Die Suche beginnt..

Das Grasland macht seinem Namen alle Ehre. Weite Wiesen, geziert von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Ein Beben hinterließ eine große Narbe in der schönen Ebene, eine große Schlucht, begehbar über eine dunkle Brücke
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 14. Oktober 2007, 04:13

Isildur gesellte sich zu Lliannan, die wieder auf ihren Rappen saß. Sie schien ebenso wenig zu wissen, wo sie war wie er.
Sturmkralle stupste ihn von hinten an. Genervt blickte Isildur zu ihm.

<b> Ist ja gut. Ich werde es wie meine Schwestern machen. Aber auf deine Verantwortung. Doch je mehr wir sind, desto höher ist die Gefahr aufzufallen….ach, eigentlich auch egal. So eine gemischte Gruppe wie wir sind.</b>

„<span style="color:2F5C1F;">Entschuldigung, alte Gewohnheit!...Meine Schwestern, die suche ich. Ich habe nur keine Ahnung, wo sie sind… könntest du noch vier Augen mehr gebrauchen. Nicht für lange. </span>.“

Beim letzten Teil fiel es Isildur richtig schwer. Er konnte selber nur schwer Fremden vertrauen und jetzt wollte er sich anderen anschließen und genau das erwarten. Es war nicht leicht für ihn. Er, der Vize-Hauptmann in seinem Dorf und bekannt für sein Mißtrauen war. Sein Stolz und seine Erfahrung hatten viel dazu beigetragen. Auch hatten sie sicherlich bemerkt, dass etwas Wildes in ihm lauerte.

<b> Sei ehrlich, würde du so jemanden vertrauen. Nein, bestimmt nicht...doch war weiß, was die beiden noch drauf haben.</b>

Isildur seufzte und strich sich fast verlegen durchs Haar. Doch anstatt dass seine Hand durch das Haar glitt, wie bei jedem anderen Elfen, spürte er Widerstand. Er hatte mal wieder ein kräftiges Durchkämmen nötig. Wie so vieles anderes. Sein Bein schmerzte noch immer und hätte bestimmt nichts gegen eine Massage. Dies ließ ihn sofort an sein Lager denken, was nicht weit entfernt war.

„<span style="color:2F5C1F;">Ich muß noch zu meinem Lager. Wie wäre es mit Pökelfleisch und kandierte Früchte? </span>.“

Zwar hatte Isildur nicht viel zum anbieten, doch das war kein Problem. Er konnte sich bis jetzt immer etwas jagen. Nur die Früchte, dass war noch etwas von seiner Familie.

Isildur wandte sich an Sturmkralle und brummte ihm etwas zu, ob sein Verhalten nun besser wäre. Ob der Bär ihn wirklich verstand wusste Isildur nicht. Er spürte zwar dessen Zustimmung, doch konnte er sich nicht so gut mit Tieren unterhalten. Diese Fähigkeit beherrschten seine Geschwister besser. Doch die waldelfischen Kommandos verstand auch der Bär.
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 14. Oktober 2007, 12:42

Isildur schritt voraus und winkte sie nach. Sein Lager war nicht weit weg, doch er war erleichtert als er es sah. Es war unentdeckt geblieben. Auf dem Weg dorthin zuckte es immer wieder in seinem Bein und zeitweilig humpelte er etwas. Nicht sehr stark, doch für ihn schon lästig genug. Isildur kannte Schmerzen und nahm sie stoisch hin.

Ein paar Meter davor hob Isildur die Hand, um alle zum Halt zu bewegen. Er deutete Sturmkralle, den Rückseite zu erforschen mit einem tiefen Knurrgeräusch an. Sturmkralle machte sich davon. Isildur selbst schloss für einen Moment die Augen und konzentrierte sich auf die Umgebung. Zufrieden nickte er. Sie waren allein.

„<span style="color:2F5C1F;">Bitte eintreten. </span>.“

Vor ihnen waren ein paar Bäume zwischen dem eine zeltähnliche Konstruktion stand. Man konnte erst auf dem zweiten Blick dieses erkennen, da die Farbe getarnt an die Umgebung war. Doch spätestens als Sturmkralle seinen Kopf heraus steckte, war es sichtbar.

Isildur kroch herein und setzte sich an ein kleines verloschenes Feuer. Dies entzündete er erst mal, immerhin wusste er nicht wie Kälte empfindlich die anderen waren. Die Inneneinrichtung bestand aus Fellen und dem restlichen Inventar. Alles aus der Natur und praktisch für eine Reise. In seiner Tasche suchte Isildur die Speisen und seinen Wasserschlauch und legte sie griffbereit für die anderen hin.

Sturmkralle legte sich nach draußen. Ihm war es zu eng im Zelt geworden.

