Auf nach Unbekannt

Das Grasland macht seinem Namen alle Ehre. Weite Wiesen, geziert von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Ein Beben hinterließ eine große Narbe in der schönen Ebene, eine große Schlucht, begehbar über eine dunkle Brücke
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Montag 22. Oktober 2007, 19:05

Der rotbärtige Zwerg entspannte sich leicht, als der Feuerball erlosch und schulterte seine riesige Axt lässig. „Nichts für ungut, Jungchen, aber du bist uns mit gezückter Waffe entgegen gesprungen...“ Er zuckte lässig mit den Schultern. Der kleinere Zwerg grinste Seth fröhlich an. „Danke.“ Verwundert blinzelte er. „Wieso etwas wollen?“ Dann richtete auch er sich wieder auf, wobei er seine Keule neben sich auf dem Boden abstellte.

Orol sank auf den Boden. Inzwischen schnappte er regelrecht nach Luft. Lachtränen liefen ihm über die Wangen. „Ich... ich... kann nicht.“ Wieder ein Glucksen. „Du hättest dein Gesicht sehen sollen.“ Und schon ging das bloße Zucken der Mundwinkel wieder in das fröhliche Kinderlachen über.

Da regnete es die Fragen auf die Zwerge... Der Große rollte nur mit den Augen und gab ein kleines Grummeln von sich. „Wie haltet ihr das nur aus?“ Die deutlich entnervte Frage ging leise in Seths Richtung.
Der Kleine jedoch drehte sich Myrjala zu und schenkte auch ihr ein breites Grinsen. „Wir kommen aus Sucellus und wollen nach Pelgar zum Turnier.“ Er unterdrückte ein Lachen, indem er es zu einem Räuspern minderte. „Und Zwerge schleichen nie. Dafür sind wir nicht gemacht.“ Er überlegte kurz, welche Frage als nächstes kam. „Aye, wir sind Zwerge. Mein werter Name ist Ingrasch und das ist mein Vetter Frathag.“ Er wies auf den griesgrämigen, großen Zwerg. „Und ihr seid?“ Neugierig funkelte er Myrjala an.

Jene Neugier verstärkte sich noch, als sie auf einmal die Sprache wechselte und dann die Stimme des Drachen ertönte. Begeistert strahlte Ingrasch und lauschte ganz ungeniert. Frathag jedoch gab ein gottergebenes Seufzen von sich. „Ein Drache, das fehlte ja noch.“ Ingrasch verfolgte kichernd mit seinem Blick den Drachen, als jener schnüffelnd herum rannte. <span style="color:2F5C1F;"> „Warum willst du sie den einbuddeln?“</span> Obwohl seine Stimme natürlich sehr hart in der weichen Sprache wirkte, lag doch nur ein relativ leichter Akzent in ihr.

Doch da flitze die Elfe schon weg. Verwundert sahen die Zwerge ihr hinterher –und sogar Orol verstummte und lag jetzt nur noch flach und atemlos im Gras. Frathag brabbelte wieder in seinen Bart. „Nicht noch so eine...“ Ingrasch wandte sich jedoch um und kniete sich schmunzelnd neben dem Drachen hin. <span style="color:2F5C1F;">"Hat sie dich vergessen? Das passiert mir auch ständig. Was hat sie denn gehört?“</span>

Das Wetter wurde langsam ungemütlich. Der Regen war zwar zu einem seichten Nieseln abgeflaut, ging einem aber durch und durch. Die Temperatur sank langsam, bis sie einem schon kleine Kälteschauer verschaffen konnte.

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Myrjala
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Donnerstag 25. Oktober 2007, 21:04

Myrjala war in die Ebene hinaus gelaufen. Sie brauchte dringend einen ruhigen Ort wo sie niemand störte und sie ihrer Schwester antworten konnte.
Sie blieb stehen um kurz zu verschnaufen und sah sich um. Von da wo sie hergekommen war konnte sie ein paar dunkle Punkte erkennen. Wahrscheinlich waren das Seth, sie Zwerge und Orol. Irgendwo weiter am Horizont sah sie die Menschenstadt, dessen Name sie nicht wusste. Sagen wir: Dort wohnt Orol’s Vater. Das war ein guter Anhaltspunkt und reichte Myrjala als Erkennungsmerkmal.
Weiter vor ihr gab es nur Gras. Ebenfalls links von ihr. Doch in östlicher Richtung standen vereinzelt Baumgruppen und irgendwo dahinter schien ein Wald zu beginnen und dahinter lag erst das Gebirge zu dem Derat wollte.
Myrjala lächelte, ein Wald war gut, besser als die Graslandschaft, aber jetzt würde sie nicht ganz dort hin laufen, weil es noch viel zu weit entfernt war.
Aber den Schutz der Bäume würde sie für ihre Antwort schon in Anspruch nehmen, denn das war besser als sich ins nasse Gras zu setzen und sich von oben noch zusätzlich Nass regnen zu lassen. Gut, da hätte Derat nur einen seiner Flügel über sie ausbreiten… Derat?... Wo war er eigentlich?
Myrjala sah an sich hinab, wo er üblicherweise an ihrer Wade hing, doch nun nirgends zu erblicken war.
Sie hatte ihn anscheinend vergessen.
Entsetzt blickte sie zurück.
Ob das gut geht, fragte sie sich?
Und dabei machte sie sich weniger Sorgen um den Drachen sondern vielmehr um die Anderen.


Derat war einige Male im Kreis gelaufen, mit der Nase am Boden und der Vorfreude mal wieder ein einigermaßen, annehmbares Loch graben zu dürfen. Es schien schon fast ein zwanghaftes Verhalten zu sein, alles und jeden einbuddeln zu wollen und der Drang danach wurde schlimmer desto häufiger man ihm das verbot.
So sah er nun Myrjala hinterher, die so schnell wie ein Wirbelwind, einfach in die Graslandschaft hineinlief und schon bald zwischen den hohen Gräsern nicht mehr auszumachen war.
Manchmal viel es dem kleinen Drachen richtig schwer, den Gedankengängen seiner Reiterin folgen zu können. Das es andersherum sich des Öfteren auch so verhielt, war ihm nicht wirklich bewusst.
Er sah zu dem Zwerg Ingrasch hoch, der sich schmunzelnd neben ihn gehockt hatte und in der Sprache der Elfen fragte, ob man ihn vergessen hätte und warum er irgendwen eingraben möchte
Einen kurzen Moment lang dachte der Drache über diese Frage nach, ehe er dem Zwerg, ebenfalls in lyrintha, antwortete.
Er hätte ihm wohl auch in zwergisch antworten können, aber erstens, dachte er gerade nicht daran, dass er diese Sprache zumindest verstand, das mit dem Sprechen lag schon etwas länger zurück, aber als grandioser Geschichtenerzähler und davon war Derat überzeugt, war es immer gut sich sämtliche humanoide Sprachen anzueignen, damit auch jeder einen verstehen konnte, sollte es sie mal in seine Höhle verschlagen. Ansonsten wäre es recht ärgerlich.

