Auf nach Unbekannt

Das Grasland macht seinem Namen alle Ehre. Weite Wiesen, geziert von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Ein Beben hinterließ eine große Narbe in der schönen Ebene, eine große Schlucht, begehbar über eine dunkle Brücke
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Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Dienstag 4. Dezember 2007, 00:58

[vorheriger aufenthalt – grasland – die grosse schlucht – die dunkelbrücke – über die schlucht]


Nachtschatten und Yavanna waren nun schon eine gute Weile in der Ebene unterwegs. Immerhin hatten sie ja vor, vor diesem komischen Wesen an der Brücke zu flüchten, aber weit und breit konnte sie kein geeignetes Versteck ausmachen. So entschied sie sich erstmal dazu kurz anzuhalten und nachzuschauen, ob sie von dieser Kreatur verfolgt wurden. Sehen konnte sie nichts, zumindest nichts, was sich fliegend in ihre Richtung bewegte und Yavanna hoffte inständig, dass das Wesen nicht auch der Magie fähig war, um sich anders fort zu bewegen und doch noch irgendwo den Beiden aufzulauern. Während Yavanna sich umsah, wo sie nun im Endeffekt Schutz finden konnte, fing doch Nachtschatten tatsächlich an ihr rubinrotes, lockiges Fell zu putzen … sie musste innerlich Lachen, da sie genau wusste, dass Nachtschatten nicht damit leben konnte, dass sie eine Wölfin war, die Locken hatte. Ebenso wenig konnte sie es nicht glauben, dass er ausgerechnet jetzt so schmusig wurde. Leider musste sie das unterbrechen, da hier nicht der geeignete Platz dazu war.
In der Nähe konnte sie eine winzige Baumgruppe ausmachen, die definitiv zu wenig Schutz bot und außerdem war da noch etwas anderes, was sich dort aufhielt und das wollte sie nicht auch noch auf sich aufmerksam machen. Sie stupste Nachtschatten also in die Seite und rannte in Richtung der ersten kleineren Baumgruppe, an der sie aber vorbeilaufen wollte, da sie der Meinung war, dahinter eine größere Ansammlung von dickeren Bäumen erspäht zu haben.
Was oder was auch immer sich bei der kleineren Baumgruppe aufhielt, konnte die Beiden nun zwar sehen, aber nicht so einfach verfolgen, da Wölfe nun mal von Natur aus schneller waren, als Zweibeiner … außerdem, wer würde schon einen riesigen Wolf und einen rubinroten Wolf verfolgen? Yavanna pochte mit diesem Gedanken eher auf den Aberglauben der meisten Humanoiden, den sie diesmal für sich ausnutzen würde.
Die größere Ansammlung con Bäumen war doch nicht soweit entfernt, wie sie gedacht hatte und so war sie mehr als froh, wie sie mit Nachtschatten endlich dort ankam. Erschöpft ließ sie sich im Schutz der Bäume in den Schnee sinken, um einfach die Kühle zu genießen, die nun anfing ihren erhitzten Körper zu beruhigen. Yavanna war zwar durchtrainiert, aber solche Strecken rannte sie nun wirklich nicht und schon gar nicht, in der Gestalt eines Tieres. Schmerzlich wurde ihr bewusst, dass Tiere doch andere Muskeln als Zweibeiner benutzten und spätestens morgen würde sie es auch bemerken.
Nach dem sie wieder vernünftig Luft bekam und sich die bleierne Schwere aus ihren beanspruchten Körperteilen zurück gezogen hatte, löste sie den Verwandlungszauber mental auf und war froh, wieder in ihrem normalem Körper zu stecken. Langsam stand sie auf und machte sich daran, den hiesigen Platz zu inspizieren, befand ihn als gut und kehrte zum Platz zurück, an dem es sich Nachtschatten und Assatal schon gemütlich gemacht hatten und fing an, ein kleines Lager einzurichten, da ihr die Anstrengung und Aufregung vom heutigen tag mehr als genug waren. Ein Blick zu den anderen Beiden genügte, um zu wissen, dass sie auch rasten wollten.
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Dienstag 4. Dezember 2007, 14:13

Isildur war dankbar über das Schmerzmittel. Es war zwar keine Silberrinde, doch erfüllte sie ihren Zweck. Mit nicht gerade großer Begeisterung hörte er wie seine Schwester schadenfroh Lliannan eine andere Methode zur Beruhigung ansprach.

<i>Ansonsten kenne ich da auch noch eine Methode wie wir ihn 'Ruhigstellen' können. Ich weiß zwar nicht, ob ich das noch kann und ob das noch funktioniert, aber ausprobieren kann ich es ja mal.</i>

Er konnte ihre Schadenfreude erkennen und wusste nur zu gut was sie meinte. Ein Wort von ihr und er war durch die Kette um seinen Hals gezwungen `platz` zu machen. Wie ein dressiertes Hündchen. Er konnte sich nicht dagegen wehren und so was hasste Isildur wie die Pest. Er funkelte sie ermahnend an. Ob sie es mitbekam bezweifelte er.

Sie redete schon weiter, erwähnte Derat und was er vielleicht angestellt hat und Calladreth. Wo sie wohl annahm, dass er bei Yavanna seih.

<span style="color:2F5C1F;"> Aus den Staub machen! Wenn Derat was angestellt hat, dann wird er dafür gerade stehen und die Leute wieder ausbuddeln, verstanden. Und außerdem ist Calladreth nicht bei Yavanna.</span>

<b> Bin ich froh, dass Calladreth nicht bei ihr ist. Sie hat wenigsten Nachtschatten mitgenommen und der achtet auf sie.</b>

Noch während Isildur sprach, kam die kleine Katastrophe, auch unter dem Namen Derat bekannt, angehuscht. Sie redete wie immer. Hektisch und schelmisch wie Myrjala selbst. Doch wollte er, dass sie ihm helfe. Wie immer, hatte er etwas angestellt.

<b> So haben wir es gern. Mist bauen, aber nicht gerade stehen. Genau wie ich es gesagt habe. Dieses kleine Vieh. Geschieht ihm ganz recht. Irgendwann werde ich ihm noch den Hals umdrehen…nein, beruhige dich.</b>

Gerade wollte Isildur dem Tier die Leviten lesen, da hörte er das Heulen eines Wolfes. Er war ihm vertraut. Da sein Silberblut noch recht aktiv war, wusste er sehr schnell, dass dort kein richtiger Wolf heulte. Sein ernster Blick wurde aufmerksam.

<b> Das kenne ich. Woher nur? Das ist auf jeden Fall kein Wolf. Ungeübt im Geheul. Verdammt woher kenne ich das….</b>

Er lauschte angespannt, als ein lautes metallisches Klong und der Aufschrei Gwydion, ihn aus den Gedanken rißen. Instinktiv hatte Isildur seine Aufmerksamkeit auf das Geschehen gerichtet. Wachsam und jedem Moment zum Angriff bereit, blickte er sich um.
Doch keine Gefahr konnte er sehen. Verwundet schaute er zu den gestürzten Elfen und fast musste er lächeln. Er blickte zu ihm und half dem Blauelfen hoch, doch eine spitze Bemerkung konnte er sich nicht verwehren.

<span style="color:2F5C1F;"> Soso, wie war dass, man müsste nicht so übertrieben achtsam sein. Hier lauert nicht überall eine Gefahr. Tja, wer aufmerksam ist, dem passiert so was nicht. </span>

Jetzt konnte Isildur sehen worüber Gwydion gestolpert war. Ein Rohr aus Metall ragte aus dem Boden. Eine Falle? Er wollte sich das gerade ansehen, als er eine Stimme aus dem Rohr hervordrang. Erschrocken machte er einen Schritt zurück und stolperte dabei fast über Sturmkralle. Der hatte sich hinter Isildur gestellt und schaute winselt in eine andere Richtung.
Der Bär vermittelte eindeutige Freude.
Isildur stutzte über dieses Verhalten und folgte dem Blick Sturmkralle. In einiger Entfernung konnte er zwei sich schnell bewegende Gestalten wahrnehmen. Sie kamen näher und er sah ein rotes etwas, was von etwas größeren verfolgt wurde. Er konzentrierte sich auf die Gestalt und ließ alle Sinne auf Hochtouren laufen. Der Wind wehte ihm etwas Bekanntes entgegen. Dann entfernten sich die beiden wieder.
Langsam schien sein Gehirn dem Geruch des bekannten einen Namen zu geben. Der Wolf wusste, dass es ein Teil des Rudels war. Nur wer?

<span style="color:2F5C1F;">das ist, Yavanna…YAVANNA!!!. </span>

Die Erkenntnis traf Isildur wie ein Baumstamm. Seine Schwester war gerade an ihnen vorbeigelaufen. Fast wie aus Reflex drehte er sich um und vergaß dabei jeden Schmerz. Er setzte zum Sprint an und spürte jetzt den Drang zum Rennen mehr denn je.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Freitag 7. Dezember 2007, 07:28

<span style="color:2f5c1f;">„Wie meinst du denn das, Calladreth ist nicht bei Yavanna? Wie kann er sie denn alleine gehen lassen, so was macht man nicht?“</span> fragend sah sie ihren Bruder. <span style="color:2f5c1f;">„Na warte, dem erzähle ich aber was wenn ich ihn sehe.“</span> Einen Plan ausheckend schaute sie an Isildur vorbei. Wer weiß was sie wieder vorhatte. Im Gegensatz zu Isildur, war sie da nämlich ganz anderer Ansicht. Calladreth war Yavanna’s Freund und egal ob er nun unfähig war oder nicht.Man sollte doch trotzdem versuchen auf seine Liebste aufzupassen und sie schon gar nicht alleine auf Abenteuer ausziehen lassen.

Hastig wandte sich Myrjala um, als sie ein Geräusch im Schnee vernahm. Da kam doch tatsächlich Derat auf sie zugeflitzt.
<span style="color:2f5c1f;"> „Derat!“</span> sie sprang auf um stürmte freudig auf ihren kleinen drakonischen Freund zu, dann blieb sie stehen und die Freude in ihrem Gesicht erstarb.
<span style="color:2f5c1f;"> „Was hast du angestellt?“</span> Es konnte nicht anders sein. Warum sollte er sonst so schnell hier sein, wo sie ihn doch noch gar nicht gerufen hatte. Derat dachte doch sonst nicht über so etwas nach.

<i> "Ich kann besser buddeln als die Zwerge! Ich hab einen gaaaaaaaaanz langen Tunnel gebuddelt und sie eingegraben. Aber sie konnten sich befreien und jetzt sind sie wohl böse auf mich. Sie haben mit Schneebällen nach mir geworfen, gaaaaaaanz viel! Diese laufenden halben Meter! Da bin ich ganz schnell weg und du hast nicht mal auf mich gewartet.“</i>

Interessiert hörte Myrjala ihm zu wie er ihr wie am Fliessband von den Geschehnissen mit den Zwergen erzählte.
<span style="color:2f5c1f;"> „Seit wann buddelst du denn Tunnel? Hast du dir das von Wühler abgeschaut? Das hast du dir sicher von Wühler abgeschaut. Du weißt schon das für Wühler hätte tödlich ausgehen können?“</span> Schon der Gedanken, diesen kleinen Eiswühler, eine Kreuzung zwischen Maulwurf und Ratte, zu verlieren, weil Derat ihn zerquetscht hatte, ließen ihr wieder die Tränen in die Augen steigen. Derat ließ sich davon nicht beirren. Vorwurfsvoll sah er sie an.

<i>“Ich bin sehr böse auf dich.“</i> und kam schmollend näher gewuselt.

<span style="color:2f5c1f;"> „Ich bin auch böse auf dich.“</span> Myrjala verschränkte trotzig die Arme vor der Brust, <span style="color:2f5c1f;">„Hast du sie wenigstens wieder ausgebuddelt?“</span> fragte sie den kleinen Drachen, <span style="color:2f5c1f;">„Wenn nicht solltest du das wirklich sagen. Dein Freund Bahamut wird nämlich sonst sicherlich böse mit dir… und ich auch.“</span> Grimmig sah sie an um ihm zu signalisieren, dass ihr Böse-sein natürlich viel mehr Gewicht hatte.

Während sie mit Derat sprach, hörte auch sie das Wolfsgeheul. Seltsam, dachte die kleine Elfe, in der letzten Zeit konnte sie ziemlich oft das Heulen der Wölfe vernehmen und das fand sie merkwürdig. Es nicht die richtige Tageszeit noch der richtige Ort dafür, das man gleich so viele hörte, aber was machte sie sich da großartig Gedanken darum.

<i>KLONG</i>

Ein kurzer Aufschrei und dann ein Geräusch, als wenn man einen gefüllten Sack in eine Ecke warf. Myrjala wandte sich um und erblickte Gwydion der mit dem Gesicht voraus im Schnee lag. Isildur ging zu dem Blauelfen und half ihm auf die Beine.

<i>„Soso, wie war dass, man müsste nicht so übertrieben achtsam sein. Hier lauert nicht überall eine Gefahr. Tja, wer aufmerksam ist, dem passiert so was nicht.“</i>

Das war wieder typisch ihr Bruder. Myrjala konnte sich schwer ein Lachen verkneifen. Sie ging auf den Blauelfen zu. Sie wollte sehen über was er gestolpert war.
Es war ein einfaches Ofenrohr das aus dem Boden ragte. Schon ein wenig merkwürdig wie Myrjala fand.