Isildur atmete tief durch und entledigte sich erst Mal seiner Winterkleidung. Ihm war nach Luft und da er Kälte recht gut vertrug, saß der Elf den Fremden nun nur im Lendenschurz gegenüber. Nicht das es verwerflich wäre, hatte Isildur doch einen ziemlich muskulösen Körper, welcher mit vielen traditionellen Tätowierungen verziert war. Seine Haut hatte einen Bronzeton mit leichtem Grünschimmer. Etwas was man vorher nicht sah. Überhaupt hatte er ein Aussehen, was sein Temperament widerspiegelte. Wenn man die silberne Strähne abrechnet.
Isildur kümmerte sich nicht darum, was andere dachten und massierte die schmerzende Stelle am Bein. Zwar neigten Elfen nicht zu großem Narbengewebe, doch sah man eine ziemlich lange Narbe am Bein.

„<span style="color:2F5C1F;">Wo kommt ihr her? </span>.“
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 14. Oktober 2007, 20:49

Isildur überlegte und sein Blick verfing sich in ihrem Haar. Nicht absichtlich und ohne Hintergedanken. Dann musterte er ihren Begleiter, der schmeigsam alles verfolgte. Isildur hörte auf sein Bein zu massieren und legte seine Hände auf die Knie. Eine typische Geste für ihn. Immer zum Sprung bereit.

<b> Eine edle Frau, stark und schön zugleich. Und du? Du redest auch nicht gerne, oder? Kann ich nach empfinden. Egal welches waldelfische Volk man trifft, ähnlich sind wir uns alle. Celcia? Borcéliande? Blauelfe? </b>

„<span style="color:2F5C1F;">Celcia? Nie, gehört. Mich hat unser Dorfmagier hierher gebracht. Meine Heimat ist Aqualonde. Ein kleines Dorf im Wald. Ich denke nicht, dass du es kennst. ..was sind Blauelfen?</span>.“


<b> Sind alle Blauelfen so ruhig? Immerhin besser als ein Wildfang…dass könnte jetzt zu stressig werden. Doch sei ehrlich, deine Schwestern sind doch genau das. ich hoffe sie sind nicht in Schwierigkeiten. </b>

Isildur spielte nachdenklich an seiner Kette. Eine ungewöhnliche Kette aus silbernen Perlen und Wolfszähnen. Sie strahlte leichte Magie aus. Ein Grund weshalb Isildur sie nicht abnehmen konnte.

„<span style="color:2F5C1F;">Und eine Ahnung, wohin wir wollen? </span>.“

Isildur nahm sich etwas vom Pökelfleisch und aß genüsslich, danach spülte er es mit Wasser aus seinem Wasserschlauch runter.
Kurz schloss er seine Augen und lies sich von der Wärme, Gerüchen und Ruhe umfließen. Zwar war er immer darauf gefasst blitzschnell reagieren zu können, doch suchte sein Inneres nach Ruhe.
Zuletzt geändert von Isildur Ranarion Ni'Tessin am Montag 15. Oktober 2007, 00:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Dienstag 16. Oktober 2007, 21:32

Innerlich seufzte Isildur. Immerhin hatte nicht im Geringsten eine Ahnung, wo er suchen sollte. Und ob sie zusammen unterwegs waren, wusste er ebenfalls nicht. Yavanna ist später aufgebrochen, was leider die Sache erschwert.

„<span style="color:2F5C1F;">Auf gut Glück, trifft es wohl eher. Sie sind zu verschiedenen zeiten aufgebrochen. Die eine stürmte los, die andere folgte ihr nach und ich will sie beide wohlbehalten nach Hause bringen. Keine leichte Sache. </span>.“

<b>Ich hoffe die Götter stehen mir bei. Verdammt, Myrjala, das nächste Mal werde ich dich ins Zelt sperren und dich nur in Begleitung weglassen. Oder dich ständig beobachten lassen, dann kannst du nicht immer heimlich verschwinden. Dann müsste Yavanna und ich dich nicht ständig suchen.</b>

Man konnte Isildur die Sorge ansehen, auch wenn der Elf es verstecken wollte. Er war immerhin der große Bruder.

„<span style="color:2F5C1F;">Sag Lliannan, du beherrscht Magie, oder? </span>.“ Das Wort Magie lies Isildur leicht aufknurren, er konnte seine Abneigung nicht besonders verbergen. Doch Isildur war intelligent genug, um den Nutzen zu schätzen.

„<span style="color:2F5C1F;">Kannst du die Natur befragen? Meine Schwestern werden aus Gewohnheit Wälder aufsuchen. Ich hatte hier einen Wald gewittert und wollte dort hin. </span>.“

Er sah sie an und obwohl sein Gesicht neutral aussah, konnte man den Nachdruck in seinen Augen sehen. Isildur war stolz, doch ohne magische Hilfe würde er seine Schwestern nicht finden. Ein Umstand, der nicht gerade Entzücken bei ihm weckte. Er rieb sich die Stirn, Erschöpfung machte sich breit. Nervös sah er immer wieder zum Zeltausgang. Innerlich spürte er noch immer die Sehnsucht des Wolfes. Man konnte zeitweilig das Tier spüren.<b> Ruhe wäre nötig.</b>
Ein Blick zu ihr sagte ihm, dass auch sie Ruhe bräuchte.

