Im Grasland

Das Grasland macht seinem Namen alle Ehre. Weite Wiesen, geziert von Blumen, Sträuchern und Bäumen. Ein Beben hinterließ eine große Narbe in der schönen Ebene, eine große Schlucht, begehbar über eine dunkle Brücke
Benutzeravatar
Erzähler
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Erzähler » Sonntag 2. September 2007, 22:40

Rascall war der Mutigste der ganzen Gruppe in dieser Situation. Er wagte sich zu den Fremden hervor und sprach sie auch direkt an. Mit einer beschwichtigenden Handbewegung, welche sich über der Hüfte des ehemaligen Halunken abspielte, versuchte er die erste Reaktion der Goblins, wie er annahm Angst, zu mindern. Er stellte sich mit Namen und Herkunft vor und fragte nach dem Selbigen der Goblins.

Der eine, der auch schon gesprochen hatte, erhob sich und in der Tat wirkte er, wenn man es nicht genau sehen konnte, wie ein menschliches Kind von der Größe her. Nur die Proportionen waren nicht wie bei einem jungen Menschen. Er wirkte gedrungen, wie als ob man mit einem großen Hammer auf den Kopf des Wesens geschlagen und ihn so um einige Zentimeter verkleinert hätte. Nun stand es da, deutlich zu der für ihn fremdem Reisegruppe zugewandt.

„Rascall aus Sarma! Welch ein Segen müssen uns unserer geschenkt haben, dass Ihr gerade jetzt hier auftaucht.“, sagte er mit erleichterter Stimme. „Mein Name ist Koa und das hier ist Esask.“

Der Goblin deutete auf seinen noch immer am Boden befindlichen Begleiter. Jetzt erst fiel Rascall auf, dass der andere schwer atmend am Boden lag, nicht bewusstlos, aber doch recht mitgenommen aussehend. Esask rührte sich nicht, außer das sein Brustkorb sich durch die Atembewegungen auf und ab bewegte. Die Wölfe schauten ebenfalls zu Rascall, fixierten ihn mit ihren Augen, gaben aber keinen Mucks von sich, nicht einen Laut. Weder ein brummen, noch knurren oder bellen kam von ihnen herüber.

„Wir sind Wolfsreiter aus einem kleinen Goblindorf in den Bergen. Ursprünglich waren wir zu dritt, aber der Reitwolf meines Kameraden Esask hier war der wilden und anstrengenden Reise nicht gewachsen. Er stürzte und verletzte sich. Karev, unser dritte Mitreisender und Anführer in dieser Mission befahl uns hier auf ihn zu warten und uns auszuruhen.“, erklärte Koa weiter.

<span style="color:D2FF78;">“Koa… was… was ist denn los?“</span>, fragte der andere Goblin plötzlich mit schwacher Stimme in einer Sprache, die Rascall völlig fremdartig erschien.

Sofort wandte sich Koa um und schaute zu seinem Kameraden. <span style="color:D2FF78;">“Fremde sind hier. Vielleicht können sie uns helfen. Mach dir keine Sorgen Esask, alles wird wieder gut.“</span>

Dann wandte sich der Goblin wieder zu dem großen Menschen um, schaute ihn direkt aus seinen kleinen schwarz leuchtenden Augen an. Sein Blick bedeutete jedoch keine Angriffslust, nein ganz im Gegenteil. Sie wirken eher hilflos und ja man könnte schon fast sagen bittend.

„Nun bis jetzt ist unser Anführer noch nicht zurück und Esask geht es immer schlechter. Vielleicht hat er sich etwas getan bei dem Sturz. Ich weiß es nicht und in die Stadt komme ich auch nicht hinein. Ich war schon am Stadttor, aber dort sind keine Wachen und auf meine Rufe hin hat auch niemand reagiert. Etwas seltsames, vielleicht magisches, liegt über der Magierstadt und Karev ist dort drin ohne zu wissen wie es um Esask steht. Er müsste zu einem Heiler, jemanden der ihn sich einmal ansehen und ihm helfen kann.“ Dann verstummte der Goblin. Er schaute den großen Mann an, der da stand und sich alles angehört hatte, so zu mindest hoffte der kleine Koa.

Die anderen Gruppenmitglieder unterdessen taten jenes in der Situation, dass sie am besten konnten und auch was für sie typisch war. Ron versteckte sich noch immer neben dem Wagen und hoffte von den Fremden nicht aufgespürt zu werden, vor allem nicht von den großen Wölfen. Wanya befand sich noch eine ganz Zeitlang auf der Ladefläche von Echels Wagen. Nun, da auch sie die Angst und Panik, die in der Luft zu hängen schien, bemerkte, tat sie es ihrem Rattenbegleiter gleich und gesellte sich zu ihm. Nun waren sie beide neben dem Wagen und versuchten sich dort zu verstecken.

Bran war ebenfalls neben dem Wagen her gelaufen, noch immer mit den Utensilien bepackt, aber auf der anderen Seite des Gefährtes. Rascall hatte ihm die Zügel seines Braunen in die Hände gedrückt und war dann zu den Goblins voran geschritten. Echel hielt schließlich den Wagen an. Es fand sich noch immer ein Sicherheitsabstand zwischen ihnen und den Fremden, aber da Rascall nichts geschehen war und er auch nicht einen Schrei oder ähnliches von sich gegeben hatte musste wohl alles in Ordnung sein. Auch hatte er die Zurückhaltung der Katzen- und des Ratten-Hybriden bemerkt. Nun wandte er sich ihnen zu.

