh tun willst, also möchte ich meine Theorien und Annahmen bestätigt sehen. Eine Frage hätte ich jedoch ...“
Das war doch jetzt gerade ein deutliches: ‚ja ich will‘. Verbal und durch Körpersprache. Ich sollte ihr wirklich keine Zeit geben, jetzt weiter zu …
Sie zog sich noch etwas weiter in die Kissen des Mobiliars zurück um das kommende gut formulieren zu können.
Halt sie auf. Jetzt. Küss sie. Angriff ist die Beste Verteidigung!
„Dieses Küssen, das Ausziehen und das „Kosten“ … gehört das du den Techniken, die die Menschen als Vorspiel bezeichnen? Gehört das auch zu den Praktiken der Dunkelelfen? Und wenn ja, ...dann müsste ich annehmen, dass du dich mit mir paaren möchtest.“
Ließ man eine Tha'Roon reden, dann tat sie das auch... Warum hatte er sie noch mal reden lassen???!

Pa … bitte Was?!?
„Bei bestehenden Paarungsabsichten müsste ich dich jedoch in Kenntnis setzen, dass ich derzeit nicht empfangsbereit bin, also eine Befruchtung wenig Erfolgversprechend wäre und der Akt somit zu keinem Ergebnis führen würde.“
Dem Dunkelelfen entgleisten die Gesichtszüge. Oh bitte nicht …. Bei dem Gedanken, Kinder zu zeugen verflüchtigte sich das Feuer in seinen Lenden Schlagartig und Ulynes blutleeres Gesicht drohte sich vor sein Gesichstfeld zu schieben.
Chasin sah sich aufgefordert ihre Worte tiefer gehend zu erklären:
„Der Fortpflanzungsakt meiner Rasse gestaltet sich etwas anders als der der Menschenkinder. Das habe ich schon erkannt.“
Sie hob die freie Hand zu ihrem Gesicht und rieb sich den Nasenrücken, wie sie es immer tat, wenn sie etwas aus ihrem Gedächtnis rezitierte. Langsam gewann ihre Stimme auch wieder an Stärke. ...Warum hatte er sie noch mal unterbrochen und nicht da weiter gemacht, wo sie doch so sehr hin wollte?!

Der Mund des Nichtgenannten wurde trocken und er kniff die Augen kurz zusammen, um die dunkle Erinnerung an seinen letzten ‚Fortpflanzungsversuch‘ zu verbannen. Glücklicherweise unterstützte ihn die höhnische Stimme in seinem Geist redlich dabei.
Herzlichen Glückwunsch, größter Idiot auf Erden. DAS bekommst du für deine Rücksichtnahme! Du weist doch, die ‚weißen Ritter‘ haben die kalten Betten.
Hey, aber so schnell ist dir noch nie die Lust vergangen. Jetzt kannst du dich immer an ihre Rede erinnern, wenns mal nicht klappen soll… und sicher gibt sie dir noch mehr Stoff.

"'Bei uns ist das „Vorspiel“ sozusagen - nicht existent. Für die Artensicherung ist die „Zusammenkunft der Weisen“ zuständig. Sie sorgen dafür, dass im eigenen Volk jene Mitglieder sich fortpflanzen, welche die beste Nachkommenschaft versprechen. Man kann also sagen, dass sich unser Volk selbst stark züchtet. Wenn von ihnen die Auswahl getroffen wurde, treffen die Auserwählten aufeinander und widmen sich als erstes den theoretischen Abläufen der Fortpflanzung, falls dies vorher noch nicht geschehen ist. Ein Teil diese Studiums ist die mathematische Erstellung eines Kalenders des weiblichen Zyklus um die erfolgversprechendsten Tage zu berechnen. Unnötige Versuche sollten zum Schutz der Frau und zur Minimierung des Verletzungsrisikos vermieden werden. Um den Akt der Fortpflanzung so kurz wie möglich zu gestalten, erlernen beide Teilnehmer effektive Techniken zur maximalen Stimulation. Beide Teilnehmer bereiten sich eigenhändig optimal auf den Vorgang vor und kommen erst dann zueinander. Nach dem Austausch von Körperflüssigkeiten wird der Frau empfohlen mindestens einen Sonnenzyklus zu ruhen und nur die notwendigsten Bewegungen auszuführen. Etwaige Familienangehörige sind dazu angehalten hilfreich zur Seite zu stehen. Dem Mann wird ausreichend Flüssigkeit gereicht um den Verlust auszugleichen.“
Ja, es hatte mich durchaus interessiert ob ihr dazu in der Lage seid, und wie es von statten geht … aber jetzt? Ginge das nicht in … wir pflanzen und auf die üblich Art fort … oder etwas in der Art … einfach kurz … ich hätte sogar mit:‘ ich habe ein intaktes Geschlechtsorgan, lass uns den Akt vollziehen, es besteht auch keine Gefahr der Reproduktion.‘ Leben können.
Chasin blinzelte.
„Also wie gesagt, wäre der Fortpflanzungsakt in den nächsten neun Tagen zwischen uns von keinem Erfolg gekrönt.“

Ja danke, ich bin bitterlich enttäuscht. Ich wollte doch zu gern kleine Tha’Roon Dunkelelfen Babys in die Welt setzen, während ich dich und mich in Lebensgefahr bringe.
Chasin blinzelte noch einmal und setzte sich in seiner Umarmung etwas gerader hin, was ihr Gesicht ihm wider etwas näher brachte.
„Trotzem würde ich gerne mehr über das „Vorspiel“ lernen.“
Sie lächelte und schaute ihm wissbegierig in das schöne Dunkel seiner Augen.

Der Nichtgenannte hatte sich immer mehr während ihres Vortrags versteift. Er schien ehrlich darum bemüht, seine Mimik neutral zu halten, aber unter seiner Fassade stritten viel zu viele intensive Gefühle miteinander, um verborgen werden zu können.
Enttäuschung, Reue und Emörung machten sich breit, während ein Teil von ihm noch im Griff der alten Wunden hing. Ein Eimer Eiswasser hätte ihn nicht besser ‚abkühlen‘ können. Als Chasin ihre letzte Frage stellte, sah er tatsächlich kurz etwas leidend aus. Unbewusst richtete er sich noch ein Stück mehr auf und vergrößerte den Abstand zu ihr wieder. Er schloss die Augen und kniff sich in den Nasenrücken als hätte er Kopfschmerzen. Dann fixierte er sein Gegenüber wieder, etwas mehr Herr über seine Mimik.
Ich hätte mich ja so tot gelacht, wenn das hier nicht mir passiert wäre … aber jetzt gerade finde ich es überhaupt nicht witzig.
„Lass mich etwas klar stellen, Chasin.“
Er machte ein ernstes Gesicht und legte eine kurze Kunstpause ein.
„Erstens: Ich habe nicht vor, Kinder mit dir zu Zeugen. Auch wenn der Prozess diesen Zweck eigentlich erfüllen soll, macht er vor allem Freude. Das ist mein erklärtes Ziel … so wie auch das der meisten Menschen, Elfen und anderen Völker.
Zweitens: Du vermutest richtig, ich habe nicht vor, dir Weh zu tun. Es geht mir darum, dass wir Beide Freude haben. Wenn das einmal nicht der Fall sein sollte, du Angst bekommst oder wegen etwas verunsichert bist, sag es mir … am besten in einem kurzen Satz … oder nur einem Wort.
Drittens: Normalerweise ist es ein Grund zur Freude, zu hören, dass die Dame des Begehrens so gut informiert über ihre Empfänglichkeit ist, und unangenehme ‚folgen‘ ausgeschlossen werden können … aber verdammt, Chasin, halte mir nie wieder so einen Vortrag, wenn du heraus finden willst was Vorspiel ist!!!“
Er hatte unterstützend einen Finger für jeden Punkt gehoben. Ganz unbewusst bediente er sich dabei des sachlichen Tonfalls, den auch die Tha’Roon gewählt hatte. Als er allerdings zum letzten kam, wurde seine Stimme immer mehr durch seine Empörung gefärbt, so gründlich die Stimmung verloren zu haben.
Es war doch so schön … ich hätte gleich zwei neue großartige Dinge herausfinden können. Wie es mit einer Tha’Roon ist … und einer Frau, die ich lie … die mir etwas bedeutet. Aber was mache ich daraus?! Ich spiele den großmütigen rücksichtsvollen Gentleman und versaue alles. Wo ist mein Schwert? Ich glaube ich will mich gerade hinein stürzen … lachend.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Samstag 2. April 2016, 23:00