<i>Hallo? Ist da jemand?"</i>

Kam es aus dem Rohr. Während Isildur gleich ein paar Schritte zurück machte, ging Myrjala grinsend drauf zu.
„Haaaaalllooo!!! Ja hier ist wer.“ Sie drehte sich um und kicherte,
<span style="color:2f5c1f;">„HiHi, ist das lustig.“</span> Sie sah zu Isildur, der aussah als würde er irgendeine Witterung aufnehmen, <span style="color:2f5c1f;">„Isildur?“</span> Anscheinend schien sie wirklich nie viel mitzubekommen, wenn es vielleicht wichtig war.

<i>“Das ist, Yavanna…YAVANNA!!!“</i> rief ihr Bruder und fing an loszulaufen.

<span style="color:2f5c1f;">„Isildur?“</span> fragte die kleine Elfe nun lauter, aber Isildur war losgelaufen und nahm keine Kenntnis mehr von seiner kleinen Schwester. Myrjala rannte ihm paar Schritte hinterher.
<span style="color:2f5c1f;"> „Isildur!“</span> rief sie nun richtig laut hinterher. Sie lief wieder zurück, schaute fragend Lliannan an: <span style="color:2f5c1f;">„Was ist denn los mit ihm?“</span> In ihrem Kopf ratterte es.
Hatte er nicht die kleine Schwester erwähnt, Yavanna?
War sie hier?
Myrjala rannte wieder in zurück in die Richtung in der Isildur gelaufen war.
<span style="color:2f5c1f;">„Isildur warte!“</span> Sie lief ihm noch ein Stück hinterher, aber Isildur war schon zu weit Vorne.
Sie seufzte, gestikulierte wild mit dem Armen herum.
Warum lief er einfach weg?
Warum konnte er nicht klar sagen was los ist?
Wollte sie nicht auch ihre Schwester finden?
Sie ging wieder zurück. Sah Lliannan an: <span style="color:2f5c1f;">„Ich glaube er hat unsere Schwester gefunden.“</span> Erzählte sie ihr. <span style="color:2f5c1f;">„Und dadurch hat er mich jetzt natürlich vergessen.“</span> Sie stampfte mit den Fuß auf, <span style="color:2f5c1f;">„Das er auch immer soviel denken muss, anstatt einfach mal mitzuteilen was wichtig ist.“</span>

Ihr Blick fiel wieder auf das Ofenrohr und ihr Gesicht erhellte sich.
<span style="color:2f5c1f;">„Na, dann schauen wir erstmal was das das ist.“</span> Sie nickte Gwydion und Lliannan zu und deutete mit dem Finger auf das Rohr, während sie sich dem neugierig näherte.

„Haaaallooooo????“ rief sie fragend hinein, „Ist da noch jemand? Wenn ja, wer bist denn du und was machst du da unten?“ Eine Antwort abwartend, grinste sie Gwydion und Lliannan an…
Zuletzt geändert von Myrjala am Freitag 7. Dezember 2007, 07:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Samstag 8. Dezember 2007, 12:23

<i>@ Isildur und Yavanna: Wenn ihr wollt, könnt ihr euer Gespräch/Wiedersehen in einen anderen Thread schreiben und wieder hier reinposten, wenn ihr zurück kommt. Ist aber nicht zwingend nötig <img src="http://images.rapidforum.com/images/i25.gif" border="0"> </i>


Während Isildur Anstalten machte, seine verlorene Schwester gefunden zu haben und sie natürlich begrüßen musste, standen Lliannan, Myrjala, Gwydion und Derat ein wenig überrascht um das Ofenrohr herum, das wie ein dicker schwarzer – blecherner – Ast aus dem verschneiten Untergrund ragte.

Derat plapperte noch immer munter weiter. Er hatte das Rohr noch nicht bemerkt, zumindest nicht, dass es ihn interessierte. Er nutzte es doch tatsächlich als kleinen Sitzplatz. Der Drache schnellte hinauf und hockte brav auf dem Rohr, wollte sich erklären. "Ich hab mir nichts abgeschaut! Ich kann buddeln! Nur weil du es noch nicht gesehen hast, heißt das nicht, dass ich es nicht kann. Außerdem hab ich nur Schnee aufgewühlt. Die dusseligen Zwerge konnten sich so schnell befreien. Ha! Das nächste Mal trample ich den Schnee fest, dann sollen sie mal sehen. Hihihi! Ohhhhh, AHHHH!" Derat fauchte, als die Stimme erneut aus dem Rohr drang. Blitzschnell war er zu Myrjala gehuscht, versteckte sich unter ihrer Kleidung und lugte feige aus seinem Schutz heraus.

Myrjala hatte sich ja bereits einmal an das sprechende Rohr gewandt. Nun erhielt sie Antwort. "Hallo? Oh, endlich findet mich jemand. Ich dachte schon, es kommt niemals einer hier im Gralsand an mir vorbei. Oh, bitte, helft mir! Mein Name ist Silcya Aeronne."
Nun wurde auch Derat wieder neugierig. Er krabbelte auf das Rohr zu, erklomm es und schaute hinein. "Wer ist denn da?!", brüllte er in das Innere. Schon puffte eine schwarze Wolke aus dem Rohr und hinterließ einen rußigen kleinen Drachen, der hustete. Sofort hockte sich Derat in den Schnee und schmollte. "Blödes Rohr!", knurrte er mit großen traurigen Augen, denn es hatte ihn angespuckt!

Lliannans Belgeiter, der Blauelf, gewann ebenfalls neuen Mut. Er ging den Dingen nicht unbedingt mit Argwohn und Misstrauen entgegen. Doch auch er wurde etwas vorsichtiger. So kniete er sich in den Schnee und grub an dem Ofenrohr weiter. Schon bald hatte Gwydion den ganzen Ofen freigelegt. Es war ein kleiner Ofen, ohne Holzklappe. Im Grunde handelte es sich fast schon um einen eisernen, geschlossenen Zylinder mit Beinen und einem Rohr. Aus diesem drang erneut die Stimme.

"Oh bitte, ihr müsst mich befreien. Es war der Fluch dieser bösartigen Frau. Sie hat meine Wolkenschwinge. Bitte, helft mir. Holt mich aus diesem Ofen heraus!"
Gwydion zuckte mit den Schultern und versuchte, mit seiner Waffe gegen das Metall anzukommen. Bis auf ein metallenes Klirren erreichte er nichts. "Einfache Waffen helfen nicht. Bitte, gebt nicht auf!"

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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Sonntag 9. Dezember 2007, 14:10

Isildur hörte das Rufen seiner Schwester nicht mehr. Zu sehr waren seine Gedanken bei der jüngsten Schwester. So lief er ihr mit schmerzenden Muskeln hinterher. Doch irgendwie schien er nicht richtig vorwärts zu kommen. Jeder Schritt war, als würde er Blei an den Füßen tragen und die Muskeln protestierten bei jeder Bewegung. Ein Feuer schien in seinen Muskeln zu brennen.

<b>Yavanna! Endlich habe ich dich auch gefunden. Bitte eile nicht davon. …ich bin mir sicher, dass sie es ist und Nachtschatten. Ich kann sie wittern….Hoffentlich wirkt das Mittel von Lliannan bis ich sie gefunden habe….Verdammt, ich komme überhaupt nicht vorwärts. Komm schon, lass dich nicht runterkriegen. Du hast schon schlimmere Beschwerden gehabt.</b>

Isildur wusste, dass er es die Wirkung von Lliannans Mittel verdankte, dass er so weit laufen konnte. Sie dämmten einen Großteil der Beschwerden ein und später würde er die Rechnung erhalten. Doch der Gedanke, Yavanna könnte sich wieder entfernen, wenn er sie nicht hole, ließ seine Vernunft ausbleiben.
Wenn es um seine Schwestern ging, so konnte Isildur leicht seinen kühlen Kopf verlieren. Aber immerhin wusste er, dass Myrjala erst mal nicht weglief, da sie etwas Interessantes gefunden hatte. Und Lliannan und Gwydion waren immerhin auch da.

Plötzlich hörte Isildur ein Brummen neben sich und sah Sturmkralle. Der große Bär neigte zwar zur Trägheit, aber er war jetzt mit Leichtigkeit neben ihm. Er stupste Isildur ein paar Mal an, wobei dieser jedes Mal fast stürzte. Verwirrt sah er das Tier an und begriff erst, was das Tier von ihm wollte, als es sich genau vor ihn stellte.

<span style="color:2F5C1F;"> Sturmkralle, was ist?..Lass mich durch..ich muß Yavanna einholen.</span>, keuchte Isildur dem Bär entgegen.

Der große Bär machte den Weg nicht frei. Stattdessen legte er sich vor ihm und deutete mit dem Kopf an Isildur solle aufsteigen. Um gegen den Stolz des Elfen entgegen zu wirken, knurrte er zeitgleich ermahnend. Isildur seufzte, als er merkte was sein treuer Gefährte wollte und stieg auf den Rücken des Bären. Der sich sogleich wieder erhob und in eine Richtung weiterlief. Der Bär war schneller, als man vermutet hätte und nach einer kleinen Weile, konnte man ein paar Bäume und ein Feuer sehen. Der Wind wehte Isildur die vertrauten Gerüche seiner Familie zu.

Er sah einen großen Wolf, der seltsames rotes Fell am Bauch zu haben schien, am Feuer liegen. Yavanna, die sich an den Bauch ihres Wolfes geschmiegt hatte.
Große dunkle Augen musterten den Bären und den Waldelf.
Nachtschatten, der große Wolf, knurrte erst leicht, doch dann erkannte er den Bruder seiner Gefährtin. Aber auch den Wolf in Isildur erkannte Nachtschatten.

Nachtschatten erhob sich vorsichtig und begann erstmal Isildur zu beschnuppern. Er war inzwischen von Sturmkralle runter gesprungen und ließ sich mustern. Isildur spürte wie sich ihm die Nackenhaare aufstellten. Zu Hause hatte er oft mit Nachtschatten gejagt, wenn er als Wolf unterwegs war oder sie balgten sich. Nachtschatten hatte in Isildur so was wie einen Sohn gesehen, dem vieles noch beigebracht werden musste und der vielleicht ihn irgendwann als Leitwolf besiegen würde.
Doch spürte der große Wolf auch, dass es für Isildur gefährlich war, das Tier in sich frei zulassen, denn jedes Mal roch er mehr nach Wolf und das machte Yavanna sehr unglücklich. Das wollte Nachtschatten auf keinen Fall.

Isildur spürte die Blicke des Tieres und ging vor den Wolf erst mal demütig in die Knie. Das war gut so, so wurde er erst noch mal angeknurrt und danach leckte ihm Nachtschatten über den Rücken, Nacken und das Gesicht.

Nachdem das geklärt war, konnte Isildur sich seiner schlafenden Schwester nähern.

<b> Soll ich sie wecken? Ach lieber nicht. Ich nehme sie so mit. Was dir wohl passiert ist? Du wirkst so abgekämpft. Myrjala wird sich freuen, denn wie ich dich kenne, hast du bestimmt kandierte Früchte dabei. ..Kleine Schwester, du wirst aufwachen und wir sind wieder komplett. Schlaf ruhig weiter.</b>

Er verstaute schnell ihre Sachen, löschte das Feuer und verwischte alle Spuren. Dann legte Isildur ihr behutsam ihren kleinen Assantal in den Schoss, der keine Andeutungen machte wach zu werden, wickelte sie in eines ihrer Felle und nahm sie vorsichtig auf dem Arm. Mit ihr kletterte er auf den großen Wolf und so führte dann Sturmkralle den Wolf zurück zu Myrjala.

<b> Hoffentlich ist nichts bis jetzt passiert.</b>

Ging es Isildur durch den Kopf, während er auf dem Schmerzmittel kaute, was er in Yavannas Beutel gefunden hatte.
Kurz bevor sie die anderen erreichten, merkte er wie sie sich regte. Lächend blickte er auf sie runter.

<span style="color:2F5C1F;"> Na, du Langschläfer. Gut geschlafen?.</span>
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Myrjala
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Sonntag 16. Dezember 2007, 16:03

Derat war immer noch emsig damit beschäftig seine Erklärungen abzugeben, aber die hörte Myrjala gar nicht mehr. Das Rohr war viel interessanter.

Derat hatte das Ofenrohr noch gar nicht bemerkt und hüpfte nun auf den erhöhten Platz. Immerhin kam dort warme Luft heraus und er mochte es doch lieber warm und trocken, als nass und kalt.

<i> "Ich hab mir nichts abgeschaut! Ich kann buddeln! Nur weil du es noch nicht gesehen hast, heißt das nicht, dass ich es nicht kann. Außerdem hab ich nur Schnee aufgewühlt. Die dusseligen Zwerge konnten sich so schnell befreien. Ha! Das nächste Mal trample ich den Schnee fest, dann sollen sie mal sehen. Hihihi! Ohhhhh, AHHHH!"</i>

Myrjala wollte gerade die Anstalten machen, Derat von dem Rohr herunter zu heben, als doch tatsächlich eine Antwort aus dem Inneren kam. Sie war zwar recht dumpf, weil Derat immer noch auf dem Rohr hockte, aber verständlich.