<span style="color:2F5C1F;">Sie hat ihre Schwester gehört</span> erzählte Derat bereitwillig. <span style="color:2F5C1F;">Wir sind nämlich abgehauen ohne Bescheid zu geben… Also wir haben schon Bescheid gegeben, aber nicht den Richtigen... Wir haben abgewartet bis ihr großer Bruder auf der Jagd ist und haben uns dann davongeschlichen. Der hätte uns das nämlich nicht gestattet, obwohl ich auf sie aufpasse. Er ist der Meinung ich bringe sie eher in Gefahr und das stimmt überhaupt nicht… Ich sorge nur für die nötige Unterhaltung… Außerdem bin ich viel größer als ich aussehe und werde alles Böse in die Flucht schlagen… oder aber einbuddeln.“</span> fügte er leise hinzu und machte dann eine kurze, nachdenkliche Pause, bevor er wieder ansetzte.
<span style="color:2F5C1F;">“Nein, sie würde mich niemals vergessen.“</span> entgegnete er, <span style="color:2F5C1F;">“Ich verstehe nur noch nicht den Sinn dahinter… ich hätte doch auf sie aufpassen können.“</span>
Er begann auf und ab zu laufen und blieb schließlich stehen und sprang einmal in die Luft.
<span style="color:2F5C1F;">“Ich hab’s!“</span> Er hüpfte freudig zwischen den Anderen umher, wandte sich ihnen dann zu, verzog das Gesicht und richtete sich auf seine Hinterbeine auf und sah grimmig von einem zum anderen.
<span style="color:2F5C1F;">Ich weiß jetzt warum sie mich hier gelassen hat. Sie will das ich auf euch aufpasse… jaaaa… ich soll aufpassen das ihr nicht weglauft... Und denkt nicht einmal daran. Ich habe da so meine Techniken.“</span>
Was auch immer für Techniken er hatte. Der Drache schien es ernst zu meinen.


Währenddessen hatte die Elfe eine der Baumreihen erreicht und suchte sich einen geeigneten Baum, auf dem sie hinauf klettern konnte um es sich in einer Astgabel gemütlich zu machen. Ein Baum, der um diese Jahreszeit noch soviel Blätter besaß, dass man sie nicht sehen konnte und sie zusätzlich ein wenig vor Wind und Wetter schützte. Denn sie hatte wohl bemerkt, dass der Regen zwar weniger, dafür aber die Luft kälter geworden war.

Schnell hatte sie was gefunden. Das Eichhörnchen, das in ihrem Haar saß, sprang hinab und lief flink den Stamm hinauf und auch die Elfe folgte ihm, suchte sich eine stabile und recht bequeme Stelle und atmete erstmal durch.
Wichtig war, dass sie ruhig und konzentriert war. Alles andere würde nur nach hinten losgehen und das hatte sie schon mal gehabt, als sie die Macht der Musik dafür nutzen wollte ihren Bruder zu beruhigen, es aber genau das Gegenteil ausgelöst hatte und in dieser speziellen Situation damals, war das überhaupt nicht gut gewesen.
Das war eine der ‚Notsituationen’ in denen man doch Familienmitglieder begraben durfte.

Sie kramte ihre Flöte hervor. Sie war aus Blutulme gefertigt und klang, im Gegensatz zu Yavanna’s Flöte, tief.
Sie schloss die Augen und atmete noch ein paar weitere Male ein und aus bis sie die nötige Konzentration besaß den Kontakt zu ihrer Schwester aufzubauen.
Dann setzte sie die Flöte an ihren Lippen und begann ihr Lied zu spielen.
Sanft erklang die Melodie und suchte sich ihren Weg…
Jedes Mal anders, spiegelte es die Gefühle wider die sie vermitteln wollte. Meist durchzogen vom Chaos und wohl unverständlich für jeden der nicht wusste was wirklich wichtig war…

..„Es geht mir gut.“ War das erste was wohl Yavanna erreichen würde. Gefolgt von Freude, schlechten Gewissen, Spaß, Appetit auf was Leckeres, Sorge, Neugierde, ein bisschen Heimweh und Eile. Immer wieder ein schlechtes Gewissen und ganz viel Spaß und die Sehnsucht nach den Geschwistern…

Dann beendete Myrjala ihr Lied, obwohl sie noch so viel zu erzählen hatte, aber das war etwas schlecht und sollte sie es nur annähernd hinbekommen, würde Yavanna eh nicht verstehen was sie von ihr wollte.

Es war in der Zwischenzeit am dämmern.
Wie lange hatte sie wohl gespielt? Sicher waren es mehrere Stunden.

<b>Hoffentlich sind die anderen noch da</b>, schoss es ihr durch den Kopf.
<b>Derat wird das schon irgendwie geregelt haben… Oh nein, wer weiß was er angestellt hat. Ich sollte schnell zurück!</b>
Hastig verstaute sie ihre Flöte und sprang dann von dem Baum. Beinahe wäre sie unglücklich gelandet und hätte sich den Fuß umgeknickt, aber eben nur beinahe.
Suchend schaute sie sich um, bis sie ein Geraschel im Geäst wahr nahm und das Eichenhörnchen, das sie stetig begleitete, den Stamm hinab lief und genauso flink an ihr wieder hinauf und sich in ihrer Haarpracht versteckte.
Dann machte sich die Elfe schleunigst auf den Weg zurück…
Zuletzt geändert von Myrjala am Donnerstag 25. Oktober 2007, 21:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Donnerstag 8. November 2007, 13:48

[ komme aus Grasland-die Suche beginnt ]

Als Isildur die Gestalt sah, konnte er sich nur schwer zurückhalten. Doch dann sah er, das Sturmkralle im Begriff war die Elfe, wobei es sich tatsächlich um seine Schwester Myrlala handelte, umzuwerfen. Sie hatte kastanienbraune Haare, welche zu zwei Rattenschwänze sich über die zierliche Gestalt ergossen. Ein kurzes Kleid und Federn im Haar ergänzten das Bild

<span style="color:2F5C1F;"> Myrjala:……oh, Sturmkralle..nicht! </span>

Isildur überlegte nicht lange, er eilte seinem Bär hinter her. Sturmkralle konnte seine Wucht und Kraft nicht einschätzen und würde die einen Kopf kleinere Elfe einfach unter sich begraben. Zwar schmerzte Isildur jede Bewegung, doch dass sie eine Verletzung durch den sich freuenden Bären erleidet, fände er nicht gut. Besonders da seine Schwester dazu neigte, alles zu übertreiben. Was er leider auch schon öfters über sich ergehen lassen musste.