„Fagt mal, habt ihr etwa Angft vor den Fremden?“, fragte er leicht belustigt. „Fchaut mal. Wenn fie unf böfe gefand wären, dann hätte wohl fchon ein Kampf mit Rafcall begonnen oder aber unser tapferer Mann hätte fchon einen lauten Fchrei von fich gegeben um unf fu warnen. Ficher ift allef in befter Ordnung dort vorn. Ihr braufft alfo keine Angft fu haben.“

<b>Eigenartig, was mag die Beiden wohl nur so verschreckt haben? Vielleicht wittern sie etwas mit ihren hybridischen Sinnen, das mir vollends entgeht. Mhhh… vielleicht!</b>

Benutzeravatar
Rascall
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Rascall » Montag 3. September 2007, 10:39

Als sich Rascall langsam und auf friedliche Weise näherte, erkannte er die Gestalten genauer. Keine Kinder waren es, sondern nur kindergroße Männchen. Sie besaßen Muskeln und waren auch ein wenig runzlig. Nein, Kinder konnten das nicht sein.
Einer von beiden lag am Boden. Er sah nicht gut aus und auch wenn Rascall kein Heiler war, konnte er dies erkennen. Das Kerlchen wirkte blass, geschwächt gar. Einziges Lebenszeichen war das flache Atmen, welches es von sich gab. Sein Kamerad stellte sich direkt vor Rascall und der folgenden Gruppe auf und als es sprach, nickte der alte Halunke nur.
"Koa uns Esask, Wolfsreiter aus einem Goblindorf", wiederholte Rascall. Nun, das klang im Grunde nicht gefährlich. Die beiden machten auch keineswegs den Eindruck, böse Absichten zu haben. Sogar ihre beiden gewaltig anmutenden Wölfe saßen ganz brav da, verfolgten lediglich alles wachsam mit den Augen.

Rascall wandte sich zu Echel, Bran, Ron und Wanya um. "He, ihr könnt ruhig näher kommen! Alles in Ordnung."
Dann schaute er wieder Koa an, der kurz von seinem Kameraden Esask angesprochen wurde. Die Sprache verstand Rascall jedoch nicht. Es klang irgendwie nur nach einem wirren Buchstabensalat, beinahe lustig. Aber angesichts des liegenden Goblins war ihm nicht nach Lachen zumute. Dem Kerlchen musste geholfen werden und zwar schnell. Doch wie?

Rascall überlegte. Wanya hatte ihn geheilt, als er diesen Schnitt am Bauch besaß. "Vielleicht kann Wanya etwas tun – oder Echel. Echel, du kennst dich doch aus. Der Goblin hier braucht Hilfe."
Auch spähte Rascall zur Stadt der Magier hinüber, nach Zyranus. Eigenartig, dass niemand die Tore bewachte. Wer ließ dann Hilfesuchende ein und verteidigte die Tore? Wenn Koa es schon versucht hatte, hinein zu kommen und gescheitert war, so sollten sie zunächst keine Zeit mit einem weiteren Versuch verschwenden. Esask atmete sehr schwach, wer wusste, wie lange dieser Goblin noch durchhielt.

Rascall fühlte sich seltsam. Er half jedem gern und sofort, der Hilfe bedurfte. Sein Sklavenherz ertrug es nicht, Schwache und Hilflose leiden zu sehen. Doch im Augenblick fühlte er sich selbst so – hilflos. Er konnten nichts tun, er war kein Heiler.
Diese Erkenntnis ernüchterte ihn, dass er eine Weile einfach nur erstarrt da stand und auf die beiden Goblins blickte. <b>Ich muss doch etwas tun können!</b>, dachte er und panische Verzweflung stieg in ihm hoch. Wie oft hatte er in Sarma, im Herrenhaus seines damaligen Meisters, nichts tun können. Er hatte mitansehen müssen, wie die geschwächten Sklaven langsam dahingerafft wurden. Wie sie zusammenbrachen und von den Wachen des Hauses einfach mit dem Dreck in die Ecken gekickt oder auf die Straße geworfen wurden. Manche ließ der Hausherr seinen Tigern zum Fraß vorwerfen.
Rascall schauderte und griff sich an den Nacken. Für einen Moment hatte er geglaubt, das Sklavenhalsband wieder zu tragen, welches ihn damals daran hinderte, helfen zu können.