„<span style="color:2F5C1F;">Du siehst erschöft aus. Wie wäre es, wenn wir alle ruhen und uns dann aufmachen. Die Wache teilen wir uns. Sturmkralle und dein Tier geben auch acht. </span>.“
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Donnerstag 18. Oktober 2007, 21:58

Das Lliannan Sturmkralle erwähnte hörte Isildur nicht mehr. Er schlief kurz zuvor ein. Die Müdigkeit war selbst für dem wilden Waldelfen zu viel. Sein Körper und Geist holte sich, was er brauchte.

Sturmkralle wanderte währenddessen ums Lager. Leckte mal am Schnee und jagte sich sein Fressen. Kurz überlegte der Bär, ob er Isildur auch etwas bringen sollte oder dem Rappen. Aber er vergaß den Gedanken jedoch recht schnell. Anderes war viel interessanter.

Im Zelt murmelte Isildur unruhig im Schlaf.
Er war auf der Jagd. Sein Rudel in nächster Nähe. Dort witterte er den Feind. Ein Knurren signalisierte seinen Gefährten sich auf zuteilen. Gekonnt umkreisten sie ihre Beute. Ein Zweibeiner mit Bogen und Jagdmesser stand schützend vor zwei Rothaarigen und visierte das Rudelalpha an. Der Pfeil traf sein Ziel und das Alpha stürzte im Sprung zu Boden. Es richtete sich auf, schüttelte sich und sprang den Zweibeiner um. Kurz kam es zum Kampf und der Zweibeiner streckte den Alpha oder den Wolf zu Boden.
Isildur stand über den Wolf, der winselnd am Boden lag. Der Wolf leckte an Isildurs Bein und Isildur beugte sich zu dem Tier. Der Wolf sah zu ihm und löste sich auf. Er hörte Yavanna und Myrjala, die ihn riefen. Er drehte sich zu ihnen und sah sie weglaufen, immer mehr in die Ferne entschwinden.

„<span style="color:2F5C1F;">Myrjala!! Yavanna!!! </span>.“
Zuletzt geändert von Isildur Ranarion Ni'Tessin am Donnerstag 18. Oktober 2007, 22:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Erzähler » Freitag 19. Oktober 2007, 00:21

Sowohl Lliannan, Isildur und Gwydion waren erschöpft und müde. Der Tag war lange und relativ auf aufregend gewesen. Schnell waren allen die Augen zugefallen und schliefen fest, manchmal auch unruhig.
Allein Sturmkralle schlief nicht und hielt Wache. Manchmal ging er auch ein Stückchen weg, um sich Nahrung zu besorgen. Er war ein treuer und wachsamer Bär, doch auch ihn überkam nach einer Weile die Müdigkeit und mummelte sich zusammen und schlief, wachte dennoch über alles. Auch der Blauelf lehnte neben einen Baum und ruhte. Selbst Frehir schlief, mit zusammen geklappten Beinen.

Die Nacht war still, Stern los und kühl. Einfach schwarz. Hin und wieder schwebte eine Wolke vorüber. Es waren dicke, graue Wolken.
Kaum etwas regte sich. Mal raschelt ein Busch oder ein Baum durch den der Wind weht. Ein paar Hasenohren erschienen hinter einem Gebüsch, funkelten durch die Dunkelheit und beobachten das provisorische Lager. Kleine Eiskristalle bildeten sich an manchen Stellen. Bald flogen ein viele, dicke Schneeflocken vom Himmel, dass sich bald eine dünne Schneedecke gebildet hatte.

Die Reisenden kuschelten sich tiefer in ihre Felle. Es war kühl.

Isildur schlief unruhig ein wirrer Traum verfolgte ihn, sodass er dann aufschreckte und in die stille der Nacht die Namen seiner Schwestern brüllte. Alles war ruhig gewesen, nun schallte seine Stimme durch die Dunkelheit. Sofort erwachten Gwydion und Sturmkralle. Aus reiner Reaktion hatte dieser seinen Bogen gegriffen, als er aber bemerkte, dass der Waldelf gebrüllt hatte, beruhigte er sich wieder. <span style="color:2F5C1F;"> „ Was ist los mit dir?</span>, fragte der Blauelf.

Auch Sturmkralle beruhigte sich wieder, ging zu seinen Begleiter und stubbste ihn mit seiner großen, schwarzen Nase an. Ein Zeichen von Zuneigung und Besorgnis.

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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Freitag 19. Oktober 2007, 15:25

„<span style="color:2F5C1F;">Ein Traum, sonst nichts. </span>“antwortete Isildur barsch. Schon zu Hause im Lager neigte Isildur zum Morgenmuffel. Es dauerte zwar nie lange, dann hatte er sich wieder gefangen, aber wenn es sich anbot, schlief er gerne länger.