Er merkte schnell, dass er den Bären nicht einholen konnte, so stieß Isildur einen Warnruf der Waldelfen aus. Er hörte sich nach einem Adlerschrei an. Dieser war seiner Schwester bekannt, besagte er doch“ Achtung, zur Seite“. Innerlich hoffte Isildur, dass Myrjaja den nicht vergessen hatte.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Donnerstag 8. November 2007, 18:15

Myrjala trat zwischen den Bäumen hervor. Der Nieselregen hatte nun gänzlich aufgehört. Stattdessen war es nun noch kühler geworden. Eine dünne, weiße Schneeschicht hatte sich auf der Graslandschaft gebildet und nun glitzerte es überall, während hier und da ein paar Grashalme empor lugten.
So schön, das auch alles im Dämmerlicht aussah, Myrjala ließ ihre Schultern hängen. Auf ‚Winter’ hatte sie gar keine Lust. War es denn wirklich schon so weit. Sie seufzte abermals und ließ ihre Schultern noch weiter hinunter sinken, damit auch jeder in meilenweiter Entfernung sehen konnte wie schlimm das alles war.

Kurz verweilte sie in dieser Haltung. Dann besann sie sich.

<b>Ich muss schnell zurück. Wer weiß was Derat anstellt.</b>

Tief im Inneren wusste sie, sollte er was angestellt haben, war es egal ob sie sich schnell auf den Weg machte oder erst später dort ankam.

Doch so weit kam sie gar nicht, als sie in nicht allzu weiter Entfernung Geräusche wahrnahm. Neugierig sah sie in die Richtung. Da kamen doch tatsächlich mehrere Gestalten auf sie zu gerannt. Sie legte den Kopf schief, aber durch die Dämmerung und den Schnee, konnte sie nur die schwarzen Umrisse erkennen und es war noch nicht dunkel genug für die Infravision. Die ihr wohl gerade auch nicht geholfen hätte, weil sie auch dem wusste, dass das die Horde, die auf sie zu gerannt kam lebendig war.
Sie vernahm einen schrillen Pfiff, ähnlich dem eines Adlers.
Verwirrt schüttelte sie den Kopf.

<b>Adler? Hier? Das Gebirge war doch noch viel zu weit entfernt? Und zu dieser Jahreszeit?</b>

Ehe sie sich weitere Gedanken darüber machen konnte, hörte sie erneut einen Pfiff - diesmal nicht tierischer Natur – und sie war wie, vermutlich, ein Pferd herangaloppierte und eine zierliche Gestalt sich auf ihn schwang und auf und den anderen zwei Gestalten hinterher ritt… auf sie zu!

Nun bekam es Myrjala mit der Angst zu tun.
Was wollten sie?
War das eine Jagd?
Eine Jagd auf Elfen?

<b>Derat wo bist du?</b> suchend schaute sie sich um.
<b>Mist! Nie ist der Drache da, wenn man ihn braucht. Nun hättest du deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen können</b>

Hysterisch fing sie an zu kreischen, machte eine Kehrtwendung und rannte wie ein Wirbelwind zurück in das kleine Wäldchen, aus dem sie gekommen war, hörte aber, aber nachdem sie bei den Bäumen angelangt war, wieder mit den Schreien auf.
Das war schließlich nicht sehr günstig, wenn man sich verstecken wollte.
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Freitag 9. November 2007, 16:49

Am liebsten hätte sich Isildur die Hand an den Kopf geschlagen, als er sah wie sich Myrjala kreischend davonlief. Jetzt war er sich wenigsten sicher, dass sie es war. Die Stimme war unverkennbar und auch ihr Lauf hatte ihre unverkennbare Note.

<b>Dachtest du wirklich, sie erinnert sich an den Ruf. Nein, wie immer. Nicht mal in einer fremden Welt ließ sie vorsicht walten. Du kennst doch den Ruf. </b>

Sturmkralle hingegen, bemerkte die Angst von Myrjala nicht. Er folgte ihr zu der Baumgruppe. Immerhin wollte sie ja spielen, so wie sie es in der Heimat gemacht hatten. Also brummte er freudig und sprang ihr hinterher.

Isildur konnte nun sehen wie er von einem schwarzen Pferd überholt wird. Was ja ein leichtes war, da er zu Fuß lief. Plötzlich fiel es ihm wie Schuppen von den Augen. Jetzt begriff er wieso sie wegrannte.

<b> Sie scheint zu glauben, wir jagen sie. Sie hat doch mal Vorsicht walten lassen…oh verdammt, wenn sie einem Zauber wirkt oder sie die Katastrophe von einem Drachen ruft..</b>

Irgendwie war er ja ein bisschen stolz, wenn man davon absieht, dass sie laut kreischend in eine Richtung gerannt ist. Er rannte noch ein bisschen schneller. Jeder Muskel protestierte in seinem Körper, doch fühlte er auch ein wenig den Drang, es wirklich zur Jagd werden zu lassen. Den Drang vertrieb Isildur rasch aus seinem Bewusstsein.


<span style="color:2F5C1F;"> Lliannan, warte! Nicht….STURMKRALLE, HALT!!!! </span>

Seine Stimme donnerte den Befehl über die verschneite Graslandschaft. Jetzt konnte man gut merken, dass er eine Führungsposition innehatte.
Sturmkralle machte umgehend Halt und drehte sich nach den kommenden Personen um. Leicht murrend ließ er den Kopf hängen.
Isildur keuchte hart als er bei den Bäumen ankam und neben Sturmkralle trat. Sein Blick suchte die Gegend ab. Konnte er dort nicht jemand sehen. Der Wind trug ihm den Geruch seiner Schwester entgegen. Er roch Angst. Seufzend schüttelte Isildur den Kopf. Seine Lunge brannte von der Kälte und der Anstrengung. Etwas heißer sprach er in die Bäume.

<span style="color:2F5C1F;"> Myrjala? Ich bin es, Isildur. Komm raus, bitte. Sturmkralle wollte dich nicht erschrecken…und wir auch nicht. Doch du hättest die Warnung hören müssen. Den kennst du. </span>

Bedenkt man den sonstigen Tonfall Isildurs, so klang er jetzt recht sanft und fürsorglich.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Samstag 10. November 2007, 14:55

Myrjala rannte zwischen den Bäumen hindurch und an dem vorbei, auf dem sie kurz vorher noch gesessen hatte. Hinter sich konnte sie Rascheln und das Knacken von Ästen hören und ein tiefes Brummen, das wohl von einem Bären kam, schätzte sie mal. Dieser schien ihr in das Wäldchen gefolgt zu sein.
Sie hörte eine männliche, elfische Stimme die rief:
<i>Lliannan, warte! Nicht….STURMKRALLE, HALT!!!!</i>

<b>Sturmkralle???... So, heißt doch Isildur’s Bär… Warte mal, das war doch auch gerade Isildur’s Stimme!</b>

Freudig grinste sie und ihre Augen strahlten. Nun, hatte sie endlich ihre Geschwister gefunden…. Gut, die hatten sie gefunden. Sie drehte sich um und lugte zwischen den Baum zu dem Grasland. Sie konnte zwar die Bewegungen dort wahrnehmen, aber nichts Genaueres erkennen.
Gerade war sie im Begriff aus dem Wäldchen hinaus zu stürmen und ihrem Bruder und der Schwester um den Hals zu fallen, da besann sie sich.
Böse kniff sie die Augen zusammen und machte einen Schmollmund. Sie vernahm Isildur’s Stimme.