Ja, es hatte mich durchaus interessiert ob ihr dazu in der Lage seid, und wie es von statten geht … aber jetzt? Ginge das nicht in … wir pflanzen und auf die üblich Art fort … oder etwas in der Art … einfach kurz … ich hätte sogar mit:‘ ich habe ein intaktes Geschlechtsorgan, lass uns den Akt vollziehen, es besteht auch keine Gefahr der Reproduktion.‘ Leben können.
Chasin blinzelte. Etwas in Zanfars Aura hatte sich verändert und das schöne Elfenbeinfarbene Leuchten war fast verschwunden. Sie beeilte sich ihre Ausführungen zu beenden.
„Also wie gesagt, wäre der Fortpflanzungsakt in den nächsten neun Tagen zwischen uns von keinem Erfolg gekrönt.“
Ja danke, ich bin bitterlich enttäuscht. Ich wollte doch zu gern kleine Tha’Roon Dunkelelfen Babys in die Welt setzen, während ich dich und mich in Lebensgefahr bringe.
Chasin blinzelte noch einmal und setzte sich in seiner Umarmung etwas gerader hin, was ihr Gesicht ihm wider etwas näher brachte.
...bitterlich enttäuscht? Er will Kinder von mir? … Moment, das war Sarkasmus, oder? Sarkasmus ist eine Art Scherz, ohne Pointe zum Lachen.
„Trotzem würde ich gerne mehr über das „Vorspiel“ lernen.“
Sie lächelte und schaute ihm wissbegierig in das schöne Dunkel seiner Augen. Der Nichtgenannte hatte sich immer mehr während ihres Vortrags versteift. Er schien ehrlich darum bemüht, seine Mimik neutral zu halten, aber unter seiner Fassade stritten viel zu viele intensive Gefühle miteinander, um verborgen werden zu können. Sein Aurenspiel kam einem ständig wechselnden Regenbogen gleich, sodass all die Farben sich langsam zu einem seichten Grau vermengten. Chasin hatte so etwas noch nicht all zu oft gesehen, aber wenn dann sprach es von einer gewissen Verwirrung des Geistes. Enttäuschung, Reue und Empörung machten sich breit, während ein Teil von ihm noch in alten Wunden hing. Sogar Leid schwamm träge durch sein Leuchten. Ein Eimer Eiswasser hätte ihn nicht besser ‚abkühlen‘ können und das Weiß war fast verblasst. Als Chasin ihre letzte Frage stellte, sah er tatsächlich kurz etwas leidend aus. Unbewusst richtete er sich noch ein Stück mehr auf und vergrößerte den Abstand zu ihr wieder. Er schloss die Augen und kniff sich in den Nasenrücken als hätte er Kopfschmerzen. Dann fixierte er sein Gegenüber wieder, etwas mehr Herr über seine Mimik.
Ich hätte mich ja so tot gelacht, wenn das hier nicht mir passiert wäre … aber jetzt gerade finde ich es überhaupt nicht witzig.
„Lass mich etwas klar stellen, Chasin.“
Er machte ein ernstes Gesicht und legte eine kurze Kunstpause ein.
Habe ich ihn irgendwie beleidigt? Ihn irgendwie enttäuscht? Irgendetwas habe ich falsch gemacht... ungewöhnlich... aber ich glaube, ich sollte jetzt nicht mit ihm darüber diskutieren.
Tatsächlich schmerzte sie der Gedanke ihn enttäuscht zu haben, was sie sich selbst in diesem Augenblick nur leidlich eingestehen mochte. Die Sorge ihn irgendwie verärgert zu habe, trübte jedoch tatsächlich ihre angeborene Neugierde und ihre Finger suchten zögerlich nach seiner Hand, doch er hatte schon eine zu große Distanz zu ihr aufgebaut, dass sie es für angemessen gehalten hätte, sich daran fest zu halten. Also zuckten sie nur kurz in seine Richtung, aber legten sich dann brav gefaltet wieder in ihren Schoß um ihm aufmerksam zu lauschen. Das was er sagen wollte, schien schließlich für ihn sehr wichtig zu sein und sie wollte jedes Wort genausten abspeichern und analysieren. Es war ihm wichtig und somit war es ihr ebenso wichtig.
„Erstens: Ich habe nicht vor, Kinder mit dir zu zeugen. Auch wenn der Prozess diesen Zweck eigentlich erfüllen soll, macht er vor allem Freude. Das ist mein erklärtes Ziel … so wie auch das der meisten Menschen, Elfen und anderen Völker.
Zweitens: Du vermutest richtig, ich habe nicht vor, dir weh zu tun. Es geht mir darum, dass wir beide Freude haben. Wenn das einmal nicht der Fall sein sollte, du Angst bekommst oder wegen etwas verunsichert bist, sag es mir … am besten in einem kurzen Satz … oder nur einem Wort...“

Das könnte schwer werden...
„Drittens: Normalerweise ist es ein Grund zur Freude, zu hören, dass die Dame des Begehrens so gut informiert über ihre Empfänglichkeit ist, und unangenehme ‚Folgen‘ …"
...also Kinder
"...ausgeschlossen werden können … aber verdammt, Chasin, halte mir nie wieder so einen Vortrag, wenn du heraus finden willst was Vorspiel ist!!!“
Er hatte unterstützend einen Finger für jeden Punkt gehoben. Ganz unbewusst bediente er sich dabei des sachlichen Tonfalls, den auch die Tha'Roon gewählt hatte. So verstand sie es am besten. Als er allerdings zum letzten kam, wurde seine Stimme immer mehr durch seine Empörung gefärbt, so gründlich die Stimmung verloren zu haben. Seine Hand schwebte noch immer mit erhobenen Finger vor ihrem Gesicht, als sie ihn seinen Augen las.
Es war doch so schön … ich hätte gleich zwei neue großartige Dinge herausfinden können. Wie es mit einer Tha’Roon ist … und einer Frau, die ich lie … die mir etwas bedeutet. Aber was mache ich daraus?! Ich spiele den großmütigen rücksichtsvollen Gentleman und versaue alles. Wo ist mein Schwert? Ich glaube ich will mich gerade hinein stürzen … lachend.
„Bitte nicht das Schwert...“
Es war fast ein Reflex gewesen, dass sie auf seine Gedanken geantwortet hatte. Zu lange hatte sie sich so sehr darauf konzentriert seiner inneren Stimme zu lauschen, als dass sie sie jetzt nicht so einfach ausblenden konnte. Dann erkannte sie, dass der letzte Teil wohl eher metaphorisch gemeint gewesen war, er keine Selbstmordgedanken hegte und sah für einen Sekundenbruchteil beschämt auf ihre Hände.
Natürlich will er sich nicht umbringen! Wie unüberlegt von mir ...
Nervös zupften die schlanken Spitzen ihrer linken Hand an dem rechten, langen Nagel ihres Zeigefingers. Plötzlich wirkte sie irgendwie kleiner als er. Im Sitzen hatten ihn ohnehin die Proportionen der Tha'Roon noch nie sonderlich überragt. Sie war, wenn man es so nennen wollte ein „Sitzzwerg“. Eben das Gegenteil von einem Sitzriesen, der wenn er sich erhob, nicht sonderlich größer wurde und nur in dieser Position eben Größe bewies. Chasin war im Sitzen nicht größer als jede andere normal große Frau. Die Körpergröße lag vor allem in ihren unglaublich langen Beinen, die ihr schon den ein oder anderen mehr oder weniger schäbigen Spitznamen eingehandelt hatten. „Spinnenbeine“ waren dabei noch höflich. Doch jetzt wirkte sie in sich zusammen gesunken. Er war ihr Lehrer, das wurde ihr gerade klar. In keinem noch so abwegigen Fall hatte es jemals so etwas gegeben. Noch nie hatte ein wie auch immer geartetes Wesen einem Tha'Roon etwas beibringen können. Die Gemeinschaft des Geistes im Kollektiv beinhaltete die Überlegenheit des Geistes. Doch Chasin war nun allein … Sie musste lernen von anderen zu lernen, wollte sie ihren Horizont erweitern.
„Ich möchte mich in aller Form bei dir entschuldigen. Vergib mir bitte, ich habe dich enttäuscht. Ich möchte nur eines zu diesem Thema noch sagen … und eines erfragen...“
Sie nestelte noch immer an ihren Fingern und hielt den Blick gesenkt, so dass sie ihm Freiraum für seine Gedanken lassen konnte. Die folgenden sachlichen Worte konnten jedoch nicht über den tiefer gehenden Drang, ja sogar die Gier nach Wissen... oder etwas anderem hinweg täuschen.
„Zu „Erstens“: Jede Art des Lernens erfüllt mich stets mit Freude, deswegen denke ich, dass es mir durchaus gefallen könnte... Zu „Zweitens“ und „Drittens“: Ich werde mich bemühen eine gelehrige Schülerin zu sein, werde meine Ausführungen bezüglich der Fortpflanzungsprozedere meiner Art auf ein Minimum beschränken, nur kund tun wenn du Details erfragen solltest, mehr zuhören und weniger reden. Bezüglicher meiner Unsicherheit oder Ängste in diesem speziellen Fachgebiet, welches Wort, oder welche Wörter hältst du für angebracht? „Hellblau“ bei Unsicherheit und „Blau“ bei Angst?“
Natürlich hatte Chasin die Farben der Aura zugeordnet, die sie bei den entsprechenden Emotionen wahrnahm.
Ich denke auch, dass diese Übung in unserer derzeitigen Situation und zukünftigen Aufgabe durchaus einen übenden Effekt haben könnte. Wenn er meinen Herrn und ich die Leibsklavin darstellen soll, so wäre ein gewisses Maß an Unterwürfigkeit gewiss angebracht. Devotes Verhalten konnte ich bisher nur in wenigen Fällen mancher meist weiblichen Menschenkinder beobachten und sollte es wohl üben. Man könnte sogar sagen, dass die Rollen sich nun umkehren, was durchaus interessant werden könnte. Erst war ich die leitende Person, nun ist er in der Situation die Führung zu übernehmen und somit auch die Verantwortung zu tragen.
Ihre letzten Gedanken behielt sie aber hinter ihren gesenkten Lidern verborgen. Sie lauschte auf seine Stimme und betrachtete die Farben seiner Aura. Sie senkte ihr Haupt, ließ damit auch ihren Vorhang aus dichtem roten Haar wieder über ihr linkes Augenlid gleiten, damit er sich wohler fühlen konnte. Zur Analysezwecken hatte sie es seit dem Aufwallen seiner weißen Aura einen winzigen Spalt geöffnet gehalten und er hatte es entweder nicht bemerkt oder es war ihm egal gewesen. Das sphärische Funkeln hinter dem Feuerkranz aus Wimpern erlosch im Schatten ihres Lides. Es lag nun an Zanfar seiner Schülerin den Weg zu weisen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Sonntag 10. April 2016, 14:52

„Bitte nicht das Schwert...“
Bemerkte Chasin, nachdem der Nichtgenannte seine Ausführungen beendet hatte und er zuckte leicht. Er hatte vergessen, dass sie all seine Gedanken las. Innerlicht schalt er sich dafür. Er war nicht gerade freundlich gewesen … hatte er sie womöglich verletzt?! Sie senkte beschämt die Augen und starrte auf ihre Hände.
Nervös zupften die schlanken Spitzen ihrer linken Hand an dem rechten, langen Nagel ihres Zeigefingers. Plötzlich wirkte sie irgendwie kleiner als er. Im Sitzen hatten ihn ohnehin die Proportionen der Tha'Roon noch nie sonderlich überragt. Sie war, wenn man es so nennen wollte ein „Sitzzwerg“.
„Ich möchte mich in aller Form bei dir entschuldigen. Vergib mir bitte, ich habe dich enttäuscht. Ich möchte nur eines zu diesem Thema noch sagen … und eines erfragen...“
Sie nestelte noch immer an ihren Fingern und hielt den Blick gesenkt, so dass sie ihm Freiraum für seine Gedanken lassen konnte.