<b>Was sollte schon los sein. Wenn ich angegriffen werden würde, hättest du es wohl gesehen. Jedenfalls wenn du sehen kannst…..beruhige dich Isildur. Der meinte es bestimmt nicht so.</b>

Isildur streichelte Sturmkralle über die Schnauze, um den Tier die Sorge zu nehmen. Er nahm den Kopf des Bären in beide Hände und legte seine Stirn auf die des Tieres. Sturmkralle beruhigte sich. Dann stand Isildur auf und streckte erst mal seinen Körper. Man hörte das Knacken der Wirbel als sie sich wieder einrenkten. Sichtlich entspannter ging er ein paar Schritte in den Schnee und atmete die kühle Luft ein. Dabei schweifte sein Blick über die Ebene und verweilte in der Ferne. Irgendwo da draußen waren sie und er war sich sicher, sie zu finden.
Er kniete sich in den Schnee und nahm eine handvoll, um sich das Gesicht zu waschen. Neugierig kam Sturmkralle dazu und bereute es sofort. Isildur packte dem Bären Schnee auf die Nase. Sturmkralle schüttelte sich, brummte beleidigt und trottete davon. Als Isildur sich gewaschen hatte, drehte er sich zu Gwydion um.

„<span style="color:2F5C1F;">Du kannst noch schlafen. Ich halte noch Wache. Der Morgen kommt früh genug. </span>“

Mit diesen Worten holte Isildur seinen Bogen, Köcher und sein Schwert. Er suchte sich eine Gute Position, welche er in einem der Bäume fand. Geschick kletterte er diesen empor und machte es sich dort gemütlich. Hier war die Sicht gut und zum Morgen konnte er sogar den Sonnenaufgang sehen.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Freitag 19. Oktober 2007, 19:47

Isildur sah Lliannan unten bei ihrem Pferd stehen. Er legte neugierig den Kopf schief und spähte durch die Äste zu ihr hinunter. Er hielt sich an einem Ast fest und war in der Hocke im Geäst. Sein Bogen lag zwischen Zweigen neben ihm. Sie schien mit dem Tier zu sprechen und zwar in dessen Sprache. Klar wusste Isildur, dass diese Fähigkeiten einige Waldelfen konnten, doch waren diese „blauelfischen“ Waldelfen anders. Ihre Kleidung würde Isildur eher als unpraktisch bezeichnen. Und doch gab es Ähnlichkeiten.

<b>Na los, unterhalte dich. Du weißt, was Neldor gesagt hat, elfische Gespräche und der Zugehörigkeit helfen, sich nicht zu verlieren. Zwar hat der Traum gezeigt, dass ich die Oberhand habe, doch schadet es nicht. Nur worüber soll ich reden?…Ich kann ja schlecht über die Jagd reden. </b>

Isildur wusste nicht, was es war, dass diese Blauelfen so seltsam auf ihn wirkten. Außenstehende hätten jedoch bemerkt, dass diese beiden zivilisierter wirkten. Isildur war zwar kein Barbar, doch hatte er mit Anstand nicht viel gemeinsam. Er machtes es meist auf seine Weise. So wie die Natur es gelehrt hatte. Frei, fast ohne Regeln. Wie es bei den Elfen zu Hause üblich war.
Er überlegte, während er Ausschau hielt.

„<span style="color:2F5C1F;">Sag ihm, dass ich ihn nicht erschrecken wollte. …Dich auch nicht…Es ist zur Zeit ruhig....Was hattest du in deiner Heimat gemacht? Du scheinst kein Jäger zu sein. Bist du eine Magierin oder so?...Entschuldigung, … </span>.“ Seine Stimme klang tief und doch ziemlich sanft und melodisch. Seine Stimme strahlte Stärke und Wildheit aus. Eine Unsicherheit war da, welche zeigte das es ihm schwer fiel. Würde man durch die Zweige hochschauen, könnte man Isildur verlegen Lächeln sehen.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Samstag 20. Oktober 2007, 12:42

„<span style="color:2F5C1F;">Ich wollte nicht stören…Dein Pferd ist mißtrauig. Kann ich sehr gut verstehen. Wir sind uns alle fremd…Bei uns haben Männer sowie Frauen Magie ge..gewirkt. Ich selber beherrsche das nicht. Und ehrlich gesagt, mag ich sie auch nicht. Zuviel kann geschehen. Eine meiner Schwestern hat oft gzaubert und oft ging es schief. Dagegen konnte Yavanna wenigsten etwas Gutes hervor bringen. Meine Erfahrung zeigte, dass Magie nur im Fernkampf nützt und im Nahkampf hilflos ist, abgesehen von der Heilmagie.</span>.“

Noch Isildur schielte zu dem Rappen runter, verweilte kurz beim Tier, und sah wieder zu Lliannan. Das Tier hatte den Wolf gespürt und Lliannan ahnte etwas.
Zwar versuchte Isildur so gut es ging ein Gespräch auf die Beine zu stellen, doch war seine oberste Pflicht gerade Ausschau halten. Seine Aufgaben waren ihm ernst. Und er erwartete von sich die gleiche Disziplin wie von anderen. Man müsste immer Vorsicht walten lassen, eine Fähigkeit die bei seinen Schwestern leichter in Vergessenheit geriet.Dass betraf bei Myrjala auch die Magie. Sie brachte meist das größte Chaos hervor. Bei dem Gedanken an seine Schwestern konnte Isildur nur schwer seine Emotionen unter Kontrolle halten, doch die Sorge zeigte sich doch. Er hatte seinen Eltern versprochen, die beiden wieder zurück zu bringen. Er seufzte leise.