<i>Myrjala? Ich bin es, Isildur. Komm raus, bitte. Sturmkralle wollte dich nicht erschrecken…und wir auch nicht. Doch du hättest die Warnung hören müssen. Den kennst du.</i>

Nein, so einfach machte sie es ihm nicht. Er hatte ihr Angst gemacht.
Also rief sie hinaus:
<span style="color:2F5C1F;">“Du hast mir Angst gemacht.“</span> Und an dem Tonfall in dem Myrjala’s, konnte sich Isildur genau ihren Gesichtsausdruck vorstellen.

Große ,traurige Augen, in denen sich Tränen sammelten, einen Schmollmund und große Enttäuschung.

<span style="color:2F5C1F;">Ich dachte ihr wolltet mich angreifen.</span> Nun, konnte man auch ein leises Schluchzen vernehmen, während Myrjala auf dem Boden hockte.

Vielleicht übertrieb die Elfe ein wenig. Dazu neigte sie ja sowieso, aber trotz alledem waren die Tränen echt.


(off: kein problem....ggg....meine posts sind auch nur dann lang, wenn ich lange nicht zum schreiben bekommen habe)
Zuletzt geändert von Myrjala am Samstag 10. November 2007, 14:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Samstag 10. November 2007, 15:48

Endlich konnte er ihre Stimme hören. Doch anstatt ihm in die Arme zu laufen, konnte er eine Gestalt erkennen. Er konnte nur an ihrer Stimme erahnen, wie sie ihn anschaute. Mit großen Augen und einem Schmollmund. Isildur lies ein Seufzen hören.

<b> Wieso, muss sie so was ständig machen. Will sie einfach nicht verstehen, dass das ein Versehen ist. Warum macht es mir Myrjala mit diesem Ausdruck immer so schwer</b>

Er ließ merklich die Schultern sinken und sah mehr als unbehaglich aus. Bedenket man, dass seine Schwester mal ohne Bescheid zu sagen, abgehauen war, so fühlte er sich jetzt schuldig. Etwas, was seine Schwestern immer bei ihm hinbekamen. Zu leicht konnten sie ihn um die Finger wickeln.

<span style="color:2F5C1F;"> Es war nicht meine Absicht, dass du Angst bekommst. Aber Sturmkralle hat sich gefreut dich zu sehen und lief einfach los. Du kennst ihn. Er reagiert auf dich und Yavanna besonders stark. Wir, Ich und die beiden da - Lliannan und Gywdion-, wollten ihn einholen. </span>

Er konnte jetzt hören wie sie schluchzte und sich trotzig auf den Boden setzte. Eine typische Geste von ihr. Innerlich spürte Isildur den kleinen Zwang sie anzuknurren. Sie hatte immerhin Mist gebaut, nicht er. Sie hatte sich zu einzuordnen. Er strich sich mit zitternder Hand durchs Haar und machte dann ein paar Schritte auf sie zu.

<span style="color:2F5C1F;"> Myrjala, du bist eine Waldelfe. Tiere würden dich nicht einfach angreifen. Sie spüren das. Du bist ein Teil des Waldes. Außerdem ist ein Bär kein Hetzjäger wie ein Wolf, außer du bist ein Lachs. …Außerdem kannst du dich doch verteidigen, oder hast du wieder nichts dabei? </span>

Seine Stimme hatte einen belehrenden aber auch leicht genervten Tonfall. Er hatte die Schnauze voll. Das war doch keine Absicht gewesen. Es tat ihm doch leid. Er war ärgerlich, doch zwang er sich zur Ruhe.
Langsam ging er auf sie zu und kniete sich vor ihr zu Boden. Persönlich ging es ihm viel zu langsam, seine Muskeln machten es ihm nicht leichter.
Er wollte ihr über die Wange streichen, um ihr die Tränen wegzuwischen.
Nun saß der große starke Bruder vor ihr. Seine dunklen Augen fixierten seine Schwester, als er sich wieder verlegen durchs Haar strich. Isildur war noch nie jemand großer Worte gewesen, und bei seiner Schwester Myrjala sprach er grundsächlich gegen eine Wand. Sie hörte immer nur das, was sie wollte. Was ihn jetzt nicht gerade beruhigte. Eher das Gegenteil. Er atmete tief durch.

Er zeigte hinter sich, wo gerade Sturmkralle auf sie zukam. Er leckte über Myrjalas Gesicht. Kurz war es als knurrte er Isildur an. Der große Bär spürte einen inneren Konflikt in Isildur.

<span style="color:2F5C1F;"> Er freut sich. </span>, sagte er leise zu ihr.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Sonntag 11. November 2007, 18:09

Myrjala schluchzte weiter und lausche dabei Isildurs Worten.

<i>Es war nicht meine Absicht, dass du Angst bekommst. Aber Sturmkralle hat sich gefreut dich zu sehen und lief einfach los. Du kennst ihn. Er reagiert auf dich und Yavanna besonders stark. Wir, Ich und die beiden da - Lliannan und Gwydion-, wollten ihn einholen.</i>

Er kam auf sie zu.
Hatte sie sich doch nicht so gut versteckt?
Na ja, so wirklich Angst hatte sie auch nur im ersten Moment gehabt, als sie nicht wusste wer da auf sie zukam.

<i>Myrjala, du bist eine Waldelfe. Tiere würden dich nicht einfach angreifen. Sie spüren das. Du bist ein Teil des Waldes. Außerdem ist ein Bär kein Hetzjäger wie ein Wolf, außer du bist ein Lachs. …Außerdem kannst du dich doch verteidigen, oder hast du wieder nichts dabei?</i>

<span style="color:2F5C1F;">“Das hätte ja auch diesmal anders sein können.“</span> antwortete sie unter Tränen, <span style="color:2F5C1F;">“Man sollte immer vorsichtig sein. Das sind deine Reden.“</span> Trotzig und mit großen Augen, voller Tränen schaute sie zu ihrem Bruder.

Isildur kniete sich vor ihr hin, strich sich mit der Hand durch das Haar und sah seine Schwester an.
<span style="color:2F5C1F;">“Ich habe nur Derat dabei.“</span> Sie blickte betroffen nach unten, <span style="color:2F5C1F;">“Aber der ist bei Seth, Orol, Ingrid und Fratsonstwas… weiß nicht mehr…. Jedenfalls passt der auf die auf, das den nichts passiert.“</span> Nachdenklich sah sie nach Oben.
<span style="color:2F5C1F;">“Eigentlich mache ich mir eher Gedanken darum das er denen nichts angetan hat.“</span>

Sie wischte sich die restlichen Tränen aus dem Gesicht, die waren eh schon versiegt.
So schnell sie gekommen waren, so schnell konnte sie auch wieder verschwinden. So war das bei ihr.

<span style="color:2F5C1F;">“Ich wollte eigentlich schnell zurück und nachgucken… Du kommst doch mit?“</span> fragend sah sie ihn an und beantwortet sich die Frage selber.
<span style="color:2F5C1F;">“Natürlich kommst du mit. Du würdest mich ja nirgendwo alleine hingehen lassen.“</span> Der Unterton war nicht zu überhören.