Benutzeravatar
Wanya
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Wanya » Dienstag 11. September 2007, 15:15

Wanya sah zu den Goblins. <b>Der Gestank kommt von ihnen. Sie haben Angst. Der eine um seinen Freund, der andere um sich selber.</b> Sie hatte der Geschichte der beiden aufmerksam gelauscht und aus der Verletzung Esasks geschlossen, dass sie wahr sein musste. Nun lugte sie hinter dem Wagen hervor und betrachtete das Geschehen. Sie konnte den Verletzten nicht sehen, da Rascall und Koa vor diesem standen. inzwischen hatten Echel UND Rascall versucht Wanya und Ron zu überreden, hinter dem Wagen hervorzukommen und dann fiel erneut ihr Name

<i>Vielleicht kann Wanya etwas tun.</i>Sie atmete erschrocken ein. Sie würde sich den Wölfen auf keinen Schritt weiter nähern. <i>– oder Echel. Echel, du kennst dich doch aus. Der Goblin hier braucht Hilfe.</i> Wanya blickte zu dem Alten Mann, doch der machte keine vorerst keine Anstalten dem Goblin zu helfen. <b>Ich kann doch hier nicht tatenlos rumstehen und den armen Goblin hier an Ort und Stelle verrecken lassen, nur weil da zwei so doofe Viecher hocken.</b> Dennoch rief sie dem Goblin -Koa- zu:

"Ich kann etwas für deinen Freund tun, aber dann müssen die beiden Wölfe mindestens zwanzig meter weiter weg und festgehalten werden. Verstnden?" Sie blickte den Goblin an und sprang auf den Wagen. Zwischen den Kisten suchte sie nach dem Beutel mit der magischen Farbe und ihrem Dolch. Wenn die Verletzung schlimmer war würde sie ihn brauchen.

Benutzeravatar
Gast
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Gast » Donnerstag 13. September 2007, 15:38

[Kommt von Stadttor Zyranus - Das magische Tor]

Kaum hatten sie die Stadt verlassen, da wurden die drei Reiter von einem heftigen Regenschauer begrüßt.
Karev kniff die Lider zusammen um nichts ins Auge zu bekommen, doch schon im selben Moment riss er sie wieder auf. Er sah einen Wagen, hinter dem sich zwei Kinder zu verstecken versuchten. Vor dem Wagen stand eine Frau und noch weiter vorne ein schwarzhaariger Mann.

<b>Was ist das denn für eine kommische Truppe? Ein Familienausflug?</b>

Der Wolfsreiter konnte sich ein schmunzeln nich verkneifen. Sein Blick schweifte weiter. Was er dann sah lies ihn bleich werden. Esask lag schwer atmend am Boden. Karev zählte nur eins und eins zusammen.
"Medrica, Gilindor, schnell ihr müsst ihm helfen, er gehört zu mir!" Noch im gleichen Atemzug brüllte er Koa an:
<span style="color:D2FF78;">"Was ist hier passiert? Was haben euch diese Bastarde angetan? Das werden sie bereuen!"</span>

Ohne zu zögern zog Karev sein Schwert, Thorak Verstand die Situation sofort und stellte sich schützend und seine riesigen Zähne fletschend vor die Goblins und ihre Wölfe.

Benutzeravatar
Wanya
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Wanya » Montag 17. September 2007, 19:49

Wanya hatte gerade den Dolch in dem Labyrinth aus Kisten gefunde und war vom Wagen gesprungen, da sah sie drei Reiter, zwei auf einem Pferd und ein weiterer Goblin auf einem Wolf. Dieser Wolf jedoch saß nicht nur friedlich da.

<i>"Medrica, Gilindor, schnell ihr müsst ihm helfen, er gehört zu mir!" </i>Der Goblin sagte noch etwas. Das tat er jedoch in einer Sprache, die Wanya nicht verstand. Der Goblin bewegte seine Hand zu seinem Schwert.

<b>Oh nein!!! Was macht er denn jetzt? Wir haben doch gar nichzs schlimmes getan.</b> Und dann, der Goblin hatte gerade das Schwert ganz aus der SCheide gezogen, da stellte sich sein Wolf neben ihn, fletschte die Zähne und knurrte schauderlich. So ein Knurren hatte Wanya noch nie gehört.

Sie wich einen Schritt zurück und wollte eigentlich fliehen. Doch da spürte sich das Holz des Wagens hinter sich und gab alle Hoffnung auf eine Flucht auf. Sie konnte kaum noch atmen vor Angst und wollte die Augen schließen. Tat es Aber nicht, da sie fürchtete, dass der Wolf dann auf sie losgehen konnte. Sie presste sich nur noch fester gegen die Holzwand hinter ihr.

Benutzeravatar
Erzähler
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Erzähler » Montag 17. September 2007, 23:02

Rascall war der erste, der Kontakt zu den beiden Goblins aufnahm. Sie hatten sich ihm vorgestellt und baten ihn um Hilfe. In der Tat erkannte der alte Halunke, dass es dem einen, welcher als Esask vorgestellt wurde, nicht besonders gut ging. Einzig die flache Atmung zeigte, dass er noch am Leben war. Die beiden gewaltigen Wölfe saßen einfach brav da und verfolgten lediglich alles wachsam mit ihren Augen. Koa, der andere Goblin, hatte sich direkt vor den großen Menschen gestellt und ihn angesprochen. Rascall wandte sich zu seinen Kameraden um und sprach:

<i>“He, ihr könnt ruhig näher kommen! Alles in Ordnung.“</i>

Die Zeit wurde langsam eng und der Halunke brachte nach kurzem Nachdenken sofort Vorschläge vor, wie man Esask wohl helfen könnte. Die Idee in der Magierstadt Zyranus Hilfe zu holen, verwarf er gleich wieder, denn es würde zu lange dauern, bis sie das Hindernis der Stadttore hinter sich gebracht hätten.
Verzweifelt darüber, dass er sichtlich nicht helfen konnte, schienen sich seine Gedanken zu überschlagen. Nur er wusste, was gerade in seinem Kopf vorging, dass er gerade an seine Zeit in Sarma dachte, dass er dort im Herrenhaus schon nichts tun konnte, als all diese schrecklichen Dinge geschahen.