Sie wirkt so klein und zerbrechlich. Ich hätte das nicht so nah an mich heran lassen dürfen … es nicht so persönlich werden lassen. Ich werde mich mehr unter Kontrolle bringen müssen, damit ich uns Beide nicht verletze.
Die folgenden sachlichen Worte konnten jedoch nicht über den tiefer gehenden Drang, ja sogar die Gier nach Wissen... oder etwas anderem hinweg täuschen.
„Zu „Erstens“: Jede Art des Lernens erfüllt mich stets mit Freude, deswegen denke ich, dass es mir durchaus gefallen könnte... Zu „Zweitens“ und „Drittens“: Ich werde mich bemühen eine gelehrige Schülerin zu sein, werde meine Ausführungen bezüglich der Fortpflanzungsprozedere meiner Art auf ein Minimum beschränken, nur kund tun wenn du Details erfragen solltest, mehr zuhören und weniger reden. Bezüglicher meiner Unsicherheit oder Ängste in diesem speziellen Fachgebiet, welches Wort, oder welche Wörter hältst du für angebracht? „Hellblau“ bei Unsicherheit und „Blau“ bei Angst?“

Sie so … zurückhaltend und ‚klein‘ zu sehen, war eine Überraschung. Eine, die ihm eigentlich hätte gefallen sollen. Schon immer hatte es Zanfar Vergnügen bereitet, mit solchen Frauen Umgang zu haben. Nachgiebigen fügsamen Wesen, die ihn voller Staunen und Bewunderung ansahen und ihm jeden Wunsch von den Lippen ab lasen. Nun, Chasin wäre sicher treffsicherer gewesen, als jede Frau vor oder nach ihr. Aber Zanfar war tot und der Nichtgenannten schätze die starke wissende Frau, die sie war und es versetzte ihm einen Stich, sie so zu sehen.
Aber mit einer Sache hatte sie Recht. In diesen Belangen hatte er den Wissensvorsprung.
Dass ihr Auge leicht geöffnet gewesen war, hatte er erst realisiert, als sie es wieder schloss und hinter dem Vorhang ihres Haars verbarg.
„Es tut MIR Leid, Chasin. Ich hätte das ganze Sachlicher angehen sollen, ich hatte es zu persönlich genommen. Von daher ist es vermutlich gut, dass du mir den Wind aus den Segeln genommen hast. Bestimmt werde ich noch einmal Fragen bezüglich bestimmter Themen haben, wobei ich jetzt schon durchaus gut informiert wurde.“
Er schürzte etwas Nachdenklich die Lippen und fuhr fort.
„Ein solches Wort ist eine gute Idee … aber sag, wie kommst du auf die Idee, blau und hellblau zu nutzen?“
Ihm kam eine Idee und er strich den Schleier aus rotem Haar aus ihrem Gesicht.
„Du hast meine Emotionen gelesen, gerade eben, nicht wahr? Wie … wie siehst du es? Und was hast du gesehen?“
Neugierde flammte in ihm auf … und eine Erkenntnis. Vielleicht war es doch nicht so schlecht, dass er die Kontrolle verloren hatte. Denn dann hatte sie gesehen, was er fühlt und konnte somit vielleicht langsam eine Brück zu dem schaffen, was in ihrem Inneren vorging. Und etwas in ihm wollte unbedingt wissen, wie sie es tat … wie es war. Gedanken und Emotionen lesen zu können … es war so unmöglich und reizvoll.
Und Verboten. Ein Bruch des Vertrauens und der Privatsphäre. Eine Waffe.
Macht.
Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und betrachtete Chasin nachdenklich. Er schien völlig vergessen zu haben, dass er die Maske abgelegt hatte.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Montag 11. April 2016, 11:35

„Es tut MIR Leid, Chasin. Ich hätte das ganze sachlicher angehen sollen, ich hatte es zu persönlich genommen. Von daher ist es vermutlich gut, dass du mir den Wind aus den Segeln genommen hast. Bestimmt werde ich noch einmal Fragen bezüglich bestimmter Themen haben, wobei ich jetzt schon durchaus gut informiert wurde.“
Er schürzte etwas Nachdenklich die Lippen und fuhr fort.
„Ein solches Wort ist eine gute Idee … aber sag, wie kommst du auf die Idee, blau und hellblau zu nutzen?“
Ihm kam eine Idee und er strich den Schleier aus rotem Haar aus ihrem Gesicht. Ihre Wange folgte unbewusst der leichten Berührung.
„Du hast meine Emotionen gelesen, gerade eben, nicht wahr? Wie … wie siehst du es? Und was hast du gesehen?“
Neugierde flammte in ihm auf … und eine Erkenntnis. Vielleicht war es doch nicht so schlecht, dass er die Kontrolle verloren hatte. Denn dann hatte sie gesehen, was er fühlt und konnte somit vielleicht langsam eine Brücke zu dem schaffen, was in ihrem Inneren vorging. Und etwas in ihm wollte unbedingt wissen, wie sie es tat … wie es war. Gedanken und Emotionen lesen zu können … es war so unmöglich und reizvoll.
Und verboten. Ein Bruch des Vertrauens und der Privatsphäre. Eine Waffe.
Macht.
Er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen und betrachtete Chasin nachdenklich. Er schien völlig vergessen zu haben, dass er die Maske abgelegt hatte.
Auf seine Frage hin hatte die Tha'Roon das Gesicht wieder gehoben. Sachlich wie immer gab sie ihm Antwort:
„Mein Volk nimmt Emotionen als farbliche Auren war. Rot – Wut, Gelb – Freude, Blau – Angst. Das sind die Primärfarben, die jeder normale Tha'Roon sehen kann.
Sekundär, also weitere Farben, habe ich durch die Spektralanalyse meiner „Adaption“ gelernt zu lesen. Ich studiere sie. Ein paar sehr interessante Farbkombinationen habe ich schon gespeichert.“
Sie tippte mit einem Finger auf ihr geschlossenes Augenlid, als sie die „Adaption“ erwähnte. Dann fasste sie schematisch zusammen:
„Orange - Zuneigung/Vertrauen
Lila - Ablehnung/Aversion
Grün - Interesse/Neugierde
Purpur - Scham/Schuldgefühl
Braun - Trauer
Schwarz - Schmerz
Weiß - Liebe
Grün – Neugierde
Lila = Aversion/Ablehnung
Grau = Irritation, unbestimmte oder neutrale Gefühlslage, Gleichgültigkeit
Petrol = Sorge/Kummer und derzeit untersuche ich
Elfenbein – Paarungsbereitschaft/positives sexuelles Verlangen, eine Mischung aus Weiß+Orange; evt. grüne Schlieren für "Neugier". Letzteres habe ich in seiner Reinform noch nicht für die weiterführende Verarbeitung abspeichern können."
Chasin hätte ihre Ausführungen sicher noch deutlich weiter führen können, doch sie hielt sich gerade eher höflich zurück, denn noch vor Kurzem hatte sie schließlich Zanfar gebeten, keine Vorträge zu halten. Das Wort "Vorspiel" geisterte ihr immernoch durch den Kopf und Zanfars körperliche Nähe, sowie sein maskenloses Gesicht trug auch nicht sonderlich dazu bei, dass sie es so schnell vergessen würde. Sie schluckte einmal und fuhr noch kurz zusammenfassend fort:
"Viele dieser Emotionen, bis auf Elfenbein, vermag ich zu kontrollieren und die meisten sind auch durchaus nachvollziehbar. Andere weniger. Ein Beispiel wäre die Mutter die ihren Säugling betrachtet und für mich in eine weiße Aura gehüllt ist. Durch meine Studien, durch das Speichern und extrahieren vermag ich sie nachzubilden und nach Bedarf im Prozess des Sendens zu verstärken."
Irgendwie war es doch wieder ein kleiner Vortrag geworden, aber das war nun mal Chasins Wesen und gehörte zu ihr wie ihre zarte fliederfarbene Haut aus der sie genausowenig heraus konnte. Es würde wohl immer wieder passieren, dass die Tha'Roon in den unpassendsten Momenten sprach und irendwelche Fakten rezitierte. Sie hatte versprochen sich zu bemühen, diesen Teil von sich zurück zu nehmen, aber irgendwie passte es doch auch zu ihr. Sie war eben von Natur aus kein kleines, devotes Wesen und wenn sie es versuchte zu sein, dann war sie eben nicht seine Chasin, das hatte auch Zanfar gespürt. Er wollte sie eigentlich garnich kleiner, er wollte seine Freundin. Vielleicht würde sie noch Brechungswinkel des Lichts berechnen, wenn er ihr das Mieder auszog? Vielleicht würde sie noch Wissen ihres Volkes zum Vergleich heran ziehen, wenn sie nakt beieinander liegen würden? Sie war Chasin, sie war Tha'Roon. Vielleicht musste man sich daran einfach gewöhnen. Das sie neugierig auf seine "Lehrstunde" war, das ihr Körper durchaus ähnliche Reaktionen zeigte, wie die eines jeden anderen Wesens, das war eben die kleine Süßigkeit, die es gratis dazu gab. Nur hatte ihr Volk halt verlernt ihre eigenen Emotionen zu vertrauen und setzten halt mehr auf ihren Verstand und Kontrolle. Wäre es nicht reizvoll ihr diese zu nehmen? Einen kleinen Teil ihrer perfekten Kontrolle? Welche Farbe würde wohl sein Höhepunkt für sie haben? Auren, Farben, Emotionen, ihr Kristall, ihr seltsamer Hunger nach seinem Atem, alles machte diese Frau so fremdartig. Fremdartigkeit konnte auch Angst hervorrufen und Chasin hatte viel mit diesen ihr entgegen gebrachten Ängsten zu tun. "Nebelgeister" nannte man sie und sie war getrennt von ihrem Kollektiv, allein und gezwungen ein Individuum zu werden. Um so wichtiger war es, dass sie lernte "menschlicher" zu werden! Und dabei musste Zanfar ihr helfen, nicht nur zu ihrer beider Vergnügen, sondern eigentlich auch zu ihrer beider Sicherheit. Die bevorstehenden Abenteuer würden um einiges leichter werden, wenn Chasin nicht in unpassenden Momenten, Abhandlungen über diverse Dinge verfasste, sondern in ihrer Rolle blieb. Schauspielunterricht, das war es was sie neben mehr Erfahrung dringend brauchte.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Dienstag 12. April 2016, 21:50

„Mein Volk nimmt Emotionen als farbliche Auren war. Rot – Wut, Gelb – Freude, Blau – Angst. Das sind die Primärfarben, die jeder normale Tha'Roon sehen kann.
Sekundär, also weitere Farben, habe ich durch die Spektralanalyse meiner „Adaption“ gelernt zu lesen. Ich studiere sie. Ein paar sehr interessante Farbkombinationen habe ich schon gespeichert.“
Sie tippte mit einem Finger auf ihr geschlossenes Augenlid, als sie die „Adaption“ erwähnte. Dann fasste sie schematisch zusammen:
„Orange - Zuneigung/Vertrauen
Lila - Ablehnung/Aversion
Grün - Interesse/Neugierde
Purpur - Scham/Schuldgefühl
Braun - Trauer
Schwarz - Schmerz
Weiß - Liebe
Grün – Neugierde
Lila = Aversion/Ablehnung
Grau = Irritation, unbestimmte oder neutrale Gefühlslage, Gleichgültigkeit
Petrol = Sorge/Kummer und derzeit untersuche ich
Elfenbein – Paarungsbereitschaft/positives sexuelles Verlangen, eine Mischung aus Weiß+Orange; evtl. grüne Schlieren für "Neugier". Letzteres habe ich in seiner Reinform noch nicht für die weiterführende Verarbeitung abspeichern können."
Sie schluckte einmal und fuhr noch kurz zusammenfassend fort:
"Viele dieser Emotionen, bis auf Elfenbein, vermag ich zu kontrollieren und die meisten sind auch durchaus nachvollziehbar. Andere weniger. Ein Beispiel wäre die Mutter die ihren Säugling betrachtet und für mich in eine weiße Aura gehüllt ist. Durch meine Studien, durch das Speichern und extrahieren vermag ich sie nachzubilden und nach Bedarf im Prozess des Sendens zu verstärken."