<b> Ich hole sie zurück. Mir wird schon etwas einfallen. Ihr Götter der Jagd, bitte hilft mir. Gibt auf sie acht…..oh, verdammt, du machst dich noch verrückt. Du findest sie. Egal wie. Lliannan kann mit Tieren sprechen und die Natur befragen. Sie sind nicht Calladreth. Sie können sich verteidigen.</b>

„<span style="color:2F5C1F;">…Wieder rede ich eher vom Kampf…hmph. Ich unterhalte mich selten mit anderen Elfen. Eigentlich meist nur mit unserem Lager. Und sonst kommandiere ich sie rum. </span>.“

Der Elf musste leise lachen. Etwas seltenes, wenn er außerhalb seiner Leute war. Das verfilzte Haar fiel ihn dabei ins Gesicht und er strich es zurück. Langsam wurde es wirklich Zeit dieses zu bürsten. Das Licht der Sterne schien in den silbernen Strähnen zu schimmern. Jetzt sah man, dass sein ganzes Haar mit silbernen Strähnen durchzogen war.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Samstag 20. Oktober 2007, 21:37

Natürlich hatte sich recht. Er war Hauptmann. Zwar nur Vize, doch dieser Posten war noch genug. Er hätte Hauptmann werden können, die Fähigkeiten hatte er, doch wegen seiner Familie konnte er nicht. Seine Schwestern hielten ihn so auf trab, dass eine höhere Position nicht möglich war. Und so wie es jetzt war, fand es Isildur richtig. Immerhin war der Hauptmann einer seiner besten Freunde. Isildur kümmerte sich um den Schutz der Wälder mit den Bogenschützen.

„<span style="color:2F5C1F;">Vize-Hauptmann, um genau zu sein. Doch bedeutet es nichts. Ein Posten sagt noch nichts über eine Person. Ich patrouilliere den Wald und jage auch für unser Lager. Ich bin jemand, der ständig in Bewegung ist. Ob durch meine Aufgaben oder meinen Schwestern. Ich ruhe ungern und halte ständig Wache. Ich bin vorsichtig. Eigenschaften, die jahrelang zur Aufgabe gehörten, wirken sich auch auf das sonstige Leben aus. </span>.“
Innerlich war Isildur dankbar, dass sie ihm zu hörte. Sie sah von der Kleidung wie ein Sonnenelf aus, doch hatte sie nicht die Unfähigkeit, die zum Beispiel Calladreth hatte.

<b>Ich hoffe, du machst dich nicht auch noch auf dem Weg. Bleib lieber im Lager, da kann dir nichts geschehen. Immerhin fällst du dann nicht über deine eigenen Beine</b>

Isildur beobachtete sie. Ihr Haar verschwand fast im Dunkeln und ihre Augen sahen denen einer Katze ähnlich. Katzengleich konnte sie sich im Geäst bewegen. Man musste keine Sorge haben, dass sie stürzt. An ihrer Gewandtheit sah man das waldelfische Blut –oder blauelfische Blut. Sowas hat Calladreth erst über Jahre später hinbekommen. Er musste schmunzeln, wenn er an diesen überforderten Elfen dachte. Was fand Yavanna nur an ihm. Er konnte zwar kämpfen, doch war er des Lebens sonst unfähig.

„<span style="color:2F5C1F;"> Du kannst dich gut in Bäumen bewegen. Der beste Platz um Ausschau zu halten, oder? Wenn sich etwas nähert, sehen wir es sofort…wieder bin ich bei der Strategie….Sag mal, deine Augen, sie sind seltsam. Ähnlich wie eine Katze. Kommt das bei deinem Volk öfter vor. </span>.“

<b>Was soll das denn! Wenn ich so was frage, wird sie dich auch fragen. Immerhin hast du geknurrt und warst fast von Sinnen. Im Dorf weiß ich was ich sagen muss, selbst wenn ich auf Festen dort bin. Du bist doch nicht auf den Mund gefallen. </b>

Isildur erhob sich murrend und bewegte sich grazil zwischen den Ästen. Barfuss hatte er sowieso kein Problem sich hier oben sich zu bewegen. Ohne die Balance zu verlieren erstieg er Ast um Ast. Höher hinauf. Seine Tätowierungen gaben dem Elfen einen zusätzlichen Tarneffekt. Er suchte sich eine nette Position zwischen den Zweigen und winkte sie zu sich. Man hatte eine gute Sicht auf die Ebene und den beginnenden Sonnenaufgang.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 21. Oktober 2007, 16:58

Isildurs sah zum Himmel, der sich langsam verfärbte. Als er sprach schien er gerade weit weg zu sein.

„<span style="color:2F5C1F;">Wir haben viel durchgemacht. Ich habe sie immer beschützt. Ja, sie bedeuten mir viel. Wer ihnen was antut, den werde ich persönlich auseinander nehmen. </span>“ Sein Blick verfinsterte sich, doch wurde danach schnell wieder weich.