Wanya erkannte endlich, dass der widerliche Geruch von den Goblins kam und der Geschichte von Koa hatte sie ebenfalls aufmerksam gelauscht. Nun, nachdem sowohl Echel, als auch Rascall versucht hatten, sie und Ron hinter dem Wagen her zu locken, fasste sie einen Entschluss. Sie konnte nicht einfach herum stehen, wenn der arme Goblin Esask dringt heilerische Hilfe brauchte. Sie konnte ihm sicherlich diese Hilfe gewähren und so sprach sie zu Koa:

<i>“Ich kann etwas für deinen Freund tun, aber dann müssen die beiden Wölfe mindestens zwanzig Meterweiter weg und festgehalten werde. Verstanden?“</i>

Danach fasste sie sich ein Herz, überwand scheinbar ihre Angst und sprang mutig – so hatte es jedenfalls den Anschein – auf den Wagen. Dort begann sie sofort die Kisten und Decken nach ihrem Beutel mit den magischen Farbe und ihrem Dolch zu durchsuchen. Wenn sie dem verletzten Goblin wirklich helfen konnte, so würde sie beides mit Sicherheit brauchen.

Echel unterdessen hatte sich von seinem Wagen gelöst, war der Aufforderung des alten Halunken nachgekommen und hatte sich zu dem Goblins begeben. Nun sah er, in welch schlechter Verfassung der eine – Esask – war und auf seinem Gesicht machte sich Besorgnis breit. Zwar war Echel nicht dafür bekannt, dass er sofort jedem half, aber wenn schon Rascall dabei war Hilfe anzubieten, konnte er sich ja schlecht in den Hintergrund begeben und einfach nur abwarten. So stand er nun neben Rascall und Koa und schien ebenfalls zu überlegen.

„Wirkliff gute Frage. Ich felbft verftehe auff nichtf von der Kunft der Heilung.“, meinte er nachdenklich. „Vielleifft und fo wie ef fcheint wird fich Wanya feiner annehmen. Dort ift er wirkliff in guten Händen.“

Doch noch bevor Wanya fündig geworden war, erschienen drei weitere Gestalten vor dem Bild der Magierstadt Zyranus. Weder Rascall, Ron, Wanya, Echel oder Koa bemerkte sie. Auch die beiden Wölfe, die noch immer brav an ihrem Platz saßen, schienen nichts wahrzunehmen. Erst als die Fremden näher kamen war die junge Hybridin die erste, welche es spürte. Drei Reiter, zwei davon auf Pferden, ein weiterer ebenfalls auf einem großen und stattlichen Wolf. Die Reiter der Pferde, waren menschlich, ein Mann und eine Frau, der Dritte war ein Goblin. Aus der Ferne rief er in der goblinischen Sprache etwas zu Koa. Dieser Blicke auf und erkannte seinen Freund Karev, welcher auf seinem Wolf über das Grasland gestürmt kam.

In der Tat, kaum hatte Karev die Stadt zusammen mit Medrica und Gilindor verlassen, war auch schon das große und mächtige Stadttor wieder in die Angeln gefallen. Es schloss sie wie aus Geisterhand von selbst und bot erneut einen erfurchtsvollen Anblick. Aber dies kümmerte den tapferen Kundschafter nicht im Geringsten. Sein Augenmerk war auf die kleine Gruppe gerichtet, die sich an der Stelle des Graslandes nieder gelassen hatte, wo er einst seine Begleiter zurück gelassen hatte. Sofort bat er seine neuen Gefährten um Hilfe und rief:

<span style="color:D2FF78;"><i>“Was ist hier passiert? Was haben euch diese Bastarde angetan? Das werden sie bereuen!“</span></i>

Koa schaute zu ihm auf und Freude machte sich auf seinem Gesicht erkennbar. Endlich war Karev wieder zurückgekommen. Es hatte lange gedauert und dieser Zeit erging es Esask nicht besonders gut. Seine Verletzungen, welche zu Beginn noch nicht mal der Rede wert gewesen waren, hatten sich auf das Übelste verschlimmert. Koa musste tatenlos dabei zusehen, wie es seinem Gefährten immer schlimmer erging, denn auch er verstand nichts von der Heilkunst und so hatte er sich schon fast damit abgefunden, ihn hier zu verlieren. Er bemerkte wie Karev zu seinem Schwert griff, von dem Rücken Thoraks herunter kam und sich für einen Kampf bereit machte.