<span style="color:2F5C1F;">“Hast du kandierte Früchte dabei? Seit ich Yavannas Lied gehört habe, habe ich sooo einen Hunger darauf.“</span> Hoffnungsvoll sah sie ihn an.
Zuletzt geändert von Myrjala am Sonntag 11. November 2007, 18:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Montag 12. November 2007, 14:06

Isildur seufzte hörbar. Jetzt war es wie immer.
Natürlich war er stolz, dass sie seine Warnungen behalten hatte. Doch kam es ihm so vor, als wusste sie genau, wann man ihm etwas unter die Nase reiben konnte. Sie behielt immer nur die Hälfte.

Er nahm sie in die Arme und drückte sie zärtlich. Immerhin hatte er sie jetzt wenigsten gefunden.

<i><i>l</i><i>“Ich habe nur Derat dabei…jedenfalls passt der auf die auf, das den nichts passiert. Eigentlich mache ich mir eher Gedanken darum das er denen nichts angetan hat.“ </i></i>
Als der Name Derat fiel, konnte sich Isildur wahrlich schwer ein Knurren verkneifen. Diese kleine Katastrophe
von Echse.

<b>Der hat mir noch gefehlt. War ja klar. Sie ziehen, durch die Gegend ohne Gedanken an andere. Wenn ich nicht wüsste, dass Myrjala unglücklich werden würde, so würde ich dem Vieh den dürren Hals umdrehen. Wie konnte dieses Vieh nur überhaupt überleben.</b>

Isildur war, seit sie das Tier kennen gelernt hatten, von dem messingfarbenen Drachen genervt. Es quatschte ständig. War unfähig. Machte nur Ärger. Egal ob als großer oder kleine Form. In seiner Nähe konnte man eher Schaden erleiden, anstatt dass er es verhinderte. Vieles hatte Isildur am eigenem Leib erfahren. Das seine Schwester genau das gleiche Chaos verkörperte, wusste Isildur nur zu gut, doch in doppelter Ausführung, war es lebensgefährlich

Die Frage ob er mitkäme, beantwortete Myrjala noch eh er reagieren konnte. Auch wollte er nicht die Personen in der Obhut von Derat wissen.

Er schaute zu Lliannan und Gwydion, ob sie mitkommen würden. Fast taten ihn die beiden leid, seine Schwester und Derat waren keine leichte Kost. Er machte eine fragende Geste in deren Richtung, dann stemmte er sich hoch. Für einen Moment verzog er das Gesicht vor Schmerzen. Da mochte er Tätowierungen doch lieber.
Er schaute seine kleine Schwester an und schüttelte den Kopf, auf ihr Drängen nach Süßem.

<span style="color:2F5C1F;">Nein! </span> war seine leicht knurrend klingende Antwort. Irgendwie hatte er das Gefühl einen Fehler gemacht zu haben und sehnte sich fast nach der Ruhe. Er wusste, dass Ruhe ein Luxus war, den er sich so schnell nicht leisten konnte.
Mit einem Kopfnicken deutete er seiner Schwester an sie solle voraus gegen.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Dienstag 13. November 2007, 08:00

Auch Myrjala umarmte ihren Bruder. Hatte sie ihn doch so lange nicht gesehen... und mag sie auch Mist gebaut haben, in dem sie einfach abgehauen war, so war Blut doch dicker als Wasser und sie war so glücklich darüber, ein Geschwisterteil bei sich zu haben.

Yavanna hatte sie nicht gesehen. Also war er wohl alleine losgezogen. Wahrscheinlich ging sie sogar zuerst und Isildur konnte es dann nicht ertragen, dass auf einmal beide Schwestern weg waren.

<b>Yavanna ist doch nicht alleine</b> dachte sie <b>Calladreth ist doch bei ihr. Da muss sich doch keine Sorgen machen</b>

<span style="color:2F5C1F;">"Und du hast wirklich keine kandierten Früchte?"</span> Fragte Myrjala während sie aufstand, da dies Isildur getan hatte und zupfte ihm flehend am Arm.

Isildur fragte die anderen beiden Elfen, ob sie sie begleiten würden.
Es jetzt bemerkte auch Myrjala die Zwei. Sie legte den Kopf schief und schaute sie abschätzend an und wusste danach trotzdem nicht was sie von ihnen halten solllte.

<b>Gidi und Lilaelfe... Hm... seltsame Namen</b> dachte Myrjala und zuckte mit den Schultern
<b>Schlecht konnten die nicht sein, sonst würde Isildur nicht mit ihnen reisen, wo er doch so eigenbrödlerisch ist</b>

Grinsend ging sie auf Gwydion und Lliannan zu. Baute sich mit ihren guten 1,60m vor ihnen auf, stellte sich vor und began dann sie mit Fragen zu durchlöchern.

<span style="color:2F5C1F;">"Hallo, ich heiße Myrjala und ich bin Isildurs kleine,..." </span>Sie sah zu ihrem Bruder, <span style="color:2F5C1F;">"nervige"</span>, Und wieder zurück, <span style="color:2F5C1F;">"Schwester... und wer seid ihr?
Was wollt ihr hier?
Woher kennt ihr meinen Bruder?
Wehe, ihr führt Böses im Schilde, dann werdet ihr meine Rache spüren.
Wo wollt ihr überhaupt hin und überhaupt... könnt ihr beiden mir folgen?"</span> Erwartungsvoll sah sie sie an.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Dienstag 13. November 2007, 20:28

Myrjala musterte Lliannan mit zusammen gekniffen Augen und bösen Blick, während sie ihr Rede und Antwort stand. Doch lange konnte sie diesen Blick nicht aufrechterhalten. Ihre Neugierde übermannte sie mal wieder.

<span style="color:2F5C1F;">“Was denn für eine lange Geschichte? Ich mag Geschichten und wenn Isildur sich schon mit anderen, ihn nicht bekannten Elfen abgibt, dann hat das schon einen guten Grund.</span> Grinsend sah sie zu Isildur.

Dann fiel ihr plötzlich wieder ein, das sie ja Derat holen wollte, aber eine Geschichte zu hören, die sie vielleicht vertonen konnte, wie die Ballade über ihrer Cousine, war natürlich wesentlich aufregender und falls Derat etwas getan hatte was er nicht sollte war es eh zu spät.
Sie zuckte mit den Schultern.

<span style="color:2F5C1F;">Eigentlich wollte ich ja Derat abholen, weil der sonst noch Langeweile bekommt und das wäre überhaupt nicht gut.</span> Sie verzog das Gesicht.
<span style="color:2F5C1F;">Aber das wäre jetzt eh zu spät. Also los erzähl!</span>
Gespannt sah sie die Blauelfe an.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Freitag 16. November 2007, 20:02

<span style="color:2F5C1F;"> Myrjala, jetzt nicht….komm!... Lliannan, das kann noch später erzählt werden…. </span>

Isildurs Stimme war ernst und hatte seinen typischen Unterton. Außerdem konnte man ihm ansehen, dass er gereizt war. Immerhin passte es ihm nicht, dass gerade jetzt Myrjala alles wissen wollte.