<i>"Hallo? Oh, endlich findet mich jemand. Ich dachte schon, es kommt niemals einer hier im Gralsand an mir vorbei. Oh, bitte, helft mir! Mein Name ist Silcya Aeronne."</i>

Derat sprang vor Schreck einen halben Meter in die Höhe und versteckte sch flink unter Myrjala’s Reiseumhang, aber da bei ihm die Neugier auch sehr stark ausgeprägt war, lugte er auch gleich wieder drunter hervor, um auch ja nichts zu verpassen.

<span style="color:2f5c1f;">“Du bist ein Feigling, Derat.“</span> raunte Myrjala ihm zu. Doch Derat krabbelte bereits wieder auf das Rohr zu und wollte nun auch mal selber der Sache auf dem Grund gehen. Er erklomm es, schaute hinein und brüllte, wer denn da sei.
Anstatt eine Antwort zu erhalten, spuckte das Rohr nur eine kleine schwarze Wolke aus und Derat mitten in das kleine Gesicht. Dieser hüstelte und setzte sich schmollend in den Schnee.

<i>Blödes Rohr!</i>

„Hey, was soll das?“ Rief Myrjala vorwurfsvoll, „Was fällt dir denn ein einfach Derat anzuspucken? …So helfe ich dir gar nicht“ Sie lehnte sich zurück und verschränkte, ebenfalls schmollend, die Arme vor der Brust. Sie sah zu Derat.

<span style="color:2f5c1f;">“Das war gemein… Ich weiß“</span>, sie nickte, <span style="color:2f5c1f;"> „Warte kurz, gleich bist du wieder sauber.“</span> Sie nahm eine ihrer zwei Umhängetasche nach vorne, öffnete sie und stecke ihren Arm - sage und schreibe - bis zu der Schulter in den Beutel. Was logischerweise hätte gar nicht gehen können. Es sei denn der Beutel bot mehr Platz als es äußerlich aussah.
<span style="color:2f5c1f;">“Hm, wo habe ich es denn…“</span> Angestrengt wühlte die kleine Waldelfe in ihrer Tasche rum, <span style="color:2f5c1f;">“Iiihh, das ist ja kalt…bäh…“</span> Myrjala verzog das Gesicht…

Gwydion begann damit das Ofenrohr auszugraben. Es besaß keine Tür, nur einen Ofen mit Beinen dran und oben halt das Rohr.
Wieder erklang die Stimme

<i> "Oh bitte, ihr müsst mich befreien. Es war der Fluch dieser bösartigen Frau. Sie hat meine Wolkenschwinge. Bitte, helft mir. Holt mich aus diesem Ofen heraus!"</i>

Interessiert sah Myrjala zu dem Ofen herüber, während sie weiter in ihrer Tasche wühlte und angestrengt die Stirn kraus zog. Sie wusste nicht was eine ‚Wolkenschwinge’ war, aber da sie gerade anderweitig beschäftigt war, wollte sie gerade nicht danach fragen und da sie es nicht wusste, ging sie auch davon aus, dass Lliannan und Gwydion es ebenfalls nicht wussten. Warum sie das annahm wusste sie selber nicht, aber das war ja auch nicht wichtig.

Anstatt irgendetwas zu sagen, zuckte Gwydion nur mit den Schultern, richtete sich auf, nahm seine Waffe und schlug einmal kräftig dagegen *KLONG*
Er schien auch eher zu handeln, anstatt irgendetwas zu sagen.
Hatte er das überhaupt schon?
Myrjala wusste es gerade nicht.

<i> "Einfache Waffen helfen nicht. Bitte, gebt nicht auf!"</i> sagte die Stimme…

<span style="color:2f5c1f;">“Ah, hier…Ich hab’s</span> Grinsend zog sie ein Stück Stoff hervor, was sich bei genauen betrachten, als Kleid entpuppte. Sie zuckte mit den Schultern. Man konnte es schließlich waschen, wenn es dreckig wurde. Derat war wichtiger.

<span style="color:2f5c1f;">“Aber Gwydion, warum schlägst du denn dagegen?“</span> Wandte sie sich an den Blauelfen und schüttelte verständnislos den Kopf.
<span style="color:2f5c1f;">“Das hätte ich dir auch sagen können, dass man einen Ofen nicht einfach zertrümmern kann… nicht mit einen Schwert… Das kann man doch nicht schneiden… Ich würde dir ja mit meinen Ideen zur Seite stehen – Hi Hi, das reimt sich ja.“</span> kicherte sie, <span style="color:2f5c1f;">“Aber ich muss erstmal Derat’s Gesicht saubermachen… versuche es doch auseinander zu bauen.“</span>

Dann schnappte sie sich schnell den kleinen Drachen und begann ihm über das metallisch, glänzende Gesicht zu wischen.
Derat wand sich, so was mochte er gar nicht, aber aus Myrjala’s Griff ließ es sich nicht so einfach entkommen. Er quiekte und jammerte, als würde man ihm gerade sonst was antun. Dann hing er auf einmal schlaff über Myrjala’s Arm, die Zunge hing an der Seite aus seiner Schnauze und die Augen hatte er verdreht.

<span style="color:2f5c1f;">“Derat?“</span> Erklang fragend die Stimme der Waldelfe. Sie legte das Kleid beiseite und hob den Drachen hoch, um ihn sich genauer anzuschauen. Es wirkte fast so als ob er nicht mehr atmen würde.
<span style="color:2f5c1f;">“Derat, hör auf ‚toter Drache’ zu spielen!“</span> kam im Befehlston von Myrjala, <span style="color:2f5c1f;">“Du weißt ganz genau das du das nicht sollst… Derat???“</span>
Schon langsam mit einem ängstlichem Geicht sah sie ihn an, aber es kam weiterhin keine Reaktion und man konnte wieder sehen wie sich das Wasser in ihren Augen sammelte, dann schnupfte sie: <span style="color:2f5c1f;">“Ich habe ihn umgebracht!“</span>
Sie drückte den Drachen an die Brust und fing an zu weinen, sodass die Tränen auf Derat’s Köpfchen tropften und das wo er Wasser gar nicht mochte.
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Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Montag 17. Dezember 2007, 03:02

@Isildur

Yavanna hatte ein mehr oder weniger verborgenes Lager errichtet, in dem sie mit Nachtschatten und Assatal Ruhe und Kraft tanken konnte. Für erfahrene Wildnisläufer würde es aber nicht schwer sein das kleine, provisorische Lager zu entdecken. Zu mal sie keine Kraft mehr dafür hatte, ein vernünftiges Loch für ein Grubenfeuer zu buddeln und Nachtschatten war eben so beansprucht worden. So hatte sie ihn nur ein kleines Loch graben lassen, falls jemand die kleine Gruppe angreifen würde, so würde Nachtschatten seine Kraft noch brauchen.
Yavanna nahm ihren geräumigen Beutel ab und zog mühselig das Honigleder und ein paar dicke Felle heraus, die sie nicht sehr sorgsam übereinander in die Nähe der Baumstämme legte. Jede Bewegung tat ihr mittlerweile weh und sie musste die Zähne zusammenbeißen und ihren Willen aufbieten, um gegen ihre protestierenden Muskeln zu arbeiten.

<b>Reiß´ dich zusammen Yavanna, du musst noch das Feuer aufbauen und anzünden, dann hast du es doch geschafft … wenn ihr nicht wenigstens etwas zusätzliche Wärme habt, wird die in die Knochen geschlichene Kälte nur schwer zu vertreiben sein… </b>

Sogriff sie wieder in den geräumigen Beutel und zog ächzend mehrere, kleinere Holzscheite aus Selbigem und legte diese in die kleine Grube. Mit etwas Holzspäne du Zunderschwamm, war ein Feuer für sie nicht schwer in Gang zu bekommen. Eine kurze Zeit später brannte es munter vor sich und Yavanna krabbelte nur noch auf allen Vieren in die Felle hinein und konnte sich ein erleichtertes Stöhnen nicht verkneifen. Diese Ruhe, die sie nun ihrem Körper geben konnte, war wie eine Erlösung für sie … das Kribbeln und Schmerzen in ihren Beinen ließ nach und wich einer bleiernen Schwere und langsam machte sich die Müdigkeit in Yavanna breit.
Nachtschatten hatte das Alles besorgt mit angesehen und schnappte sich nun als erstes die beiden Umhängetaschen und brachte sie zu den Fellen, wo er sie mit Schnee bedeckte, damit diese nicht auffallen würden. Dann war Assatal an der Reihe. Der kleine hatte sich einfach in den Schnee fallen lassen und lag dort auf dem Rücken und alle Viere von sich gestreckt und das, obwohl er die geringsten Mühen hatte … er wurde schließlich immer herum getragen. Nachtschatten packte ihn vorsichtig mit seiner Schnauze, trug ihn zu Yavanna und schob ihn unter eines der Felle, damit sich das Feuer nicht in seinen Schuppen wieder spiegeln konnte. Er sah sich noch mehrmals genauer um, schnüffelte im Wind und begab sich dann hinter Yavanna, um sie besser wärmen zu können.
Yavanna war sehr schnell in einen tiefen Schlaf versunken und bekam folglich nichts von dem mit, was ihr Wolf noch tat. Sie schlief friedlich und träumte wie so oft, wenn sie von zuhause fort war, von ihrer Familie … von vielen, wunderbaren und glücklichen Momenten, die sie mit ihren Lieben erlebt hatte meistens waren das ganz banale und alltägliche Dinge, jedenfalls für einen Elfen… das Genießen der ersten Tautropfen eines schönen Morgens, toben in Blättern, Jagen durchs Unterholz, Kandieren von allerlei Naschwerk, mit der Sippe am Feuer sitzen … und … und … und.
Es mochten Stunden vergangen sein, die sie bereits tief und fest schlief und so bekam sie nicht mit, wie sich zwei Wesen dem kleinen Lager näherten. Wäre sie jetzt wach gewesen, wäre sie überglücklich über den unverhofften Besuch. Es waren ihr Bruder Isildur und sein treuer Begleiter Sturmkralle, die im Lager angekommen, sich erst einmal der Erkennungsprozedur Nachtschattens stellen mussten. Nach intensivstem Beschnupperns akzeptierte Nachtschatten deren Anwesenheit und begrüßte beide freudig. Isildur war schnell bei seiner Schwester und überzeugte sich kurz, dass alles in Ordnung war, eher er begann ihre Sachen in den geräumigen Beutel zu packen. Er wickelte Yavanna in ein Fell ein und legte ihr Assatal dazu, verwischte die Spuren des Lagers und stieg dann mit dem Fellbündel Yavanna auf Nachtschatten auf. Nachtschatten bot einfach mehr Platz und so konnte Sturmkralle die kleine Gruppe wieder zurück bringen. Nicht weit von Myrjala und den Anderen entfernt, begann Yavanna sich zu regen, da es doch auffällig war, dass der Boden, auf dem sie gerade noch geschlafen hatte, sich nun bewegte. Außerdem war da etwas, dieser vertraute Geruch von Wald, Heimat, Familie, den sie erst zu ihren intensiven Träumen zählte, der aber nicht vergehen wollte. Sie schlug also die Augen auf und bemerkte, dass sie sich immer noch in einem Fell befand, Assatal in ihren Armen und sie merkte tatsächlich, dass sie sich in Bewegung befand. So versuchte sie sich vorsichtig aus dem Fell zu schälen und blinzelte in das Gesicht ihres Bruders, der sie auch gleich begrüßte.

<i>Na, du Langschläfer. Gut geschlafen?.</i>

Yavanna brauchte einen Moment um zu begreifen, dass das wirklich Isildur war, in dessen Armen sie lag.

<span style="color:2F5C1F;">Isildur, … bist du es wirklich? … was machst du hier? … wo ist Myrjala? … ach egal … </span>

Ohne ein Antwort auf ihre Fragen abzuwarten, umarmte sie ihn heftig und konnte sich ein paar Tränen nicht erwähren, die nun kullerten, weil alle Anspannung von ihr abfiel und sie nun wusste, dass sie nicht länger weiter suchen müsste.

<span style="color:2F5C1F;">Ich freue mich dich zu sehen, ehrlich … ich war die ganze Zeit auf der Suche nach euch. Ich konnte mir ja denken, dass du uns folgst … </span>

Wieder umarmte sie ihn heftig und kuschelte sich dann in seine Arme, um seinen Erzählungen zu lauschen. Nachtschatten war währenddessen kurz stehen geblieben, da sich ihm Sturmkralle in dene Weg gestellt hatte, der nun Yavanna freudig anjaulte und allerlei merkwürdige Geräusche von sich gab, nur damit sie ihn bemerkte.