„<span style="color:2F5C1F;">Wo fange ich an…. Myrjala. Immerhin beginnt es immer mit ihr. Das reine Chaos. Viel zu neugierig. Sie ist kleiner als ich und hat kastanienbraunes Haar. Man sieht ihr den Übermut an. Sie wollte los, um für ihren Dra…Echse Sand zu holen. Myrjala redet ständig....Und dann Yavanna. Eigentlich ist sie jünger als Myrjala, doch wirkt sie viel vernünftiger. Sie hat langes rubinrotes Locken, die bis zu ihren Knöcheln gehen. Unpraktisch, doch sie liebt es. Myrjala trägt ihr Haar in zwei Zöpfen. Yavanna ist Druidin und immer in Begleitung ihres Wolfes. Auch müsste sie ebenfalls eine silberne Echse dabei haben. Soviel zum Aussehen. </span>“

Leichter Wind kam auf und wirbelte die Schneeflocken auf. Der Schneefall verstärkte sich. Die Luft wurde kühler, wie es meist in den Morgenstunden geschah. Der Wind säuselte leichte Melodien. Hörte er gerade ein Flötenspiel? Ja, eindeutig. Die Musik hatte den suchenden Klang nach den anderen. Eine Melodie, die nur die Geschwister hörten. Irgendwo war eine seiner Schwestern und erhoffte sich eine Antwort der anderen. Wenn in nächster Zeit eine Antwort folgte, wusste er, dass seine Schwestern noch lebten.

<b>Ein Flötenspiel? Ich kenne es. Myrjala? Yavanna?...Verdammt, ich hätte auch Flöte spielen lernen sollen. Dann könnte ich antworten.</b>

Wie abwesend streckte Isildur den Kopf in die Windrichtung. Er kletterte auf einen Ast, welcher leicht nachgab und knackte. Das bemerkte Isildur jetzt nicht. Er schloss die Augen. Innerlich war Isildur am überlegen, wie er seinen Schwestern antworten könnte. Der Wind hatte die Melodie getragen.

<b>Was wird weit getragen? Yavanna hat ihren Wolf dabei. Komm schon Nachtschatten, höre mich.</b>

Isildur konzentrierte sich und lies sein Silberblut wirken. Als er die Augen öffnete, spürte er ein feines Kribbeln auf der Haut, die leichteste Form des Weckens des Wolfes. Er legte den Kopf in den Nacken und heulte in den Himmel hoch. Das Lliannan neben ihm war, hatte er jetzt vergessen. Sturmkralle am Boden streckte den Kopf hoch und brüllte mit. Wer die Tiersprache beherrschte, würde „ ich bin auch hier, Schwestern. Wo seit ihr?“ hören.

Das Heulen nahm jäh ein Ende als der Ast unter Isildur nach gab und er sich aus Reflex noch festhalten konnte. Seine Beine baumelten kurz in der Luft, bis er wieder festen Halt hatte.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 21. Oktober 2007, 18:48

Isildurs Beine baumelten suchend in der Luft. Endlich ertastete sein Fuß einen anderen Ast. Seine Beine schlangen sich um den Ast und kurz hing Isildur kopfüber unter Lliannan. Er suchte sich einen weiterenAst, denn er dann ergriff. Er verlagerte sein Gewicht und hielt sich an dem Ast mit beiden Armen fest. Der größte Teil seines Gewichtes war jetzt auf seine Arme verlagert und so stemmte er sich hoch. Rasch saß er wieder Lliannan, die ihn anschmunzelte. Fast schon verwirrt blickte Isildur hinter sich, ob da irgendetwas wäre.
.
„<span style="color:2F5C1F;"> Was ist denn? Was ist so lustig? </span>“

Er konnte sich nicht vorstellen, dass er vielleicht der Grund war. Er müsste ja zugeben, dass so was recht riskant war. Immerhin war das Wecken des Silberblutes recht gefährlich. Jedenfalls was Isildur Seelenheil betraf.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Erzähler » Dienstag 23. Oktober 2007, 21:46

Die Sonnenstrahlen fielen durch die kahlen Äste der Bäume. Bald würde es morgen sein, doch es würde noch dauern, schließlich haben die dunklen Tage begonnen.
Es war furchtbar kalt. Selbst Frehir schüttelte sich.

Das Szenario wurde je gestört, als plötzlich Gwydion aus dem Lager stürmte, den Bogen in der Hand!

„ Ich höre Pferdegetrappel! Es ist nicht mehr soweit entfernt. Es ist nur eines, aber trotzdem. Es könnte einer dieser Reiter sein! Wir müssen aufpassen und vorbereitet sein!“

Doch Gwydion lag falsch mit seiner Vermutung. Es war keiner der Reiter. Es war ein man in dicke, dunklen Felleklamotten gekleidet. Auf dem Kopf trug er eine Mütze aus demselben Material. Es glänzte schön, wie Seide. An der Seite trug er ein längeres Schwert und auf seiner Brust thronte ein großes Wappen, auf dem ein schwarzer Adler auf gelbem Grund befand.

Bald kam er an.
Er begann mit lauter und kräftiger Stimme zusprechen.