Ein Lächeln schlich sich auf die Züge des Nichtgennanten. Seine Freundin hatte sich schnell erholt und war wieder ganz sie selbst. Stets bereit, ihr Wissen und ihre Erkenntnisse weiter zu geben. Eine ihrer wundervollsten Eigenschaften war, dass sie stets Authentisch und Aufrichtig war. Natürlich hielt sie sich in manchen Situationen zurück und verstand sich darauf, Informationen Zielgerichtet ein zu streuen, aber die meiste Zeit war sie einfach nur Schonungslos sie selbst. Man hätte glauben können, dass ein Geschöpf, das gelernt hatte, seine Emotionen zu unterdrücken, farblos und langweilig sein würde. Das war sie allerdings ganz und gar nicht! Zugegeben benötigte man einen Gewissen Intellekt, um ihre Interessanten Seiten zu schätzen, aber sie war tatsächlich eine Schillernde und Spannende Persönlichkeit.
Hinter ihr verbargen sich unbändige Neugierde und eine gewisse Grund Naivität. Sie glaubte fest an das Gute in allem Lebenden und schaffte es, auch den unbedeutendsten Momenten etwas ab zu gewinnen. Und das alles kombinierte sie mit einem Messerscharfen Verstand, der sicher bei jeder anderen Person in Zynismus gewandelt hätte. In ihr weckte er nur Wissensdurst. Aber das war es nicht allein, was sie für ihn so interessant, so begehrenswert machte. Es waren die kleinen Risse, die sich in ihrem gefühllosen Panzer bildeten. Er hatte Teil daran gehabt, diese ‚Verletzungen‘ zu vergrößern, aber es hatte sie auch schon vor ihm gegeben. Und jedes Mal, wenn ein weiterer Riss das Licht ihrer Person stärker sichtbar machte, wollte er sie mehr.
„Interessant. Ich muss gestehen, ich beneide dich ein wenig um diese Fähigkeit. Es muss faszinierend sein, so deutlich und schnell in einer Person lesen zu können. Nicht Tha’Roon müssen es lernen, die Körpersprache ihres Gegenübers richtig zu deuten und selbst die Besten unter ihnen können sich irren. Davon ab, das nicht jeder über genügend Empathie verfügt um diese Kunst zu meistern.
Davon ab … Gefühle hervor zu Rufen … ich glaube, es ist wert, diese Fähigkeit zu schärfen und zu überprüfen. Ich befürchte jedoch, du brauchst dafür ein Versuchskaninchen und das Einzige in Reichweite bin ich.“
Er rutschte etwas auf der Chaiselongue um eine bequemere Position zu finden. Dabei setzte er auch ganz selbstverständlich die leichtere Chasin zurecht, noch immer sanft aber äußerst entschieden. Sie befand sich nun wesentlich aufgerichteter und einiges näher bei ihm. Ihr Rücken gestützt durch seine Arme, die er um ihren unteren Rücken gelegt hatte.
Sein Gesichtsausdruck wurde Nachdenklicher. Er studierte die feinen Züge der Tha’Roon. Ihre schmale Nase, die schön geschwungenen Lippen. Der Pflaumenton ihrer noch immer leicht geröteten Lippen und das sanfte heben ihrer Nasen Flügel, wenn sie Luft holte. Ihr Mund war leicht geöffnet. Vielleicht, weil sie ‚seinen Atem schmecken‘ wollte.
Wenn du gleich noch einen zusammenhängenden Satz formulieren kannst, spiele ich brav dein Zeichen Modell.
Die Mundwinkel des Nichtgenannten zuckten leicht, dann näherte er sein Gesicht dem Chasins. Seine Lippen strichen sanft über ihre. Hauchten zarte Küsse auf ihren Mund. Dann wurde die Berührung intensiver, seine Zunge erforschte ihre Lippen und dann ihren Mund, wurde Leidenschaftlicher während er sie weiter an seine Brust zog. Seine Hand grub sich in ihr Haar und hielt sie, während die andere sich etwas tiefer verirrte und über die Wölbung ihres Hinterns Strich. Der Kuss schien ewig zu dauern, jeder Zungenschlag bewies, dass der Dunkelelf, obwohl etwas eingerostet, ein erfahrener und guter Küsser war.
Und dann löste er sich wieder von ihr, seine Nasenspitze kurz vor ihrer und er sah ihr Neugierig und Herausfordernd in die Augen. Noch immer fuhr seine Hand über ihren unteren Rücken und ihren Po Ansatz während die Andere fest, aber nicht unangenehm, in ihrem Nacken lag.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Freitag 15. April 2016, 21:40

„Interessant. Ich muss gestehen, ich beneide dich ein wenig um diese Fähigkeit. Es muss faszinierend sein, so deutlich und schnell in einer Person lesen zu können. Nicht Tha’Roon müssen es lernen, die Körpersprache ihres Gegenübers richtig zu deuten und selbst die Besten unter ihnen können sich irren. Davon ab, das nicht jeder über genügend Empathie verfügt um diese Kunst zu meistern.
Davon ab … Gefühle hervor zu Rufen … ich glaube, es ist wert, diese Fähigkeit zu schärfen und zu überprüfen. Ich befürchte jedoch, du brauchst dafür ein Versuchskaninchen und das Einzige in Reichweite bin ich.“

Aber...
Er rutschte etwas auf der Chaiselounge um eine bequemere Position zu finden. Dabei setzte er auch ganz selbstverständlich die leichtere Chasin zurecht, noch immer sanft aber äußerst entschieden. Wie beim tanzen ließ sie sich auch hier von ihm führen. Sie befand sich nun wesentlich aufgerichteter und einiges näher bei ihm. Er hielt ihren Rücken gestützt durch seine Arme, die er um ihren Taille und die Rückenlehne geschoben hatte.
Sein Gesichtsausdruck wurde nachdenklicher. Er studierte die feinen Züge der Tha'Roon und in der Nähe seines Atem wurde sie zusehends unruhiger. Ihre schmale Nase, die schön geschwungenen Lippen bebten. Der Pflaumenton ihrer noch immer leicht geröteten Lippen intensivierte sich und das sanfte Heben ihrer Nasenflügel verriet sie, wenn sie Luft holte. Ihr Mund war leicht geöffnet. Ganz sicher, weil sie ‚seinen Atem schmecken‘ wollte.
Wenn du gleich noch einen zusammenhängenden Satz formulieren kannst, spiele ich brav dein Zeichen Modell.
Chasin blinzelte zweimal sehr schnell auf diese empfangenen Gedanken.

Die Mundwinkel des Nichtgenannten zuckten leicht, dann näherte er sein Gesicht dem Chasins.
Aber... ...gut, das sollte kein Problem darst...
Seine Lippen strichen sanft über ihre...
...huch...
… hauchten zarte Küsse auf ihren Mund, die eine Welle unbekannter Emotionen mit sich trugen. Da war es wieder dieses Leuchten um ihn herum, das irgendwie ansteckend wirkte. Es war wie köstlicher Nebel, wie wattige Wölkchen, die so viel süßer als Honig schmeckten, nur auf einer ganz anderen Ebene der Wahrnehmungsverarbeitung. Die Berührung wurde intensiver, die Aura um ihre Körper begann sich zu vermischen, wurde klarer, begann sie einzuhüllen. Sie streichelte ihre Haut, die plötzlich so empfindlich war. Seine Zunge erforschte ihre Lippen. Wunderbare kleine Funken glitzerten in seiner Aura und wanderten leicht wie Federflügel über ihre Lippen und rann in kleinen Schauern über ihre Haut. Erst war es nur ein Kitzeln, dann war es ...mehr. Chasin versuchte sich zu konzentrieren, seine Bewegungen zu imitieren, dann drang er in ihren Mund vor, wurde leidenschaftlicher, während er sie weiter an seine Brust zog. Ein leichtes Ziehen antwortete auf die Reibung und verhärtete zwei gewisse kleine Regionen ihres Körpers, sehr verräterisch, wenn er sie sehen könnte.
Was passiert … mit...mir...? … er küsst mich … so ist es also ...es ist...
Seine Hand grub sich in ihr Haar und hielt sie, während die andere sich etwas tiefer verirrte und über die Wölbung ihres Hinterns Strich. Seltsame Empfindungen fluteten ihren Körper. Sie streckte den Rücken durch, wölbte sich der Bewegung folgend ihm entgegen, presste sich noch stärker gegen ihn, folgte seiner Führung. Da ihre Hände nicht wussten was sie tun sollten, schlang sie sie um seine Schultern. Ihre Finger fanden sein seidiges Haar und wühlten darin, zogen ihn unbeholfen näher.
...mehr … enger … näher … MEHR! …
Der Kuss schien ewig zu dauern, jeder Zungenschlag bewies, dass der Dunkelelf, obwohl etwas eingerostet, ein erfahrener und guter Küsser war und mit Chasin als Partnerin war so etwas wie Atemholen überflüssig. Jeder Atemzug an ihrem Mund, jeder Atemzug an seinem war wie Ertrinken in Lust. Das dieses Gefühl für die Tha'Roon um ein vielfaches intensiver war, konnte er durch ihr Zittern vielleicht erahnen. Ihr Körper wusste nicht wohin mit seinen Empfindungen. Ihre Beine beugten und streckten sich unruhig, pressten sich aneinander. Ihr Körper rieb sich an seinem. Die kleinen unkontrollierten Laute, die sie ihm schenkte, belohnten all seine Mühen. Sie atmete schnell, hungrig, übereifrig... seine eifrige, fleißige, begierige Schülerin.