<span style="color:2F5C1F;">Ist doch gut Sturmkralle …entschuldige, dass ich dich nicht als ersten begrüßt habe … wie ich sehe, geht es dir gut und du hast wunderbar auf meinen Bruder aufgepasst,</span> gab sie grinsend von sich, während sie ihn kraulte und sich die Hände von ihm abschlabbern ließ.
Zuletzt geändert von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin am Montag 17. Dezember 2007, 06:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Mittwoch 19. Dezember 2007, 13:41

<b> @ Yavanna</b>


Mit weit aufgerissenen Augen sah Yavanna ihren Bruder an. Sie schien nicht zu glauben, dass er sie tatsächlich gefunden hatte.

<i> Isildur, … bist du es wirklich? … was machst du hier? … wo ist Myrjala? … ach egal …</i>

Er lächelte sie an. Etwas was er eigentlich viel zu selten tat. Nur seine Familie kannte diese Seite von ihm. Dann wurde er herzlich umarmt, was er nur als zu gerne erwiderte. Er konnte die eine oder andere Träne an Yavannas Wange herunterkullern sehen. Es schienen jedoch eher Tränen der Erleichterung und des Glücks zu sein.

<span style="color:2F5C1F;">Ich ich bin es wirklich. Ich bin dir gefolgt, nachdem du Myrjala nachgeeilt bist. Und Myrjala ist nicht weit weg von hier. Wir sind gerade auf den Weg dorthin. Ich habe sie inzwischen gefunden…Es scheint du uns gesucht und ich euch, nur Myrjala hat sich wieder am wenigsten Sorgen gemacht….und von all ihren Tieren hat sie ausgerechnet diesen Drachen mitgenommen. Ich bin wirklich froh, dass du mehr nachgedacht hast…dieser nervige Derat… </span> beantwortete er ihre Fragen mit einen leicht gereizt klingenden Unterton.

Dieser Unterton galt nicht Yavanna, sondern alles was Isildur gerade aufgeregt hatte.

<span style="color:2F5C1F;">..wie dem auch sei. Ich bin von der Jagd gekommen, erfuhr, dass ihr beide weg seid und ließ mich durch Neldor zu euch schicken. Ich bin hier vor ein paar Tagen angekommen und traf dann zwei weitere Elfen. Wir hörten eurer Flötenspiel, sind losgegangen und haben zusammen Myrjala gefunden. </span>


Sturmkralle machte während der Begrüßung von Isildur und Yavanna auch halt und streckte sich zu den Beiden hoch. Er fiepte und jaulte freudig, so wollte er doch von Yavanna begrüßt werden. Immerhin hatte sie meist auch noch eine Leckerei dabei.
Endlich schien sie ihn zu bemerken und leckte ihr über ihre Hand. Oh, er liebte es von ihr gekrault zu werden. Auf die Anspielung mit dem guten Aufpassen, meldete sich der Bär erst mal richtig zu Wort. Er brummte und knurrte. Sein Blick wanderte oft zu Isildur, dann wieder zu ihr. Jetzt konnte der Bär erst mal klarstellen, was wirklich abgelaufen war und in welchen Zustand sich Isildur befand. Immerhin wusste Sturmkralle nur zu gut, dass Isildur mehr als vorher nach Wolf roch.
Nachtschatten hörte das Ganze aufmerksam mit und hätte der Wolf grinsen können, so hätte er es jetzt aus Schadenfreude getan. Ab und zu fügte Nachtschatten ein bestätigendes Bellen hinzu. Er roch den Wolf bei Isildur und wollte Yavanna das wissen lassen. Immerhin war Yavannas Vorteil, sie verstand die Sprache der Tiere und Isildur konnte es nur ahnen.

Isildur rollte genervt mit den Augen, sah Sturmkralle ermahnend an und seufzte anschließend als er spürte, dass er auf verlorenen Posten war.

<b> Ach Sturmkralle, Warum soll ich es erzählen? Das ist doch nicht so wichtig. Wichtiger war es meine Schwestern zu finden, da nehme ich auch Nachteile in Kauf. Immerhin reicht ein Wolfsgeheul über große Strecken. …Ich weiß ja selbst, dass ich Ruhe brauche.</b>

<span style="color:2F5C1F;">Yavanna, du kannst mir später eine Predigt halten. Wir müssen zurück zu Myrjala, bevor sie sie wieder irgendetwas Dummes macht. Sie sind nicht mehr weit von hier entfernt. </span>meinte er fast beiläufig und forderte Nachtschatten zum weiterlaufen an. Sturmkralle machte ein Geräusch, als würde er „Sturkopf“ meinen und lief nebenher.

Natürlich versuchte Isildur Yavanna nur vom Thema abzulenken. Er hatte jetzt einfach keine Lust darauf. Doch war die Gereiztheit wirklich er oder von der recht starken Nachwirkung des Silberblutes. Isildur wusste es nicht. Doch konnte er sehr gut in seinem verfilzten Haar sehen, dass mehr silberne Strähnen als vor ein paar Jahren waren. Vielleicht täuschte es aber auch.Er war nur erst mal froh, dass das Schmerzmittel anschlug.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Freitag 21. Dezember 2007, 23:36

@ Isildur

Yavanna war so glücklich darüber, dass ihr Bruder sie gefunden hatte. Nun war wieder fast alles in Ordnung, immerhin hatte er wohl Myrjala vor ihr gefunden und es schien auch mit ihr alles in Ordnung zu sein. Anscheinend hatte sie wie immer nur Chaos verbreitet und Isildur war dem entsprechend genervt davon, dass war er jedes Mal, wenn sie wieder etwas anstellte und ihren oder Derats verrückten Ideen nachgab.

<span style="color:2F5C1F;">Das ist gut, dass du Myrjala bereits gefunden hast, so kann sie weniger anstellen und diese Welt bleibt heile … na, mehr oder weniger, </span> grinste sie ihn nun an und wischte sich die Tränen beiseite.
<span style="color:2F5C1F;">Du weißt doch, dass sie Derat überall mit hin nimmt. Genauso wie ich Wolfi und Assatal überall mit hinnehmen. Nachtschatten kann auf sich selber und mich sehr gut aufpassen und auf Assatal muss ich schließlich aufpassen, er ist doch noch ein kleines Kind … und eine Mutter lässt ihr Kind schließlich nicht alleine. Sei froh, dass wir unsere anderen Begleiter nicht mitgenommen haben, so viel Verantwortungsbewusstsein haben wir noch, dass wir sie nicht einer so großen und unbekannten Gefahr aussetzen würden. Das würde nicht mal Myrjala machen … . </span>

Sie hörte Isildur weiterhin zu und freut sich abermals sehr darüber, dass sie nun endlich wieder beisammen waren. Ihre beiden Geschwister und sie, zusammen mit ihren treuen begleitern, so sollte es sein.

<span style="color:2F5C1F;">Weißt du Brüderchen, ich hatte gehofft, dass ihr mein Flötenspiel hört und es auch interpretieren könnt, zumindest, dass Marjala es kann … bei dir dachte ich mir, dass du auf Wolfis Geheul eher reagieren würdest, immerhin sind dir die Geräusche der Tiere vertrauter als die Musik, </span> verschmitzt sah sie zu ihm hoch und streichelte ihm über die Wange und fuhr dann grübelnd fort.
<span style="color:2F5C1F;">Obwohl das eigentlich absurd ist Isildur, … jeder Elf ist musikalisch. Bei dir legt es nur daran, dass du nicht willst! … So ist es doch nicht wahr? …Brauchst du gar nicht leugnen! </span>

Yavanna war der gereizte Unterton in seiner Stimme nicht entgangen und irgendwie wirkte er leicht erschöpft, … abgekämpft und auch irgendwie verändert. Sie konnte aber nicht sagen was sich genau verändert hatte, deswegen beobachtete sie ihn nun.
Auch wenn sie Sturmkralle ausgiebig begrüßt hatte, so ließ der Bär doch nicht locker und da er immer wieder versuchte, seine große Nase in die Umhängetasche zu stopfen, ließt sie kurz vom Beobachten ab und widmete sich wieder Sturmkralle.

<span style="color:2F5C1F;">Oh du verwöhntes, kleines Bärchen …, </span> lachte Yavanna laut auf und streckte sich, um den Bären zu kraulen. <span style="color:2F5C1F;">Ist ja gut, hast mich überredet, du bekommst ja was … . </span>
Kaum hatte sie dies ausgesprochen, fiepte Sturmkralle schon freudig erregt und konnte es kaum mehr abwarten, eine Leckerei zu bekommen. So suchte sie in ihrer Umhängetasche nach etwas Essbarem, was dem Bär auch schmecken würde und wurde alsbald auch fündig … Honig am Stock. Sie zog den Stiel aus dem Honig und warf ihn in Sturmkralles Maul, der nun genüsslich länger damit beschäftigt sein würde.
Ihr Nachtschatten war nicht so sehr versessen auf Leckerein und so leckte sie sich die Reste vom klebrigen Honig selber von der Hand.
Nachdem Sturmkralle den Honig verputzt hatte, began er freudig etwas zu erzählen, was Nacht-
Schatten nur bejahte und jetzt wusste sie auch wieder, warum sie eine Veränderung bei ihm bemerkt hatte. Ein Blick auf sein Haupthaar reichte aus und sie wusste genau, was wieder los war. Noch ehe sie loswettern konnte, fiel ihr Isildur ins Wort.

<i> Yavanna, du kannst mir später eine Predigt halten. Wir müssen zurück zu Myrjala, bevor sie sie wieder irgendetwas Dummes macht. Sie sind nicht mehr weit von hier entfernt.</i>

Das hätte er wohl gerne so gehabt, dass er sich ihrer „Predigt“ entziehen könnte. Nichts da, dachte sie sich.

<span style="color:2F5C1F;">ISILDUR, … du glaubst doch wohl nicht, dass du meiner Standpauke entkommst? … Oh nein, so nicht. Du weißt sehr wohl, dass das auch nach hinten losgehen kann, wenn du dir keine Ruhe gönnst und den Wolf in dir nicht kontrollierst. … Dann weißt du ja auch, was dir gleich blüht und komm ja nicht auf die Idee, Widerworte zu geben. Das klappt nämlich überhaupt nicht, ich bin hier die Priesterin und habe in solchen Fällen das Sagen … eher werden wir nicht weiter gehen! </span>
Der Tonfall in ihrer Stimmt war unmissverständlich und ließ keinen Widerspruch seiner Seite zu und damit war die Sache auch schon vorbei, zumindest für sie, bis sie bei Myrjala ankommen würde.
Beiläufig fragte sie sich, wer die Anderen waren, von denen er erzählt hatte. Bald würde sie es ja erfahren.
Zuletzt geändert von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin am Samstag 22. Dezember 2007, 01:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Samstag 22. Dezember 2007, 19:23

Sollte es tatsächlich wahr sein? Fanden sich alle drei Geschwister endlich bald wieder vereint? Es schien so. Zumindest Isildur und Yavanna hatten sich bereits wiedergefunden. Fehlte nur noch Myrjala, die aber nicht allzu weit weg auf Isildurs Rückkehr wartete – aber wahrscheinlich hatte sie ihn längst vergessen. Betrübt und wimmernd hockte sie im Schnee und trauerte um Derat, den sie versehentlich umgebracht hatte. Natürlich war der kleine Drache nicht tot und das wusste Myrjala vielleicht auch selbst. Aber sie besaß nun einmal ein recht chaotisches Gemüt oder wollte sie mit ihren Tränen den Drachen gar aus der Reserve locken?
Und Lliannan? Nun, sie hielt sich schon geraume Zeit recht still. Vielleicht dachte sie über das Rätsel mit dem Ofen nach, den Gwydion inzwischen vom Schnee befreit hatte. Eisern und so gar nicht mitten ins Grasland passend stand er da. Aus dem schwarzen Rohr dampften kleine Wölkchen, als wollten sie vom Leben im Innern des Ofens künden. Denn darin saß wohl eine weibliche Person mit Namen Silcya Aeronne gefangen. Wer immer sie war, ihre Stimme klang unglücklich und hilfesuchend. Sie wollte aus ihrem Gefängnis heraus, das scheinbar nicht mit normalen Waffen zu zerschlagen war. Aber vielleicht war dies auch gut so. Ein zu harter Schwertstreich hätte womöglich nicht nur den Ofen, sondern auch die Gefangene darin zerteilt.

Zunächst aber lenkte Myrjala alle Aufmerksamkeit auf sich. Gwydion schaute kurz zu Lliannan, dann trat er neben die Weinende und schaute auf sie herab. "Der Drache sieht nicht tot aus, so schnell sterben die auch sicher nicht. Schaut doch, sein Schwanz zuckt."
Derat öffnete ein Auge und knurrte: "Gar nicht wahr! Ich bin mausetot! Da zuckt gar nichts!"

In diesem Moment knarzte der Schnee in der Nähe. Außerdem fiepte es. Das war Sturmkralle, der die frohe Botschaft verkündend voraus tollte und wie ein wildgewordenes Bärchen durch den Schnee sprang. So wollte er Myrjala locken, sich umzudrehen. Denn was sie dort sehen würde, hätte ihr sicher die Tränchen sofort wieder aus den Augen verbannt. Isildur und Yavanna samt tierischer Gefährten näherten sich. Yavanna wirkte fröhlich, dennoch konnte man sehen, dass sie Isildur soeben im Lauf eine kleine Predigt hielt. Dabei hatte dieser schon genug damit zu tun, sich aufs Gehen zu konzentrieren. Die Schmerzmittel Lliannans mögen geholfen haben, doch sein Körper war immer noch geschwächt.