„ Höret ihr Völker! Mein Name ist Suriel Suruturus, meines Zeichens Herold und Bote der Stadt Pelgar. Höret nun was ich zu sagen habe!
Es wird ein großes Turnier in der Arena zu Pelgar stattfinden. Tapfere Recken werden sich dort in verschiedenen Disziplinen messen! Doch für alle ist etwas dabei! Gauklerwettbewerbe, Geschichtenerzähler, Kraftwettbewerbe und vieles mehr! Kommet zu Pelgar um diesen Spektakel beizuwohnen! Ihr werdet es nicht bereuen! Auch Pelgar selbst könnt ihr betrachten! Es gibt viel zusehen! Doch nun werde ich euch wieder verlassen, ich habe noch eine weite Reise vor mir! Lebet wohl!“

Ohne irgendein weiteres Wort ritt der Bote weiter.
Ein fröstelnder Wind zog durch die Ebene. Der Bote wurde am Horizont immer kleiner und kleiner und dann verschwand er, so schnell wieder er gekommen war.

„ Komisch Kerl!“, meinte Gwydion. „ Doch was haltet ihr davon? Pelgar soll eine schöne Stadt sein, nach den Leuten hier. Vielleicht erhalten auch deine Schwestern diese Nachricht und reisen nach Pelgar. Eine Möglichkeit wäre dies und du hast genauso viele Chancen sie zu finden, wie wenn du durch ganz Celcia ziehst! Das Land ist größer als du vermutest!“

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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Mittwoch 24. Oktober 2007, 18:08

Schweigend hatte sich Isildur neben sie gesetzt. Auf ihr „ Ach nichts. Vergesst es wieder“ rollte er kurz mit den Augen. <b>Wie ich diese Antwort liebe. Fast wie Myrjala. Meist steckt doch was dahinter. Doch egal.</b>

Der Morgen begann zu Grauen und färbte die Gegend in bizarre Farben. Es lies einen an eine Traumwelt denken. Friedlich und ruhig. Von dem Baum aus konnte man ziemlich weit sehen und hatte eine gute Aussichtsplattform.

<b> Yavanna, wenn du das sehen könntest. Es ist wunderschön.</b>

Isildur genoss die Ruhe die der beginnende Tag brachte und atmete tief durch. Erst reagierte er gar nicht auf Lliannans Frage , doch dann erwiderte er ihr.

„<span style="color:2F5C1F;"> Nichts genaues. Ich muss abwarten. Doch lebt auf jeden Fall eine noch und sucht ebenfalls. …Woher weiß du, das sich etwas ergeben hat? </span>“

Fragend sah er zu ihr. Immerhin ist so was, was er gemacht hat, nicht altäglich. Sie trommelte mit den Finger auf den Stamm und schien ihr Pferd damit nervös zu machen. Oder war er es? Isildur konnte Gwydion sehen, der ums Lager lief und scheinbar doch nicht mehr geruht hatte. Sein Problem.

„<span style="color:2F5C1F;"> Woher kennst du ihn? Er ist nicht wie du. </span>“ ,Isildur nickte Richtung Gwydion.

Isildurs beäugte den Blauelfen von oben wie ein Alphawolf einen Rivalen beäugte. Der Elf hatte eine Ausstrahlung, die einem Jäger glich. Der Wolf in Isildur war noch wach und so konnte man deutlich den leicht knurrenden Unterton hören. Irgendwie fühlte sich Isildur bedroht. Als wenn was passieren würde.
Es könnte natürlich auch an der Kälte liegen, welche doch stärker zu spüren war. Beim Reden stiegen weiße Wolken auf und im Baum begannen die Äste zu klirren. Zwar war Isildur nicht besonders kalt, selbst wenn er nur im Lendenschurz war, doch auch er hielt Umziehen für angebracht. Er deutete Llianna nach unten und stieg einen Ast weiter runter. Der Wind drehte sich und Isildur witterte einen Menschen. Kurz darauf kam Gwydion und teilte ihnen mit, dass da jemand kommt.

<b>Kluger Junge. Meinste, ich habe das Gegenteil vor.</b>

Isildur knurrte in seine Richtung, doch nahm sogleich seinen Bogen und spannte ihn rasch. Der Bogen selbst war Isildurs bevorzugte Waffe. An diesem hatte er eine lange Zeit gearbeitet und die hohe Kunst des elfischen Bogenbaus war dem Kompositbogen anzusehen. Feine Efeuranken, geschnitzt aus Holz zierten das edle Stück.
Nicht jeder war fähig in zu spannen. Einst hatten es seine drei Schwestern versucht, doch fehlte ihnen die Kraft dazu.
Isildur verharkte seine Beine unter einem Ast und zog einen Pfeil aus dem Köcher, den er dann einlegte. Man konnte jetzt das Hufgeklapper hören und das Schnauben eines Pferdes. Isildur machte die Person aus.
Sturmkralle war auf den Ruf eines Adlers von Isildur in Deckung gegangen.
Seltsam sah der Fremde aus, was die Aufmachung betraf. Der Fremde hielt in der Nähe des Lagers und machte lauthals eine Ankündigung. Wenn man es nicht gewusst hätte, dass dort ein Lager ist, so hätte man den Mann für wahnsinnig gehalten. Doch woher wusste er das?

Isildur hatte den Menschen anvisiert und wartete ab. Er neigte gerade dazu den Mann einfach abzuschießen, immerhin hatte er das Lager entdeckt. Doch selbst Isildur war verwirrt über dieses seltsame Verhalten des sogenannten „Suriel Suruturus Meineszeichensherold“.