<b>…oder besser überhaupt nicht…Wir sollten uns erst um Derat kümmern. Ich habe keine Lust darauf, dass sie mir einen Vortrag hält wegen dem Wolf. Ich fühl mich noch nicht in der Lage darauf zu reagieren. …Ich brauche Ruhe…Kommt das wirklich von mir? Isildur, du bist intelligent genug zu wissen warum… Oh bitte Lliannan, erzähl es so, dass es nichts verrät.</b>

Er richtete sich auf. Wie ihn alles schmerzte. Kurz blickte er entschuldigend Lliannan an, die immerhin von seiner Schwester belagert wurde. Er seufzte wieder und seine Augen suchten die Ebene ab. Immerhin würde er das vermaledeite Vieh von einem Drachen aus der Entfernung sehen können, wenn er sich auf Normalgröße verwandelt hätte. Und nach Myrjalas Reden ausgehend schien das der Fall zu sein.

<span style="color:2F5C1F;"> ….lass uns jetzt Derat suchen…und dann Yavanna! </span>
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Samstag 17. November 2007, 16:51

<span style="color:2f5c1f;">"Warum nicht?"</span> fragend sah Myrjala zu ihrem Bruder. Irgendwie schien er gereizt zu sein. Sie musterte ihn von oben bis unten, konnte aber nichts weiter Auffälliges entdecken. Vielleicht, dass er ein wenig mitgenommen aussah, aber sie wusste ja nicht wie er lange bereits die Ungebung durchkämmte, auf der Suche nach seinen Schwestern.

Sie verdrehte die Augen und seufzte.
<span style="color:2f5c1f;">"Isildur, was ist eigentlich los?
Warum bist du so gereizt?
Du hast doch mich schon 'gefunden', das müsste dich doch glücklich machen. Vorallem, weil es mir gut geht... und Yavanna geht es auch gut... wenn es nicht so wäre, hätte ich das in ihrem Lied gespürt. Du glaubst ja wohl nicht, dass sie mir das verheimlichen kann? ...Und im übrigen ist bestimmt Calldreth bei ihr und passt auf sie..."</span> Sie hielt hinne, als müsste sie den letzten Satz noch mal überdenken und grinste dann verschmitzt, als ihr einfiel, dass es vielleicht keine gute Idee war den Namen Calladreth zu erwähnen... Jedenfalls nicht, wenn es darum ging Yavanna zu beschützen.
Calladreth war einfach nicht für den Wald gemacht, das wusste auch Myrjala.

<span style="color:2f5c1f;">"Jaaaa, also dann gehen wir jetzt Derat holen, dann erzählt es mir Lliannan eben unterwegs."</span>
Myrjala hing sich bei der Elfe an den Arm und grinste sie freudig an und zog sie mit sich in die Richtung in der sie Derat vermutete.
Dann blieb sie noch mal stehen, sah zu Isildur.
<span style="color:2f5c1f;">"Ich brauch Derat gar nicht suchen, ich weiß wo der ist... Komm schon."</span>
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Montag 26. November 2007, 20:34

<span style="color:2F5C1F;">Wir suchen die lebende Katastrophe namens Derat. …ein nerviger kleiner Drache. Nur Schabernack im Kopf…wie meine Schwester …und nicht weise, wie man es bei solchen Wesen glauben würde…eher genau das Gegenteil….also wenn du irgendwo jemand hysterisch rum rennen sieht, war der Grund der Drache…..warum Myrjala, hast du kein fähigeres Tier als Begleiter gewählt? </span>

Deutlich konnte man die Gereiztheit von Isildur spüren. Derat, er mochte das Tier einfach nicht. Derat half nicht, sondern brachte nur Ärger. Nicht das Isildur dem Drachenvolk allgemein schlecht gegenüber stand, doch hatte er mit dem Tier nicht viel Gutes erlebt. Derat war das gleiche Problem wie Calladreth bei Yavanna. Beide waren irgendwie unfähig zu leben und doch schienen die Götter ihre Existenz zu genehmigen. Manchmal dachte Isildur, sie wurden erschaffen um ihn zu ärgern.
Wenigsten hatte es etwas Gutes, er vergaß über die Sorge was das Tier anstellte, seine Schmerzen. Mit großen Schritten marschierte er in die Richtung, wo er den Drachen vermutete. Seine Miene war verschlossen und sein Blick in die Ferne gerichtet.

Genau in diesem Moment schoss ihm ein Schmerz durchs Bein und lies ihn zusammen zucken. Er stöhnte leise auf und ging in die Knie. Vor sich hinknurrend rieb er das Bein. Seiner Schwester und Lliannan einen Wink gebend, sie sollen schon mal vorgehen.
Der Schmerz war so stark, dass Isildur ihn am liebsten heraus geschrieen hätte. Aber er verzog merklich das Gesicht, was man fast nicht sah, da ihm sein dunkles Haar ins Gesicht fiel. Er wirkte als wolle er am Boden etwas nachsehen und grub seine Fingern in den gefrorenen Boden.

<span style="color:2F5C1F;"> Geht vor, ich komme gleich nach….grrrr…hmph... </span>
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Dienstag 27. November 2007, 08:36

Myrjala sah Lliannan an. Was sollte das denn heißen? Hatte sie nicht richtig zugehört? Sie hatte doch gesagt, dass sie Derat holen würden.

Isildur ergriff stattdessen das Wort und erklärte der halbblauelfe wo es gehen sollte. Eigentlich war es keine Erklärung wo es hingehen sollte, sonder eine Erklärung wer Derat war.

<i>Wir suchen die lebende Katastrophe namens Derat. …ein nerviger kleiner Drache. Nur Schabernack im Kopf…wie meine Schwester …und nicht weise, wie man es bei solchen Wesen glauben würde…eher genau das Gegenteil….also wenn du irgendwo jemand hysterisch rum rennen sieht, war der Grund der Drache…..warum Myrjala, hast du kein fähigeres Tier als Begleiter gewählt?</i>

Myrjala war stehen geblieben und sah ihren Bruder an, während er sprach. Die Worte gefielen ihr gar nicht. Wie konnte er denn nur so herzlos sein?
Sie schob ihre Unterlippe noch vorne und schon sammelten sich die Tränen in ihren großen Augen.

<span style="color:2f5c1f;">"Ich kann doch nichts dafür."</span> sagte sie leise und schnufte. <span style="color:2f5c1f;">"Derat hat sich mich ausgesucht und wie kann ich denn da 'Nein' sagen, wo er doch der Einzige ist, der mir nie sagt das ich anders handeln soll... so wie du das tust."</span>
Sie hakte sich bei Lliannan aus und verschränkte die Arme vor der Brust und die Traurigkeit von eben verwandelte sich langsam in Trotz. Sie wandte sich an Lliannan.
<span style="color:2f5c1f;">"Normalerweise ist er nicht so gemein zu mir."</span> Dann zu Isildur, <span style="color:2f5c1f;">"Hast du gehört? Normalerweise bist du nicht so gemein zu mir. Du pflaumst mich schon die ganze Zeit an und ich habe dir gar nichts getan. Wie kannst du mich nur so traurig machen?</span>

Myrjala überging völlig die Gereiztheit von Isildur. Sie besaß halt nicht unbedingt das nötige Taktgefühl, wenn ihr etwas auf dem Herzen lag.