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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Montag 24. Dezember 2007, 14:54

Myrjala schaute mit verweinten Augen und mit von Tränen nassem Gesicht auf, als Gwydion neben sie trat und sie ansprach. Konnte er tatsächlich sprechen? Das war das erste Mal das er ein Wort von sich gab.

<i>"Der Drache sieht nicht tot aus, so schnell sterben die auch sicher nicht. Schaut doch, sein Schwanz zuckt."</i>

Schon kam Leben in den kleinen Drachen. Er öffnete ein Auge und knurrte dem Blauelfen zu, das er mausetot sei und bei ihm überhaupt nichts zucken würde.
Sofort hörte der Tränenfluss bei Myrjala auf. Man konnte sich überhaupt mal fragen, wo sie die immer hernahm.

Sie hob den Derat hoch und hielt ihn vor ihr Gesicht. Er spielte immer noch <i>‚tot’</i>, mit heraushängender Zunge und verdrehten Augen.
<span style="color:2f5c1f;">“Und du spielst doch ‚toter Drache’</span> wieder kullerten die Tränen, <span style="color:2f5c1f;">“Du machst mich gaaaanz traurig, ich rede kein Wort mehr mit dir.</span>
Die Waldelfe setzte den Drachen in den Schnee und drehte sich weg, sofort rührte er sich denn, das kalte Nass war nicht unbedingt das was er begehrte.

Myrjala’s Augenmerk fiel wieder auf den Ofen. Ein Strahlen ging über ihr Gesicht und konnte an dem leuchten ihrer Augen erkennen, dass sie sicherlich wieder irgendwelchen Schabernack ausheckte. Den Ofen hatte Gwydion in der Zwischenzeit komplett freigelegt.
Sie ginge hinüber und kniete sich vor ihm hin und rief abermals hinein: „Haaaaalllllloooo!!!!! Silicon!!!! Bist du noch da?!“
Dann vernahm sie ein Fiepen. Neugierig drehte sie sich um. Da kam Sturmkralle zu ihnen und er schien sich sehr zu freuen. Er tollte wie ein junger, kleiner Bär durch den Schnee.
<span style="color:2f5c1f;">“Sturmkralle, was hast du denn?“</span> fragte die Elfe. Sie schien ihn gerade nicht zu verstehen.
War was mit ihrem Bruder?
Nein, dann würde er sich nicht freuen. Ja, natürlich, sie war mit ihren Gedanken schon wieder ganz woanders gewesen. Die Schwester!
<span style="color:2f5c1f;">“Yavanna!“</span> Stürmisch fiel sie dem Bären um den Hals und drückte ihn. <span style="color:2f5c1f;">“Ja, lass uns zu Yavanna gehen“</span>
Sie sah in die Richtung wo Isildur verschwunden war und erblickte zwei Personen nicht weit von ihnen entfernt. Das mussten Isildur und Yavanna sein.
Winkend und rufend lief sie los.

Zurück blieb ein kleiner Derat der im Schnee saß: <span style="color:2f5c1f;">“Myrjala?“</span> Er schnufte. Ja, auch so ein chaotisches Wesen, wie Derat es war, wusste, wenn er etwas getan hatte, was nicht ganz in Ordnung war. Nun, wollte er wieder anbandeln, aber Myrjala lief einfach weg und beachtete ihn nicht weiter.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Mittwoch 26. Dezember 2007, 19:38

Doch der Predigt konnte er sich nicht entziehen. Sie folgte prompt und Yavanna hatte dabei ihren typischen Tonfall einer Priesterin, den sie öfters bei ihrem dickköpfigen Bruder einsetzen musste.

<i> ISILDUR, … du glaubst doch wohl nicht, dass du meiner Standpauke entkommst? … Oh nein, so nicht. Du weißt sehr wohl, dass das auch nach hinten losgehen kann, wenn du dir keine Ruhe gönnst und den Wolf in dir nicht kontrollierst. … Dann weißt du ja auch, was dir gleich blüht und komm ja nicht auf die Idee, Widerworte zu geben. Das klappt nämlich überhaupt nicht, ich bin hier die Priesterin und habe in solchen Fällen das Sagen … eher werden wir nicht weiter gehen! </i>

<b> Ich habe genau gewusst, was passiert. Immerhin kenne ich mich besser. Doch es war nun mal die beste Methode dich zu finden. Und ich musste euch erst mal finden, dann kann ich mir immer noch Ruhe gönnen. Es ist immerhin meine Aufgabe auf euch zu achten</b>


<span style="color:2F5C1F;"> Ich bin eben nicht so musikalisch wie ihr. Und Wolfsgeheul hört man am über weiter Strecken, dass weißt du selber. Und ich ruhe, wenn es sich anbietet. Das ist mein letztes Wort….Da ist Myrjala. </span>

Für Isildur war das Thema damit beendet. Obwohl er wusste, dass Yavanna es nicht dabei befallen würde. Doch das war ihm jetzt egal.
Er winkte seiner Schwester Myrjala zu, die inzwischen auf die beiden zu gerannt kam. Freudig nahm er sie in die Arme und drückte ihr einen Kuss drauf. Dann drehte er sich zu Yavanna und drückte auch sie noch mal. Seinem Herzen purzelten Steine herunter. Er hatte beide gefunden und es ging ihnen gut. Erleichtert seufzte er auf.

<span style="color:2F5C1F;">Schau mal, wen ich gefunden habe. …Ich hätte damit gerechnet, dass du uns schon wieder vergessen hast und dich nur um das Rohr kümmerst. </span>

Grinste Isildur seine kleine Schwester an. Sein Blick wanderte zu den beiden anderen Elfen, denen er zunickte und mit seinen Schwestern gemeinsam zu dem Platz schritt.
Natürlich zeigte sich der Schmerz von der Anstrengung der letzten Tage jetzt erst richtig, da die Anspannung von ihm abfiel. Aber diesen Triumph wollte er Yavanna nicht gönnen, also verzog er nicht die Miene.

Er blickte zu dem Ofen und bewegte sich sehr vorsichtig zu den seltsamen Kasten.
Mit fast einem Meter Abstand inspizierte er das komische Ding.

<span style="color:2F5C1F;">Und was ist das? Ich dachte er war ein Rohr? </span> fragend sah er in die Runde.
Einen Ofen hatte Isildur bis dato noch nie gesehen. Bei ihnen im Lager gab es Feuerstellen keine Öfen.

Isildur nahm seinen Bogen vom Rücken und stupste den Kasten mit diesem an.
Genau an solchen Momenten, konnte man das Tier in Isildur merken. Er war dann noch vorsichtiger als sonst. Was meist bedeutete, dass er sich nach einer Verwandlung keine Ruhe gegönnt hatte.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 27. Dezember 2007, 16:07

Myrjala rannte los, auf Isildur und Yavanna zu. Derat ließ sie einfach achtlos im Schnee zurück. Der kleine Drache schaute ihr nach, winselte leise ihren Namen. Er schniefte.
"Du kannst mich doch nicht hier lassen! Myrjala ... guck doch, ich bin gar nicht tot! Myrjala! GUCK DOOOOOOOOOCH!" Er sprang im Schnee rum, stolperte, fiel in die weiße Pracht und grub sich prustend wieder nach oben. Derat versuchte alles, um wieder die Aufmerksamkeit seiner Freundin zu gewinnen. Bis er keine Lust mehr hatte. Er zog den Inhalt seiner Schnauze geräuschvoll hoch und hockte sich schmollend neben den Ofen, den langen Drachenschwanz um seinen Körper gewickelt. "Gemein", brummte er vor sich hin, konnte nur mit Müh und Not seine Tränchen zurückhalten.

Inzwischen hatte Myrjala ihre Geschwister erreicht. Sie umarmten sich gegenseitig und in heller Freude. Endlich wieder vereint, Isildurs Suche hatte ein Ende. Sie alle waren wieder zusammen.
Nach der ersten Wiedersehensfreude kehrte das Geschwister-Trio zu Lliannan und Gwydion zurück. Erstere zeigte sich noch immer still und nachdenklich, aber bei weitem nicht unhöflich. Sie nickte Yavanna grüßend zu und stellte sich vor. Dann verfiel Lliannan wieder in eine ungewohnte Nachdenklichkeit <i>(OT: Hab sie mal gesteuert, da bislang keine Meldung mehr von ihr kam. Sie wird es mir wohl nicht übel nehmen. Ich bitte euch, sie vorerst mitzuziehen)</i>

Isildur interessierte sich derweil für den Ofen. Was für ein interessantes Gebilde. Zylindrisch und dennoch groß genug, dass ein Tier wie ein Waschbär darin Platz finden könnte. Zu Anfang war es doch nur ein Rohr gewesen! Jetzt aber hatte es wahrlich eine seltsame Form angenommen.
Derat schaute zu Isildur auf, streckte ihm zum erneuten Gruß die Drachenzunge heraus. Der Kleine war noch immer mürrisch. Wegen diesem Elfen und Yavanna hatte Myrjala ihn einfach im Schnee sitzen lassen. <span style="color:2F5C1F;">"Im kalten, nassen Schnee!"</span>, meckerte Derat vor sich hin.

Mit seinem Bogen stupste Isildur den Ofen an. Die Stimme daraus erklang erneut. "Oh bitte, könnt ihr denn gar nichts tun? Während ich hier drinnen sitze, bringt diese Frau meine Wolkenschwinge immer weiter fort. Bitte, helft mir! Ihr sollt reich belohnt werden zum Dank, aber bitte helft."

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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Samstag 29. Dezember 2007, 01:44

Myrjala hatte ihre Geschwister erreicht. Freudig sprang sie beiden um den Hals, küsste und drückte sie, war einfach nur glücklich darüber, dass sie wieder zusammen waren.
Seltsam – wo sie sich doch einfach heimlich aus dem Staub gemacht hatte. Wären sie doch gleich zusammen gegangen.

<span style="color:2f5c1f;">“Schön, das wir endlich wieder zusammen sind.“</span> Sie drückte die Beiden ein weiteres Mal, <span style="color:2f5c1f;">“Warum seid ich nicht mitgekommen und habt mich auch alleine gehen lassen.“</span> Sie zwinkerte, damit ihre Geschwister wussten, dass das gerade nur ein Spaß war und sie sehr wohl wusste, dass sie abgehauen war.

<span style="color:2f5c1f;">“Hihi, das musst dir anschauen.“</span> Myrjala nahm ihre Schwester an die Hand und zog sie hinter sich her, <span style="color:2f5c1f;">“Gwydion hat nämlich so ein komisches Rohr gefunden das sprechen kann und das hat irgendeine Wolke verloren.</span> Sie blieb stehen und fügte nachdenklich hinzu, <span style="color:2f5c1f;">“Seltsame Geschichte. Irgendwas habe ich bestimmt verdreht“</span> Sie zuckte mit den Schultern.

Sie kamen bei dem Ofen an. Erstaunt fragte Isildur was das für ein Gebilde sei? War es doch einfach nur ein Rohr gewesen und einen Ofen hatte er sowieso noch nie gesehen. Bei ihnen zu Hause gab es nur Feuerstellen.
<span style="color:2f5c1f;">“Das ist ein Ooooofeeen.“</span> Sagte sie ein wenig genervt und schüttelte verständnislos den Kopf, <span style="color:2f5c1f;">“Hast du etwa noch niemals was von einem Ofen gehört, Isildur? Das kenne ja sogar ich. Erinnerst du dich etwa nicht mehr an diesen Zwerg den Tyfleet angeschleppt hat? Die haben Öfen, das sag ich dir.“</span> belehrte sie ihn.

Isildur nahm seinen Bogen ab und stupste vorsichtig gegen den Metallkasten. Abwartend stand Myrjala daneben. Er war aber auch sehr vorsichtig. Was sollte so ein Ofen ihm schon tun? Die kleine Waldelfe hatte in der Richtung keine Vorstellung.

Derat blickte zu ihnen herüber und streckte Isildur die Zunge raus, dann fing er an herum zu meckern, dass man ihn einfach im kalten, nassen Schnee sitzen lassen hatte. Er schaute zu Myrjala, setzte den traurigsten Blick auf den er darstellen konnte, nur um ihr Herz zu erweichen. Mit ein <i>Püh</i> drehte sie sich weg.
Darauf ging sie gar nicht ein. Dieses Verhalten kannte sie doch ganz genau, praktizierte sie es doch selber bei Isildur und meistens auch mit Erfolg, aber sie würde sich nicht erweichen lassen.
Es dauert nicht lange da kam ein leises Wimmern von Derat, wenn sie ihn schon nicht ansah, dann musste er eben mit Geräuschen seiner, Traurigkeit Ausdruck verleihen.
Dan wuselte er auf sie zu, sprang an ihre rechte Wade und klammerte sich fest, so dass sie beinahe umgekippt wäre.
<span style="color:2f5c1f;">“Ich spiele nie wieder toter Drache… Ich verspreche es.“</span>

Gerade wollte sie Derat antworten, als plötzlich wieder die Stimme aus dem Ofen sprach und sie wieder in die Neugierde verfiel und zu dem Ofen humpelte.