Und dann löste er sich wieder von ihr, seine Nasenspitze kurz vor ihrer und er sah ihr neugierig und herausfordernd in das rot lodernden Auge, während ihr Mund ihm folgen wollte und leicht nach seinen Lippen schnappte. Auch das linke Auge war geöffnet und saugte jede Fassette seiner Aura in sich auf, auch wenn die Lider schwer über ihnen hingen. Die winzigen Spieglungen waren durchzogen mit der Farbe seiner Aura. Noch immer fuhr seine Hand über ihren unteren Rücken und den Ansatz ihres Hinterns und sandte kleine Stromstöße durch ihren Leib, während die andere fest, aber nicht unangenehm, in ihrem Nacken lag. Chasin wölbte ihren langen schlanken Hals, hob ihr Kinn ein wenig und ließ ihn dabei nicht aus den Augen. Etwas sehr hungriges lag in ihrem Blick, das manchen Mann die Kontrolle verlieren lassen könnte. Es war etwas animalisches in dieser Bewegung, wie sie ihm dabei ihren Körper darbot, ohne zu wissen was sie tat. Er hatte einen vollständigen Satz verlangt … das würde sie schaffen! Die Nägel ihre linken Hand kratzten leicht über seine Kopfhaut im Nacken, griffen in die starke Muskulatur seines Halses um Halt bei ihm zu finden, während die andere Hand ungeschickt das Tuch seiner Gewandung ergriff und ihn wieder näher an sich ziehen wollte. Es lag keine Kraft in diesem Griff, außer die ihres Willens. Gleichzeitig zog sie ein Bein an, das sich in seinen Rücken drückte und ihr Kleid unwillkürlich etwas hoch rutschen ließ. Ihre Lippen öffneten sich.
„Ich... ...will... ...mehr!!!“
War das ihre Stimme? Sie klang rau, lockend, leicht heiser, dunkel und süß wie Sahnecaramel.
Das war ein Satz, wenn auch atemlos. Jetzt musste er ihr also Modell stehen. Es gab bestimmt schlimmeres.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Montag 25. April 2016, 23:59

„Ich … …will… …mehr!!!“
Als die beherrschte sachliche Tha’Roon begonnen hatte, sich jeder seiner Bewegungen entgegen zu lehnen, auf jede Berührung, jeden Zungenschlag mit mehr ungezügelter Lust zu antworten, da hatte er sich erlaubt ein Stück weiter im Rausch der Leidenschaft zu versinken. Als er bemerkt hatte, dass ein Kuss mit ihr nicht Atemlos endete, sondern unendlich lang währen konnte, fiel es ihm immer schwerer an sich zu halten. Nur ihre wild gewordenen Gliedmaßen störten ihn. Aber dafür gibt es ja eine einfache Lösung … ob sie es mag, gefesselt zu werden? Ein grinsen verzerrte seinen Mund und endlich schaffte er es, sich von dem Kuss zu lösen.
Sie überraschte ihn damit, als sie Keck nach ihm schnappte. Ihr Gesicht war Atemberaubend. Ihre Wangen waren gerötet, ihre Lippen voll und ihr Augen strahlten ihn an, Beide. Ein Blick in den Facettenreichen Edelstein enthüllte ihm ein einzigartiges Bild. Sein Spiegelbild umgeben aus einer leuchtenden Korona aus Elfenbein. So also sieht es für sie aus. Er verlor ihr Auge aus dem Blick, als sie den dünnen, schwanengleichen Hals nach hinten bog und ihm unbewusst die Kehle dar bot. Genau. Du gehörst mir, ich kann mit dir machen, was ich will. Ihre Nägel lenkten ihn ab, als sie über seine Kopfhaut hinunter zum Nacken kratzen und er schloss genussvoll die Augen. Mehr! Fester!
Alles an Chasin signalisierte ihm ihre Bereitschaft, schrie nach mehr, von den halb geschlossenen Augen, die ihn voller Gewissheit fixierten, zu ihren sinnlichen, leicht geöffneten Lippen und ihren Griff um seinen Nacken. Hätte er sich von dem fesselnden Augen der Tha’Roon lösen können, so wäre ihr Dekolleté sicher ein weiteres Indiz gewesen.
„Ich … …will… …mehr!!!“
Es gab kein Halten mehr, keine Grenzen, kein Stopp. Er grinste breit und seine Augen verdunkelten sich. Er würde nackt für sie posieren … aber zuerst würde er der Dame ihren Wunsch erfüllen. Ob sie danach noch fähig ist, mich zu zeichnen?
Er ließ sich einen quälend langen Moment Zeit, in den er sich etwas zurück lehnte und die atemlose Frau vor sich Musterte. Die Hügel ihrer kleinen Brüste hoben sich schnell im Rhythmus ihres Atems und zeichneten sich deutlich unter dem Stoff ab. Sein Blick glitt weiter herab über ihre schmale Taille und dem nach oben gerutschten Rock.
„Wie du wünscht.“
Schnurrte Zanfar.
Er fuhr mit den langen schlanken Händen, beginnend an ihrem Unterschenkel, das Bein herauf und schob dabei den schweren roten Stoff weiter hinauf. Auf Mitte ihres Oberschenkels hielt er inne und zog ihr Bein etwas höher, um ihre schlanke Fessel umfassen zu können. Chasins Kooperation gewiss schlang er ihr ‚freies‘ Bein um die andere Seite seiner Hüfte, so dass er nun zwischen ihren Beinen und sie auf seinem Schoß saß. Etwas kräftiger, als er sonst mit ihr umging, zog er sie an sich und Küsste sie erneut. Seine Zurückhaltung ließ deutlich nach, während sein Mund förmlich mit dem ihren Verschmolz, trunken von den Möglichkeiten die ihr Atem ihnen Beiden bot. Seine Hände fuhren durch ihr langes Haar über ihren Rücken herab zu ihren langen Beinen und ergötzen sich an dem Gefühl ihrer weichen nackten Haut.
Diese verfluchte Korsage stört.
Schoss es ihm durch den Kopf und er begann die Schnüre ihres Mieders zu lösen.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Mittwoch 27. April 2016, 22:46