<b>Was für ein umständlicher Name. Suriel Suruturus Meineszeichensherold.</b>

Der Fremde sprach und machte dann kehrt. Dadurch lies er eine seltsam dreinschauende Gruppe zurück.

<b> Was soll das? Laufen die Menschen in dieser Gegend zu jeder Feuerstelle oder jedem vermutbaren Lager? Das Lager ist doch getarnt? Woher wusste der das? Oder war er dem Wahnsinn verfallen? Dann sollte ich ihn erlösen.</b>

Isildur wusste eigentlich wie man ein gut getarntes Lager aufbaut. War er zu nachlässig gewesen?
Den Bogen lies er nicht sinken, sondern visierte weiterhin die entschwindende Gestalt an. Ein gezielter Schuss und das war es. Seine Miene war ernst, doch ohne sichtbaren Grund lies er den Bogen sinken und lächelte. Ob es die Situation war oder etwas anderes, wusste man nicht.

<b>Warum einen Pfeil verschwenden. Wenn er auf ein Orklager trifft, wird er wahrscheinlich nicht überleben. Die Natur regelt alle Krankheiten.</b>

Er kletterte flink herunter, das letzte Stück sprang er katzengleich herab und landete vor Gywdion. Er löste die Sehne von seinem Bogen und blickte nachdenklich zu Sturmkralle, der ebenso verwirrt wirkte. Er bestätigte dem Blauelfen mit einem Nicken, das der Mensch seltsam war.

<b>Was meinst du Sturmkralle? Ob er recht hat und sie tatsächlich in der Stadt sind. Du magst Städte genauso wenig wie ich. Yavanna würde sich lieber in Wälder aufhalten. Aber Myrjala? Wahrscheinlich ist sie wirklich dort und treibt Schabernack.</b>

„<span style="color:2F5C1F;"> Könnte sein. Doch wo ist dieses Pelgar? Eine Ahnung?.. Sag mal, hast du etwas um euch und das Pferd zu tarnen. Immerhin wollte ich ungern Zielscheibe sein.</span>“

Isildur grinste kurz. Dann ging er Richtung Lager und bereitete den Abbau vor und zog sich die warmen und besser getarnten Felle über. Selbst die Stiefel zog er an. Leise grummelte er vor sich hin.
Zuletzt geändert von Isildur Ranarion Ni'Tessin am Mittwoch 24. Oktober 2007, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Suche beginnt..

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 24. Oktober 2007, 19:35

Isildur war über das auftauchen des Herolds sehr verwirrt. So schnell wie er gekommen war, war er auch verschwunden. Er hielt ihn für einen Irren. Doch umso mehr verwirrte ihn, wie der Herold wissen konnte, dass sich hier ein Lager befand. Es war doch gut getarnt. Oder war er unvorsichtig gewesen. Gwydion hatte Isildur vorgeschlagen nach Pelgar zu reisen, doch Isildur wusste nicht einmal wo diese Stadt liegt oder man dahin kommt. Doch der Blauelf wusste es. Er hatte sich schon oft hier in diesem Land rumgetrieben. Es faszinierte ihn. Es war so anders wie seine Heimat. Alles sehr aufregend hier.

Gwydion ging auf die Worte des Elfen ein.

<span style="color:2F5C1F;">„ Pelgar ist so was wie die Hauptstadt Celcias. Sie liegt östlich von hier, in etwa 10 Tagen sollten wir sie erreichen, wenn wir jetzt losgehen! Und zum Thema Pferde. Ihr seid noch nicht lange in Celcia, das merkt man euch an. Wir werden ganz bestimmt nicht angegriffen. Hier wird man nicht von jeder Ecke angegriffen!“ </span> Der sonst so ruhige Blauelf lachte. Dieser Waldelf ist noch nicht hier, dass bemerkte Gwydion sofort und das er eine Vize-Hauptmann ist auch. Er hatte ein wenig von dem Gespräch mitbekommen. Immer Pflichtbewusst, dieser Isildur.

Isildur war bereits in das nicht ganz so getarnte Lager zurückgegangen und hatte sich neue bequemere Sachen angezogen. Würde sie jetzt wohl nach Pelgar gehen, dass fragte sich der Blauelf. Er wollt die Hauptstadt gerne wieder sehen. Sie war schön, aber für seinen Geschmack zu groß und hatte zuwenig Bäume. Doch dort zu sein war nicht schlecht.

Ein kühler Wind zog über die Ebene und ließ Gwydions Haare im Wind tanzen. Er liebte dieses Gefühl. Er blickte zu Lliannan. Was sie wohl davon hält.


<span style="color:2F5C1F;">“ Was meinst du? Sollen wir nach Pelgar reisen? Die Stadt ist schön, aber sehr groß mit wenig Bäumen, aber dennoch sehenswert. Sie sollen sogar eine große Bibliothek haben, wenn es euch interessiert.</span>
Zuletzt geändert von Erzähler am Mittwoch 24. Oktober 2007, 19:35, insgesamt 1-mal geändert.

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