<i>"Oh bitte, könnt ihr denn gar nichts tun? Während ich hier drinnen sitze, bringt diese Frau meine Wolkenschwinge immer weiter fort. Bitte, helft mir! Ihr sollt reich belohnt werden zum Dank, aber bitte helft."</i>

„Was ist den eine Wolkenschwinge?“ fragte die Elfe in Richtung des Ofens, „Und WAS bist du eigentlich… Silcan… oder so? Und was willst du uns denn schenken? Geschenke mag ich?“ Sie grinste, „Hoffentlich was Schöööööneeees, …nicht?“ Sie sah von ihren Geschwistern zu Lliannan und Gwydion und grinste. „Nur nicht dieses Metall, was einem jeder geben, wenn man etwas Gutes gemacht hat.“ Sie verzog das Gesicht, "das mag ich nicht."
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von fremde Frau » Sonntag 30. Dezember 2007, 13:38

"Wolkenschwinge ist mein bester Freund, ein weißer Pegasus. Diese Frau hat ihn gefangen genommen und mich in diesen magischen Ofen gesperrt. Ich könnte nicht ertragen, meinen Freund eingesperrt zu sehen. Bitte, ihr müsst mir helfen. Ich gebe euch, was ihr wollt, sofern es in meiner Macht steht", antwortete die Stimme aus dem Ofen. Sie klang wahrlich verzweifelt. Scheinbar ging es dieser weiblichen Gestalt – Silcya – wirklich mehr um das Wohl ihres Pegasus als um ihr eigenes.

Was war sie überhaupt? Eine Fee oder ein Drache, so klein wie Derat oder Assatal? Ein Mensch konnte wohl kaum in diesen kleinen Ofen hineinpassen, es sei denn, er zwängte sich sehr eng zusammen. Doch die Antwort kam prompt.
"Ich bin Hymlianerin. Wahrscheinlich habt ihr von dieser Menschen-Unterrasse noch nichts gehört. Ich werde euch gern mehr erzählen, wenn ihr mich aus diesem Gefängnis befreien könntet. Und wie gesagt, ich gebe euch, was euer Herz begehrt, wenn ich dazu in der Lage bin. Es muss eine Möglichkeit geben, Brelias Gefängnis zu sprengen. So heißt diese bösartige Frau, die meinen Wolkenschwinge entführt hat."

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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Sonntag 30. Dezember 2007, 19:37

Noch während Yavanna ihm die Standpauke hielt, hatte sie irgendwie das Gefühl, dass er mal wieder nicht zuhören wollte. Was ja so typisch für ihn war, nein halt, nicht nur für ihn, sondern für jeden männlichen Waldelfen. Jetzt reichte es ir auch

<span style="color:2F5C1F;">Mach dochb was du willst, du blöder Esel. Aber glaub´ ja nicht, dass du dafür irgendwelche Kräuter bekommst. Das musst du alles selber aushalten … und Mitleid wirst du auch nicht mehr erhalten … sieh´ selber zu, wie du mit den Schmerzen klar kommst. </span>

Entnervt und verärgert verschränkte sie die Arme vor der Brust und grummelte vor sich hin. Er würde ja sehen, was er davon hatte, ihre Fähigkeiten und Hilfe in den Wind zu schlagen.

… und wie so oft ging er natürlich gleich in ein anderes Thema über, bloß um seinen Dickkopf durch zu setzen, aber das würde sie ihm dieses Mal nicht so einfach durchgehen lassen. Yavanna hatte vor, ihn erst mal zu ignorieren.
Jäh wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Sie hörte jemanden aufquietschen, dann leichte und schnelle Schritte über den Schnee. Beim Aufblicken sah sie, dass ihre Schwester Myrjala auf sie zu gerannt kam. Zumindest darüber erfreut, sprang Yavanna von Nachtschattens Rücken und lief ihr entgegen. Erfreut fielen sich beide in die Arme und wie immer fing sie gleich an wild darauf los zu quatschen, was denn nun wieder aufregendes passiert sei. Natürlich verstand Yavanna mal wieder nur die Hälfte von dem was sie erzählte, denn sie war sich sicher, dass ihre Schwester nur einen Bruchteil des Erzählten richtig wiedergab. Isildur und Myrjala redeten über irgendetwas, was ein Ofen sein sollte, dann ein Rohr und dann irgendetwas verwandeltes. So begnügte Yavanna sich damit, nur verwirrt vom Einem zum Anderen zu sehen und gar nichts zu verstehen.
Myrjala hüpfte alsbald auch schon wieder hoch, dreht sich abrupt um, packte Yavanna bei der Hand und lief wieder zurück in die Richtung, aus der sie gekommen war. Wobei es natürlich sich nicht nehmen ließ, weiterhin zu reden, auch wenn ihre Geschwister sicherlich nichts verstanden.
Während sie sich dem Lager näherten, sah Yavanna, dass da noch zwei Personen standen. Dem Anschein nach auch Elfen, jedenfalls würde Yavanna die Frau und den Mann so einschätze. Die Frau drehte sich auch gerade um und nickte ihr zu. Der Elf machte keine Anstalten, irgendetwas zu tun und blieb einfach nur reglos stehen. Mit den Beiden würde sie sich später noch auseinander setzten. Myrjala jedenfalls betitelte den Mann als Gwydion, oder so.

<b>Was für ein seltsamer Name für einen Elfen. Na ja, er kann ja nichts dafür … immerhin bekommt man einen Namen ja von seinen Eltern. </b>

Sturmkralle und Nachtschatten trotteten auch bereits im Lager ein und machten es sich vor einer Schneewehe gemütlich, wobei Nachtschatten die beiden Elfen nicht aus den Augen ließ.
Yavanna sah sich im provisorischen Lager um und entdeckte ein paar Meter weiter einen kleinen Drachen, der da schmollend im Schnee saß und vor sich hin jammerte und schimpfte. Offensichtlich lief wohl diese Mal etwas nicht nach Derats Willen. Aber das machte Yavanna nichts, sie ging zu ihm hin, schnappte ihn und drückte ihn erstmal. Dann setzte sie einen vollkommen überraschten Derat wieder im Schnee ab und griff grinsend in ihre Umhängetasche und zog einen verschlafenen Assatal heraus. Den setzte sie einfach neben Derat und hoffte darauf, dass Derat wieder bessere Laune bekommen würde. Immerhin waren die Beiden befreundet und hatten sich ja auch viel zu erzählen.
Myrjala und Isildur hatten sich in der Zeit zu etwas hinbegeben, was da im Schnee lag. Myrjala deutete darauf und meinte nur zu Isildur, dass das ein Ooooooofen sei. Yavanna schaute genauso wie Isildur drein, weil beide nicht wussten, was ein Oooooooofen sein sollte, auch wenn sie erzählt, dass Zwerge so etwas besaßen. Es war auf jeden Fall ein metallisches Ding, hatte eine seltsame Form und oben war eine Verlängerung angebracht. Neugierig aber auch vorsichtig stand Yavanna neben ihrer Schwester und wartete auf weitere Erklärungen, aber die kamen natürlich nicht. Plötzlich ertönte eine Stimme aus dem Ooooooooofen und Yavanna machte einen Satz nach hinten, während sie die Worte vernahm.

<i> "Oh bitte, könnt ihr denn gar nichts tun? Während ich hier drinnen sitze, bringt diese Frau meine Wolkenschwinge immer weiter fort. Bitte, helft mir! Ihr sollt reich belohnt werden zum Dank, aber bitte helft."</i>

Äußerst skeptisch sah Yavanna auf dieses metallene Ding und sah ihre Geschwister an, die das Ding wohl nicht so seltsam fanden. Bei Myrjala war das ja nichts neues, die war gleich wieder an der Quelle und quasselte munter darauf los. Nach dem Myrjala dann mal genug geredet hatte, beantwortete die Fragen der weiblichen Stimme.

<i> "Wolkenschwinge ist mein bester Freund, ein weißer Pegasus. Diese Frau hat ihn gefangen genommen und mich in diesen magischen Ofen gesperrt. Ich könnte nicht ertragen, meinen Freund eingesperrt zu sehen. Bitte, ihr müsst mir helfen. Ich gebe euch, was ihr wollt, sofern es in meiner Macht steht"</i>

Yavanna passte das ganz und gar nicht, was sie da hörte. Als Elfe und Druidin konnte sie es immerhin nicht zulassen, dass man Wesen einsperrte. Trotzdem war sie mehr als skeptisch, da diese Silcya, oder wie sie sich nannte, in dieses Ding magisch eingesperrt wurde. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen mit magischen Dingen in anderen Abenteuern, war ihr das ganze nicht geheuer. Noch ehe sie weiter grübeln konnte, erklang erneut die Stimme aus dem Oooooooofen.

<i> "Ich bin Hymlianerin. Wahrscheinlich habt ihr von dieser Menschen-Unterrasse noch nichts gehört. Ich werde euch gern mehr erzählen, wenn ihr mich aus diesem Gefängnis befreien könntet. Und wie gesagt, ich gebe euch, was euer Herz begehrt, wenn ich dazu in der Lage bin. Es muss eine Möglichkeit geben, Brelias Gefängnis zu sprengen. So heißt diese bösartige Frau, die meine Wolkenschwinge entführt hat."</i>

Viele Fragen schossen Yavanna durch den Kopf und je mehr es wurden, desto mehr legte sich ihre Stirn in falten.

<b>Wer oder was ist eine Hymlianerin? … das hört sich ja mehr als seltsam an und was ist ein Gefängnis? … Was ist Brelia? … und warum will einem immer jemand etwas geben, wenn man etwas getan hat … oder glauben Menschen etwa, dass man immer etwas haben will, weil man es sonst nicht macht? … ich werde Menschen wohl nie verstehen und erst recht nicht, wenn die so seltsame Sachen erzählen.</b>

Yavanna war reichlich verwirrt und wusste keinen rechten Gedanken zu fassen und so sah sie erstmal die Anderen an.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Mittwoch 2. Januar 2008, 16:27

Auch Isildur war ziemlich verwirrt, von dem was die weibliche Stimme erzählte.

<i> "Ich bin Hymlianerin. Wahrscheinlich habt ihr von dieser Menschen-Unterrasse noch nichts gehört. Ich werde euch gern mehr erzählen, wenn ihr mich aus diesem Gefängnis befreien könntet. Und wie gesagt, ich gebe euch, was euer Herz begehrt, wenn ich dazu in der Lage bin. Es muss eine Möglichkeit geben, Brelias Gefängnis zu sprengen. So heißt diese bösartige Frau, die meine Wolkenschwinge entführt hat."</i>

<b> Was ist eine Hummel-ianer? Ein Volk der Hummeln?...Wofür braucht eine Hummel ein Pegasus? Die können doch alleine fliegen. Gibt es eigentlich irgendetwas normales in diesem Celcia?...Ach Unsinn, wahrscheinlich nur eine ungewöhnliche Bezeichnung. Genau wie die Blauelfen…Was unser Herz begehrt, ein starkes Schmerzmittel und Ruhe, dass würde ich haben wollen. Aber das kann ich mir selbst beschaffen…. Wieso glaubt jeder, dass man etwas für Hilfe will.</b>

Da das Wesen, aber sehr verzweifelt klang, hatte sie bei ihm einen wunden Punkt getroffen. Immerhin konnte er es nicht zu lassen, dass jemand eingesperrt bliebe oder gefangen gehalten wurde.
Innerlich bekam er eine Gänsehaut nur bei den Gedanken an Gefangenschaft. Als Waldelf hasste er enge Räume und sehnte sich nach der Freiheit der Wälder. Bei Isildur kam noch sein wölfisches Silberblut dazu.

Isildur näherte sich wieder vorsichtig dem Ofen, oder dem seltsamen Kasten. Genau betrachtete er diesen. Drehte und wendete ihn wie ein Tier einen Igel wenden würde, um an das ungeschützte zu kommen.
Kurz überlegte er, ob ein Kräftiger Schlag etwas bewirken würde. Nur was würde dann im Inneren passieren?
Isildur nahm seinen Dolch und suchte eine Ritze wo er eindringen konnte.

„ Achtung, da drin. „
<span style="color:2F5C1F;"> „Geht mal etwas zur Seite, falls mein Dolch splittert“</span> sagte er zu seinen Schwestern, den Tieren, Lliannan und Gwydion.

Er strich sich die Haare zurück, atmete tief durch, um sich zu sammeln und drückte dann mit aller Kraft den Dolch in einen Ritz.
Isildur wurde nicht umsonst mit einem Bären bezüglich der Stärke verglichen.
Erst wenn der Dolch tief genug im Metal war, konnte er den Ofen mit einer Hand festhalten bzw. wegdrücken und den Dolch zu sich zerren. So würde er einen Spalt bekommen. Jedenfalls war das die Theorie.
Ob es funktionierte, würde sich zeigen.
Immerhin wollte sich Isildur keinen Muskelriss zuziehen.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Mittwoch 2. Januar 2008, 18:25

Myrjala schaute ebenfalls verwirrt, doch hielt dieses nur für einen kurzen Moment an, dann nahm die Neugier wieder überhand.