Er hatte den Kuss gelöst und die Gedankengänge der Tha'Roon begannen wieder zäh zu fließen.
So also sieht es für sie aus.
Er verlor ihr Auge aus dem Blick, als sie den dünnen, schwanengleichen Hals nach hinten bog und ihm unbewusst die Kehle dar bot. Um so länger er den Kuss unterbrach, um so klarer wurde sie.
Genau. Du gehörst mir, ich kann mit dir machen, was ich will.
Ihre Nägel lenkten ihn ab, als sie über seine Kopfhaut hinunter zum Nacken kratzen.
Mehr! Fester!
Er schloss genussvoll die Augen. Zanfar war gedanklich in seine Muttersprache zurück gefallen, was etwas sehr ursprüngliches und sehr reines in ihm frei gesetzt hatte. Es gefiel ihr, auch wenn sie jetzt nicht mehr jedes Wort verstehen konnte. *Mehr* und *Fester*, hatte sie jedoch gerade noch verstanden. Sie tat ihm den Gefallen.
Alles an ihr signalisierte ihm ihre Bereitschaft, schrie nach mehr, von den halb geschlossenen Augen, die ihn voller Gewissheit fixierten, zu ihren sinnlichen, leicht geöffneten Lippen und ihren Griff um seinen Nacken. Hätte er sich von dem fesselnden Augen der Tha’Roon lösen können, so wäre ihr bebendes Dekolleté sicher ein weiteres Indiz gewesen.
„Ich … …will… …mehr!!!“
Jetzt gab es kein Halten mehr, keine Grenzen, kein Stopp. Er grinste breit und seine Augen verdunkelten sich. Chasin sah fasziniert zu. Sein Lächeln hatte etwas wildes, aber sie hatte keine Angst vor ihm. Seine Pupillen wurden riesengroß, ein sicheres Zeichen für Erregung.
Es gibt sichere und unsichere Zeichen der Erregung, genauso wie bei Todeszeichen. Ein fehlender Herzschlag muss nicht unbedingt bedeuten das der Tod eingetreten ist, genau sowenig wie fehlende Atmung oder blasse, kalte Haut. Sichere Todeszeichen sind die livide verfärbten, typischen Totenflecke, auch als *Livores* bekannt, oder die Totenstarre. Auch nicht mit dem Leben vereinbare Verletzungen, wie ein fehlender Kopf wären sichere Zeichen. Erhöhte Erregbarkeit ist nicht unbedingt an geröteten Wangen oder einer beschleunigten Atmung fest zu machen, sehr wohl aber an erweiterten Pupillen und geschwollenen Geschlechtsorganen, vornehmlich bei der männlichen Gattung, aber auch bei der weiblichen, wenn auch in deutlich geringeren Maße. - Wie komme ich gerade auf Todeszeichen? Ach ja … dieser eine Gedanke den ich einmal im Zusammenhang einer erregenden Situation aufgefangen hatte... der *kleine Tod*. Es scheint dort irgendwelche Zusammenhänge zu geben... Ob ich Zanfar danach fragen sollte?... Vielleicht jetzt besser nicht. Ich sollte nicht so viel reden, wenn er mich unterrichtet.
Chasin konzentrierte sich stattdessen auf jede seiner Regungen. Der letzte Kuss hatte ihr immernoch ein mächtiges Hungergefühl beschert und sie gierte nach mehr ...Wissen.
...sie danach...fähig..., mich... zeichnen?
Wonach? Zeig es mir!
Er ließ sich einen quälend langen Moment Zeit, in den er sich etwas zurück lehnte und die atemlose Frau vor sich musterte, die ihn wissbegierig musterte. Die Hügel ihrer kleinen Brüste hoben sich schnell im Rhythmus ihres Atems und zeichneten sich deutlich unter dem Stoff ab. Sein Blick glitt weiter herab über ihre schmale Taille und dem nach oben gerutschten Rock.
„Wie du wünscht.“
Schnurrte Zanfar. Seine Heimatsprache hatte einen wunderschönen und auch irgendwie düsteren Klang, der ihr einen Schauer in den Bauch schickte. Chasin kostete jeden Brocken Wissen, den er ihr vor warf. Ob nun den Klang seiner Sprache, oder das unbekannte Gefühl, das sie beide mit ihrer Aura umschlossen hatte. Vielleicht war es auch sein Blick gewesen, wie er ihre Körpermitte hungrig betrachtet hatte. So oder so, etwas zog sich in ihrem Innern zusammen.
Er fuhr mit den langen, schlanken Händen, beginnend an ihrem Unterschenkel, das Bein herauf und schob dabei den schweren roten Stoff weiter hinauf. Ein neuer Schauer wanderte Chasins Nervenstränge hinauf und sie beobachtete jede seiner Bewegungen. Auf der Mitte ihres Oberschenkels hielt er inne. Die plötzliche Stille, der Druck seiner Hand und die Wärme seiner Finger führten dazu, dass ein kleiner Funkenregen sich in ihren Unterleib ergoss. Als Reaktion kontrahierten sich kurz ihr Beckenmuskulatur.
Hopala, was war das denn?
Er zog ihr Bein etwas höher, um ihre schlanke Fessel umfassen zu können. Chasins Körper kooperierte wie in einem Tanz und sie war so leicht zu führen. Sie war so willig. Schließlich vertraute sie ihm blind und wollte lernen. Er schlang ihr ‚freies‘ Bein um die andere Seite seiner Hüfte, so dass er nun zwischen ihren Beinen und sie auf seinem Schoß saß. Etwas kräftiger, als er sonst mit ihr umging, zog er sie an sich. Die Tha'Roon gab einen leisen überraschten Laut von sich, als er sie auf seinem Schoß zurecht rückte, folgte aber dem Druck seiner Arme und sie schlang Halt suchend die Arme um seinen Oberkörper. Ihr Körper war leicht, regelrecht leichtgängig, fügsam und in jeder Art zugänglich für seine Führung. Sein Gesicht kam wieder näher und sein Atem umfing ihre Sinne. Eben hatte sie noch etwas denken wollen...
Was war es nur? …
Er küsste sie erneut. Seine Zurückhaltung ließ deutlich nach, während sein Mund förmlich mit dem ihrem verschmolz, trunken von den Möglichkeiten die ihr Atem ihnen beiden bot. Seine Hände fuhren durch ihr langes Haar über ihren Rücken herab zu ihren langen Beinen und ergötzen sich an dem Gefühl ihrer weichen nackten Haut. Chasin erzitterte abermals leicht in seiner Umarmung.
Diese … stört.
Schoss es ihm durch den Kopf und er begann die Schnüre ihres Mieders auf ihrem Rücken zu lösen.
Gut mitgedacht, Zanfar... Hui... Ich brauch mehr Volumen für unseren Gasaustausch! ...Wenn ich gewusst hätte ...*japs*...das Küssen diesen Effekt auf meinen Ernährungszustand hat... hätte ich schon viel früher damit angefangen! Ob ich davon zunehme?
Schnell zerflossen wieder die Gedanken zu einem trägen Fluss aus Empfindungen und Sinneseindrücken, die die Tha'Roon gierig in sich aufsaugte. Jede Fassette dieser neuen Aura musste erfasst und analysiert werden. Seltsamer Weise hatte diese neue Aura jedoch einen leicht nachteiligen Nebeneffekt. Sie störte ein wenig Chasins Konzentration.
ACH!
…Ja, da war doch noch was …
„Zanfar...“
, hauchte sie in einem Moment, in dem er den Kuss kurz unterbrochen hatte um einem besonders fest sitzendem Knoten sein Augenmerk zu widmen, der sich in der eile des Gefechts in ihrem Rücken gebildet hatte und sie so einen Moment wieder flüssiger denken konnte.
„...bitte... könntest du ab und an ...die Küsse unterbrechen?... Ich kann mich kaum noch … konzentrieren … und ich möchte doch nichts verpassen.“
Sie leckte abschließend nach diesen atemlos gehauchten Worten ihre Lippen, die sich seltsam geschwollen anfühlten und rieb sie gegeneinander.
Geschwollen... bin ich auch erregt?... Fühlt sich das so an? Ob er genauso empfindet? Natürlich, es geht ja von ihm aus, aber ob es auch die gleiche Intensität-Stufe hat? Diese Aura scheint auf irgendeine Weise ansteckend zu sein. Empfindungen anderer Qualitäten haben ja eine ähnliche Wirkung. Bei Wut ist es besonders stark zu beobachten gewesen. Eine wütende Person in einem Raum und die gesamte Stimmungslage kann in diese Färbung wechseln. Freude kann ebenfalls ansteckend wirken, doch da gibt es die unterstützenden Faktoren des Lachens. Im Fall von Erregbarkeit scheinen die manuellen Techniken die unterstützenden Faktoren zu sein. Ich sollte Parameter wie in einem Musikstück aufstellen, von kompositorischer Kenngröße und Wiederholungen, bestätigen Annahmen, sichern die Erkenntnisse.
„Überrings, ...das was du da mit meinem Oberschenkel gemacht hast... es hat einen interessanten Reiz in der unteren Bauchgegend ausgelöst... Könntest du das ...bitte noch einmal machen?“
Ich hoffe, ich rede nicht schon wieder zu viel. Lass ihn machen, Chasin.
, ermahnte sie sich selbst und versuchte sich in einer ersten kompensatorischen Reaktion auf seinen dominanten Führungsstil. Es brachte nichts, wenn sie sich mit ihrer fehlenden Körperkraft ihm entgegen setzte. Sie musste sich anpassen um den Druck zu mindern. Um so stärker er agierte, um so sanfter musste sie folgen, so einfach war das. Sie half ihm das Mieder zu lockern in dem sie sich entspannt an seine Brust lehnte, ihr Gesicht in seiner Halsbeuge verborgen. Seine Muskeln dort waren von jahrelangem Schwertkampf sehr gut ausgeprägt. Diese Stelle roch stark nach ihm und sie ließ ihren Atem über seine Haut gleiten. Ihre Lippen, ihre Zunge spielten mit der harten, wie von Seide überzogenen Fläche, bis der Knoten sich endlich gelöst hatte. Dann richtete sie sich auf, presste dabei etwas kräftiger die Beine zusammen um Halt zu haben, hob die Arme brav über den Kopf, damit er es ihr über den Kopf nach oben ausziehen konnte. Das Kleid entfaltete sich und fiel locker um ihren filigranen Leib. Ohne den Halt des Mieders konnte es sehr leicht von ihren schmalen Schultern rutschen. Die Tatsache, dass sie breitbeinig auf seinem Schoß saß machte sie ohnehin sehr – zugänglich – und die Mode dieser Epoche sah ohnehin keine weiteren Hindernisse vor.
Unter Kleidern gab es Unterkleider, Mieder, Unterröcke, aber Wäsche beschränkte sich häufig auf Brustwickel und das auch eher bei Kriegerinnen die mehr Vorbau zu bieten hatten und sich im Kampfgetümmel durch ihre Oberweite nicht beschränken lassen wollten. Chasin hatte nur wenig Grund, maximal eine leicht gewölbte Hand voll, einen solchen Wickel zu tragen und als Kriegerin konnte man sie nun wirklich nicht bezeichnen. Sobald das Mieder sich verabschiedet hatte näherte sie sich wieder hungrig Zanfars Mund. Das sie sich für ihre Konzentration kleine Pausen erbeten hatte, war kein Grund ganz damit aufzuhören und sicherlich erst recht kein Hindernis. Durstig zupfte sie an seinen Lippen und forderte seinen Atem heraus.
Köstlich! ...ob ich... einen kleinen Vorstoß... so köstlich...
Chasin hatte ohnehin wieder die Arme um seinen Hals geschlungen und hob ihr Becken kurz. Ein kleiner Rutsch nach vorne, näher an ihn heran und sie lehnte sich mit ihrer ganzen Vorderseite an ihn. So war sie ein wenig größer und konnte seinen Atem direkt aus seiner Kehle trinken, legte Zanfar seinen Kopf in den Nacken. Ihre Zungen tanzten miteinander und sie hielt sich fest, denn irgendwie war ihr schwindelig. Die Welt schien ein wenig weiter weg zu rücken. Der elfenbeinweiße Nebel hatte sie vollständig umschlossen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Donnerstag 28. April 2016, 16:35

Perfekt. Das war das Wort, das ihm in den Sinn kam. Sie fügte sich so perfekt, es war, als hätten zwei Puzzle-Teile zueinander gefunden. Wie ein Tanz auf eine Musik, deren Rhythmus nur sie Beide kannten. Die letzte Person, mit der sich jede Bewegung so selbstverständlich und sicher angefühlt hatte, war … aber daran wollte, nein, durfte er nicht denken.
„Zanfar …“
Wie lange hatte er darauf gewartet, dass sie seinen Namen so stöhnen würde? Aber warum fühlte es sich für ihn dann so an, als wäre es falsch?
„...bitte... könntest du ab und an ...die Küsse unterbrechen?... Ich kann mich kaum noch … konzentrieren … und ich möchte doch nichts verpassen.“
Sein klares Lachen drang durch den ansonsten stillen Raum. Nichts verpassen … hat sie vor, alles haarklein zu protokollieren?
Hungrig sah er ihrer kleinen Zunge dabei zu, wie sie sich über die feuerroten Lippen leckte. Es ist wundervoll dich zu Küssen.
„Übrigens, ...das was du da mit meinem Oberschenkel gemacht hast... es hat einen interessanten Reiz in der unteren Bauchgegend ausgelöst... Könntest du das ...bitte noch einmal machen?“
Auf Zanfars Gesicht breitete sich ein zufriedenes Grinsen aus. Er flüsterte ihr mit rauer Stimme ins Ohr.
„Das und noch viel mehr. Bis du an nichts anderes mehr Denken kannst, als die Lust, die ich dir bereite.“
Er konnte es nicht abwarten, die Tha’Roon aus dem Mieder zu befreien und begrüßte es, wie sie ihm entgegen kam. Als sie begann seinen Halsmuskel zu liebkosen hielt er einen Moment inne und genoss ihre Zuwendung, schloss die Augen und stöhnte genüsslich. Es war einfach zu lange her, dass er ein anderes Wesen auf diese Art berührt hatte, oder von ihm berührt worden war. Der Drang, mehr von ihr Spüren zu können, löste ihn schließlich aus der Bewegungslosigkeit und trieb seine Hände zu mehr Fleiß an. Als er schließlich das Mieder mit ihrer Hilfe über ihren Kopf zog hatte sich sein Wahrnehmungsbereich völlig auf ihren schlanken federleichten Körper fokussiert. Bevor er sie zurück auf Augenhöhe schieben konnte, hielt sie ihn mit ihren weichen hungrigen Lippen davon ab.
Da ist noch viel zu viel Stoff zwischen uns. registrierte er leicht verärgert und begann, den Stoff, der den Oberkörper der Tha’Roon verhüllte, herab zu ziehen. Sie kam ihm immer näher und als ihr Becken über seinen Schoß strich stöhnte er grollend auf. Chasin konnte dabei den beweis deiner Erregung heiß und hart unter sich spüren.
Sie raubte ihm jeglichen Funken verstand. Er hatte schon mit Jungfrauen zusammen gelegen, und die Rote Dame schien fest entschlossen, seine Erfahrungen diesbezüglich in jeder Form zu wiedersprechen. Sie war völlig Schamlos und Neugierig, antwortete auf all seine Gesten instinktiv und erwies sich als ein Naturtalent. Was ihn völlig unerwartet traf. Er hatte, als er sich vorgestellt hatte, wie es mit ihnen sein würde, mit Steifheit und Scham gerechnet … aber nicht mit dem hier! Und wenn er sie weiter so walten ließ, würde diese erste ‚Begegnung‘ äußerst peinlich für ihn (und um einiges kürzer als Gedacht) enden. Und er hätte bis dahin jeden einzelnen Augenblick genossen.
Es ist einfach viel zu lange her …
Ihre Arme waren um seinen Nacken geschlungen, ihr Oberteil lag um ihre Hüfte geschlungen, an einigen Stellen etwas zerrissen, an denen Zanfar die Geduld mit dem Stoff verloren hatte. Aber es war nicht genug, er musste sie auf seiner Haut spüren. Ungeduldig riss er sich Mantel, Schal und Kimono vom Leib und warf sie achtlos zu Boden. Genussvoll zog er Chasin an sich und spürte ihre weiche Haut auf seiner, zog ihr Becken näher an seines und genoss die kühle ihres Körpers. Seine Hände wanderten dabei unter ihr Kleid und fuhren über ihren Hintern und die nackten Oberschenkel. Dann erinnerte er sich an sein Versprechen und löste Umarmung und Kuss. Vorsichtig richtete er sich etwas auf und bettete die Tha’Roon vor sich auf der Chaiselongue.
„Du bist wunderschön, Chasin.“
Flüsterte er ehrfürchtig und sog einen Moment ihren Anblick in sich auf. Ihre Lippen glänzten noch Feucht und waren leicht wund und geschwollen vom vielen Küssen, ihr Blick war voller Lust, ihre Atmung beschleunigt. Ihre Brüste waren perfekt geformte kleine Hügel, die Brustwarzen hart und aufgerichtet. Ein paar rote Strähnen ringelten sich noch über ihren Oberkörper, der Rest hatte sich wie ein Fächer um sie herum ausgebreitet.
Er küsste sie erneut, erst auf den Mund, dann auf ihr Kinn, wanderte tiefer über den Hals, liebkoste ihr Ohrläppchen, wanderte weiter herab und widmete sich mit besonderer Hingabe ihren Brüsten, leckte und knabberte, bis sie leicht gerötet waren.
Währenddessen wanderte seine rechte Hand forschend an ihrer Seite herab, während er sich mit der linken abstützte. Seine Berührung war federleicht, so dass es fast kitzelte. Er zeichnete ihren Brust Ansatz nach, machte einen Schlenker über ihren Bauchnabel, und strich kurz mit einem Finger unter das Kleid, dass noch immer um ihre Hüfte lag. Dann begann er den Stoff zu raffen, so dass ihr Bein frei gelegt wurde und strich liebkosend über Schenkel außen und innen Seite. Seine Hand vollzog dabei weite Kreise, die mit jeder Umdrehung höher wanderten. Erst als sie ihre Mitte fast berührte, hielt er mit seinen Zuwendungen inne und sah zu Chasin auf.
„Mehr?“
Raunte er herausfordernd.