<span style="color:D2FF78;">“Nein Karev, halt!“</span>, rief er dem anderen Goblin zu. <span style="color:D2FF78;">“Dies sind keine Feinde! Sie haben nichts getan, ganz im Gegenteil! Sie wollten uns gerade helfen. Esask geht es schlecht. Seine Wunden haben sich verschlimmert und ich konnte nichts tun. Dann kam sie und ich bat um Hilfe. Dieser Mann hier…“</span>, er deutete auf Rascall, <span style="color:D2FF78;">“… sicherte uns Hilfe durch ein kleines Mädchen zu.“</span>

In der Hoffnung, dass er seinen Gefährten, den mutigen Kundschafter, mit der Wahrheit überzeugen konnte, rief er ihm immer wieder zu, dass diese Leute keine Gefahr, sondern eher das Gegenteil seien. Echel unterdessen hatte sich umgewandt und hatte das ganze Specktakel schweigend beobachtet. Wanya hatte sich von dem Wagen herunter begeben und presste sich nun an die hölzerne Seitenwand des Wagens. Angst war in ihr Gesicht geschrieben. Medrica und Gilindor standen je zu einer Seite von Karev. Thorak, der Wolf des Goblins hatte sich schützend dazu gestellt und fletschte bösartig knurrend die Zähne.

Benutzeravatar
Gast
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Gast » Donnerstag 20. September 2007, 19:56

Noch einmal lies Karev seinen Blick misstrauisch über die Gruppe schweifen bevor er auf die Worte seines Gefährten hörte und sein Schwert wegsteckte. Danach stieg er wieder auf Thoraks Rücken um ihn zu beruhigen und sprach zu den zwei Zyranern:
"Los schaut nach Koa was mit ihm los ist. Ich bin mir sicher, dass ihr ihm helfen könnt." Medrica Medicarus nickte ihm beschwichtigend zu und stieg von ihrem Pferd um dem verletztem Goblin zu helfen.
Anschließend wand Karev sich wieder zu den Fremden um und sprach:
"Es tut mir Leid das ich euch bedroht habe, ich dachte ihr hättet Esask etwas angetan", entschuldigend schaute er den Reiter, danach das Mädchen an. Als er er merkte, dass sie sich ängstlich an den Wagen drückte und die Wölfe anstarrte fügte er noch hinzu:
"Ihr braucht euch nicht zu fürchten die Wölfe tun euch nichts solange ihr ihnen keinen Grund dafür gebt.
Was macht ihr eigentlich hier wenn ich Fragen darf? Also wenn ihr nach Zyranus wollt können wir euch helfen."

Benutzeravatar
Rascall
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Rascall » Donnerstag 20. September 2007, 21:29

Rascalls Muskeln spannten sich an. Nicht aber, weil dort noch ein Goblin, begleitet von zwei eindrucksvollen Gestalten auftauchte, sondern weil er sein Schwert zog. Außerdem fletschte sein Wolf die Zähne, dass der Speichel aus dem Maul tropfte.
<b>Gegen Wölfe hilft magische Dunkelheit nicht viel. Die sehen mit ihren Schnauzen.</b> Der Wolf machte Rascall deutlich nervöser als ein Schwert. Tiere waren unberechenbar, vor allem Tiere mit scharfen Klauen oder Reißzähnen. Wenn sie dann noch abgerichtet waren, konnten sie zu mörderischen Bestien werden – und solcherart Geschöpfe ließen sich selten von etwas aufhalten. Außerdem zählte der alte Halunke vielleicht zu den Raufbolden, den Ungewaschenen, Verfilzten und nicht gerade Höfischen, aber Tiere verletzte er ungern, am liebsten gar nicht.

Auch Wanya schien dem Wolf nicht zu trauen. Sie sowieso nicht. <b>Richtig, sie ist ein Katzenmädchen!</b> Ja, und Ron? Rascall warf einen flüchtigen Blick zum Wagen, wo Ron sich nur zögernd und auf seinen Stock gestützt näherte. Er hatte wieder die Rolle des alten, halbblinden Bettlers angenommen. <b>Kluge Entscheidung.</b>

Wie froh schien er, als Koa sich in seltsamen Lauten mit dem neu hinzugestoßenen Goblin unterhielt und dieser sein Schwert wieder weg steckte. Offenbar lag ein Missverständnis vor. Rascalls Vermutung bestätigte sich, als der fremde Goblin sich für sein Verhalten entschuldigte.

"Wir haben nichts Böses vor, sondern wollten Eurem Freund nur helfen – mein Name ist Rascall. Kein Nachname, einfach nur Rascall. Das sind Echel, unser alter Herr Ron und Wanya. Sie kennt sich in der Heilkunst aus, vielleicht kann sie helfen."
Interessiert hörte Rascall zu, als der Goblin, der sich noch nicht vorgestellt hatte, seinerseits Hilfe beim Betreten von Zyranus bot. Vielleicht verlangten die Magier einen besonderen Rang oder Gold, dass man ihre Stadt betreten durfte.
"Dann schlage ich einen Tausch vor. Wir heilen Euren Freund, wenn wir können und im Gegenzug helft Ihr uns in die Stadt."

Benutzeravatar
Wanya
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Wanya » Samstag 22. September 2007, 11:14

Wanya konnte die Wölfe nicht mehr aus den Augen lassen. Diese Viecher jagten ihr eine Furcht ein, wie sie sie noch nie gefühlt hatte. Als Karev etwas sagte, drangen die Worte erst einige Sekunden später in Ihr Gehirn.