Isildur maschierte los in die Richtung in der er den Drachen vermutete. Myrjala grummelte und stapfte ihm hinterher. Überrascht blieb sie stehen als sie ein Aufstöhnen von ihrem Brunder wahrnahm und er in die Knie ging. Anscheinend hatte er Schmerzen.
Sie seufzte laut und ging zielstrebig auf ihn zu, kniete sich neben ihn. Isildur hielt sie an, <i>schonmal vor zu gehen.</i>

<span style="color:2f5c1f;">"Bestimmt nicht!</span> Myrjala legte ihren Arm um seine Schulter. <span style="color:2f5c1f;">"Nun sage mir doch mal was los ist. Du bist schließlich mein großer Bruder und wir lassen dich sicher nicht hier... Stimmts Lliannan?</span> Sie sah kurz auf zu der Halbblauelfe. <span style="color:2f5c1f;">"Dann kannst du nämlich gar nicht auf mich aufpassen."</span>
Sie grinste. Anscheinend konnte sie es nicht lassen, ständig in irgendwelchen Wunden rumzubohren, indem sie überflüssige Kommentare abließ.
Zuletzt geändert von Myrjala am Dienstag 27. November 2007, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Donnerstag 29. November 2007, 13:45

<b> Verdammt noch mal, geht doch einfach. Ich brauche nur ein paar Minuten….Verdammt, schmerzt es…hmph… Das ist die Strafe. Mein Körper ist zu strapaziert…..nur etwas Ruhe….bitte Myrjala, Lliannan….der Schmerz wird gehen….grrrr…lasst mich….</b>

Isildur hatte seinen Blick noch immer auf den Boden gerichtete. Seine Finger krallten sich krampfhaft weiter in den Boden. Die Muskeln spannten sich und zeigten deutliche Anspannung.
Er konnte den Drang gerade noch so unterdrücken, sich über die alte Verletzung wie ein Tier zu lecken. Und es wirkte als wenn der knurrende Unterton sich mit einem leichten Winseln vermischte.
Natürlich beruhigte es ihm, dass beide nicht gehen wollten doch Isildur wollte sich nicht noch einen Schwächeanfall leisten.

<b> Komm schon, beruhige dich….keine Gefahr…. Mach die Bemühungen von Lliannan nicht zunichte. Konzentrier dich auf deine Atmung. Versuch dich zu Entspannen. Nur so kommt alles wieder in Ordnung….also… ruhig atmen…ein…aus…….und antworte den anderen.</b>

<span style="color:2F5C1F;"> Meine Narbe schmerzt. Ich habe mich überanstrengt. Nichts weiter… Lliannan, hast du etwas gegen…Schmerzen? Ich brauche eine Pause.</span>

<b> meine Narbe schmerzt….habe ich dass wirklich gesagt?...Na los, sage deiner Schwester, dass der Wolf fast frei war. …komm schon….wo, ist das Problem?</b>

Nur langsam beruhigte sich die krampfhafte Haltung von Isildur. Sturmkralle war inzwischen auch dazu gekommen und leckte liebevoll über die alte Narbe am Bein. Für ein Tier wusste der Bär meist genau was in Isildur vorging. Immerhin war nicht umsonst Isildurs Tiertotem ein Bär. Sturmkralle spürte den Kampf den Isildur jedes Mal durchmachte.
Isildur richte den Blick auf die beiden und setzte sich erst mal hin. Wenn man bedenkt, dass er eben noch die starken Schmerzen hatte, wirkte er jetzt fast gelassen. Er rieb sich weiter das Bein und blickte Lliannan auf eine Antwort wartend an.
Seine dunklen Augen wanderten zu ihr, dann zu seiner Schwester und zu Sturmkralle. Wachsam wie die eines Tieres, ließen sie den Stolz und auch den Wolf erkennen. Doch ging davon nichts Bedrohliches aus. Aber wer ihn kannte, konnte sehen das Wolf und Elf gleichteilig anwesend waren. Wie kurz vor oder nach einer Verwandlung.
Als er sprach wirkte seine Stimme dunkler aber auch ruhiger als sonst.

<span style="color:2F5C1F;"> Ich brauche eine kleine Pause. Entschuldige bitte, Myrjala, doch Derat bringt auch dich meist nur in Schwierigkeiten…Und sage jetzt bitte nicht, dir ist bis jetzt noch nie was passiert. Man sollte sein Glück nie zu sehr herausfordern. Hörst du. </span>

Er tätschelte Sturmkralle, strich sich sein dunkles Haar mit den Strähnen aus Silber nach hinten und stand dann auf.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Samstag 1. Dezember 2007, 11:51

Auch Myrjala hörte die winselnden und knurrenden Geräusche ihres Bruders. Zwar kapierte sie manches nicht so schnell, dafür anderes umso besser. Je nachdem wie wichtig es war, dass sie etwas verstand. Meistens verhielt sich aber genau so rum wie es nicht sein sollte.

Sie kniete immer noch vor ihm und hatte die Arme um seinen Oberkörper geschlungen, lehnte sich nun aber ein wenig zurück, um ihn besser ansehen zu können. Ihre Augen waren ein wenig zusammen gekniffen, während sie ihn musterte.

<i>“ Meine Narbe schmerzt. Ich habe mich überanstrengt. Nichts weiter… Lliannan, hast du etwas gegen…Schmerzen? Ich brauche eine Pause.“</i>

<b>Aha, deine Narbe schmerzt. Das ist bestimmt nicht Alles.</b> Myrjala musterte Isildur weiter. Sie wusste, dass das nicht die ganze Wahrheit war.

Sturmkralle kam auf sie zugetrottet. Myrjala rutschte ein Stück zurück, ließ ihren Bruder aber nicht aus den Augen. Der Bär begann die Narbe an Isildur’s Bein abzulecken.
Isildur richtete sich auf und sah von seiner Schwester, zu Sturmkralle und zu Lliannan. Man konnte den Silberwolf in ihm erahnen.
Myrjala kniff die Augen noch weiter zusammen. Es sah fast schon so aus als wäre sie böse auf ihn.

<b>Warum das jetzt? … Nicht das ich etwas dagegen habe… <i>Flauschi Wolfi</i>… aber es ist gefährlich. Das sagt er doch selber immer… Also, was war der Auslöser dafür? Ich sehe keinen.</b>

<i>“Ich brauche eine kleine Pause. Entschuldige bitte, Myrjala, doch Derat bringt auch dich meist nur in Schwierigkeiten…Und sage jetzt bitte nicht, dir ist bis jetzt noch nie was passiert. Man sollte sein Glück nie zu sehr herausfordern. Hörst du.“</i>
Sagte Isildur. Jetzt mit einer weitaus ruhigeren und um einige Nuancen tieferen Stimme.