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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Sonntag 1. Mai 2016, 17:46

Sein klares Lachen drang durch den ansonsten stillen Raum.
Nichts verpassen … hat sie ... protokollieren?
Natürlich!

Hungrig sah er ihrer kleinen Zunge dabei zu, wie sie sich über die feuerroten Lippen leckte.
Es ist wundervoll dich zu Küssen.
Das empfinde ich erstaunlicher Weise ebenso.
Sie sprach ihn auf ihren Zustand in Koalition mit seiner Hand auf ihrem Oberschenkel an und auf Zanfars Gesicht breitete sich ein zufriedenes Grinsen aus. Er flüsterte ihr mit rauer Stimme ins Ohr, so dass sein warmer Atem ihren Hals streifte.
Ein sehr angenehmes Gefühl...
„Das und... viel mehr. Bis du an nichts ... Denken kannst, ... Lust, ... ich dir bereite.“
Na das wage ich leicht zu bezweifeln, aber du kannst es ja gern probieren.
Als er schließlich das Mieder mit ihrer Hilfe über ihren Kopf zog hatte sich sein Wahrnehmungsbereich völlig auf ihren schlanken federleichten Körper fokussiert. Bevor er sie zurück auf Augenhöhe schieben konnte, hielt sie ihn mit ihren weichen hungrigen Lippen davon ab.
... ist... viel... viel Stoff ... uns.
, registrierte er leicht verärgert, so dass seine Aura kurz leicht rötliche Streifen bekam und begann, den Stoff, der den Oberkörper der Tha’Roon verhüllte, herab zu ziehen. Sie ließ es willig geschehen und die Färbung der Aura reinigte sich wieder. Sie kam ihm immer näher und als ihr Becken über seinen Schoß strich stöhnte er grollend auf. Chasin konnte dabei den Beweis seiner Erregung heiß und hart unter sich spüren und machte sich gedanklich dazu eine Notiz.
Erregbarkeit vollständig ausgebildet.
Es ist einfach viel zu lange her …
Ihre Arme waren um seinen Nacken geschlungen, ihr Oberteil lag um ihre Hüfte geschlungen, an einigen Stellen etwas zerrissen, an denen Zanfar die Geduld mit dem Stoff verloren hatte. Aber es war nicht genug, er musste sie auf seiner Haut spüren. In iherer engen Umarmung ging das nicht, also löste er sich eilig. Chasin landete sitzend und mit blanken Oberkörper auf der Couch.
Huch? Hab ich was falsch gemacht?
Ungeduldig riss er sich Mantel, Schal und Kimono vom Leib und warf sie achtlos zu Boden. Alles ging so schnell, dass sie kaum mitbekam, ob er noch etwas anhatte.
Was macht er...? Aha.
Dann zog er Chasin wieder an sich und spürte ihre weiche Haut auf seiner, zog ihr Becken näher an seines und genoss die leichte Kühle ihres Körpers. Seine Hände wanderten dabei unter ihr Kleid und fuhren über ihren Hintern und die nackten Oberschenkel. Ihr Körper schmiegte sich an ihn und Chasin registrierte, protokollierte und studierte die kleinen Kontraktionen und Schauer, die Zanfars Berührungen in ihr auslösten. Besonders in der Nähe ihres Hinterns nahm die Häufigkeit und Intensität stetig zu.
… Hopala,... da war es wieder... Höchst ...interessant... Muss ich... oh... merken...
Dann erinnerte er sich an sein Versprechen und löste Umarmung und Kuss. Vorsichtig richtete er sich etwas auf und bettete die Tha’Roon vor sich auf der Chaiselongue.
„Du bist wunderschön, Chasin.“
Flüsterte er ehrfürchtig und sog einen Moment ihren Anblick in sich auf. Ihre Lippen glänzten noch Feucht und waren leicht wund und geschwollen vom vielen Küssen, ihr Blick war voller Lust, ihre Atmung beschleunigt. Ihre Brüste waren perfekt geformte kleine Hügel, die Knospen hart und in einem hellen Rotton erblüht. Ein paar dunkelrote Strähnen ihrer Haare ringelten sich noch über ihren Oberkörper, der Rest hatte sich wie ein Fächer um sie herum ausgebreitet. Instinktiv streckte sie ihm die Arme entgegen um ihn wieder an sich zu ziehen.
Er küsste sie erneut, erst auf den Mund, was ihre Gedanken immer eine Weile auslöschte, dann auf ihr Kinn, wanderte tiefer über den Hals, liebkoste ihr Ohrläppchen, wanderte weiter herab und widmete sich mit besonderer Hingabe ihren Brüsten, leckte und knabberte, bis sie leicht gerötet waren. Kleine Stromstöße wanderten in ihren Unterleib und hoben ihn leicht an.
...Interessant... offensichtlich...oh... scheint es auch ohne ...direkten Kontakt... Kontraktionen... hui... Stimulationsweiterleitung von Ort zu Ort... wirklich ...seeehr... interessant!...
Sie drückte ihr Becken an seines. Währenddessen wanderte seine rechte Hand forschend an ihrer Seite herab, während er sich mit der Linken abstützte. Seine Berührung war federleicht, so dass es fast kitzelte. Chasin streckte sich unter ihm. Er zeichnete ihren Brust Ansatz nach, machte einen Schlenker über ihren Bauchnabel, und strich kurz mit einem Finger unter das Kleid, dass noch immer um ihre Hüfte lag. Dann begann er den Stoff zu raffen, so dass ihr Bein frei gelegt wurde und strich liebkosend über Schenkel außen und innen Seite. Seine Hand vollzog dabei weite Kreise, die mit jeder Umdrehung höher wanderten. Erst als sie ihre Mitte fast berührte, hielt er mit seinen Zuwendungen inne und sah zu Chasin auf.
„Mehr?“
Raunte er herausfordernd.
„Natürlich!“
Ihre Antwort kam so prompt und selbstverständlich, dass es schon fast erschreckend war. Sie klang fast ungeduldig und die Laute die sie atemlos hinterher hauchte, bestätigten ihn in seinen Bemühungen. Das es so viele unterschiedliche Techniken und Handgriffe gab um einen Körper auf den Paarungsakt vorzubereiten, das überforderte Chasin dann doch ein wenig. Sie würde wohl Zanfar bitten müssen, den Unterricht noch ein paar mal zu wiederholen, damit sie all das merken konnte. Etwas unsicherer als er, aber nicht weniger motiviert, versuchte sie seine Techniken nachzuahmen. Solange er sie nicht küsste gelang ihr dies auch recht gut, aber sobald sein Atem in sie eintauchte war sie ihm hilflos ausgeliefert, nicht das ihr das nicht gefallen hätte, aber es verwirrte doch ihre Gedankengänge in zunehmenden Maß.
Ihre Hände streichelten seinen Rücken, seine Schultern, alles an was sie heran reichten. Ihre Berührungen waren federleicht, da sie ja ohnehin nicht viel Kraft hatte. Nur ab und an krallte sie leicht die Fingernägel, was ein intensiveres Gefühl auf seiner Haut zurück lassen dürfte. Einzig der Druck seines Körpers auf ihrem machte ihr manchmal leicht zu schaffen, wenn sie tiefer atmen wollte. Er bemühte sich zwar sie nicht zu sehr zu belasten, aber manchmal musste sie gegenhalten , damit es nicht schmerzhaft wurde. Das Problem dabei war nur, dass ihr Gegendruck im Moment mehr als Aufforderung verstanden wurde und Zanfars Körper mit Wellen aus wunderschönem elfenbeinfarbenen Licht einhüllte. Er hatte sich halb auf, halb neben sie gelegt und seine Hand hatte diese glühenden Kreise auf ihre Haut gemalt. Es war als würde seine Hand immer heißer werden, immer wenn sie ihre Mitte streifte und abkühlen, sobald sie sich entfernte. Das Wechselspiel dieser Gefühle weckte ein starkes Ziehen in ihrem Unterleib und Chasin griff so fest sie konnte in seine Armmuskeln. Davon, dass diese Hand-Techniken so intensiv sein könnten, hatte sie nie etwas gehört. Ihr Volk schien da eine echte Bildungslücke zu haben.
Bildungs...lücke … bei … Tha'Roon …
Bei diesem Gedanken musste sie plötzlich leicht kichern. Ihr Volk hatte ja keine Ahnung! Wie hatten die Weisen nur dieses Wissen übersehen können? Hatten sie es? Wussten sie um diese Dinge unter den Menschenkindern? Hielten sie es vielleicht bewusst fern, aber wenn ja warum? Ja, es hatte seine Gefahren, aber es war auch mächtig und stark. In kontrollierter Form sicher eine mächtige Emotion! Und Emotionen sollte sie ja erforschen.Sie bestimmten das Handeln der Menschen. Nein, die Weisen kannten diese Art von Empfindungen sicher nicht, sonst hätte sie sie ja nicht ausgesandt, sie zu erforschen. Da wartete also eine echte Überraschung auf sie. Chasin schmunzelte, konnte aber gar nicht lange darüber nachdenken, denn Zanfar hielt immer wieder überraschende und neue Empfindungen für sie bereit und sie wollte alles bereitwillig aufsaugen, was er ihr gab.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Gestalt » Sonntag 1. Mai 2016, 22:30

"Ich störe wirklich unglaublich ungern."
Die Aussage erklang plötzlich im Raum, so ungebeten und überraschend wie ein Erdrutsch auf die Straße.
Eine männliche Stimme. So dumpf, dass sie in einem ersten Moment der Verwirrung nicht zuzuordnen sein mochte oder doch schnell vertraut wirkte - schließlich hatten sie ihn erst vor Kurzem das letzte Mal gehört gehabt: Walsing.