<i>"Ihr braucht euch nicht zu fürchten die Wölfe tun euch nichts solange ihr ihnen keinen Grund dafür gebt.“</i> <b> Ich denke einen Teil einer Katze in sich zu haben dürfte wohl ausreichen um eine von diesen Bestien zu erzürnen.</b>


<i> „Was macht ihr eigentlich hier wenn ich Fragen darf? Also wenn ihr nach Zyranus wollt können wir euch helfen."</i>

Wanya schaltete ihre Ohren auf Durchzug, um sich nicht von den Worten ablenken zu lassen, die der Goblin von sich gab. Was sie jedoch am meisten beunruhigte war, dass die Wölfe ungehindert auf sie rennen könnten wenn sie wollten. Sie selbst jedoch hatte keine Möglichkeit vor ihnen zu fliehen, weil dieser verdammte Wagen immer noch hinter ihr stad. Warum hatte sie vorhin nicht besser aufgepasst?

<i>"...Wanya. Sie kennt sich in der Heilkunst aus, vielleicht kann sie helfen."</i> Wanya hörte Rascalls Stimme erst,als er ihren Namen sagte. Sie starrte ihn erschrocken an. <b>Ich werde mich diesen Wölfen auf keinen Schritt mehr nähern.</b>

<i>"Dann schlage ich einen Tausch vor. Wir heilen Euren Freund, wenn wir können und im Gegenzug helft Ihr uns in die Stadt."</i>

<b>Mit "wir" meint er wohl mich. Aber darauf kann er lange warten... Erglaubt doch wohl nicht, dass ich mich diesem Riesenviech nähere... oder etwa doch?</b>

Nun starrte Wanya Rascall noch erschrockener an.
Zuletzt geändert von Wanya am Mittwoch 26. September 2007, 18:27, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Erzähler
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 26. September 2007, 23:52

Endlich, es schien den Beteiligten, aber vielleicht auch nur Koa, wie eine Ewigkeit vorkommen, bis Karev endlich auf die Rufe seines Rassengefährten hörte. Der Kundschafter ließ noch einmal einen misstrauischen Blick über die Versammelten schweifen, dann steckte er sein Schwert wieder weg und meinte zu seines menschlichen Gefährten in der allgemein verständlichen Sprache: <i>“Los schaut nach Esask was mit ihm los ist. Ich bin mir sicher, dass ihr ihm helfen könnt.“</i>

Medrica Medicarus nickte Karev beschwichtigend zu, sagte kein Wort und stieg augenblicklich von ihrem Pferd herab. Eigentlich ließ sich die Heilerin nichts sagen, aber da sie aus den Erzählungen von Karev geschlossen hatte, dass sie in Zeitdruck waren, erschien es ihr besser einfach still ihre Arbeit zu machen. So ging sie zu dem am Boden liegenden Goblin und begann ihn zu untersuchen.

Gilindor unterdessen blieb bei Karev stehen, betrachtete ebenfalls die ganze Situation, bekam mit wie sich der Goblin mit den Worten: <i>“Es tut mir Leid das ich euch bedroht habe, ich dachte ihr hättet Esask etwas angetan.“</i> entschuldigte und nickte mehr zu sich selbst zustimmend zu. Bevor der Goblin allerdings etwas zu dem Magier sagte versicherte er der fremden Gruppe, dass sie keine Angst vor den Wölfen haben müssten. Einzig sollten sie ihnen keinen Grund für einen Angriff geben. Echel beobachtete es mit einer grimmigen Miene auf dem Gesicht.

Ein kleines Gespräch zwischen dem alten Halunken Rascall und dem Kundschafter Karev entstand, indem Rascall nur ihre guten Absichten versicherte und alle nach einander vorstellte. Auch schlug er vor, dass Wanya wegen ihrer Fähigkeiten in der Heilkunst bei der Behandlung des verletzten Goblins helfen könne. Diese jedoch machte überhaupt nicht den Anschein, als sei sie zur Zeit bereit irgendjemandem zu helfen, wahrscheinlich solch einem Goblin mit gefährlichen Wölfen schon gar nicht. Als dann kurz das Thema Zyranus und den Zutritt zu der Stadt aufkam begann Rascall aufzuhorchen und schlug einen Handel vor, woraufhin Wanya den alten Halunken aus erschrockenen Augen heraus anschaute.

Der Magier Namens Gilindor beugte sich dann kurz zu der kleinen Gestalt neben sich hinunter und erhob leise die Stimme. „Karev sagt, haben wir für diese Art Unterbrechung überhaupt Zeit? Ihr wirktet in der Stadt sehr in Eile. Medrica wird ihn zwar schon zusammenflicken, aber dennoch sollten wir vielleicht weiter reiten.“ Bevor Karev allerdings darauf oder auf den Vorschlag von Rascall antworten konnte erklang die weibliche Stimme von Medrica über das Grasland.