<span style="color:2f5c1f;">„Eine Pause ist vielleicht eine gute Idee“</span> überrascht sah Myrjala ihren Bruder an. So ganz passte das ja nicht zu ihm.

<span style="color:2f5c1f;">„Sag mir, wann Derat mich jemals in Schwierigkeiten gebracht hat? Das hat er noch nie getan. Er bringt sich nur selber in Schwierigkeiten… und euch nur dann, wenn ihr mir mal wieder nicht vertraut.“</span> Auch Isildur wusste tief in seinem Inneren das seine Schwester Recht hatte. Trotzdem konnte sie nicht abstreiten, dass es vielleicht besser war, das Glück nicht jedes Mal herauszufordern.

Währenddessen hatte Lliannan darüber nachgedacht wie man Isildur’s Schmerzen lindern konnte. Nun trat sie auf die Beiden Geschwister zu. Leicht schmunzeln deutete sie Isildur an, er solle den Mund aufmachen und „schüttete“ ihm eine Mischung in den Mund.

<i>,,Und jetzt schlucken. Johanniskraut sollte helfen die Schmerzen zu stillen, außerdem wirkt es beruhigend und Energie spendend, hoffen wir, dass es wirkt.“</i>

Neugierig begutachtete Myrjala, was Lliannan da tat. Anscheinend kannte sich die Halbblauelfe in die Heilkunde aus und das war sicherlich nicht schlecht, aber ob das half was sie ihm gegeben hatte? Myrjala zweifelte sicherlich nicht an Lliannan’s Heilkunst, aber sie wusste um Isildur’s Dickschädel.

<span style="color:2f5c1f;">„Genau hoffen wir mal, dass das hilft.</span> Die Waldelfe nickte, <span style="color:2f5c1f;">„Ansonsten kenne ich da auch noch eine Methode wie wir ihn 'Ruhigstellen' können.“</span> Sie grinste. Anscheinend wollte sie schon wieder irgendeinen Schabernack treiben. <span style="color:2f5c1f;">„Ich weiß zwar nicht, ob ich das noch kann und ob das noch funktioniert, aber ausprobieren kann ich es ja mal. Hi Hi.“</span> Sie rieb sich die Hände und lachte schadenfreudig.

Als sie sich wieder ein wenig beruhigt hatte – das konnte durchaus sehr schnell gehen – fragte sie: <span style="color:2f5c1f;">„Und was soll ich nun mit Derat machen? Ich könnte ihn rufen, dann brauchen wir uns nicht auf den Weg dorthin machen, sondern könnten gleich Yavanna und Calladreth suchen gehen… Außerdem können wir uns dann wunderbar aus den Staub machen, falls Derat was angestellt hat… hm…“</span> Nachdenklich spielte Myrjala mit einer Haarsträhne einer ihrer Zöpfe, indem sie sie um ihren Finger wickelte. <span style="color:2f5c1f;">„Andererseits, wenn Derat sie eingebuddelt hat, können wir ihnen nicht helfen. Was machen wir da am Besten? Ich bin ein wenig ratlos und kann mich nicht entscheiden.“</span>
Zuletzt geändert von Myrjala am Samstag 1. Dezember 2007, 11:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Sonntag 2. Dezember 2007, 12:45

<i>So, hier meldet sich Kazel <img src="http://images.rapidforum.com/images/i23.gif" border="0"> Ich werde euch ab jetzt modden und hoffe, dass ich gut hier reinfinde. Wenn was an meinem Post falsch ist, bitte melden</i>

So standen die drei noch einen Moment recht ratlos herum. Isildur kämpfte innerlich noch immer etwas mit sich selbst, aber langsam schien er sich wieder zu beruhigen.
Myrajal hingegen überlegte, ob sie Derat rufen sollte. Vielleicht würde er kommen, vielleicht würde er aber auch gerade voller Freude am Buddeln und Graben sein – ganz zum Leid der Zurückgebliebenen.

Noch immer überlegte Myrjala, als plötzlich ein kleiner Schatten durch den Schnee wuselte, den schuppigen Schwanz aufrecht stehend und das gefallene Weiß mit den Krallen nach links und rechts aufwirbelnd. So bildete das Wesen eine kleine Schneise, die von ihrem Startpunkt aus schon sehr weit reichen musste. "Platz da, weg da weg da!!!!", rief das kleine Kerlchen und schon bemerkte die Elfe, dass es sich nur um einen handeln konnte. Derat kam wie ein flinkes Wiesel auf sie losgestürmt. Seltsam, dass er von ganz allein gekommen war.

"Myrjala!", rief er freudig und grinste über sein ganzes breites Drachengesicht. "Ich kann besser buddeln als die Zwerge! Ich hab einen gaaaaaaaaanz langen Tunnel gebuddelt und sie eingegraben. Aber sie konnten sich befreien und jetzt sind sie wohl böse auf mich. Sie haben mit Schneebällen nach mir geworfen, gaaaaaaanz viel! Diese laufenden halben Meter! Da bin ich ganz schnell weg und du hast nicht mal auf mich gewartet." Derat glotzte seine Freundin vorwurfsvoll an. "Ich bin böse auf dich", schmollte er, kam aber näher gewuselt. "Du gehst doch jetzt nicht zu den Zwergen zurück, oder? Die sind nämlich auch böse. Sehr böse! Der eine hat eine gaaaaaanz große Schneekugel nach mir geworfen. Zum Glück bin ich schnell." Schon grinste der kleine Drache wieder und hopste im Schnee herum. Offenbar konnten Seth, Ingrasch und Frathag nun ihrer eigenen Wege gehen – vielleicht wollten sie das auch. Derat musste sie ziemlich geärgert haben, wenn sie mit Schneebällen nach ihm warfen.

Doch bevor die Gruppe nun entweder zu den Zwergen zurück oder weiter ziehen und nach Yavanna suchen konnte, geschah etwas teils Komisches, teils Überraschendes.
Gwydion, der Blauelf, hatte sich bereits wieder in Bewegung gesetzt, doch kaum, dass er ein paar Schritte gegangen war, tat es ein metallisches KLONG und schon fiel er vornüber in den Schnee. Sein überraschter Aufschrei wurde sofort im kalten Weiß erstickt. Das metallische Geräusch hallte jedoch nach. Und dann erkannten die anderen, über was Gwydion da gestolpert war. Ein armdickes Ofenrohr schaute aus dem Schnee heraus.

Nun, ein Ofenrohr mitten im Grasland zu finden, war schon recht seltsam, aber im Grunde auch nicht allzu sehr ungewöhnlich. Interessanter war dann schon die Stimme, welche aus dem Ofenrohr drang: "Hallo? Ist da jemand?" Es klang blechern und dumpf. Ob sich unter all den Schneemassen noch ein restlicher Ofen finden lassen würde? Am Ende gar eine ganze kleine Küche?

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