Niklas san Walsing.
Wie, zum Dämon, war er hier herein gekommen? Die Tür war verschlossen, er stand auch nicht unbedingt nahe bei dieser. Er hatte die Kleidung gewechselt und trug im Moment wesentlich enger anliegendere und gröbere, überwiegend graue Sachen, die eher in die Gossen der Stadt passten. An seinen Hosenbeinen waren teils eingetrocknete, teils frische Dreckränder, und er hatte seine Stiefel nicht an, sondern stand in Socken auf dem teuren Teppich. Mehrere feuchte Flecken und verschmierte Streifen auf dem Stoff wirkten bei einem zweiten Blick seltsam... Blut?! An seiner Seite hing ein Langdolch, hinter seiner Hüfte lugten die Rollen einer aufgewickelten Peitsche hervor und von dem gewitzten Höfling, den sie verabschiedet hatten, war zur Zeit überhaupt nichts mehr zu erkennen. Eher hätte er zu einer Bande grimmig dreinschauender Straßenräuber gepasst.
In diesen Eindruck reihte sich seine Haltung ein: er hatte die Arme verschränkt, die Daumen der Hände locker in den Gürtel gehakt.
Chasin konnte, sobald sie wieder etwas anderes als Zanars elfenbein wahrnähme, eine Aura an dem Meisterspion sehen, die sie nie zuvor an ihm beobachtet hätte, nicht einmal in den dunkleren Momenten der heutigen Besprechung: Eine düstere Wolke aus Wut-Rot, blauen und lilanen Schlieren, deutlich sichtbarem Petrol, aber noch mehr Braun und sogar Schwarz umgab ihn. Flecken von Purpur... fast das gesamte negative Spektrum, wie es schien.
"Aber ich habe schlechte Nachrichten", klang neben diesem Anblick wie eine lächerlich überflüssige Erklärung oder noch wie eine Untertreibung.

Der Blick und ein Gutteil der Haltung des ungebetenen Gastes waren zudem im Moment angespannt und wachsam... jedem Trottel musste schließlich klar sein, dass er gerade höchst unerwünscht war.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Chasin Halona de Mondragil » Montag 2. Mai 2016, 09:30

"Ich störe wirklich unglaublich ungern."
Die Aussage erklang plötzlich im Raum, so ungebeten und überraschend wie ein Erdrutsch auf die Straße. Eine männliche Stimme. So dumpf, dass sie sie in einem ersten Moment der Verwirrung nicht zuzuordnen konnte, doch schnell vertraut wirkte - schließlich hatten sie ihn erst vor Kurzem das letzte Mal gehört gehabt: Walsing.
Niklas san Walsing! …
Sie schob Zanfar deutlich energisch von sich, der noch etwas eilig mit seinem Unterleib beschäftigt war. Chasin konnte in diesem Moment vielleicht doch etwas schneller in kühle Sachlichkeit umschalten.
Er erscheint hier einfach in meinen Privatgemächern, dringt in die königlich mir zugesicherte Privatsphäre ein.
Sie setzte sich auf und ihr Haarschopf fiel ihr wieder über die vernarbte Gesichtshälfte.
Egal was er will, er hätte Klopfen können, aber er hat sich dagegen entschieden und führt mir seine Überlegenheit vor Augen. Damit zeigt er deutlich, dass er keinerlei Respekt vor mir oder Zanfar hat, was seine Intension in diesem Unterfangen und unsere Entbehrlichkeit auf eine ganz andere Stufe stellt. Wir sind ihm egal...
Sie erhob sich und wandte den Blick in Richtung des Spions. Tatsächlich funkelte kurz so etwas wie Wut in ihrer roten Iris. Doch dann sah sie Niklas. Chasin konnte eine Aura an dem Meisterspion sehen, die sie nie zuvor an ihm beobachtet hätte, nicht einmal in den dunkleren Momenten der heutigen Besprechung: Eine düstere Wolke aus Wut-Rot, blauen und lila Schlieren, deutlich sichtbarem Petrol, aber noch mehr Braun und sogar Schwarz umgab ihn. Flecken von Purpur... fast das gesamte negative Spektrum, wie es schien.
Am liebsten hätte sie ihm etwas Linderung verschafft, aber ihm jetzt ihre ganzen Fähigkeiten zu offenbaren, wäre vielleicht wenig hilfreich, denn sie wollte wissen, warum er diesen Fauxpas beging. Oder würde es helfen, ihn in den Arm zu nehmen, wie die Menschenkinder es taten, um einander zu beruhigen? Nein, sicher nicht. Sie sollte neutral bleiben, vielleicht fand auch er dann seine Kontrolle wieder.
"Aber ich habe schlechte Nachrichten"
, klang neben diesem Anblick wie eine lächerlich überflüssige Erklärung oder noch wie eine Untertreibung.
Etwas anderes hätte ich auch nicht vermutet... Sarkasmus? Bei mir? Unglaublich … Ich bin tatsächlich etwas wütend... interessant.
Der Blick und ein Gutteil der Haltung des ungebetenen Gastes waren zudem im Moment angespannt und wachsam. Chasin hingegen war wirkte ruhig, wenn auch vielleicht fast ein wenig zu ernst.
„Ihr hättet anklopfen können, aber bitte... berichtet.“
Der Satz war kurz, ihre Stimmer scharf und der Inhalt erinnerte den Spion, dass er sie eben durch sein unangekündigtes Erscheinen zum Lakaien degradiert hatte, nicht zur Verbündeten. Chasin verschränkte die Arme ebenfalls vor den kleinen Brüsten, die sich dadurch vorwitzig hoben. Vielleicht sollte ihr mal jemand ins Gedächtnis rufen, dass sie mit blanken Oberkörper da stand und die Reste ihres Kleides ihr lose auf den Hüften hingen.
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Re: Die Gemächer der roten Dame

Beitrag von Zanfar Aval'athil » Dienstag 3. Mai 2016, 23:51

Sie war Wachs in seinen Händen. Und er verlor sich in ihrem Stöhnen, der Art, wie sie sich ihm entgegen bog, seine Haut streichelte und kratze, ihn weg stieß und an sich zog. Längst hatte sich der Großteil seines Blutes in tiefere Regionen verzogen und mit ihm alle Gedanken, die sich nicht um Chasin und ihrer beider Lust drehten. Gerade hatte er den Plan gefasst, ihr ihren vermutlich ersten Höhepunkt zu verschaffen, da erklang eine Stimme.
"Ich störe wirklich unglaublich ungern."
Zanfars Gesicht war fast auf Höhe von Chasins Schenkeln gewandert, aber als er die Stimme vernahm schreckte er hoch. Tatsächlich war er im ersten Moment nur überaus irritiert, aber dann erkannte er San Walsings Stimme und Lust verwandelte sich in Sekundenschnelle in Wut.
Das wirst du bereuen du elender manipulativer Bastard!
Er wollte sich gerade wutentbrannt aufrappeln und auf den Spion stürzen, da stellte er fest, dass sich während seines Ringens mit Chasin die Bänder seiner Hosen gelöst hatten und nur ein schneller Griff um seine Taille verhinderte, dass er Buchstäblich mit Herunter gelassenen Hosen da stand.
"Aber ich habe schlechte Nachrichten"
Warte, bis ich diese verdammte Hose wieder zu habe, dann habe ich schlechte Nachrichten für dich!
Er nestelte noch immer an seiner Hose, da war Chasin schon aufgestanden und richtete das Wort an den Menschen.
„Ihr hättet anklopfen können, aber bitte... berichtet.“
Völlig empört hob er den Kopf und starrte die Tha’Roon an. Warum ist sie jetzt noch höflich?!
Nachdem seine Hose nun endlich an Ort stelle fixiert war. Ging er mit einem Gesichtsausdruck, der einen qualvollen langsamen Tod versprach, auf Nicklas zu. Dieser registrierte den Aufgebrachten Dunkelelfen (und sicher auch das Fehlen seiner Maske) und hob beschwichtigend die Hände.
Es mochte an der schlichtenden Geste, oder auch an der erneuten Umverteilung des Blutflusses in Zanfars Gehirn liegen, doch er begann nun endlich, das ganze Bild der Szenerie zu begreifen.
Der Spion präsentierte sich gänzlich anders als sonst, offenbar inkognito … und ohne Schuhe?! Der Dreck und das Blut zusammen mit dem Fehlen jeglichen Humors in seinen Zügen ließen den Dunkelelfen aufhorchen und inne halten. Chasins hübsche Brüste hatten sich keck über ihre verschränkten Arme gehoben. Noch schien Walsing nicht ihrer Nacktheit gewahr worden zu sein, aber das war eine Frage von Augenblicken. Er wechselte die Richtung und hob seinen weg geschleuderten Kimono auf und legte ihn der schlanken Tha’Roon über die Schultern. Erst jetzt ging ihm auf, dass sie nicht die einzige war, die sich entblößt hatte. Ein heißer Stich durchfuhr ihn. Er hätte mein Gesicht niemals sehen dürfen … aber jetzt ist es zu spät … wie konnte ich nur so unaufmerksam sein?!
Er unterdrückte den Impuls, panisch ein weiteres mal zur Chaiselongue zu eilen um seine Maske zu suchen und tat es stattdessen Chasin gleich. Er stand mit verschränkten Armen und finsterer Miene da, und wartete auf Nicklas Antwort. Einen Kommentar sparte er sich und ließ stattdessen seine Miene für ihn sprechen. Dem Mann war angeraten, den Schalk, der ihm sonst im Nacken saß, nicht heraus zu lassen.

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