„Karev! Für Euren Freund sieht es nicht besonders gut aus. Zwar konnte ich nur beschwerlich eine Diagnose erstellen, aber er sollte schnellstens in die Stadt und dort von einem kundigen Heiler in den richtigen Räumlichkeiten behandelt werden. Für den Transport habe ich ihn stabilisiert.“

Dann wandte sich die Heilerin an den großen düster aussehenden Mann, der noch immer zwischen den Fronten stand.

„Verzeiht.“, begann sie. „Rascall richtig? Also Rascall, da wir es selbst eilig haben und jemandem dringend helfen müssen schlage ich vor, dass Ihr und Eure Begleiter, wenn Ihr so freundlich wärt, den Goblin in die Stadt zu einem Heiler bringt. Es gibt noch genügend sehr gute dort.“

„Als Ausgleich würde ich Euch den Zutritt zur Stadt gewähren.“, mischte sich Gilindor ein. „Es ist eigentlich ganz einfach. Ihr müsst nur ein bestimmtes Losungswort oder viel mehr ein Losungssatz sagen. Einen Augenblick, ich notiere ihn euch schnell.“

Sofort holte der Magier ein Stück Pergament hervor und schrieb mit einem Kohlestift die Worte <i> Zynracal Zyranus Zinthasia</i> darauf nieder. Diesen Zettel reichte er dann Rascall. Medrica erhob sich und kam nun ebenfalls zu ihnen zurück.

„Wir sollten uns auf den Weg machen.“, schlug sie Karev vor.

Echel hatte, wie schon fast immer, das alles nur beobachtet. Ihm war zwar offensichtlich die ganze Situation nicht geheuer, aber sagte er auch nichts dazu. Er wollte erst einmal abwarten und sehen wie seine Reisegefährten reagierten. Dann allerdings setzte er sich wieder auf seinen Wagen und wandte sich an seine Gruppe.

„Ich halte den Vorschlag für Vernünftig. Ladet den kranken Goblin auf meinen Wagen und dann sollten wir uns auch auf den Weg machen. Was allerdings mit dem Wolf geschieht müsst Ihr entscheiden.“

Das letzte war an Karev gewandt, aber noch bevor dieser Antworten konnte drängte der Händler auf Eile.

Benutzeravatar
Rascall
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Rascall » Donnerstag 27. September 2007, 19:53

Die eine menschliche Begleiterin Karevs schien sich in der Heilkunst noch besser auszukennen als Wanya. Rascall blickte auf sie und den Goblin nieder. Andere Persönlichkeiten hätten die Fähigkeiten dieser Magierin vielleicht als Pech empfunden, denn nun konnte Rascall nicht mehr verhandeln. Doch sogar in einem Halunken vermochte ein gutes Herz zu schlagen. <b>Hoffentlich geht es dem kleinen Goblin bald besser.</b>

Die Frau machte gerade ihre Diagnose – und sie fiel nicht sonderlich gut aus. Dem armes Esask erging es sehr schlecht, er brauchte erfahrene Hilfe. Kurz gesagt, er brauchte einen Medicus oder Lichtmagus, der ihm half.
Da wurde Rascall von dem anderen Begleiter Karev mir Dars angesprochen. Ihm schien die Idee eines Handels zu gefallen, außerdem wollte auch er Esask helfen. So schlug er vor, dass Rascalls Gruppe den armen Goblin nach Zyranus brächte und im Gegenzug ein Passwort erhielt, welches ihnen die Pforten öffnen sollte.

Noch ehe der Halunke antworten konnte, hielt er auch schon den Zettel mit der magischen Formel in Händen. "Da kann ich ja schlecht nein sagen", lachte er und überreichte Wanya den Zettel. "Der ist in deinen Händen sicherer. Ich kümmere mich um Esask." So stapfte Rascall zu dem Goblin herüber und ließ sich zeigen, wie er ihn aufzunehmen hatte, damit er ihm nicht unnötig Schmerzen verursachte. Dann schaute er zu Ron und Bran hinüber. "Könnt ihr beiden Wanya an den Wölfen vorbeiführen?" Ihm fiel ein, dass sie zum Teil Katze war. Dass die Wölfe sie noch nicht auf den nächst stehenden Baum gejagt hatten, verwunderte Rascall beinahe.

So nahm er schließlich Esask auf den Arm, verabschiedete sich mit einem Nicken von Karev und seinen Begleitern, meinte noch, dass der Goblin in Zyranus versorgt würde und marschierte dann auf die Stadt der Magier zu.


[weiter an den Toren von Zyranus würde ich vorschlagen <img src="http://images.rapidforum.com/images/i23.gif" border="0"> ]

Benutzeravatar
Gast
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Gast » Donnerstag 27. September 2007, 20:45