<i> "Wolkenschwinge ist mein bester Freund, ein weißer Pegasus. Diese Frau hat ihn gefangen genommen und mich in diesen magischen Ofen gesperrt. Ich könnte nicht ertragen, meinen Freund eingesperrt zu sehen. Bitte, ihr müsst mir helfen. Ich gebe euch, was ihr wollt, sofern es in meiner Macht steht… Ich bin Hymlianerin. Wahrscheinlich habt ihr von dieser Menschen-Unterrasse noch nichts gehört. Ich werde euch gern mehr erzählen, wenn ihr mich aus diesem Gefängnis befreien könntet. Und wie gesagt, ich gebe euch, was euer Herz begehrt, wenn ich dazu in der Lage bin. Es muss eine Möglichkeit geben, Brelias Gefängnis zu sprengen. So heißt diese bösartige Frau, die meine Wolkenschwinge entführt hat.“</i>

<b>Es gibt Unterrassen von Menschen? Hm, Menschen sind doch einfach Menschen oder nicht? …Egal.</b>

„Du bist aber wirklich in dem Ofen drin. Oder? … Du bist aber nicht Ofen selber? Hm?“ fragte sie die Frau.
„Was ist ein Pegasus?
Was ist Brelias? Außer das die Frau böse ist? Ich kann auch böse werden. Oooooh jaaa.“

Drohend kniff Myrjala die Augen zusammen. Irgendwie legte sie ab und an mal Gebärden an den Tag, die denen von Derat nicht unähnlich waren. Der klammerte sich übrigens immer noch an ihre Wade und hoffte darauf, dass sie ihn irgendwann beachten würde.
Spätestens aber wohl dann, wenn ihr Bein abfiel, weil er sich zu doll festgeklammert hatte.

Sie ging zu ihrem Bruder herüber und schlug ihm leicht mit der Faust gegen den Oberarm.
<span style="color:2f5c1f;">“Los Isildur, du musst sie da raus holen!“</span> Mit großen, flehenden Augen sah sie ihn an, so konnte sie es doch genauso wenig wie ihre Geschwister ertragen jemanden eingesperrt zu sehen.

Als hätte Isildur gerade den gleichen Gedanken gehabt, ging er zu dem Ofen und versuchte mit seinem Dolch das Ding auseinanderzubauen.
<i>„ Achtung, da drin.“</i> sagt er auf der Allgemeinsprache und zu seinen Geschwistern, den Tieren und Lliannan und Gwydion auf elfisch <i>„ Geht mal etwas zur Seite, falls mein Dolch splittert“</i>

Myrjala trat einen Schritt zurück, aber schielte genau herüber was er tat. Klatschte freudig in die Hände und rief zu dem ‚Ofen’ herüber.
„Mein Bruder wird dich retten. Mein Bruder ist nämlich gaaanz stark und dann befreien wir Wolkenschwinge…. Nicht?“ Sie sah von einem zum anderen und nickte zustimmend, als wäre dies schon längst eine beschlossene Sache.
Für sie war es das allerdings auch.
Zuletzt geändert von Myrjala am Donnerstag 3. Januar 2008, 03:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Freitag 4. Januar 2008, 17:58

Silcya lauschte dem Wasserfall namens Myrjala Syl'vea Ni'Tessin, ohne zunächst zu antworten. Das konnte sie garnicht, denn Myrjala stellte so viele Fragen in so kurzer Zeit, dass man froh sein konnte, überhaupt alle Fragen mitbekommen zu haben.
Allerdings drang ein leises Kichern aus dem Ofen, als die Waldelfe meinte, auch sie könne ziemlich böse werden. Silcya wollte sich das nicht so recht vorstellen – nein, sie konnte nicht. Myrjala klang sehr nett. Dummerweise konnte die gefangene Hymlianerin nicht sehen, wer da vor ihrem Gefängnis stand.

Isildur entschloss sich schließlich, etwas zu tun. Nur herumzustehen half niemandem weiter und da waren sich zumindest alle Geschwister einig: sie wollten helfen. Lliannan schwieg sich noch immer aus, lediglich Gwydion stimmte nickend zu, als Myrjala ihren Bruder bat, die Gefangene zu befreien.

Isildur näherte sich dem Ofen und zückte seinen Dolch. Mit einer Warnung ins Innere und einer an seine Schwestern, Lliannan, Gwydion und die tierischen Gefährten begann er an dem Ofen herum zu kratzen. Er suchte eine kleine Ritze, in die er die Dolchspitze schieben und entweder das Löchlein vergrößern oder die Ofenplatte aushebeln konnte.

Derat, der die ganze Zeit recht beleidigt neben dem Ofen gehockt hatte, musste von Assatal mit der Schnauze angestupst und fortgeschoben werden. Andernfalls hätte er seinem Drachenkameraden wohl noch weiterhin das Ohr abgequasselt. Er war bereits mitten drin in seiner waghalsigen Geschichte, wie er die zurückgelassenen Zwerge verbuddelt hatte.
Nun aber zeigte er wieder Interesse – und Schuldgefühle gegenüber Myrjala. Winselnd kam er zu ihr, versprach hoch und heilig, nie wieder tot zu sein und klammerte sich an ihr Bein, da Isildurs Dolchwerkeleien ihm nicht sehr angenehm waren. Immerhin konnte man mit Dolchen kleine Derats aufspießen – nicht, dass Isildur dies je gewagt hätte!

<i>"Mein Bruder wird dich retten. Mein Bruder ist nämlich gaaanz stark und dann befreien wir Wolkenschwinge ... Nicht?"</i>
"Habt vielen Dank!", drang es von innen heraus. "Ich kann nur hoffen, dass Euer Bruder es schafft."

Isildur arbeitete schon eifrig daran. Er hatte eine Ritze für seinen Dolch gefunden und hebelte vorsichtig. Hoffentlich brach die Waffe nicht. Als er das Metall schon ein wenig auseinander gebogen hatte, übertrug sich plötzlich ein blauer Blitz auf seinen Dolch und zuckte durch seine Finger. Es schmerzte nur kurz. Eine Warnung.
"Ich sagte ja, der Ofen ist magisch. Oh, bitte, lasst Euch davon nicht abhalten."

Ganz umsonst war Isildurs Versuch aber nicht. Durch einen winzigen Spalt schaute ein hellgrünes Auge in die noch so entfernt liegende Freiheit.


<i>Isildur verliert durch den magischen Energieblitz 2% seiner Lebensenergie</i>
Zuletzt geändert von Erzähler am Freitag 4. Januar 2008, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.

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Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Montag 7. Januar 2008, 14:06

Da stand nun die ganze Gruppe, mehr oder weniger, um diesen metallenen Kasten herum und wunderte sich, obwohl das eigentlich noch kaum noch möglich sein sollte, nach allem was zumindest die Geschwister bereits erlebt hatten.
Zugegebener Maßen war ein magisch gebanntes Wesen auch selten und obwohl hier wohl Vorsicht angebracht gewesen wäre, war es ausgerechnet Isildur, der die Initiative ergriff.
Ohne großartig nachzudenken kniete er sich nieder und versuchte mit seinem Dolch den Kasten aufzubekommen. Yavanna sah mit sorgenvollem Gesicht auf ihren Bruder hinunter, da sie befürchtete, dass er sich verletzten könnte, so rabiat und verbissen wie er da an die Sache heran ging. Metall konnte schließlich üble Verletzungen hervorrufen, nicht umsonst war Metall bei der Verarbeitung zur Waffe so beliebt.

<span style="color:2F5C1F;">Isildur, sei vorsichtig … nicht, dass du dir deinen eigenen Dolch in die Hand haust …. Oder sie dir ganz durchtrennst, </span> schimpfte sie mit ihrem Bruder.
Sie war immer noch sauer auf ihn, dass er immer so schludrig mit seiner Gesundheit umging.

<span style="color:2F5C1F;">Myrjala, sag auch mal was dazu … er versucht schon wieder, mich zu ignorieren und wenn er sich dann nachher doch wieder verletzt, ist das Geschrei groß, </span> wandte sie sich an Myrjala und schimpfte ihren Bruder wieder einmal aus.
Yavanna unterbrach damit den Monolog von ihrer Schwester und hoffte somit auch, ihren Ideenreichtum was die Rache an dieser Brelia anging, zu bremsen.
Yavanna interessierte es mehr, zu wissen, warum der Pegasus entführt und diese Silica da eingesperrt wurde. Meistens geschah doch so Vorgehen nicht ohne Grund und dieses mal würde Yavanna sich vorher genauer informieren, bevor ihre Geschwister und sie mal wieder in eine Sache gerieten, die viel zu groß für sie alle war.
Yavannas Appell an ihre kleine Schwester wurde jäh durch ein komisches Summen und dem darauf folgenden waldelfischem Gefluche. Gesehen hatte sie es zwar nicht, aber seine Beschimpfungen reichten schon aus, um zu wissen, was passiert war und die Bestätigung bekam sich auch noch von dieser eingeschlossenen Frau.

<span style="color:2F5C1F;">Isildur, … wie oft sind wir bereits magischen gesicherten Dingen begegnet? …. Jetzt sag nicht, dass du das vergessen hast, dass es so was gibt … und außerdem, hat dich diese Silica ja auch gewarnt. … Warum schlägst du alle Warnungen und Ratschläge in den Wind, du sturer Esel?.</span>

Yavanna war zwar sauer auf ihn, aber eines wollte sie garantiert nicht, dass er sich wirklich ernst verletzte. Da kam ihr eine Idee…

<span style="color:2F5C1F;">Warte Brüderchen, bevor du dir noch die Finger abklemmst … Ich gebe dir Holz, damit kannst du das Metall weiter aufdrücken … Oder zumindest auseinander halten.</span>

Schon nahm sie ihren geräumigen Beutel von der Schulter und klappte ihn auf. Hinein sehen konnte sie zwar, aber sie erkannte nicht viel, außer einer silbriggrauen Maße.

<b>Das man da drinnen auch nicht etwas auf Anhieb findet…</b>

Dann musste sich halt ihren Arm hineinstecken und das bis zur Schulter, immerhin war der Beutel äußerst geräumig. Es dauerte auch nicht lange, da ertastete sie schon das, was sie brauchte.
Holz! Ob es nun ein Ast war, oder der Teil eines Stammes , das vermochte sie nicht zu sagen, nur, dass das Stück größer war als sonst. So kniete sie sich hin und griff auch noch mit dem anderen Arm hinein und zog kräftig an dem großen Stück Holz.
Etwas später hatte Yavanna bereits einen fast zwei Schritt langen Ast draußen, den sie aber dann wieder hinein schob, weil das jetzt zulange dauern würde, den zu bearbeiten. Dann griff sie noch einmal hinein und kurze Zeit später hatte sie ein ungefähr passendes Stück gefunden, welches sie nun ihrem Bruder grinsend reichte. Es war ungefähr eine Elle lang und hatte die Dicke von seinem Unterarm, also genau passend.

<span style="color:2F5C1F;">Jetzt musst du es nur noch keilförmig zu schnitzen und schon sollte es dir eine Hilfe beim Aufhebeln sein.</span>
Zuletzt geändert von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin am Dienstag 8. Januar 2008, 02:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Myrjala
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Myrjala » Mittwoch 9. Januar 2008, 07:25

Interessiert und ungewöhnlich schweigsam beobachtete Myrjala was nun geschehen würde.
Würde ihr Bruder es schaffen das Wesen im Inneren des Ofens befreien zu können?
Oh, natürlich würde er! Ihr Bruder war ja stark und wer sollte es denn sonst können?

Yavanna ergriff das Wort. Die ganze Zeit hatte sie nichts gesagt. Musste sie sich doch erst einmal alles anschauen. Da war sie eben das genaue Gegenteil von ihrer Schwester.

<i>„Isildur, sei vorsichtig … nicht, dass du dir deinen eigenen Dolch in die Hand haust …. Oder sie dir ganz durchtrennst.“</i> schimpfte sie ihn aus. Doch Isildur war mit dem Ofen beschäftigt. <i>“Myrjala, sag auch mal was dazu … er versucht schon wieder, mich zu ignorieren und wenn er sich dann nachher doch wieder verletzt, ist das Geschrei groß.“</i>
Myrjala sah zu ihrer jüngeren Schwester hinüber, nickte und blickte dann zu Isildur.

<span style="color:2f5c1f;">“Hast du gehört, Isildur? Du sollst Yavanna nicht ignorieren. Die hat nämlich in so was immer Recht.“</span>

Schon erklang ein summendes Geräusch und ein kurzes Gefluche, als Isildur von einem Energieblitz getroffen wurde.