Karev erstarrte innerlich als er die Diagnose von Medrica hörte.
<b>Nein! Wie konnte das passieren? Was sollen wir jetzt tun? Ich werde Esask hier auf keinen Fall alleine zurücklassen. Doch wenn wir ihn mitnehmen brauchen wir eine Ewigkeit bis wir Lobariok erreichen, dann kommen wir zu Spät um Ratha zu helfen und die Zukunft des Dorfes steht dann auf dem Spiel. </b>
Ihm fiel ein Stein vom Herzen als er den Vorschlag von Gilindor hörte und die Fremden sich auch noch einverstanden zeigten. Nachdem Karev zustimmend nickte, nahm der Mensch Esask auf seine Arme und ging in Richtung Tor.
<span style="color:D2FF78;">"Koa, begleite Esask und pass gut auf ihn auf. Ich will nicht das er aufwacht und dann alleine und vielleicht noch halb geschwächt zurück nach Lobariok reiten muss."</span>,als der Wolfsreiter nickte wandte sich der Kundschafter nocheinmal an die Fremden:
"Ich danke euch schonmal im vorraus, falls ihr irgendwann einmal im Drachengebirge unterwegs sein solltet seid ihr im Goblindorf stets Willkommen."
Mit diesen Worten sprang Karev wieder auf seinen treuen Wolf Thorak und ritt los, die Zyraner taten es ihm gleich, bestiegen ihre Pferde und folgten ihm.

Benutzeravatar
Wanya
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Wanya » Donnerstag 27. September 2007, 21:13

Wanya hörte angespnnt der Unterhaltung zu und entspannte sich ein wenig, als sie erfuhr, dass sie den Goblin wohl vorerst nicht heilen musste. Jedoch wusste sie nicht was sie mit dem Zettel anfangen sollte, den Rascall ihr in die Hand gedrückt hatte, denn sie hatte den Rest der Unterhaltung nicht richtig verfolgt. Als sie jedoch darauf blickte und den Stadtnamen "Zyranus" entdeckte, vermutete sie, dass es der Spruch war mit dem man das Tor der Stadt öffnete.

<i>"Könnt ihr beiden Wanya an den Wölfen vorbeiführen?"</i> Rascall blickte zu Ron und Bran. Doch Wanya hatte nicht vor auf irgenteine Art feige zu wirken.

"das werde ich schon alleine schaffen..." Erwiederte Wanya und huschte so schnell es ging um den Wagen herum, auf die Seite, die die Wölfe nicht sehen konnten. Jetzt hätte sie gern Cosimo gerufen, traute sich jedoch nicht, da sie Angst hatte , das würde die Wölfe doch noch auf den Gedanken bringen, sie anzugreifen.

Also kletterte sie nur auf den wagen und beobachtete, wie Rascall auf die Stadt zumarschierte, Die beiden Magier sich auf die Pferde schwangen und Karev auf seinen Wolf und alle drei losritten.

<i>"Ich danke euch schonmal im vorraus, falls ihr irgendwann einmal im Drachengebirge unterwegs sein solltet seid ihr im Goblindorf stets Willkommen."</i>

<b> Na ich werd mich hüten da vorbei zukommen...</b>

[weiter in die magische Stadt Zyranus-->Das Stadttor Zyranus--> Draußen vor dem Tore... ich schreib da jetzt mal nen beitrag]
Zuletzt geändert von Wanya am Donnerstag 27. September 2007, 21:20, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Erzähler
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Erzähler » Montag 8. Oktober 2007, 21:45

[Für Karev geht es weiter im <a href="http://69169.rapidforum.com/topic=116173528231" target="_blank">westlichen Drachengebirge --> Zurück zum Goblindorf</a>]
Zuletzt geändert von Erzähler am Montag 8. Oktober 2007, 21:45, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
Erzähler
Gast
Gast

Re: Im Grasland

Beitrag von Erzähler » Mittwoch 7. November 2007, 22:49

Es war kühl auf der Ebene des Graslandes. Ein einzelner Reiter ritt geschwind über das Gebier. Es war Xan der auf den Weg in Richtung Zyranus war.
Er wusste zwar wo Zyranus liegt, aber nicht das Passwort zum öffnen der Tore.
Es war meist sehr schwierig so in die Stadt zukommen, doch er war zuversichtlich.

Kühle Winde zogen über die Ebene und ließen den Mantel des Reiters flattern. Vereinzelte Blätter folgen durch die Luft. Vögel waren keine zu erblicken. Hell schien die Sonne, aber sie wärmte die Erde unter ihr nicht. Es war eisig kalt und es sollte eigentlich schneien, doch die Ebene war verschont davon geblieben. Es zeigten sich zwar manchmal große, graue Wolken, die wahrscheinlich vor Wasser platzen, aber sie erleichterten sich hier nicht.
Bald kam der Reiter an einigen Bäumen vorbei, deren kahle Äste im Wind knarrten.
Es war eine traurige und einsame Zeit, die dunkeln Tage, aber sie gehören zu Celcia, wie der Goblineintopf zu den Orks.

Zyranus kam immer näher und näher. Bald sogar konnte der Magier die Türme erblicken.

Xans Pferd ritt immer noch schnell, obwohl es schon Schaum vor den Lippen hatte von der ganzen Anstrengung, doch er lief tapfer weiter. Bald dürfte es sich ausruhen.

Nach etwa zwei Stunden war er endlich da. Xan stand vor den Toren Zyranus!

[weiter- > Das Stadttor Zyranus-> du eröffnest einen Topic bitte <img src="http://images.rapidforum.com/images/i23.gif" border="0"> )
Zuletzt geändert von Erzähler am Mittwoch 7. November 2007, 22:49, insgesamt 1-mal geändert.

Antworten

Zurück zu „Das Grasland“