<i>“Isildur, … wie oft sind wir bereits magischen gesicherten Dingen begegnet? …. Jetzt sag nicht, dass du das vergessen hast, dass es so was gibt … und außerdem, hat dich diese Silica ja auch gewarnt. … Warum schlägst du alle Warnungen und Ratschläge in den Wind, du sturer Esel? …Warte Brüderchen, bevor du dir noch die Finger abklemmst … Ich gebe dir Holz, damit kannst du das Metall weiter aufdrücken … Oder zumindest auseinander halten.“</i>

<span style="color:2f5c1f;">“Genau“</span>, pflichtete Myrjala ihrer Schwester bei, <span style="color:2f5c1f;">“Hättest du mich mal machen lassen sollen. Ich hätte ein wenig hier und da“</span> Sie gestikulierte mit ihren Armen herum, <span style="color:2f5c1f;">“Und dann wäre da keine Magie mehr gewesen… voraussichtlich… aber du hörst ja nicht.“</span> Sie hatte zwar vorher noch kein Wort darüber verloren, das sie versuchen könnte die Magie zu bannen, aber das war ja nicht wichtig. Isildur wusste, dass seine Schwester das konnte. Es war die einzige arkane Magie der er vertraute… Eigentlich war es auch die, die ihnen häufig Schwierigkeiten bereitete, wenn mal wieder ein Zauber nicht so funktionierte wie Myrjala sich das gedacht hatte.

Yavanna begann in ihrem geräumigen Beutel nach etwas Passendes zu suchen, womit Isildur das Metall weiter auseinander drücken konnte. Myrjala beschloss die Tasche zu halten, als sie sah wie ihre Schwester am suchen war und tatsächlich brachte sie einen Baumstamm zu tage, der länger war als isildur groß, aber da der nicht passend war, schob Yavanna ihn wieder zurück und gab ihn schließlich ein anderes Stück Holz. Das musste zwar noch ein wenig bearbeitet werden, aber Isildur machte das schon.

Interessiert beobachtete Myrjala, Yavanna: <span style="color:2f5c1f;">“Sag mal, hast du den magischen See mit, denn wir von… ähm… wie hieß die noch mal? Ich habe den Namen vergessen… egal… geschenkt bekommen haben?“</span> Neugierig sie sie an.



<i>[OT: Soviel dazu, ich schreibe nicht soviel… Ist doch wieder fast eine Seite]</i>
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Isildur Ranarion Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Isildur Ranarion Ni'Tessin » Mittwoch 9. Januar 2008, 17:02

Isildur mühte sich ab den Dolch tiefer in die Ritze zu bekommen und zerrte die Metalplatte etwas auseinander.
Die Beschwerden seiner beiden Schwestern ignorierend, machte sich der sonst so vorsichtige Waldelf an die Arbeit.
Gerade als sich das Metal etwas bewegte, da geschah das vorhergesehene Ereignis. Ein kleiner Energieblitz zuckte durch den Dolch und durch seine Hand. Erschrocken ließ er den Dolch los und das folgende Gefluche gab seine Wut erst richtig Ausdruck. Fast hätte er sogar noch gegen den Kasten vor Wut getreten.

<i> Isildur, … wie oft sind wir bereits magischen gesicherten Dingen begegnet? …. Jetzt sag nicht, dass du das vergessen hast, dass es so was gibt … und außerdem, hat dich diese Silica ja auch gewarnt. … Warum schlägst du alle Warnungen und Ratschläge in den Wind, du sturer Esel?.</i>

<span style="color:2F5C1F;"> „ gerade weil ich ein sturer Esel bin. </span> knurrte er zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor.

<b> Sie hat ja recht. Es war mehr als dumm von mir. Sonst bin ich doch nicht so nachlässig. …Ich bin vollkommen ausgelaugt und mein Kopf fühlt sich wie in Federn gepackt an…ich hätte abwarten müssen…</b>

<i> Hättest du mich mal machen lassen sollen. Ich hätte ein wenig hier und da.Und dann wäre da keine Magie mehr gewesen… voraussichtlich… aber du hörst ja nicht.</i>

Auf die Antwort von Myrjala verdrehte Isildur nur die Augen. Sie konnte zwar zaubern, nur leider ging es auch öfters schief. Was aber Yavanna betraf, so hatte diese wirklich Ahnung, wenn es um Heilung und seinem körperlichen Zustand ging.

Er stützte sich auf seinen Knien ab und schüttelte den Kopf um seine Gedanken wieder klar zu bekommen. Tiefe Atemzüge folgten. Sein Körper war teils richtig taub wie er jetzt bemerkte, er hatte wohl die nachträgliche Wirkung der Schmerzmittel vergessen.
Gerade als sich Isildur wieder an den Kasten machen wollt, um Nutzen aus der Taubheit uzu ziehen, kam Yavanna die Idee mit dem Holz.
Nachdem sie das richtige Stück Holz aus dem Beutel rausgeholt hatten, nahm es Isildur entgegen und machte sich an die Arbeit.
<span style="color:2F5C1F;"> Danke..mal sehen ob es klappt. </span>

Er zog seinen Dolch und schon nach kurzer Zeit hatte er einen Keil geschnitzt.

„ Weg da“ murrte er noch ins Innere.

Das Holzstück fügte er in die kleine Ritze als Keil ein und schlug mit seinem Dolchknauf gezielt darauf. Stückenweise drang es tiefer ein. Die Ritze wurde allmählich ein Spalt, der stetig größer wurde. Danach zerrte Isildur den Keil wieder raus.

<span style="color:2F5C1F;"> „ Yavanna, hast etwas dabei um die Hände zu schützen. Die Kanten sind ziemlich scharf.. </span>

Seine Schwester wühlte darauf wieder in ihrer Tasche und gab ihm robuste Lederstreifen. Die wickelte sich Isildur um die Hände und machte sich nun mit aller Körperkraft daran den Kasten auseinander zu biegen.
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Erzähler
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Erzähler » Donnerstag 10. Januar 2008, 00:49

Die Idee mit dem kleinen Holzkeil war wirklich eine sehr gute, denn das Holz konnte sich ob der magischen Energieblitze nicht verletzten. Die blauen Blitze zuckten, aber trafen sie nur den Keil. Mit dem Knauf des Dolches trieb Isildur das Stück immer tiefer zwischen das Metall. Schon wurde aus dem schmalen Ritz ein kleiner Spalt, aber der wuchs stetig an.

Doch dann geschah das Unglück – gerade, als Isildur sich die Lederstreifen reichen ließ. Der kleine Holzkeil war zu schmal für die inzwischen über zwei Hand breite Spalte. Er fiel ins Innere des Ofens. Ein verwirrtes Keuchen war zu hören. Dann sprach die Gefangene: "Versucht es bitte weiter. Vielleicht lässt sich das Metall nun biegen. Ihr schafft das, ich kann schon nach draußen blicken."
Tatsächlich schaute ein grünes Augenpaar unter flachsblonden Strähnen in das verschneite Grasland hinaus. Ja, der Schnee. Er lag noch immer, aber inzwischen hatte es zu nieseln begonnen. Bei der vorherrschenden Kälte würden die Pfützen vermutlich gefrieren.

Derat grinste in den Himmel hinauf und öffnete sein Mäulchen. "Regen!", jauchzte er, wusste er doch, dass es Eispfützen geben würde. "Myrjala, dann können wir schlittern. Wetten, ich bin besser!" Schon sprang er in den Schnee und kullerte darin herum. Er wuselte um Myrjalas Beine herum, konnte es nicht abwarten, endlich über die Eisstellen zu rutschen. "Wann gibt es denn Frostpfützen, wann denn?", maulte er herum.

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Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin
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Re: Auf nach Unbekannt

Beitrag von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin » Montag 14. Januar 2008, 03:34

Dass Yavanna wegen ihrer Beschwerde bei Myrjala genau richtig war, darauf hatte sie ja gesetzt und es hatte wie immer gewirkt. Myrjala war sprunghaft wie ein Sack Flöhe und es sollte ja auch nur unterstreichen, was sie einzuwenden hatte, denn gegen beide Schwestern hatte Isildur wenig Chancen.
Immerhin wartete er darauf, dass Yavanna ihm etwas geben konnte, was ihn vor groben Verlet- zungen schützen konnte. Damit war sie zwar nicht zufrieden mit der Situation aber immerhin kam man durch seinen Dickschädel durch und stieß nicht immer nur auf Granit. So manches Mal glaubte sie, dass ihr Bruder ziemlich viel mit einem Zwerg gemein hatte. Aber da würde sie ihm nie sagen, sie grinste dann lieber in sich hinein, was ihn zuerst wie immer auf die Palme und dann dazu trieb, was die Schwestern wollten. Beide wussten, dass das nicht fair war, aber oft war ihm auf anderen Wegen nicht beizukommen.. außerdem hatte sie diese Taktik auch schon bei ihrer Mutter beobachten können.
Mittendrin wechselte Myrjala wie so oft das Thema.

<i> “Sag mal, hast du den magischen See mit, denn wir von… ähm… wie hieß die noch mal? Ich habe den Namen vergessen… egal… geschenkt bekommen haben?“</i>

Yavanna lachte laut bei der Frage auf, denn sie hatte sich schon gefragt, wann Myrjala sie das fragen würde. Sie kam nämlich immer darauf zu sprechen.

<span style="color:2F5C1F;">Natürlich habe ich den See dabei, dass weißt du doch … zumindest solltest du es wissen. Immer wen ich den Beutel dabei habe, habe ich auch den See dabei… wie sollte ich den denn sonst mit mir rumschleppen?, </span>gespielt empört und leicht unverständlich sah sie ihre Schwester an.
<span style="color:2F5C1F;">Das war eine Druidin, von der wir den bekamen… auch wenn ich ihren Namen gerade nicht mehr weiß … hm, irgendein menschlicher Name war es… na, sie war auf jeden Fall sehr nett… wir sollten sie mal besuchen. Sie sagte ja, das wir sie an der gleichen Stelle wieder treffen könnten. Aber weißt du was?, </span>angeekelt sah Yavanna auf diesen metallenen Kasten.
<span style="color:2F5C1F;">Ich bin auch dafür, dass wir danach baden, also, nachdem wir diese Silica aus dem Kasten da befreit haben. Ich glaube nämlich nicht, dass sie nach Metall stinken will… und so hat Isildur auch die Möglichkeit, sich auszuruhen… wir müssen dann aber kleinere Feuer um den See herum anmachen damit der nicht zufriert…, </span>irritiert sah sie Myrjala an.
<span style="color:2F5C1F;">Hm, kann ein See überhaupt zufrieren, wenn er magisch ist? ... ach, selbst wenn nicht, so frieren wir dann wenigstens nicht. Aber so müssen wir erstmal zusehen, dass Isildur sich nicht verletzt und diese Frau da auch heile heraus kommt. </span>

Yavanna sah wieder zu ihrem Bruder hinüber, der sich ein wenig damit abmühte, den Kasten ind er Mitte auseinander zu drücken. Zum Glück ging das recht einfach, bis zu dem Zeitpunkt auch recht gut, bis der Holzkeil zu klein war und einfach nach innen rutschte. Sie woltle natürlich nicht, dass ihr Bruder das alleine weiter machte, denn so würde er beim auseinander drücken der Metallteile mit seinem Gesicht genau da drüber hängen und hätte im Notfall seine beiden Hände nicht zur Verteidigung bereit. Demnach mussten also zwei an die Sache ran. Am besten wäre noch ein Mann und da es den hier ja vor Ort auch gab, wand sie sich Richtung diesem anderen Elfen, der Gwydion oder so hierß.

<span style="color:2F5C1F;">Warte kurz Isildur… du musst und sollst das nicht alleine machen. Wofür haben wir hier noch einen anderen Elfen! </span>

Yavanna stand also mit verschränkten Armen vor diesem Gwydion und musterte selbigen kri- tisch, von oben bis unten. Dass sie dabei einen Kopf kleiner war als er, störte sie nicht weiter.
Groß war er ja, und seltsam blau… er schien eine Art Kämpfer zu sein, immerhin trug er einen Bogen bei sich du ein ziemlich großes Schwert… er würde das schon schaffen.

<span style="color:2F5C1F;">Na los,… komm schon… nur nicht so schüchtern, helfe unserem Bruder dabei, dann geht das Ganze schneller… du solltest aber deine Sachen vorher ablegen, die würden nur stören, </span> mit erwartungsvollem Blick, der eigentlich auch keinen Widerspruch duldete, sah sie diesen blauen Elfen an.
Stumm wie er wohl war, sah dieser Gwydion leicht hilflos und irritiert seine Begleiterin an und erwartete wohl von dieser Hilfe. Lliannan wiederum lachte nur auf, grinste und deutete nur auf Isildur und den Kasten. Da aber keine Hilfe seitens der Frau kam, trollte sich Gwyndion und nahm seine ganzen Sachen ab, legte diese in den Schnee und begab sich dann zu Isildur.
Yavanna war recht zufrieden damit, dass dieser Elf auf sie hörte und grinste Lliannan an, die ihre Geste schmunzelnd erwiderte. Dann drehte sie sich auch wieder um und stellte sich wieder neben ihre Schwester. Abermals kramte Yavanna in ihrem Beutel und holte auch für Gwyndion zwei Lederstücke heraus, schließlich wollte sie ja nicht, dass der sich am Metall verletzte.
Nun konnte die beiden loslegen, den Kasten endgültig auseinander zu biegen.

[Ich hoffe, die Steuerun von Lliannan und Gwyndion ist so in Ordnung... wenn nicht, ändere ich das um.]
Zuletzt geändert von Yavanna Yalanílûe Ni'Tessin am Montag 14. Januar 2008, 03:34, insgesamt 1-mal geändert.
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